Walter Treser zu Gast in der Formel 1 Eventhalle bei Uwe Kaufel

1. Juni 2017

Walter Treser, der am 18. April 1940 in Bad König im Odenwald geboren wurde, ist den Motorsport-Insidern seit Jahrzehnten als Ingenieur für Kraftfahrzeug- u. Flugzeugbau, Rennfahrer, Rennleiter und Sportchef bei Audi und Opel bekannt. Als Projektleiter und Namensgeber des revolutionären Audi Quattro, wie auch durch die Erfolgsgeschichte von Walter Röhrl, sind beide Rennsportler untrennbar mit diesem Fahrzeug verbunden. Angefangen hat alles als Treser Junior im elterlichen Hotelbetrieb einen Opel Blitz mit Holzvergaser und ein Sachs Motorrad entdeckt hatte. Mit acht Jahren konnte er beides fahren und der Wunsch Rennfahrer  zu werden war unauslöschlich entstanden. Nach dem Studium für Kraftfahrzeug- u. Flugzeugbau, fährt er 1962/63 tatsächlich Rennen im DKW Junior, wird Werksfahrer bei der Auto Union und kauft sich 1964 einen Lotus-DKW Formel 3 Rennwagen. 1969/70/71 leitet er die Geschicke beim BMW Alpina Werksteam und bestreitet die Tourenwagen Europameisterschaft. Ab 1982 entstand seine eigene Firma für Automobiltechnik und Design in Hofstetten und dann in Ingolstadt. Parallel erfolgt in Berlin ab 1985 die Entwicklung und Produktion des Sportwagens Treser TR 1, mit dem er seinen Traum vom selbständigen Automobilproduzenten verwirklichte. Jedoch der Höhepunkt seines Rennfahrer- und Autolebens war der Start beim Avus-Rennen in Berlin am 29.5.1988 in seinem selbst entwickelten und in der eigenen Fabrik gebauten Treser TR 1. Auch an der Einführung des spektakulären Allrad-Calibra 1992 in die DTM, der von Keke Rosberg pilotiert wurde, war Walter Treser als Sportchef federführend beteiligt. Die weit über 100 Mitglieder des Treser Clubs waren sichtlich angetan von dem Ambiente rund um die Formel 1 Ausstellungs-Eventhalle in Osterode. Da auch das Wetter mitspielte waren einige Formel 1 Rennwagen, der Speedway-Käfer mit BMW Motor und der PRC Prototyp im Biergarten neben dem Fischteich ausgestellt. Von den Anderen in der Ausstellungshalle verbliebenen originalen Rennfahrzeugen waren einige als Race-Simulatoren mit Großbildschirmen umgerüstet. Dort konnten die Gäste im originalen Rennwagen ihre Fahrkünste testen ohne dass es mit einem Totalschaden endete. Nach der Bewirtung der zahlreichen Gäste zwischen den Rennwagen fand die Siegerehrung des Treser Clubs für Ihre erfolgreichen Teilnehmer in den einzelnen Wertungsklassen statt. Großes Interesse erzeugte auch der jetzt zu Pfingsten von Uwe Kaufel zum Bergrennen Wolsfeld an der luxemburgischen Grenze wieder eingesetzte PRC Prototyp. Mit dem neu eingebauten Motor und ohne Testkilometer wird Uwe Kaufel bei seinem Comeback in der Südeifel erst einmal in der GLP-Gleichmäßigkeitswertung fahren. Als die Verkleidungen abgenommen wurden und der Motor mit Getriebe sichtbar war, bildete sich eine große Menschenmenge um das Fahrzeug. Unter großem Beifall stieg Walter Treser in den super flachen Rennwagen ein […]

Werkstatt-Report #17: Uwe Kaufel gibt Comeback in neu aufgebauten PRC

30. März 2016

Das Team um den Wahl-Salzburger Uwe Kaufel ist derzeit noch mit Vorbereitungen an mehreren Einsatzfahrzeugen für die Saison 2016 beschäftigt. Sein Gruppe E2-SC Sportwagen der Marke PRC mit 2-Liter VW-Motor ist derzeit noch zum Umbau auf moderne Rennsporttechnik in alle Einzelteile zerlegt. Die Motorentechnik wird in Zusammenarbeit mit der Firma Wienstroth und Splieth in Göttingen überarbeitet. Die gravierendsten Neuerungen aber wurden auf der Elektronikseite von Dr. Martinez Schramm entwickelt und eingebaut. So verfügt der PRC in der kommenden Saison 2016 über eine neue Board-Elektronik. Neben der Möglichkeit zur Parametrisierung aller Einstellungen der Motorsteuerung über Bluetooth wurde auch eine moderne Datenerfassung integriert. Diese zeichnet alle relevanten Motor- und Fahrzeugdaten, sowie die G-Kräfte während des Rennens auf. Ein Beschleunigungs-Messsystem gekoppelt mit GPS erlaubt eine Bewertung der Fahrt nicht nur nach, sondern auch während des Rennens. Parallel zu der Speicherung der Aufzeichnung auf SD-Karte, werden die Daten auch online via UMTS ins Fahrerlager übertragen. Die zweijährige Pause nutzte Uwe Kaufel um auch weiter sein eigenes „Leistungsgewicht“ zu reduzieren. Erneut wurden da über 10 kg eliminiert und der Unternehmer aus dem Harz wird dieser Weg weiter verfolgen. Da dem Team keine langen Prüfstandlaufzeiten zur Verfügung stehen, plant Uwe Kaufel den neu aufgebauten VW-Motor mit neuem Elektronikumfeld erst einmal bei GLP-Bergläufen zu testen und abzustimmen. Weiterhin wird der Ralt RT 31 Formel 3 des Kaufel Rennstalls für Dr. Martinez Schramm, den Lebensgefährten der Kaufel-Tochter, zum Einsatz bei der Rundstreckenveranstaltung, wie zum Beispiel beim „Wheels-Meet-Wings“ vom 8.-10. Juli auf Airport Kassel vorbereitet. Auch der neu hinzu gekommene Rennmechaniker Enrico Hilbert wird mit einem Speedway-Käfer mit BMW Alpina Motor, den Teamchef Uwe Kaufel selbst jahrelang mit Erfolg gefahren hat, bei verschiedenen Veranstaltungen am Start stehen.

Boxengeflüster 02/2016: Wussten Sie schon dass…?

18. Februar 2016

DASS unser BiD-Sponsor Alexander Hin, mit seinem Unternehmen Hin Hausbau dermaßen mit dem Bau von Flüchtlingsunterkünften ausgelastet ist, dass der Südschwarzwälder in der kommenden Berg-Saison nicht mit seinem Opel Kadett C-Silhouetten-Renner in der Berg DM und im KW Berg-Cup an den Start gehen kann. Zu der geplanten Änderung der Motor-Getriebe-Einheit fehlt Alex einfach die Zeit. Die nächste Ausbaustufe des PRC-Sportwagen-Chassis mit C-Coupe-Haube, sieht den Einbau eines bis zu 500 PS starken V8-Triebwerks und einem passende Getriebe vor. Ganz ohne „Bergluft“ wird Hin aber auch 2016 nicht leben können. Angedacht sind einige Einsätze auf einem angemieteten PRC-Sportwagen mit ITC-Motor. DASS Das Familie-Team von Wiebe Motorsport am Samstag, den 30. Januar ein 6h Rennen auf der Kartbahn in Mainz veranstaltete. Gefahren wurde in 10 Teams mit je sechs Startern. Mit von der Partie waren einige aktive Bergrennfahrer und bekannte Gesichter aus Deutschland und Belgien. Die Wiebes waren mit Vater Peter, den Söhnen Björn und Andre sowie mit Tochter Lisa vertreten. Dazu gesellten sich Vater Uwe und Sohn Kevin Veit, Markus Goldbach, Andre Stelberg, Andy und Werner Heindrichs, Patrick Orth mit Schwester Karina, Thomas Ostermann, Claire Schönborn (die Tochter von Rainer), GLP-Pilot Ralf Altenhofen, das „Kamera Äffchen“ KB alias Daniel Bokur sowie einige Aktive aus dem Bereich des NAVC. Den Wiebes gelang  eine sehr schöne Veranstaltung bei der keine Mühen gescheut wurden um die Teams mit bester Verpflegung bei Laune zu halten. Nach der Veranstaltung waren sich alle einig, dass es eine Wiederholung geben wird. DASS zuletzt in Bergrennfahrerkreisen wieder Nachwuchs das Licht der Welt erblickte. Am 13. Februar 2016, genau um 22 Uhr 41, machte der kleine Phillip Berg-Cup-Pilot Björn Wiebe erstmals zum Papa. Mama Susanne Keller, brachte den 2560 Gramm schweren Wonneproben in Bad Kreuznach zur Welt. In Italien, unweit des schönen Gardasee, brachte Baby Alberto Liber am 3. Februar wieder Freude ins Leben von Ex-Berg EM Fahrer Federico Liber und seiner Daniela, nachdem wenige Tage zuvor das Wohnhaus des Paares in Caprino ein Raub der Flammen wurde. Seit dem 2. Februar 2016 sind auch André und Francoise Huntzinger, von AH Video Concept, erstmals Großeltern. Guillaume Huntzinger, der jüngste Spross der „Bergfilmer“ aus dem Elsass, „fabrizierte“ mit seiner Johanna die kleine Kelya. DASS der VW Polo G40, den Iberg-Rennleiter Kevin Ferner zwischen 2005 und 2010 bei verschieden Bergrennen pilotierte und zwischenzeitlich bei Slalomspezialist Jürgen Plumm in Eschweiler bei Aachen unterkam, nun den Weg ins Saarland gefunden hat. Das Homburger AC Neumitglied […]