Italiener schicken Picchio C4 zum Pikes Peak

3. März 2017

Eigentlich hatte man nach der vollständigen Asphaltierung der fast genau 20 km langen Steigungsstrecke auf den Pikes Peak mit einem, zumindest, kleinen Ansturm der europäischen Bergspezialisten auf das „Race to  the Cloud“ in den USA gerechnet. Nach der lückenlosen Fertigstellung des schwarzen Asphaltbands im August 2011 steht am letzten Juni-Wochenende diesen Jahres der sechste Pikes Peak International Hillclimb auf diesem Belag an. Inzwischen wurde die Einschreibeliste geschlossen und unter den 97 Teilnehmern (64 Autos / 33 Motorräder) befinden sich gerade einmal sechs Europäer im Automobilbereich. Namen wie Simone Faggioli oder Christian Merli suchte man bislang vergebens in den Starterlisten. Dies ist auch in 2017 der Fall. Doch wenigstens ein Auto aus der Italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) wird die Reise über den großen Teich antreten um in der Unlimited Division den Berg der Berge zu bezwingen. Der im April 2016 vorgestellte Picchio Alfa Romeo C4 den Marco Gramenzi bei einigen Bergrennen in Italien pilotierte, wird am Pikes Peak jedoch von seinem Landsmann Mirko Venturi, dem amtierenden Meister der Italienischen Grand Tourismo Super GT3-Rundstreckenserie, pilotiert.

Mission Titelverteidigung am Pikes Peak

20. Februar 2017

Das Bergrennen Pikes Peak in den USA scheint den Franzosen zu gefallen! Wir erinnern uns an den Sieg von Sebastien Loeb im Jahr 2013, mit dem absoluten Streckenrekord auf seinem Werks-Peugeot 208 T 16, aber auch an Romain Dumas, den Doppelsieger der Veranstaltungen der Jahre 2014 und 2016. Romain Dumas, der seit kurzem nicht mehr zur Riege der Werksfahrer bei Porsche gehört, wird in 2017 nach Colorado, zu seiner fünften Teilnahme am „Race to the Clouds“ zurück kehren. Seine Waffe wird erneut ein Protoytp aus der Französischen Rennwagenschmiede Norma sein, dass in der Kategorie Unlimited. Der Norma MXX RD Limited getaufte Portotyp ist neu. Weitere Details sind noch geheim. Fest steht zudem, das der Norma von Dumas-Team eingesetzt wird und ein zweites Fahrzeug in der Time Attack Klasse 1 an den Start bringen wird. Wer hier hinter dem Lenkrad platzt nehmen darf, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Nach der Dakar-Rallye und der Rallye-Monte Carlo zu Beginn diesen Jahres, ist Romain Dumas ein viel beschäftigter Rennfahrer, doch der Termin des Pikes Peak Bergrennens am 25. Juni passt da wunderbar, nur eine Woche nach dem 24 Stunden Klassiker von Le Mans.

Werks-Norma für Pikes Peak vorgestellt

4. Juni 2016

Nun wurde der Norma RD Limited den Romain Dumas beim 100. Pikes Peak International Hill Climb in den USA pilotieren wird offiziell in seiner „Kriegsbemalung“ vorgestellt. Das „Race to the Clouds“ findet in diesem Jahr am 26.06., also traditionell am letzten Wochenende des Juni statt. Das Bergrennen auf den Pikes Peak gilt als das härteste der Welt. Der Kurs ist knapp 20 Kilometer (12,42 Meilen)  lang, die es in sich haben: Los geht es auf 2860 Metern Meereshöhe, das Ziel befindet sich auf 4300 Metern. Dazwischen liegen 156 Kurven – meist ohne Leitplanken, dafür aber an spektakulären Abgründen entlang. Die schnellsten Teilnehmer schaffen die Strecke in deutlich unter zehn Minuten, den Rekord hält seit 2013 der französische „Allrounder“ Sebasien Loeb in 8:13,878 Minuten in einem Werks-Peugeot 208 T16.

Boxengeflüster 04/2016: Wussten Sie schon dass…?

20. April 2016

DASS die italienische Bergrenn-Legende Domenico Scola bereits Ende Februar 2016 im Alter von 84 Jahren verstarb. Die Beerdigung von „Don Mimi“ war jedoch alles andere als ruhig und besinnlich. In einer Aktion, wie sie wohl nur in Italien stattfinden kann, wurde Scolas letzter Osella-Rennwagen an seinem Grab vom LKW abgeladen und unter dem Beifall der zahlreichen Trauergäste der Motor angelassen. Nach dem Warmlaufen wurde der BMW-Motor noch einige Male in den Begrenzer gejagt. Domenico Scolas gleichnamiger Enkel wird übrigens in dieser Saison mit seinem Osella PA 2000 Honda an der Italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) teilnehmen und zählt zu den Favoriten. DASS Bergcup-Pilot Edi Bodenmüller am 15.April 2016 seinen 50. Geburtstag feiern durfte. Der Allgäuer wurde von seiner Familie und einigen Freunden mit einer Überraschungsfeier beschenkt. Das Präsent,  das der eigentliche Opel Kadett C-Fahrer von seiner Frau Sabine, den Kindern Anke und Michael samt Partnern und der „Trento-Gang“ um Joachim Osswald überreicht bekam, haute den gestandenen Bayer fast aus den Latschen. Edi wurde nämlich mit einem Start beim diesjährigen, italienischen Bergrennklassiker von Trento-Bondone beschenkt. Edi wird jedoch einem Renault Clio Cup  III, Baujahr 2011, als Untersatz bekommen. DASS mit Mikko Katja erstmals ein Mitglied des Berg-Cup e.V. am weltbekannten Pikes Peak International Hillclimb in den USA teilnehmen wird. Der finnische Toyota Starlet-Spezialist, der zwischenzeitlich aus beruflichen Gründen in die USA abwanderte, hat nun die endgültige Startzusage von den PPIHC-Organisatoren erhalten und wird seinen Starlet auf der rund 20 km langen Bergpiste in Colorado in der aktuellen KW Berg-Cup Aufmachung präsentieren. DASS der Luxemburger Daniel Donkels seine Saisonplanung komplett über den Haufen warf. Wie BiD bereits berichtete bleibt es bei einigen Langstreckenrennen im belgischen VW Fun Cup. Sein Renault Clio Cup III hat der 30-jährige kurzer Hand verkauft und den Erlös in einen Tatuus Formel Renault 2-Liter Rennwagen gesteckt. Mit den Läufen der Luxemburger Bergmeisterschaft, die am kommenden Wochenende (23./24.04.) im lothringischen Abreschviller beginnen, hat Donkels in 2016 einen umfangreichen Rennkalender vor sich.

Romain Dumas greift erneut nach der Pikes Peak-Krone

24. Februar 2016

Romain Dumas der Gesamtsieger des Pikes Peak International Hill Climb von 2014 kehrt in diesem Jahr auf den berühmten Berg in den USA zurück, pünktlich zum 100. Jahrestag des Rennens zu den Wolken! Der französische Porsche-Werksfahrer aus Alès, wird dabei einen neuen Norma M20 RD Limited-Prototyp pilotieren und dabei zwei Ziele vor Augen haben. Der Kollege und Kumpel von Timo Bernhard möchte als ersten zweimaliger Französischer Gewinner in die Geschichte des bekanntesten Bergrennens der Welt eingehen und dabei  unter der magischen 9-Minuten-Marke bleiben. Wie vor zwei Jahren wir das Team von Romain Dumas ein zweites Auto, einen Porsche 911 GT3 RS (Typ 997), gefahren von Hugues Ripert in der Klasse Time Attack einsetzen. Am 29. Juni 2014 gewann Romain Dumas als dritter Französisch Fahrer am Pikes Peak und trat in die Fußstapfen von Michèle Mouton (1985) und Sébastien Loeb (2013). Zum 100. Geburtstag werden 100 Teilnehmer am 26. Juni diesen Jahres am Start sein, 67 Autos und 33 Motorräder. Die Mannschaft von Romain Dumas entwickelt zurzeit gemeinsam mit Norma-Auto-Concept ein neues Norma M20 RD Limited Modell,  das wie in 2014 die Startnummer 30 tragen wird. Mechanisch, als auch Aerodynamisch wird das neue Auto besser sein als jenes von 2014, was im Endeffekt eine Zeit unter 9 Minuten ermöglichen soll. Mit seiner damaligen Siegerzeit von 9: 05,801 min hält Dumas die drittschnellste Zeit aller Zeiten, hinter Sébastien Loeb der im Werks-Peugeot 8:13,878 min auf den Berg brannte sowie Rhys Millen. „Mit Norma und Norbert Santos an den Pikes Peak zurückzukehren ist sicher eine gute Wahl“, erklärt Romain. „Norbert steckt seit 2013 viel Leidenschaft und Energie in dieses Projekt. Wir haben auch ein paar interessante Ideen im Kopf. Auf jeden Fall ist es für mich eine große Herausforderung. In der gleichen Saison, werde ich von der Dakar-Rallye, zu den 24 Stunden von Le Mans gehen, und zum Pikes Peak Bergrennen. Eine anstrengende Marathon-Rallye, einem legendäres Langstrecken-Sportwagen-Rennen und schließlich das unglaublichste Bergrennen auf diesem Planeten. Das ist schon eine unglaubliche Geschichte. Ich bin extrem motiviert und  kann das 100-Jährige Jubiläum des Pikes Peak-Rennes unmöglich verpassen!“.

Boxengeflüster #12/2015: Wussten Sie schon dass..?

24. Januar 2016

DASS  beim 100. Pikes Peak Bergrennen am letzten Juni-Wochenende kommendes Jahres mit Mikko Kataja erstmals wieder ein Finne, nach dem Gesamtsieg von Ari Vatanen im Jahr 1988, beim Race to the Clouds in den USA dabei sein könnte. Kataja, der als amtierender Rookie-Gewinner 2014 des KW Berg-Cup aus beruflichen Gründen in die Vereinigten Staaten übersiedelte, hat jetzt eine Antrag auf Einladung an die PPIHC-Organisatoren gestellt. Man darf also gespannt sein ob Kataja und sein Toyota Starlet in der offiziellen Teilnehmerliste auftaucht, die am 16. Februar 2016 veröffentlicht wird. DASS es im kommenden Jahr wieder ein Bergrennen am Schleizer Dreieck geben wird. Nachdem 2010 letztmals ein Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft und zum KW Berg-Cup im Vogtland stattfand, wird es wohl am 20. und 21. August 2016 eine Gleichmäßigkeitsveranstaltung (GLP) sein. An diesem Wochenende läuft übrigens zeitgleich das ADAC Hauenstein-Bergrennen in Rhön als Berg-DM Lauf. DASS René Mandel, der Enkel der verstorbenen Berglegende Herbert Stenger, an diesem Wochenende beim hochkarätigen „Race of Champions“ in London, hinter den Kulissen tätig war. Der Autocross-Europameister von 2014 zählte zur Mechaniker-Crew des Holländischen Fast & Speed-Teams, wo René auch Werksfahrer ist und von denen die spektakulären ROC-Buggys kommen. Der 24-jährige Wahl-Schweizer war mit für die Vorbereitung der Buggys zuständig und betreute beim Nations-Cup am Freitag und beim Champions-Race am Samstag Motorsportgrößen wie Felipe Massa, Jenson Button, Niko Hülkenberg, Jason Plato, Tom Kristensen und nicht zuletzt den späteren Sieger Sebastian Vettel. Für 2016 plant Mandel den Umstieg in den Opel Adam, um beim ADAC Opel Rallye Cup an den Start zu gehen. Der Rallyesport hat dann klare Priorität vor den Autocross EM-Läufen im 1600er Buggy. DASS es der Britische Bergmeister Scott Moran in der ROC-Factor-Abstimmung leider nicht geschafft hat den begehrten Gastfahrerplatz beim Race of Champions im Londoner Olympiastadion zu ergattern. Bei der Abstimmung von rund 33.000 ROC-Fans auf Facebook, lag der Formel-Pilot lang auf Rang zwei, was für das Ausscheidungsrennen am Donnerstag gereicht hätte. Am Ende rutschte Moran mit 12,7% der Stimmen auf Rang vier ab. Immerhin gewann mit dem ehemaligen BMW-Werksfahrer Andy Priaulx, der Britische Bergmeister von 1995 den ROC-Nations-Cup!