Reinhold Köster – beim 1. und 50. Osnabrücker Bergrennen dabei

24. Juli 2017

Sein silberfarbener Fiat 850 Coupé trug beim allerersten Osnabrücker Bergrennen 1968 die Startnummer 5. Reinhold Köster aus Herford wird der einzige Fahrer sein, der sowohl beim 1. als auch beim 50. Rennen auf die Strecke gegangen ist. Die alten Filmaufnahmen zeigen ihn 1968 bei der Siegerehrung. Ob er auch 2017 mit einem Pokal nach Hause kommt? Neben Bergrennen fuhr er auch Lang- und Rundstreckenrennen, insgesamt wohl fast 1000 Veranstaltungen. 1977 bekam er das ADAC Sportabzeichen in Gold mit Brillianten verliehen. Dafür waren viele Punkte aus guten Platzierungen nötig. Reinhold Köster sammelte sie, indem er zeitweise an einem Wochenende drei Rennen fuhr, darunter auch in Frankfurt und am Hockenheimring. Über viele Jahre hat er die Rennszene mitgeprägt, zuletzt die Serie der historischen Tourenwagen bis 1300 ccm, den „Kampf der Zwerge“. Und immer waren „die Jungs“ dabei. „Gutes Auto, gute Freunde, einigermaßen fahren, dann passt das.“ Bescheiden waren sie, der Teamgeist war ihnen wichtiger als ein bequemes Hotelbett. „Noch vor ein paar Jahren haben die Jungs darauf bestanden, im Hänger zu schlafen. Nicht mal im Wohnmobil, sondern im Hänger. Die sind jetzt alle über 60.“ Beim Jubiläumsrennen steigt er wieder in seinen bewährten Fiat 850 Abarth und wird im „Kampf der Zwerge“ sicher ein gewichtiges Wort um den Klassensieg mitsprechen.

Nach 25 Jahren wieder im Cockpit

24. Juli 2017

„Sehr erfreulich: Ich passe ins Auto!“ Mit dem 25. Osnabrücker Bergrennen 1992 beendete der Mindener Bernd Könemann seine Motorsportkarriere. Nach einer Reihe schöner Erfolge, u.a. vier deutschen Bergmeisterschaften der Formel V 1300 sowie Teilnahmen am Langstreckenpokal und an der Europa-Bergmeisterschaft, ließ ihm der Beruf keine Zeit mehr. Beim 50. Osnabrücker Bergrennen 2017 steht er erstmals wieder an der Startlinie. Fast hätte es nicht geklappt. „Ich will auf jeden Fall bei euch fahren.“ Dafür brauchte er zwei Dinge: ein Auto und eine Lizenz. Für sein Comeback wünschte er sich einen Formel 3- oder Tourenwagen mit 500 PS. Tatsächlich fand er über Facebook einen Dallara F3, und zwar bei Sascha Herz vom MC Heilbad Heiligenstadt, der selbst schon mehrfach am Uphöfener Berg gestartet ist und auch 2017 mit von der Partie sein wird. Aber Könemann stieß auf ein unerwartetes Problem: Er passte nicht ins Cockpit. „Ich fuhr nach Heiligenstadt, um festzustellen, dass ich zu dick war“. Er ließ sich nicht entmutigen. In knapp vier Monaten nahm er fast 10 kg ab und konnte schließlich Vollzug melden: „Sehr erfreulich: Ich passe ins Auto.“ Nun fehlte nur noch die D-Lizenz, die er für das Formel-3-Auto benötigte. Ein Upgrade seiner alten Lizenz sozusagen – doch das war nicht so einfach, denn die alte Lizenz war längst verfallen und beim Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) waren sämtliche Lizenzunterlagen, die älter als 20 Jahre waren, bereits vernichtet. „Alternativ sollte ich beweisen, dass ich Motorsporterfahrung hatte. Aber keine Chance – es gab aus der Zeit keine Ergebnislisten mehr.“ Von alten Fotos und den Berichten ehemaliger Rennfahrerkollegen ließ der DMSB sich nicht überzeugen. Abermals versuchte der Mindener es über Facebook, und siehe da: „Nach 5 Tagen bekam ich ausgerechnet die Ergebnisliste vom Osnabrücker Bergrennen 1992.“ Der DMSB lenkte ein, und einen Tag vor seinem 64. Geburtstag im Juni erhielt Könemann die ersehnte Lizenz. Endlich stand seinem Start am Uphöfener Berg nichts mehr im Wege! Er weiß, dass er diesmal wohl nicht um den Sieg mitfahren wird. Aber das ficht ihn nicht an: „Ich freue mich wahnsinnig auf meinen Einsatz. Es geht mir nur um das Dabeisein!“

Jubiläumsnews zum diesjährigen Osnabrücker Bergrennen

7. Juli 2017

Zu seinem Jubiläum hat der MSC Osnabrück eine Reihe von hochkarätigen Rennfahrzeugen mit ihren Top-Piloten eingeladen. So zählt die Teilnahme eines McLaren MP4-12C ganz sicher zu den zahlreichen Höhepunkten am 1. Augustwochenende. Der rasante Sportwagen in Rennversion wird von dem erst 23 jährigen Pierre Courroye pilotiert. Dieser fährt aktuell in der französischen Berg-Meisterschaft für Tourenwagen und GT und führt das Klassement nach 7 von 13 Rennen unangefochten an. Das weiße Fahrzeug hat den Charme einer Designstudie, der Sound und die Power, mit der er vorangetrieben wird und die Fähigkeit, wie der junge Mann das Kraftpaket den Berg hinauftreibt, werden das Publikum in Atem halten. Dieses europaweit in der Disziplin Bergrennen einmalige Fahrzeug kommt erstmals nach Deutschland und diesen Auftritt sollten sich die Automobilsportfreunde beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen 4.-6.August 2017 nicht entgehen lassen. Beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen vom 4. -6. August 2017 wird erstmals eines der bekanntesten und erfolgreichsten Porsche-Motorsport-Teams, Kremer-Racing aus Köln aktiv in das Renngeschehen eingreifen. Mit Unterstützung des Chefredakteurs des Sportwagenmagazins werk 1, Carsten Krome, konnte die Zusammenarbeit geknüpft werden und so wird das seit über 50 Jahren im Motorsport erfolgreiche Team den legendären Kremer-Porsche 997 K 3 an den Start bringen. Das Fahrzeug wird am „Uphöfener Berg“ vom Profi-Rennfahrer Wolfgang Kaufmann pilotiert. Das Team ist aktuell in der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring sowie den dazugehörigen 24h-Rennen erfolgreich im Einsatz. Zuletzt verbuchte das Team einen großen Sieg mit dem Werksfahrer Wolfgang Kaufmann beim Eifelrennen auf dem Nürburgring. Somit erleben die Fans am Berg einen spannenden Fight zwischen den erfolgreichen Bergspezialisten und dem erfolgreichen Fahrer mit dem wunderschönen Porsche 997 K 3 auf der 2, 030 km langen Berg-Sprintstrecke. Seit 2003 ist die sympathische Lina van de Mars in unterschiedlichen TV- und Hörfunk-Formaten regelmäßig präsent und insbesondere als Moderatorin bekannt (u.a. SAT 1, PRO 7, Kabel 1, Sport 1, DMAX, RTL 2). Außerdem ist sie als Musikerin am Schlagzeug über Jahre in verschiedenen bekannten Bands aktiv gewesen. Schon seit vielen Jahren gehört der Motorsport zu ihrer großen Leidenschaft und so hat sie in den vergangenen Jahren eine Reihe von hochkarätigen Wettbewerben im Automobilsport bestritten. In den vergangenen Jahren startete sie im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft im Opel Adam Rallye Cup. Lina van de Mars ist auf zahlreichen Covern abgebildet und Thema zahlreicher Print-Geschichten. Beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen wird sie am Steuer eines über 500 PS starken Lexus LC 500 sitzen und für die von ihr unterstützte Aktion […]

Boxengeflüster 07/2017: Wussten Sie schon dass…?

29. Juni 2017

DASS die Gemeinde Eschdorf, nach den vielen bislang hervorragenden Bergrennen und dem FiA Hillclimb Masters 2014, am kommenden Montag (3. Juli) die dritte Etappe der Tour de France erleben wird. Das 212,5 km lange Teilstück der diesjährigen Tour führt quer durch Luxemburg, von Verviers in Belgien nach Longwy in Frankreich. Der Ort Eschdorf erhielt zudem eine Bergprüfung der Kategorie 3 mit dem Namen „Cote d´Eschdorf“, nach einem 2,3 km langen Anstieg aus Esch an der Sauer. Die bekannte Bergrennstrecke von Eschdorf wird von den besten Radprofis der Welt zwar nicht befahren, doch die Strecke führt durch das Fahrerlager, vorbei am „Portugiesen“ und dem Rennbüro. Anschließend führt die Etappe weiter zur  Kreuzung am Hotel Braas rechts ab, am Wasserreservoir vorbei auf der N12 Richtung Grosbous. Gegen 13 Uhr 20 wird das Peleton in Eschdorf erwartet. DASS der Niederländer Paul Sieljes am ersten Augustwochenende am „Uphöfener Berg“ beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen sein Debüt in einem Formel 3000-Rennwagen gibt. Der junge Mann ist ansonsten überwiegend auf der Rundstrecke im Formel Renault oder Formel Ford unterwegs. Den über 500 PS starken und top-aktuellen Boliden stellt das CMS-Racing Team aus Pisa/Italien zur Verfügung. Dass das überhaupt möglich wurde, ist besonders der Partnerschaft mit dem Unternehmen Dieter Seegers Haus der Verpackungen GmbH und der Firma ZackZack (Friedhelm Bockhorst) aus Lotte in der Nähe von Osnabrück zu verdanken. Damit beim Bergrennen alles in einem einheitlichen Design mit den Partnern präsentiert wird, hat der rennsportverrückte Vater von Paul, Harry Sieljes, jetzt den extra angefertigten, neuen Fahreranzug vorgestellt, natürlich mit den Logos der Partner aus Lotte. DASS der Franzose Geoffrey Schatz seine Premiere in Deutschland beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen geben wird. Somit kommt ein weiterer bekannter und sehr erfolgreicher und schneller Spitzenfahrer des Bergrennsports zum Jubiläumsbergrennen nach Osnabrück. Der Franzose Geoffrey Schatz tritt mit dem superschnellen Formel 3000 Reynard 01 L an. In Frankreich durfte er kürzlich den Norma M20 FC BMW 4.0 Liter von seinem Bruder Nicolas Schatz übernehmen, der kurz vor dem Saisonstart auf die Rundstrecke wechselte. Schon beim ersten Bergrennen mit dem Norma  gewann Geoffrey in Beaujolais die Gesamtwertung, hauchdünn vor Sebastien Petit. Der Automobilsportler aus Azé, nördlich von Lyon, zählt zu den bekanntesten Piloten am Berg. Schließlich konnte er in den vergangenen Jahren eine Reihe von Erfolgen in dem stark besetzten französischen Bergchampionat erringen. Der Vize-Meister aus 2014 und jeweils Drittplatzierte in 2015 und 2016 rangiert nach 6 Läufen in dieser Saison derzeit unangefochten auf dem zweiten Meisterschaftsrang. Geoffrey Schatz […]

Boxengeflüster 06/2017: Wussten Sie schon dass…?

17. Juni 2017

DASS es anlässlich der Veranstaltung „fiftfyfifty“ bei der Firma Hinrichs Licht&Druck für die über 150 eingeladenen Gäste eine große Überraschung gab: MSC Osnabrück-Organisationsleiter Bernd Stegmann hielt nach seiner Begrüßung eine Laudatio auf den Skater-Pionier und Unternehmer Titus Dittmann aus Münster. Titus nimmt seit rund 7 Jahren am Int. Osnabrücker Bergrennen teilt und hat sich dort nachhaltig u.a. durch attraktive Fahrzeuge und die Nähe zum Publikum sowie als Vorreiter der Taxifahrten für Besucher auf der Rennstrecke eingebracht. Daher wurde diesmal im Vorfeld des 50. Int. Osnabrücker Bergrennens eine „Osnabrücker Planke“ , und dazu außerhalb der bisherigen Räumlichkeiten vergeben. In seinen Dankesworten bezeichnete Titus das Rennen am „Uphöfener Berg“ als die beste Motorsportveranstaltung, an der er jemals teilgenommen habe und er werde dort immer wieder hinkommen, solange dort gefahren wird. In diesem Jahr hat Tituts angekündigt, zum Jubiläum einen Original Ford GT 40 zu präsentieren, von denen es weltweit nur sehr wenige gibt. Auf dieses phantastische Fahrzeug dürfen sich die Fans ganz sicher freuen. DASS die Saarländer Vincent Schwartz und David Jakob in den Juni-Ausgabe der bekannten ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ als eine der Kandidaten auf den diesjährigen XY-Preis zu sehen waren. Schwartz ist aktiver Motorsportler im RCN-Cup auf dem Nürburgring und wird in vier Wochen erneut bei seinem „Home-Grand-Prix“, dem Homburger ADAC Bergrennen mit seinem Honda Civic Type R an den Start gehen. Die beiden jungen Männer waren auf Parkplatzsuche in der Nähe des Flughafens Frankfurt-Hahn, als sie in einer Sackgasse einen Mann und eine Frau wahrnahmen. Zunächst vermuten sie ein Liebespaar. Als ihnen doch Zweifel kamen, untersuchten sie die Situation. Schnell war klar, dass die Frau sich gegen den Mann zur Wehr setzte. Die beiden jungen Männer vertrieben den Täter durch lautes Hupen. Anschließend blieb David beim Opfer, einer Stewardess, und rief die Polizei. Vincent verfolgte den Mann und kann ihn schließlich zu Boden bringen und festhalten. Das mutige Einschreiten der beiden wurde von „Aktenzeichen XY“ in einem Film gezeigt, der Täter erhielt 2 Jahre und 9 Monate auf Bewährung. Im Herbst werden insgesamt drei XY-Preise, dotiert mit je 10.000 Euro vergeben, worüber eine Jury abstimmt. DASS nach fast 20 Jahren der Organisationsleiter des Osnabrücker Bergrennens, Bernd Stegmann zum diesjährigen runden Jubiläum wieder einmal alle Funktionäre des Bergrennens zu sich nach Borgloh eingeladen hatte. Trotz Dauerregens folgten über 80 Funktionäre der Einladung des Orga-Teams. „LS“ Holger Maes stellte dabei den vorgesehenen detaillierten Zeitplan für den Aufbau der Rennstrecke zum 50. Int. […]

Merli möchte Titel in Osnabrück verteidigen

16. Juni 2017

Ein ganz Großer, wenn nicht aktuell der „Größte“ im Bergrennsport überhaupt, hat seine Teilnahme beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen vom 4. – 6. August 2017 fest in der Planung. Christian Merli aus Italien, der in 2016 auf Anhieb das Rennen in neuer Rekordzeit gewann, möchte auch in diesem Jahr die sportlichen Akzente an der Spitze setzen und wird auf der 2,030 km langen Berg-Sprintstrecke seinen Sieg und Rekord von 51, 232 sec. verteidigen und nach Möglichkeit erneut verbessern wollen. Der derzeit in der Europa-Bergmeisterschaft führende Werksfahrer (punktgleich mit Simone Faggioli) hat seinen Osella FA 30 mit einem noch besseren Fortech-Motor ausgestattet und eilt derzeit von Sieg zu Sieg, so wie kürzlich beim Deutschen Berg-EM Lauf in Thüringen. Viele deutsche Automobilsport-Fans freuen sich darauf, den sehr beliebten und sympathischen Piloten aus der Nähe von Trento in Südtirol, wieder in Osnabrück mit seinem wunderschönen Rennwagen und dem spektakulären Fahrstil zu sehen.

Werkstatt-Report #27: Aufrüstung in der Formel 3

1. Juni 2017

Ende letztes Jahr konnte der Heiligenstädter Formel 3-Pilot Sascha Herz unter beratender Hilfe von Frank Debruyne, ein bis auf die letzte Schraube zerlegtes Formel 3-Fahrzeug erwerben. Dieses ist erneut ein italienisches Dallara-Modell, jedoch vom Baujahr und den Nachrüstsätzen her ein aktuelleres Modell als Saschas bisheriger F302. Das erstandene Fahrzeug ist größten Teils, obwohl aus dem Baujahr 2005, mit Technik und Aerodynamik des 2011er ausgestattet. Motorisiert ist das Ganze von einem Opel-Spiess, einem sogenannten „Challenge-Motor“. So verfügt es weiter über ein aktuelles Drexler Getriebe, das modernste was SACHS an Stoßdämpfern zu bieten hat und aerodynamische Bauteile die nicht der Serie entsprechen. Die standartmäßige Bosch-Elektronik wurde durch eine KMS Steuerung  mit AIM-Formellenkrad  und weiteren Features ersetzt, welchen Part Saschas neuer Sponsor CER (Comfort-Elektronik-Raulf) übernahm. „Das so ein kompletter Neuaufbau auch seine Tücken hat, bekamen wir Mitte April auf dem Leistungsprüfstand zu spüren. Getriebeprobleme waren dort nur der Anfang. Nach dem wir eine Leistungssteigerung von 10% gegenüber der Serie erreicht hatten, kam es zu einer heftigen Fehlzündung beim Starten welche den Anlasser in seine Bestandteile zerlegte. Dieser ist vom Hersteller natürlich nicht sofort lieferbar“, so Herz. „Nun musste ich als gelernter Werkzeugmacher selbst ran. Das heißt, es lieft alles weiter“. Am kommenden Pfingst-Wochenende wird der Reißverschluss-Fabrikant noch ein mal mit dem älteren F302-Modell an den Start gehen. Letzte Teilelieferungen in Sachen Anlasser sind für die kommende Woche angekündigt, sodass ein Start beim Glasbachrennen am zweiten Juni-Wochenende mit dem F 2005/11 fest eingeplant ist. Ein für Mitte Mai geplanter Test im Mai fiel dem Anlasserproblem zum Opfer. Die Abstimmung des Fahrwerkes, verbunden mit späteren Renneinsätzen legt Herz in die erfahrenen Hände von Frank Debruyne, der letzten Winter schon zahlreiche Stunden am Fahrzeug verbracht hat. „Geht unser Plan auf, bringen wir den aktuell modernsten Formel 3 am deutschen Berg an den Start, welcher mit seiner Motorleistung alle baugleichen Formel 3 in den Schatten stellt, das verspricht uns CER“, freut sich der Thüringer weiter. Beim Osnabrücker Bergrennen Anfang August wird dann Herz Motorsport mit beiden Formel 3-Rennen antreten, so wie es auch zuvor am heimischen Iberg mit Gerhard Dietrich geplant ist. Bernd Könemann, einer der „Berg-Legenden“ aus den 1980er Jahren, hat sich bereits das Cockpit des weißen Dallara F302 Opel-Spiess für den FiA-Lauf im Osnabrücker Land angemietet. Die älteren Bergrennfreunde werden den Verkaufsleiter aus Porta Westfalica sicherlich von seinen Einstätzen im Team von Herbert Stenger und den Rostek-Brüdern her kennen. Könemann für damals Formel V, Gruppe […]

Attraktionen zum Jubiläum wachsen weiter an

1. Mai 2017

Die Organisatoren des 50. Int. Osnabrücker Bergrennens am verlängerten Wochenende vom 4. – 6. August haben in den vergangenen Monaten alles daran gesetzt, zu dem besonderen Jubiläum für alle Besucher, Teilnehmer, Funktionäre und Medienvertreter ganz außergewöhnliche Akzente zu setzen. Dazu gehört auch eine große Fahrerparade, präsentiert von SD Automotive, am Sonntagmittag (6.August). Als Vorbild nahm man sich die Paraden im Rahmen früherer Formel 1-Rennen, bei der ein großer umgebauter Truck als Plattform diente und die Fahrer dem Publikum vorgestellt wurden. Am „Uphöfener Berg“ wird der Truck darüber hinaus mit Musik und den Moderatoren an den interessanten Streckenabschnitten Station machen und die Fahrer dem Publikum auf besondere Weise vorstellen. Überraschungen sind natürlich inbegriffen! Seit einigen Jahren ist Titus nicht nur ein mehr als gerngesehener Gast beim Int. Osnabrücker Bergrennen; der Münsteraner Skater-Pionier und erfolgreicher Unternehmer engagiert sich auch beim nördlichsten deutschen Bergrennen für seine bekannte Stiftung „skate-aid“. Nachdem Titus Dittmann in der Vergangenheit dabei mit der Dodge Viper und dem historischen Ford Mustang bereits sehr interessante Fahrzeuge einsetzte, hat er für das 50. Bergrennen ein ganz besonderes Exemplar aus seiner Fahrzeugsammlung am Start. Sein originaler Ford GT 40 gehört zu den ganz seltenen Fahrzeugen dieser Art und gilt als erfolgreichstes Fahrzeug im Motorsport der 60er Jahre. Als größter Erfolg gilt der Sieg der 24 Stunden von Le Mans in den Jahren von 1966 bis 1969. Insgesamt wurden lediglich 124 Fahrzeuge des GT 40 zwischen 1964 und 1968 gebaut. Einer davon ist am ersten Augustwochenende dabei! Für die zahlreichen Stammzuschauer des TV-Automobil-Magazins „GRIP – Das Motormagazin“ des Senders RTL 2 ist er eine feste Institution und gilt als beliebter und ausgemachter Fachmann der Automobilszene: Niki Schelle ist bei „GRIP“ unter anderem für rasante Tests und deren fachkundige Moderation zuständig. Bereits als Jugendlicher nahm er auf dem Sitz des Beifahrers bei Rallyes Platz und nach Erwerb des Führerscheins nahm er fortan das Lenkrad bei unzähligen Rallyes in die Hand. Ein großer sportlicher Erfolg des Rallye-Profis war der 3. Platz bei der Deutschland-Rallye 2006. Am Sonntag, den 6. August wird Niki Schelle in Hilter-Borgloh für seine „Hausmarke“ Suzuki“ wieder aktiv auf der Rennstrecke dabei sein und gerne im Fahrerlager mit die zahlreichen Fans für Fachsimpeleien zur Verfügung stehen. Zum Jubiläumsrennen wird es am „Uphöfener Berg“ in den Königsklassen der offenen Sport- und Rennwagen zu einem ganz großen Fight kommen. In der Zwischenzeit haben erneut weitere europäische Formel 3000-Piloten und Sportwagen-Piloten ihre Zusage gegeben. So haben bisher drei Schweizer bereits […]

Boxengeflüster 04/2017: Wussten Sie schon dass…?

24. März 2017

DASS die lebende, österreichische Bergrennlegende Herrmann Waldy vergangene Woche auf eigenen Beinen die Gailtalklinik in Hermagor verlassen konnte. Nach einer inkompletten Querschnittlähmung war der mehrfache Berg-Staatsmeister monatelang auf den Rollstuhl angewiesen. Nach einer überwundenen Erkrankung an Prostatakrebs, mit der er sogar fünf Bergrennen in seinem Formel 3000 und mit gelegtem Katheter fuhr, wurde Ende letzten Jahres festgestellt, dass ein Wirbelkörper vom Krebs angegriffen war. Die medizinische Diagnose war für den 69-Jährigen schockierend. Eine qualvolle Rehabilitation über fünf Monate hinweg, war die Folge. Und noch im Vorjahr hatte sich Waldy ein Ziel gesetzt. „Ich möchte auf meinen eigenen Beinen das Krankenhaus wieder verlassen können.“ Dieses Ziel hat er jetzt erreicht. Das erste Probesitzen in seinem weißen Lola F3000 hat Waldy auch schon geschafft. „Ich bin aber zurzeit noch nicht beweglich genug, aber ich arbeite jeden Tag daran“. DASS das österreichische Team von Erich Edlinger vor wenigen Tagen ein Lebenszeichen von sich gab. Vor gut einem Jahr wurde der spektakuläre BMW 320 IRL V8 der Modellreihe E30 eingemottet und gleichzeitig ein neues innovatives Projekt angekündet. Jetzt gab man die erste interessante Information Preiß. Nach all den viele Recherchen, Berechnungen und Überlegungen kamen von den vielen Fahrzeugen mehrerer Hersteller aus der engeren Auswahl, nur noch wenige in Frage und schlussendlich fiel die Wahl auf den i8 von BMW. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren die Parameter wie Sicherheit, Gewicht, Antriebsmöglichkeiten, Fahrzeuggröße und nicht zuletzt noch eine gewisse Affinität zu BMW. Man kann also auf die nächsten hochinteressanten Neuigkeiten aus der Steiermark gespannt sein. DASS sich die Organisatoren des 50. Int. Osnabrücker Bergrennen vom 4. – 6. August 2017 wieder eine ganze Menge einfallen lassen, um den Event im Norden von Deutschland zu einer ganz besonderen Note zu verhelfen und dabei auch für das Jubiläum einmalige Highlights zu präsentieren. Die bekannte Fahrerlagerstraße von der Einfahrt am „Kruzifix“ bis herunter in Höhe des Vorstartbereiches wird in diesem Jahr mit Einbruch der Dunkelheit beleuchtet werden. Der mit der Stromversorgung des gesamten Bergrennens beauftragte Elektriker wird über die gesamte Länge von 2,5 km Leuchtkörper mit LED-Partyleuchten aufhängen. Die Idee entstand auch aus einem Wunsch einiger Teams, insbesondere im dunklen Waldbereich abends und in der Nacht für etwas Licht zu sorgen. Gerade in diesem Jahr hat die Beleuchtung einen sinnvollen Nebeneffekt: Wenn die Teams und Gäste spätabends und in der Nacht den Heimweg von den Jubiläumsfeierlichkeiten antreten, können Sie sicher zu ihren Quartieren zurückfinden. DASS im August ein geschichtsträchtiger Skoda Octavia […]

Boxengeflüster 03/2017: Wussten Sie schon dass…?

11. März 2017

DASS die ADAC Saarland-Pfalz-Rallye vom ersten März-Wochenende ein Auftakt nach Maß für die Deutsche Rallye-Meisterschaft war und dabei im St. Wendeler Land zwei junge Männer aus bergrennbegeisterten Elternhäusern für Furore sorgten. Auf der Zielrampe freuten sich der amtierenden Meister Fabian Kreim (Sohn von Achim Kreim) im Fabia R5 von Skoda Auto Deutschland über den Sieg. Den dritten Platz erkämpfte sich René Mandel (Enkel von Berglegende Herbert Stenger) vom DSK Junior Rallye Team im Ford Fiesta R5. Das Mitfiebern von Mama Kristina Stenger-Winkler brachte Glück, denn der zum Abschluss einsetzende Regen spülte den Autocross-Europameister noch auf Rang drei nach vorne. Pech dagegen für Dominik Dinkel mit Co-Pilotin Christian Kohl, der Tochter des 1. KW Berg-Cup Vorsitzenden Uli Kohl, die auf falschen Reifen in ihrem Fabia R5 auf Rang fünf abrutschten. Weiter gaben Gino Kruhs zusammen mit seinem Pilot Torben Nebel ihr Debüt im Citroen DS3 R3T. Für den Saarländer stehen auch in diesem Jahr die Rallye DM und Masters-Läufe als Co-Pilot klar im Vordergrund. Dennoch plant Kruhs einige Bergrennen mit seinem Renault Megane Maxi im Südwestdeutschen Raum und im angrenzenden Frankreich. DASS am vergangenen Donnerstag auf der Kreisstraße A16 zwischen Mickhausen und Schwabmünchen, also auf der Strecke des Bergrennens,  bei einem Verkehrsunfall ein Busfahrer verletzt wurde. Nach Polizeiangaben  fuhr ein Lastzug, beladen mit Containern, bergab Richtung Mickhausen. In einer scharfen Rechtskurve brach der Anhänger auf der nassen und rutschigen Fahrbahn aus, schleuderte gegen die Leitplanke und prallte dann gegen einen entgegenkommenden Omnibus, der auf Leerfahrt unterwegs war. Der Buslenker musste leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kreisstraße wurde für einige Stunden komplett gesperrt und sogar ein Kranwagen muss  bei der Bergung der Fahrzeuge helfen. DASS der Gewinner des Classic-Berg-Cup von 2009, Andreas Herl aus Pirmasens, vor wenigen Tagen in den Vorstand des Homburger Automobilclubs gewählt wurde. Der Unternehmer und Schornsteinfegermeister, der zwischen 2002 und 2011 mit einem Ford Escort RS 2000 Bergrennen fuhr, übernahm das Amt des Referenten für Technik und Verkehr. DASS Paul Sieljes beim diesjährigen 50. Osnabrücker ADAC Bergrennen Anfang August, wohl der erste Niederländer sein wird, der bei einem Bergrennen in der Formel 3000-Klasse antritt. Der Mann aus Groningen hat sich für das Wochenende des 5. und 6. August beim italienischen Team CMS Racing Cars von Enrico Casalini eingemietet und wird einen Lola Judd V8 pilotieren. Besucher des letztjährigen Bergrennens in Borgloh kennen Paul Sieljes noch mit seinem Opel Speedster Turbo. Nach einer ersten Kontaktaufnahme von „Macher“ Bernd […]

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