Boxengeflüster 05/2022: Wussten Sie schon dass…?

10. Juni 2022

DASS die Berg-Cup Fahrerin Claire Schönborn nach ihrem Schreckmoment beim Bergpreis Schotten, nur ein großes Erfolgserlebnis hatte. Bei den 24h-Rennen auf dem Nürburgring bekam die junge Hunsrückerin die Chance das allein verantwortliche Engineering für den Krämer Racing Porsche 992 GT3 Cup mit der Startnummer 127 zu übernehmen. Am Ende gewann „ihr“ Fahrzeug die Cup 2 Klasse. Die harten Wochen von Beginn der Einstellfahrten, über NLS bis hin zum 24h Rennen haben sich für die Tochter von Rainer Schönborn gelohnt. Das Vertrauen des Teams und die Chance, das Engineering des Autos übernehmen, haben sich für Krämer Racing ausgezahlt. DASS ein ganz besonderes Ausstellungsstück im Fahrerlager des 9. E-Mobil-Berg-Cups beim diesjährigen Osnabrücker Bergrennen Anziehungspunkt für die vielen Automobilsportfans sein wird. Der VW ID.R ist diesmal vor Ort ausgestellt und ob seiner einmaligen Erfolge sicher ein begehrtes Fotomotiv. Dank der guten Kontakte zu Volkswagen wird das elektrisch angetriebene Rekordfahrzeug erstmals im Rahmen einer Ausstellung dabei sein. Der ID.R ist das erste rein elektrisch angetriebene Rennfahrzeug von Volkswagen und sportliches Aushängeschild der ID. Familie, einer komplett neuen Generation elektrisch angetriebener Serienmodelle. Von der ersten Zeichnung bis zur Präsentation des Prototyps vergingen nur 250 Tage. 2018 gewann der ID.R mit dem Franzosen Romain Dumas am Steuer das berühmte Bergrennen „Pikes Peak International Hill Climb“ in den USA. Im Anschluss wurde der Hightech-Renner konsequent weiterentwickelt und stellte weitere wegweisende Rekorde auf, u.a. auf der Nürburgring-Nordschleife sowie beim Festival of Speed im britischen Goodwood. DASS der Saarbrücker Gruppe F-Pilot Alexander Marx vorerst aus gesundheitlichen Gründen noch nicht wieder mit seinem BMW an Bergrennen teilnehmen kann und hofft gegen Ende der Saison noch bei ein paar Veranstaltungen am Start zu sehen. An einem Samstagmorgen im vergangen Dezember 2021, kurz nach 4 Uhr wurde der 30-jährige Kaufmann und sein Mitfahrer von einem Geisterfahrer bei Schneetreiben auf der Autobahn A8 in der Nähe von Ulm getroffen. Auf der Höhe von Hohenstadt, in Richtung Stuttgart, kam es auf der linken Spur zum folgenschweren Frontalzusammenstoß. Der Falschfahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls aus seinem VW geschleudert und erlag an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die beiden Saarbrücker wurden sehr schwer verletzt und hatten Glück überlebt zu haben. Die Genesung dauert weiter an. DASS es beim Wolsfelder Bergrennen in der Nacht zum Pfingstmontag zu mehreren unliebsamen Zwischenfällen kam. Hotspot war hier der Bereich um das diesmal kleinere Festzelt an der Nimsbrücke. Zum einen wurde das von Gästen des MSC Rhön dort befestige […]

Boxengeflüster 04/2022: Wussten Sie schon dass…?

28. April 2022

DASS der Schweizer Bergpilot Marcel Steiner in den vergangenen Jahren mit dem spektakulären Sportwagen LobArt LA01 Mugen häufiger vom Pech verfolgt war. Nach dem kapitalen Motorschaden in Osnabrück 2021 bereits im 1. Trainingslauf soll in diesem Jahr ein neuer Anlauf für eine erfolgreiche Saison unternommen werden. Marcel Steiner hat jetzt auf seiner Homepage die vorgesehene Saisonplanung 2022 bekanntgegeben. Dabei möchte er auch beim 54. Int. Osnabrücker Bergrennen am 6./7. August wieder dabei sein und um einen absoluten Spitzenrang fighten. Übrigens Steiners einziger Start in Deutschland in diesem Jahr. Erstmals wird der mehrfache Schweizer Champion bereits am kommenden 1. Mai-Wochenende beim französischen Bergrennen von Abreschviller in Lothringen dabei sein. DASS an diesem 1. Mai-Wochenende der Osella PA 30 von Alexander Hin beim französischen Bergrennen von Abreschviller in Aktion zu sehen ist. Der Besitzer aus Schwarzwald wird aber nicht darin Patzt nehmen. Fabien Bourgeon, der TracKing-Erfinder aus Frankreich, hat den E2-SC-Rennwagen für das Wochenende gemietet, da sein neuer Revolt-Sportwagen noch nicht ganz einsatzbereit ist und der der deutschen Sprache mächtige Pilot, keine Meisterschaftspunkte mehr verpassen möchte. Dass die Zender Gruppe als namhaftes und global agierendes Unternehmen neu im Netzwerk des Int. Osnabrücker Bergrennens als Partner dabei ist.  Es entwickelt und produziert Textilprodukte, Kunststoff- und Faserverbundbauteile aus Carbon sowie Medizinprodukte. Damit werden zahlreiche Kunden aus den Bereichen Medizin, Automobil, Freizeit, Hochwasserschutz und Bekleidung beliefert. Seit Beginn der Corona-Krise werden von Zender auch dringend am Markt benötigten medizinischen Masken und FFP2 Masken produziert. DASS Titus Dittmann, als großer Fan des Int. Osnabrücker Bergrennens in diesem Jahr für seine Herzensangelegenheit, nämlich seine Stiftung „skate aid“, wieder am 6. und 7. August dabei sein wird. Der sich selbst bezeichnende Skateboard-Pionier, Unternehmer, Seriengründer, Rennfahrer, Jugendlobbyist, Uni-Dozent, Medienliebling und vor allem Social Entrepreneur und Anstifter genießt durch seine mehrjährigen Auftritte am „Uphöfener Berg“ hohes Ansehen und hat dort eine nicht zu unterschätzende Fangemeinde. Bekannt aus zahlreichen TV-Auftritten, Interviews in Presse und Rundfunk ist Titus inzwischen vollends in der digitalen Welt angekommen, um seine Projekte immer größeren Kreisen bekannt zu machen. Für seine unzähligen Verdienste hat er im Jahr 2021 vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. Im Rahmen seiner Aktivitäten dreht sich seit mehr als 40 Jahren alles um das Skateboarden und dessen pädagogisches Potenzial. Mit der im Jahr 2009 gegründeten Stiftung „skate aid“ entstand die Idee, mit dem Rollbrett im Rahmen der Jugendhilfe etwas Gutes für Kids zu tun. Afrika, aber auch Teile Asiens wurden in der Folgezeit […]

Italienischer Ferrari-Pilot Luca Gaetani zurück am Uphöfener Berg

28. April 2022

La Bella Italia wird beim 54. Int. Osnabrücker Bergrennen am 6./7. August überzeugend vertreten sein. Aus der Nähe von Padua kommt Luca Gaetani mit seinem angriffslustigen Ferrari 488 Challenge zum FiA Hillclimb Cup-Lauf. Beim kürzlichen Saisonauftakt nahe Venedig errang er in fulminanter Rekordzeit den Tagessieg bei den Tourenwagen. Am Uphöfener Berg war er erstmals 2019 dabei, damals noch mit seinem roten Ferrari 458 GT3, und war gleich begeistert: „Wir hatten sehr intensive und spannende Tage bei euch. Ein tolles Erlebnis.“ Mit besserer Streckenkenntnis hofft er seine damalige Zeit in diesem Jahr noch zu verbessern. Sein Ziel für die Saison teilt er mit seinen Fans: „Die Rennwochenenden ganz und gar genießen.“

Boxengeflüster 02/2022: Wussten Sie schon dass…?

9. März 2022

DASS auch Bergrennsportler ein großes Herz für die leidende Bevölkerung in der Ukraine haben. Porsche-Pilot und Peugeot-Vertragshändler Jochen Stoll aus dem pfälzischen Gehrweiler handelte schnell und rief zu Sachspenden im Kreis Rockenhausen auf, schaffte die Hilfsgüter höchst persönlich mit einem Kleintransporter nach Polen in die Partnergemeinde Glubczyce, die mit ihrer ukrainischen Partnergemeine Sbarasch in Verbindung steht. Von Glubczyce wurden die Hilfsgüter weitertransportiert nach Sbarasch. Die fast 1.000 km einfache Fahrt absolvierte Jochen Stoll mit seinem Mitarbeiter Tomek. DASS die Organisatoren des 54. Int. Osnabrücker Bergrennens 2022 erste Weichenstellungen für das Programm des diesjährigen Events am „Uphöfener Berg“ gestellt haben. Dazu gehört auch der sehr beliebte „Auftaktabend“ mit den Partnern, Sponsoren sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmern nebst Teammitgliedern und Medienvertretern, der am Donnerstagabend vor dem Veranstaltungswochenende stattfinden soll. In einer attraktiven Location im Umfeld von Hilter-Borgloh werden am Donnerstag, 4. August (ab ca. 18.00 Uhr) diesmal, auch im Rahmen eines Vorabtreffens der „2. Classic Days Osnabrück/Münster“ im September, hochkarätige Klassiker der Automobilgeschichte dabei sein und neben toller Musik und kulinarischer Highlights für eine sicherlich beste Stimmung sorgen. Ebenso ist geplant, dass einige aktuelle Top-Sportwagen dabei sein werden. Weitere Details dazu werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben. DASS am 23. April 2022 die zweite ADAC Youngtimer Tour Saarland geplant ist – für Fahrzeuge der Baujahre 1992 bis 2002. Die 150 Kilometer lange Strecke durch das sehenswerte Saarland, mit dem Schwerpunkt um Homburg und die angrenzenden Regionen, steht die Bergrennstrecke „Käshofer Straße“ des Homburger ADAC Bergrennens im Mittelpunkt.  Der Start erfolgt am Höcherbergturm in Höchen, ganz in der Nähe von Homburg, der drittgrößten Stadt des Saarlandes, im Saarpfalz-Kreis gelegen. Es geht über die Bergrennstrecke des Homburger AC und Martinshöhe nach Wallhalben. Dort gilt es, eine erste Aufgabe zu lösen. Die Strecke führt weiter durch die Südwestpfalz Richtung Zweibrücken. Dort ist die Mittagspause in der Festhalle geplant. Nach der Pause starten die Teilnehmenden in den zweiten Teil der Tour. Es geht nach Blieskastel, in der Orangerie wartet eine weitere knifflige Aufgabe auf die Teams. Die Youngtimer rollen nun durch das Mandelbachtal über die Biesinger Höhe, an Erfweiler-Ehlingen vorbei, nach Gersheim und Reinheim. Im Römerpark dürfen die Teilnehmenden wieder ihr Geschick bei einer Aufgabe unter Beweis stellen. Der 90er-Karawane bewegt sich nun über Habkirchen nach Kleinblittersdorf. Hier erfolgt der Grenzübertritt ins Nachbarland Frankreich. Es geht ein Stück durch das Département Moselle in der Region Grand Est. Das Ziel der Ausfahrt ist die Zentrale des ADAC Saarland […]

„King of the Hill“ aus Südafrika am Uphöfener Berg

5. März 2022

Ein echter „King of the Hill“ aus Südafrika geht beim 54. Int. Osnabrücker Bergrennen am 6./7. August an den Start: Rennpilot Pieter Zeelie, nahe Johannesburg zu Hause, kann es kaum erwarten, seinen leuchtend roten, rund 800 PS starken Toyota MR 2 V6 im Container auf die lange Seereise zu schicken. Es ist das erste Mal, dass ein Fahrer aus Südafrika an einem Bergrennen in Europa teilnimmt. Der Unternehmer eroberte zunächst Meisterschaften und Rekorde im Drag Racing am Steuer einer Cobra. Später pilotierte er in verschiedenen Disziplinen einen Lotus Exige und einen BMW M3 CSL. Vom Potenzial des Toyota MR2 war er so sehr überzeugt, dass er ihn in akribischer Arbeit vom Serienfahrzeug zu einem bildschönen und leistungsstarken Top-Boliden weiterentwickelte. Der Lohn war 2021 die „King of the Hill“-Trophäe beim Simola-Bergrennen in Knysna ganz im Süden von Südafrika (www.speedfestival.co.za). Und die nächsten Verbesserungen sind schon geplant: „Ich glaube, es kann noch ein ganzes Stück schneller gehen“, sagt der Champion aus Südafrika. Das Publikum am Uphöfener Berg darf sich also auf einen ganz besonderen Auftritt freuen!

9. E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück

26. Januar 2022

Mit der 9. Auflage hat sich der E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück im Rahmen des Int. Osnabrücker Bergrennens längst etabliert und ist zu einem festen und unverzichtbaren Teil einer der bekanntesten und beliebtesten Automobil-Events in Nord- und Westdeutschland geworden. Auch bei der 54. Auflage des Bergrennens im Osnabrücker Land wird der Cup wieder dabei sein und nimmt, nicht zuletzt wegen der immer größer werdenden Bedeutung der Fahrzeuge mit elektrischen Antrieben im Individualverkehr, eine noch größere Bedeutung ein. Bis zu 30 Startplätze können in diesem Jahr vergeben werden. Sie werden in einem auf Gleichmäßigkeit ausgerichteten Wettbewerb das Potenzial der neuesten Fahrzeuggeneration der unterschiedlichsten Automobil- Hersteller auf dem 2,030 km langen Kurs präsentieren. Sowohl für die Pilotinnen und Piloten des E-Cups als auch für die Gäste, die mit entsprechend nachhaltig angetriebenen Fahrzeugen anreisen, wird von Partnern des Bergrennens extra eine Ladeinfrastruktur realisiert. Informationen, u.a. zur Teilnahme am 9. E-Mobil-Berg-Cup gibt es unter www.msc-osnabrueck.com

Finale des FIA Int. Hill Climb Cups 2022 am „Uphöfener Berg”

23. Januar 2022

Erneut aus vier hochkarätigen Veranstaltungen wird 2022 der FIA Hillclimb Cup ausgetragen. Im Kalender finden sich dabei gegenüber dem Vorjahr neue Veranstaltungen. Dabei wird der Saisonauftakt erneut in Polen über die Bühne gehen, jedoch erstmals in Korczyna. Dort wird zum ersten Mal ein Lauf zum FIA Hillclimb Cup über die Bühne gehen. Ende Juni geht es nach Italien, wobei durch das Rotationsprinzip mit Trento Bondone (diesmal ein Lauf zur Europameisterschaft), wieder in Ascoli bei der Coppa gefahren wird. Danach steht in Slowenien das Bergrennen Gorjanci in Novo Mesto auf dem Programm, welches u.a. auch zur österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft zählen wird. Das Finale läuft dann  Anfang August mit großem internationalem Starterfeld in Osnabrück. Das Rennen im Osnabrücker Land wird in 2022 das einzige Bergrennen in Deutschland mit einem Prädikat des Automobilsportweltverbandes FIA sein. 21./22. Mai 2022: GSMP Korczyna (Polen) 25./26. Juni 2022: 61° Coppa Paolino Teodori (Italien) 09./10. Juli 2022: GHD Gorjanci (Slowenien) 06./07. August 2022: Osnabrück (Deutschland)

Termine 2022: FIA International Hillclimb Cup

25. Dezember 2021

Erneut aus nur vier Veranstaltungen bestehen, wird 2022 der FIA Hillclimb Cup. Das technische Reglement (Performancefaktor) wird dabei von der Berg-Europameisterschaft übernommen. Jedoch finden sich im Kalender gegenüber dem Vorjahr neue Veranstaltungen. Dabei wird der Saisonauftakt erneut in Polen über die Bühne gehen, jedoch erstmals in Korczyna. Dort wird zum ersten Mal ein Lauf zum FIA Hillclimb Cup über die Bühne gehen. Nach knapp über einem Monat Pause geht es nach Italien, wobei durch das Rotationsprinzip mit Trento, wieder in Ascoli bei der Coppa Paolino Teodori gefahren wird. Danach steht in Slowenien das Bergrennen Gorjanci in Novo Mesto auf dem Programm, welches auch zur österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft zählen wird. Das Finale läuft dann bereits Anfang August in Osnabrück vom Stapel, womit dies das einzige Rennen mit FIA Prädikat in Deutschland im Jahr 2022 sein wird. 21./22. Mai 2022: GSMP Korczyna (Polen) 25./26. Juni 2022: 61° Coppa Paolino Teodori (Italien) 09./10. Juli 2022: GHD Gorjanci (Slowenien) 06./07. August 2022: Osnabrück (Deutschland)

Ein guter Anfang ist wieder gefunden

25. August 2021

Das lange entgegenfiebern auf den emotionalen Moment, mit einem schnellen Formel-Rennwagen wieder auf eine kurvenreiche Bergrennstrecke losgelassen zu werden, hatte am vergangen Wochenende beim 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen endlich ein Ende. Nach mehr als zwei Jahren ohne Renneinsatz durfte der Detmolder Patrick Rahn in der Pandemie das Cockpit seines Dallara F306 Opel-OPC besteigen. Dank des unermüdlichen MSC Osnabrück fand mit dem ersten deutschen Bergrennen in dieser schwierigen Zeit auch gleichzeitig die Heimveranstaltung des Teams statt. Der Lauf im Osnabrücker Land zählte neben den nationalen Prädikaten der Deutschen Berg-Meisterschaft und des DMSB Berg-Cups auch als Finale des FiA Int. Hillclimb Cup. Dem entsprechend fand sich gerade in den Gruppen und Klassen der offenen Rennwagen ein großartiges internationales Spitzenfeld, mit vielen namhaften Fahrern in der Borgloher Schweiz ein. Viele Akteure davon saßen in dieser Saison bereits wieder mehrfach hinter dem Volant ihres Rennwagens und hatten schon wieder ihre Routine zurück erlangt. Dem entsprechend hoch hingen die Trauben für Patrick und seine Mannschaft an diesem Wochenende. Insgesamt vier Trainingsläufe und bis zum Rennstopp im Rahmen eines Wolkenbruchs schaffte man drei Durchgängen, vier waren geplant. Die beiden schnellsten Zeiten des Sonntags flossen die Tageswertung ein. Wie sich anschließend herausstellte war ein Kabelbruch ursächlich für Schaltprobleme im ersten Rennlauf am Sonntagmorgen, die jedoch schnell lokalisiert und behoben wurden. Danach lief es deutlich besser für Patrick Rahn. Mit seiner persönlichen Bestzeit von 1:01,825 min konnte der Lipper noch nicht ganz an seine Topzeiten aus dem Jahr 2019 anknüpfen. Da sich auch die Gripverhältnisse zwischenzeitlich nicht zum Guten entwickelt hatten und auch die Spitzenpiloten an ihre Bestmarken nicht heran kamen,  zeigte sich Patrick am Ende doch recht zufrieden mit dem Erreichten. In der internationalen FiA-Wertung bedeutete dies Rang 13 und in der Deutschen Meisterschaft in der 2-Liter Formel-Klasse Rang 3. „Im dritten Lauf ist mir ein kleiner Fahrfehler unterlaufen, der mich doch gewurmt hat“, so Patrick. „Alles in allem bin ich jedoch erst einmal glücklich mit unserer Performance und das unser neues Design von Rennwagen, LKW und Zelt gut angekommen ist. Wir wurden viele Male von Fahrerkollegen und Zuschauern darauf angesprochen, was mich besonders freut“. Bleibt zu hoffen, dass das Beispiel Osnabrück Schule macht und im kommenden Jahr 2022 wieder mehr Bergrennen in Deutschland stattfinden können. Läuft alles glatt, möchte das Formula 3 Motorsport-Team Patrick Rahn in einem Monat beim extrem schnellen Bergrennen St. Agatha in Oberösterreich an den Start gehen, was dann schon wieder den […]

Gleich wieder von Null auf Hundert – Osnabrück macht Mut

23. August 2021

Seit dem ersten Oktoberwochenende 2019 fand erstmals wieder in Deutschland ein Bergrennen statt. Dass dies dem MSC Osnabrück mit seinem 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen gelang, hatten viele Anhänger der so traditionsreichen Motorsportart, erhofft und erwartet. In festen Besucherzonen und nach der GGG-Regel waren sogar, in begrenztem Umfang Zuschauer am Uphöfener Berg zugelassen. Die lange Vorbereitungszeit in der Organisation, mit einem eigens aufgestellten Hygienekonzept zahlte sich aus. Bernd Stegmann und seine Mitverantwortlichen setzten in der Pandemie ein Zeichen der Hoffnung für das Jahr 2022, und für die zahlreichen Veranstalterkollegen aus der Deutschen Bergmeisterschaft und dem KW Berg-Cup. In der Borgloher Schweiz, war man von Seiten des veranstaltenden MSC Osnabrück am Ende der Veranstaltung zwar nass bis auf die Unterhosen, aber dennoch sehr zufrieden unter diesen noch nie dagewesenen Umständen ein Bergrennen dieser Güte über die Bühne gebracht zu haben. Klar, die wunderbare, unbeschwerte Atmosphäre der vergangen Jahre, mit über 25.000 Zuschauern an der Strecke, konnte sich so natürlich nicht einstellen. Aber, der erste Schritt ist getan und der Weg aufgezeigt für eine wieder mehr Bergrennen umfassende Meisterschaftsrunde im kommenden Jahr. Das Osnabrücker Bergrennen war zugleich auch das letzte Bergrennen in der Bundesrepublik in 2021, denn die Läufe in Eichenbühl und Mickhausen sind bereits abgesagt. Dass es der Bergrenngemeinde nicht zu wohl wird, dafür sorgte am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr der Wettergott. Petrus öffnete seine Schleusen über dem Veranstaltungsgelände und ein Wolkenbruch veranlasste die Rennleitung den gerade erst begonnen 4. Rennlauf, sowie den Rennablauf generell zu stoppen. Mit dem Auswertungsmodus der schnellsten zwei aus viel Läufen, waren so eh keine Zeitverbesserungen in der Tageswertung mehr möglich. Schade nur für die Wertung der Deutschen Bergmeisterschaft, wo in diesem Jahr bei jedem der wenigen einzelnen Rennläufe Punkte vergeben werden. So, also nur drei Mal DM-Punkte, plus Zusatzpunkte aus dem letzten Trainingslauf. Beim Rennen in St. Agatha in fünf Wochen, werden weitere letzte Zähler vergeben und die Meister in der DM und den DMSB Berg-Cups hoffentlich gefunden. Auffällig war, die Disziplin aller Aktiven die zum Großteil sehr lange nicht mehr im Rennauto saßen. Übermotiviert ging niemand ans Werk und so blieben schlimme Unfälle aus. Diejenigen die bereits einige Bergrennen dieses Jahr auf der Uhr haben, wie vor allem die Franzosen, spielten ihren Vorteil gnadenlos aus, allen voran die Familie Petit. Der Gesamtsieger des Wochenendes Sebastien Petit kann die meisten Kilometer überhaupt auf Bergrennstrecken und Autobahnen in diesem Jahr vorweisen. Der Französische Meister tingelte in […]

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