Besuch beim Osnabrücker Bergrennen am Uphöfener Berg

27. September 2020

Im August 2017 durften die Veranstalter des Osnabrücker Bergrennens ein großes Jubiläum feiern: Damals fand das in Niedersachsen einmalige Event zum 50. Mal statt. Bergrennen passen tatsächlich nicht gut in dieses flache Bundesland, darum fand diese Veranstaltung im hohen Norden noch keinen einzigen Nachahmer. Auch existiert kein Rennen dieser Art, das noch höher in Deutschlands Norden angesiedelt ist – darum freuen sich vor allem die niedersächsischen Motorsportfans über „ihren“ Uphöfener Berg. Die Geschichte hinter dem Event – Der offizielle Name dieser Veranstaltung lautet „Internationales Osnabrücker ADAC Bergrennen“ und findet nicht direkt in Osnabrück statt, sondern in Borgloh am Teutoburger Wald. Die Strecke misst insgesamt 2,03 Kilometer und verfügt vom niedrigsten Punkt (dem Start) bis zum höchsten Punkt (dem Ziel) über eine durchschnittliche Steigung von ungefähr 3,8 Prozent. Die Aufsicht führt der MSC Osnabrück, ein traditioneller ADAC-Motorsportclub. 1968 gingen die ersten 144 Teilnehmer an den Start, während sich etwa 7.000 Zuschauer versammelt hatten, um dem Geschehen gebannt zu folgen. 1971 erfolgte bereits ein Upgrade, damals durften zum ersten Mal Formel-3-Fahrzeuge den Parcours nutzen. Erst Ende der 70er wurde die Strecke mit doppelten Leitplanken gesichert, um für mehr Sicherheit zu sorgen. 1980 traten erstmals Formel-2-Boliden zum Rennen an, von da an erlebte das Teilnehmerfeld stetige Verbesserungen. Berühmte Rennfahrer traten auf den Plan und sorgten für ein glänzendes Showprogramm. Derzeit liegt der Streckenrekord bei 50,145 Sekunden. Er wird von dem Franzosen Sébastien Petit gehalten, der im Jahr 2018 mit seinem Norma M20FC als Erster über die Ziellinie raste. Der Nervenkitzel nach dem Nervenkitzel – Das Osnabrücker Bergrennen findet traditionell im Hochsommer statt, genau die richtige Zeit für einen Ausflug in den Landkreis Osnabrück. Einige Zuschauer nehmen eine lange Anreise auf sich, nicht nur, um dem Event beizuwohnen, sondern auch, weil ihnen die Stadt und das Umland gefällt. Denn: Nach einem anstrengenden Tag als Zuschauer oder gar als Teilnehmer muss das Vergnügen noch längst nicht zu Ende sein! Am Rande der Osnabrücker Innenstadt lädt die Spielbank Osnabrück dazu ein, einen entspannten Abend zu verbringen. Wie auch schon in einigen der ältesten Casinos der Welt, ist hier vom Pokerspiel über das Roulette bis hin zum Blackjack alles unter einem Dach zu haben. Für den Besuch der Spielstätte empfiehlt es sich, Rennanzug und Straßenkleidung gegen eine elegante Abendgarderobe zu tauschen. Zu den Gästen gehören sowohl die Einheimischen als auch begeisterte Pokerspieler und natürlich die Autofans, die vom Bergrennen direkt hierher strömen. Das Casino bietet mehrmals pro […]

Neuer Termin:  53. Int. Osnabrücker Bergrennen am 21./22. August 2021

10. September 2020

Das 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen „Cars & Fun“ findet im kommenden Jahr am 21./22. August auf der 2,030 km langen Kultstrecke am „Uphöfener Berg“ statt. Damit findet das äußerst beliebte Automobil-Sportevent zwei Wochen später als vom Veranstalter MSC Osnabrück e.V. bereits seit Monaten geplant und angekündigt statt. „Die Verlegung war unumgänglich, damit wir auch im kommenden Jahr die Möglichkeit haben, die allerbesten Fahrer mit ihren PS-starken Boliden aus ganz Europa im Osnabrücker Land zu begrüßen und präsentieren zu können“ erläutert Organisationsleiter Bernd Stegmann. Warum die überraschende Terminverlegung: Das Rennen wird seit Jahren als einziger deutscher Wertungslauf im europäischen Wettbewerb zum FIA Int. Hill Climb Cup geführt. Eine neue Regelung im Reglement des Wettbewerbs sieht vor, dass zwischen den einzelnen Veranstaltungen mindestens zwei Wochen Pause liegt. Die Terminanmeldungen aus den anderen Ländern sind den nationalen Veranstaltern vor Ort nicht bekannt. So gab es im August eine „Woche auf Woche“ – Anmeldung eines Veranstalters aus Slowenien und eben aus Osnabrück. Die zuständige Kommission für den Bergrennsport bei der FIA hielt mehrheitlich an ihren Vorgaben fest, was dazu hätte führen können, dass eines der beiden Rennen – Lucine (Slowenien) oder Osnabrück – aus dem Kalender des FIA Hillclimb Cups 2021 ausgeschieden wäre. Das wollten beide Veranstalter unbedingt verhindern, zumal das Rennen in Osnabrück sich mit Teilnehmern aus 15 Ländern großer internationaler Beliebtheit erfreut. In intensiven und fairen Gesprächen der beiden Organisationsleiter gelang es schließlich, eine Terminkonstellation mit dem vorgesehenen zeitlichen Abstand zu finden, so dass beide Rennen im FIA Int. Hillclimb Cup 2021 dabei sein können. So dürfen sich die vielen Freunde des Int. Osnabrücker Bergrennens am 21./22. August 2021 auf ein tolles Event mit großartigem internationalen Bergrennsport freuen.

Besuch am ruhigen „Uphöfener Berg“

2. August 2020

Eigentlich wären die Vorbereitungen für das 53. Int. Osnabrücker Bergrennen am ersten Augustwochenende so gut wie abgeschlossen. Die Teilnehmer hätten ihre Plätze im Fahrerlager bezogen. Die Strecke wäre aufgebaut und die Besucherplätze vorbereitet. All das gibt es in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht. Bei einem Ortstermin wenige Tage vor dem eigentlichen ersten Start trafen sich Bürgermeister Marc Schewski, Rennleiter Michael Schrey und Organisationsleiter Bernd Stegmann mit Vertretern der Medien bei einem ungewöhnlich „ruhigen“ Ortstermin in einer sehr idyllischen Atmosphäre, dort, wo sich eigentlich jährlich die Startflagge senkt. Man war sich uneingeschränkt einig, dass die Entscheidung, in diesem Jahr nach mehr als einem halben Jahrhundert kein Bergrennen durchzuführen, richtig war – auch, wenn ein wenig Wehmut zu spüren war. Für 2021 wollen die Verantwortlichen aber bestens gerüstet sein und in jedem Fall wieder ein hochkarätiges Event präsentieren.

Tourenwagen Legenden – Hoffnung auf 2021 am „Uphöfener Berg“

14. Juli 2020

Es sollte ein absolut neuer Höhepunkt im ohnehin attraktiven Programm des 53. Int. Osnabrücker Bergrennens am 1./2. August werden, doch ein Virus machte dem MSC Osnabrück und den Aktiven der Tourenwagen Legenden leider einen Strich durch die Rechnung. Da das Rennen auf den 7./8. August 2021 verlegt wurde, hoffen nun die Verantwortlichen sowohl des Veranstalters als auch der äußerst beliebten Serie, die bereits einen freundschaftlichen Kontakt pflegen,  dass der Terminplan im kommenden Jahr „passt“ und die spektakulären Ex-DTM-Fahrzeuge, STW und anderen Tourenwagen der 80er und 90er am „Uphöfener Berg“ dabei sein können. Dabei wird dann auch der im Osnabrücker Land bestens bekannte und beliebte Schauspieler Norbert Heisterkamp sein, der bereits in 2020 nach einjähriger Pause wieder auf den Berg „brannte“; schließlich ist er bei den Tourenwagen Legenden in dieser Saison mit einem Ex-DTM Mercedes 190 aktiv dabei. Ganz aktuell hat die Top-Serie ihren Rennkalender für 2020 herausgegeben. Am 24./25. Juli geht es Hockenheim verspätet in die verkürzte Saison. Sieben Veranstaltungen stehen im Spätsommer und Herbst noch auf dem Programm. Inwieweit die Rennen allerdings von Zuschauern besucht werden können, wird jeweils rechtzeitig bekanntgegeben (www.tourenwagen-legenden.de). So hoffen alle Beteiligten, dass es am 7./8. August 2021 zu dem besonderen Treffen der Tourenwagen Legenden mit den vielen Fans der einmaligen Rennboliden der Ex-DTM, STW und anderer renommierter Serien der 80er und 90er beim 53. Int. Osnabrücker Bergrennen kommt.

Boxengeflüster 06/2020: Wussten Sie schon dass…?

13. Juli 2020

DASS sich der harte Kern der Mitglieder des Homburger Automobilclubs am letzten Samstagabend, dem abgesagten Termin des 47. Homburger ADAC Bergrennen, zu einem „Wiedersehens-Grillabend“ nach langer Coronazeit getroffen haben. Am Materiallager des Bergrennens schwelgten knapp 30 HAC´ler und Formel-Pilot Gerd Kauff als „Specialguest“, in lange vermissten Bezingesprächen. Kauff reiste spontan aus Alzey an. Selbst als „Wurstleiter“ titulierte sich Jürgen Guckert, der hinter dem Grill stand und für heiße „Rennwürstchen“ und „Fleischküchelchen“ sorgte. In der abgesagten Saison hätte Guckert bei seinem Heimrennen auf der Käshofer Straße und erneut in Mickhausen als Rennleiter sowie in Osnabrück als Vize-RL fungieren sollen. DASS am 21. Juni endlich das erste Bergrennen in Europa nach dem Corona-Lockdown in Kroatien stattfand. „Wir freuen uns sehr, das erste Saisonrennen in Angriff nehmen zu können. Das zu tun, was wir lieben.“ Sprach Christian Merli und beendete prompt das 14. Nagrada Grada Skradina in Kroatien mit dem Gesamtsieg. Die Coronakrise mit der Absage der FIA-Europameisterschaft hatte die Saisonplanung von Europameister und Osnabrück-Streckenrekordhalter Christian Merli über den Haufen geworfen. So nutzte der italienische Top-Fahrer gern die Gelegenheit, Mitte Juni in Kroatien zu starten. Über den Winter hatte er an seinem imposanten Osella FA 30 Aerodynamik und Motor weiter verbessert und die Farben aufgefrischt. Ein Schaden beim letzten Test auf der Rundstrecke zwang ihn, das fix und fertig vorbereitete Auto kurz vor der Abreise nach Kroatien noch einmal komplett auseinanderzunehmen. Nun aber dürfte ihm der Siegerpokal Auftrieb für den Rest der Saison geben. In Italien hofft man derzeit noch auf eine abgespeckte Meisterschaft mit 4 oder 5 Rennen, auf die sich Merlis ganze Aufmerksamkeit richten dürfte. Einmal mehr will er seinem ewigen Konkurrenten Simone Faggioli (Norma M20 FC) Paroli bieten, der in Kroatien Zweiter wurde. DASS KW Berg-Cup „Chef“ Uli Kohl und seine Frau Brigitte anfangs Dezember erstmals Großeltern werden. Tochter Christina Fürst, die in den vergangen vier Jahren als Rallye Co-Pilotin im rot-weißen BROSE Skoda Fabia R5 auch zu Deutschen Rallyemeister-Ehren kam, wird eine Babypause einlegen. Bisher gab es für Uli und Brigitte nur den „Enkelhund“ Mayla, eine schokobraune Labradorhündin, die Christina gehört. Zwischenzeitlich wird Ursula Mayrhofer den „heißen Sitz“ neben Dominik Dinkel übernehmen. Christina bleibt natürlich auch in ihrer Babypause Mitglied des Brose Rallye Teams. DASS In diesem schwierigen Jahr, in dem auch die unzähligen Fans des Automobilsports aufgrund der Corona-Pandemie keine Gelegenheit zum Besuch der spektakulären Rennen in allen Sparten, wie der Rundstrecke, Rallye oder Bergrennen „vor Ort“, bedingt […]

Damals vor Corona: FIA-Preisverleihung 2019 – EBM-Aus für 2020

1. Juni 2020

Auch die beiden FiA-Prädikate mit der Europa-Bergmeisterschaft und dem FiA International Hill Climb Cup fallen 2020 der Corona-Pandemie zum Opfer. Der ursprüngliche Kalender für die Europameisterschaft umfasste von Mitte April bis Mitte September 12 Veranstaltungen in ebenso vielen Ländern. Neun der zwölf Runden wurden bereits im Vorfeld der Sitzung der Hill Climb Commission am 26. Mai offiziell abgesagt, ohne dass die betroffenen Organisatoren beabsichtigten oder die Möglichkeit hatten, ihre Veranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Beim International Hill Climb Cup waren bereits drei der fünf Veranstaltungen abgesagt worden. Es bleibt die Vorfreude auf die Saison 2021 – und die Gelegenheit für einen Rückblick auf den festlichen Saisonabschluss 2019. Einmal im Jahr tauschen die Fahrer des europäischen Rennzirkus Helm und Overall gegen Anzug und Krawatte: zur feierlichen Preisverleihung für die Europa-Bergmeisterschaft und den FIA Int. Hill Climb Cup. Zum Saisonabschluss für die beiden höchsten Berg-Prädikate in Europa versammelten sich im November 2019 Fahrer, Offizielle und Veranstalter im norditalienischen Trient, der Heimat des Traditionsrennens am Monte Bondone. Vor dem Palazzo della Regione im Stadtzentrum begrüßten sie der Osella FA 30 von Christian Merli und der Norma M20 FC von Simone Faggioli. Die beiden Europameister waren schon am Nachmittag mit ihren Lkws vorgefahren und hatten ihre Rennautos vor dem Eingang geparkt, um der Feier den gebührenden Rahmen zu verleihen. Der originale Trientiner Bergsteigerchor vertrat die lokalen Farben und stimmte die Gäste mit „La Montanara“ auf den Abend ein. Bei Puccinis Opernschlager „Nessun dorma“ sang dann so mancher Fahrer im Saal wohl in Gedanken die strahlende Schlusszeile mit: „Vincerò – Ich werde siegen!“ Die Preisverleihung für die Sieger des Jahres begann mit der Pokalvergabe für den FIA Int. Hill Climb Cup. Dabei erklang gleich zweimal die slowakische Nationalhymne: In der Kategorie 1 wurde der Slowake Peter Ambruz (Mitsubishi Lancer Evo IX) als Sieger geehrt, nachdem zuvor schon seine Frau Anna Ambruz (Honda Civic Type R) mit dem Ladies Cup ausgezeichnet worden war. Die blau-silberne Trophäe für den Sieg in der Kategorie 2 nahm der Franzose Sébastien Petit (Norma M20 FC) in Empfang. Viele dachten in diesem Moment an Petits schweren Unfall im Europameisterschaftslauf im portugiesischen Falperra im Mai 2019 zurück. Welch ein Happy End! Die Stars des Abends waren natürlich die beiden Top-Fahrer aus Italien. Mit jeweils derselben Punktzahl wurden Christian Merli und Simone Faggioli zu verdienten Europameistern gekürt. Den dritten Platz belegte der Österreicher Christoph Lampert, der mit seinem Osella FA 30 […]

53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen mit neuem Termin

9. Mai 2020

Dass das neuartige Corona-Virus weltweit zu einschneidenden Beschränkungen führen würde, ahnten wohl vor einigen Wochen nur die Wenigsten. Ebenso waren die Verantwortlichen des MSC Osnabrück e.V. voller Zuversicht, die für den 1./2. August 2020 vorgesehene 53. Auflage des Int. Osnabrücker Bergrennens erneut mit hochklassigem Automobilsport und einem tollen Event-Programm durchführen zu können. Dementsprechend waren die Vorbereitungen, wie schon in den vergangenen Jahren, im Laufe des 1. Quartals 2020 weit fortgeschritten. Als sich das Virus dann rasend schnell weltweit verbreitete und die mit ansteigenden Infektionszahlen immer weiter einhergehenden Verbote und Beschränkungen zum Tragen kamen, wurden bereits Überlegungen angestellt und Konzepte erarbeitet, das Int. Osnabrücker Bergrennen 2020 doch noch den langjährigen Fans präsentieren zu können. Mit der getroffenen Entscheidung der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten der Bundesländer, Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 in Deutschland nicht durchführen zu dürfen, stand fest, dass das 53. Int. Osnabrücker Bergrennen im Jahr 2020 nicht, wie gewohnt, stattfinden konnte. Die Verantwortlichen der Veranstaltung haben daher unter Berücksichtigung des in dieser Situation unumgänglichen Schutzes der Bevölkerung, der durch die gesetzlichen Vorgaben fixiert ist, entschieden, das  53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen „Cars & Fun mit dem 8. E-Mobil-Berg-Cup zu verschieben und nun am 7./8. August 2021 damit an den Start zu gehen. Damit gibt es nach 52 Jahren in diesem Jahr erstmals in der „Borgloher Schweiz“ eine „Rennpause“. Die Organisatoren werden sich in der Zwischenzeit jedoch in keiner Weise zur Ruhe setzen, sondern arbeiten mit viel Elan an der Weiterentwicklung des erfolgreichen Konzept der vergangenen Jahre mit dem „Highlight“ im August und den begleitenden Aktionen und Events im Netzwerk des Int. Osnabrücker Bergrennens weiter. „Im Vorfeld der Entscheidung, das 53. Bergrennen um ein Jahr, in den August 2021 zu verschieben, haben unglaublich viele Partner, Freunde und auch aktive Fahrer des Events uns ihre Solidarität und die weitere uneingeschränkte Unterstützung zugesagt“, freut sich Organisationsleiter Bernd Stegmann. Rennleiter Michael Schrey ergänzt, dass „damit natürlich auch das unermüdliche Engagement der vielen ehrenamtlichen Funktionäre honoriert und die Motivation hochgehalten wird“. Somit wird es schon bald wieder neue und spannende Informationen zum 53. Int. Osnabrücker Bergrennen am 7./8. August 2021 geben.

Da waren es nur noch zwei – MSC Osnabrück sagt ebenfalls ab

23. April 2020

Die aktuelle Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus des Landes Niedersachsen macht die Durchführung des 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens am 1./2. August 2020 unmöglich. Die Verordnung sieht ein Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern in Niedersachsen bis zum 31. August 2020 vor. Deshalb ist zum jetzigen Zeitpunkt keine Durchführung des Rennens möglich. So steht es seit dem Abend des 22. April 2020 auf der Webseite des Vereins und der Veranstaltung. Somit bleiben aktuell in der Bundesrepublik lediglich zwei Berg-Veranstaltungen in Freistaat Bayern übrig, die außerhalb des Verbotskorridors (bis einschließlich 31. August 2020) terminiert sind. Doch angesichts der Absage des Münchner Oktoberfests, stehen auch diese beiden Rennen mit einem großen Fragezeichen da, zumal das Bergrennen Mickhausen auf das letzte Wiesn-Wochenende fallen würde.

Tourenwagen-Legenden mit Original DTM-Fahrzeugen der 80er und 90er am „Uphöfener Berg“

11. März 2020

Eine spektakuläre Neuheit gibt es am 1./2. August 2020 beim 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen auf dem 2, 030 km langen „Uphöfener Berg“:  Eine Auswahl der phantastischen Tourenwagen der Ex-DTM und anderer Top-Rennserien von der Rundstrecke, aus den 80 er und 90 er Jahren nimmt erstmals im Rahmen von Demonstrationsrennen an dem beliebtesten Automobil-Event im Norden teil. Die Kultfahrzeuge von Mercedes Benz, BMW, Audi, Opel und anderer Marken elektrisieren damals wie heute zigtausende Fans. Die Serie bietet Automobilsport vom Allerfeinsten und hier haben die Gäste die besondere Gelegenheit, die Boliden im Fahrerlager aus allernächster Nähe zu bewundern und mit den sympathischen Fahrern der PS-Legenden „Benzingespräche“ zu führen. Die Serie präsentiert sich als große Motorsport-Familie, bei denen die Liebe zu den Kultfahrzeugen und der Spaß im Vordergrund stehen. Die Gäste des Bergrennens dürfen sich auf einmalige und wunderschöne Fahrzeuge mit einem grandiosen Sound freuen. Infos zur Serie auch unter www.tourenwagen-legenden.de

Boxengeflüster 04/2020: Wussten Sie schon dass…?

5. März 2020

DASS die Firma RISSE-Motorsport seit Januar 2020 mit dem KW Berg-Cup Aktiven Benedikt Schulte einen neuen Mitarbeiter hat. Sein Chef Claus Patzschke konnte „Benne“ zwischenzeitlich zur bestandenen Meisterprüfung im Kfz-Techniker-Handwerk gratulieren. Schulte Junior wird nach seiner Einarbeitung die Werkstattleitung bei RISSE übernehmen. Benedikt ist auch im Renngeschäft kein Unbekannter, er tritt nach und nach in die Fußstapfen seines sehr erfolgreichen Vaters Manfred Schulte, der nach vielen Jahren im Motorradsport und Bergrennsport ein bisschen kürzer treten möchte. DASS der Leiter der Streckensicherung beim Homburger Bergrennen Hanspeter Baehr nach 32 Jahren als 1. Vorsitzender des MSC Potzberg, bei der Jahreshauptversammlung des Vereins, sich nicht mehr zur Wahl stellte. Sein Ziel war es bis zu seinem 65. Lebensjahr an der Spitze den westpfälzischen ADAC-Ortsclub zu leiten. Dies hatte er jetzt mit dem Eintritt ins Rentenalter erreicht. Bereits im Jahr 1979 wurde Baehr als Beisitzer erstmals in den Vorstand des MSC Potzberg gewählt und war später, zwischen 1984 und 1997, maßgeblich an der Organisation des ADAC Potzbergrennens, einem reinen Tourenwagen-Bergrennen beteiligt. DASS in den frühen Morgenstunden des 26. Februar ein tonnenschweres Streufahrzeug auf der Käshofer Straße, im Zielauslauf des Homburger Bergrennens in den Graben rutschte und erst auf der Seite zu liegen kam. Nach einer aufwendigen Bergung mit gleich drei LKW-Bergungsfahrzeugen und einem Autokran, konnte die Landstraße L 462 erst wieder am frühen Abend für den Verkehr freigegeben werden. DASS Mitte Februar in Mickhausen,  das bisher überregional höchstens mit dem Bergrennen Schlagzeilen machte, die Menschen fassungslos waren. Festgenommen wurde der mutmaßliche Anführer einer Neonazi-Terrorgruppe. Ein Mann, der wohl mit einem Dutzend Kumpane verheerende Anschläge auf Politiker, Flüchtlinge und Muslime geplant hat. Der 53-jährige Werner S., der seit etwa zehn Jahren in dem kleinen Ort im Landkreis Augsburg wohnt, hatte offenbar keinen Kontakt zu anderen Einwohnern. Am Gemeindeleben hat der mutmaßliche Kopf der Terrorgruppe, die sich offenbar „Der harte Kern“ nannte, nie teilgenommen. DASS der „Macher“ aus den Reihen des MSC Osnabrück, der in Borgloh lebende Bernd Stegmann in diesem Jahr zum 30. Mal in Folge die Fäden beim Osnabrücker ADAC Bergrennen als Organisationsleiter in Händen halten wird. Über den gleichen Zeitraum ist auch Thomas Bubel beim Homburger ADAC Bergrennen als Pressesprecher tätig. Vor wenigen Tagen wurde der 53-jährige zum 15. Mal in Folge (im Zweijahresrhythmus) in seinem Amt als Pressereferent des Homburger Automobilclubs wiedergewählt. DASS unser italienischer Freund Franco Bertò mit seinem Tatuus Formula Abarth 010 nach mehrjähriger Abstinenz wieder die Herausforderung in der […]

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