Damals vor Corona: FIA-Preisverleihung 2019 – EBM-Aus für 2020

1. Juni 2020

Auch die beiden FiA-Prädikate mit der Europa-Bergmeisterschaft und dem FiA International Hill Climb Cup fallen 2020 der Corona-Pandemie zum Opfer. Der ursprüngliche Kalender für die Europameisterschaft umfasste von Mitte April bis Mitte September 12 Veranstaltungen in ebenso vielen Ländern. Neun der zwölf Runden wurden bereits im Vorfeld der Sitzung der Hill Climb Commission am 26. Mai offiziell abgesagt, ohne dass die betroffenen Organisatoren beabsichtigten oder die Möglichkeit hatten, ihre Veranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Beim International Hill Climb Cup waren bereits drei der fünf Veranstaltungen abgesagt worden. Es bleibt die Vorfreude auf die Saison 2021 – und die Gelegenheit für einen Rückblick auf den festlichen Saisonabschluss 2019. Einmal im Jahr tauschen die Fahrer des europäischen Rennzirkus Helm und Overall gegen Anzug und Krawatte: zur feierlichen Preisverleihung für die Europa-Bergmeisterschaft und den FIA Int. Hill Climb Cup. Zum Saisonabschluss für die beiden höchsten Berg-Prädikate in Europa versammelten sich im November 2019 Fahrer, Offizielle und Veranstalter im norditalienischen Trient, der Heimat des Traditionsrennens am Monte Bondone. Vor dem Palazzo della Regione im Stadtzentrum begrüßten sie der Osella FA 30 von Christian Merli und der Norma M20 FC von Simone Faggioli. Die beiden Europameister waren schon am Nachmittag mit ihren Lkws vorgefahren und hatten ihre Rennautos vor dem Eingang geparkt, um der Feier den gebührenden Rahmen zu verleihen. Der originale Trientiner Bergsteigerchor vertrat die lokalen Farben und stimmte die Gäste mit „La Montanara“ auf den Abend ein. Bei Puccinis Opernschlager „Nessun dorma“ sang dann so mancher Fahrer im Saal wohl in Gedanken die strahlende Schlusszeile mit: „Vincerò – Ich werde siegen!“ Die Preisverleihung für die Sieger des Jahres begann mit der Pokalvergabe für den FIA Int. Hill Climb Cup. Dabei erklang gleich zweimal die slowakische Nationalhymne: In der Kategorie 1 wurde der Slowake Peter Ambruz (Mitsubishi Lancer Evo IX) als Sieger geehrt, nachdem zuvor schon seine Frau Anna Ambruz (Honda Civic Type R) mit dem Ladies Cup ausgezeichnet worden war. Die blau-silberne Trophäe für den Sieg in der Kategorie 2 nahm der Franzose Sébastien Petit (Norma M20 FC) in Empfang. Viele dachten in diesem Moment an Petits schweren Unfall im Europameisterschaftslauf im portugiesischen Falperra im Mai 2019 zurück. Welch ein Happy End! Die Stars des Abends waren natürlich die beiden Top-Fahrer aus Italien. Mit jeweils derselben Punktzahl wurden Christian Merli und Simone Faggioli zu verdienten Europameistern gekürt. Den dritten Platz belegte der Österreicher Christoph Lampert, der mit seinem Osella FA 30 […]

53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen mit neuem Termin

9. Mai 2020

Dass das neuartige Corona-Virus weltweit zu einschneidenden Beschränkungen führen würde, ahnten wohl vor einigen Wochen nur die Wenigsten. Ebenso waren die Verantwortlichen des MSC Osnabrück e.V. voller Zuversicht, die für den 1./2. August 2020 vorgesehene 53. Auflage des Int. Osnabrücker Bergrennens erneut mit hochklassigem Automobilsport und einem tollen Event-Programm durchführen zu können. Dementsprechend waren die Vorbereitungen, wie schon in den vergangenen Jahren, im Laufe des 1. Quartals 2020 weit fortgeschritten. Als sich das Virus dann rasend schnell weltweit verbreitete und die mit ansteigenden Infektionszahlen immer weiter einhergehenden Verbote und Beschränkungen zum Tragen kamen, wurden bereits Überlegungen angestellt und Konzepte erarbeitet, das Int. Osnabrücker Bergrennen 2020 doch noch den langjährigen Fans präsentieren zu können. Mit der getroffenen Entscheidung der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten der Bundesländer, Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 in Deutschland nicht durchführen zu dürfen, stand fest, dass das 53. Int. Osnabrücker Bergrennen im Jahr 2020 nicht, wie gewohnt, stattfinden konnte. Die Verantwortlichen der Veranstaltung haben daher unter Berücksichtigung des in dieser Situation unumgänglichen Schutzes der Bevölkerung, der durch die gesetzlichen Vorgaben fixiert ist, entschieden, das  53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen „Cars & Fun mit dem 8. E-Mobil-Berg-Cup zu verschieben und nun am 7./8. August 2021 damit an den Start zu gehen. Damit gibt es nach 52 Jahren in diesem Jahr erstmals in der „Borgloher Schweiz“ eine „Rennpause“. Die Organisatoren werden sich in der Zwischenzeit jedoch in keiner Weise zur Ruhe setzen, sondern arbeiten mit viel Elan an der Weiterentwicklung des erfolgreichen Konzept der vergangenen Jahre mit dem „Highlight“ im August und den begleitenden Aktionen und Events im Netzwerk des Int. Osnabrücker Bergrennens weiter. „Im Vorfeld der Entscheidung, das 53. Bergrennen um ein Jahr, in den August 2021 zu verschieben, haben unglaublich viele Partner, Freunde und auch aktive Fahrer des Events uns ihre Solidarität und die weitere uneingeschränkte Unterstützung zugesagt“, freut sich Organisationsleiter Bernd Stegmann. Rennleiter Michael Schrey ergänzt, dass „damit natürlich auch das unermüdliche Engagement der vielen ehrenamtlichen Funktionäre honoriert und die Motivation hochgehalten wird“. Somit wird es schon bald wieder neue und spannende Informationen zum 53. Int. Osnabrücker Bergrennen am 7./8. August 2021 geben.

Da waren es nur noch zwei – MSC Osnabrück sagt ebenfalls ab

23. April 2020

Die aktuelle Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus des Landes Niedersachsen macht die Durchführung des 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens am 1./2. August 2020 unmöglich. Die Verordnung sieht ein Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern in Niedersachsen bis zum 31. August 2020 vor. Deshalb ist zum jetzigen Zeitpunkt keine Durchführung des Rennens möglich. So steht es seit dem Abend des 22. April 2020 auf der Webseite des Vereins und der Veranstaltung. Somit bleiben aktuell in der Bundesrepublik lediglich zwei Berg-Veranstaltungen in Freistaat Bayern übrig, die außerhalb des Verbotskorridors (bis einschließlich 31. August 2020) terminiert sind. Doch angesichts der Absage des Münchner Oktoberfests, stehen auch diese beiden Rennen mit einem großen Fragezeichen da, zumal das Bergrennen Mickhausen auf das letzte Wiesn-Wochenende fallen würde.

Tourenwagen-Legenden mit Original DTM-Fahrzeugen der 80er und 90er am „Uphöfener Berg“

11. März 2020

Eine spektakuläre Neuheit gibt es am 1./2. August 2020 beim 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen auf dem 2, 030 km langen „Uphöfener Berg“:  Eine Auswahl der phantastischen Tourenwagen der Ex-DTM und anderer Top-Rennserien von der Rundstrecke, aus den 80 er und 90 er Jahren nimmt erstmals im Rahmen von Demonstrationsrennen an dem beliebtesten Automobil-Event im Norden teil. Die Kultfahrzeuge von Mercedes Benz, BMW, Audi, Opel und anderer Marken elektrisieren damals wie heute zigtausende Fans. Die Serie bietet Automobilsport vom Allerfeinsten und hier haben die Gäste die besondere Gelegenheit, die Boliden im Fahrerlager aus allernächster Nähe zu bewundern und mit den sympathischen Fahrern der PS-Legenden „Benzingespräche“ zu führen. Die Serie präsentiert sich als große Motorsport-Familie, bei denen die Liebe zu den Kultfahrzeugen und der Spaß im Vordergrund stehen. Die Gäste des Bergrennens dürfen sich auf einmalige und wunderschöne Fahrzeuge mit einem grandiosen Sound freuen. Infos zur Serie auch unter www.tourenwagen-legenden.de

Boxengeflüster 04/2020: Wussten Sie schon dass…?

5. März 2020

DASS die Firma RISSE-Motorsport seit Januar 2020 mit dem KW Berg-Cup Aktiven Benedikt Schulte einen neuen Mitarbeiter hat. Sein Chef Claus Patzschke konnte „Benne“ zwischenzeitlich zur bestandenen Meisterprüfung im Kfz-Techniker-Handwerk gratulieren. Schulte Junior wird nach seiner Einarbeitung die Werkstattleitung bei RISSE übernehmen. Benedikt ist auch im Renngeschäft kein Unbekannter, er tritt nach und nach in die Fußstapfen seines sehr erfolgreichen Vaters Manfred Schulte, der nach vielen Jahren im Motorradsport und Bergrennsport ein bisschen kürzer treten möchte. DASS der Leiter der Streckensicherung beim Homburger Bergrennen Hanspeter Baehr nach 32 Jahren als 1. Vorsitzender des MSC Potzberg, bei der Jahreshauptversammlung des Vereins, sich nicht mehr zur Wahl stellte. Sein Ziel war es bis zu seinem 65. Lebensjahr an der Spitze den westpfälzischen ADAC-Ortsclub zu leiten. Dies hatte er jetzt mit dem Eintritt ins Rentenalter erreicht. Bereits im Jahr 1979 wurde Baehr als Beisitzer erstmals in den Vorstand des MSC Potzberg gewählt und war später, zwischen 1984 und 1997, maßgeblich an der Organisation des ADAC Potzbergrennens, einem reinen Tourenwagen-Bergrennen beteiligt. DASS in den frühen Morgenstunden des 26. Februar ein tonnenschweres Streufahrzeug auf der Käshofer Straße, im Zielauslauf des Homburger Bergrennens in den Graben rutschte und erst auf der Seite zu liegen kam. Nach einer aufwendigen Bergung mit gleich drei LKW-Bergungsfahrzeugen und einem Autokran, konnte die Landstraße L 462 erst wieder am frühen Abend für den Verkehr freigegeben werden. DASS Mitte Februar in Mickhausen,  das bisher überregional höchstens mit dem Bergrennen Schlagzeilen machte, die Menschen fassungslos waren. Festgenommen wurde der mutmaßliche Anführer einer Neonazi-Terrorgruppe. Ein Mann, der wohl mit einem Dutzend Kumpane verheerende Anschläge auf Politiker, Flüchtlinge und Muslime geplant hat. Der 53-jährige Werner S., der seit etwa zehn Jahren in dem kleinen Ort im Landkreis Augsburg wohnt, hatte offenbar keinen Kontakt zu anderen Einwohnern. Am Gemeindeleben hat der mutmaßliche Kopf der Terrorgruppe, die sich offenbar „Der harte Kern“ nannte, nie teilgenommen. DASS der „Macher“ aus den Reihen des MSC Osnabrück, der in Borgloh lebende Bernd Stegmann in diesem Jahr zum 30. Mal in Folge die Fäden beim Osnabrücker ADAC Bergrennen als Organisationsleiter in Händen halten wird. Über den gleichen Zeitraum ist auch Thomas Bubel beim Homburger ADAC Bergrennen als Pressesprecher tätig. Vor wenigen Tagen wurde der 53-jährige zum 15. Mal in Folge (im Zweijahresrhythmus) in seinem Amt als Pressereferent des Homburger Automobilclubs wiedergewählt. DASS unser italienischer Freund Franco Bertò mit seinem Tatuus Formula Abarth 010 nach mehrjähriger Abstinenz wieder die Herausforderung in der […]

Olaf Niemöller: Nach 15 Jahren Comeback im Formel-Renner

5. Februar 2020

Im Jahr 2020 steht den am Bergrennsport Interessierten ein weiteres Comeback ins Haus. Genau wie Harald Leikeim, der in der KW Berg-Cup-Einschreibeliste auftauchte, plant auch der aus dem Osnabrücker Land kommende Olaf Niemöller nach 15 Jahren Abstinenz den Wiedereinstieg in den Bergrennsport. Niemöller pilotierte in den Jahren 2004 und 2005 einen BMW 320 16V in der Gruppe H, bis ihm die Homburger Zielkurve zum Verhängnis wurde und der lila-weiße Bolide irreparable war. In all den vergangene Jahren traf man den mittlerweile 49-jährigen aus Bad Laer immer mal wieder im Fahrerlager eines Bergrennens, meist bei seinem Heimrennen in der Borgloher Schweiz, sprich beim Osnabrücker ADAC Bergrennen. Nun wagt sich Niemöller in die Gruppe der Rennsportfahrzeuge,  mit einem Auto aus der früheren ADAC Formel Junior, nämlich einem Formel BMW FB2. Der kleine Rennwagen stammt aus dem Baujahr 2006, vom französischen Hersteller Mygale und wird von einem BMW K 1200 RS Motorrad-Motor mit vier Zylindern und 16V-Technik angetrieben. Aus 1171 ccm Hubraum entwickelt das Triebwerk 140 PS, bei einem Fahrzeuggewicht von 465 kg. Nach massiven Umbauten von einem Rundstreckensetup auf ein Bergsetup und diversen Erneuerungen wie Tank, Feuerlöscher usw. sind in diesen Jahre einige Einstellfahrten am Bilster-Berg, sowie auf weiteren Rundstrecken in Deutschland und Holland geplant. „Wenn die ersten Testfahrten versprechend verlaufen und nichts größeres kaputt geht, werde ich noch das ein oder andere Bergrennen in Deutschland, so ab Mitte der Saison bestreiten“, plant Niemöller zunächst einmal.

Boxengeflüster 02/2020: Wussten Sie schon dass…?

30. Januar 2020

DASS es viel Neues vom saarländischen Team Bodtländer Motorsport gibt. Noch ist es etwas hin, bis die Bergsaison 2020 beginnt, doch allerorts ist die Vorbereitung schon in vollem Gange. So auch bei Thomas und Lukas Bodtländer, die beide unter anderem bei vier Läufen zur deutschen Bergmeisterschaft an den Start gehen wollen. Der in der Szene bekannte Peugeot 205 Rallye, den Thomas liebevoll seine „Perle“ nennt, wurde nach der Saison zu einem rallyetauglichen Gruppe A-Auto umgebaut, wobei der gelernte Schlossermeister akribisch genau auf die Details achtete, die ein solches Auto ausmachen. „Das ist schon ein ziemlich guter Gruppe-A-205 geworden“, blickt er stolz auf das Ergebnis, „da wurden damals viele gute Teile homologiert, die das Auto auch vom Fahrverhalten definitiv nach vorne bringen“. Am Berg wird man den 205 Rallye dieses Jahr aber eher nicht finden, denn da hat Thomas Bodtländer andere Pläne: „Neue Gruppe, neue Klasse und das mit einem Fahrzeug, das mittlerweile Seltenheitswert hat, sowohl am Berg als auch im normalen Straßenverkehr“. Ähnlich sieht es auch bei seinem Sohn Lukas aus, der seinen Citroen C2 Challenge verkaufen möchte. Er kann zwar auf seinen Peugeot 106 Rallye zurückgreifen, plant aber ebenfalls ein neues Projekt. „Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Was aber sicher ist, es wird wieder ein kleiner Franzose!“ DASS der Schwarzwälder Alexander Hin bei den nationalen Bergrennen im Jahr 2019 mit seinem knallroten Osella PA 30 Sportwagen nicht zu schlagen war und deshalb sicherlich bei einigen Rennen in 2020 auch auf dem Titel des jeweiligen Veranstaltungsplakates veröffentlicht sein. Obwohl nicht bei allen Veranstaltungen mit dem 3 Liter-Boliden dabei, gewann er am Ende den Deutschen Bergpokal für Rennsportfahrzeuge und wurde dafür wenige Tage vor Weihnachten bei der Meisterfeier der DMSB-Bergprädikate in Bitburg gebührend geehrt. Die Motorhaube des über 500 PS starken offenen Rennwagens ziert übrigens auch das Logo von SOLARLUX, dem renommierten Wintergarten- und Faltelementen-Hersteller aus dem Osnabrücker Land. Kein Wunder, denn Alexander Hin baut im süddeutschen Raum und Österreich schlüsselfertige Häuser unter anderem mit SOLARLUX-Produkten. DASS auch in 2020 alle wichtigen Informationen zum 53. Int. Osnabrücker Bergrennen „Cars & Fun“ 1./2. August in der App OS-Bergrennen auf allen Endgeräten auf iOS und Android – Basis aufgerufen werden können. Die App kann in allen App Stores und Play Stores heruntergeladen werden. Aktuelle News und auch Pushnachrichten zum Int. Osnabrücker Bergrennen sind in kürzester Zeit auf den Endgeräten zu empfangen. Für die internationalen Freunde des in ganz Europa beliebten Bergrennens werden die […]

Boxengeflüster 01/2020: Wussten Sie schon dass…?

24. Januar 2020

DASS der Brite Keith Edwards in diesem Jahr erneut beim legendären Pikes Peak International Hill Climb in den USA an den Start gehen wird. Somit sind in 2020 Teilnahmen bei deutschen Bergrennen ausgeschlossen, da der Audi Sport-Quattro S1 frühzeitig vor dem Rennwochenende am 28. Juni  auf dem Seeweg über den großen Teich geschafft werden muss und auf dem gleichen Weg zurück nach Europa kommt. In der Vergangenheit begeisterte der Britische Audi-Spezialist mehrfach die Fans bei den Bergrennen Wolsfeld, Iberg und Osnabrück. „Wir wurden wieder offiziell in America’s Top-Mountain Race aufgenommen. Ich kann es kaum erwarten, wieder an diesen fantastischen Ort zu kommen“, kommentiert Edwards sein geplantes Abenteuer. DASS beim nächsten FiA Hill Climb Master am 10./11. Oktober im portugiesischen Falperra, erstmals auch Fahrer aus Südafrika am Start sein könnten. Die Sieger des südafrikanischen Bergrennens „Simola Hill Climb“, das bei der Stadt Knysna im äußersten Süden des Kontinents stattfindet, bekommen die Möglichkeit an den Masters 2020 teilzunehmen. Qualifiziert sind die Gewinner der Kategorie Proto / Monoplace, aber auch der Kategorie der geschlossenen Fahrzeuge. Das Ziel der Südafrikaner ist es vier Piloten nach Portugal zu bekommen, um auch am Cup der Nationen teilnehmen zu können. Das Simola Hill Climb findet übrigens vom 7. bis 10. Mai 2020 statt. Infos zum Rennen via www.speedfestival.co.za DASS das Netzwerk des Int. Osnabrücker Bergrennens mehr als 150 namhafte Unternehmen aus der Region und darüber hinaus umfasst. In regelmäßigen Abständen – ca. 4-5-mal im Jahr – lädt der MSC Osnabrück als Veranstalter des in Norddeutschland einmaligen Events zu interessanten und meist themenbezogenen Netzwerktreffen ein. Noch im alten Jahr war man zu Gast in der bekannten und mit besonderen Fahrzeugen gespickten Sammlung im Volkswagen Werk Osnabrück. Dabei waren neben zahlreichen Volkswagen auch viele Prototypen und außergewöhnliche Exponate aus der ehemaligen Fahrzeugmanufaktur Karmann zu bewundern. Bei diesem Event mit rund 120 Vertretern aus Unternehmen und Institutionen durfte natürlich die Präsentation des Trailers zum 52. Int. Osnabrücker Bergrennen nicht fehlen. Die Gäste zeigten sich noch einmal sehr beeindruckt, besonders auch von der Rekordfahrt des Europa-Bergmeisters Christian Merli (Italien) und Viele erinnerten sich noch einmal an das in jeder Hinsicht wunderschöne erste Augustwochenende am „Uphöfener Berg“ im vergangenen Jahr. DASS im Rahmen des 53. Int. Osnabrücker Bergrennens am 1./2. August 2020 die 8. Auflage des E-Mobil-Berg-Cups um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück ausgetragen wird. Nach wie vor ist die Anzahl der Starterplätze dafür begrenzt. Bereits für das Format war die […]

Termine 2020: FIA International Hill Climb Cup

13. Dezember 2019

Der FIA Int. Hill Climb Cup ist das zweithöchste Prädikat, was im Rahmen der Sparte Bergrennen vergeben wird. Das 53. Int. Osnabrücker Bergrennen wird am 1. und 2. August 2020 Austragungsort des einzigen deutschen Laufes zu dieser hochkarätigen Meisterschaft des Automobilweltverbandes FIA sein. Damit dürfen sich die Freunde wieder auf spektakuläre Fahrzeuge und Wertungsläufe, sowohl bei den Tourenwagen als auch offenen Rennwagen freuen. Im Jahr 2019 gewann erstmals der am „Uphöfener Berg“ bestens bekannte Franzose Sebastien Petit mit seinem zweisitzigen Norma M20 FC-Rennwagen die Gesamtwertung des Cups. Für 2020 plant er in jedem Fall, wieder in Osnabrück dabei zu sein, was er anlässlich der FIA-Hillclimb-Siegerehrung in Trento (Italien) vor wenigen Wochen verriet. 16.-17. Mai 2020 – Bieszczadzki (PL) 30.-31. Mai 2020 – Ustecka 21 (CZ) 04.‐05. Juli 2020 – Trento Bondone (I) 01.-02. August 2020 – Osnabrücker Bergrennen (D) 15.-16. August 2020 – GHD Lučine (SLO)

Unter dem wachsamen Auge der FIA

27. Oktober 2019

Bergrennen mit FIA-Prädikat, die über den nationalen Landesmeisterschaften stehen, gibt es in Deutschland aktuell nur zwei. Das ADAC Glasbachrennen, als sechster Lauf zur Berg-Europameisterschaft nimmt hier die Vorreiterrolle ein. Als einer von sieben Läufen des FIA International Hill Climb Cup gehört das Osnabrücker Bergrennen sozusagen zur Europa League am Berg ebenfalls dazu. Damit gilt ihnen nicht nur die besondere Aufmerksamkeit der Fahrer aus ganz Europa, die weite Anreisen Jahr für Jahr gern auf sich nehmen, sondern auch die des Internationalen Automobilverbandes FIA in Genf und Paris. Um sich zu vergewissern, dass Rennen die Voraussetzungen für das begehrte FIA-Prädikat erfüllen, entsendet die FIA alljährlich jeweils einen Beobachter nach Bad Liebenstein und an den Uphöfener Berg, genau wie zu allen weiteren Terminen der EBM und des Hillclimb Cups. Die sehr erfahrenen Männer und Frauen schauen den Organisatoren das ganze Wochenende lang über die Schulter, hören hin und fragt nach. Die Liste der Kriterien für den anschließendes Observerbericht ist lang: Entsprechen Strecke und Rennorganisation den Sicherheitsanforderungen? Erfolgt die Wertung ordnungsgemäß? Wird gut für die Fahrer und die Zuschauer gesorgt? Welchen Bekanntheitsgrad hat das Event? Die FIA-Beobachter sind international erfahrene Funktionäre. Mit Augenmaß und unbestechlicher Regelkenntnis sorgt der FIA-Observer für Sicherheit und einen fairen Wettbewerb. In diesem Jahr hat Marc Joseph, der Präsident der Sportkommission des luxemburgischen Automobilsportverbandes ACL, das Osnabrücker Bergrennen unter die Lupe genommen. Er ist u.a. auch Vorsitzender der Sportkommissare beim Europameisterschaftsrennen am Glasbach in Thüringen und Mitglied der FIA Bergkommission. Zum Glasbachrennen wurde David Grace entsandt, er war in der Vergangenheit selbst aktiver Bergrennfahrer und zwischen 1993 und 2000 insgesamt fünf Mal britischer Berg-Meister. Seit Beginn der Saison 2019 ist der Heiligenstädter Kevin Ferner im erlauchten Kreis der FIA Observer dabei und absolvierte sogleich einige Einsätze bei den Berg-EM Läufen in Frankreich, Polen, Portugal (2x), Großbritannien und Slowenien. Trotz seinen vergleichsweise jungen Jahren, bringt Ferner eine Menge an Erfahrungen als ehemaliger Pilot, Rennleiter, Streckenabnahmekommissar im Bereich des DMSB, als langjähriges Vorstandsmitglied des KW Berg-Cup und  Referent für die DMSB-Academy mit. Das Osnabrücker Team rund um Organisationsleiter Bernd Stegmann und auch die Truppe vom Rennsteig mit ihrem Organisator Marcus Malsch (Mitglied der FIA Kommission), bekam von den Beobachtern bisher in der Regel ein gutes bis sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Gelobt wurden etwa die Kompetenz der Rennleitung, die Effizienz des Streckenpersonals, die Diszipliniertheit der Zuschauer nicht zuletzt dank gut organisierter Parkplätze, Wege und Aufenthaltszonen und insbesondere der hohe Sicherheitsstandard. Dennoch gibt es […]

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