Die Bernina Gran Turismo 2017 verlangte Teilnehmern alles ab

11. Oktober 2017

Die Bernina Gran Turismo hat auch in diesem Jahr wieder einmal auf eindrucksvolle Art und Weise bewiesen, dass Bergrennen einfach zu den Schweizern gehören, wie es auch beim Käse der Fall ist. Dabei sind nicht nur für die Fahrer Attraktionen wie schöne Landschaften ein waschechtes Highlight der Saison, sondern natürlich auch für die Zuschauer des Events. Die Abnahme der Rennwagen fand dieses Jahr erstmalig vor dem Kempinski Grand Hotel statt. Die Bernina Gran Turismo dieses Jahres ist mittlerweile schon wieder Geschichte, denn sie fand vom 22. bis zum 24. September statt. Charakteristisch für dieses Event ist vor allem die atemberaubende Kulisse der Schweizer Berge, durch die die Teilnehmer geleitet werden. Auch mit Wetterumschwüngen müssen die Fahrer dabei rechnen und die äußeren Bedingungen zum Beispiel bei der Anfahrt von Kurven berücksichtigen: Die Bernina Gran Turismo fand 2017 schon zum dritten Mal statt Einer der Teilnehmer fuhr einen Ferrari 250 Auch der Lancia Fulvia Fanalone zog die Blicke auf sich Ziel des Rennens, bei dem die Fahrer den Berninapass hochfuhren, war die hoch oben gelegene Passhöhe. Die Strecke war insgesamt 5,7 Kilometer lang und führte unter anderem auch einen Jaguar C-type und einen Ford GT 40 hinauf zum Ziel. Abgesehen davon, dass die Abnahme der Rennwagen, die immer im Fokus des Interesses liegt, in diesem Jahr erstmalig vor dem prestigeträchtigen Kempinski Grand Hotel vollzogen wurde, stand auch bei dem einen oder anderen Buchmacher die Frage im Mittelpunkt, wer denn gewinnen würde. Mittlerweile ist es normal, dass auf den Ausgang von Rennveranstaltungen Tipps abgegeben werden können. Mybet und andere Sportwettenanbieter passen für die Kunden dementsprechend immer häufiger ihre gesamte Angebotspalette an. Geschichtlicher Rückblick reicht weit bis ins Jahr 1929 zurück: In Bezug auf die Bernina Gran Turismo ist vor allem beeindruckend, dass bereits im Jahre 1929 die ersten Bestrebungen dahingehend stattgefunden haben, in dieser Hinsicht etwas anzubieten. Auf die Initiative von manchen Pionieren im Tourismus hin wurde in diesem Jahr nämlich erstmalig die „Internationale Automobilwoche St. Moritz“ veranstaltet. Auch zu dieser Zeit war der Kern der Woche das bekannte „Bernina Bergrennen“. Zum damaligen Zeitpunkt war es mit einer Distanz von stolzen 16,5 Kilometern aber noch weitaus anspruchsvoller, sodass auch legendäre Fahrer wie Hans Stuck von der Strecke äußerst angetan waren. Dieser war auf einem Austro-Daimler unterwegs, wobei sein Widersacher Louis Chiron mit einem Bugatti versuchte, das Rennen zu gewinnen. Zu der Automobilwoche gehörte damals aber auch noch das sogenannte „Kilometerrennen“Der Start und das Ziel […]

19. Int. Jochpass Memorial von Hindelang nach Oberjoch

5. Oktober 2017

Die Motoren dröhnen wieder: Von Freitag bis Sonntag, 6. bis 8. Oktober, finden das 19. Int. Jochpass Memorial, also das Bergrennen, und die Historic Rallye durch das Allgäu und Tirol statt. Als letzte große Veranstaltung im Oldtimerjahr ist vor allem das „Jochrennen“ zu einer festen Größe für Motorsportbegeisterte geworden. Bis Anfang der 1990er Jahre wurde am Oberjoch der Deutsche Lauf zur Berg-Europameisterschaft ausgefahren, bis später die Oldtimer die Renntradition an diesem Ort wieder aufleben ließen. In diesem Jahr wird es sogar eine VIP-BergTrophy geben. Schon seit 1924 war das Oberjochrennen ein Erfolg und ist heute, nach dem Wiederaufleben in Form einer Gleichmäßigkeitsprüfung im Jahre 1999, eine feste Größe im OldtimerVeranstaltungskalender. Beweist doch der starke Besucherandrang und die immer größer werdende Zahl der Teilnehmer, dass besonders im Allgäu für das Jochpass Memorial ein erhebliches Interesse besteht. So finden jedes Jahr tausende Besucher ihren Weg zur Strecke im Ostrachtal, um sich die historischen Fahrzeuge aus der Nähe ansehen zu können. Über 100 Kurven: Der Jochpass zwischen Bad Hindelang und Oberjoch ist die höchstgelegene deutsche Bundesstraße. Sie ist außerdem die kurvenreichste Pass-Straße Deutschlands. 6,4 km lang, 400 Meter Höhenunterschied und 105 Kurven. Bei der Gleichmäßigkeitsprüfung geben sich die Fahrer vor dem Start eine Zeit vor, in der sie die Bergstrecke bewältigen wollen. Dazu haben sie über mehrere Läufe die Gelegenheit. Wer am Ende am nächsten an dieser Zeit ist, gewinnt! Am Samstag und Sonntag startet das Jochpass Memorial, also das Bergrennen, ab 8.30 Uhr und wird jeweils bis ca. 18 Uhr dauern. Dieses Mal stammt das älteste Motorrad aus dem Jahr 1934, eine Rudge Ulster mit 30 PS. Das älteste Auto sogar aus dem Jahr 1925, ein Bentley 3L Chassis 1157 mit 350 PS. Mit dem Sponsor Bentley werden neben den historischen Bentleys, auch Rennfahrzeuge zu sehen sein. Die Rennfahrer stehen den Zuschauern für Autogramme zu Verfügung. Am Freitag, 6. Oktober, wird die Historic Rallye durch das Allgäu und das benachbarte Tannheimer Tal gegen 16 Uhr vor dem Festplatz, dem Hindelanger Busbahnhof, erwartet – nach etwa 200 Kilometern Fahrt! Bei der Rallye müssen die Teilnehmer mithilfe einer Streckenbeschreibung den richtigen Weg finden – das wird durch Durchfahrtskontrollen überwacht – und bestimmte Prüfungen bestehen, wie etwa das genaue Einhalten vorgegebener Zeiten. Dabei kommt es nicht auf Höchstgeschwindigkeiten, sondern Geschicklichkeit an. Auf’s Joch in 3 Minuten: Am Festplatz gastieren ehemalige Rennfahrer wie Fredy Amweg und Walter Pedrazza. Amweg hält seit 1986 den Streckenrekord mit 3.08.26 […]

Classic-Berg-Cup e.V. ehrte seine Besten

9. März 2017

Gut besucht fand am Samstag, 04. März 2017 in der idyllisch gelegenen Gaststätte „Illerstüble“ in Altenstadt (Landkreis Neu-Ulm) die Jahreshauptversammlung 2016 mit anschließender Clubmeisterschaftsehrung für die Saison 2016 des Classic-Berg-Cup e.V. statt. Bei frühlingshaften Temperaturen konnte, wer wollte, bei einer Wanderung entlang der Illerauen oder zum Sinninger Badesee, die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres genießen.  Bestandteil der ordentlichen  Jahreshauptversammlung war unter anderem die satzungsgemäße Wahl der Vorstandsämter des Präsidenten und des Geschäftsführers. Das Ergebnis der Abstimmung ergab, dass Richard Rein als Präsident und Ilka Zeller als Geschäftsführerin in ihren Ämtern bestätigt wurden und diese für eine weitere Amtsperiode bekleiden werden. Weiterhin wird auch im Jahre 2017 die Clubmeisterschaft für die Mitglieder des Classic-Berg-Cup e.V. ausgeschrieben. Mangels ausreichendem Interesse an der Wiedereinführung des Classic-Berg-Cups, die für die kommende Saison 20017 anvisiert war, entschloss man sich erneut eine Clubmeisterschaft auszuschreiben. Wertungsberechtigt sind sämtliche Touren- und Sportwagen bei genehmigten Motorsportveranstaltungen jeglicher Art (z.B. Bergrennen, Rallye, Slalom, Rundstrecke, Gleichmäßigkeitsveranstaltungen usw.), die mit zwei gut sichtbar am Fahrzeug angebrachten, extra für diese Meisterschaft erstellten CBC-Aufklebern versehen sind. Diese Aufkleber können beim Präsident Richard Rein per mail an reinrs@t-online.de oder per Post angefordert werden. Bei der anschließenden Siegerehrung zur Clubmeisterschaft 2016 wurden folgende Aktive mit Geldpreisen und Foto-Kollagen für ihren motorsportlichen Einsatz im Rahmen des Classic-Berg-Cup e.V. belohnt: 1. Platz  Richard Rein 2. Plätze  Andreas Gmeinder und Albert Vogt 3. Platz  Dr. Jutta-Fischer Neuner 4. Platz  Bernhard Neuner 5. Platz  Ilka Zeller Die in der Clubmeisterschaft erfolgreich platzierten Albert Vogt und Bernhard Neuner entschuldigten sich und konnten der Feier nicht beiwohnen. Zusätzlich mit Sachpreisen unterstützt wurde die Meisterschaft noch von der Firmen Ferodo (Federal Mogul) , Gamma Reifen AG und G-Oil Vertrieb GmbH

Termine 2017 – FIA Historische Europa-Bergmeisterschaft

31. Dezember 2016

Die Zusammenstellung der Events in der FiA Historic Hill Climb Championship besteht hauptsächlich aus denen der modernen Berg EM. Sechs Mal ist dies 2017 der Fall. Das Deutsche Glasbachrennen zählt diesmal leider nicht zur Serie. Dazu gastieren die historischen Renner zwei Mal bei einem FiA Cup-Lauf, sowie bei zwei italienischen, reinen Oldtimer-Bergrennen. 21.-23. April 2017 – ÖAMTC Rechbergrennen (AUT) 20.-21. Mai 2017 – Moris Cup Jahodna (SVK) 02.-04. Juni 2017 – Sternberk Ecce Homo (CZE) 17.-18. Juni 2017 – GHD Gorjanci (SVN) 30.06.-02. Juli 2017 – Trento Bondone (ITA) 08.09. Juli 2017 – Cesana Sestriere (ITA) 21.-23. Juli 2017 – Dobsinsky Kopec (SVK) 01.-03. September 2017 – GHD Ilirska Bistrica (SVN) 15.-17. September 2017 – Buzetski Dani (HRV) 23.-24. September 2017 – Coppa Chianti Classico (ITA)

Buchverstellung: Der Bergkönig Sepp Greger

15. November 2016

Er hat als privater Rennfahrer drei Jahrzehnte den Bergsport maßgeblich geprägt, wurde zu einer wichtigen Symbolfigur von Porsche und ließ sich als „Bergkönig“ feiern: Sepp Greger, dreimaliger Europa-Bergmeister und dreimaliger Deutscher Meister am Berg. Anlässlich des 100sten Geburtstags von Sepp Greger wurden sein Leben und seine Rennkarriere aufgearbeitet und in einem Buch zusammengefasst. Entstanden ist ein Kaleidoskop von Geschichten aus dem Motorsport, umrahmt von Erinnerungen seiner Rennfahrerkollegen wie Jürgen Barth, Toni Fischhaber, Hans Herrmann, Herbert Linge, Rudi Lins, Eberhard Mahle, Prinz Leopold von Bayern, Walter Röhrl und Hans-Joachim Stuck. Gemeinsam ist den Zeitzeugen die Achtung vor den sportlichen Leistungen des sympathischen und ehrgeizigen, verdient geehrten und hoch dekorierten Bergkönigs: Er hat nicht viel Worte draus gemacht. Der hat sich in sein Auto gesetzt, ist den Berg hochg’fahren und hat gewonnen. Vielleicht hat er grad amal g’sagt: ‚Gell, da schaugst!’. Mit einem Blick hinter die Kulissen des Bergrennsports und einem seltenen Fundus an Bildern, vor allem aus den 1950erund 1960er-Jahren, kann man amüsiert und mit leichter Wehmut den großen Jahren des Bergrennsports frönen und in das Leben des legendären Bergrennfahrers Sepp Greger eintauchen. Sepp Greger, eine Kultfigur des Motorennsports der 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre, gilt als Ausnahmetalent und König der Bergrennen. Man könnte ihn mit Augenzwinkern auch als „hemdsärmeligen“ Typen bezeichnen, ohne Starallüren, gesellig und ehrgeizig. Lange fährt er im Karohemd, mit Lederhelm und ohne Sicherheitsgurt. Mehr als vier Jahrzehnte startet Greger bei Bergrennen, Rallyes und Rundstrecken, und wird in dieser Zeit zu einer der wichtigen Symbolfiguren von Porsche. 1915 in sehr arme Verhältnisse hineingeboren, muss Sepp Greger früh aus dem Haus, um im Allgäu als Hirtenbub zu arbeiten. Nach dem Krieg gründet er in Obermenzing unter freiem Himmel einen Kfz-Reparaturbetrieb, gleichzeitig entdeckt er die Liebe zum Rennsport. Im CCG-Käfer, mit Transporter-Bremsen und Porsche-Motor, macht er die ersten Renn-Erfahrungen, später wechselt er zu verschiedenen Porsche-Modellen, die er selbst weiterentwickelt. Die Bilanz seiner fast 40-jährigen Rennkarriere: 1200 Starts, 600 Siege und 900 Pokale. Die größten Erfolge: Zwei Klassensiege in der Rallye Monte Carlo, dreimal Bergmeister-Europameister und dreimal Deutscher Meister am Berg. Zur Legende wird auch die Greger-Racing-Show. 1972 hat Sepp Greger das Großereignis ins Leben gerufen. 20 Jahre lang folgen ihm die bekanntesten Rennfahrer mit ihren Boliden nach München in die Olympiahalle. Was Rang und Namen hat, ist mit dabei. Ob Lauda, Röhrl oder Stuck: Die Show ist das Highlight am Ende der Rennsaison, und wenn man als Rennfahrer in die Greger-Racing-Show […]

Die 2,2 Kilometer von Witzhelden

4. November 2016

Es waren der 15. und 16. Oktober 1966, als sich knapp 10 000 Menschen am Klingenring in Witzhelden bei Solingen versammelt haben. An den Hängen und Pisten der 2,2 Kilometer langen Strecke standen die Neugierigen, um sich das erste Bergrennen vom Wupperhof nach Orth anzusehen. 99 Starter waren damals, vor mittlerweile 50 Jahren, dabei. Und es war der Start für den Aufstieg zu einem der schönsten und anspruchsvollsten Bergrennen in Deutschland, das aber nur bis 1984 gefahren wurde. Für Andreas Seidel aus Solingen übte das Rennen schon immer eine große Faszination aus. Der 1961 geborene Solinger hat wohl 1977 das erste Rennen als Zuschauer verfolgt, schätzt er. „Ich war von Haus aus mit dem Auto verbunden“, sagt er und zählt sich selbst zur „Generation Autoquartett“. Noch heute kenne er die Werte der Wagen von damals, erzählt er. Seidel hat jetzt ein Buch zu dem Bergrennen herausgebracht. Von Januar bis September hat er mit Hilfe von Freunden daran gearbeitet. „Ich bin ganz blauäugig daran gegangen, habe erstmal im Internet geguckt. Da findet man aber nichts“, sagt er. Dann habe er im Solinger Stadtarchiv nachgesehen und mit ehemaligen Fahrern des Rennens gesprochen. „Und so kam eins zum anderen.“ Und Seidel kam so zu Gesprächen mit Fahrern und Zugängen zu Kellerarchiven. Beim ersten Mal sei das Bergrennen noch eine komplett lokale Veranstaltung gewesen, so Seidel. Alle aus der bergischen Region, die „etwas Vierrädriges unterm Hintern hatten, haben sich gezeigt“, erzählt er. „Die Fahrer sind teils mit ihren Privatautos gekommen und die Piste mit VW-Kombis gefahren“, sagt Seidel lachend. Erst 1978 sei aus der lokalen Veranstaltung eine überregionale geworden, als der Klingenring Teil des Endlaufs des deutschen Bergpokals wurde. Gleichzeitig nahmen mit den Jahren aber die Zuschauerzahlen ab. Am Ende seien es nur noch um die 1500 gewesen, erzählt Seidel. Neben dem Schwund der Zuschauer kämpfte der Veranstalter, der MSC Benzinfüchse Solingen, aber auch mit immer größeren Auflagen durch die Landesbehörden in Düsseldorf. So mussten Doppelleitplanken installiert oder das Fahrerlager befestigt werden. Teure Maßnahmen, die die Kasse des Vereins schrumpfen ließen, bei schwindenden Einnahmen. „Am Ende sind die Organisatoren schlicht müde gewesen“, sagt Autor Seidel. 1300 Teilnehmer gab es in all den Jahren des Rennens. Trotzdem hat das Feld von insgesamt über 1300 Fahrern in all den Jahren einige Berühmtheiten der Motorsportszene hervorgebracht, wie etwa Jürgen Neuhaus, Ralf Stommelen, Willi Bergmeister oder Roland Asch. Viele der ehemaligen Fahrer hätten sein Buch schon bestellt, sagt […]

Neuer Besucherrekord beim Edelweiß Bergpreis am Roßfeld

2. Oktober 2016

Traumwetter, Volksfeststimmung am Berg, ein neuer Besucherrekord und positives Feedback sämtlicher Teilnehmer – die diesjährige Auflage des Edelweiß-Bergpreises am Roßfeld war ein voller Erfolg! Nicht weniger als 10.000 Zuschauer waren am vergangenen letzten September-Wochenende mit dabei, als Walter Röhrl, Hans Joachim Stuck, Eberhard Mahle & Co. in den Berchtesgadener Bergen das Revival der legendären Berg-Europameisterschaftsläufe der 1960er- und 1970er-Jahre zelebrierten. Die wahren Stars waren jedoch wieder einmal die Autos: Der Themenschwerpunkt „Die Autos des Walter Röhrl“ wurde zum erhofften Publikumsmagneten, und auch der Rest des insgesamt 147 Boliden umfassenden Starterfeldes sorgte immer wieder für spontanen Szeneapplaus. Für große Sympathie sorgten abermals die über 20 historischen Busse, mit denen sich Jung und Alt aufs Roßfeld chauffieren ließen. Der eigentliche Gewinner dieses unvergesslichen Wochenendes steht mit der Lebenshilfe Berchtesgadener Land ebenfalls bereits fest. Wer am vergangenen Wochenende beim Edelweiß-Bergpreis am Roßfeld durch das historische Fahrerlager schritt, sah nur lachende Gesichter. Kein Wunder: Die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel und die zahlreichen Zuschauer genossen die unbeschwerte Stimmung einer Zeitreise in die 1960er Jahre. Erwachsene trafen der Helden ihrer Kindheit und gingen auf Autogrammjagd, und frühere Idole wie Hans Joachim Stuck, Rudi Lins, Eberhard Mahle, Herbert Linge, Harald Demuth und natürlich Walter Röhrl nahmen sich gerne Zeit dafür. Und dann waren da natürlich noch die Autos: 147 Fahrzeuge, darunter viele schier unbezahlbare Originale aus der Motorsport-Historie, sorgten für eine regelrechte Volksfeststimmung. Während mit Volkswagen, Porsche, Audi und Opel gleich vier große Werke ihre Schätze nach Berchtesgaden gebracht hatten, waren es vor allem die vielen, oftmals exotischen Privatfahrzeuge, die das Salz in der Suppe ausmachten. Dementsprechend positiv fällt auch das Fazit von Initiator Joachim Althammer aus. Der Erfinder des „Edelweiß-Bergpreises am Roßfeld“ freute sich vor allem über die große Publikumsresonanz, welche die geplante Wiederauflage der Veranstaltung Ende September 2018 absichert. „Meine persönliche Bilanz ist ausschließlich positiv. Ein neuer Besucherrekord, die begeisterten Besucher aus aller Welt und vor allem die vielen Familien und jungen Besucher aus der Region beweisen, dass unser Konzept der Zeitreise in die große Vergangenheit des Roßfeldrennens voll angenommen wird“, so Althammer, der das Lob umgehend an sein Team weitergibt: „Ohne den unermüdlichen Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer und Mitarbeiter wäre so eine Veranstaltung nicht möglich gewesen. Ein herzliches Dankeschön an alle!“ Auch die prominenten Gäste waren vom diesjährigen Edelweiß-Bergpreis begeistert. Allen voran der Botschafter der Veranstaltung, Doppel-Rallye-Weltmeister Walter Röhrl, sprach von einem weltweit einzigartigen Event. Auch der Präsident des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB), Hans […]

Oldtimerherbst am Berg – Vorschau 18. Jochpass-Memorial

25. September 2016

Im beginnenden Herbst jagt ein Top-Oldtimer Bergrennen das Nächste. Nur eine Woche nach dem Highlight auf der legendären Rossfeldstraße bei Berchtesgaden, steht ein weiterer früherer Austragungsort deutscher Berg-Europameisterschaftsläufe im Blickpunkt der Oldtimer und Bergrennfans. So bekannte Streckenabschnitte wie Lettloch, Polit-Rank, Hufeisen, Weiher Kurve, Eisernes Kreutz oder Kanzel, sagen dem Kenner, dass es sich hierbei um die bis in die frühen 1990er Jahre noch rennmäßig befahrene Oberjochstraße bei Bad Hindelang im Allgäu handelt. Das Jochpass-Memorial starte in diesem Jahr am 8. und 9. Oktober in seine bereits 18. Auflage. Deutschlands höchste Bundesstraße bietet den zahlreichen Teilnehmern auf einer Streckenlänge von 6,4 km knapp über 100 Kurven. Die Vorbereitungen für das 18. Jochpass Memorial sind auf der Zielgeraden. Als letzte große Veranstaltung im Oldtimerjahr ist das “Jochrennen“ zu einer festen Größe für Motorsportbegeisterte geworden. Das sieht man auch daran, dass der Veranstalter im Vorfeld über 60 Anmeldungen absagen musste, um den zeitlichen Rahmen nicht zu sprengen. So finden jedes Jahr tausende Besucher Ihren Weg zur Strecke im Ostrachtal, um sich die historischen Fahrzeuge aus der Nähe ansehen zu können. Dieses Mal stammt das älteste Motorrad aus dem Jahr 1926, das älteste Auto sogar 1914. Mit dem Sponsor Bentley werden dieses Jahr, neben den historischen Bentleys, auch Rennfahrzeuge zu sehen sein und Bentley wird große LED Wände aufbauen um den Zuschauern auch an den Festplätzen Sicht auf die Strecke zu ermöglichen und Rennfahrer werden für Autogramme zu Verfügung stehen. Am Donnerstag 06.10. wird die 16. Int. Oberallgäu Hirtoric-Rallye gegen 16 Uhr vor dem Rathaus erwartet. Freitag und Samstag startet das Jochpass Memorial von 08 Uhr 30  bis ca. 18 Uhr. Am Festplatz sind in diesem Jahr viele ehemalige Rennfahrer, wie Fredy Amweg, Walter Pedrazza, Abt – Bentley Motorsport mit Christian Abt, Engstler Motorsport mit Franz Engstler, Pedrazza Motorsport und natürliche unsere Teilnehmer mit den Vorkriegsfahrzeugen und Youngtimern zu sehen. Mit unter den Teilnehmern ist auch der Konzer Walter Voigt, bekannt aus dem KW Berg-Cup, der mit seinen NSU TT Spiess 1300 den NSU-Bergpokal vorstellen wird. Die NSU-Fraktion wird verstärkt vom Frankfurter Achim Thomas und Dr. Rainer Ausfalk, die wie in den Jahren zuvor gemeinsam die Startrampe  im Renntempo verlassen und im Pulk dem Ziel kurz vor Oberjoch entgegen jagen. Den Lokalmatador, wird der ebenfalls aus KW Berg-Cup bekannte Marco Fink aus Immenstadt in einem nicht näher bezeichneten BMW geben. Motorsport zum Anfassen also. Sämtliche Informationen wie Zeitplan, Zuschauerräume, Sperrung vom Jochpass, einen Plan vom Festplatz […]

Große Vorfreude auf das Rossfeldrennen – Herbstliches Oldtimer-Highlight in Berchtesgaden

15. September 2016

Nur noch wenige Tage heißt es Geduld haben, dann steht vom 23.-25. September 2016 die Roßfeld-Panoramastraße in den Bergen zwischen Salzburg und Berchtesgaden wieder ganz im Zeichen alter, schöner und vor allem schneller Rennwagen. Mit ihrer bereits vierten Auflage hat die kleine, aber feine Motorsport-Veranstaltung längst Kult-Charakter erlangt – und zwar weit über die Classic-Szene hinaus. Denn nicht nur für Oldtimer-Fans aus ganz Europa sowie für nicht weniger als vier bedeutende Autohersteller ist das Revival der legendären Berg-Europameisterschaftsläufe der 1960er- und 1970er-Jahre ein absolutes Muss. Dank ihres sozialen Hintergrunds und dem guten Zweck ist das Roßfeldrennen jedes Jahr aufs Neue ein Fest für die gesamte Familie. Eine Woche vor dem Start ist nun die endgültige Starterliste verfügbar. Die finale Starterliste umfasst 147 der seltensten und wertvollsten Rennfahrzeuge der Welt, 7 Vorkriegsmotorräder und 24 historische Busse. Mindestens ebenso hochkarätig wie das edle Blech sind die prominenten Namen neben Walter Röhrl unter den Teilnehmern. Hans-Joachim Stuck (Porsche 356 Carrera GT), Christian Geistdörfer (Ford Capri 2600 RS), Harald Demuth (Audi Sport Quattro S1), Eberhard Mahle (Porsche 911), Rudi Lins (Porsche 718 W-RS), Herbert Linge, sowie Hans Clausecker im Porsche 914/6 GT der O.N.S. Sicherheitsstaffel machen das letzte September-Wochenende zu einem Fixtermin für Fans des historischen Motorsports. Die spektakulären Fahrzeuge des Walter Röhrl Beeindruckend ist auch die Fahrzeug-Liste für den Themenschwerpunkt „Die Fahrzeuge des Walter Röhrl“: Als langjähriger Botschafter des Roßfeldrennens wird Walter Röhrl heuer nicht weniger als sechs verschiedene Fahrzeuge pilotieren, die für seine unvergleichbare Karriere besonders bedeutsam waren: Den legendären Audi Sport Quattro S1 von 1985, den Fiat 131 aus dem WM-Jahr 1981, den Opel Ascona 400 mit dem er die Weltmeisterschaft 1982 gewann, den Ford Capri 2600 RS mit dem er 1972 bei der Olympiarallye seinen internationalen Durchbruch schaffte, sowie einen Porsche 911 mit dem er 1981 um ein Haar die Rallye San Remo gewonnen hätte. Last, but not least, wird Röhrl auch in jenem originalen Opel Ascona A Platz nehmen, mit dem er 1975 bei der Akropolis-Rallye triumphierte – damals sein erster WM-Sieg überhaupt und auch der erste für Opel. „Angesichts der vielen tollen Autos habe ich das Gefühl, wieder 30 Jahre jünger zu sein“, freut sich Walter Röhrl selbst bereits auf ein Wiedersehen mit den wichtigsten Fahrzeugen seiner Karriere. „Eine tolle Idee, so etwas auf die Beine zu stellen! Ich bin mir sicher, es wird für alle beteiligten ein Wahnsinns-Erlebnis – für mich am allermeisten.“ Legendäre USA-Audis als Stars […]

Dem 78er Ralt Formel 2 kein Haar gekrümmt und gewonnen

6. September 2016

Bei der 12. Arosa Classic Car, einem Bergrennen für Oldtimer in der Schweiz, dass nicht zur Schweizer Bergmeisterschaft zählte, hieß der Tagessieger Thomas Amweg. Der 31jährige Sohn des früheren Schweizer Bergkönigs Fredy Amweg steuerte einen wunderschönen und edlen Ralt RT1 Formel 2, aus dem Baujahr 1978. Wie damals üblich wurde der klassische Bolide von einem 320 PS starken BMW M12-Motor befeuert, natürlich mit 2-Liter Hubraum. Besitzer Hans Peter legte sein „Schätzchen“ in die erfahrenen Hände des Aargauers, der nach dem frühen Ausscheiden von Hauptrivale und Lokalmatador Roger Moser (Martini Mk 28 BWM F2), freie Bahn zum Tagessieg hatte. Thomas Amweg ließ sich dennoch nicht lumpen und stellte mit seiner Bestzeit von 4:17,83 min, einen neuen Streckenrekord für 7,3 km lange Bergstrecke von Langwies, hinauf nach Arosa auf. An den vier Veranstaltungstagen zusammen, wurden bei herrlichem Bergwetter an die 30.000 Zuschauer gezählt. An die 170 Renn-Raritäten, startend nach drei unterschiedlichen Wertungsmodi, sorgten für eine einmalige Atmosphäre mitten in den Schweizer Alpen.

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