Saisonresümee der Aktiven des Classic-Berg-Cup e.V.

19. November 2017

Unter der Flagge des Classic-Berg-Cup e.V. waren in der abgelaufenen Motorsportsaison 2017 insgesamt 11 Mitglieder als aktive Rennsportler unterwegs. Neben der Stammdisziplin Bergrennen wurden von verschiedenen CBC-Fahrern auch Gleichmäßigkeits-Bergrennen und Slalomveranstaltungen absolviert. Es wurden somit fleißig Punkte und Resultate für die Clubmeisterschaft des Classic-Berg-Cups gesammelt. Nur wer den großen, ovalen CBC-Aufkleber auf seinem Rennfahrzeug zeigte, wurde in der Clubmeisterschaft 2017 gewertet. Bis zum 15. November konnten die Aktiven ihre gesammelten Ergebnisse beim Clubvorstand einreichen. Aktuell laufen die Auswertungen und erst im Rahmen der Jahreshauptversammlung mit Siegerehrung, die im Januar 2018 stattfindet, wird das Geheimnis gelüftet und die Sieger und Platzierten dürfen auf das Podium steigen. Erste Anhaltspunkte, wer in der Clubmeisterschaft ganz weit vorne auftauchen wird, soll dieses Resümee aller Clubfahrer in alphabetischer Aufzählung liefern. Beginnen wollen wir mit dem Hessen Jürgen Fechter, der in 2017 aus familiären Gründen nur wenige Bergrennen im Rahmen der Deutschen Bergmeisterschaft bestritt. Als Untersatz wählte er seinen VW Scirocco II, mit dem er nach einer Umstufung durch die Sportkommissare in der stark besetzten 2-Literklasse der Gruppe H und E1 antreten musste. Hier hingen die Trauben entsprechend hoch. Mit dem in dieser Klasse unterlegenen Fahrzeug zeigte er sich am Iberg, in Eichenbühl und Mickhausen und belegte die Ränge 14, 20 und 25. Dazu absolvierte der Mann, der auch für den MSC Rhön startet, einige kleiner Veranstaltungen. Jutta Fischer-Neuner, die Kassenwartin des CBC brachte heuer keine Saison zusammen und starte nur, schon fast traditionell mit dem weißen NSU von Ehemann Bernhard beim Slalom auf dem Norisring im heimischen Nürnberg. Mit Andreas Gmeinder kommen wir zum „Vielfahrer des Jahres“. Der Allgäuer war insgesamt 19 Mal bei Rennen, GLP´s, Slaloms, Demo-Fahrten und sogar beim IAAP Skijöring in Weissenbach im Einsatz. Dabei wurden mit dem Audi 80, Audi 50, VW Passat und dem PRC-Sportwagen alles bewegt was die heimische Garage so hergab. CBC-Vize-Präsident Ronny Hering kehrte nach einer zweijährigen Abstinenz wieder hinter das Lenkrad seines VW Scirocco I zurück und sorgte gleich bei seinem ersten Start beim Ibergrennen Ende Juni, mit Rang zwei in der Klasse bis 1600 ccm der Gruppe A/F/CTC für eine Überraschung. Eine weiter unliebsame Überraschung folgte dann beim Hauenstein-Bergrennen mit einem Motorschaden und dem zeitigen Saisonende. Kommen wir zu Jörg Höber, der sich schlussendlich Gesamtrang 5 im NSU Bergpokal 2017 unter den Nagel riss. Bei den Bergrennen in Schotten und Hauenstein gelangen dem Nürnberger Klassensiege und in Osnabrück sowie Mickhausen war er jeweils Zweiter. Nur […]

Die Bernina Gran Turismo 2017 verlangte Teilnehmern alles ab

11. Oktober 2017

Die Bernina Gran Turismo hat auch in diesem Jahr wieder einmal auf eindrucksvolle Art und Weise bewiesen, dass Bergrennen einfach zu den Schweizern gehören, wie es auch beim Käse der Fall ist. Dabei sind nicht nur für die Fahrer Attraktionen wie schöne Landschaften ein waschechtes Highlight der Saison, sondern natürlich auch für die Zuschauer des Events. Die Abnahme der Rennwagen fand dieses Jahr erstmalig vor dem Kempinski Grand Hotel statt. Die Bernina Gran Turismo dieses Jahres ist mittlerweile schon wieder Geschichte, denn sie fand vom 22. bis zum 24. September statt. Charakteristisch für dieses Event ist vor allem die atemberaubende Kulisse der Schweizer Berge, durch die die Teilnehmer geleitet werden. Auch mit Wetterumschwüngen müssen die Fahrer dabei rechnen und die äußeren Bedingungen zum Beispiel bei der Anfahrt von Kurven berücksichtigen: Die Bernina Gran Turismo fand 2017 schon zum dritten Mal statt Einer der Teilnehmer fuhr einen Ferrari 250 Auch der Lancia Fulvia Fanalone zog die Blicke auf sich Ziel des Rennens, bei dem die Fahrer den Berninapass hochfuhren, war die hoch oben gelegene Passhöhe. Die Strecke war insgesamt 5,7 Kilometer lang und führte unter anderem auch einen Jaguar C-type und einen Ford GT 40 hinauf zum Ziel. Abgesehen davon, dass die Abnahme der Rennwagen, die immer im Fokus des Interesses liegt, in diesem Jahr erstmalig vor dem prestigeträchtigen Kempinski Grand Hotel vollzogen wurde, stand auch bei dem einen oder anderen Buchmacher die Frage im Mittelpunkt, wer denn gewinnen würde. Mittlerweile ist es normal, dass auf den Ausgang von Rennveranstaltungen Tipps abgegeben werden können. Mybet und andere Sportwettenanbieter passen für die Kunden dementsprechend immer häufiger ihre gesamte Angebotspalette an. Geschichtlicher Rückblick reicht weit bis ins Jahr 1929 zurück: In Bezug auf die Bernina Gran Turismo ist vor allem beeindruckend, dass bereits im Jahre 1929 die ersten Bestrebungen dahingehend stattgefunden haben, in dieser Hinsicht etwas anzubieten. Auf die Initiative von manchen Pionieren im Tourismus hin wurde in diesem Jahr nämlich erstmalig die „Internationale Automobilwoche St. Moritz“ veranstaltet. Auch zu dieser Zeit war der Kern der Woche das bekannte „Bernina Bergrennen“. Zum damaligen Zeitpunkt war es mit einer Distanz von stolzen 16,5 Kilometern aber noch weitaus anspruchsvoller, sodass auch legendäre Fahrer wie Hans Stuck von der Strecke äußerst angetan waren. Dieser war auf einem Austro-Daimler unterwegs, wobei sein Widersacher Louis Chiron mit einem Bugatti versuchte, das Rennen zu gewinnen. Zu der Automobilwoche gehörte damals aber auch noch das sogenannte „Kilometerrennen“Der Start und das Ziel […]

19. Int. Jochpass Memorial von Hindelang nach Oberjoch

5. Oktober 2017

Die Motoren dröhnen wieder: Von Freitag bis Sonntag, 6. bis 8. Oktober, finden das 19. Int. Jochpass Memorial, also das Bergrennen, und die Historic Rallye durch das Allgäu und Tirol statt. Als letzte große Veranstaltung im Oldtimerjahr ist vor allem das „Jochrennen“ zu einer festen Größe für Motorsportbegeisterte geworden. Bis Anfang der 1990er Jahre wurde am Oberjoch der Deutsche Lauf zur Berg-Europameisterschaft ausgefahren, bis später die Oldtimer die Renntradition an diesem Ort wieder aufleben ließen. In diesem Jahr wird es sogar eine VIP-BergTrophy geben. Schon seit 1924 war das Oberjochrennen ein Erfolg und ist heute, nach dem Wiederaufleben in Form einer Gleichmäßigkeitsprüfung im Jahre 1999, eine feste Größe im OldtimerVeranstaltungskalender. Beweist doch der starke Besucherandrang und die immer größer werdende Zahl der Teilnehmer, dass besonders im Allgäu für das Jochpass Memorial ein erhebliches Interesse besteht. So finden jedes Jahr tausende Besucher ihren Weg zur Strecke im Ostrachtal, um sich die historischen Fahrzeuge aus der Nähe ansehen zu können. Über 100 Kurven: Der Jochpass zwischen Bad Hindelang und Oberjoch ist die höchstgelegene deutsche Bundesstraße. Sie ist außerdem die kurvenreichste Pass-Straße Deutschlands. 6,4 km lang, 400 Meter Höhenunterschied und 105 Kurven. Bei der Gleichmäßigkeitsprüfung geben sich die Fahrer vor dem Start eine Zeit vor, in der sie die Bergstrecke bewältigen wollen. Dazu haben sie über mehrere Läufe die Gelegenheit. Wer am Ende am nächsten an dieser Zeit ist, gewinnt! Am Samstag und Sonntag startet das Jochpass Memorial, also das Bergrennen, ab 8.30 Uhr und wird jeweils bis ca. 18 Uhr dauern. Dieses Mal stammt das älteste Motorrad aus dem Jahr 1934, eine Rudge Ulster mit 30 PS. Das älteste Auto sogar aus dem Jahr 1925, ein Bentley 3L Chassis 1157 mit 350 PS. Mit dem Sponsor Bentley werden neben den historischen Bentleys, auch Rennfahrzeuge zu sehen sein. Die Rennfahrer stehen den Zuschauern für Autogramme zu Verfügung. Am Freitag, 6. Oktober, wird die Historic Rallye durch das Allgäu und das benachbarte Tannheimer Tal gegen 16 Uhr vor dem Festplatz, dem Hindelanger Busbahnhof, erwartet – nach etwa 200 Kilometern Fahrt! Bei der Rallye müssen die Teilnehmer mithilfe einer Streckenbeschreibung den richtigen Weg finden – das wird durch Durchfahrtskontrollen überwacht – und bestimmte Prüfungen bestehen, wie etwa das genaue Einhalten vorgegebener Zeiten. Dabei kommt es nicht auf Höchstgeschwindigkeiten, sondern Geschicklichkeit an. Auf’s Joch in 3 Minuten: Am Festplatz gastieren ehemalige Rennfahrer wie Fredy Amweg und Walter Pedrazza. Amweg hält seit 1986 den Streckenrekord mit 3.08.26 […]

Classic-Berg-Cup e.V. ehrte seine Besten

9. März 2017

Gut besucht fand am Samstag, 04. März 2017 in der idyllisch gelegenen Gaststätte „Illerstüble“ in Altenstadt (Landkreis Neu-Ulm) die Jahreshauptversammlung 2016 mit anschließender Clubmeisterschaftsehrung für die Saison 2016 des Classic-Berg-Cup e.V. statt. Bei frühlingshaften Temperaturen konnte, wer wollte, bei einer Wanderung entlang der Illerauen oder zum Sinninger Badesee, die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres genießen.  Bestandteil der ordentlichen  Jahreshauptversammlung war unter anderem die satzungsgemäße Wahl der Vorstandsämter des Präsidenten und des Geschäftsführers. Das Ergebnis der Abstimmung ergab, dass Richard Rein als Präsident und Ilka Zeller als Geschäftsführerin in ihren Ämtern bestätigt wurden und diese für eine weitere Amtsperiode bekleiden werden. Weiterhin wird auch im Jahre 2017 die Clubmeisterschaft für die Mitglieder des Classic-Berg-Cup e.V. ausgeschrieben. Mangels ausreichendem Interesse an der Wiedereinführung des Classic-Berg-Cups, die für die kommende Saison 20017 anvisiert war, entschloss man sich erneut eine Clubmeisterschaft auszuschreiben. Wertungsberechtigt sind sämtliche Touren- und Sportwagen bei genehmigten Motorsportveranstaltungen jeglicher Art (z.B. Bergrennen, Rallye, Slalom, Rundstrecke, Gleichmäßigkeitsveranstaltungen usw.), die mit zwei gut sichtbar am Fahrzeug angebrachten, extra für diese Meisterschaft erstellten CBC-Aufklebern versehen sind. Diese Aufkleber können beim Präsident Richard Rein per mail an reinrs@t-online.de oder per Post angefordert werden. Bei der anschließenden Siegerehrung zur Clubmeisterschaft 2016 wurden folgende Aktive mit Geldpreisen und Foto-Kollagen für ihren motorsportlichen Einsatz im Rahmen des Classic-Berg-Cup e.V. belohnt: 1. Platz  Richard Rein 2. Plätze  Andreas Gmeinder und Albert Vogt 3. Platz  Dr. Jutta-Fischer Neuner 4. Platz  Bernhard Neuner 5. Platz  Ilka Zeller Die in der Clubmeisterschaft erfolgreich platzierten Albert Vogt und Bernhard Neuner entschuldigten sich und konnten der Feier nicht beiwohnen. Zusätzlich mit Sachpreisen unterstützt wurde die Meisterschaft noch von der Firmen Ferodo (Federal Mogul) , Gamma Reifen AG und G-Oil Vertrieb GmbH