Ecce Homo: Merli gewinnt Vorspiel

6. Juni 2016

Der 5. Lauf der Berg EM im tschechischen Sternberk Ecce-Homo war zugleich die Generalprobe für das zweite FiA Hill Climb Masters Anfang Oktober an gleicher Stelle. Einige Fahrer aus dem Ausland, wie der Schweizer Joel Volluz nutzten das Rennen zum auffrischen der Streckenkenntnisse, um für das „Race of Champions der Berge“ gerüstet zu sein. Der Schweizer Vize-Meister im Osella FA 30 (Foto oben) erreichte mit Gesamtrang drei am Ende mehr als er erwartet hatte. Das Italo-Dauerduell zwischen Europameister Simone Faggioli und Herausforderer Christian Merli, war bereits im ersten Lauf nach Motorproblemen an Faggiolis Norma Zytek V8 entschieden. Der Dominator der letzten Jahre, kletterte von Rang 7 noch auf die vier und rettete mit der Tagesbestzeit im zweiten Lauf und dem Gruppensieg noch die maximale Punkteausbeute in der EM, sodass die beiden Ausnahmefahrer nun weiter Punktgleich die EM-Kategorie II anführen. Ausrutscher von Lokalmatador Milos Benes (Osella FA 30) und EM-Haudegen Fausto Bormolini (Reynard F3000) begünstigten Faggiolis aufholjagt. Bei den beiden Unfällen machten die Leitplanken keine gute Figur. Bei Bormolinis recht spitzem Einschlag durchbohrte sein Reynard die Doppelleitplanke bis zum Cockpit, wie ein Wunder blieb der Norditaliener unverletzt. Der Gesamtsieg ging somit deutlich an Osella-Werksfahrer Merli vor seinem jungen Landsmann und Markenkollege Paride Macario. Bei besten äußeren Bedingungen folgten der tschechische Dreierpack Janik, Komarek und Neveril (alle Norma) auf den Plätzen fünf bis sieben. Kategorie I Leader Nikola Miljkovic (Mitsubishi) gewann erneut die Gruppe N und baute seine führende Position in der EM-Zwischenwertung aus. Miljkovics Hauptkonkurrent, der Österreicher Christian Schweiger (Mitsubishi) verlor mit Rang zwei in der Gruppe A, hinter dem Einheimischen Jaromir Maly, weiter an Boden. Punkte zur Berg ÖM standen ebenfalls zur Disposition. Karl Schagerl pulverisierte im E1-VW Golf Rallye zu Beginn den Tourenwagenrekord um 2 Sekunden und war am Ende umgeben von der F3000 und Prototypenmeute bester Österreicher. Und dennoch wäre für den amtierenden Österreichischen Meister mehr drin gewesen, denn Karl lief im zweiten Lauf, kurz vor dem Ziel auf einen Konkurrenten auf und musste Gas heraus nehmen.

Verzegnis: Tourenwagenpiloten im Glück

29. Mai 2016

Wertvolle Punkte zur Italienischen und Österreichischen Bergmeisterschaft, sowie zum FiA International Hill Climb Cup wurden am letzten Maiwochenende beim Bergrennen Verzegnis im italienischen Firaul vergeben, aber anders als gedacht. Chancenlos waren am Ende die zahlreichen Rennwagenpiloten um die Tainingsbesten Simone Faggioli, Christian Merli und Omar Magliona nach einem Schlechtwettereinbruch mit monsunartigem Niederschlagen. Ronnie Bratschi, am Samstag noch auf Trainingsrang 23 in der Tageswertung, kam beim einzig durchführbaren Rennlauf noch trocken die 5,6 km lange Strecke hoch und wurde im 600 PS Mitsubishi Lancer überraschend Gesamtsieger und vor dem besten Österreicher Karl Schagerl im VW Rallye Golf und dem Italiener Marco Iacoangeli im BMW. Pech hingegen für Reto Meisel, zweiter Schweizer im Rekordfeld der 282 Fahrer,  der mit seinem Mercedes SLK 340 Judd V8 wegen des Regens nicht starten konnte. Mit dem Trainingstag war der Aargauer aber recht zufrieden. 1. Ronnie Bratschi (Mitsubishi Lancer Evo) 2’51″97 min 2. Schagerl (VW Golf Rallye-Tfsi-R) + 3″42 3. Iacoangeli (BMW 320i) + 4″71 4. Sbrollini (Lancia Delta Evo) + 5″16 5. Cimarelli (Alfa Romeo 156) + 7″58 6. Pailer (Lancia Delta Integrale) + 8″84 7. Karl (Audi S2-R Quattro) + 8″95 8. Neumayr (Ford Escort 16V) + 10″25 9. Wiedenhofer (Mitsubishi Mirage R5) + 10″40 10. Strasser a (Volkswagen Scirocco) + 11″42.

An Sensation vorbeigeschrammt

18. Mai 2016

Es wäre die Sensation schlechthin gewesen: Der Feldkircher Berg-Spezialist Christoph Lampert düpierte mit seinem „nur“ 190 PS starken TracKing-Silhouetten-Renner, angetrieben von einem 1000-Kubik-Suzuki-Motorrad-Motor, beim Berg-DM-Lauf in Wolsfeld bei Bitburg beinahe die komplette, 120 Starter umfassende Konkurrenz. Im Training lag er mit einer Laufbestzeit von 1:06,02 Minuten auf der 1,64 km langen und mit engen Kurven bespickten Strecke an der großartigen fünften Stelle, inmitten von Formel- und Gruppe-CN-Sportwagen-Boliden! Auf den Trainingsschnellsten Bruno Ianniello im 650 PS starken Lancia-Delta S4 fehlten Lampert nur 1,39 Sekunden. Einen Rang hinter Lampert zurück: Der spätere Tagessieger David Hauser aus Luxemburg in einem Dallara-GP2-Renner! Im ersten Rennlauf am Pfingstmontag zog der 34-jährige Feldkircher dann nochmals alle Register seines Könnens, toppte seine Trainingsbestzeit nochmals um sagenhafte 1,44 Sekunden auf 1:04,58 Minuten (91,42 km/h Schnitt) und fand sich hinter Ianniello, dem Deutschen Formel-3-Piloten Frank Debruyne und dem Sportwagenpiloten Francesco D’Acri an unglaublicher vierter Zwischenposition! Auf  Debruyne fehlten Lampert nur 22, auf D’Acri gar nur sieben Hundertstelsekunden. Hauser lag mit seinem infernalischen GP2-Monoposto-Renner mit 1:04,96 erneut hinter ihm zurück! Eine Mega-Sensation lag also in der Luft, doch es sollte nicht sein. Im zweiten Rennheat streikte urplötzlich die Benzinpumpe. Lampert: „Das Auto hat mitten auf der Piste einfach abgestellt und ging nicht mehr zum Starten. Ich glaube, dass die Sicherung der Benzinpumpe rausgeflogen ist. Somit war es erledigt, da bei dieser Veranstaltung für die Wertung alle drei Rennläufe zusammengezählt werden. Die Zeit im ersten Rennlauf war wirklich der Hammer und da wäre sogar für die restlichen zwei Gipfelstürme noch etwas drinnen gewesen.“ Schlussendlich siegte Hauser vor Debruyne und Ianniello. Der Höchster Werner Walser, zweiter Vorarlberger im Feld, wurde mit seinem Opel Kadett C Gesamt-96. Lamperts nächster Renntermin ist am 4./5. Juni der Bergrennslalom von Damüls (Vorarlberg). Autor: Dietmar Gasser

Boxengeflüster 05/2016: Wussten Sie schon dass…?

29. April 2016

DASS KW Berg-Cup Fahrer Thomas Kohler mit Teamchefin Liane Kohler auf der Heimfahrt vom Bergpreis Schottenring eine Odyssee erlebten und erst am Montagmorgen um 4.45 Uhr zu Hause am Bodensee ankamen. Nach dem frühen Rennende, sind die Beiden um 17 Uhr in Schotten-Rudingshain los gefahren und freuten sich darauf einmal früher als sonst Daheim zu sein. Aber manchmal kommt es eben anders. Kurz vor Friedberg verloren die Kohlers ein Rad vom Transport-Anhänger mit dem Fiat X 1/9 darauf. Die Radaufhängung war gebrochen. Der ADAC brachte den lädierten Hänger mit Rennauto dann nach Nidda. Anhänger mit Renn-Tourenwagen im Huckepack sind auch für den ADAC nicht alltäglich. Um 23 Uhr 30 nahte dann spontane Hilfe aus Eichenbühl. Fiat-Markenkollege Stefan Winkler, der ebenfalls in Schotten am Start war, und Rudhard Grimm kamen mit zwei Fahrzeugen plus Anhänger wieder zurück und haben das gesamte Gespann aufgeladen und nach Eichenbühl mitgenommen. Dort wird der offene Anhänger von Stefan Winkler repariert und alles von den Eichenbühlern zum Hill Race am 7./8. Mai nach Eschdorf mitgebracht. Die Kohlers sind total überwältigt von der tollen Hilfe und sagen DANKE! DASS am Samstag des Schottener Bergpreises der 1.Vorsitzende Veranstalters MSC Rund um Schotten, der 54-jährige Wolfgang Wagner-Sachs in Frankfurt  zum neuen DMSB- Vizepräsident gewählt wurde. Der Wahl-Schottener ist damit hinter dem im Amt bestätigten Präsident Hans-Joachim Stuck zweithöchster Motorsportler in Deutschland und zuständig für den Motorradsport. Seit acht Jahren trägt Wagner-Sachs zudem im ADAC Hessen-Thüringen als Sportleiter Verantwortung und ist dort unter anderem einer der Promotoren der Deutschen Supermoto-Meisterschaft. DASS aufmerksame Teilnehmer des 13. ADAC Bergpreis Schottenring im Zielauslauf einen eindrucksvollen Blick über den Startort Rudingshain, die landschaftlich reizvolle Wetterau bis in die 50 km Luftlinie entfernte Metropole Frankfurt am Main erhaschen konnten, wenn es die Wetterlage gerade mal zuließ. Die Silhouette der „Mainhattan-Skyline“ war des Öfteren deutlich zu erkennen. DASS nach Meinung einiger Teilnehmer des Schottener Bergpreises der vom Juli auf April wieder vorgezogene Bergtermin ein wenig zu früh sei. Deren Wunschmonat wäre der Mai. Mit dem Wechsel auf Saisonbeginn im April sollte für die MSC-Helfer jedoch mehr Pause zum Motorrad Classic Grand-Prix am dritten August-Wochenende geschaffen werden. Eine Verschiebung in den Mai ist mit den örtlichen Landwirten jedoch nicht machbar. Außerdem macht so der Testnachmittag am Freitag mehr Sinn. DASS der Organisationschef des Berg EM-Laufs am österreichischen Rechberg Ehrenfried Seitinger nach 45 Jahren und knapp vor seinem 80. Geburtstag mit diesem 45. Rennen  abgetreten ist. Wie es […]

Rechberg: Duell der Giganten

25. April 2016

Wetterkapriolen auch beim zweiten Berg EM-Lauf der Saison am Rechberg, wo im Schneeregen der dritte Lauf gestoppt wurde und somit die Aufholjagt des Simone Faggioli. Am Morgen war überraschend Christian Merli im Osella FA 30 Evo RPE (Foto oben) zwei Sekunden schneller als der Europameister. Im Norma M20 FC Zytek V8 legte Faggioli einen neuen Bahnrekord nach, doch Merli war nur minimal langsamer. Mit 9,5 Sekunden deutlich zurück sicherte sich Milos Benes (CZ), ebenfalls auf Osella FA 30 Rang drei. Die EM-Wertung, die in den Gruppen bepunktet wird, führen derzeit mit Merli und Faggioli punktgleich zwei Italiener. Ähnliche Situation in der EM-Kategorie 1, die nach Gruppensiegen von Lokalmatador Christian Schweiger und dem Serben Nikola Miljkovic (beide Mitsubishi) diese zusammen anführen. Mit dem Tourenwagensieg, als bester Österreicher, startete Karl Schagerl im Gruppe E1 VW Golf Rallye TFSI-R optimal in Richtung ÖM-Verteidigung, deutlich vor den Landsleuten Rupert Schwaiger (Porsche 911 Bi-Turbo) und Hannes Zenz im vom Tschechen Marek Rybnicek neu übernommenen Mitsubishi Lancer Evo 9 als Gruppe E2-SH Sieger.

Presseschau: Reiter-Escort in „Curbs“

7. April 2016

Hm, ich höre den Einwand schon: „Wie, Nicolas Reiter? Der ist doch 2016 gar nicht in den KW Berg-Cup eingeschrieben!“ Stimmt, der sympathische Österreicher aus dem Mondseeland legt dieses Jahr eine KW Berg-Cup Pause ein. Wer genau wissen möchte warum das so ist, der ist gut damit beraten sich schnellstens die Ausgabe #12 April 2016 der Zeitschrift „Curbs“ zu besorgen. Denn in dieser findet sich auf den Seiten 64 bis 71 im von Uli Kohl geschriebenen Artikel die Antwort darauf. Klar ist auch eine Tabelle mit den wichtigsten technischen Daten des Escort Mk I enthalten, dazu Superfotos, die durch Axel Weicherts Linse aufgenommen wurden. Diese Bilder entstanden – genauso wie die Idee zum Bericht – bereits in der Saison 2015, also in Nicolas erstem KW Berg-Cup Jahr. Die legendäre Traditionsmeisterschaft in Sachen flotter Gipfelsprint ist übrigens in der beschriebenen „Curbs“ Ausgabe #12 auch noch ein weiteres Mal erwähnt. Auf der Seite 16 ist der komplette Terminkalender der 29. Saison des KW Berg-Cups abgedruckt. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Betrachten!

Absicherungsarbeiten am Rechberg angelaufen

22. Februar 2016

Nicht mehr ganz neun Wochen sind es noch hin, bis zum zweiten Lauf der diesjährigen Berg-Europameisterschaft am Rechberg in Österreich. Die FiA in Paris hat vor kurzem das neue Sicherheitskonzept des Veranstalters StAMK Zv. Mürztal abgesegnet. Nun haben neben den administrativen auch bereits die praktischen Arbeiten direkt an der Rennstrecke begonnen. Unter der Leitung des Präsidenten des Organisationskomitees Ehrenfried Seitinger legte der Vizebürgermeister von Fladnitz höchstpersönlich zusammen mit der bewährten Truppe einiger Tulwitzer, Hand an die vorderste Reihe von Bäumen entlang der Zielgeraden, um eine potenziellen Gefahrenquelle zu entschärfen. Obwohl noch Schnee am Rechberg liegt, können die Vorbereitungsarbeiten nicht warten. Um das neue Sicherheitskonzept umsetzen zu können, wird die Bergrennstrecke zum Schutz der Aktiven wie auch des Publikums mit 1.700 Metern Leitschienen sowie 300 Tonnen Betonleitwänden (dies ergibt etwa 300 Laufmeter) gesichert werden. Der Aufwand ist enorm aber notwendig, um das höchste Berg-Prädikat des Weltmotorsportverbandes FIA weiterhin zu erhalten. „Saftey first“ ist das Motto der Organisatoren. Wichtige Maßnahmen, welche bei der letzten Begehung von Fahrervertretern angesprochen und auch bei der FIA gemeldet wurden, werden nun umgesetzt. Zur Reduktion der Geschwindigkeit in der „Spiegelkurve“ wird eine zusätzliche, zweite Schikane installiert, um die Sicherheit vor dem besagten Kurvenbereich zu erhöhen. „Dies ist die einzig mögliche Reaktion auf Kritikpunkte von Seiten der Fahrervertreter und Fahrer an die OSK und FIA, welche aufgrund der hohen Geschwindigkeit Maßnahmen zu ihrem Schutz forderten“, stellten die Organisatoren fest. „Die neue Schikane stellt während und vor der Veranstaltung einen unglaublichen organisatorischen Aufwand dar und ist auch nicht unbedingt unsere präferierte Lösung, aber tatsächlich die einzige durchführbare Möglichkeit. Diese Passage als neue Challenge wird auch sicher die Option auf tolle Fotos und spektakuläre Szenen für Zuschauer und Presse liefern, wenn die Fahrer von 180 km/h (das sind 50 m/sec.) auf etwa 60 km/h verzögern, die dreiteilige Schikane passieren um danach wieder auf 200 km/h zu beschleunigen“. In diesem Sinne freuen sich alle Beteiligten bereits sehr auf das Frühlingserwachen und arbeiten gemeinsam weiter am guten Gelingen des Rechbergrennens 2016.

160 Aktive aus drei Nationen im KW Berg-Cup 2016

20. Februar 2016

Es sieht wieder richtig gut aus, das Einschreibeergebnis des KW Berg-Cup 2016. Fest eingeschrieben haben sich insgesamt 160 Fahrerinnen und Fahrer aus 3 Nationen, die sich auf 131 attraktive Bergrenner verteilen. Volles Haus also auch in der 29. Saison der legendären Traditions-Meisterschaft sowie im NSU-Bergpokal, der stolze 22 Aktive mit 20 Autos zum Gesamtfeld beisteuert. Kurz die aktuelle Nennliste auf der Berg-Cup Webseite überblickend, kann man feststellen, dass mehr als ein Dutzend Neueinsteiger sich in der angesehensten Bergrennsport-Breitenrennserie Europas tummeln wollen, darunter auch die beiden schnellen Österreicher Herbert Pregartner (Porsche 911 GT2 RS) und Thomas Strasser im ex-Eller/Minichberger VW Scirocco 16V. Wie jedes Jahr finden sich auch aus früheren Zeiten bekannte Namen in der Auflistung. Rückkehrer sind zum Beispiel Michael Dandl (BMW 320) oder die Moser-Brüder, Gerhard und Hugo im VW Polo 16V. Aber auch einen Schwund gerade an namhaften Piloten muss die Rennserie verdauen und kompensieren. So fehlen aus den unterschiedlichsten Gründen: Norbert Brenner, Alexander Hin, Peter Naumann, Dieter Rottenberger und  Jörg Weidinger. Aber auch der Name Roman Sonderbauer fehlt aus bekannten und traurigen Gründen. Noch bleiben den Fans und Aktiven neun Wochen zur Einstimmung und Vorbereitung. 13 selektive, zur Internationalen Rennserie KW Berg-Cup zählenden Berg-Events in ganz Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz, von denen die besten neun Resultate je Fahrer oder Team zur Wertung am Saisonende herangezogen werden, stehen 2016 auf dem Programm. Der NSU-Bergpokal wird wie in den Vorjahren bei allen Berg-Veranstaltungen in Deutschland sowie in Eschdorf (Luxemburg) das ohnehin schon starke Teilnehmerfeld noch weiter bereichern. Bei ihnen zählen die acht punktbesten Ergebnisse. Das neue Sportjahr, das für die KW Berg-Cup’ler bereits am 23. und 24. April im hessischen Schotten beginnt, taucht also so langsam am Horizont auf. Der Countdown läuft!

Boxengeflüster 02/2016: Wussten Sie schon dass…?

18. Februar 2016

DASS unser BiD-Sponsor Alexander Hin, mit seinem Unternehmen Hin Hausbau dermaßen mit dem Bau von Flüchtlingsunterkünften ausgelastet ist, dass der Südschwarzwälder in der kommenden Berg-Saison nicht mit seinem Opel Kadett C-Silhouetten-Renner in der Berg DM und im KW Berg-Cup an den Start gehen kann. Zu der geplanten Änderung der Motor-Getriebe-Einheit fehlt Alex einfach die Zeit. Die nächste Ausbaustufe des PRC-Sportwagen-Chassis mit C-Coupe-Haube, sieht den Einbau eines bis zu 500 PS starken V8-Triebwerks und einem passende Getriebe vor. Ganz ohne „Bergluft“ wird Hin aber auch 2016 nicht leben können. Angedacht sind einige Einsätze auf einem angemieteten PRC-Sportwagen mit ITC-Motor. DASS Das Familie-Team von Wiebe Motorsport am Samstag, den 30. Januar ein 6h Rennen auf der Kartbahn in Mainz veranstaltete. Gefahren wurde in 10 Teams mit je sechs Startern. Mit von der Partie waren einige aktive Bergrennfahrer und bekannte Gesichter aus Deutschland und Belgien. Die Wiebes waren mit Vater Peter, den Söhnen Björn und Andre sowie mit Tochter Lisa vertreten. Dazu gesellten sich Vater Uwe und Sohn Kevin Veit, Markus Goldbach, Andre Stelberg, Andy und Werner Heindrichs, Patrick Orth mit Schwester Karina, Thomas Ostermann, Claire Schönborn (die Tochter von Rainer), GLP-Pilot Ralf Altenhofen, das „Kamera Äffchen“ KB alias Daniel Bokur sowie einige Aktive aus dem Bereich des NAVC. Den Wiebes gelang  eine sehr schöne Veranstaltung bei der keine Mühen gescheut wurden um die Teams mit bester Verpflegung bei Laune zu halten. Nach der Veranstaltung waren sich alle einig, dass es eine Wiederholung geben wird. DASS zuletzt in Bergrennfahrerkreisen wieder Nachwuchs das Licht der Welt erblickte. Am 13. Februar 2016, genau um 22 Uhr 41, machte der kleine Phillip Berg-Cup-Pilot Björn Wiebe erstmals zum Papa. Mama Susanne Keller, brachte den 2560 Gramm schweren Wonneproben in Bad Kreuznach zur Welt. In Italien, unweit des schönen Gardasee, brachte Baby Alberto Liber am 3. Februar wieder Freude ins Leben von Ex-Berg EM Fahrer Federico Liber und seiner Daniela, nachdem wenige Tage zuvor das Wohnhaus des Paares in Caprino ein Raub der Flammen wurde. Seit dem 2. Februar 2016 sind auch André und Francoise Huntzinger, von AH Video Concept, erstmals Großeltern. Guillaume Huntzinger, der jüngste Spross der „Bergfilmer“ aus dem Elsass, „fabrizierte“ mit seiner Johanna die kleine Kelya. DASS der VW Polo G40, den Iberg-Rennleiter Kevin Ferner zwischen 2005 und 2010 bei verschieden Bergrennen pilotierte und zwischenzeitlich bei Slalomspezialist Jürgen Plumm in Eschweiler bei Aachen unterkam, nun den Weg ins Saarland gefunden hat. Das Homburger AC Neumitglied […]

Neues Sicherheitskonzept am Rechberg

14. Februar 2016

Das neue Jahr ist bereits knapp sieben Wochen alt und es sind nur mehr neun Wochen bis zum Rechbergrennen, dem Großen Bergpreis von Österreich – Runde 2 für die Berg Europameisterschaft 2016 sowie der Auftakt für die österreichische und slowakische Bergmeisterschaft und der FIA Historic Berg Europameisterschaft. Seit Oktober wird die Sicherheitsthematik, nach dem tödlichen Unfall des erfahrenen Tschechischen Formel 3000-Piloten Otakar Kramsky beim Rechbergrennen 2015, bearbeitet um die Vorgaben der FIA und des nationalen Österreichischen Verbands OSK zu erfüllen. Dabei wurden die Vorstellungen zur Verbesserung der Sicherheit für Fahrer, Publikum und auch die der Streckenposten aufgearbeitet und in einen völlig neuen Streckensicherheitsplan integriert. Zurzeit werden mit Hochdruck neue und zusätzliche Betonleitelemente hergestellt, um entlang der 5.050 Meter langen Strecke in der Steiermark für mehr Sicherheit zu sorgen. Des Weiteren wird die bestehende Schikane optimiert und der neuen FIA Richtlinie angepasst. Ebenfalls wird an der Neuinstallation einer zusätzlichen Schikane gearbeitet. Der neue Streckensicherungsplan wurde bereits bei der FiA-Worldcouncilsitzung im Januar begutachte und für gut befunden. Wo die zusätzliche Bremsschikane letztendlich positioniert wird, ist momentan noch nicht bekannt.

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