NSU-Familienoberhaupt Gerhard Hofmann verstorben

16. Mai 2022

Bereits am Rennsonntag des Schottener Bergpreis, am 24.04. 2022 verstarb der langjährige Aktive im NSU-Bergpokal Gerhard Hofmann aus dem oberfränkischen Burgebrach, im Alter von 74 Jahren. Gerhard gab seine Leidenschaft für die „Prinzen“ von NSU an seine Kinder und Enkel weiter, war Oberhaupt des hofmann‘schen Familienclans, der mit Steffen, Lukas und jetzt auch Junior Jannik in den Fahrerlagern der Bergszene bestens bekannt ist. Die Trauerfeier für „Echid“ fand bereits am 28.04. 2022 statt. R.i.P. Gerhard!

Saisonvorschau NSU Bergpokal 2022

21. Februar 2022

Kommen wir nun zum NSU Bergpokal. 17 NSU Rennfahrer teilen sich in diesem Jahr 14 Renn NSUs und werden wieder heftig um Punkte und Pokale kämpfen. Neben den Cracks an der Spitze wie Jörg Davidovic, Uwe Schindler, Christian Hindmash oder Thomas Krystofiak und Andreas Reich bereichert auch Jörg Höber wieder das Fahrerfeld und wird einiges daran setzen das Podium zu erstürmen! Zwei Neulinge stehen in den Starterlisten, zum einen Jannik, der jüngste Spross der bekannten Rennfahrer Familie Hofmann, der sich das Cockpit mit Jörg Davidovic teilt und zum anderen Sascha Sieber, der auf dem schnellen NSU TT von Christoph Schwarz unterwegs sein wird und genau mit ihm natürlich ein Team bildet! Na das hört sich doch erst einmal spannend an. Weiter spannend dürfte es in der Klassik-Wertung einhergehen, in der die Hatz um Pokale und schnelle Zeiten endlich eine Fortsetzung finden dürfte. Mit Michael „Mike“ Vogel, Volker Angelberger, Roman Szott, Michael Carell, Bernd Wallstein und Walter Voigt stehen hier sechs schnelle Piloten in der Einschreibliste. Besonders freuen sich die Insider darüber, den Spiess NSU TT von Walter Voigt wiederzusehen. Der Immobilienmakler von der Mosel wird wohl einerseits im bekannten VW Polo 16 V unterwegs sein, parallel aber auch in der klassischen Wertung des NSU Bergpokals. Das alles ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn Uwe Schäf, Ende der Achtziger Jahre einer der Mitgründer des NSU Cups, wird genauso voll auf das Gas treten, wie Frank Kleineberg auf seinem bekannt schnellen NSU 1300 TT, der immer für Überraschungen in der Zeitenjagd zu haben ist. Text: Frank Altstädt, Foto: Henri Schwirtz

Top-Einschreibeergebnis zum KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal 2022

17. Februar 2022

Insgesamt 139 Fahrerinnen und Fahrer auf 120 Autos sind die überaus erfreuliche Bilanz am Ende der Einschreibefrist zum 15. Februar 2022 – 24 Uhr. Das gibt Anlass zu Optimismus für den gesamten Bergrennrennsport in Deutschland, beweist die ungebrochene Beliebtheit der Bergrennserien des Berg-Cup e.V. und lässt auf eine ungetrübte, ja tolle und spannende Saison hoffen. Denn fast alles, was im „Hill Climbing“ Rang und Namen hat, ist in der Teilnehmerliste vertreten, gemixt mit interessanten Neuzugängen auf zum Teil bestens bekannten Fahrzeugen. Kommt es zu den jetzt anlaufenden Coronalockerungen, werden viele Veranstalter wieder in der Lage sein, ihre Veranstaltungen im wahrsten Sinne des Wortes „hochzufahren“. Vor den Akteuren des Cups liegt ein forderndes Programm von elf Bergrennen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie – zumindest für diejenigen Teilnehmer, die sich dafür entschieden haben – zwei Fastest-Lap-Wettbewerben auf Rundstrecken. Auftakt dafür ist in Hockenheim am 26. und 27. März, der erste Gipfelsprint steht mit dem 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring vom 22. bis 24. April im Terminkalender. Hier ein kurzer Blick auf die Hitlisten der einzelnen Klassen. Die 2-Liter-Abteilung der gemeinsam gewerteten Gruppen H/FS/E1 liegt mit 28 Autos auf der Spitzenposition, gefolgt von 23 1400er-Rennern sowie 15 Fahrzeugen mit einem Hubraum von über 2000 bis 3000 Kubikzentimetern. Stark präsentiert sich der NSU-Bergpokal. 17 Fahrer teilen sich auf 13 TT und einen 1200C auf. Sechs der „Prinzen“ fahren um den Lorbeer der Klassik-Wertung. Da wir gerade das Thema Sonderpokale angeschnitten haben: Im Gesamt-Teilnehmerfeld sammeln acht Fahrer Punkte für die Gentleman Challenge, elf bis zu 27-jährige bewerben sich um die Youngster-Krone, 24 Berg-Cup’ler mischen in der KW 8V-Trophy mit und 26 Neu- oder Wiedereinsteiger „matchen“ sich um die Ehre des besten Rookies. Der absolute Hit ist aber die neu geschaffene Hill & Track Challenge, für die stolze 42 Nennungen eingegangen sind. Das Konzept mit seiner Mischung aus Spaß auf der Rundstrecke und drei Gipfelsprint-Top-Ergebnissen ist super angekommen. Vielleicht hat die neue Sub-Wertung ja auch zum Anstieg der Einschreibungen in der E1 über 3000 Kubik geführt. Unter deren 10 Boliden tummeln sich drei waschechte GT3-Renner sowie drei kraftstrotzende Allrad-Turbos, eingerahmt von vier weiteren PS-Monstern. Und wer weiß, vielleicht bekommt die beeindruckende Besetzung ja sogar noch Zuwachs. „Die Ausschreibungen unserer Serien gestatten es jedenfalls, auch nach dem Einschreibeschluss noch teilnahmewillige Fahrer und Teams aufzunehmen“, sagt Berg-Cup Oberhaupt, Serienmanager und Streckensprecher Uli Kohl. „Allerdings funktioniert dies dann nicht mehr über das Online-Portal, sondern über unseren Sportleiter […]

Das KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal-Einschreibeportal ist offen!

29. Januar 2022

Die Uhr tickt, der anvisierte Saisonstart auf den Berg- und sonstigen Rennstrecken rückt näher. Die Verantwortlichen des Berg-Cup e.V. hoffen auf möglichst viele Gipfelstürmer die sich in den KW Berg-Cup und den NSU-Bergpokal einschreiben. Das funktioniert über die Homepage des KW Berg-Cups. Geöffnet bleibt das Einschreibeportal bis zum 15. Februar 2022. Wie es sich jedoch, gerade mit den Bergveranstaltungen verhält, bliebt auch im dritten Jahr der Pandemie offen. Ein hundertprozentiges „Go!“ kann in diesen Wintertagen noch kein Veranstalter sicher ausrufen. Wenn nötig gibt der KW Berg-Cup Sportleiter Wolfgang Glas Hilfestellung beim Handling der elektronischen Formulare, beantwortet gerne Fragen dazu. „Es macht mir echt großen Spaß mit den Aktiven im Kontakt zu sein, ich freue mich jedes Jahr aufs Neue darauf. Auch wenn das in der Endphase des Einschreibezeitraums schon stressig werden kann, weil ein Großteil – warum auch immer – bis zur sprichwörtlich letzten Minute mit seiner Bewerbung um die Teilnahme wartet. Aber das ist halt Teil des Spiels“ erzählt Glas. Und ergänzt lachend: „Vielleicht sollten wir in Zukunft einen Frühbucher-Bonus einführen.“ Darüber kann man sicher nachdenken. 2022 gibt es den allerdings noch nicht, dafür aber zum x-ten Mal stabile Beiträge für die Teilnehmer. Nachzulesen gibt es diese und natürlich alles Wissenswerte zu den aktuellen Rennserien des Berg-Cup e.V. im Downloadbereich in den jeweiligen Ausschreibungsentwürfen. Die sind zurzeit beim DMSB in Frankfurt zur Prüfung vorgelegt. Bis zur endgültigen Genehmigung sind sie daher noch als vorläufig und inoffiziell zu betrachten. Aber Änderungen im größeren Umfang erwartet das Berg-Cup Orga-Team nach sehr konstruktiven Vorgesprächen nicht mehr. Insgesamt alles beim Alten, ohne Neuerungen? Hm, ein klares „Jein“ dazu! Aufbauend auf die in der Saison 2021 gewonnen Erfahrungen, verbunden mit der Hoffnung auf ein Abflauen oder zumindest vernünftiges mögliches Arrangieren mit der leider noch immer allgegenwärtigen Corona-Pandemie, sind der KW Berg-Cup und der NSU-Bergpokal wieder reine Berg-Rennserien geworden. Beide im vom DMSB sensationell runderneuerten Status National A Plus. Der ebnet im Klartext den Weg zu zwei Rennen in Nachbarländern, zur Serien-Teilnahme mit Nationalen A-Lizenzen und zur Serien-Mitwertung von Nicht-DMSB-Lizenznehmern. Genau betrachtet sind KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal jetzt Internationale Serien in einem leicht beschnittenem Format. Zu den schon erklärten Vorteilen gesellen sich noch weitere, die nicht unerheblich sind. Wie beispielsweise ein geringerer Aufwand für Teilnehmer, Veranstalterpartner und Serienorganisatoren. Eine echte Win-win-Situation für alle Beteiligten also. Puh, keine Fastest-Lap-Wettbewerbe auf Rundstrecken mehr? Das werden alle diejenigen fragen, die dieses Format lieben gelernt haben. Keine Angst, es […]

Termine 2022: KW Berg-Cup mit NSU Bergpokal

11. Januar 2022

Die Organisatoren der Serien KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal freuen sich den endgültigen Kalender, mit elf Rennen zu präsentieren. Aus diesem Angebot gehen die acht punktbesten Resultate pro Fahrer oder Team in die Jahresendwertung ein. Apropos Wertungen: die KW 8V-Trophy, die Ravenol Youngsters und Rookies, die Gentleman Challenge sowie die NSU-Klassik-Wertung soll es weiterhin geben. Die Öffnung der Einschreibelisten erfolgt noch im Laufe des Januars. Spätestens dann wird auch eine zusätzliche KW Berg-Cup Variante als völlig eigenständige Serie präsentiert, die den Arbeitstitel „Hill & Track“ trägt. Mit dieser möchte der Berg-Cup e.V. allen von den Fastest-Lap Events der Saison 2021 begeisterten KW Berg-Cup’lern erneut zweimal die Möglichkeit bieten, auf bekannten Rennstrecken nach bewährtem Muster zu sprinten. Damit dies nicht zu einer reinen Circuit-Racing-Angelegenheit wird, werden drei Bergrennen in drei Ländern angehängt. Der angedachten „KW Euro Berg-Cup“ wird auf 2023 verschoben. 23./24. April 2022 – ADAC Bergpreis Schottenring 05./06. Juni 2022 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 11./12. Juni 2022 – ADAC Glasbachrennen 25./26. Juni 2022 – ADAC Ibergrennen Heiligenstadt 09./10. Juli 2022 – Homburger ADAC Bergrennen 30./31. Juli 2022 – ADAC Hauenstein Bergrennen Rhön 06./07. August 2022 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 27./28. August 2022 – Bergrennen Oberhallau (CH) 10./11. September 2022 – AvD Bergrennen Eichenbühl 24./25. September 2022 – Auto-Bergrennen St. Agatha (A) 01./02. Oktober 2022 – ADAC Bergrennen Mickhausen KW Berg-Cup „Hill & Track“ 2022 25.-27. März 2022 – Hockenheim „Preis der Stadt Stuttgart“ (IDM-Variante) 13.-15. Mai 2022 – Oschersleben „Preis der Stadt Magdeburg“ Foto: Henri Schwirtz

Formel 1: Eine Faszination und Liga für sich

27. August 2021

Formel 1 ist bekannt für ihre spannenden Duelle, extremen Geschwindigkeiten und die dramatischen Unfälle. Es gehört weltweit zu einer der spektakulärsten Rennen, Gefahren bleiben jedoch nicht aus, denn meist enden diese Rennen im Reifenstafel, Kiesbett und mittlerweile höchst selten, manchmal sogar tödlich. Wer sich am Ende der langen Saison den Weltmeistertitel holt, wird als Held gekürt. Über 500 Millionen Zuschauer finden es faszinierend und fiebern mit, wenn die Formel-1-Fahrer in wenigen Sekunden ihr Tempo beschleunigen und um die engen Kurven rasen. Wenn man sich die Entwicklung und Geschichte anschaut, galt das Automobil Ende des 19. Jahrhunderts als stinkend, laut und nicht sehr zuverlässig. Hersteller aber haben mit der Zeit bewiesen, dass größere Strecken damit zu bewältigen sind und haben dies durch Ausdauerprüfungen, Fahrten und die Standfestigkeit von Motoren demonstriert. Aus den Wettfahrten Prüfungen ergaben sich Autorennen mit eigenen Rund-Kursen: In den 20er Jahren wurden die Strecken des Nürburgrings erbaut. Aus dem Grand Prix der 20er und 30er Jahren entwickelte sich die Formel 1 nach dem Krieg, also die Königsklasse des Automobil-Rennsports. Mehr zur Formel-1-Geschichte und deren technischen Entwicklungen können auf planet-wissen.de nachgelesen werden. Das erste offizielle Formel-1-Rennen startete im britischen Silverstone. Seitdem finden diese Weltmeisterschaften jedes Jahr statt. In jeder Saison erfolgen die Rennen in unterschiedlichen Ländern, bei denen WM-Punkte gesammelt werden. Keiner aber war bisher so erfolgreich wie Michael Schumacher. Der Rennfahrer zählt mit sieben gewonnen Weltmeisterschaften zu den erfolgreichsten aller Zeiten. Die Schattenseiten zeigen aber auch, dass zwei Dutzend an Fahrern in der Formel-1-Geschichte ums Leben kamen. Zuletzt verunglückte der mehrfache brasilianische Weltmeister Ayrton Senna. Dieser starb 1994 in San Marino beim Großen Preis. Durch dieses traumatische Erlebnis hat sich die Sicherheit im Bezug auf die Bauweise der Fahrzeuge, Sicherheitsbegrenzungen und Streckenführungen verändert und angepasst. Spitzengeschwindigkeiten liegen bei 300 Kilometer pro Stunde sind aber keineswegs von tödlichen Unfällen in der Zukunft ausgeschlossen. Kommt es zu den legendären Rennfahrern der Formel 1 steht Lewis Hamilton ganz oben. Dieser hat sich als Rekordfahrer die meisten Siege und Weltmeisterschaftstitel geholt. Auch an Werbeerträgen hat er sich schon die meisten ergattert. Nicht nur ist er ein überragender Rennfahrer, auch privat ist er eine politisch engagierte Persönlichkeit. Nach Lewis folgt Sebastian Vettel in der Rangliste. Er ist Deutschlands zweiter Formel-1-Champion. Er hat zwischen Teams gewechselt und fährt nun für Aston Martin. Charakteristisch ist er bekannt für seine Verbissenheit und seinen Ehrgeiz. Sein Verhältnis zum Motorrennsport ist intensiv und er teilt ähnliche Werte wie […]

NSU-Liebhaber Pit Schabacker hat uns verlassen

17. Mai 2019

Am 07. Mai 2019 verstarb nicht unbedingt überraschend, Peter Schabacker. Der Göttinger, der in der Bergrennszene und vor allem im NSU-Bergpokal, als „Pit“ Schabacker über viele Jahre aktiv und bekannt war, musste sich letztendlich einer schweren Krankheit beugen, wegen derer der Psychotherapeut, Supervisor und Managementtrainer, im Jahr 2014 den Bergrennsport mit seinem NSU TT aufgegeben hatte. Seit 2006, also ganze neun Jahre zählt der Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft P.S.-TEAM „Personal- und Sozialmanagement“ (seit 1984) zum lebenden Inventar des NSU Bergpokals. Pit Schabacker war Jahrgang 1945, und hinterlässt seine Frau Conny und den erwachsenen Sohn Bastian. In den Fahrerlagern war Pit immer ein warmherziger, mitfühlender und angenehmer Gesprächspartner und das nicht nur über den geliebten Rennsport mit der Marke NSU. R.I.P. Pit!