Hovemann Speerspitze des italienisch angehauchten Masters-Teams

22. September 2016

Nur einen Tag nach dem Nennungsschluss wurde das Team Deutschland für das zweite FiA Hill Climb Masters am Wochenende des 8. und 9. Oktober im tschechischen Sternberk, von der FiA Bergsport-Kommission offiziell bestätigt. Leider war die Nachfrage nach einem Startplatz bei diesem herausragenden Ereignis des internationalen Bergrennsports aus Deutscher Sicht recht überschaubar. Vor zwei Jahren in Eschdorf war der Deutsche Auftritt mit 19 Fahrerinnen und Fahrern recht stattlich. Auf der Bergrennstrecke von Ecce Homo werden diesmal lediglich fünf Piloten die Deutschen Farben vertreten. Die leicht italienisch angehauchten Mannschaft wird gebildet mit der Speerspitze Holger Hovemann (Opel Kadett C GT-R V8) in der Gruppe E2-SH, Thomas Ostermann (BMW E30 Hartge) in der Gruppe E1 über 2000 ccm und Manfred Schulte (Citroen AX Kit Car) in der Gruppe E1 bis 1600 ccm). Alle drei waren bereits vor zwei Jahren bei der Masters-Erstauflage in Luxemburg mit dabei. Neu im Team sind die beiden Italo-Deutschen Egidio Pisano (VW Minichberger Golf 16V) in der Gruppe E1 bis 2000 ccm und der Hattersheimer Silvio Montalto (Peugeot 106 Rallye) in der Gruppe N bis 1400 ccm. Die fünf Fahrer treten jeweils in ihrer Kategorie in der Einzelwertung an. Vier Piloten werden bestimmt um das Team Germany zu bilden, dass für den Nationen Cup gewertet wird.

Starkes britisches Team für das Masters nominiert

18. September 2016

Acht Britische Bergspezialisten werden Anfang Oktober die rund 1.500 km lange Reise  zum FiA Hillclimb Master ins tschechische Sternberk antreten. Bereits eineinhalb Wochen vom dem offiziellen Nennungsschluss am kommenden Mittwoch, 21. September 2016 – 24 Uhr, gab der britische Motorsportverband MSA die Fahrer bekannt, die das Vereinigte Königreich am 8./9. Oktober auf der verkürzten Strecke von Ecce Homo vertreten werden. Nach ihrem exzellenten Auftritt vor zwei Jahren bei der Masters-Premiere in Eschdorf, mit den Medaillengewinnern Scott Moran und Will Hall, erwarten Insider mindestens ähnlich gute Platzierungen. Mit zumeist methanolbetriebenen Formel 1-Triebwerken in ihren Formelrennwagen, rücken die Top-Driver von der Insel aus. An der Spitze der Delegation steht der sechsfache und aktuelle Britische Champion Scott Moran (Gould), gefolgt von Will Hall im Force-Rennwagen mit dem Nissan-Worldseries Motor. Wie in Eschdorf zum Team UK gehören auch Trevor Willis (OMS) als amtierender Vize-Meister, sowie Darren Warwick im Dallara F399 Vauxhall. Der Mann von Kanalinsel Guernsey überrasche unlängst beim Berg EM-Lauf in schweizerischen St. Ursanne mit einem fünften Platz in der Gesamtwertung und erhält eine Wild Card. Erstmals ihr Land auf der großen „FiA-Bühne“ vertreten dürfen Wallace Menzies (Gould), der aktuelle fünfte in der Meisterschaft Dave Uren (Force), der in der Britischen Leaders Meisterschaft höchstplatzierte Tourenwagenfahrer Dave Warburten (Caterham) sowie Colin Satchell, der MSA Hillclimb Leaders Champion 2015 in einem stark modifizierten Peugeot 205.

Kostenlose Nennung für das FiA Hillclimb Masters ab sofort möglich

29. August 2016

Am Wochenende des 8. und 9. Oktober 2016, also eine Woche nach dem DM und FiA Hillclimb Cup-Finale von Mickhausen,  kommt es zur zweiten Auflage des FIA Hillclimb Masters. Nach der überaus gelungenen Erstlingsveranstaltung im Jahr 2014 im luxemburgischen Eschdorf, wird nun die tschechische Region Ölmütz, mit der Stadt  Šternberk und die aus der Berg-Europameisterschaft bekannten Bergrennstrecke von Ecce Homo, der zweie Austragungsort dieses „Race of Champions der Berge“ sein. Um den Teilnehmern entgegen zu kommen, die aus Ländern anreisen, wo relativ kurze Bergrennstrecken vorherrschen, wurde die Strecke von Ecce Home auf eine Distanz von 3,3 km verkürzt. Seit dem vorletzten Augustwochenende ist die Registrierung der Teilnehmer, für diesen außergewöhnlichen Event offen.  Bis zum 21. September 2016 um Mitternacht, ist die Einschreibung für Fahrerinnen und Fahrer möglich, die sich nach den Kriterien der FiA qualifiziert haben oder von ihrem nationalen Verband eine sogenannte Wildcard erhalten haben. Die letztendliche Entscheidung wer per Wilde Card dazu stoßen darf obliegt jedoch der FiA Berg Kommission. Neben dem klassischen Einzelzeitfahren, wo an die Gewinner und Platzierten Gold, Silber oder Bronze-Medaillen in drei Kategorien vergeben werden, gibt es erneut den Nationen Cup. Um allen National-Mannschaften eine faire Chance zu geben, erfolgt die Vergabe eines kompletten Medaillensatzes nach der Gleichmäßigkeit der gefahrenen Zeiten. Vier Aktive bilden ein Team, wobei die drei gleichmäßigsten Fahrer gewertet werden. Zudem erfolgt eine eigene Wertung für Junioren-Fahrer (U25) und eine für die schnellsten Damen. Für Letztere werden zusätzliche Startplätze reserviert. Grundsätzlich beim Masters Startberechtigt ist, wer folgende Kriterien der Platzierung (Stand: 19. September) erfüllt: – unter den Top 12 beider Kategorien der FIA Europa-Bergmeisterschaft 2016 – unter den Top 12 der drei Kategorien des FiA International Hill Climb Cup 2016 – unter den Top 3 einer FiA Zonen Meisterschaft 2016 – unter den Top 5 einer nationalen Meisterschaft 2016 oder Top 3 gruppeneingestuften nationalen Meisterschaft – Wilde Card über den nationalen Verband Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Deutsche Vertreter den Weg zu diesem einmaligen Happening in der Tschechischen Republik finden werden, um den Deutschen Bergrennsport würdig zu vertreten. Vor zwei Jahren in Eschdorf gingen 19 Fahrerinnen und Fahrer für die Bundesrepublik an den Start. Auf ein ähnlich großes deutsches Feld hofft Christoph Schackmann, das DMSB Fachausschussmitglied aus den Reihen des EMSC Bitburg, der wie in 2014 wieder als Team-Captain fungiert. Quasi als Delegationsleiter ist Schackmann im Vorfeld und am Masters-Wochenende selbst der Ansprechpartner. „Jede Fahreranfrage für eine Wild Card werden […]

St. Ursanne: David Hauser Zweiter beim EM-Lauf in der Schweiz und somit Luxemburger Meister

23. August 2016

Mit einem hervorragenden zweiten Platz hinter dem achtfachen Europa-Bergmeister Simone Faggioli (Norma-Zytek M20 FC V8 3L) und vor dessen italienischen Landsmann Christian Merli (Osella-RPE Fa30 Evo) beim Berg-EM-Lauf in St Ursanne-Les Rangiers in der Schweiz sicherte sich David Hauser im Dallara GP2-Mecachrome V8 4L an diesem Wochenende nach 2013 seinen zweiten Titel als Luxemburger Bergmeister. Beim letzten Meisterschaftslauf am Wochenende des 3./4. September in Turckheim/Trois Epis nahe Colmar im Elsass (Frankreich) kann der 26-jährige Wormeldinger rein rechnerisch nicht mehr in der Punktetabelle eingeholt werden. “Ich bin somit also definitiv für die zweite Ausgabe des FIA Hill Climb Masters qualifiziert, die am 8./9. Oktober im tschechischen Sternberk stattfinden werden. Mit dem Ergebnis dieses Wochenendes bin ich natürlich sehr zufrieden, obschon ich bedaure, dass Christian Merli im ersten Rennlauf von einer kurzen Regenschauer im unteren Streckenbereich eingebremst wurde, im Gegensatz zu Simone und mir, die unseren ersten Lauf bereits auf komplett trockener Strecke hinter uns hatten. Vor allem aber bin ich erleichtert, dass Joël Volluz bei seinem schlimmen Abflug im zweiten Lauf unverletzt blieb. Nun freue ich mich darauf, mich in Turckheim wieder mit den französischen Topfahrern messen zu können und mich danach bestmöglich auf das Masters vorzubereiten, das nach wie vor mein Hauptsaisonobjektiv darstellt.” Text: Patrick Weber

Nach Scheier-Rücktritt – Eschdorfer Hillrace soll weiterleben

15. Juli 2016

Ja, Vereinspäsident Nico Scheier ist von seinem Amt zurückgetreten. Es ist richtig, dass Nico Scheier, Gründungsmitglied der Union des Pilotes im Jahre 1981 und seither eine der treibenden Kräfte des Vereins, aus in erster Linie persönlichen Gründen von seinem Posten als Präsident zurückgetreten ist, Funktion, zu der er seit 2013 zurückgekehrt war, nachdem er bereits während des ersten 2000er-Jahrzehnts kürzer getreten war, um dann im Jahr 2010 nach dem tragischen Unfalltod seines Sohnes David, der sich inzwischen als Orgaleiter um das Eschdorfer Bergrennen verdient gemacht hatte, wieder verstärkt in Szene zu treten. Der Vorstand der Union des Pilotes sowie die gesamten Mitglieder des Vereins bedanken sich hiermit wärmstens bei ihrem scheidenden Präsidenten für seinen vorbildhaften und unerschöpflichen Einsatz, sowohl im Dienste des Clubs, des Eschdorfer Bergrennens, als auch im Interesse des Luxemburger Automobilsports ganz allgemein. Dennoch unterstreicht die Union des Pilotes, dass selbst wenn im Vereinsleben und Bereich des Ehrenamts der Rückzug eines verdienstvollen Mitglieds stets ein harter Schlag ist und sein wird, solche Rücktritte zwangsläufig in allen erdenklichen Bereichen, sei es in Vereinen oder auf beruflicher Ebene, nie ausbleiben werden und es dann gilt, die Herausforderung anzunehmen, die Lücke zu schlieβen, Aufgaben neu zu verteilen und gegebenenfalls, im Rahmen der Möglichkeiten, neue Energien und Kräfte zu mobilisieren. Eine Herausforderung, die der Vereinsvorstand der Union des Pilotes, dessen Vize-Präsident Alain Pier bis zur nächsten jährlichen Vollversammlung den Interim-Vorsitz übernehmen wird, sowie die Clubmitglieder mehr denn je bereit und motiviert sind, im Interesse des Fortbestands des Eschdorfer Bergrennens und des Luxemburger Automobilsports anzunehmen. Organisationsarbeit des Eschdorfer Bergrennen war nie eine «One-ManShow». Obschon es stimmt, dass der scheidende Präsident durch sein Temperament und seinen Perfektionsdrang einen erheblichen Teil der Verantwortungen selbst schulterte, wäre die Organisation eines Groβereignisses eines solchen Ausmaβes niemals ohne den aufopferungsvollen Einsatz und Arbeitsaufwand einer groβen Vielzahl von im Rahmen ihrer persönlichen Möglichkeiten und Verfügbarkeit in den verschiedensten organisationellen Aufgabenbereichen beteiligten Personen denkbar, sei es auf rein sportlichem Plan in der Rennleitung, dem Sekretariat, im promotionellen Bereich, in punkto Kontakte und Kontaktpflege zu den internationalen Gastfahrern, der Vorbereitung des Veranstaltungsgeländes und der Strecke, inklusive des arbeitsintensiven Aufbaus der imposanten VIP-Struktur, im Logistikbereich oder noch dem Veranstaltungsablauf selbst. Insgesamt sind alljährlich rund fünfzig Mitglieder, zu denen sich unzählige freiwillige Helfer, befreundete sowie lokale Eschdorfer Vereine, deutsche und luxemburgische Streckenposten, Zeitnehmer, Techniker usw… gesellen, vor, während und nach der Veranstaltung am Werkeln, um das erfolgreiche Gelingen und den internationalen Ruf des […]

Bergrennen in Deutschland 2016 – Ein Zwischenbericht

29. Juni 2016

Die Pflanze Bergrennsport gedeiht nach wie vor üppig. Zuwendung und Pflege von Seiten der Veranstaltervereine, Medien, Aktiven und nicht zuletzt des DMSB Fachausschuss Bergrennen tragen Früchte. Die Gattung Tourenwagen blüht in allen Farben und Formen vor allem in den sechs Hubraumklassen der Gruppe E1 und der Gruppe A/F, hier besonders in der 2-Liter-Klasse. Bei den Rennsportfahrzeugen, mit ihren Formelrennwagen und Sportprototypen  ist der „grüne Daumen“ seit Jahren nicht so ausgeprägt. Gerade im internationalen Vergleich sind die Top-Fahrer und Fahrzeuge dieser Spezies hierzulande dünn gesät. Im Hinblick auf das zweite FiA Hillclimb Masters am 8./9. Oktober 2016 im tschechischen Sternberk Ecce-Homo fallen die Medaillenchancen somit äußerst gering aus. Als zusätzlichen Dünger wurde zur Saison 2016 von Seiten des Fachausschuss Berg der neue DMSB Berg-Cup untergemischt. Erstmals werden in dieser Meisterschaft Titelträger in den Gattungen Tourenwagen und Rennsportfahrzeuge separat gesucht. Die Punktezuteilung erfolgt, wie einst in der Berg-Meisterschaft nach dem Veranstaltungs-Gesamtergebnis der beiden Divisionen. Dafür wurde die Deutsche Automobil-Berg-Meisterschaft etwas zurück geschnitten. Ab sofort wird es nach den zehn Veranstaltungswochenende nur noch einen nationalen Meister des Bergrennsports geben. Wertvolle Zähler werden hierzu in den jeweiligen Hubraumklassen zugeteilt. Die neu gestaltete Meisterschaft ist somit ein „Chancengeber“ für alle die, die in ihrer Klasse regelmäßig um den Sieg mitfahren, ganz egal ob in der Gruppe N, A, E1 oder in den E2-Rennwagen-Kategorien. Spannung und Action steigen und der Titelkampf wird somit auf wesentlich mehr Schultern verteilt, als in der Vergangenheit. Das zarte Pflänzchen DMSB Berg-Team-Cup ist nach einigen Anfangsschwierigkeiten mittlerweile zu einem bunten Strauß herangewachsen. Im dritten Jahr seiner Durchführung kann mit acht Teams und 32 Fahrerinnen und Fahrern ein Rekord-Einschreibeergebnis vermeldet werden. Beispielhaft voran ging hier der MSC Osnabrück, der als Veranstalter des Osnabrücker ADAC Bergrennens am ersten August-Wochenende, die Initiative ergriff und gleich zwei Mannschaften, sortiert nach Sportwagen und Tourenwagen, zusammenstellte und ins Rennen schickt. Hier sind die Möglichkeiten der Teambildung für die Zukunft mannigfaltig und lässt noch einiges erwarten. Dass es in Deutschland interessante und sichere Bergrennstrecken gibt und viele Veranstalter von Läufen der Deutschen Berg-Meisterschaft für eine tolle Atmosphäre und das gewisse Flair bei ihrem Event sorgen, dass gestemmt ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften, hat sich mittlerweile bis auf die britischen Inseln herum gesprochen. Immer wieder kommen einige Bergspezialiten, wie zum Beispiel Keith Edwards mit seinem spektakulären Audi Sport Quattro S1 in Pikes Peak-Ausführung (Foto mitte),  über den Ärmelkanal und bereichern hierzulande die Teilnehmerfelder. In der laufenden Bergsaison stehen zehn Meisterschaftsläufe […]

Steiners LobArt LA01 lernt laufen – Premiere in Eschdorf

17. April 2016

Seit Wochen und Monaten arbeitet der zweifache Schweizer Champion und Deutsche Bergmeister von 2008, Marcel Steiner an seinem Bergrenn-Comeback mit einer Rennwagen-Neukonstruktion des noch jungen italienischen Herstellers LobArt. Nach unzähligen Arbeitsstunden in der heimischen Werkstatt in Oberdiesbach, in denen der E2-SC Rennsportwagen komplett zerlegt und wieder zusammengesetzt wurde, durchdrang der kerniger V8-Sound des erste Motorstart am 2. März die Garage Steiner im Berner Oberland. „Am Mittwoch vor dem langen Osterwochenende erfolgte dann das erste Rollout auf der südelsässischen Rennstrecke von Anneau du Rhin. Dieses galt ausschließlich einem Funktionscheck. Erfreulicherweise arbeiteten alle Systeme und waren dicht“, kann Marcel Steiner berichten. Bis zum eigentlichen Test auf der Rennstrecke von Bresse konnten dann zuhause die letzten Feineinstellungen vorgenommen und das Auto auf die neue Reifengeneration umgebaut werden. Zudem wurden zu den ersten reinrassigen Tests am 8. und 9. April,  einige Aerodynamik-Updates geliefert. Ab Freitag konnten Marcel und sein Team die gesammelte Erfahrung mit dem Wissen der Rennwagenerbauer Giovanni und Stefano Lobartolo von LobArt verstärken, die eigens angereist waren. „Dadurch konnten wir mit dem neuen Rennwagen innerhalb weniger Runden große Fortschritte erzielen. Leider wurden wir dann, wie auch schon beim Rollout, von technischen Gebrechen gestoppt. Die erreichten Rundenzeiten lassen aber auf ein großes Potential des LobArt LA01/Mugen V8 hoffen“, so Steiner weiter. „Natürlich stehen wir noch immer am Anfang der Entwicklung dieses Autos – wir haben noch viel zu lernen und ich muss mich an den LobArt gewöhnen, um mit dem Fahrzeug zu einer Einheit zu verschmelzen. Weil wir unser ehrgeiziges Testprogramm leider nicht annähernd durchziehen konnten, werde ich auf die Teilnahme am Rechbergrennen (23./24. April) wohl oder übel verzichten. Wir organisieren dafür nochmals einen Testtag und wenn alles nach Plan läuft, freuen wir uns auf die Rennpremiere des LobArt beim Bergrennen in Eschdorf vom 07. bis 08. Mai 2016 in Luxemburg.

David Hauser zurück im Dallara GP2

13. April 2016

Gute Nachricht für seine europaweit zahlreichen Fans: David Hauser wird seinerseits nach zwei Saisons im Wolf GB08F1 dieses Jahr zurück ins Cockpit des Dallara GP2 wechseln: “Nachdem wir mein Vorjahresauto über Winter verkaufen konnten, haben wir lange überlegt, auf welches Einsatzfahrzeug wir setzen sollten. Da jedoch für 2018 möglicherweise einschneidende Regeländerungen im internationalen Bergrennsport anstehen, erschien es uns nicht der richtige Zeitpunkt, viel Geld in den Kauf eines neuen Fahrzeugs zu investieren, ohne zu wissen, ob es mittel- bis langfristig konkurrenzfähig bleiben würde. Und andererseits haben uns die Fans immer wieder zu verstehen gegeben, wir sollten doch unbedingt den GP2 zurück an den Berg bringen.” Racing Experience hat sich also schlussendlich für letztere Option entschieden, allerdings in der Originalversion mit dem V8-Mécachrome-4-Liter-Triebwerk, das die GP2-Rennfahrzeuge auch auf der Rundstrecke antreibt: “Unser ehemaliger 3-LiterMotor, den wir in den Saisons 2012 und 2013 im GP2 verbaut hatten, steht nicht mehr zur Verfügung und aufgrund der Komplexität der Fahrzeugkonzeption ist es extrem schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, einen Fremdmotor, wie zum Beispiel einen F3000-Antrieb, in den GP2 zu verpflanzen. Dies ist auch der Grund, weshalb wir diese Saison leider nicht die Berg-Europameisterschaft bestreiten können, da dort der Hubraum für Monoposti auf 3 Liter begrenzt ist.”, erklärt Teamchef Christian Hauser. “Aber wir werden verschiedene Läufe zur Luxemburger Bergmeisterschaft bestreiten und so versuchen, uns für die 2. Ausgabe der FIA Masters zu qualifizieren, die dieses Jahr am Saisonende im tschechischen Sternberk/Ecce Homo ausgetragen werden und wo David den GP2 in der Kategorie 3 “Open” einsetzen kann, ähnlich wie die britischen Fahrer ihre sehr spezifischen Formelfahrzeuge oder die französischen Toppiloten ihre 4-Liter-Sportwagen der Gruppe CNplus.” Was die Bergrennfans natürlich freuen wird, deren inzwischen über eine Million das Onboard-Video von David Hausers Rennlauf im GP2 beim Bergrennen St Ursanne/Les Rangiers (Schweiz) 2013 auf youtube angeschaut haben. Nach einem Sabbatjahr wird auch Davids jüngerer Bruder Gary Hauser am Wochenende des 15. bis 17. April beim “Hockenheim Historic – Jim Clark Revival” im Rahmen der BOSS GP-Serie zurück ans Lenkrad eines der zwei Dallara GP2 von Racing Experience finden. Mit seinen neun Siegen hatte der gerade 24 Jahre junge Wormeldinger der Saison 2014 dieser internationalen Rennserie deutlich seinen Stempel aufgedrückt und halt seither auch den offiziellen Rundenrekord der bekannten italienischen Rennstrecke von Mugello. ”Ich freue mich riesig, endlich wieder im Cockpit eines Rennwagens sitzen zu dürfen. Nach anderthalb Jahren Abstinenz war mir ein wenig bange vor den ersten Testfahrten, […]

Saisonvorbereitung bei Marcel Steiner im Zeitplan

25. Februar 2016

Lange war es still um Steiner Motorsport und den neuen LobArt LA01 V8-Mugen. Die Schweizer Truppe um Marcel Steiner und seinen Vater Heinz waren jedoch in der Zwischenzeit nicht untätig. Doch die langandauernden Motorprobleme konnten nun endlich behoben und ein erfolgreicher Prüfstandslauf absolviert werden. „Aktuell arbeiten wir mit erhöhter Drehzahl am Auto. Motor und Getriebe sind bereits eingebaut, die Installation der Traktionskontrolle und dem Rest der Elektronik befinden sich im Endspurt. Danach gibt es noch einige „Finisharbeiten“ zu erledigen“, gibt Marcel Steiner zu Protokoll. „Danach möchte ich so schnell wie möglich ein erstes Rollout mit dem neuen Rennwagen absolvieren. Weitere Tests sind dann Anfang April geplant, bevor Ende April die ersten Renneinsätze anstehen. Ich hoffe, dass wir in der nächsten Zeit noch einiges über das Auto lernen und gute Fortschritte erzielen, damit wir ab Ende Juni gut gerüstet und erfolgreich in die Schweizer Bergmeisterschaft starten können“. Der Terminkalender von Steiner Motorsport sieht für die kommende Berg-Saison 15 Starts vor, wobei das Oberdiesbacher Team drei Mal bei einem Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft mit dabei sein wird. Das Osnabrücker Bergrennen muss wegen der Überschneidung mit dem Schweizer Meisterschaftslauf von Massongex leider wegfallen. Hier die genauen Daten und Einsätze von Steiner Motorsport: 09./10. April 2016 – Test Bresse (F) 23./24. April 2016 – Rechberg (A) 07./08. Mai 2016 – Eschdorf (L) 11./12. Juni 2016 – Hemberg (CH) 25./26. Juni 2016 – Reitnau (CH) 02./03. Juli 2016 – La Roche-La Berra (CH) 23./24. Juli 2016 – Anzère (CH) 30./31. Juli 2016 – Glasbachrennen (D) 06./07. August 2016 – Massongex (CH) 20./21. August 2016 – Les Rangiers (CH) 27./28. August 2016 – Oberhallau (CH) 10./11. September 2016 – Gurnigel (CH) 17./18. September2016 – Les Paccots (CH) 01./02. Oktober 2016 – Mickhausen (D) 08./09. Oktober 2016 – FIA Hillclimb Masters Ecce Homo (CZ)

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