Termine 2019: Luxemburger Bergmeisterschaft

5. Dezember 2018

Die Sitzung der Mitglieder des ACL Sport vom 27.11. 2018 brachte wichtige Entscheidungen zur Luxemburger Motorsportsaison 2019 hervor, auch im Bereich des Bergrennsports. Ab 2019 werden Fahrzeuge der Gruppe CM, die den nationalen technischen Vorschriften FFSA und / oder RFEDA entsprechen, zur Teilnahme im Bereich des ACL Sport zugelassen.  Die Fahrzeuge vom Schlage TracKing, SilverCar, Speedcar usw. sind ab der neuen Saison dann punktberechtigt in der Luxemburger Bergmeisterschaft und werden in der Kategorie der Rennwagen gewertet. Weiter wurden die Termine festgelegt. Nach einjähriger Abstinenz ist das Homburger Bergrennen wieder unter den Ausrichtern des Luxemburger Berg-Prädikats. Erstmals steigt das Finale der Meisterschaft erst im Oktober beim Bergrennen Mickhausen. Somit tritt die Truppe aus dem Großherzogtum insgesamt fünf Mal in Deutschland an, das bei allen drei FiA-Läufen. Die besten sieben Resultate kommen in die Wertung. 26 – 28. April 2019   Course de Côte d’Abreschviller – St Quirin (F) 04 – 05. Mai 2019   European Hill Race Eschdorf (L) 09 – 10. Juni 2019   ADAC / EMSC Wolsfelder Bergrennen (D) 15 – 16. Juni 2019   Int. ADAC Glasbachrennen (D) 05 – 07. Juli 2019   Course de Côte de La Broque (F) 13 – 14. Juli 2019   Homburger ADAC Bergrennen (D) 03 – 04. August 2019   Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen (D) 06 – 08. September 2019   Course de Côte de Turckheim – 3 Epis (F) 05 – 06. Oktober 2019   ADAC Bergrennen Mickhausen (D)

Berg DM-Fotowandkalender 2019

26. November 2018

Nach dem Erfolg aus dem vergangen Jahr, gibt es auch für das kommende Jahr 2019 einen Foto-Wandkalender der Deutschen Bergmeisterschaft. Erneut aufgelegt wurde das Sammlerstück von den Hillclimbfans aus Österreich, in Zusammenarbeit mit Thomas Bubel von „Bergrennen in Deutschland“, der die 13 Fotomotive geschossen und die Vorauswahl getroffen hat. Das Format ist wie in den Vorjahren 460 x 313 mm. Um ein perfektes Produkt zu liefern wird ein 300 Gramm seidenmatt hochweißes Bilderdruck Papier verwendet. Der reguläre Preis beträgt 24€ zuzüglich Versand. Für die treuen Leser von „Bergrennen in Deutschland“ gibt es jedoch erneut einen Rabattcode mit einer Ermäßigung von 5€ (auf den Warenkorb). Einfach „bid2019“ eingeben und sparen. Deutsche Bergmeisterschaft 2019: 00 Andreas Voss (Formel Renault) Osnabrück 01 Hans-Joachim Brett (Mitsubishi) Hauenstein 02 Sascha Herz (Formula NISSAN V6) Glasbach 03 Nils Abb (VW Polo 8V) Homburg 04 Timo Bernhard (Porsche 911 GT3) Homburg 05 Markus Fink (Citroen C2) Hauenstein 06 Hans-Peter Eller (VW Corrado) Gubbio 07 Alexander Hin (Reynard F3000) Gubbio 08 Markus Hülsmann (VW Golf) Osnabrück 09 Daniel Bayer (Opel Kadett C) Eschdorf 10 Sebastian Schmitt (Opel Vectra DTM) Hauenstein 11 Christoph Schwarz (NSU TT) Osnabrück 12 Adrian Fischer (VW Polo) Hauenstein Zahlungsmethoden sind PayPal, Kreditkarte und Vorkasse. Bei PayPal und Kreditkarte können die HCF´ler den Versand am schnellsten abwickeln. Versandstart wird in der KW49 oder KW50 erfolgen. Vorbestellungen erhalten ein HCF Laynard mit dazu. Weitere Infos und Bestellungen über den Shop der Webseite www.hillclimbfans.com Des Weiteren präsentiert die österreichische Truppe um Wolfgang Maringer ihren „HCF Kalender 2019“ in gewohnter Top-Qualität und werbefrei! Traditionell ist mittlerweile der „International Hill Climb Calendar“ und zum bereits fünften Mal wird der „Formel & CN Kalender“ erscheinen. Auch der „Historic Cars Kalender“ für die Histo-Freunde am Berg ist wieder mit dabei. Der „Schagerl Kalender“ wird ebenfalls wieder aufgelegt und in Zusammenarbeit mit Thomas Bubel von berg-meisterschaft.de wird zudem heuer erstmals einen „Luxemburger Bergmeisterschafts-Kalender“ angeboten. Einzigartig und nur in limitierter Auflage wird 2019 der „Tribute to Georg Plasa Kalender“ aufgelegt! Die Auswahl ist also riesengroß und für den geneigten Bergrennfan sicher nicht einfach.

Herbstzeit ist Fotowandkalenderzeit

10. November 2018

In den letzten Wochen des Jahres und von Weihnachten bis ins neue Jahr, herrscht die Hochsaison der Fotowandkalender. Als ideales Geschenk oder einfach um „Dankeschön“ zu sagen, bietet sich ein solches Druckerzeugnis regelrecht an, denn der Beschenkte hat das ganze kommende Jahr, tagtäglich etwas davon. Teammitglieder, Sponsoren, Gönnern und Fans kann man mit einem individuellen Fotokalender eine ganz persönliche Überraschung bereiten und so etwas zurückgeben.  Bergrennen in Deutschland steht auch in diesem Jahr wieder parat um für Fahrer und Teams, aber auch Veranstalter und Clubs der Bergrennszene,  individuelle Fotowandkalender zu fertigen. Die schönsten, spannendsten und spektakulärsten Momente der Motorsportsaison 2018 spiegeln sich darin wieder. BiD bietet allen Interessierten unsere Fotowandkalender im Format A3 (420 mm x 297 mm), auf 250g Blättern, mit wahlweise 13 oder 14 Blättern (12 Monate, Deckblatt und optional einem Extrablatt für Collagen oder dem Rennterminkalender 2019). Logos von Sponsoren oder Clubs können mit eingebunden werden. Praktisch jede Stückzahl ist möglich. Hier ein paar Preise (inklusive Versand im Deutschland) zur Orientierung (13 Blätter): 1 Stück = 55€, 5 Stück = 135€, 10 Stück =220€, 15 Stück = 300€, 20 Stück = 350€, 25 Stück = 375€ usw. Infos, Bestellungen, weitere Stückzahlen und Preise auf Anfrage unter berg-meisterschaft@t-online.de oder Tel: 0049 (0)160 5532977. Des Weiteren möchten wir bereits jetzt unsere allgemeinen Themenkalender 2019 ankündigen. In Zusammenarbeit mit den Hillclimbfans aus Österreich wird Bergrennen in Deutschland zum zweiten Mal einen Kalender „Deutsche Bergmeisterschaft 2019“ auflegen. Dazu wird es erstmals einen eigenen Kalender für unsere Luxemburger Freunde, mit dem Titel „Luxemburger Bergmeisterschaft – Championnat du Luxembourg des Courses de Côte“ geben. Die einzelnen Motive stehen bereits fest: Deutsche Bergmeisterschaft 2019: 00 Andreas Voss (Formel Renault) Osnabrück 01 Hans-Joachim Brett (Mitsubishi) Hauenstein 02 Sascha Herz (Formula NISSAN) Glasbach 03 Nils Abb (VW Polo 8V) Homburg 04 Timo Bernhard (Porsche 911 GT3) Homburg 05 Markus Fink (Citroen C2) Hauenstein 06 Hans-Peter Eller (VW Corrado) Gubbio 07 Alexander Hin (Reynard F3000) Gubbio 08 Markus Hülsmann (VW Golf) Osnabrück 09 Daniel Bayer (Opel Kadett C) Eschdorf 10 Sebastian Schmitt (Opel Vectra DTM) Hauenstein 11 Christoph Schwarz (NSU TT) Osnabrück 12 Adrian Fischer (VW Polo) Hauenstein Luxemburger Bergmeisterschaft 2019: 00 Ivana Becker (Renault Clio) Wolsfeld 01 Canio Marchione (BMW 320 STW) Abreschviller 02 Sanda Becker (Renault Clio) Gubbio 03 Guy Demuth (Norma M20 V8) Glasbach 04 Daniel Donkels (Formel Renault) Gubbio 05 Francois Flammang (Peugeot) Eschdorf 06 Marcel Nipperts (Fiat 500) Glasbach 07 Charel Valentiny (Subaru […]

Historischer Sieg – Luxemburg gewinnt Nationenpreis beim Hill Climb Masters

17. Oktober 2018

Bei der 3. Auflage des Hillclimb Masters der FIA, das vom 12. bis 14. Oktober 2018 in Gubbio (Italien) stattfand, gewann das Nationalteam von Luxemburg zum ersten Mal in der Geschichte den Nations Cup, vor Italien (Gewinner 2014 in Eschdorf) und Slowenien. In den drei Rennläufen auf der 3.310 m langen Strecke, gelang dem Team mit Guy Demuth (M20FC Norma-Judd), Daniel Donkels (Tatuus-Renault FR2000), Canio Marchione (BMW 320 STW) und Charles Valentiny (Subaru Impreza WRX STi) eine Gesamtzeit mit dem geringsten Zeitunterschied  aus den beiden besten Auffahrten, aller teilnehmenden 20 Nationen. Guy Demuth war bei diesem überraschenden Erfolg der Matschwinner für seine Mannschaft, mit einer Differenz von 0,02 Sekunden. Sandra Becker (Renault Clio Cup, eine von drei luxemburgischen Damen zu Beginn des Masters, beendet den Wettbewerb auf dem sehr guten dritten Platz der Damenwertung. Bergmeisterin Tanja Flammang kollidierte bereits im Training mit ihrem VW Fun Cup mit einer Leitschienen und konnte am Rennen nicht mehr teilnehmen. Hier die Ergebnisse aller Luxemburger im Gesamtresultat: 15. Guyl DEMUTH 67. Daniel DONKELS 74. Canio MARCHIONE 100. Charles VALENTIN 111. Leon LINDEN 142. Sandra BECKER 160. Monique BECKER

Boxengeflüster 07/2018: Wussten Sie schon dass…?

15. August 2018

DASS ex-Formel 1-Pilot Karl Wendlinger vom 28. bis 30. September wieder die „Rote Sau“ beim diesjährigen Edelweiß-Bergpreis, dem Rossfeldrennen bei Berchtesgaden fährt! Wie schon 2013 bringt AMG den Werksnachbau des 300 SEL 6.8 zu diesem hochklassigen Oldtimer-Event, mit dem der Rennstall die ersten Erfolge einfuhr. Hans Heyer und Clemens Schickentanz erreichten bei den 24-Stunden von Spa 1971 den Klassensieg und den 2. Gesamtplatz. Pilotiert wird der Mercedes-Tourenwagen vom ehemaligen Formel 1- und DTM-Fahrer Karl Wendlinger, dessen Vater und Großvater bei den historischen Rennen am Rossfeld schon im Einsatz waren. DASS Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard nicht der einzige Weltklasserennfahrer ist, der gern beim Bergrennen seines eigenen Clubs an den Start geht. Zu wiederholten Mal gab sich Ende August ex-Formel 1-Pilot Alex Caffi, der von 1986 bis 1992 insgesamt 56 Mal für Teams wie Osella, Arrows, BMS Scuderia Italia und Andrea Moda in der Königsklasse fuhr, die Ehre beim Bergrennen Vallecamonica des Automobil Club Brescia. Beim ehemaligen EM-Lauf, der in diesem Jahr zur Italienischen Bergtrophäe im Bereich Nord zählte, fuhr Caffi mit einem Porsche 991 GT Cup aus dem Racing Team Angelo Caffi auf den dritten Gesamtrang. Bei seiner letzten Teilnahme in Malegno im Jahr 2011 gelang ihm im von Simone Faggioli geliehenen Osella FA 30 sogar der Gesamtsieg. DASS der Neurieder Formel-Pilot Frank Debruyne nach über 15 Jahren in der Formel 3-Klasse beim diesjährigen Saisonfinale der Deutschen Bergmeisterschaft vom 7. bis 9. September in Eichenbühl den 3-Liter Dallara-Nissan V6 Word Series-Rennwagen von Sascha Herz pilotieren wird. Das Mitglied des pfälzischen CR-Racingteam benötigt nur noch einen vorderen Platz in der Divisionswertung um sich den Titel im DMSB Berg-Cup für Sportwagen zu sichern. DASS es Bestrebungen gibt das Bergrennen Holtz in Luxemburg wieder aufleben zu lassen. Das Rennen, das zuletzt 2011 von der Ecurie Tetelbierg zwischen den Orten Klein-Elcheroth und Holtz organisiert wurde und nur 18 km südwestlich des aktuell einzigen Luxemburger Bergrennens in Eschdorf liegt, würde eine recht breite und mittelschnelle 2.550 m lange Strecke mit einem Höhenunterschied von 135 Metern bieten. Nach ersten Überlegungen soll die Veranstaltung in einer Deutsch-Luxemburgischen Zusammenarbeit auf die Beine gestellt und möglicherweise auch als Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft gewertet werden. Terminlich soll das Rennen im Spätsommer oder Frühherbst angesiedelt werden.

Erstmals Video-Live-Stream aus Osnabrück

2. August 2018

An diesem Wochenende findet das 51. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen, das beliebte und größte Automobilsport-Event in Nord- und Westdeutschland statt. Es werden wieder viele tausende Besucher erwartet. Der MSC Osnabrück präsentiert ein sportlich hochkarätiges und internationales Teilnehmerfeld mit Piloten aus 14 Nationen. Dabei werden unter anderem Wertungsläufe zu der europäischen Meisterschaft FIA Int. Hill Climb Cup ausgetragen Für alle Motorsportfans im In- und Ausland gibt es in diesem Jahr erstmals einen kostenlosen Live-Stream, produziert von der Firma Ü-tec Fernsehproduktion, der rasante Bilder und aktuelle Informationen zum Bergrennen live in das Internet überträgt. Die Fans vor Ort können die Live-Bilder ebenfalls auf einer großen LED-Wand an der Rennstrecke verfolgen. Wer nicht die Gelegenheit hat, am 4. und/oder 5. August am „Uphöfener Berg“ vor Ort dabei zu sein, kann das Bergrennen am Samstag und Sonntag, jeweils ab 9:00 Uhr über folgende Links miterleben: Training: (Start um 9:00 Uhr) Rennen: (Start um 9:00 Uhr)

Die europäische Elite beim Osnabrücker Bergrennen

26. Juli 2018

Am 4. und 5. August ist es wieder soweit: Bei der 51. Auflage des Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens in Hilter-Borgloh im Osnabrücker Land treffen sich die besten Rennfahrer aus der europäischen Bergszene mit ihren PS-Boliden. Das äußerst starke Starterfeld mit 189 Fahrerinnen und Fahrern aus 14 Nationen,  kämpft in ihren Kategorien um wichtige Punkte beim 6. (von insgesamt 8) Läufen zum FIA Int. Hill Climb Cup 2018. Die Fans werden wieder zu Tausenden an den Berg mit Kultcharakter strömen, denn dort findet jeder seinen persönlichen Favoriten, egal ob bei den historischen Fahrzeugen und Youngtimern, den Tourenwagen-Boliden oder bei den ganz schnellen offenen Sport- und Rennwagen. Hier ist man als Liebhaber des Automobilsports hautnah dabei, schließlich gibt es nicht nur attraktive Besucherplätze in den entscheidenden Passagen an der Strecke, das gesamte Fahrerlager bietet den Gästen ein El Dorado an einmaligen und außergewöhnlichen Rennfahrzeugen, welche in dieser Vielfalt wohl bei keiner anderen Motorsportart zu finden sind. Neu und damit ein weiteres besonderes zusätzliches Angebot bietet der MSC Osnabrück als Veranstalter mit der Übertragung des Rennens auf einer großen LED-Wand, die an der Strecke im Bereich der Besucherterrasse bei dem Posten 5 die Gelegenheit bietet, die Läufe der Bergelite fast komplett „live“ zu verfolgen. Genau 37 Formelfahrzeuge und offenen Rennsportwagen fighten um den Gesamtsieg. Dabei schielen die Top-Favoriten natürlich auch auf den aktuellen Streckenrekord von 51,024 sec. Der atemberaubende Sound und die rasante Beschleunigung, schon auf der Startgeraden des „Uphöfener Berges“ versetzen die Besucher in die besondere Atmosphäre des Events.Dabei gibt es in diesem Jahr gleich zwei neue absolute Top-Favoriten auf den Gesamtsieg: Milos Benes aus der Tschechischen Republik hat in Osnabrück Premiere. Nachdem er viele Jahre in der Europa-Berg-Meisterschaft unterwegs war, konzentriert er sich in diesem Jahr auf das nationale Championat, bestehend aus Rundstrecken- und Bergrennen. Er startet ebenso mit einem brachial klingenden Osella FA 30 wie der Österreicher Christoph Lampert, der in diesem Jahr bereits große internationale Erfolge erzielt hat, zuletzt mit einem Gesamtsieg und Streckenrekord beim Bergrennen St. Anton im der Heimat. Dritter Top-Favorit ist der vielfache Französische Berg-Meister Sebastien Petit, der in der Kategorie der offenen Sportwagen mit dem Norma M 20 FC startet. Im vergangenen Jahr wurde er bereits Gesamtzweiter am „Uphöfener Berg“. Der Deutsch-Slowene Patrik Zajelsnik, der amtierende FIA Hill Climb-Champion Vaclav Janik, Tschechische Republik, der Gesamtsieger in Osnabrück 2011 und 2012, Guy Demuth mit einem neuen Norma Judd V8 – Sportwagen und der Belgier Jelle de […]

Mit Karacho den Rennsteig hinauf – Luxemburger Bilanz

17. Juli 2018

Erstmals wurde das Glasbachrennen in Bad Liebenstein für die Luxemburger Bergmeisterschaft gewertet, und zur Premiere waren viele Piloten aus dem Großherzogtum angereist, die sich allesamt mehr als zufrieden gaben. Am 8. September 1974, noch zu seligen DDR-Zeiten, wurde vor 6.000 begeisterten Zuschauern das 1. Glasbachrennen ausgetragen. Heute verkörpert die mit 35 Kurven bespickte Strecke vom Ortsteil Steinbach hinauf zum Glasbachstein die längste und modernste Bergrennstrecke Europas, die daher zurecht den EBM-Status (Europa Bergmeisterschaft) trägt und 2018 erstmals auch zur Luxemburger Bergmeisterschaft gewertet wurde. ACL-Sport hatte ein gutes Näschen bewiesen, um dieses Rennen in unseren Kalender einzufügen und schon zum 2. Mal durfte der ACL-Sportpräsident Marc Joseph ebenfalls das Ehrenamt als FIA-Observer (Präsident) für diese Veranstaltung bekleiden. 15 Luxemburger Piloten hatten sich zu dieser Premiere angemeldet und 13 reisten schlussendlich in den Thüringer Wald, um das überaus spektakuläre Rennen in Angriff zu nehmen. Sie sollten ihr Kommen nicht bedauern, denn zum einen glänzt dieses Bergrennen durch seine perfekte Organisation, dann sind die Menschen dieser Region überaus freundlich und schließlich verlangt die endlose Fahrt hinauf von Mensch und Maschine alles ab, und nur wer richtig gut im Bergrennsport ist, hat eine Chance einigermaßen fehlerfrei diesen kniffligen Parcours zu bewältigen. Allen voran glänzte der amtierende europäische Champion Christian Merli (Osella FA30 Zytek) bei diesem Rennen und holte sich unangefochten den Gesamtsieg. Gegen den Italiener war kein Kraut gewachsen und das mussten die Sébastien Petit, Jelle De Coninck, Patrick Zajelsnik (alle Norma M20FC) und Konsorten allesamt einsehen. Zum einen, weil sie an die Zeiten des Christian Merli nicht annähernd herankamen und zum anderen, weil sie sich überschätzten und ihre Sportwagen gegen die auf 5,5 km errichteten doppelten Leitplanken setzten. Das wusste Guy Demuth zu vermeiden, und an seinem 49. Geburtstag brachte er das Kunststück fertig, nach dem guten EM-Rennen im portugiesischen Braga (Falperra) einen weiteren  grandiosen Parforceritt am Rennsteig hinzulegen. Mit Rang 4 und nach 2 Läufen insgesamt 14,8 Sekunden Rückstand hinter Merli wurde er für seinen Einsatz und sein Können am Lenkrad seines neuen Norma M20FC (Foto oben) belohnt. In Windeseile hat er sich an sein schwarzes „Ungeheuer“ gewöhnt und ihm wird in Zukunft noch viel mit seinem fahrbaren Untersatz zuzutrauen sein. Kein Wunder, dass abends die Korken beim Team Demuth knallten und sie gemeinsam mit ihren überaus liebenswerten Gastgebern, vor deren Haus sie ihre Zelte und den Lkw abgestellt hatten, feierten. Aber auch bei Daniel Donkels (Tatuus Renault) und Tania Flammang im […]

Europas Topfahrer fasziniert vom Glasbachrennen

11. Juni 2018

Herrlicher Sonnenschein und sommerliche Temperaturen begleiteten das diesjährige 23. Internationale ADAC Glasbachrennen auf Deutschlands längster und Europas modernster Bergrennstrecke mitten im Thüringer Wald bei Bad Liebenstein. Mit einer spektakulären Zeit von 1:58:395 min unterbot der Italiener Christian Merli seinen eigenen Streckenrekord vom Vorjahr um einen Wimpernschlag und erreichte dabei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 245 km/h auf der mit 35 Kurven bestückten und 5,5 km langen Naturrennstrecke zwischen Bad Liebenstein und dem Rennsteig. Über 12.000 Fans begleiteten den einzigen Europabergmeisterschaftslauf in Deutschland über das gesamte Wochenende. Bei zunächst unsicheren Wetterprognosen für das Rennwochenende mussten sich die 151 Fahrer aus 12 Nationen auf ein Wetterlotteriespiel einstellen, so schlimm kam es aber nicht. Nur ein kleiner Schauer im Verlauf des zweiten Durchgangs erwischte das Renngelände. Danke der Wertung zwei aus drei, hatte die Nässe kaum Folgen und am Ende ging Christian Merli mit einer unglaublichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 167 km/h als Sieger hervor. Es war ein sehr spannendes Wochenende für den Italiener, denn seine Konkurrenten Sebastien Petit (FRA) und Christoph Lampert (AUT) waren ihm dicht auf den Fersen. Am Ende siegte Christian Merli mit einem Vorsprung von 7,288 sec in der Gesamtwertung vor seinen Konkurrenten. Bei den Meisterschaftsläufen zur Deutschen Bergmeisterschaft setzte sich Thomas Conrad gegen die internationale Konkurrenz durch. Erstmals waren auch 15 Fahrer aus Luxemburg zum Glasbachrennen am Start. Guy Demuth konnte mit einer Zeit von 2:06.949 min nicht nur gegen seinen Luxemburger Konkurrenten durchsetzen, sondern erlangte auch im Gesamtklassement einen hervorragenden 4.Platz. Rund 360 Helfer in der Organisation sorgten über das gesamte Wochenende bei Fahrern, Zuschauern und Medien für ein rundum gelungenes Wohlfühlwochenende. Die große Gastfreundschaft im Örtchen Steinbach ist wohl auch einer Schlüssel zum Erfolg diese Events. Die große Akzeptanz der Rennveranstaltung in und um Steinbach, lässt sich gut an der Anzahl der mit Stolz getragenen „Glasbach-T-Shirts“ fest machen. Bei den gemütlichen Rennparty-Abenden auf dem kleinen Steinbacher Markplatz war man steht’s von T-Shirtträgerinnen und Trägern mit dem Glasbachlogo umringt. So manche Neuigkeiten und Verbesserungen auf dem Veranstaltungsareal wären noch Erwähnenswert, doch kommen wir nun zum sportlichen Report. Das Christian Merli mit seinem Osella FA 30 Zytek LMR als einziger die 2-Minuten-Schallmauer knacken und kein weiterer Fahrer den Südtiroler ernsthalft gefährden kann, war spätestens nach dem Training klar. Die schwierigen 5,5 Kilometer auf den Sattel des Rennsteig ließen sich in allen Klassen und Gruppen die Zeitabstände deutlicher herausbilden als sonst wo. In der Gesamtwertung entbrannte so ein Kampf um Rang zwei, […]

80 Jahre Léon Linden – Der Methusalem des Autosports

2. Juni 2018

Er ist wirklich ein Unikum, der gute alte Léon! Alt, das darf man in diesem spezifischen Fall durchaus schreiben, ohne es abwertend zu meinen oder gar dem Mann mit dem so typischen, inzwischen längst von grau auf weiß übergegangenen Schnurrbart Unrecht zu tun. Im Gegenteil: gerade weil Léon Linden seit nun bereits 60 Jahren, ja, über einem halben Jahrhundert, im Automobilsport aktiv ist und sich nach wie vor mit ungebrochenem Ehrgeiz und Kämpferwillen ins enge Cockpit seines Formel-Rennwagens zwängt, erfüllt er irgendwie auch eine Vorbildfunktion für eine ganze Generation rüstiger Pensionäre, welche längst noch nicht dran denken, sich aufs Altenteil abschieben zu lassen. Und wenngleich der Petinger wohl als der insgesamt dienstälteste Sportler des Großherzogtums Luxemburg angesehen werden dürfte, kann sich so manch jüngerer Athlet aus den unterschiedlichsten Sportarten an Léons Fitness und der Akribie, mit der er sich immer wieder den Herausforderungen des Wettbewerbs stellt, ein Beispiel nehmen. Nach Rückschlägen, wie etwa jenem vor fünf Jahren, als ihn ein Motorschaden am Lkw ereilte, mit dem er sein Rennfahrzeug zu den unterschiedlichen Veranstaltungen im In- und vor allem Ausland bringt, hadert er zwar in der ihm gewohnten Manier lautstark mit dem Schicksal, ohne sich jedoch entmutigen zu lassen, sogar dann nicht, wenn die erhoffte Lieferung der Ersatzteile sich mitten im Sommer unerwartet lange hinzieht und ihn letztlich sogar zwingt, einen vorzeitigen Schlussstrich unter die damalige Saison 2013 zu ziehen. Noch ein Beispiel gefällig? Bitteschön! Als „sacré Léon“ vor einem guten Jahrzehnt beim Bergrennen Eschdorf – wo er seit der allerersten Ausgabe auf der Startliste fungiert – kurz nach der Zieldurchfahrt von der Strecke abkam und seinen Dallara-Opel an einem Hausgiebel in seine Einzelteile zerlegte, rechnete niemand ernsthaft damit, dass er bereits wenige Wochen später in Wolsfeld nahe Echternach wieder an die Startlinie rollen würde. Tag und Nacht hatte der ehemalige Werkstatt-Vorsteher bei der Luxemburger Eisenbahngesellschaft CFL und gelernte Automechaniker geschraubt, um sein Fahrzeug wiederherzurichten, „aufgeben“ gehört eben nicht zu Léons Wortschatz. „Ich hatte damals ein klein wenig zu lange auf die Zeitenanzeige geschaut und war unkonzentriert“. Seine unnachahmliche und zu weilen witzige Art kam aber auch in diesem Moment zum Vorschein. Als sich bei den Bergungsarbeiten die Hausbesitzern aufgeregt mehrfach bei Léon erkundigte, ob es ihm denn gut gehe, meine er nur lapidar „Madame, soll ich es ihnen beweisen“. Am 26. Mai 1936, also vor fast genau 80 Jahren geboren, war Léon Linden während der ersten Jahrzehnte seiner exemplarischen Motorsportkarriere vor allem als […]

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