Hin durchbricht die Minutenschallmauer von Wolsfeld

7. Juni 2022

EBM-Pilot Alexander Hin bricht den 18 Jahre alten Streckenrekord und dominiert das Wolsfelder Bergrennen bei tückischen Bedingungen. Das ist ein Paukenschlag! 18 Jahre lang jagten die besten Bergpiloten aus halb Europa den Streckenrekord von Herbert Stenger aus dem Jahr 2004. Vergeblich. Einige kratzen immer wieder an der Bestmarke des mehrfachen Berg-Europameisters, der 2014 viel zu früh den Kampf gegen den Krebs verlor. Oft fehlten nur ein paar Hundertstel. Nicht nur an der Bestmarke des früheren „Berglöwen“, sondern auch an der magischen Grenze von weniger als einer Minute. Bis, ja bis an Pfingstmontag 2022. Bis Alexander Hin kam. Der 52-jährige Schwarzwälder aus dem südbadischen Elzach pulverisierte im ersten Lauf des 58. Wolsfelder Bergrennens die alte Stenger-Bestmarke und trug sich in die Annalen des Bergrennsports ein: 59,618 Sekunden brauchte er in seinem Osella PA 30 für die 1,64 Kilometer lange Strecke von Wolsfeld nach Wolsfelderberg hinauf. Dass der Pilot in dem Osella PA 30 mit seinem rund 450 PS generierenden großvolumigen V8-Motor mit derlei Absichten in die Eifel gekommen war, verriet er schon am frühen Montagmorgen in seinem technischen Basislager direkt an der Nimsbrücke: „Glaub mir, wenn ich einen einzigen trockenen Lauf erwische, dann ist er fällig.“ Er, das war eben der Streckenrekord Stengers aus dem Jahr 2004. Und so kam es! Hin hatte sagenhaftes Glück: Zehn Minuten nach seiner Rekordfahrt fing es an zu tröpfeln, danach schüttete es. „Ich habe beim Vorstart im Auto gesessen und die dunklen Wolken gesehen. Ich habe gebibbert, dass es noch ein paar Minuten hält.“ Das tat es dann auch. Nach dem ersten von mehreren heftigen Eifelgüssen im Bitburger Land am Montag war eine erneute Verbesserung der Bestzeit allerdings kein Thema mehr: Die Rennleitung empfahl den Fahrern vor dem zweiten Lauf, auf die glatten Walzen ganz zu verzichten. „Zieht Regenreifen auf oder irgendwas dazwischen. Aber Slicks sind keine Option.“ Für die Motoren selbst war das Wetter in diesem Jahr allerdings geradezu ideal: Es war nicht zu warm, die Turbolader litten nicht, die Triebwerke konnten frei atmen. Allerdings häuften sich auf dem schmierigen Untergrund bei den 190 Teilnehmern, die alle 20 Sekunden losgelassen wurden, Ausrutscher, Dreher und dadurch hervorgerufene Einsätze des Intervention-Cars und der Rennleitung. Alles jedoch prophylaktisch. Den einen oder anderen waidwunden vierrädrigen Kameraden musste der Abschleppdienst zwar nach unten bringen, aber dabei blieb es dann. Auch, dass man wegen des Wetters eventuell auf den dritten Lauf hätte verzichten müssen, stand nie zur Disposition. „Ruhe bewahren, in der Eifel […]

Erster Gesamtsieg für jungen Belgier Corentin Starck

31. Mai 2022

Als Eintagesveranstaltung fand am vergangen letzten Mai-Samstag das  Bergrennen von Ry des Glands im Südosten Belgiens statt. Das kleine Rennen mit lediglich um die 50 Teilnehmer zählte zur Belgischen und Luxemburger Bergmeisterschaft.  Die knapp 4 km lange und recht breite Strecke ist eine Abfolge von schnellen Kurven. Nach seinen überraschend hervorragenden Ergebnissen bei den Frühjahrsrennen der Französischen Bergmeisterschaft, in Abreschviller sprang gar Platz sechs im exzellenten Starterfeld heraus, ging Corentin Starck erstmals in Ry des Glands mit seinem neuen Nova Proto NP01, mit einem 1175 ccm Turbomotor in der 2-Literklasse der Gruppe E2-SC ins Rennen. Nach kontinuierlichen Verbesserungen seiner Zeiten, beende der Mann aus Bouillon den Tag mit einer Zeit von 1:17,91 min, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 184 km/h entspricht. Der erste und gleich klare Tagessieg war Starck so nicht zu nehmen.

Rekord-Anmeldungen für das 50. Jubiläum von Abreschviller

29. April 2022

Nach zwei aufeinander folgenden Absagen aufgrund der Covid-Gesundheitskrise steht das Bergrennen Abreschviller – Saint Quirin im Kalender der französischen Bergmeisterschaften. Die Veranstaltung in Lothringen (zwischen Strasbourg und Saarbrücken) feiert dieses Jahr das 50. Jubiläum und stellt einen Rekord bei der Zahl der Anmeldungen auf. Das Lothringer-Treffen der Französischen Bergmeisterschaft hat die Besonderheit, eine der kürzesten Strecken der Saison anzubieten und gleichzeitig eine der intensivsten zu sein. Die erreichten Geschwindigkeiten lassen nicht die geringste Unachtsamkeit zu, und die geringste Abweichung von der Idealline kann dazu führen, dass die Position eines Fahrers in der Wertung erheblich absinkt. Eine weitere Besonderheit ist, dass sich die „Cocca“, die Organisationsstruktur vor Ort, seit vielen Jahren dafür einsetzt, besonderen Wert auf den besonderen Empfang von allen Wettbewerbern zu legen. Und natürlich werden anlässlich der 50. Ausgabe an diesem Wochenende von Samstag, dem 30. April und Sonntag, dem 1. Mai, viele Aktivitäten zur Zufriedenheit von Fahrern und Zuschauern stattfinden. Seitens der Teilnehmer haben wiederum die Organisatoren Grund zur Begeisterung. Mit 186 Teilnehmern auf der Meldeliste stellte die Veranstaltung im Departement Mosel einen Rekord auf. Zumal sich bei dieser 50. Ausgabe Quantität mit Qualität reimt. Unter den Anwärtern auf den Sieg finden wir den Gewinner der ersten beiden Rennen der Saison, Billy Richchen. Der Elsässer, der seinen Nova Proto NP-01 in Bagnols-Sabran und auf den Hängen des Col Saint-Pierre eingesetzt hat, wird versuchen, dasselbe auf der kurzen Strecke von Abreschviller zu tun. Die ersten beiden Begegnungen der Saison boten den Fans großartige Aufeinandertreffen, und wenn Billy Ritchen das letzte Wort hatte, sah er sich zweimal der Bedrohung durch Damien Chamberod gegenüber, der seinen Norma M20 FC hinter dem Sieger platzierte. Es besteht kein Zweifel, dass die Isérois daran interessiert sein wird, noch einen Schritt weiter zu gehen, um die oberste Stufe des Podiums zu erreichen. Es wird auch notwendig sein, denjenigen zu berücksichtigen, der in Sabran und Saint-Jean-du-Gard Dritter wurde, Sébastien Petit. Der zweifache französische Meister wird einen brandneuen Nova-Proto einsetzen, der über einen neuen Turbomotor verfügen wird. Immer noch auf der Seite der E2-SC/3-Klasse werden dürfen die Fans die Leistung von Cyrille Frantz verfolgen. Der Franc-Comtois entwickelt seinen Osella PA 30 weiter und verbessert gleichzeitig seine Zeiten. Ungeduldig warten die Insider auf den Start von Fabien Bourgeons Revolt 3P0, der in dieser Saison von einem neuen 1750-cm3-Turbomotor angetrieben wird. Leider ist der TracKing-Erfinder noch nicht soweit, hat sich aber für das Wochenende den Osella PA 30 des […]

Hintergründe zur Absage des Eschdorfer Hill Race 2022

10. März 2022

In den Jahren 2020 und 2021 sah sich der Veranstalter des traditionsreichen Eschdorfer Bergrennens, dem einzig verbliebenen Bergrennen im Grossherzogtum Luxemburg, aufgrund der sanitären Sicherheitsauflagen und der Ungewissheit der Situation zur Absage gezwungen. Doch auch wenn sich die Lage nun deutlich zu verbessern scheint und keine Restriktionen mehr auf den Sportveranstaltungen lasten werden, so muss der Vorstand der «Union des Pilotes» leider dennoch bei seiner Entscheidung bleiben, auch dieses Jahr auf die Austragung des «European Hill Race» zu verzichten. Mit seinen 31 vorausgegangenen Ausgaben seit dem Premierenrennen im September 1988, zu denen sich noch die Erstauflage der FIA Hillclimb Masters 2014, für die der Motorsportweltverband Eschdorf als Austrangungsort auserkoren hatte, sowie der «Classic Day» gesellen, bei dem 2013 hundert Jahre Automobilsport in Luxemburg gefeiert wurden, hat sich das kleine Ardennerdörfchen in Sachen Bergrennsport einen hervorragenden Ruf bis weit über die Grenzen des Grossherzogtums hinaus geschaffen. Mehr oder weniger 5.000 Zuschauer aus Luxemburg, vor allem aber auch den Nachbarländern inklusive der Schweiz, Grossbritannien, den Niederlanden machten aus dem Eschdorfer Bergrennen eines der Topereignisse des nationalen Sportkalenders sämtlicher Disziplinen. Dies aus dem einfachen Grund, dass sich die Veranstalter stets darum bemüht haben, ein international hochwertiges Startfeld nach Luxemburg zu locken, so dass die absolute Mehrzahl der ausländischen Landesmeister und ihre wichtigsten Gegner mindestens ein Mal, oft sogar als treue Stammgäste in Eschdorf an den Start gingen. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass der Aufwand für eine Veranstaltung dieser Grössenordnung immer schwieriger zu stemmen wurde, umso mehr die Anzahl, Motivation und Abkömmlichkeit der ehrenamtlichen Helfer in den vergangenen Jahren immer weiter abgenommen hat, ein Phänomen, das durch die Pandemie bedingte Inaktivität und Isolation noch verstärkt wurde. Gleichzeitig wurde die Teaminfrastruktur der verschiedenen Teilnehmer im Laufe der Jahre immer professioneller und platzraubender, während der für das Fahrerlager zur Verfügung stehende Platz im Ort aufgrund von Bauarbeiten und schwindenden Interesses der Anrainer immer geringer wurde. So wurde es auch immer schwieriger, zum Beispiel möglichst vielen Teilnehmern einen Stromanschluss zu gewähren, Zuschauerparkplätze entfielen und auch die Zuschauerplätze entlang der Strecke wurden durch den natürlichen Wildwuchs immer schwieriger zugänglich und nutzbar. Hinzu kommen die Restrukturierung verschiedener ausländischer Meisterschaften und Rennserien, in deren Konzept das European Hill Race nun nicht mehr so richtig passte, sowie die Unmöglichkeit, für das Jahr 2022 im internationalen Terminkalender ein freies Wochenende zu finden, das möglichst nicht mit einem Lauf zur französischen, belgischen, deutschen und/oder Schweizer Landesmeisterschaft sowie im Optimalfall der Bergeuropameisterschaft […]

Union des Pilotes meldet kein Bergrennen für 2022 an

28. Dezember 2021

Im bald beginnenden neuen Jahr 2022 wird es kein Bergrennen im Großherzogtum Luxemburg geben. Die Organisatoren des European Hill Race Eschdorf, habe darauf verzichten unten den aktuellen Umständen ihr Bergrennen bei der Luxemburger Motorsportbehörde ACL Sport für die Saison 2022 anzumelden. Dem entsprechend, wird es somit keinen Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft und zum KW Berg-Cup auf der ultraschnellen Sprintstrecke aus dem Heiderscheider Grund hinauf ins Herzen Eschdorfs geben. Der angestammte Termin Anfang Mai, lässt in der aktuellen Pandemie den Männer und Frauen der Union des Pilotes Luxemburg wenig Spielraum, mit den zwingend Notwendigen ersten Vorbereitungen abzuwarten. Zudem hatte man noch kein ideales Datum gefunden. „In der Tat, die Probleme sind erstens, das die Organisatoren des in der Region stattfinden französischen Bergrennens von Abreschviller zwischenzeitlich unseren angestammten Termin besetzt haben, dazu kommen weitere Bergrennen in diesem Zeitraum, beispielsweise in der Berg EM. Weiter hat sich die Gemeinde noch nicht geäußert ob man das Rennen in Pandemiezeiten im Ort überhaupt haben möchte“, sagt Rennleitungsmitglied Alain Rommes. „Platzmangel durch verschieden Neubauten im Ortsbereich von Eschdorf erschweren die Sache weiter und die Marschalls vom Nürburgring, die wir in der Vergangenheit zur Streckensicherung eingesetzt hatten, haben bereits einen vollen Terminkalender. Dazu kommt die ganze große Unsicherheit mit dem Virus und einem Hygienekonzept. Weiter sind nicht alle unsere Helfer und Vereinsmitglieder vollständig geimpft“. Es sind und bleiben vorerst schwere Zeiten für den Bergrennsport in Deutschland und Luxemburg. Um diese gesamte Problematik herum, erscheint im Januar ein großer Artikel in der „Auto Motor und Sport“.

Sandra Becker und Canio Marchione sichern sich den Titel

22. September 2021

Nach dem Bergrennen von Sainte-Cécile in Belgien stehen nun die Meister der Luxemburger Berg-Meisterschaft 2021 fest. Für die Meisterschaft des Großherzogtums zählten in diesem zweiten Corona-Jahr nur 5 Bergrennen in Belgien, Frankreich und Deutschland, die vier besten Ergebnisse wurden addiert. Nicht weniger als 7 Rennen die im ACL-Kalender aufgenommen waren, wurden vor allem wegen der Covid 19-Pandemie abgesagt. In der Kategorie 1 „Produktions-Tourenwagen“ geht der Titel in diesem Jahr an Sandra Donkels-Becker im Renault Clio Cup (Foto oben). Die Entscheidung sollte im letzten Rennen zu ihren Gunsten fallen, nachdem sie 8,18 Punkte mehr als François Flammang (Peugeot 206) geholt hatte. Das reicht am Ende, um sich den Titel 2021 mit 5,03 Punkten Vorsprung zu sichern. Platz 3 geht an Tania Flammang im VW Fun-Cup. In der Kategorie 2 „Rennwagen“ war der Kampf um den Titel zwischen Canio Marchione im Osella PA 21 (Foto Mitte) und Daniel Donkels im Ligier JS Honda (Foto unten) sehr eng. Nach den Bergrennen von La Broque (F), Grancourt (B) und Osnabrück (D) sah es gut aus für Daniel Donkels. In Turckheim konnte Canio Marchione die Tür öffnen und die Entscheidung fiel hier in Sainte-Cécile. Hier war es der Italo-Luxemburger, der mit einem 7. Platz in der Gesamtwertung und einem 2. Platz in seiner Klasse und mit nur 1,56 Punkten Vorsprung die nötigen Punkte sammeln konnte, um noch in der Schlusswertung Daniel Donkels knapp zu überflügeln. Platz 3 geht an Chris Klein. Es ist der bislang 5. Meistertitel von Canio Marchione in beiden Kategorien und in seiner ersten Saison mit dem italienischen Rennsportwagen mit Motorrad-Triebwerk. Fotos: Herni Schwirtz

Luxemburg mit neuem Captain Patrick Weber zum FiA Masters

19. August 2021

Als Goldmedaillengewinner und Titelverteidiger des FiA Hillclimb Masters – Nationen-Cups 2018, wird das Großherzogtum Luxemburg natürlich im portugiesischen Braga am Start sein. Vom Luxemburger Automobilclub wurde mit Patrick Weber nun ein neuer Kapitän zur Leitung der ACL-Delegation ernannt, nachdem Norbert Harz sich aus der Sportkommission zurückzog. Schon 2014 war Weber Mitorganisator und Streckensprecher des allerersten FiA Masters in Eschdorf , und fungierte 2018 in Gubbio erneut als Streckensprecher in den Sprachen Englisch, Französisch und Deutsch und wird diese vierte Ausgabe aus einer neuen Perspektive erleben. Die Auswirkungen der Pandemie haben bei den beiden einzigen Bergrennen (Holtz und Eschdorf), die für das Großherzogtum geplant waren, ihren Tribut gefordert. Dennoch stellte man eine kompakte Berg-Meisterschaft für Luxemburg, mit Rennen in Belgien, Frankreich und Deutschland auf die Beine. „Es ist wahr, dass einige unserer Fahrer ihre Aktivitäten für diese Saison auf Eis gelegt haben, aber fast alle, die in der Mini-Meisterschaft 2021 antreten, sind gespannt darauf, die Reise nach Portugal anzutreten“, ist Patrick Weber optimistisch. „Ich denke, die Verantwortung einer Titelverteidigung oder guten Ergebnissen liegt mehr bei den Fahrern als beim Team-Captain und angesichts des Ranking Systems muss auch das nötige Glück dazu kommen. Ich denke, dass die Rolle des Kapitäns vielmehr darin besteht, dass maximal viele luxemburgische Fahrer unter bestmöglichen Bedingungen beim Masters teilnehmen können.“ Der überraschende luxemburgische Sieg 2018 in der Nationenwertung, war damals in den Medien des Großherzogtums ein großes Thema und erfüllte aller einheimische Motorsportler mit Stolz. „Natürlich hatte der Sieg im Nationenpokal eine gute mediale Wirkung, aber ich denke, dass die erste Ausgabe des Masters im Jahr 2014 im Großherzogtum eine schöne Tradition hervorgebracht hat, für die luxemburgischen ‚Hill Climbers‘ sowieso“. Wer letztendlich unter der Flagge Luxemburgs auf der Rampa Falperra an die Startlinie rollt, wird in nächster Zeit entschieden. „Wir werden zuerst versuchen, möglichst viele Fahrer am Start zu haben, aber wer genau das Team für den Nationenpokal bilden wird, ist noch offen. Angesichts der engen Verbindungen zwischen unserem Land und Portugal, bekanntlich leben ja viele portugiesischstämmige Menschen hier, versuchen wir dies mit ein oder zwei Fahrern aus dieser Community zu feiern“.

Vorfreude auf Osnabrücker Bergrennen kann langsam steigen

26. Juli 2021

Nur noch rund vier Wochen trenne uns vom geplanten Osnabrücker ADAC Bergrennen am 21./22. August 2021. Kommt nichts mehr dazwischen, werden fast zwei Jahre nach der letzten DBM und Berg-Cup Veranstaltung, beim Bergrennen Eichenbühl im September 2019, vergangen sein. Vor Corona war so ein Szenario schlicht unvorstellbar. Doch aktuell steht die Startampel in der Borgloher Schweiz auf grün. Seit Wochen ist die Einschreibeliste für die Fahrerinnen und Fahrer offen und bereits über 120 Nennungen liegen dem MSC Osnabrück vor. Bis zum Anmeldeschluss am 11. August – 24 Uhr könnten noch einige interessante nationale und internationale Starter hinzu kommen. „Die Veranstaltung wird sicher stattfinden“, ist sich Organisationsleiter Bernd Stegmann sicher. „Ob und wie viele Zuschauer zugelassen werden, wird sich aufgrund der Niedersächsischen Corona-Verordnung mit Stufenplan, voraussichtlich erst kurzfristig entscheiden. Ein digitales Ticketing ist dafür vorbereitet“. Wie dem auch sei. Allen Fans, die in diesem Jahr nicht live vor Ort beim 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2021 dabei sein können, wird wieder ein hochprofessioneller Livestream geboten. Die Produktionsfirma Ue-tec wird auch in diesem Jahr alle wichtigen Rennen und Ereignisse abseits der Strecke einfangen und weltweit auf die PC`s, Tablets und Smartphones senden. Im Gegenteil – gegenüber den Vorjahren wird noch einmal aufgerüstet und mindestens 8 Kameras sorgen für ein ganz besonderes Sehvergnügen. Natürlich hofft man, in diesem Jahr eine neue Rekordbeteiligung bei den Nutzern und Zusehern zu erreichen. Auf jeden Fall werden am 21. August bei den Trainingsläufen und am 22. August bei den Rennen um die zahlreichen internationalen und nationalen Meisterschaften alle wichtigen Ereignisse des Spektakels am „Uphöfener Berg“ übertragen – und das ganz kostenlos! Siehe unter www.msc-osnabrueck.com/livestream

Absage der Ausgabe 2021 des Bergrennen Holtz

30. Juni 2021

Die Luxemburger Automobilsportorganisation ACL Sport und der belgische Veranstalter CMP Chiny haben sich im gegenseitigen Einvernehmen zur Absage des  Bergrennen Holtz, das für den 24. und 25. Juli geplant war, entschieden. Die Veranstaltung wurde bereits vom ursprünglichen Termin Ostermontag in den Juli verlegt. Angesichts des aktuellen Kontextes, der für die Organisation von Veranstaltungen dieser Art noch immer sehr kompliziert ist, hat man sich entschieden das Course de Côte Holtz auf nächstes Jahr zu verschieben. Die letzte Ausgabe des Rennens unmittelbar an der belgischen Grenze, fand im Jahr 2011 statt und für seine Wiedereingliederung in die Rennen der Luxemburger Bergmeisterschaft möchte der ACL Sport eine Veranstaltung anbieten, die ihren Namen wirklich verdient. Es wurde daher als ratsam erachtet, die Wiedergeburt dieser Veranstaltung ins Jahr 2022 zu verschieben. Die Veranstaltergemeinschaft CMP Chiny und ACL Sport setzt ihre Planungen für das Bergrennen Holtz unterdessen fort. Der genaue Termin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Gelegenheit macht Bergrennen – alle Termine im deutschsprachigen Raum

23. Mai 2021

Wer in diesen Pandemietagen gerne mal wieder bei einem Bergrennen ins Lenkrad seines Rennfahrzeugs greifen möchte, der sein Equipment in der Reihe hat, eine Lizenz gelöst, der bereits zu den Geimpften oder Genesenen zählt, oder der einem negativen PCR-Test vorweisen kann, hat es nicht leicht sich eine entsprechende Veranstaltung herauszusuchen. Fast täglich gibt es neue „Wasserstandsmeldungen“ zu Terminänderungen und Absagen. BiD  bringt mit folgender Auflistung etwas Licht ins Dunkel. Im gesamten deutschsprachigen Raum und den Nachbarregionen gibt es eine ganze Menge Veranstaltungen, die Corona zum Trotz stattfinden sollen. Es sind Bergrennen die bereits ihren frühen Termin verschoben haben oder darauf hoffen bei niedrigen Inzidenzwerten und einem handfesten Hygienekonzept ihre Rennen durchführen zu können (Stand: 23.07. 2021). 12. Juni 2021 – Berg-Slalom Damüls (A-Vorarlberg) 13. Juni 2021 – Berg-Slalom Damüls (A-Vorarlberg) 26./27. Juni 2021 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt (D-Thüringen) 27. Juni 2021 – Course de Côte La Roche en Ardenne (B-Ardennen) 03./03. Juli 2021 – Course de Côte Vuillafans (F-Jura) 09. Juli 2021 – Int. Arlberg Berg-Slalom (A-Vorarlberg) 10. Juli 2021 – Int. Arlberg Berg-Slalom (A-Vorarlberg) 10./11. Juli 2021 – Course de Côte La Broque-Schirmeck (F-Elsass) 25. Juli 2021 – Course de Côte Holtz (L-Luxemburg) 14./15. August 2021 – Course de Côte St. Ursanne (CH-Jura) 21./22. August 2021 – Int. Bergrennen Osnabrück (D-Niedersachsen) 21./22. August 2021 – Course de Côte Massongex (CH-Wallis) 28./29. August 2021 – ASC Bergrennen Oberhallau (CH-Schaffhausen) 04./05. September 2021 – Course de Côte Turckheim (F-Elsass) 11./12. September 2021 – AvD Bergrennen Eichenbühl (D-Bayern) 11./12. September 2021 – Bergrennen Gurnigel (CH-Berner Oberland) 18./19. September 2021 – Course de Côte Abreschviller (F-Lothringen) 25./26. September 2021 – Auto-Bergrennen St. Agatha (A-Oberösterreich) 02./03. Oktober 2021 – ADAC Bergrennen Mickhausen (D-Bayern) 09./10. Oktober 2021 – FiA Hillclimb Masters Braga-Falperra (P)

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