Termine 2018: Luxemburger Bergmeisterschaft

14. Dezember 2017

Etwas früher als bisher hat das neue Gremium ACL Sport den provisorischen Motorsportkalender der Luxemburger Bergmeisterschaft für das kommende Jahr erstellt. Erneut findet sich in der Meisterschaft des Großherzogtums kein einiges Rennen im benachbarten Belgien. Zu geringe Sicherheitsstandards werden hier schon seit Jahren von den ACL-Verantwortlichen moniert. Umso mehr Bergrennen in Deutschland dürfen sich so glücklich schätzen einen ein weiteres hochrangiges Prädikat zugesprochen zu bekommen. Neu in diesen Genuss kommt in 2018 erstmal auch des ADAC Glasbachrennen in Thüringen, dass an die Stelle der EBM-Kollegen von St. Ursanne – Res Rangiers rückt. 27./28. April 2018 – Course de Côte Abreschviller (F) 06./06. Mai 2018 – Hill Race Eschdorf (L) 20./21. Mai 2018 – Wolsfelder ADAC Bergrennen (D) 09./10. Juni 2018 – ADAC Glasbachrennen (D) 23./24. Juni 2018 – Course de Côte La Broque (F) 07./08. Juli 2018 – Homburger ADAC Bergrennen (D) 08./09. August 2018 – Osnabrücker ADAC Bergrennen (D) 08./09. September 2018 – Course de Côte Turckheim (F)

Umstrukturierung im Luxemburger Autosport

3. Dezember 2017

Im Rahmen der „International Motor Show“ auf dem Luxemburger Kirchberg stellte kürzlich die Sportkommission des Luxemburger Automobilclubs (ACL) ihre Pläne für die Zukunft vor. Auf dem Sportsektor will man sich breiter und professioneller aufstellen, dies war der Kernpunkt der Pressekonferenz zu Messebeginn auf dem ACL-Stand. Ein neuer Name und ein neuer Präsident, wurden angekündigt. Damit der neue Weg im Automobilsport des Großherzogtums geebnet werden kann, wird die Sportkommission, wie sie bisher bestand, aufgelöst und durch den “ACL Sport” ersetzt. Dies hat eine Umstrukturierung zur Folge. So wird, wie bei den allermeisten Sportverbänden üblich, der Posten eines technischen Direktors entstehen, den Andy Mathekowitsch übernehmen wird. Weiter werden u.a. eine technische und eine medizinische Kommission gegründet. Auch die verschiedenen Aktiven des Automobilsports in Luxemburg, wie etwa die Pilotenvereinigung, die Organisatoren und die Verantwortlichen der verschiedenen Disziplinen sollen in Form eines „Expertenrats“ stärker in die Entscheidungen einbezogen werden. Im Rahmen dieser Neuaufstellung wird Marc Joseph, der bisher Vize-Präsident der Sportkommission des ACL war, ab dem 1. Januar 2018 auch die Geschicke von “ACL Sport” leiten. Er wird die Nachfolge von Lucien Franck übernehmen. Die Verantwortlichen erhoffen sich, dass ihre Sportart in Zukunft durch diese Schritte nicht nur beim Publikum in Luxemburg bekannter und attraktiver gemacht werden kann, sondern auch auf sportlichem Niveau weitere Fortschritte erfolgen können. Erste Amtshandlung für die neue nationale Automobilsport Behörde wird die Ausrichtung der „Soirée du Sport Automobile 2017“, am 20. Januar 2018 im Casino Bad Mondorf sein.

Boxengeflüster 10/2017: Wussten Sie schon dass…?

29. Oktober 2017

DASS der junge französische Rennwagenkonstrukteur Fabien Bourgeon am letzten Oktober-Samstag zu einem Testtag seiner TracKing „CM-Fahrzeuge“ auf den Circuit de Chambley in der Nähe der ostfranzösischen Stadt Metz geladen hatte. Knapp 20 Interessenten aus Deutschland und Luxemburg durften die beiden von Motorradmotoren angetriebenen Silhouettenrennwagen testen und waren nach jeweils vier Runden von den Fahrleistungen und dem Fahrspaß der quirligen „Renngeräte“ begeistert. Unter den Angereisten waren auch einige aus dem Bergrennsport bekannte Namen, wie Holger Hovemann, Georg Lang, Alexander Hin, Michael und Hauke Weber und ex-Berg-Cup Pilot Klaus Hummel sowie GLP-Fahrer Johannes Wetzel. Aus dem nahen Luxemburg kamen die Bergmeister Canio Marchione und Daniel Donkels sowie Marcel Nipperts. Ein paar schnelle Runden durfte auch „Videomacher“ Gilles Huntzinger von Pilotes.tv drehen. DASS sich David und Gary Hauser auf Anhieb den Gesamtsieg der «GT & Prototype Challenge» sichern konnten. Beim letzten Rennmeeting am 21./22. Oktober in Assen (NL) konnten David, als Bergspezialist „außer Dienst“ und Gary Hauser am Samstag im ersten Rennen ihren Ligier JS P3 des Teams Racing Experience zum Sieg fahren. Am Sonntag landete das Brüderpaar im letzten Saisonrennen auf dem zweiten Platz. Somit konnten sich die Brüder bei ihrem LMP3-Debüt auf Anhieb den Jahresgesamtsieg in der „GT & Prototype Challenge 2017“ sichern. DASS die in Mickhausen frisch gebackene FiA Hillclimb Cup-Gewinnerin Gabriella Pedroni auf Einladung von Renault Italia bei der Rallye due Valli rund um Verona den neuen Renault Twingo GT in R1-Version testen durfte. Die 36-jährige Rennamazone aus Tione bei Trento steuerte mit Co-Pilotin Chiara Corso  das kommende Cup-Fahrzeug für die Twingo-Trophäe 2018 leider ohne Glück, denn nach der vierten Wertungsprüfung schieden bei beiden Südtirolerinnen bereits aus. DASS die rund 1.100 Seelengemeinde Steinbach bei Bad Liebenstein, bekanntlich Startort und Fahrerlager des ADAC Glasbachrennens am Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“  teilnimmt. Somit ist der Ort im Wartburgkreis in Sachen Eigeninitiative etwas ganz besonderes. Bei dieser Aktion ist auch die Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland sehr aktiv. Seit kurzem betreibt die RSG in Steinbach einen kleinen Tante-Emma-Laden, gerade zur Versorgung der älteren Bevölkerung. In Regie der RSG entstand auch die „Luther-Box“, ein Multimedia-Container mitten im Wald, der Wissen über Martin Luther vermittelt, der ja bei seiner Verschleppung auf die Wartburg im Mai 1521, in Steinbach festgenommen wurde. Und nicht zuletzt ist es das Glasbachrennen, welches seit 2011 wieder gibt, dass Leben in den Ort bring, der in der jüngeren Vergangenheit rund ein Viertel seiner Bevölkerung verloren hat. DASS bei der International Motor Show […]

Daniel Donkels on top!

22. Oktober 2017

Mit Daniel Donkels können wir einen neuen Meister in der Kategorie Sportwagen der Luxemburger Bergmeisterschaft feiern, der sich von klein auf nach vorne gekämpft und mit bescheidenen Mitteln in dieser Saison tatsächlich Großes geleistet hat. Im Motorsport mangelt es nicht an Angebern, die es nur wegen einem endlos scheinenden Budget weit nach oben schaffen. Daniel Donkels ist das genaue Gegenteil, er verkörpert den jungen ehrgeizigen Kerl, der sich schon immer für schnelle Autos begeistert hat und mühevoll seinen Weg gegangen ist, und das ohne viel Geld. An der Seite seines Vaters besuchte er Autorennen soweit er zurückdenken kann, jedes Wochenende konnte man die Beiden auf einer Rennstrecke, bei einem Bergrennen oder einer Rallye antreffen. Nicht zuletzt deshalb bezeichnet Daniel Donkels Spa-Francorchamps als seine „zweite Heimat“. Die Piloten waren die Helden in seinem Leben und wenn er mit ihnen ein Wort wechseln konnte, dann war dies ein unvergessliches Erlebnis. So wie der Umstand, dass der leider viel zu früh verstorbene Camille Justen unseren Protagonisten beim Bergrennen in Laroche (B) von der Zielankunft in seinem Opel Calibra runter in eine Kurve mitnahm, wo der Knirps dann den nächsten Lauf verfolgen konnte. Einmal im Rennauto sitzen und sich die Strecke, wenn auch verkehrt herum, anschauen, das war schon was! Mit 13 Jahren fing er mit dem Kartfahren an, zuerst allerdings nur auf gemieteten Untersätzen. Zwei Jahre später kaufte er von seinem Ersparten den ersten Zweitakter. Kaum hatte der am 7. September 1985 geborene Daniel den Führerschein erworben, wurde die Peugeot Driving Academy in Malmedy besucht. Durch Vermittlung von Patrick Gassmann, der in belgischen Rennsportkreisen kein unbeschriebenes Blatt ist, schaffte es Daniel Donkels zum ersten richtigen Autorennen, 2007 bei den 25h Spa im VW Fun Cup, wo sein deutsches Team Platz 25 unter 170 Startern belegte. Zusammen mit seiner Partnerin Sandra Becker erfolgte dann der Kauf des ersten richtigen Rennwagens, einem BMW E36 318is. Seinen Privatwagen, einen Clio 3 RS, baute er zwei Jahre später nach Gruppe N-Reglement um, womit sie sich dann sowohl an der Berg- als der Slalom-Meisterschaft beteiligten. Kurz darauf bestritt er zusammen mit Sandra die erste Rallye und zwar die Éisleck, was für den Moestroffer gewissermaßen ein Heimspiel war. Seine Karriere verfolgte er weiterhin in kleinen Schritten, so wie es ihm sein Budget erlaubte. Als nächstes folgte der Kauf eines Renault Clio 3 Cup. Leider währte das Glück nicht lange, denn Regeländerungen bewirkten, dass der Clio in die Gruppe E1 […]

Auto-Rennen Glücksspiel und andere beliebte Online-Spiele

12. September 2017

Es gibt wohl kaum einen Mann, der schnelle Autos nicht liebt. Doch gibt es auch online zahlreiche Autorennen, auf deren Ausgang Sie wetten können. Der Run auf die Online Casinos ist seit einigen Jahren ungebrochen. Längst schon haben diese Plattformen die herkömmlichen Spielbanken überholt, was die Beliebtheit bei den Spielern betrifft. Und tatsächlich bieten Plattformen dieser Art ganz erhebliche Vorteile. Denn Sie müssen sich nicht extra in Schale werfen und können mittels einer App, die natürlich völlig kostenfrei zur Verfügung steht, auch von jedem beliebigen Ort aus spielen. Sie brauchen dazu nichts als Ihr mobiles Telefon und haben dennoch die Möglichkeit, auch große Geldsummen zu gewinnen. Dazu kommen die vielen Boni, die Sie erhalten, wenn Sie sich als neuer Spieler anmelden, aber auch, wenn Sie sich jeden Tag auf der Plattform einloggen. Nicht zu vergessen sind natürlich die stattlichen Startguthaben, die gut und gern schon mehrere hundert Euro betragen können. Wenn es allerdings um die Games geht, haben die Freispiele ohne Einzahlung ganz klar die Nase vorn. Das Tolle ist, dass Sie hier mitspielen können, ohne vorher Geld einzahlen zu müssen. Sie erhalten nämlich ein sehr interessantes Startguthaben, sozusagen als Dankeschön für Ihre Anmeldung. Sehen Sie sich dazu vor allem die Starburst Freispiele ohne Einzahlung doch einmal etwas näher an. Hier handelt es sich um einen Spielautomaten, den es erst seit 2012 gibt, aber seitdem hat er den Markt ganz gewaltig aufgewirbelt. Wenn wir noch kurz bei den Automaten bleiben, müssen wir auf jeden Fall ein Game wie „The Book Of Ra“ erwähnen. Die Symbole, die auf den fünf Walzen zu sehen sind, sind aus der Hochkultur des alten Ägypten entlehnt und erzählen vom ewigem Kampf von Gut gegen Böse. Vielleicht ist das der Grund für den Boom des Spiels, der seit etlichen Jahren ungebremst anhält? Wohl jedes Spielcasino, das Sie online aufsuchen können, bietet Ihnen zudem Spielautomaten wie unter Anderem Gonzos Quest, Blood Suckers, Lucky 8 line, Jack Hammer und Jackpot 6000. Darüber hinaus können Sie sich natürlich auch für Slots wie zum Beispiel „Lucky Lady Charm“, „Eye Of Ra“ oder „Spiderman Green Goblin“ entscheiden. Dies sind Spiele, die als echte Garanten für unzählige Stunden Spaß und Spannung gelten. Es gibt aber auch zum Beispiel Spielautomaten „Wild Rubies“ und Reel Rush. Darüber hinaus ist noch ein Slot mit der Bezeichnung „Mega Moolah“ äußerst beliebt. Wenn Sie eines Tages den Jackpot knacken und mit Ruhm und Ehre nach Hause gehen […]

Die Ära Schöffler ging in Homburg brillant zu Ende

17. Juli 2017

Am Ende standen doch wieder die Deutschen Spitzenfahrer Uwe Lang und Frank Debruyne ganz oben auf dem Siegertreppchen des Homburger ADAC Bergrennens, obwohl es ihnen der Veranstalter nicht leicht gemacht hatte. Das Organisationsteam vom Homburger Automobilclub schaffte es wieder einige internationale Spitzenfahrer in die Saarpfalz, im Südwesten Deutschlands zu locken. Besonders zu bemerken ist hierbei, dass kein einziger Fahrer eingekauft wurden, jedoch den ausländischen Piloten, außer den Luxemburgern die ja um ihre Bergmeisterschaft fuhren, ein ermäßigtes Nenngeld gewährt wurde. Die rund dreieinhalb Tausend Zuschauer an der Käshofer Straße sahen so 28 Gästefahrer, die aus fünf Nationen anreisten. Die Trainingsläufe stocken am Samstag teilweise, geschuldet durch einige glimpfliche Unfälle und technische Defekte. Der Renntag verlief aber dann parademäßig. Zwischenfälle gab es kaum und die Sieger aus drei Rennläufen, standen bereits kurz vor 17 Uhr fest, als Franz Hilger im historischen Chevron B38 Toyota Formel 3 als Letzter die Ziellinie auf der Sickinger Höhe bei Käshofen kreuzte. Der Bayer könnte die letzte Fahrt überhaupt mit einem Rennwagen auf der Käshofer Chaussee absolviert haben, denn Hartmut Schöffler,  der „Macher“ und Organisationsleiter der seit 1974 durchweg jeweils einmal im Jahr laufende Veranstaltung, hat im Alter von 72 Jahren und nach 44 „Dienstjahren“ am Berg seinen Rücktritt erklärt. Ein oder mehrere Nachfolger, die Schöffler noch bei ihrer Arbeit begleiten würde, sind derzeit beim saarländischen ADAC Ortsclub noch nicht benannt. Schöffler und sein Orga-Team lieferten so noch einmal eine tadellose Veranstaltung ab. Wer Uwe Lang kennt, der weiß dass der Schweinfurter in den Trainingsläufen sich und seinem Osella PA 20 BMW immer noch Luft nach oben offen lässt. Der Franzose Anthony Loeuilleux im Tatuus Formel Master Honda fuhr so etwas überraschend, wenn auch hauchdünn, die schnellste Trainingszeit, vor den beiden mehrfahren Deutschen Bergmeistern Uwe Lang vom MSC Sennfeld und Frank Debruyne im Dallara F303 Formel 3, der unter der Flagge des Pirmasenser CR-Racingteam startete. Am Renntag steigert sich Lang gleich um eine halbe Sekunde und ging in Führung vor den starken Loeuilleux und Debruyne. Der erst 19-jährige Schweizer Robin Faustini brillierte bei seinem erst dritten Rennen im über 500 PS starken Reynard Cosworth Formel 3000 mit einer soliden, sicheren  und zügigen Fahrweise. Stetig schraubte die Nachwuchshoffnung aus dem Kanton Aargau seine Zeiten herunter und rangierte vorerst auf Rang vier, vor dem F3000-Routinier Daniel Allais aus Frankreich. Uwe Lang baute im zweiten Durchgang seine Führung leicht aus, doch die Verfolger blieben vor dem letzten Lauf noch in […]

Kein Starterfeld von der Stange in Homburg

10. Juli 2017

Mit der diesjährigen Ausgabe des Homburger Bergrennens vom 14.-16. Juli 2017 wird der motorsportliche Traditionsanlass bereits zum 44. Mal vom Homburger Automobilclub (HAC) durchgeführt. Am dritten Juli-Wochenende erwartet die Rennsportfans aus nah und fern, nebst spannenden Rennläufen und einer einmaligen Renn-Atmosphäre, ein umfassender Festzeltbetrieb im offen zugänglichen Fahrerlager. Das schon fast legendäre Rennen in der Saarpfalz lebt nicht nur von den Elitefahrern aus dem In- und Ausland, sondern auch von den Aktiven aus der Region. Die von den HAC-Mitgliedern und einem Freiwilligentrupp aus der 4. Kompanie des Fallschirmjägerbataillon 263 aus Zweibrücken zur Rennstrecke hergerichteten Käshofer Straße, zählt ohne Zweifel zu den anspruchsvollsten Bergstrecken in Deutschland. Vierzehn Kurven, auf 2,4 km Streckenlänge und ein in Europa einmaliger Streckenverlauf, der von der Startlinie bergab mit der darauf folgenden Durchfahrt des Lambsbachtals, über die erste Schlüsselstelle „Brückchen“ verläuft, wird den Aktiven und ihren Rennsportwagen einiges abverlangen. Außer Go-Karts, Renntrucks und der Formel 1 wird die gesamte Palette des Automobilrennsports, im Einzelzeitfahrmodus auf dem heißen Asphaltband zwischen Homburg und der Sickinger Höhe bei Käshofen bewundert werden können. Tourenwagen aller Couleur und Verbesserungsstufen, Klassik- und Oldtimerrenner sowie reinrassige Rennsportwagen, unterteilt in Monoposto und Sportprototypen gehen auf die Jagt nach Bestzeiten und Rekorden. Bis zu 600 PS sorgen für atemberaubende Beschleunigungsphasen, die die Zuschauer von den beliebten Zuschauerzonen am Start, am Brückchen und am Posten 8 bestens verfolgen können. Um Siege und Pokale geht es für die insgesamt 152 Fahrerinnen und Fahrern aus sechs Nationen in 21 Klassen, je nach Hubraum und Verbesserungsgrad. Das Ringen um den Gesamtsieg ist wie immer am prestigeträchtigsten. Hier treffen mit dem Schweinfurter Uwe Lang (Osella PA 20 BMW Evo), den Franzosen Daniel Allais (Reynard 97D F3000) und Anthony Leouilleux (Tatuus Master F2), unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten aufeinander. Für den erst 19-jährige Schweizer Robin Faustini ist es erst das dritte Rennen in der „Königsklasse“ Formel 3000. Das Nachwuchstalent ist zurzeit europaweit der jüngste Fahrer eines solchen Boliden, aber noch in der Aufbauphase. Überhaupt kommen die Fans reinrassiger Rennsportfahrzeuge diesmal besonders auf ihre Kosten. Allein 13 Monopostos haben in der 2-Literklasse gemeldet, was an längst vergangene Zeiten der 1980er und 90er Jahre erinnert. Aus diesem Pulk kommen mit dem zweifachen Deutschen Meister Frank Debruyne (Formel 3 Dallara) vom Pirmasenser CR-Racingteam und Georg Lang (Formel Renault 2.0), dem Sohn des vierfachen Deutschen Champions Uwe Lang, weitere Anwärter auf Top-5 Platzierungen. Nicht zu vergessen sind in dieser Aufzählung die beiden Sportwagenpiloten Dino Gebhard aus Kehl (Osella […]

Familien-Tag beim Wolsfelder Bergrennen

6. Juni 2017

Lang, lang ist´s her, dass ein Vater-Sohn-Gespann gemeinsam auf dem Gesamtsiegerpodium eines Berg-DM Laufes stand. In den letzten 30 Jahren war dies jedenfalls nicht der Fall. Die Schweinfurter Familie Lang, schrieb somit beim 55. Wolsfelder ADAC Bergrennen des Pfingstwochenendes 2017 Geschichte. Doch der Reihe nach. Bereits im, oder besser gesagt nach dem ersten Trainingslauf, der in Wolsfeld traditionell am Pfingstsonntag stattfindet, schrumpfte der Kreis der Sieganwärter, nachdem der Osella PA 2000 Honda des Vorarlbergers Christoph Lampert schlagartig in Flammen stand. So geschehen nach der Zieldurchfahrt. Nach seinem 10. Gesamtplatz beim EM-Lauf am Rechberg, zudem als bester Österreicher, hatte sich Lampert bei seinem zweiten Start mit dem neu angeschafften Rennsportwagen einiges vorgenommen. Nach einer ersten Bestandsaufnahme im Fahrerlager wurde ein Schaden von 15-20.000 € geschätzt. Karosserie, Verkabelung und der Unterboden hatte einiges abbekommen. Die in Reitnau und St. Anton geplanten Rennteilnahmen fallen erst einmal flach für den akribischen Österreicher. Aber auch der Dauergast in Wolsfeld, der Schweizer Bruno Ianniello, muss sich langsam aber sicher aus seinem „Wohnzimmer“ verdrängen lassen. Der legendäre Lancia Delta S4 von „Raketen Bruno“ lief am Renntag nicht rund und man musste schon die zweite Seite des Rennergebnis aufschlagen um den Namen Ianniello zu finden. Neben Uwe Lang und Frank Debruyne konnten Thomas Conrad und Ralf Kroll in den Trainingsläufen ihre Einstufung in den Favoritenkreis bestätigen. Georg Lang hielt sich im Formel Tatuus Renault vornehm auf Rang 9 zurück und wiegte die Konkurrenz derweil in Sicherheit. Nachdem die Nacht zum Renntag von Regenschauern verschont blieb, konnten die drei Rennläufe am Pfingstmontag bei optimalen Bedingungen beginnen. Mit 1:02,39 min setzte Uwe Lang im bewerten Osella PA 20 BMW Evo gleich die Bestzeit des ganzen Wochenendes und legte den Grundstein zu seinem dritten Wolsfeld-Gesamtsieg nach 2010 und 2011. Frank Debruyne im Dallara Formel 3, unter Bewerbung des pfälzischen CR Racing Teams, musste im zweiten Durchgang schon einem Rückstand von mehr als einer Sekunde auf Lang Senior nachlaufen und konnte mit persönlicher Bestzeit den Abstand nahezu halten. Doch im letzten Lauf, wo Debruyne nach einem Ausrutscher des mittlerweile 79-jährigen Luxemburger Formel 3-Legende Leon Linden mit rot gestoppt wurde und eine Startwiederholung erhielt, zog Uwe Lang weiter davon und schnappte sich das goldene Bit-Fässchen für den Tagessieg mit 2,8 Sekunden Vorsprung auf Debruyne. Die eigentliche Überraschung des Tages war der junge Georg Lang, Sohn des Siegers. Lang Junior verblüffte seine Gegnerschaft am Montagmorgen mit einem Zeitensprung von weit über zwei Sekunden zu […]

Einschreibeliste für das Homburger Bergrennen eröffnet

26. Mai 2017

Das Homburger ADAC Bergrennen ist alljährlich einer der Höhepunkte im Kalender unserer Webseite „Bergrennen in Deutschland“. Das Rennen in der Saarpfalz ist unser Heimspiel und nicht zuletzt durch das seit 1974 veranstaltete Motorsportevent, konnte die Leidenschaft für den Bergrennsport in uns wachsen. Logisch, das „BiD“, neben dem Osnabrücker Bergrennen auch vor Ort als Medienpartner fungiert und die Veranstaltung nach Kräften unterstützt. Somit möchten wir auf die Ausschreibungsunterlagen zur Teilnahme am 44. Homburger ADAC Bergrennen (14.-16. Juli 2017) hinweisen, die ab sofort hier online ist unter www.homburger-bergrennen.de (siehe Downloads, Bergrennen). Ausländischen Gaststartern, die nicht um eine Meisterschaft fahren oder eingeschrieben sind, wird ein ermäßigtes Nenngeld von 120€ gewährt. Neben den Bestzeitläufen zur Deutschen und Luxemburger Bergmeisterschaft sowie zum KW Berg-Cup schreibt der Homburger AC erneut eine Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) aus. Für den GLP-Modus sind die Startplätze auf 20 begrenzt. Unterlagen sind hierzu genauso online wie die Helfermeldung und die Unterlagen für die Presse. Nennungsschluss für die Teilnehmer ist übrigens Dienstag, den 04. Juli 2017 – 24 Uhr. Die Anmeldefrist für die Presse endet am 05. Juli.

Jelle de Coninck siegt im Turbo-Schlussspurt in Eschdorf

8. Mai 2017

Die 29. Ausgabe des Eschdorfer Bergrennens in Luxemburg fand am Wochenende vor einer weniger starken Publikumskulisse als gewohnt statt (etwas mehr als 2000 zahlende Zuschauer), dies in erster Linie aufgrund der am Sonntagmorgen wenig einladenden Witterungsbedingungen, die sich jedoch im Laufe des Vormittags verbesserten und es der Strecke erlaubten, zum finalen Rennlauf abzutrocknen, der bereits kurz nach 16.30 Uhr zu Ende ging, bedingt durch die im Nachhinein doch wohl etwas verfrühte Entscheidung der Rennleitung, bereits nach Ende des langwierigen, von auf noch feuchter und rutschiger Strecke etlichen Ausrutschern und dadurch bedingten Streckensäuberungsmassnahmen (Ölspur) und Leitplankenreparaturen herausgezögerten ersten Laufs die Zahl der Durchgänge von 3 auf 2 zu reduzieren, eine Entscheidung, die danach aus Reglementsgründen nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte. Während sich am Vormittag die Fahrer der Allradautos wie z.B. dem Escort Cosworth des Schweizers Romeo Nüssli (3.), dem Mitsubishi Lancer von Mario Fuchs (10.), dem Lancia Delta Integrale von Norbert Handa (11.) und dem Porsche GT2 des sechsfachen französischen Tourenwagenmeisters Nicolas Werver (14.) auf der noch feuchten Strecke unters Rennsportwagenfeld mischten, so konnten letztere am Ende doch die ersten 26. Gesamtränge für sich beanspruchen. In 1.00,027 min. hatte nach dem ersten Lauf der vierfache Schweizer Meister Eric Berguerand die Nase seines Lola-Cosworth Fa99 ex-F3000 vorne, gefolgt vom mehr als überzeugenden Franzosen Anthony Loeuilleux (anderthalb Sekunden zurück) im Tatuus-Honda Master, Nüssli, Cyrille Frantz (F, Norma-BMW 4L) und Marcel Steiner (LobArt-Mugen 3L), die alle drei nur durch 23 Hundertstel getrennt waren und zwei weitere Sekunden auf den Leader eingebüßt hatten. Als Neunter dieses ersten Rennlaufs mit 5,6 Sekunden Rückstand auf Berguerand, aber auch Trainingsschnellster am Samstag auf während zwei Läufen trockener Strecke (nur der 3. Trainingslauf fand bei leichtem Nieselregen statt, der sich erst zur letzten Startgruppe verstärkte, wobei Nüssli im ex-Gabat-Cossie Bestzeit fuhr), legte Jelle de Coninck im letzten Rennlauf in 50,536 sec. für die 1850 m lange Strecke die Latte zu hoch, als dass noch einer seiner nachfolgenden Rivalen diese Bestmarke hätte unterbieten können, womit der 34-Jährige den ersten Eschdorf-Tagessieg nach Belgien holte: „Obwohl ich natürlich mit klaren Siegesambitionen hier hin kam, hätte ich dennoch nicht gedacht, dass dies bereits beim dritten Einsatz meines neuen Autos möglich sein würde. Aber das samstägliche Training stärkte mein Vertrauen ins Auto, dessen Fahrverhalten und vor allem auch die Leistung des Turbomotors sich als bestens dosierbar erweisen. Hier in Eschdorf zu gewinnen, das ist der schönste Sieg meiner Karriere, ein Traum!“ Das Fahrtalent […]

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