KW Berg-Cup Kalender 2020 fix – alle Deutschen Veranstalter an Bord

18. Januar 2020

Die Misere zwischen dem Berg-Cup e.V, als Serienbetreiber des KW Berg-Cup und einigen Veranstaltern aus der Deutschen Bergszene, ist vorerst beigelegt. Quasi auf den letzten Drücker sind nun auch die beiden letzten noch ausstehenden Unterschriften, von den Vertretern des MSC Heilbad Heiligenstadt (Ibergrennen) und der RSG Altensteiner-Oberland (Glasbachrennen) unter die Verträge gesetzt worden. Somit sind alle deutschen Veranstalter an Bord und bilden das Grundgerüst für den Terminkalender mit erstmals 14 Rennen. Neben den neun Bergrennen in Deutschland, trifft man sich einmal in Luxemburg und je zweimal in Österreich und der Schweiz. Überraschender Neuzugang, ebenfalls in letzter Minute, ist das Bergrennen St. Urban – Simonhöhe in Kärnten, gelegen 240 km von der Deutschen Grenze bei Salzburg. In allerletzter Minute, quasi um fünf vor zwölf, haben sich der KW Berg-Cup und der MC Heilbad Heiligenstadt für die Saison 2020 einigen können. Unter anderem durch die großzügige Unterstützung eines Sponsors konnte das Organisationsteam rund um Sascha Herz den Vertrag unterzeichnen. „Im Jubiläumsjahr 2020 sind am Iberg wieder alle Rennserien mit an Bord und versprechen ein brillantes Teilnehmerfeld“, bestätigt der sonst in der Berg DM aktive Formel 3-Pilot. Auch die Mannen vom Rennsteig haben nun eingelenkt und somit ist der KW Berg-Cup auch beim einzigen deutschen Lauf zur Berg-Europameisterschaft, beim ADAC Glasbachrennen vom 12.-14. Juli präsent. Im Rahmen von weiteren Gesprächen zwischen allen Veranstaltern und dem Berg-Cup e.V., die im Anschluss an die DMSB-Veranstaltertagung am 8. Februar in Frankfurt anberaumt sind, wird an einem tragfähigen Konzept gearbeitet um die weitere Zusammenarbeit sicherzustellen. Unterdessen wurde das neue, von Thomas Hoffmann konzipierte Online-Einschreibeportal für alle drei Rennserien des Berg-Cup e.V. geöffnet. Zu finden ist dies auf der Webseite www.berg-cup.de über den Menüpunkt „Einschreibung“. „Wir sind auf den Praxistest schon sehr gespannt“, freut sich Berg-Cup Vorstand Uli Kohl. „Und natürlich darauf, wer in der Internationalen Serie (IS) KW Berg-Cup, im KW Berg-National und im NSU-Bergpokal 2020 dabei sein wird“. Bis 31. Januar 2020, also unter einem sportlichen Zeitplan, bleibt das Portal geöffnet. „Danach geht es mit Vollgas an die Produktion des Berg-Cup Magazins, das bereits bis Ende Februar fertig sein soll“, so Kohl weiter. Da das anvisierte Datum Mitte Januar nun vorbei ist, hier das endgültige Meisterschaftsprogramm: 25./26. April 2020 – 17. ADAC Bergpreis Schottenring (D) 02./03. Mai 2020 – European Hill Race Eschdorf (L) 16./17. Mai 2020 – Bergrennen St. Urban-Simonhöhe (A) 31./01. Mai / Juni 2020 – 58. Wolsfelder ADAC Bergrennen (D) 13./14. Juni 2020 […]

Berg-Cup-Legende Klaus Pfannschmidt mit 86 Jahren verstorben

14. Januar 2020

Wie jetzt erst in Bergrennkreisen bekannt wurde, verstarb bereits am 21. Oktober 2019 der langjährig im Bergrennsport aktive Klaus Pfannschmidt. Der gebürtige Berliner begann mit dem Motorsport im Jahr 1962. Zunächst bestritt der später in Daxweiler im Landkreis Bad Kreuznach lebende Camaro-Liebhaber allerlei Slalom, Rallye und Rundstreckenveranstaltungen bis hin zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring. In den 1980er und ´90er Jahren fand er im Bergrennsport seine absolute Leidenschaft und bereicherte mit seinem bulligen 5,8 Liter Chevrolet Camaro Z28 die große Klasse der Gruppe H. Mit diesem 490 PS starken US-Schiff und seinem charakteristischen Schnauzbart war Pfannschmidt einer der Publikumslieblinge der damaligen Zeit und bekannt wie ein bunter Hund. Lange Jahre war der im Alter von 86 Jahren Verstorbene aktives Mitglied des Gruppe H Berg-Cup und des MC Heilbad Heiligenstadt. In den Jahren 2006 und 2007 wechselte der Rheinland-Pfälzer in den Classic-Berg-Cup und beendete danach seine Motorsportaktivitäten unter dem Teamnamen Nieswurz Racing.

Veranstalter auf den Barrikaden – KW Berg-Cup Kalender 2020 weiter vorläufig

11. Januar 2020

Mit der Veröffentlichung des noch vorläufigen Terminkalenders des KW Berg Cup 2020, kommt ans Tageslicht, was schon lange im Untergrund brodelte. Einige Rennveranstalter, meist aus der Deutschen Szene, aber auch ein Österreichischer Veranstalterverein, sind mit den Konditionen des Berg-Cup e.V. zur Vergabe eines Cup-Laufs nicht mehr einverstanden. Lange Zeit spielte man schon mit dem Gedanken die Verträge des Berg-Cup e.V. zu den gegebenen Konditionen nicht mehr zu unterzeichnen. Noch im alten Jahr brachte der MC Heilbad Heiligenstadt den Stein ins Rollen und unterbreitete dem Berg-Cup e.V. ein Gegenangebot. Parallel dazu reagierten drei weitere Orga Teams ähnlich und verweigerten vorerst die Unterschriften unter den Verträgen mit dem Berg-Cup e.V. „So kann es nicht mehr weitergehen“, sagte Christoph Schackmann vom Bitburger Eifel-Motorsportclub, „die Relationen stimmen nicht mehr“. Thomas Bubel vom saarländischen Homburger AC gibt zu bedenken, „dass alle Veranstalter ihre Rennen ehrenamtlich in ihrer Freizeit auf die Beine stellen und es immer schwieriger wird Sponsoren und vor allem Helfer zu akquirieren. Vor allem freiwilligen Helfer zu gewinnen wird mehr und mehr zum Problem, was somit auch zum finanziellen Negativpunkt wird. Denn fehlen die Helfer, muss beispielsweise Personal (Security) teuer eingekauft werden, um behördliche Auflagen sicher zu erfüllen“. Kevin Ferner vom Iberg bringt es auf den Punkt. „Es möchte niemand dem KW Berg-Cup schaden oder ihn kaputt machen, ganz im Gegenteil. Nur die Konditionen für die Veranstalter, die die unternehmerischen Risiken ganz allein tragen, müssen stimmen“. Stein des Anstoßes ist der an den KW Berg-Cup zu entrichtende Poolbeitrag, der in seiner Höhe vielen Rennveranstaltern mittlerweile schmerzlich in der Vereinskasse und dem Budget der Veranstaltung zu Buche schlägt. Ein weiterer Kritikpunkt war und ist das Berg-Cup Magazin, welches von den Veranstaltern über den Multimediabeitrag mitfinanziert wird. Nach Meinung vieler Organisatoren sollte das Magazin, das es seit 1998 in nahezu unveränderter Form gibt, zeitgemäßer in elektronischer und somit kostengünstigerer Form herausgeben oder die Papierausgabe einem völligen Neudesign unterwerfen werden. Im Dezember nahmen die Vertreter der Clubs MC Heilbad Heiligenstadt (Ibergrennen), RSG Altensteiner-Oberland (Glasbachrennen), EMSC Bitburg (Wolsfelder Bergrennen) und des Homburger Automobilclubs (Homburger Bergrennen) eigenständige, mitunter langwierige Verhandlungen mit dem Berg-Cup e.V. auf. Nach zähen Ringen und Zugeständnissen des Rennserienbetreibers haben der EMSB Bitburg und der Homburger AC zwischenzeitlich ihre Unterschriften unter das Vertragswerk gesetzt und haben die Konditionen zumindest für die Saison 2020 akzeptiert. Die beiden Thüringischen Rennen am Iberg und Glasbach konnten sich aktuell noch nicht dazu durchringen. „Wir haben dem Berg-Cup unserer Angebot […]

KW Berg-Cup auch 2019 auf der Essen Motor Show präsent

27. November 2019

Das ist dann schon der zwölfte aufeinanderfolgende Auftritt des KW Berg-Cups auf der Essen Motor Show. Letztes Jahr war der Stand der populären Berg-Rennserie auf der EMS – so das Kürzel für die wohl größte und bedeutendste Messe ihrer Art in Europa – vom Rand mehr in die Mitte der Halle 5 gerutscht. Dort ist er auch aktuell zu finden, B24 ist die Nummer dazu. Nach Ansicht des „Berg-Cup Messe-Managers“ Manfred Schulte und der den Stand betreuenden Mitglieder, hat das für noch mehr Aufmerksamkeit und Interesse der EMS-Besucher gesorgt. „Weil wir am neuen Standort über mehr Platz verfügen, gibt es dieses Jahr dort sogar drei Fahrzeuge zu bewundern“, freut sich Berg-Cup Präsiden Uli Kohl. Eines davon ist das Siegerauto aus dem NSU-Bergpokal, der von Steffen Hofmann und Jörg Davidovic pilotierte NSU TT RPM. Der VW Golf 2 16-Ventiler von Sarp Bilen wird nicht nur den KW Berg-Cup Stand bereichern, sondern am ersten Messesamstag (30.11.) live ab 14:30 Uhr in der Motorsportarena Demorunden drehen. Im Rahmen dieses Auftritts werden auch die drei Berg-Cup e.V. Rennserien präsentiert und Sarp interviewt. „Unser drittes Ausstellungsstück ist der brandneu aufgebaute BMW 2002 von Mario Minichberger, der in seiner Optik der früheren Gruppe 5 entspricht und dessen weiter verbesserter Formel 2 Motor deutlich über 300 PS Leistung abgibt“. Insgesamt wird am Stand B24 Werbung und Öffentlichkeitsarbeit nicht nur für den KW Berg-Cup betrieben, sondern für den vielfältigen Bergrennsport in seiner Gesamtheit. Der auf der EMS aus seinem Nischendasein geholt und großem Publikum gezeigt wird. Betreut wird der Gesamtauftritt wie immer von kompetenten Ansprechpartnern. Am ersten Messe-Wochenende steht freitags und samstags zusätzlich auch Uli Kohl, der Präsident und permanente Streckensprecher des Berg-Cup e.V., für alle Fragen und Anregungen rund um die Themen Bergrennen, KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal bereit. Die Essen Motor Show läuft 2019 vom 30. November bis zum 8. Dezember, der mit erhöhten Preisen verbundene Previewday ist der 29.11. An diesem sowie samstags und sonntags ist die Messe von 9 bis 18 Uhr geöffnet, an den Wochentagen geht’s jeweils ab 10 Uhr los. Das Tagesticket für Erwachsene kostet an der Tageskasse 16 Euro (Previewday 28 Euro). Wer den Kauf vorab unter www.essen-motorshow.de per Internet tätigt kann einen Euro sparen und braucht sich nicht vor den Kassen in die Schlangen stellen. Außer den Standard-Karten gibt es weitere Angebote, wie zum Beispiel am 02.12. den Girlsday oder an den Wochentagen ab 15 Uhr Nachmittags-Tickets zu sehr günstigen Preisen. […]

Andreas Herl nun an der Spitze des Homburger AC

5. November 2019

Der Homburger Automobilclub, als Veranstalter des Homburger Bergrennens, hat einen neuen Mann an der Spitze und ist wieder handlungsfähig. Nach den Rücktritten des 1. Vorsitzenden Christoph Baldes und der Kassiererin Carina Hemmer vom September, fand die notwenige außerordentliche Mitgliederversammlung am 31. Oktober 2019 im Dorfgemeinschaftshaus in Käshofen statt. Eine rekordverdächtige Anzahl stimmberechtige Mitglieder waren gekommen um die vakanten Vorstandsposten neu zu besetzten. Der bisherige zweite Vorsitzende Andreas Herl, dankte den Ausgeschiedenen für Ihr Engagement in der Vergangenheit. Christoph Baldes stand dem HAC insgesamt 15 Jahre vor, Carina Hemmer gekleidete ihr Amt seit 5 Jahren. Für das Amt des 1. Vorsitzenden des Homburger Automobilclubs kandidierte Andreas Herl, der zuvor seine Position als 2. Vorsitzender aufgab. Der System-Schornsteinbau-Unternehmer aus Pirmasens, der von 2002 bis 2011 am Deutschen Berg im Classic-Berg-Cup mit einem Ford Escort Mk II unterwegs und auch in dessen Vorstand aktiv war, wurde an diesem Abend mit 18 Ja-Stimmen (6 Gegenstimmen, 4 Enthaltungen) gewählt. Zum neuen Schatzmeister wurde der Pirmasenser Steuerberater und Diplom Finanzwirt Karl Eichenlaub, mit 20 Ja-Stimmen (5 Gegenstimmen, 3 Enthaltungen) gewählt. Für das Amt des neuen 2. Vorsitzenden konnte die Vorstandschaft Andreas Schumacher aus Käshofen gewinnen. Der Oberbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Käshofen wurde mit 31 Ja-Stimmen, bei eigener Enthaltung gewählt und ist nun das erste HAC-Vorstandsmitglied aus Käshofen, dem Zielort des Bergrennens.

Berg ÖM schrumpft in 2020 um zwei Rennen

26. Oktober 2019

Im kommenden Jahr werden gleich zwei Bergrennen in Österreich im Terminkalender fehlen. Die Veranstalter der Rennen von St. Anton/J. und Altlengbach haben jetzt angekündigt in der Saison 2020 kein Bergrennen austragen zu können. Einzelheiten und Hintergründe sind dazu noch nicht bekannt. Auswirkungen hat dies natürlich auf die Österreichische Berg-Staatsmeisterschaft und auch auf den Deutschen KW Berg-Cup, der zumindest von der Absage in St. Anton betroffen ist. Wie das Emsi-Motorsportteam, als Ausrichter von St. Anton/J. mitteilte, steht die anspruchsvolle Strecke im Ötscherland in 2020 nicht zur Verfügung. Das Team um Michael Emsenhuber machte sich diese Entscheidung nicht leicht, jedoch sprachen einige Faktoren dafür, dass man 2020 das Rennen auf der „Steinleitn“ nicht austragen kann. Für das Jahr 2021 plant man aber wieder ein Bergrennen auszutragen. In einer ähnlichen Situation stecken die Organisatoren des Bergrennens von Altlengbach, das in diesem Jahr erst zum dritten Mal ausgetragen wurde. Im Wienerwald gab es in der Vergangenheit vereinzelte Anwohnerprotesten. Ob diese bei der Absage eine Rolle spielten, ist ebenfalls nicht bekannt. Auch hier möchte das Veranstalterteam 2021 wieder ein Rennen austragen.

Hin macht letzten offenen DMSB-Bergtitel klar

8. Oktober 2019

Die Wiederbelebung des ADAC Bergrennen Mickhausen ist gelungen! Mit einigen neuen Gesichtern und vielen alten Hasen startete der ASC Bobingen in eine neue Epoche. Noch lief nicht alles am ersten Oktoberwochenende wie am Schnürchen, da manchen Orts die Erfahrungswerte fehlten, doch dies fiel kaum auf. Die neue Organisationsspitze um Hinrich Groeneveld, die sich im Verlauf der einjährigen Rennpause gebildet hatte, verzichtet bewusst auf verschiedenen kostenintensive Punkte, wie beispielsweise das Prädikat des Internationalen FiA Bergcups und kann nach der geglückten Reaktivierung, beginnen eigene Ideen weiterzuentwickeln. Im Endeffekt hatte man noch Glück mit dem Wetter, das schlimmer vorausgesagt war, sodass viele Zuschauer das nötige finanziellen Mittel, mit dem vereinzelten Regen in die Vereinskasse spülten. Die herbstlichen Bedingungen, mit langanhaltender Nässe und kühlen Asphalttemperaturen, stellten höchste Anforderungen an die Teilnehmer. Christian Triebstein (Formel 3), Sophia Faulhaber (Honda Civic), Jürgen Hessberger (Fiat) oder Altmeister Erich Öppinger (Osella), schieden mit haarigen Unfällen und arg beschädigten Fahrzeugen vorzeitig aus und haben nun ihre Winterbeschäftigung. Alle waren spätestens am Sonntagabend wieder körperlich wohlauf, aber in der Seele geknickt. So mussten die Entscheidungen in diversen Meisterschaften ohne die Unglücklichen fallen. In der Deutschen Bergmeisterschaft ging es in der Staudenregion nur noch um die Vize-Meisterschaft, hinter dem neuen Champion Hans-Peter Eller, der auch diesmal seine reine Weste in der Klasse E1-1400 ccm nicht beschmutzte. Seine Hoffnungen auf Endrang zwei musste Kai Neu (Ford Focus) schon im letzten Qualifikationslauf begraben. Rallye-Gaststarter Christian Allkofer schnappte dem Saarländer die ach so wichtigen zwei Zusatzpunkte vor der Nase weg. Trotz klarem Sieg in der Gruppe F bis 2 Liter am Renntag, rutschte Neu auf Rang 5 in der DM-Abschlusstabelle ab. Rüdiger Zahn, der Citroen AX-Pilot aus der 1400er Gruppe N, ließ erneut nichts anbrennen und fuhr zur Vize-Bergmeisterschaft. Mit aufs DM-Podium schaffte es zudem der Schwabe Erwin Buck, im VW Scirocco 16V mit Spiess Tunerunterstützung. In der E1-1600 war erneut kein Kraut gegen den schnellen Malermeister gewachsen. Mit einem bemerkenswerten Saisonendspurt und einem weiteren Klassensieg zum Abschluss, kletterte Sportwagen-Pilot Thomas Conrad (CRS-Renault 2.0) noch auf DM-Rang vier. Mit fünf Divisions- oder Tagessiegen und nach dem Umstieg in den potenten Osella PA 30 Zytek V8 (Foto oben), nahm Alexander Hin in der zweiten Saisonhälfte so richtig Fahrt auf. Auf den letzten Metern übernahm der Schwarzwälder die Tabellenspitze des DMSB Berg-Cup für Sportwagen und ist der neue Meister. Hin hielt sich bewusst aus dem Zweikampf um den Tagessieg der beiden Schweizer Eric Berguerand und Marcel […]

André und Björn Wiebe gewinnen in St. Agatha den KW Berg-Cup 2019

26. September 2019

Das vorletzte der insgesamt 13 Rennen zur Internationalen Serie KW Berg-Cup hat so richtig Laune gemacht. Der MSC Rottenegg und seine Mannschaft rund um ihren Organisationsleiter Markus Altenstrasser hatte am Wochenende (21./22.09.) alles im Griff. Eine riesige Kulisse von gut 10.000 Besuchern gab dem „NOBLEND Automobil Bergrennen Esthofen – St. Agatha“ einen würdigen Rahmen. Die Fans wurden bei angenehmen Herbstwetter vom sportlichen Geschehen auf der 3,2 Kilometer langen, flüssig-schnellen Piste, die zwischen Passau und Linz in der Nähe der Schlögener Donauschlinge in Oberösterreich zu finden ist, mitgerissen und bestens unterhalten. Die positive Stimmung förderte auch einen neuen Tourenwagen-Streckenrekord und weitere Höchstleistungen zutage. Davidovic und Hofmann gewinnen erneut den NSU Pokal Unter den insgesamt 153 Startern hielt sich die 42 Fahrzeuge starke Delegation des Internationalen KW Berg-Cups und des NSU-Bergpokals hervorragend, ihre aktiven Fahrer durften trotz harter Konkurrenz mehrere Klassensiege und viele weitere Top-Platzierungen feiern, die sich auch auf die Meisterschaftsstände auswirkten. Im NSU-Bergpokal, der erstmals in St. Agatha dabei war und dort super ankam, machten die aktuellen Leader Steffen Hofmann / Jörg Davidovic durch den Sieg von Steffen den Sack endgültig zu, sie haben ihren fünften gemeinsamen Gesamterfolg jetzt sicher in der Tasche. In der Klasse bis 1150 Kubik setzte sich der erst 23-Jährige Niederbayer Tobi Mayer mit seinem VW Polo 16V souverän durch. Die Abteilung bis 1400 Kubik stand ganz im Zeichen des neuen Deutschen Automobil-Berg-Meisters Hansi Eller, der den VW Minichberger Scirocco 1 16V zu seinem achten Saison-Klassensieg fuhr. Bei den 1600ern sahen sich die KW Berg-Cup-Aktiven sehr harter österreichischer Konkurrenz gegenüber, die aber kein Mittel gegen den entfesselt agierenden Erwin Buck und dessen VW Spiess Scirocco 16V fand. Auch die 2-Liter-Abteilung erlebte einen KW Berg-Cup-Fahrer auf der obersten Stufe des Siegerpodests. Mit einem Gala-Auftritt konnte sich Thomas Strasser, der KW Berg-Cup Gesamtsieger von 2018, im VW Minichberger Scirocco 1 16V diese Position sichern. Auf Platz zwei beendete Björn Wiebe im Renault Clio BTCC seinen St. Agatha-Trip. Damit krönte sich der 32-Jährige zusammen mit seinem drei Jahre jüngeren Bruder André im Team zum dritten Mal nach 2016 und 2017 zum KW Berg-Cup Gesamtgewinner. Schagerl übertrumpft Plasa-Rekord Da in Österreich oberhalb von 2000 Kubik nur mehr eine einzige, mit Super-Boliden gefüllte Klasse ausgeschrieben wird, hatten die KW Berg-Cup-Asse, die mit einer Ausnahme über maximal 3 Liter Hubraum verfügten, naturgemäß einen schweren Stand. Nichtsdestotrotz powerten sich im 26-Wagen-Feld zwei KW Berg-Cup’ler unter die Top-Ten: Günter Göser schaffte im Opel Kadett […]

Alexander Hin vor der Titelverteidigung in Eichenbühl

3. September 2019

Der Motorsportclub Erftal hat angerichtet für das 52. Bergrennen in Eichenbühl und über 200 Starter aus dem In- und Ausland wetteifern um Zeiten und Platzierungen. Eine Frage schient schon vorab geklärt, die nach dem Gesamtsieger. Denn das haushohe Favorit Alexander Hin kann sich nur selbst schlagen oder ein technisches Problem bremst ihn aus wie beim Osnabrücker Bergrennen. Das durchgescheuerte Kabel ist als Ursache identifiziert und der Schweinfurter Uwe Lang hat mit seinem Rennteam Alexander Hin seinen Osella PA 30 perfekt vorbereitet. Alexander Hin hatte im Vorjahr seinen zweiten Gesamtsieg nach dem Jahr 2004 in Eichenbühl gefeiert, damals jeweils in einem Reynard-Formel 3000-Renner. Schon 2018 fuhr er bis auf eine halbe Sekunde an den Streckenrekord heran, den Patrick Zajelsnik seit dem Jahr 2014 mit 1:11,52 Minuten hält. Da der Osella PA 30 ziemlich das Beste ist, was heutzutage im Bergrennsport zu haben ist, „will ich natürlich den Streckenrekord angreifen“, sagt Alexander Hin, der solche Ankündigungen heuer schon mehrmals in die tat umgesetzt hat. Hinter ihm streitet sich die Armada der Formel 3-Piloten um die zwei weiteren Plätze auf dem Gesamtsiegerpodest. Das Quartett Christian Triebstein, Mathieu Wolpert, Robert Meiers und der Schweinfurter Georg Lang macht sich berechtigte Hoffnungen auf Spitzenplatzierungen, eine ähnliche Kragenweite haben der CRS-Pilot Thomas Conrad und Klaus Hoffmann vom AMC Kitzingen in seinem Opel Astra V8, der einst in der DTM seinen Dienst tat. Auf der 3,05 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke mit bis zu 250 Km/h in der Spitze fallen Vorentscheidungen in der Deutschen Meisterschaft und den Berg-Cups des DMSB und dem KW-Berg-Cup. Im Tourenwagen-Segment kommen die Fahrer zweier PS-Monster für die Spitzenposition in Betracht, der Österreicher Herbert Stolz im Porsche 935 DPII mit geschätzten 800 PS und Odenwälder Lokalmatador Holger Hovemann im Opel Kadett GT/V8 mit 700 PS. In der Deutschen Bergmeisterschaft führt Scirocco-Pilot Hans-Peter Eller mit 162 Punkten, ihm können auf dem Weg zum Titel nur theoretisch noch Rüdiger Zahn, Christian Triebstein und Kai Neu gefährlich werden. Im DMSB-Sportwagen-Berg-Cup liegt Christian Triebstein mit 116 Punkten an der Spitze, vor Georg Lang und Alexander Hin. Derweil dürfte bei Patrick Orth nichts mehr anbrennen auf dem Weg zum Triumph im DMSB-Tourenwagen-Berg-Cup, hier liegt der BMW-Pilot fast uneinholbar vorne. Aus Sicht der heimischen Fans stehen die Eichenbühler Nils Abb (VW Schneider-Polo), Sophia Faulhaber (Honda Civic Typ R) und Christof Hörnig (Renault Clio) sowie weitere Fahrer des MSC Erftal im Blickpunkt. Gleiches gilt auch für den Mainbernheimer Christian Handa im Lancia Delta […]

Steiner hofft auf das «Stängeli» von Oberhallau

23. August 2019

Es geht Schlag auf Schlag: Am Wochenende steht mit dem Bergrennen in Oberhallau (SH) bereits der sechste Lauf in der Schweizer Berg-Meisterschaft auf dem Programm. Für die Schweizer Bergrennfahrer geht es Schlag auf Schlag weiter. Am Wochenende geht es in Oberhallau mit dem sechsten Lauf zur Schweizer Bergmeisterschaft weiter. 250 Fahrer haben sich eingeschrieben, darunter auch 41 Teilnehmer des deutschen KW Berg-Cups, die in der Internationalen Serie eingeschrieben sind und somit beim beliebten Gipfelsprint-Event im Schweizer Kanton Schaffhausen eine echt starke Gruppe bilden. Das Aufgebot reicht vom 1,15-Liter VW Polo 16V, den Hugo Moser fahren wird, bis hin zu Holger Hovemanns 5727-Kubik-Dampfhammer namens Opel Kadett C GT/R V8. Spannung und volle Felder sind garantiert. Und wie zuletzt in Les Rangiers ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wieder einige Rekorde purzeln. Der absolute Streckenrekord hat schon seit 2012 Bestand. Marcel Steiner absolvierte die exakt drei Kilometer lange Strecke damals in 1:08,49 min. «Das ist meine letzte Bastion», sagt Steiner etwas reumütig. «Und ich gehe davon aus, dass auch dieser Rekord am Sonntag ausradiert wird.» Die Hoffnung, dass dem LobArt-Piloten eine neue Bestmarke gelingt, ist allgegenwärtig. «Natürlich strebe ich meinen zehnten Gesamtsieg an, schliesslich will ich das „Stängeli“. Aber ich vermute, dass da mindestens einer etwas dagegen hat.» Dieser eine ist Eric Berguerand. Der Walliser kehrt am Wochenende zurück, nachdem er in Les Rangiers traditionsgemäß auf den Start verzichtet hatte. Seine Bilanz in der bisherigen Saison ist beeindruckend. Die ersten vier Bergrennen hat der Meisterschaftsleader allesamt gewonnen. Bis auf Anzère, wo es geregnet hat, hat er dabei immer eine neue Rekordzeit aufgestellt. Doch damit nicht genug: Berguerand war bisher in neun von zehn Läufen der schnellste Fahrer. Nur in Anzère konnte ihm Steiner im ersten Lauf das Wasser reichen. Die Frage nach dem Favoriten ist damit geklärt. Trotzdem gibt sich Steiner kämpferisch: «Oberhallau war immer ein gutes Pflaster. Ich hoffe, das bleibt so.» Im Vorjahr gewann der Berner die Zeitenjagd durch die Klettgauer Weinberge. Zweiter wurde damals Joël Volluz. Berguerand lud seinen Lola FA99 2018 nach Motorproblemen frühzeitig auf. Apropos Volluz: Der junge Walliser wird in Oberhallau aufgrund der Getriebeprobleme, die er in Les Rangiers hatte, fehlen. Bei den Tourenwagen dürfen sich die Fans auf ein neuerliches Duell zwischen Ronnie Bratschi und Roger Schnellmann freuen. Zwischen den beiden Mitsubishi-Fahrern steht es in Sachen Siege 3:2 für Schnellmann, wobei Bratschi schon zwei technisch bedingte Ausfälle zu beklagen hatte. «Das ist auch der Grund, weshalb […]

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