Termine 2017 – FiA Europa Bergmeisterschaft

5. November 2016

Nach fünfjähriger Pause steht das ÖAMTC Rechbergrennen, als Großer Bergpreis von Österreich vom 21.-23. April 2017, wieder als Eröffnungsveranstaltung der Berg-Europameisterschaftssaison im Terminkalender der FiA, der an diesem Wochenende im Rahmen  der EBM-Siegerehrung im spanischen Oviedo offiziell ratifiziert wird. Seit 2011 kam diese Ehre dem südfranzösischen Bergrennen am Col St. Pierre zu, das zumindest im kommenden Jahr, nach eben so langer Auszeit, vom zentralfranzösischen Rennen auf den Mont Dore (18-20. August) abgelöst wird. In St. Jean du Gard wird jedoch das Rennen als Opening zum FiA International Hill Climb Cup 2017 stattfinden. An Hand des Rotationsprinzips der Italienischen Veranstalter ist am Wochenende des Juni-Juliwechsel 2017 der Klassiker von Trento-Bondone wieder in den Kalender des höchsten Bergprädikats gerutscht. Im Zuge der Feierlichkeiten „500 Jahre Luther-Reformation“ musste der das ADAC Glasbach-Bergrennen, als deutscher EM-Part von seinem angestammten Termin weichen und findet voraussichtlich einmalig vom 9. – 11. Juni, also auf dem alten Trier-Termin statt. Hier die komplette Auflistung: 21.-23. April 2017 – ÖAMTC Rechbergrennen (AUT) 05.-07. Mai 2017 – Rampa Int. Da Falperra (PRT) 12.-14. Mai 2017 – Subida Al Fito (ESP) 02.-04. Juni 2017 – Sternberk Ecce Homo (CZE) 09.-11. Juni 2017 – ADAC Glasbachrennen (DEU) 30.06.-02. Juli 2017 – Trento Bondone (ITA) 14.-16. Juli 2017 – Hill Climb Limanowa (POL) 21.-23. Juli 2017 – Dobsinsky Kopec (SVK) 11.-13. August 2017 – Course de Cote Mont Dore (FRA) 18.-20. August 2017 – Course de Cote St. Ursanne-Les Rangiers (CHE) 01.-03. September 2017 – GHD Ilirska Bistrica (SVN) 15.-17. September 2017 – Buzetski Dani (HRV)

Pedavena: Magliona gewinnt Finale der Bergmeisterschaft Italiens

21. Oktober 2016

Omar Magliona im ex-Faggioli Norma M20 FC Zytek dominierte die 34. Auflage des Bergrennens „Pedavena – Croce D’Aune“, das zeitgleich mit dem FiA Hillclimb Masters das große Potential an Top-Fahrern in Italien vor Augen führte. Das Rennen am südlichen Rand der Dolomiten war zwölfter und letzter Lauf der italienischen Bergmeisterschaft 2016, organisiert von den „Freunden von Pedavena“, die die letzten Titel der Saison zugeordneten. Der sardische Pilot von der Scuderia CST dominierte beide Durchgänge auf sehr rutschigem Geläuf, nachdem in der Nacht Regen gefallen war und die Piste sehr zögerlich abtrocknete. Das Podium erklimmen durfte weiter der Sizilianer Vincenzo Conticelli, der es mit wenig Streckenkenntnis bei diesen schwierigen Bedingungen in seinem Osella PA 30 Zytek doppelt schwer hatte. Der dritte Platz gelang dem Trentiner Adolfo Bottura, die übermäßige Risiken am Steuer des mächtigen Osella FA 30 Zytek scheute. Mitfavorit Dany Zardo stoppten  technische Probleme am Lola Zytek auf den ersten Kilometern des zweiten Laufs. Luca Ligato ist italienischer CN-Gruppen-Meister. Der 23-jährige Inhaber von Reggio Calabria Jonia Corse gewann die Herausforderung des letzten Rennens mit seinem dem Osella PA 21 EVO Honda, trotz einigen Nervenkitzels vor dem Rennstart, sprang für den Mann aus Kalabrien am Ende der 4. Platz im General von Pedavena heraus.

Masters: Goldmedaillen gehen an Faggioli, Moran und Peruggini

10. Oktober 2016

Nachdem sie bereits im Training die besten Zeiten erreicht hatten, bestätigten der Italiener Simone Faggioli (Norma M20 FC Zytek V8, Kategorie 2), der Brite Scott Moran (Gould GR61X, Kategorie 3) und der Italiener Lucio Peruggini (Ferrari 458 Italia GT3, Kategorie 1) auch im sonntäglichen Rennen ihre Überlegenheit. Sie holten damit die drei beim Hillclimb Masters vorgesehenen Goldmedaillen. Bei der sehr gelungenen zweiten Auflage im tschechischen Šternberk ging die Slowakei als Gewinner des Nationencups hervor, überdies siegte der Italiener Andrea Bormolini (Osella) bei den Junioren (U25), und die Französin Martine Hubert (Norma M20 BMW 3.0) schwang in der Damenwertung obenaus. Am Ende der zweiten Auflage des FIA Hillclimb Masters ist Simone Faggioli überglücklich: «Diesen Sieg wollte ich mir nicht entgehen lassen!». Obwohl neunfacher Europameister und eine lebende Legende im Bergrennsport, ist es ihm erst jetzt gelungen, seine erste Goldmedaille in diesem Wettbewerb zu erobern. «Vor zwei Jahren in Eschdorf musste ich mich mit Silber begnügen. Für diese Niederlage wollte ich mich unbedingt revanchieren, und dieser Sieg war mein erklärtes Ziel. Der Kampf gegen Christian Merli war toll, musste ich doch meine letzten Reserven mobilisieren. Dieses Rennen ist einzigartig, sowohl durch seinen Status als auch durch seine Aura. Alles entscheidet sich an einem einzigen Tag und auf einem relativ kurzen Parcours, wo man jeden Fehler auf der Uhr teuer bezahlt. Der Druck war also groß, aber alles hat bestens geklappt, und ich bin überglücklich, dass ich die Tagesbestzeit aller Kategorien erzielen konnte. Europameister, italienischer Meister und nun noch die Goldmedaille beim Masters, besser hätte meine Saison 2016 nicht verlaufen können!» Einmal mehr musste sich Christian Merli mit dem zweiten Platz begnügen. Dabei hatte er sich mit seinem Osella FA30 Evo-Fortech bis zuletzt nach Kräften gewehrt. Nach dem zweiten Lauf nur knapp eine halbe Sekunde hinter seinem ewigen Rivalen, wollte er im dritten Versuch nochmals alles auf eine Karte setzen, doch kurz vor dem letzten Lauf begann es leicht zu regnen, sodass die letzten Kurven vor dem Ziel feucht waren. So fuhr Merli absichtlich langsam die Strecke hoch, um auf Faggioli zu warten, und die beiden überquerten nebeneinander das Ziel. Ein sympathisches Bild und Ausdruck der kollegialen Atmosphäre, die beim Masters 2016 geherrscht hat. Diese wenigen Regentropfen verhinderten aber eine Top-Platzierung der Italiener im Nationen Cup. Hinter den beiden Aushängeschildern der Europameisterschaft holte schließlich Sébastien Petit (Norma M20FC-Mugen V8) die Bronzemedaille, was den Franzosen umso mehr freute, weil er am Samstag nach technischen Problemen (Ölpumpe) am […]

Mehr als nur ein Bergrennen – 131 Fahrer beim zweiten Masters dabei

5. Oktober 2016

Die noch junge Geschichte des FiA Hill Climb Masters wird am kommenden Wochenende im tschechischen Sternberk eine Fortsetzung finden. Zum zweiten Mal, nach der grandiosen Premiere im luxemburgischen Eschdorf in 2014, werden die besten Bergrennspezialisten Europas bei einem Event vereint sein, doch das ist nicht immer gewährleistet. Die auf 3,3 km verkürzte, fast permanente Bergrennstrecke von Ecce Homo, die ein Stück am Sternberker Stadtrand entlangführt, dürfte den Protagonisten der Berg-Europameisterschaft und vor allem den 30 einheimischen, tschechischen Teilnehmern bestens bekannt sein. Völliges Neuland betreten hingegen erneut die starken Piloten aus Großbritannien oder die erstmals am Masters teilnehmende Abordnung aus Griechenland. Beide Landesmannschaften reisen übrigens mit eigens gecharterten Trucks im Sammeltransport an. Bedauerlicher weise fehlen die noch in Eschdorf durch ihr sympathisches Auftreten aufgefallenen Teams aus Malta und Irland, denen die lange Anreise in den Osten der Tschechischen Republik zu beschwerlich war oder der von der FiA vorgegebene Zweijahresrhythmus aus vielerlei Gründen nicht in die Saisonplanung passt. Am 8. und 9. Oktober werden sicherlich Bergrennsportfans aller Herren Länder das Wochenende vor ihren PC´s oder Notebooks verbringen, denn wie man hört werden die Läufe zum FiA Hill Climb Masters live im Internet zu verfolgen sein, und das beschränkt sich nicht nur auf den Zeitenmonitor. Acht Kameras werden am Renntag für ein Live-Streaming auf Youtube sorgen und auf die kleine Stadt Sternberk, mit ihren 14.000 Einwohnern gerichtet sein. Dort besitzt der Motorsport eine lange Tradition, wurde doch bereits 1905, also vor 111 Jahren erstmals ein Anlass für Automobile ausgetragen. Doch zwei von drei Goldmedailliengewinner aus 2014 werden beim Live-Stream nicht über den Bildschirm flimmern. Der Norma M20 FC mit dem 4-Liter V8-BMW-Triebwerk von Nicolas Schatz, also des Französischen Bergmeisters der letzten Jahre, ist derzeit auf dem Pariser Autosalon ausgestellt und auch der 2014er Kategorie 2-Sieger Eric Berguerand, der erneut die Schweizer Berg-Krone mit seinem Lola Cosworth-E2-SS-Umbau gewinnen konnte, machte keine Anstalten in Richtung Masters. Aus bekannten Gründen (BiD berichtete) wird auch der 2014ner Bronzeträger und U25-Hero David Hauser aus Luxemburg fehlen. Zudem war das vergangene Rennwochenende sehr verlustreich. Die beiden Schweizer Reto Meisel und Marcel Steiner sowie die Deutsche Speerspitze Holger Hovemann mussten ihre geplante Teilnahme am Masters auf Grund von technischen Defekten oder gar Unfällen absagen. Doch wir wollen hier ja nicht nur aufzählen wer alles nicht in der Region Olmüz von der Partie ist, denn es wird sicherlich auch so interessant und spannend werden. Als Top-Favorit sehen Kenner der Szene vor […]

Faggiolis Schachzug – Vorzeitiges EM-Endspiel in Ilirska Bistrica

31. August 2016

Mit einem ungewöhnlichen Schachzug sucht Titelverteidiger Simone Faggioli am kommenden Wochenende die Titelentscheidung in der diesjährigen Europa-Bergmeisterschaft. Vor dem vorletzten Saisonrennen im slowenischen Ilirska Bistrica liegt der Florentinische Champion gleichauf mit seinem Landsmann Christian Merli, der am Ende bei Punktgleichheit den Titel davon tragen würde. Da beide Rivalen in unterschiedlichen Gruppen dominieren und am Ende  wohl auch punktgleich wären, sucht Faggioli nun die direkte Konfrontation und startet in der Gruppe E2-SS (Single Seater). Sein E2-SC Sportwagen vom Typ Norma M20 FC Zytek V8  tauscht er gegen einen Osella FA 30 aus seinem eigenen Team ein, der auf Pirelli-Reifen rollen wird. Seit dem Jahr 2013 steuerte Faggioli einen solchen Rennwagen nicht mehr bei einem Rennen. Norma Auto Concept-Chef Norbert Santos steht hinter seinem Fahrer und dem kurzzeitigen Markenwechsel. „Wir haben vollstes Verständnis für die Haltung von Simone. Das EM-Reglement ist so, dass der schnellste und erfolgreichste Fahrer, mit dem besten Auto, nicht zwangsläufig Europameister wird. Simone hat keine andere Wahl, als diesen Versuch zu wagen. Die gesamte Norma-Mannschaft unterstützt Simone bei dieser Prüfung und hofft das er beim EM-Finale Mitte September in Buzet, im bewährten Norma erneut den EM-Titel der Kategorie II, für sich und sein Team sowie die Marke Norma sicherstellen kann“.

Foto-Galerie Alpe del Nevegal online!

4. August 2016

Die kleine Sommerpause von „Bergrennen in Deutschland“ ist vorbei und wir steigen wieder voll ins Renngeschehen des nationalen und internationalen Bergrennsports ein. So ganz ohne Bergrennen sind wir aber dann doch nicht ausgekommen. Nichtdestotrotz konnten wieder einen neuen Ground, mit dem italienischen Bergrennen Alpe del Nevegal bei Belluno, am südlichen Rande der Dolomiten, in die jetzt 40 unterschiedliche Bergrennstrecken umfassende Liste aufnehmen. Die 5,4 lange Piste mit zahlreichen Spitzkehren führt in ein bekanntes Skigebiet. Das Starterfeld bot auf den ersten Blick eine Unmenge von Renault Clio und Peugeot 106-Fahrzeugen in den unterschiedlichsten Modifikationen, aber auch ein wunderschönes und großes Feld der historischen Gruppe. Dazu die Akteure aus der Berg ÖM und natürlich, wie in Italien üblich, zahlreiche Formel- und Sportwagen. Aber schaut selbst: http://www.berg-meisterschaft.de/?page_id=5754

Nevegal: Glück des Tüchtigen

4. August 2016

Nach einem reibungslosen Trainingstag bei bestem Sommerwetter, raubte ein Schauer in den Dolomiten allen Rennwagen die Siegchancen beim 42. Alpe del Nevegal-Bergrennen vor den Toren der Stadt Belluno. Karl Schagerl (A) erreichte im VW Golf Rallye noch gerade trocken das Ziel, in E1-Rekordzeit. Den Tourenwagenrekord des unvergessenen Georg Plasa verfehlte er aber deutlich. Den österreichischen Doppelsieg machte Werner Karl im Audi S2 klar. In den ÖM-Wertungen führen weiter Chris-André Mayer (Hinda Civic / Div.I+II), Karl Schagerl (Div.III) und Andy Stollnberger (Dallara F3 / Div. IV+V), der als Bester Österreicher in der Formel-Klasse noch gut punkten konnte. Mit Problemen an der Elektronik seines Renault Super 1600-Motors musste sich der derzteit viertplatzierte in der ÖM-Wertung Franco Berto herumschlagen. Der Mann aus dem bekannten Gardasee-Ort Bardolino, konnte in seinem Formel Renault Monza lediglich zum zweiten Trainingslauf starten und hatte Glück, dass Konkurrent Ferdinand Madrian (Norma M20 V8) wegen eines Krankheitsfalls in der Familie nicht starten und somit ebenfalls keine weiteren ÖM-Zähler sammeln konnte.

Trento-Bondone: Schon wieder Streckenrekord

3. Juli 2016

In völlig überlegener Manier gewann Simone Faggioli zum achten Mal den Berg-Klassiker von Trento auf den Monte Bondone, der diesmal zum FiA Hillclimb Cup und zur Italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) gewertet wurde. Die 17, 3 lange und von unzähligen Spitzkehren gesäumten Strecke, die bis auf eine Meereshöhe von 1.350 Meter führt, bezwang Faggioli, im einzigen Rennlauf am Sonntag, in einer neuen Rekordzeit von 9:07,66 Minuten. Er startet bereits zum dritten Mal mit dem Werks-Norma M20 FC Zytek V8 an diesem Berg und war rund drei Sekunden schneller als im Vorjahr. Lokalmatador Christian Merli kämpfte am Trainingstag mit technischen Problemen am Werks-Osella FA 30, konnte zwar nach nächtlichen Arbeiten am Rennen teilnehmen, doch war der Wagen nicht 100% auf der Höhe. Merli erreichte am Ende zwar das Ziel als Gesamtzweiter, doch eine halbe Minute später als zuvor Faggioli, was ungewohnt deutlich ist. Bei seinem Debüt am Monte Bondone gelang dem jungen Umbrier Michele Fattorini auf Osella PA 2000 Honda (Foto oben) ein hervorragender dritter Rang. Knapp das Podium verfehlte Domenico Scola, der ebenfalls im Training mit elektrischen Problemen am Osella FA 30 Zytek zu tun hatte und dennoch am Renntag weiter Erfahrungen mit dem neuen Sportgerät sammeln konnte. Einen brillanten fünften Platz „over all“ erreichte „Jungvater“ Federico Liber im agilen Gloria C8P, der auch noch unter der 10 Minuten Schallmauer das Ziel erreichte. Aus deutscher Sicht ist zu attestieren, dass Egidio Pisano im Minichberger VW Golf den E1-Gruppensieg auf Gesamtrang 42 ins Schwabenland entführte und Edi Bodenmüller im ungewohnten Renault Clio Cup fünfter in seiner Klasse wurde, was Platz 89 in der Tageswertung bedeutete.

Ascoli: Christian Schweiger ist wieder im EM-Rennen

27. Juni 2016

Doppelte Punkte kassierte Simone Faggioli mit dem Gesamtsieg und Streckenrekord beim italienischen Berg EM Beitrag von Ascoli-Piceno, der auch unter dem Namen Coppa Teodori bekannt ist. Der Ausnahmefahrer hat sich erneut den EM und Landesmeistertitel Italiens zum Ziel gesetzt. Beinah jedes Wochenende sitzt er so im Norma Zytek V8 und trifft dabei genauso oft auf Christian Merli im Werks Osella FA 30, der zweiter wurde. Da beide in unterschiedlichen Gruppen antreten, bleiben beide in der EM punktgleich in Front. Einen starken Einstand im aus dem Schweizer Finanzskandal stammenden ex-Julien Ducommun Osella FA 30 gab der junge Domenico Scola auf Rang 3. Der italienische Jungstar verwies sogleich die bärenstarke Konkurrenz Omar Magliona (ex-Faggioli Norma V8) und EM-Akteur Paride Macario (Osella FA 30) auf die Plätze vier und fünf im Gesamtklassement. In der EM-Kategorie I der Produktionswagen schloss der Österreicher Christian Schweiger mit dem Gruppe A-Sieg auf den bisherigen EM-Leader Nikola Miljkovic (beide Mitsubishi) auf, der in der Gruppe N-Wertung über Rang zwei nicht hinaus kam. Beide liegen nun zu EM-Halbzeit mit jeweils 118 Zählern punktgleich an der Spitze.

Verzegnis: Tourenwagenpiloten im Glück

29. Mai 2016

Wertvolle Punkte zur Italienischen und Österreichischen Bergmeisterschaft, sowie zum FiA International Hill Climb Cup wurden am letzten Maiwochenende beim Bergrennen Verzegnis im italienischen Firaul vergeben, aber anders als gedacht. Chancenlos waren am Ende die zahlreichen Rennwagenpiloten um die Tainingsbesten Simone Faggioli, Christian Merli und Omar Magliona nach einem Schlechtwettereinbruch mit monsunartigem Niederschlagen. Ronnie Bratschi, am Samstag noch auf Trainingsrang 23 in der Tageswertung, kam beim einzig durchführbaren Rennlauf noch trocken die 5,6 km lange Strecke hoch und wurde im 600 PS Mitsubishi Lancer überraschend Gesamtsieger und vor dem besten Österreicher Karl Schagerl im VW Rallye Golf und dem Italiener Marco Iacoangeli im BMW. Pech hingegen für Reto Meisel, zweiter Schweizer im Rekordfeld der 282 Fahrer,  der mit seinem Mercedes SLK 340 Judd V8 wegen des Regens nicht starten konnte. Mit dem Trainingstag war der Aargauer aber recht zufrieden. 1. Ronnie Bratschi (Mitsubishi Lancer Evo) 2’51″97 min 2. Schagerl (VW Golf Rallye-Tfsi-R) + 3″42 3. Iacoangeli (BMW 320i) + 4″71 4. Sbrollini (Lancia Delta Evo) + 5″16 5. Cimarelli (Alfa Romeo 156) + 7″58 6. Pailer (Lancia Delta Integrale) + 8″84 7. Karl (Audi S2-R Quattro) + 8″95 8. Neumayr (Ford Escort 16V) + 10″25 9. Wiedenhofer (Mitsubishi Mirage R5) + 10″40 10. Strasser a (Volkswagen Scirocco) + 11″42.

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