Veranstalter auf den Barrikaden – KW Berg-Cup Kalender 2020 weiter vorläufig

11. Januar 2020

Mit der Veröffentlichung des noch vorläufigen Terminkalenders des KW Berg Cup 2020, kommt ans Tageslicht, was schon lange im Untergrund brodelte. Einige Rennveranstalter, meist aus der Deutschen Szene, aber auch ein Österreichischer Veranstalterverein, sind mit den Konditionen des Berg-Cup e.V. zur Vergabe eines Cup-Laufs nicht mehr einverstanden. Lange Zeit spielte man schon mit dem Gedanken die Verträge des Berg-Cup e.V. zu den gegebenen Konditionen nicht mehr zu unterzeichnen. Noch im alten Jahr brachte der MC Heilbad Heiligenstadt den Stein ins Rollen und unterbreitete dem Berg-Cup e.V. ein Gegenangebot. Parallel dazu reagierten drei weitere Orga Teams ähnlich und verweigerten vorerst die Unterschriften unter den Verträgen mit dem Berg-Cup e.V. „So kann es nicht mehr weitergehen“, sagte Christoph Schackmann vom Bitburger Eifel-Motorsportclub, „die Relationen stimmen nicht mehr“. Thomas Bubel vom saarländischen Homburger AC gibt zu bedenken, „dass alle Veranstalter ihre Rennen ehrenamtlich in ihrer Freizeit auf die Beine stellen und es immer schwieriger wird Sponsoren und vor allem Helfer zu akquirieren. Vor allem freiwilligen Helfer zu gewinnen wird mehr und mehr zum Problem, was somit auch zum finanziellen Negativpunkt wird. Denn fehlen die Helfer, muss beispielsweise Personal (Security) teuer eingekauft werden, um behördliche Auflagen sicher zu erfüllen“. Kevin Ferner vom Iberg bringt es auf den Punkt. „Es möchte niemand dem KW Berg-Cup schaden oder ihn kaputt machen, ganz im Gegenteil. Nur die Konditionen für die Veranstalter, die die unternehmerischen Risiken ganz allein tragen, müssen stimmen“. Stein des Anstoßes ist der an den KW Berg-Cup zu entrichtende Poolbeitrag, der in seiner Höhe vielen Rennveranstaltern mittlerweile schmerzlich in der Vereinskasse und dem Budget der Veranstaltung zu Buche schlägt. Ein weiterer Kritikpunkt war und ist das Berg-Cup Magazin, welches von den Veranstaltern über den Multimediabeitrag mitfinanziert wird. Nach Meinung vieler Organisatoren sollte das Magazin, das es seit 1998 in nahezu unveränderter Form gibt, zeitgemäßer in elektronischer und somit kostengünstigerer Form herausgeben oder die Papierausgabe einem völligen Neudesign unterwerfen werden. Im Dezember nahmen die Vertreter der Clubs MC Heilbad Heiligenstadt (Ibergrennen), RSG Altensteiner-Oberland (Glasbachrennen), EMSC Bitburg (Wolsfelder Bergrennen) und des Homburger Automobilclubs (Homburger Bergrennen) eigenständige, mitunter langwierige Verhandlungen mit dem Berg-Cup e.V. auf. Nach zähen Ringen und Zugeständnissen des Rennserienbetreibers haben der EMSB Bitburg und der Homburger AC zwischenzeitlich ihre Unterschriften unter das Vertragswerk gesetzt und haben die Konditionen zumindest für die Saison 2020 akzeptiert. Die beiden Thüringischen Rennen am Iberg und Glasbach konnten sich aktuell noch nicht dazu durchringen. „Wir haben dem Berg-Cup unserer Angebot […]

Andreas Herl nun an der Spitze des Homburger AC

5. November 2019

Der Homburger Automobilclub, als Veranstalter des Homburger Bergrennens, hat einen neuen Mann an der Spitze und ist wieder handlungsfähig. Nach den Rücktritten des 1. Vorsitzenden Christoph Baldes und der Kassiererin Carina Hemmer vom September, fand die notwenige außerordentliche Mitgliederversammlung am 31. Oktober 2019 im Dorfgemeinschaftshaus in Käshofen statt. Eine rekordverdächtige Anzahl stimmberechtige Mitglieder waren gekommen um die vakanten Vorstandsposten neu zu besetzten. Der bisherige zweite Vorsitzende Andreas Herl, dankte den Ausgeschiedenen für Ihr Engagement in der Vergangenheit. Christoph Baldes stand dem HAC insgesamt 15 Jahre vor, Carina Hemmer gekleidete ihr Amt seit 5 Jahren. Für das Amt des 1. Vorsitzenden des Homburger Automobilclubs kandidierte Andreas Herl, der zuvor seine Position als 2. Vorsitzender aufgab. Der System-Schornsteinbau-Unternehmer aus Pirmasens, der von 2002 bis 2011 am Deutschen Berg im Classic-Berg-Cup mit einem Ford Escort Mk II unterwegs und auch in dessen Vorstand aktiv war, wurde an diesem Abend mit 18 Ja-Stimmen (6 Gegenstimmen, 4 Enthaltungen) gewählt. Zum neuen Schatzmeister wurde der Pirmasenser Steuerberater und Diplom Finanzwirt Karl Eichenlaub, mit 20 Ja-Stimmen (5 Gegenstimmen, 3 Enthaltungen) gewählt. Für das Amt des neuen 2. Vorsitzenden konnte die Vorstandschaft Andreas Schumacher aus Käshofen gewinnen. Der Oberbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Käshofen wurde mit 31 Ja-Stimmen, bei eigener Enthaltung gewählt und ist nun das erste HAC-Vorstandsmitglied aus Käshofen, dem Zielort des Bergrennens.

Regentropfen verhindern Streckenrekord in Homburg

15. Juli 2019

Die Überraschung des Wochenendes, beim 46. Homburger ADAC Bergrennen auf der Käshofer Straße, war nicht die Tatsache dass sich Alexander Hin (Elzach)den Gesamtsieg erstmals in der Saarpfalz holte, sondern die Art und Weise wie er dies bewerkstelligte. Schon mit seine Trainingsbestzeit von 1:07, 818 min, deutlich vor dem Rest des 150 Fahrer starten Feldes, meldete der Schwarzwälder seine Ansprüche auf diesen Wertungslauf der Deutschen und Luxemburger Bergmeisterschaft deutlich an. Als „Spielverderber“ brachte sich am Sonntagmorgen ein Regenschauer in das Geschehen ein. Die Bedingungen auf der so schon sehr anspruchsvollen Bergstraße hinauf nach Käshofen verschlechterten sich. Die gefahrenen Zeiten und Erfahrungen aus den Trainingsläufen waren Makulatur und man war im Schnitt zwischen 15 und 20 Sekunden länger unterwegs. Nach und nach trockneten die 2,6 kurvenreichen Kilometer ab und die Bestzeiten purzelten wieder. Am Anfang noch unter Druck von Thomas Conrad (Dettenhausen) im CRS MTK Renault und Christian Triebstein (Dörnberg) im Dallara F302 Formel 3 vermochte sich Alexander Hin in seinem feuerroten „Spielmobil“ à la Osella PA 30 Zytek deutlicher zu steigern als seine ärgsten Gegner. Im abschließenden dritten Lauf, der wie im Vorjahr bereits kurz vor 16 Uhr 30 beendet war, waren die Bedingungen wieder fast optimal und Hin fuhr mit seinem über 500 PS starken Boliden aus Italien allen davon. Dabei verfehlte der Zimmerermeister den bestehenden Streckenrekord des Luxemburger David  Hauser (Dallara GP2), der vor drei Jahren in 1:05,404 das Ziel sah, nur um hauchdünne 3/10 Sekunden. „Ein zweiter Lauf trockener  Lauf, mit top Konditionen hat mir gefehlt, dann wäre die Rekordmarke sicher gefallen“, blicke Hin auf den Tagesverlauf zurück. „Aber ich weiß jetzt was das Auto zu leisten im Stande ist“. Wie im Vorjahr sicherte sich Thomas Conrad Rang zwei. Rund 1,5 Sekunden dahinter, besetzte Christian Triebstein den dritten Platz. In den Klassen und Gruppen der Tourenwagen, die erneut die Masse des Teilnehmerfeldes am Karlsberg stellten, lockte der morgendliche Regenschauer einige passionierte „Regenspezialisten“ auf den Plan. Der Luxemburger Bergmeister Canio Marchione fuhr im ersten Lauf absolute Bestzeit und rangierte, im Ziel angekommen, auf Rang vier der Gesamtwertung vor etlichen reinrassigen Rennsportfahrzeugen. Der Italo-Luxemburger im BMW 320 STW ließ auch später nichts anbrennen und wurde Tourenwagen-Gesamtsieger. Vier der schnelleren Rennsportwagen konnte er zwar nicht halten, aber Rang 8 in der Tageswertung, vor Publikumsliebling Holger Hovemann (Bödigheim) im Opel Kadett  GT/R V8 belegen. In der E1-Klasse bis 2000 ccm des KW Berg-Cup spielten sich unterdessen Dramen ab. Patrick Orth (Bergweiler) witterte […]

2. Vorschau Homburg: Der Top-Favorit kommt aus dem Schwarzwald

9. Juli 2019

Rein sportlich gesehen erwarten die Insider eine spannende Sekundenhatz um den Gesamtsieg. Alexander Hin reist indes mit stolz geschwellter Brust zum Homburger Bergrennen an. Der Tagessieg des letzten DM-Laufs in Heilbad Heiligenstadt, inklusive neuem Streckenrekord stempeln den Breisgauer zum Favoriten auf den Gesamtsieg. Der Unternehmer aus Elzach kommt in der Saarpfalz zu seinem erst zweiten Renneinsatz in seiner neuen „Italo-Granate“ Osella PA 30, mit einem weit über 500 PS leistenden Zytek V8-Triebwerk. Bei Idealen Wetterbedingungen ist so der Streckenrekord (1.05,404 min, David Hauser (L), Dallara GP2, aus 2016) in Gefahr. Hin das Wasser reichen möchte Anthony Loeuilleux- mit seinem Tatuus Formula Master ist der Franzose Titelverteidiger am Karlsberg. Zum engeren Favoritenkreis zählen weiter Christian Triebstein (Habichtswald-Dörnberg), als Deutscher Berg-Cup Vize-Meister 2018, in einem Dallara Opel Formel 3, sowie die weiteren Formel 3-Vertreter Georg Lang (MSW HS-001) aus Schweinfurt und aus Frankreich Daniel Allais, der den früheren Rennwagen (Foto oben) des heutigen Formel 1-Piloten Valtteri Bottas besitzt. Nicht zu vergessen aus dem Sportwagen-Lager der Schwabe Thomas Conrad im CRS-Renault. Die Masse der Teilnehmer kommt traditionell aus dem Tourenwagen und Silhouetten-Bereich. Die Riege der großvolumigen „Berg-Monster“ führt Holger Hovemann (Buchen) im Opel Kadett GT/R mit V8-Chevrolet-Motor an. Dazu gesellen sich der Schweizer René Ruch im knallroten Ferrari 355 GT, in dessen Heck ein Zytek-V8 aus einem Formel 3000-Rennwagen für den entsprechenden Vortrieb sorgt sowie einige Porsche 911 und das Luxemburger Schilling Team. Zahlreiche Renntourenwagen der Marken VW, Opel, BMW oder Audi aus dem KW Berg-Cup runden das imposante Feld ab. HAC stellt Rekordmannschaft Der Homburger AC ist unter den 10 Veranstaltern aus der Deutschen Bergrennszene, der Verein mit den meisten aktiven Fahren. Rekordverdächtige 18 Aktive aus den Reihen der Grün-Weißen haben sich in die Starterliste eingeschrieben. Dies sind im Einzelnen: Boris Schmidt (Fockenberg-Limbach) Citroen AX GTi, Christian Bächle (Homburg) Peugeot 206 RC, Heinz-Peter Boch (Eberbach) Peugeot 206 Rallye, Volker Stoll (Gehrweiler) Peugeot 206 RC, Ulrich Zeitz (Kelkheim) Citroen C2 GT, Gino Kruhs (Quierschied) Citroen DS3 R3T, Fredi Marquitz (St. Ingbert) BMW 318 is, Martin Kraus (Blieskastel) VW Polo G60, Jonas Steinbrenner (Mandelbachtal) BMW 323i, Daniel Thum (Bexbach) BMW 318i, Rüdiger Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) Porsche 911 GT3, Jochen Stoll (Gundersweiler) Porsche 911 GT3 und Christoph Schwarz (Otterberg) NSU TT. Hervorzuheben ist der Homburger Kai Neu, der mit seinem Ford Fokus ST in der laufenden Saison schon mehrfach den Klassensieg davontrug und aktuell auf Rang 6 in der Tabelle der Deutschen Bergmeisterschaft rangiert. Hinzu kommen […]

1.Vorschau Homburg: Im Rennwagen mit 200 km/h hinauf nach Käshofen

7. Juli 2019

Die Saison der Bergrennen in Deutschland ist mit dem 46. Homburger ADAC Bergrennen vom 12.-14. Juli 2019 praktisch auf dem Höhepunkt angelangt. Nach den Läufen am hessischen Vogelsberg bei Schotten, dem Auslandsstart im luxemburgischen Eschdorf im Mai, dem Eifel-Klassiker von Wolsfeld an Pfingsten, dem auch zur Europameisterschaft zählenden Glasbachrennen in Thüringen und dem Ibergrennen vom letzten Juni-Wochenende im Eichsfeld, zieht es nun den Tross der PS-starken Bergsteiger samt „Schraubern“ und Familien, weiter in die Saarpfalz zur Traditionsveranstaltung auf der Käshofer Straße, zwischen der saarländischen Kreisstadt Homburg und dem westpfälzischen Dorf Käshofen, die Sickinger Höhe hinauf. Dazugesellen werden sich die Fahrerinnen und Fahrer aus der Luxemburger Bergmeisterschaft sowie Gaststarter aus Belgien, Frankreich, Österreich und der Schweiz, sodass das 150 Rennwagen zählende Feld international aufgewertet wird. Wie bei Bergrennen üblich, geht so ziemlich alles an den Start was vier Räder hat, außer Go-Karts, Renntrucks und der Formel 1. Die Vielfalt ist groß. Von 75 bis 750 PS  reicht die Leistungsspanne. Am Ablauf zum Einzelzeitfahren stehen Tourenwagen verschiedener Verbesserungsgrade, Rennsportwagen à la Le Mans und Monoposto-Rennwagen bis Formel 3 und 2. Auch die Old- und Youngtimer-Liebhaber kommen bei der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) auf ihre Kosten. Straffer Zeitplan mit Rahmenprogramm Schon ab dem kommenden Mittwoch werden die ersten Rennteams im Fahrerlager an der L 120 zwischen dem Homburger Schießhaus und dem Stumpfen Gipfel erwartet, um ihre Zelte und Renntransporter in Stellung zu bringen. Ab Freitag (12. Juli – 15 Uhr) ist die Käshofer Straße bis Sonntag 21 Uhr, für den Straßenverkehr voll gesperrt. Um diese Zeit beginnt auf der Fahrerlagerwiese bereits die Technische Abnahme der Rennfahrzeuge, bei freiem Eintritt für interessierte „Technikfreaks“. Jeweils drei komplette Durchgänge an beiden Tagen, werden die Zuschauer zu Gesicht bekommen. Am Samstag stehen von 8 Uhr 30 bis 18 Uhr die Trainings- und Qualifikationsläufe auf dem Programm. Für die Rennläufe um Siege in den Klassen und Gruppen und natürlich in der Gesamtwertung schaltet am Sonntag, ebenfalls bereits um 8 Uhr 30, beginnend mit den leistungsschwächeren Klassen, die Startampel auf Grün. Gegen 19 Uhr ist dann die Siegerehrung im Fahrerlagerfestzelt anberaumt, wo drei Tage lang auch für das leibliche Wohl gesorgt wird. Das Rahmenprogramm besteht aus der Band „Hot Docs“ die am Samstagabend ab 17 Uhr im Festzelt aufspielen wird. Zwischen den Trainings- und Rennläufen geht der 12-jährige Max Reis aus Ramstein, aktuell jüngstes HAC-Mitglied, auf die Strecke. Der Deutsche Meister im Kart-Sport und WM-Teilnehmer präsentiert zwischendurch seinen Rennkart auch am […]

Eine Herausforderung für Mensch und Material

6. Juli 2019

Seit Donnerstagnachmittag (04.07.) verwandelt sich die Landstraße L120 / L264, wie alljährlich seit 1974, wo das Homburger ADAC Bergrennen seine Premiere hatte, in eine für Rennsportler und Zuschauer bestens abgesicherte Natur-Rennstrecke. Die Käshofer Straße, die die Kreisstadt Homburg im Saarland mit der westpfälzischen Gemeinde Käshofen verbindet, ist am Wochenende des 13./14. Juli Treffpunkt für 150 Rennteams aus der gesamten Bundesrepublik, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Man trifft sich zum 46. Homburger ADAC Bergrennen. Aktuell sind Mitglieder des veranstaltenden Homburger Automobilclubs, mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Käshofen, mit dem Streckenaufbau beschäftigt. Mehr als 1.000 Reifenpakte, 1,5 km Schutzzaun, 30 m Betonabweiser und drei Kilometer Absperrband sowie zusätzliche Leitplanken werden aktuell installiert. Am Rennwochenende selbst sind dann bis zu 180, größten Teils ehrenamtliche Helfer, im Einsatz.

Termine 2019: IG Histo-Bergmeisterschaft

17. März 2019

Im Rahmen der Meisterfeier 2018 am 9. März in Regensburg verabschiedete die IG Histo-Bergmeisterschaft  ihr Jahresprogramm für die Saison 2019. Von den insgesamt 10 Läufen der GLP-Serie, finden genau die Hälfte im Rahmen der Deutschen Bergmeisterschaft des DMSB statt. Erstmals tauchen die Bergrennen in Homburg (Saar) und Mickhausen ist der Auflistung auf. Das Gros der IG-Aktiven kommt aus dem nordbayrischen Raum.  Fahrzeuge bis Baujahr 1994 sind zugelassen. Einschreibeibungen sind noch möglich. Infos unter www.histobergmeisterschaft.de 27.04.-28.04. Bergpreis Schotten (DBM) 31.05.-02.05. Ransel Classic 29.06.-30.06. Ziegenrücker Bergrennen 13.07.-14.07. Homburger Bergrennen (DBM) 27.07.-28.07. Hauenstein Bergrennen (DBM) 03.08.-04.08. Lückendorfer Bergrennen 31.08.              Bergpreis Zotzenbach 07.09.-08.09. Bergrennen Unterfranken (DBM) 28.09.-29.09. Histo-Bergcup Lauterbach / Lütterz 05.10.-06.10. Bergrennen Mickhausen (DBM)

Boxengeflüster 12/2018: Wussten Sie schon dass…?

30. Dezember 2018

DASS der deutsche „CM-Pionier“ Ralf Kroll, seit 2017 offizieller Importeur des spanischen Rennwagenbauers SilverCar, kürzlich seinen Händlerbereich für die flinken Renngeräte mit Motorradmotoren vergrößerte. Ab sofort ist der Odenwälder auch SilverCar-Händler für die Schweiz und Belgien. Somit ist Kroll nun in 5 Länder (Deutschland, Österreich, Luxemburg, Schweiz und Belgien), Ansprechpartner und Händler für SilverCar Produkte. DASS im Bad Liebensteiner Ortsteil Steinbach, dem Ausgangspunkt des ADAC Glasbachrennens, seit wenigen Tagen ein Wasserrad Strom für die Straßenlaternen produziert. Initiator des Projekts ist der  Steinbacher Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des DMSB-Fachbereichs Bergrennen Marcus Malsch (CDU). Als sogenanntes „Leader-Projekt“ hat Bad Liebenstein für das Wasserrad rund 78.000 Euro Fördergelder vom Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung erhalten. Die Stromkosten für die rund 250 Straßenleuchten im Ortsteil beziffert der Bürgermeister Michael Brodführer (CDU) auf 25.000 Euro im Jahr. Mit den derzeitigen Wassermengen der Grumbach reiche die Energie für etwa 80 Laternen. Das Wasserrad mit einer Leistung von 2,5 bis 4,5 kW treibt einen Generator an. Nachts fließt der erzeugte Strom direkt in die Straßenbeleuchtung, unterstützt von den 30 kW-Stromspeichern. Diese werden tagsüber aufgefüllt, der restliche Strom wird ins Netz eingespeist. Die Anlage befindet sich in der Alten Bahnhofstraße gegenüber dem NSU-Fahrerlager. DASS Timo Bernhard ab sofort zum Stiftungsrat der ADAC Stiftung Sport gehört. Der zweifache Langstreckenweltmeister und zweimalige Le Mans-Sieger wurde durch das ADAC Präsidium zum neuen Ratsmitglied ernannt. Mit dem Mann vom Homburger Automobilclub gewinnt der Stiftungsrat ein absolutes Multitalent des deutschen Rennsports. Neben den großen Erfolgen im GT- und Langstreckensport sammelte der Saarpfälzer in seiner Karriere auch Erfahrung im Formel-Fahrzeug und siegte bei Rallye-Veranstaltungen und Bergrennen. Bernhard wird im Stiftungsrat zusammen mit ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk, der den Vorsitz inne hat, dessen Stellvertreter Dieter Seibert sowie der zweifachen Rallye-Weltmeisterin Isolde Holderied und DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck zusammen arbeiten. Er übernimmt den Platz des ehemaligen Formel-1- und DTM-Piloten Ralf Schumacher (43), der sich in den vergangenen vier Jahren in der Stiftung engagierte und auf eigenen Wunsch ausscheidet. Des Weiteren stehen die Chancen nicht schlecht, dass Bernhard erneut als Lokalmatador beim Homburger Bergrennen Mitte Juli 2019 an den Start geht, denn das ADAC GT Masters ist da in der Sommerpause. DASS der memotec-Gründer Ulli Mesch sich zum Beginn des neuen Jahres aus dem aktiven Berufsleben zurück zieht und die Geschäfte an seinen Sohn Thomas Mesch übergibt. Ulrich Mesch blicke auf 46 ausgefüllte Jahre voller Engagement und Leidenschaft in verschiedenen Berufen rund um das Kraftfahrzeug und den Motorsport zurück […]

Homburger Automobilclub ehrte seine Bergrennsportler

16. Dezember 2018

Für den Homburger Automobilclub ging am Samstagabend vor dem dritten Advent ein Jahr des Umbruchs und des Übergangs, etwas legerer zu Ende, als die Jahre zuvor. Quasi „Top on the Hill“ feierte man mit den Helfern des Bergrennens und der Riege der aktiven Motorsportler die Jahresabschlussparty, nicht wie sonst im Schlossberg Hotel oder in der Bexbacher Hochwiesmühle. Erstmals begegnete man sich zünftig im Dorfgemeinschaftshaus im westpfälzischen Käshofen, was gut ankam bei den rund 80 Automobilisten, darunter auch einige Gründungsmitglieder. Der Zielort des Homburger ADAC Bergrennens, das die HAC´ler in diesem Jahr bereits zum 45. Mal über die Bühne brachten, wurde von der teilweise neu formierten Vorstandschaft bewusst ausgewählt, um die Kontakte zur Käshofer Bevölkerung und der freiwilligen Feuerwehr der 670 Seelengemeinde wieder zu intensivieren. Das 50 jährige Vereinsjubiläum kam durch die Umstrukturierungen beim Bergrennen und im Club dabei leider etwas zu kurz. Höhepunkt des Abends war die alljährlichen Ehrungen in der Clubmeisterschaft und für verdiente Mitglieder. Der erste Vorsitzende Rechtsanwalt Christoph Baldes eröffnete den Abend und das eigens aus der Homburger Partnerstadt Ilmenau angereiste Gründungsmitglied, der langjährige Vorsitzende Heinz Neuschwander, plauderte über die Gründerjahre des Vereins und die Anfänge des Bergrennens, was Anfang der 1970er Jahre „noch ein Abenteuer war“. Sportleiter Jürgen Guckert konnte im Anschluss über zahlreiche herausragende Erfolge von HAC-Motorsportlern in der abgelaufenen Saison berichten. Rennprofi und Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, war dabei wieder das absolute Aushängeschild. Schon zu Beginn des Jahres siegte der Eigner des Team 75 Motorsport beim „Race of Champions“ im saudischen Riad im Nations Cup. Für viel Aufsehen in der Motorsportwelt sorgte auch Bernhards Rundenrekord auf der Nordschleife des Nürburgrings mit dem Porsche 919 Hybrid. Dazu kamen die ersten Laufsiege in der heißumkämpften GT3-Sportwagenrennserie ADAC GT Masters. So war die Rennsportkoryphäe aus Bruchmühlbach auch in 2018 ein Vorbild für den kleinsten Aktiven im Club, den 11-jährigen Max Reis aus Ramstein. Im Kartsport ist der Schüler ein großes Talent, gewann er doch heuer über 30 Rennen in ganz Deutschland und am Ende die Rotax-Max-Challenge Germany 2018 in der Micro-Kategorie, quasi die ersten Sprosse auf der langen und steilen Leiter hinauf in die Formel 1, was Max zu seinem Ziel erklärt hat. Erst vor wenigen Tagen kehrte Max Reis mit seinem Vater und Förderer Ralph vom Rotax-Challenge Weltfinale in Brasilien zurück, wo der Nachwuchsfahrer mit etwas Pech den 25. Platz unter den Weltbesten seiner Altersklasse erreichte. In der Gesamtwertung der Clubmeisterschaft hatten insgesamt 12 Sportler ihre eingefahrenen […]

Boxengeflüster 11/2018: Wussten Sie schon dass…?

24. November 2018

DASS der mittlerweile 67-jährige Andrés Vilariño kürzlich seine Karriere als aktiver Rennfahrer beendete. Der Spanier gewann in den 1980er und 90er Jahren vier Mal den Titel in der Berg- Europameisterschaft und auch vier Mal die Spanische Bergmeisterschaft und war die letzten Jahre mit einem Norma M20 V8 bei Bergrennen auf der Iberischen Halbinsel unterwegs. Nach 50 Jahren erfolgreicher Rennkarriere hat sich Andrés Vilariño entschieden, in den Ruhestand zu gehen. Nun wird er seinen Tochter Ángela Vilariño bei Bergrennen und Sohn Ander Vilariño, der 2007 den EBM-Titel gewann und heute in europäischen NASCAR-Meisterschaft aktiv ist, in der Welt des Motorsports zur Seite stehen. DASS kürzlich der Klapperstorch der Vorstandschaft des Homburger Automobilclubs einen Besuch abstattete und den neue Organisationsleiter des Homburger ADAC Bergrennens, Sascha Ressmann zum Vater machte. Mit Partnerin Carina Hemmer, die als Schatzmeisterin des Clubs und Kassiererin beim Bergrennen bekannt ist, sind die beiden nun stolze Eltern des kleinen Nick, der am 15. November 2018 um 20 Uhr 52 das Licht der Welt erblickte. Der Stammhalter wog bei der Geburt 3570 Gramm und maß 52 cm. Herzlichen Glückwunsch! DASS das Team Racing Experience der Luxemburger Familie Hauser vor kurzem auch den letzte, von ursprünglich drei Dallara GP2-Rennwagen verkauft hat.  Der Rennwagen ging zwischenzeitlich  per Containerschiff in die USA, in die Gegend von Las Vegas. Der Bolide bescherte David Hauser am Berg und Gary Hauser auf der Rundstrecke sehr viele unvergessliche Momente. DASS die Interessengemeinschaft Rennsportfahrzeuge im Deutschen Bergrennsport zuletzt einen neuen Vorsitzenden wählte. Der Mann an der Spitze heißt nun Stephan Collisi. Der Sportwagenpilot aus Bayern, löst somit Uwe Kaufel ab, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt aufgeben musste. DASS der junge Franzose Fabien Bourgeon in dieser Saison in der CM-Gruppe mit seiner TracKing-Eigenkonstruktion ungeschlagen blieb und alle Rekorde der Kategorie brach. Neben seinen Einsätzen in der Französischen Bergmeisterschaft und ein paar Rennen im Ausland, lief parallel die Weichenstellung für die Zukunft. Aktuell befindet sich Bourgeon in der Entwicklungsphase für einen  neuen Open-Sportwagen für die Gruppen E2-SC und CN. Dies ist ein neues Kapitel, in der Firmengeschichte. In diesen Tagen endet die fünfjährige Entwicklung der TracKing CM-Modelle und die gesamte Manpower wird nun in den neuen E2-SC Sportwagen gesteckt, der zu 100% von Bourgeon konzipiert und konstruiert wird. „Ziel ist es, ein innovatives, modernes und aggressives Auto zu bauen, das einen Cosworth V8-Motor für mich bietet „, sagt Fabien. Der Prototyp soll zum Saisonstart 2019 einsatzbereit sein.

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