Boxengeflüster 08/2017: Wussten Sie schon dass…?

20. Juli 2017

DASS das aus Gerüstbauteilen der Firma Heil aus dem pfälzischen Steinwenden alljährlich aufgebaute Starttor beim Homburger Bergrennen, diesmal besonders schnell abgebaut war. Am Montagnachmittag nach der Rennveranstaltung hatte ein Fahrer einer Miettoilettenfirma, die wir an dieser Stellen namentlich nicht nennen wollen, beim einsammeln seiner „stillen Örtchen“ vergessen den Hebekrahn einzufahren und riss die gesamte Konstruktion mit sich. Das Knäul aus Metallstangen, Gerüstteilen und der Kunststoffbeplankung war enorm. Zum Glück wurde niemand verletzt. DASS die Tour de France 2017 nach ihrer Fahrt durch die Straßen von Eschdorf, die beim Bergrennen als Fahrerlager genutzt werden, am darauf folgenden Tag doch noch eine Bergrennstrecke befuhr. Kurz nach dem Start der 4. Etappe von Bad Mondorf in Luxemburg nach Vittel in Frankreich rollten die weltbesten Radprofis die Strecke des ehemaligen Bergrennens von Remerchen hinunter an die Mosel und gleich danach weiter Richtung Schengen, im Dreiländereck Deutschland, Luxemburg, Frankreich. DASS der Schweizer Herbert Schmid, bei seiner Anreise zum Homburger Bergrennen knapp vier Stunden verlor. Der Schweizer Zoll hatte wohl Angst, das „Hebi“ seinen roten Porsche 996 GT3 im Ausland verkaufen würde, so musste der Garagist aus Günsberg zurück zur Bank, um danach an der Grenze umgerechnet 8.000€ als Kaution hinterlegen zu können. DASS der Nordschwarzwälder Mirko Kappler, langjähriger Helfer und Mechaniker im Team von Uwe und Mathieu Wolpert vom 16.-19. November 2017 für das Team von Mick Schumacher beim Macau Grand-Prix schrauben wird. Mirko, der in früheren Jahren auch schon für das Team von Keke Rosberg in der DTM und Formel 3 gearbeitet hat, wurde vom Sohn des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher für die Reise nach Asien verpflichtet. Und, dass das „K“ in der Typenbezeichnung UWR WFK 07 von Uwe Wolperts blauen Eigenbau-Sportwagens für Kappler steht. DASS der ehemalige Berg-Cup Vorsitzende Peter Reichhuber nach neun Jahren wieder an einem Bergrennen teilnahm. Der Schwabe mit saarländischen Wurzeln belegte Platz sieben in der Gleichmäßigkeitsprüfung des Homburger Bergrennens. Die Idee zu diesem Start hatte Reichhubers früherer Weggefährte Heimo Blatt, bei einem abendlichen Bier im Fahrerlager von Wolsfeld. Blatt besitzt mehrere Peugeot 106 Rallye und stelle dem pensionierten Schulleiter eines seiner Fahrzeuge zur Verfügung.

Harte Fights auf der Homburger Berg und Talbahn

18. Juli 2017

Diese fanden unter fairen Bedingungen statt. Denn das bergab beginnende, für das 44. Homburger ADAC Bergrennen „Karlsberg Rennen“ genutzte 2,6 Kilometer lange Teilstück der Käshofer Straße zeigte sich am 15. und 16. Juli bei nicht zu hohen Außentemperaturen immer trocken. 132 Rennteilnehmer nahmen am Samstag das Training auf. Trotz fast pünktlichem Beginn gegen 8:40 Uhr zogen sich die drei Durchgänge bis kurz nach 18:30 hin. Geschuldet war dies den zahlreichen Vorfällen, deren Bandbreite vom einfachen Technik-Trouble über fällige Kehrpausen bis zu Grabenbesuchen und sonstigen Ausrutschern reichte, die aber allesamt glimpflich verliefen. Am Rennsonntag reduzierten sich die den Ablauf bremsenden Ereignisse deutlich. Zwischen 8:30 und 16:50 Uhr gingen alle drei geplanten Wertungsläufe über die Bühne. Wie es den Teilnehmern des NSU-Bergpokals und des KW Berg-Cups dabei erging und wer sich den meisten Lorbeer sichern konnte, das wollen wir nun gemeinsam betrachten. Da wir uns dabei an die Abfolge des Wettbewerbs halten, schauen wir zuerst in den NSU-Bergpokal. Dieser stellt sein finales Ranking schon in den Übungsauffahrten her. Mit einer einzigen Ausnahme, auf die wir noch eingehen werden. Jörg Davidovic fährt zum Klassensieg. Gaststarter Andreas Reich, dem im zweiten Heat die beste NSU-Laufzeit gelingt, folgt Jörg beständig im Windschatten und wird Zweiter. In der Addition der drei Läufe fehlen ihm lediglich 1,643 Sekunden auf den Gewinner. Platz drei ist die Angelegenheit von Uwe Schindler, Vierter wird Alexander Follmann. Die fünfte Position hat lange Christoph Schwarz inne. Aber im letzten Run spielt sein Motor nicht mehr mit. Schon beim Vorziehen zum Start hört sich der TT gequält an. Auf den ersten Streckenmetern klingt er wieder besser, aber nach kurzer Fahrt kommt leider die Ausfallmeldung. Damit rückt Mike Vogel final auf die Fünf vor. Bei den stark verbesserten Tourenwagen (TW) bis 1150 Kubikzentimeter gibt Jürgen Schneider klar den Ton an und damit auch das Tempo vor, fährt im VW Schneider Polo 16V einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg heraus. Auch Rang zwei ist zu keiner Zeit des Geschehens gefährdet. Jörg Eberle bezieht diesen mit seinem Fiat 127 Super von Beginn an, ist zugleich auch der 1,15-Liter KW 8V-Trophy Gewinner. Etwas enger geht es dahinter zu. Walter Voigt ist mit seinem VW Polo 16V Trainingsdritter. Doch nachdem Bernd Deutsch die beim Bremsausfall an seinem Schneider Audi 50 in der dritten Übungsauffahrt durchlittene Schrecksekunde über Nacht weggesteckt hat, ist am Renntag die dritte Position von Anfang an die seine. Walter Voigt beendet sein Homburg Wochenende als Vierter, die Fünf gehört […]

Die Ära Schöffler ging in Homburg brillant zu Ende

17. Juli 2017

Am Ende standen doch wieder die Deutschen Spitzenfahrer Uwe Lang und Frank Debruyne ganz oben auf dem Siegertreppchen des Homburger ADAC Bergrennens, obwohl es ihnen der Veranstalter nicht leicht gemacht hatte. Das Organisationsteam vom Homburger Automobilclub schaffte es wieder einige internationale Spitzenfahrer in die Saarpfalz, im Südwesten Deutschlands zu locken. Besonders zu bemerken ist hierbei, dass kein einziger Fahrer eingekauft wurden, jedoch den ausländischen Piloten, außer den Luxemburgern die ja um ihre Bergmeisterschaft fuhren, ein ermäßigtes Nenngeld gewährt wurde. Die rund dreieinhalb Tausend Zuschauer an der Käshofer Straße sahen so 28 Gästefahrer, die aus fünf Nationen anreisten. Die Trainingsläufe stocken am Samstag teilweise, geschuldet durch einige glimpfliche Unfälle und technische Defekte. Der Renntag verlief aber dann parademäßig. Zwischenfälle gab es kaum und die Sieger aus drei Rennläufen, standen bereits kurz vor 17 Uhr fest, als Franz Hilger im historischen Chevron B38 Toyota Formel 3 als Letzter die Ziellinie auf der Sickinger Höhe bei Käshofen kreuzte. Der Bayer könnte die letzte Fahrt überhaupt mit einem Rennwagen auf der Käshofer Chaussee absolviert haben, denn Hartmut Schöffler,  der „Macher“ und Organisationsleiter der seit 1974 durchweg jeweils einmal im Jahr laufende Veranstaltung, hat im Alter von 72 Jahren und nach 44 „Dienstjahren“ am Berg seinen Rücktritt erklärt. Ein oder mehrere Nachfolger, die Schöffler noch bei ihrer Arbeit begleiten würde, sind derzeit beim saarländischen ADAC Ortsclub noch nicht benannt. Schöffler und sein Orga-Team lieferten so noch einmal eine tadellose Veranstaltung ab. Wer Uwe Lang kennt, der weiß dass der Schweinfurter in den Trainingsläufen sich und seinem Osella PA 20 BMW immer noch Luft nach oben offen lässt. Der Franzose Anthony Loeuilleux im Tatuus Formel Master Honda fuhr so etwas überraschend, wenn auch hauchdünn, die schnellste Trainingszeit, vor den beiden mehrfahren Deutschen Bergmeistern Uwe Lang vom MSC Sennfeld und Frank Debruyne im Dallara F303 Formel 3, der unter der Flagge des Pirmasenser CR-Racingteam startete. Am Renntag steigert sich Lang gleich um eine halbe Sekunde und ging in Führung vor den starken Loeuilleux und Debruyne. Der erst 19-jährige Schweizer Robin Faustini brillierte bei seinem erst dritten Rennen im über 500 PS starken Reynard Cosworth Formel 3000 mit einer soliden, sicheren  und zügigen Fahrweise. Stetig schraubte die Nachwuchshoffnung aus dem Kanton Aargau seine Zeiten herunter und rangierte vorerst auf Rang vier, vor dem F3000-Routinier Daniel Allais aus Frankreich. Uwe Lang baute im zweiten Durchgang seine Führung leicht aus, doch die Verfolger blieben vor dem letzten Lauf noch in […]

Kein Starterfeld von der Stange in Homburg

10. Juli 2017

Mit der diesjährigen Ausgabe des Homburger Bergrennens vom 14.-16. Juli 2017 wird der motorsportliche Traditionsanlass bereits zum 44. Mal vom Homburger Automobilclub (HAC) durchgeführt. Am dritten Juli-Wochenende erwartet die Rennsportfans aus nah und fern, nebst spannenden Rennläufen und einer einmaligen Renn-Atmosphäre, ein umfassender Festzeltbetrieb im offen zugänglichen Fahrerlager. Das schon fast legendäre Rennen in der Saarpfalz lebt nicht nur von den Elitefahrern aus dem In- und Ausland, sondern auch von den Aktiven aus der Region. Die von den HAC-Mitgliedern und einem Freiwilligentrupp aus der 4. Kompanie des Fallschirmjägerbataillon 263 aus Zweibrücken zur Rennstrecke hergerichteten Käshofer Straße, zählt ohne Zweifel zu den anspruchsvollsten Bergstrecken in Deutschland. Vierzehn Kurven, auf 2,4 km Streckenlänge und ein in Europa einmaliger Streckenverlauf, der von der Startlinie bergab mit der darauf folgenden Durchfahrt des Lambsbachtals, über die erste Schlüsselstelle „Brückchen“ verläuft, wird den Aktiven und ihren Rennsportwagen einiges abverlangen. Außer Go-Karts, Renntrucks und der Formel 1 wird die gesamte Palette des Automobilrennsports, im Einzelzeitfahrmodus auf dem heißen Asphaltband zwischen Homburg und der Sickinger Höhe bei Käshofen bewundert werden können. Tourenwagen aller Couleur und Verbesserungsstufen, Klassik- und Oldtimerrenner sowie reinrassige Rennsportwagen, unterteilt in Monoposto und Sportprototypen gehen auf die Jagt nach Bestzeiten und Rekorden. Bis zu 600 PS sorgen für atemberaubende Beschleunigungsphasen, die die Zuschauer von den beliebten Zuschauerzonen am Start, am Brückchen und am Posten 8 bestens verfolgen können. Um Siege und Pokale geht es für die insgesamt 152 Fahrerinnen und Fahrern aus sechs Nationen in 21 Klassen, je nach Hubraum und Verbesserungsgrad. Das Ringen um den Gesamtsieg ist wie immer am prestigeträchtigsten. Hier treffen mit dem Schweinfurter Uwe Lang (Osella PA 20 BMW Evo), den Franzosen Daniel Allais (Reynard 97D F3000) und Anthony Leouilleux (Tatuus Master F2), unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten aufeinander. Für den erst 19-jährige Schweizer Robin Faustini ist es erst das dritte Rennen in der „Königsklasse“ Formel 3000. Das Nachwuchstalent ist zurzeit europaweit der jüngste Fahrer eines solchen Boliden, aber noch in der Aufbauphase. Überhaupt kommen die Fans reinrassiger Rennsportfahrzeuge diesmal besonders auf ihre Kosten. Allein 13 Monopostos haben in der 2-Literklasse gemeldet, was an längst vergangene Zeiten der 1980er und 90er Jahre erinnert. Aus diesem Pulk kommen mit dem zweifachen Deutschen Meister Frank Debruyne (Formel 3 Dallara) vom Pirmasenser CR-Racingteam und Georg Lang (Formel Renault 2.0), dem Sohn des vierfachen Deutschen Champions Uwe Lang, weitere Anwärter auf Top-5 Platzierungen. Nicht zu vergessen sind in dieser Aufzählung die beiden Sportwagenpiloten Dino Gebhard aus Kehl (Osella […]

In der Skizze zum Bergrennen Homburg ist ein Zuschauerpunkt zu viel eingezeichnet!

5. Juli 2017

Achtung Berg-Cup Magazin Leser: Nun gut, könnte man denken, einer zu viel, das macht doch nichts! Aber dem ist leider ganz und gar nicht so. Denn um das Bergrennen überhaupt genehmigt zu bekommen, arbeitet der Homburger Automobilclub HAC eng mit dem Forstamt zusammen, ist von dessen Entgegenkommen abhängig. Aber dieser zusätzliche Zuschauerpunkt, der unseren Grafik-Gestaltern im Eifer des Gefechtes mit in die Skizze gerutscht ist, ist weder mit dem Forstamt abgesprochen noch von diesem geduldet. Die Rede ist hier vom vorletzten Zuschauerpunkt vor dem Ziel. Um es deutlich zu zeigen, haben wir diesen in der dieser Nachricht beigefügten Streckenskizze rot eingekreist und durchgestrichen. Bitte berücksichtigt das – wenn ihr euch beim Besuch des Homburger Bergrennens auf das Berg-Cup Magazin 2017 stützt – bei euren Planungen. An dieser Stelle ist lediglich eine Sperrzone, ihr dürft euch da auf gar keinen Fall aufhalten! Jegliche, selbst kleine, Missachtung des dort bestehenden Aufenthaltsverbotes kann einen Abbruch der Veranstaltung sowie die Nichtgenehmigung in den Folgejahren nach sich ziehen. Und – so ganz nebenbei – wenn ihr euch in Sperrzonen aufhaltet, genießt ihr trotz ordnungsgemäß gelöster Eintrittskarte keinerlei Versicherungsschutz. Das gilt übrigens für den Besuch aller Motorsportveranstaltungen. Bitte verfolgt das Rennen von den restlichen Zuschauerpunkten aus. Sie sind alle attraktiv und über zum Teil eigens geschaffene Wege und Übergänge sehr gut und vor allem sicher zu erreichen. Wir sind überzeugt, dass wir auf euer faires Verhalten zählen könnenund freuen uns zusammen mit dem Homburger ACsehr auf jeden Zuschauer aus nah und fern. Bitte kommt zahlreich, die bergab beginnende 2,6-Kilometer-Strecke auf der Käshofer Straße ist absolut fordernd und einen Besuch ganz bestimmt wert.

Boxengeflüster 07/2017: Wussten Sie schon dass…?

29. Juni 2017

DASS die Gemeinde Eschdorf, nach den vielen bislang hervorragenden Bergrennen und dem FiA Hillclimb Masters 2014, am kommenden Montag (3. Juli) die dritte Etappe der Tour de France erleben wird. Das 212,5 km lange Teilstück der diesjährigen Tour führt quer durch Luxemburg, von Verviers in Belgien nach Longwy in Frankreich. Der Ort Eschdorf erhielt zudem eine Bergprüfung der Kategorie 3 mit dem Namen „Cote d´Eschdorf“, nach einem 2,3 km langen Anstieg aus Esch an der Sauer. Die bekannte Bergrennstrecke von Eschdorf wird von den besten Radprofis der Welt zwar nicht befahren, doch die Strecke führt durch das Fahrerlager, vorbei am „Portugiesen“ und dem Rennbüro. Anschließend führt die Etappe weiter zur  Kreuzung am Hotel Braas rechts ab, am Wasserreservoir vorbei auf der N12 Richtung Grosbous. Gegen 13 Uhr 20 wird das Peleton in Eschdorf erwartet. DASS der Niederländer Paul Sieljes am ersten Augustwochenende am „Uphöfener Berg“ beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen sein Debüt in einem Formel 3000-Rennwagen gibt. Der junge Mann ist ansonsten überwiegend auf der Rundstrecke im Formel Renault oder Formel Ford unterwegs. Den über 500 PS starken und top-aktuellen Boliden stellt das CMS-Racing Team aus Pisa/Italien zur Verfügung. Dass das überhaupt möglich wurde, ist besonders der Partnerschaft mit dem Unternehmen Dieter Seegers Haus der Verpackungen GmbH und der Firma ZackZack (Friedhelm Bockhorst) aus Lotte in der Nähe von Osnabrück zu verdanken. Damit beim Bergrennen alles in einem einheitlichen Design mit den Partnern präsentiert wird, hat der rennsportverrückte Vater von Paul, Harry Sieljes, jetzt den extra angefertigten, neuen Fahreranzug vorgestellt, natürlich mit den Logos der Partner aus Lotte. DASS der Franzose Geoffrey Schatz seine Premiere in Deutschland beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen geben wird. Somit kommt ein weiterer bekannter und sehr erfolgreicher und schneller Spitzenfahrer des Bergrennsports zum Jubiläumsbergrennen nach Osnabrück. Der Franzose Geoffrey Schatz tritt mit dem superschnellen Formel 3000 Reynard 01 L an. In Frankreich durfte er kürzlich den Norma M20 FC BMW 4.0 Liter von seinem Bruder Nicolas Schatz übernehmen, der kurz vor dem Saisonstart auf die Rundstrecke wechselte. Schon beim ersten Bergrennen mit dem Norma  gewann Geoffrey in Beaujolais die Gesamtwertung, hauchdünn vor Sebastien Petit. Der Automobilsportler aus Azé, nördlich von Lyon, zählt zu den bekanntesten Piloten am Berg. Schließlich konnte er in den vergangenen Jahren eine Reihe von Erfolgen in dem stark besetzten französischen Bergchampionat erringen. Der Vize-Meister aus 2014 und jeweils Drittplatzierte in 2015 und 2016 rangiert nach 6 Läufen in dieser Saison derzeit unangefochten auf dem zweiten Meisterschaftsrang. Geoffrey Schatz […]

Boxengeflüster 06/2017: Wussten Sie schon dass…?

17. Juni 2017

DASS es anlässlich der Veranstaltung „fiftfyfifty“ bei der Firma Hinrichs Licht&Druck für die über 150 eingeladenen Gäste eine große Überraschung gab: MSC Osnabrück-Organisationsleiter Bernd Stegmann hielt nach seiner Begrüßung eine Laudatio auf den Skater-Pionier und Unternehmer Titus Dittmann aus Münster. Titus nimmt seit rund 7 Jahren am Int. Osnabrücker Bergrennen teilt und hat sich dort nachhaltig u.a. durch attraktive Fahrzeuge und die Nähe zum Publikum sowie als Vorreiter der Taxifahrten für Besucher auf der Rennstrecke eingebracht. Daher wurde diesmal im Vorfeld des 50. Int. Osnabrücker Bergrennens eine „Osnabrücker Planke“ , und dazu außerhalb der bisherigen Räumlichkeiten vergeben. In seinen Dankesworten bezeichnete Titus das Rennen am „Uphöfener Berg“ als die beste Motorsportveranstaltung, an der er jemals teilgenommen habe und er werde dort immer wieder hinkommen, solange dort gefahren wird. In diesem Jahr hat Tituts angekündigt, zum Jubiläum einen Original Ford GT 40 zu präsentieren, von denen es weltweit nur sehr wenige gibt. Auf dieses phantastische Fahrzeug dürfen sich die Fans ganz sicher freuen. DASS die Saarländer Vincent Schwartz und David Jakob in den Juni-Ausgabe der bekannten ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ als eine der Kandidaten auf den diesjährigen XY-Preis zu sehen waren. Schwartz ist aktiver Motorsportler im RCN-Cup auf dem Nürburgring und wird in vier Wochen erneut bei seinem „Home-Grand-Prix“, dem Homburger ADAC Bergrennen mit seinem Honda Civic Type R an den Start gehen. Die beiden jungen Männer waren auf Parkplatzsuche in der Nähe des Flughafens Frankfurt-Hahn, als sie in einer Sackgasse einen Mann und eine Frau wahrnahmen. Zunächst vermuten sie ein Liebespaar. Als ihnen doch Zweifel kamen, untersuchten sie die Situation. Schnell war klar, dass die Frau sich gegen den Mann zur Wehr setzte. Die beiden jungen Männer vertrieben den Täter durch lautes Hupen. Anschließend blieb David beim Opfer, einer Stewardess, und rief die Polizei. Vincent verfolgte den Mann und kann ihn schließlich zu Boden bringen und festhalten. Das mutige Einschreiten der beiden wurde von „Aktenzeichen XY“ in einem Film gezeigt, der Täter erhielt 2 Jahre und 9 Monate auf Bewährung. Im Herbst werden insgesamt drei XY-Preise, dotiert mit je 10.000 Euro vergeben, worüber eine Jury abstimmt. DASS nach fast 20 Jahren der Organisationsleiter des Osnabrücker Bergrennens, Bernd Stegmann zum diesjährigen runden Jubiläum wieder einmal alle Funktionäre des Bergrennens zu sich nach Borgloh eingeladen hatte. Trotz Dauerregens folgten über 80 Funktionäre der Einladung des Orga-Teams. „LS“ Holger Maes stellte dabei den vorgesehenen detaillierten Zeitplan für den Aufbau der Rennstrecke zum 50. Int. […]

Einschreibeliste für das Homburger Bergrennen eröffnet

26. Mai 2017

Das Homburger ADAC Bergrennen ist alljährlich einer der Höhepunkte im Kalender unserer Webseite „Bergrennen in Deutschland“. Das Rennen in der Saarpfalz ist unser Heimspiel und nicht zuletzt durch das seit 1974 veranstaltete Motorsportevent, konnte die Leidenschaft für den Bergrennsport in uns wachsen. Logisch, das „BiD“, neben dem Osnabrücker Bergrennen auch vor Ort als Medienpartner fungiert und die Veranstaltung nach Kräften unterstützt. Somit möchten wir auf die Ausschreibungsunterlagen zur Teilnahme am 44. Homburger ADAC Bergrennen (14.-16. Juli 2017) hinweisen, die ab sofort hier online ist unter www.homburger-bergrennen.de (siehe Downloads, Bergrennen). Ausländischen Gaststartern, die nicht um eine Meisterschaft fahren oder eingeschrieben sind, wird ein ermäßigtes Nenngeld von 120€ gewährt. Neben den Bestzeitläufen zur Deutschen und Luxemburger Bergmeisterschaft sowie zum KW Berg-Cup schreibt der Homburger AC erneut eine Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) aus. Für den GLP-Modus sind die Startplätze auf 20 begrenzt. Unterlagen sind hierzu genauso online wie die Helfermeldung und die Unterlagen für die Presse. Nennungsschluss für die Teilnehmer ist übrigens Dienstag, den 04. Juli 2017 – 24 Uhr. Die Anmeldefrist für die Presse endet am 05. Juli.

Gino Kruhs erstmals hinterm Steuer des Citroen DS3 R3T

26. April 2017

Am kommenden Wochenende wird der Saarländer Gino Kruhs, neben Sportwagenfahrer Dino Gebhard und Ford-Pilot Andreas Kokor, einer von sieben Deutschen Teilnehmern beim ostfranzösischen Bergrennen von Abreschviller sein. Der 31-Jährige vom Homburger Automobilclub bestreitet in diesem Jahr erneut die Deutsche Rallyemeisterschaft und das ADAC Rallye-Masters als Co-Pilot an der Seite von Torben Nebel. Die beiden haben für die neue Saison aufgerüstet und das R1-Modell des Citroen DS3 gegen die 215 PS starke R3T-Version eingetauscht, wobei das „T“ für einen 1600ccm-Turbo-Motor steht. „Es ist ein gemeinsames Projekt von Torben Nebel und mir“, erklärt Kruhs. „Torben wird die Läufe der Deutschen Rallyemeisterschaf (DRM) fahren, mit mir auf dem Beifahrersitz. Seit der Saarland-Pfalz-Rallye im März ist der R3T bei uns in Quierschied stationiert und mein Vater Volker und Matthieu Forthoffer haben die Betreuung übernommen. Mein Gruppe H-Renault Megane steht zwar fertig vorbereitet in der Garage, doch ich werde die Bergrennen Abreschviller, Wolsfeld, Homburg und La Broque mit unserem Citroen fahren. Ich möchte einfach mal die Herausforderung annehmen was Neues zu fahren, auch wenn mir klar ist dass ich auf Grund des Gewichtes von 1.050 kg nur eine kleine Chance am Berg habe. Gekauft habe ich mir extra AVON Slicks bei der Crew Knüttel, aber der Spaß und das heil ins Ziel bringen des DS3 R3T steht im Vordergrund, da die DRM für uns absolute Priorität genießt“. Die Technik des R3T wird zur Herausforderung für den Deutsch-Franzosen, denn solche Autos wurden für die Junioren-Rallye WM gebaut. Angefangen von der Startautomatik, der großen Sperre, den Schaltwippen am Lenkrad und mit den verschiedenen Modi zum Ansprechverhalten des Motors, zeichnen diese Komponenten einen echten „Racer“ aus. Das Fahrzeug stammt vom Luxemburger Johny Blom und wurde zuletzt von ex-WM-Fahrer Bruno Thiry bei der Rallye Luxemburg gefahren.

Erfolgreiche Homburger Aktive – Orga-Leiter Schöffler hört nach 2017 auf

6. Dezember 2016

Eine außergewöhnlich erfolgreiche Motorsportsaison ihrer Aktiven feierten rund 100 Mitglieder des Homburger Automobilclubs, mit den Helfern des diesjährigen 43. Homburger ADAC Bergrennens, am zweiten Adventswochenende im Bexbacher Hotel Hochwiesmühle. Dennoch sieht die Zukunft des Clubs nicht gerade rosig aus. Es kommen auf den traditionsreichen ADAC Ortsclub große Herausforderungen zu, denn der Sport- und Organisationsleiter Hartmut Schöffler wird am 15.und 16. Juli 2017 letztmals die Fäden des Homburger Bergrennens in Händen halten und nach über 40 Jahren seinen Posten altersbedingt verlassen. Der Abend der Jahresabschlussfeier des Homburger Automobilclubs stand im Zeichen der Motorsportler, die in den Bereichen Rundstrecke, Bergrennen, Rallye, PKW-Slalom und Jugend-Kart-Slalom eifrig Pokale und Meisterschaftspunkte einheimsten und sogar einen Deutschen Meistertitel in die Saarpfalz holten. Der Homburger Kai Neu konnte seinen Clubmeistertitel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Mit seinem Ford Focus ST verfehlte der KfZ-Service-Techniker nur knapp einen Podiumsrang in der Gesamtwertung der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft und belegte mit sechs Klassensiegen am Ende Rang vier. Erstmals als Club-Vize-Meister ließ sich der Pirmasenser Andreas Germann feiern. Mit seinem Dallara Formel 3-Rennwagen erkämpfte sich der 51jährige Unternehmer am Ende Rang zwei im Deutschen Formel 3-Pokal auf der Rundstrecke. Rang drei des clubinternen Championats sicherte sich der junge Mandelbachtaler Jonas Steinbrenner auf BMW 232i. Mehr als Rang vier wäre für Martin Kraus aus Blieskastel, der lange Jahre als Funker beim Bergrennen im Einsatz war und so zum Motorsport fand, leicht machbar gewesen. Bei seiner Bergrenn-Premiere Mitte Mai in Wolsfeld bei Bitburg beschädigte er seinen VW Polo G40 jedoch bei einem Ausrutscher und musste einige Rennen aussetzen. Die weiteren Plätze gingen an den Eberbacher Heinz-Peter Boch (Honda Civic), Fredi Marquitz aus St. Ingbert (Renault Twingo RS), Christian Bächle aus Homburg (Citroen DS3) und dem zweiten Neueinsteiger des Jahres Christoph Schwarz aus Otterberg (NSU TT), der übrigens schon als Jugendlicher regelmäßig das Bergrennen auf der Käshofer Straße besuchte, dass als Begleitung seines Vaters, der als Lokalreporter arbeitete. Neben den überregionalen und nationalen Erfolgen von Kai Neu und Andreas Germann gelang es dem erst achtjährigen Max Reis ausRamstein-Miesenbach nach dem Gewinn der Saarlandmeisterschaft auch noch den Titel eines Deutschen Meisters im Jugend-Kart-Slalom in seiner Altersklasse zu erringen. Max Vorbild ist logischerweise Timo Bernhard, Porsche-Werksfahrer und einziger Rennprofi aus den Reihen des Homburger AC. Der Weltmeister der Saison 2015 holte für Porsche in diesem Jahr die Marken-Weltmeisterschaft und belegte am Ende mit seinen Team-Kollegen Mark Webber und Brendon Hartley den vierten Platz in der Sportwagen-Langstrecken-WM (WEC), […]

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