Boxengeflüster 04/2018: Wussten Sie schon dass…?

8. April 2018

DASS der neunt platzierte des letztjährigen DMSB Berg-Cup für Tourenwagen Patrick Orth, nach seinem Rallyejahr im Opel Adam Cup 2015, am vergangenen Ostersamstag bei der ADAC Osterrallye Zerf „rückfällig“ geworden ist. Im von Dr. Sascha Berstein zur Verfügung gestellten BMW 323i E36 gelang dem 28jährigen jungen Mann aus Bergweiler bei Wittlich zusammen mit Co Otmar Hoff ein vierter Platz in der Gruppe F über 2000 ccm (2WD) und Rang 34 in der Gesamtwertung von 84 gestarteten Teams. Da der neue 2 Liter Gerent-Motor für seinen weiß-blauen „Berg-BMW E30“ noch auf sich warten lässt, hofft Patrick spätestens bis zu seinem Heimspiel in Wolsfeld an Pfingsten parat zu sein. Bis dahin sind weitere Rallyeeinsätze in Zusammenarbeit mit der bekannten „Sonnenthaler Quertreibertruppe“ geplant. DASS der Ende Februar im Alter von 62 Jahren überraschend verstorbene „Mister Superbike“ Peter Rubatto in den frühen 1980er Jahren auch einige Bergrennen fuhr, dass nicht etwa auf einem Motorrad, sondern in einem Formel Ford. Das vor allem bei Bergrennen im Süddeutschen Raum. DASS der Porsche-Werksfahrer und Eigner des Team 75 Motorsport Timo Bernhard vor kurzem eine teameigene Werbeagentur, namens „Team Bernhard Design“ gründete. Mit diesem neuen Geschäftszweig unterstützen Timo und sein Vater Rüdiger Bernhard zukünftig auch ihren Heimatverein Homburger Automobilclub. Schicke neue Plakate, Flyer, Werbebanner und auch die Umsetzung der neuen Aufkleber „Freie Durchfahrt“, für das 45. Homburger ADAC Bergrennen Anfang Juli,  gehen auf das Konto des Westricher Teams, das sich in 2018 hautsächlich auf die Läufe im ADAC GT Masters und das 24h Rennen auf dem Nürburgring konzentriert. DASS es nach den personellen Umbesetzungen an der Spitze des Organisationsteams beim Homburger Bergrennen, nun Stück für Stück neue Ideen und Verbesserungen in den Veranstaltungsablauf des saarpfälzischen Traditionsrennens einziehen. Zum einen wird es eine Veränderung im Bereich der Bewirtung des Festzeltes im Fahrerlager geben. Nach 16 Jahren, in der sich das „Zeltteam“ um Ralf und Ingrid Sigwart einen ausgezeichneten Namen in der Bergrennszene  machten, trat das Homburger Ehepaar zurück. Gespräche über eine Neuausrichtung des Festzeltbetriebs laufen aktuell. Eine Verbesserung der Sicherheit wird es zudem im Startbereich geben. Die Rennleitung wird zukünftig den Zuschauerbereich rechts, gleich nach der Startline auf einer Länge von ca. 30 Metern mit Betonelementen schützen, sodass in Folge eines technischen Defekts an einem Rennfahrzeug keine Zuschauer gefährdet sind. DASS am Dienstag nach Ostern der erste Verhandlungstag vor einem Gericht in Ilirska Bistrica in der Sache der vermeintlichen Tätlichkeit von Vize-Europameister Christian Merli gegen den Rennleiter des slowenischen […]

Stolls Comeback im Cup-Porsche

26. März 2018

Mit einem 420 PS starken Porsche 997 GT3 Cup wird der Berg-DM-Dritte von 2014 Jochen Stoll sein Comeback in der Deutschen Bergmeisterschaft geben. Am vergangen Sonntag bei den Testfahrten der französischen „Montagnards“ auf dem Rundkurs von Chambley unweit von Metz, hatte der Pfälzer vom Homburger Automobilclub seinen ersten offiziellen Auftritt im kürzlich neu erworbenen Boliden mit 3,6 Liter Hubraum für die große Klasse der Gruppe E1. Der 34jährige KfZ-Meister und Familienvater aus Gundersweiler bei Kaiserslautern wurde bei der Suche nach seinem Wunschauto in den Niederlanden fündig. Die 997 Cup-Version war bislang auf der Rundstrecke und bei Trackdays unterwegs. Mit im Boot bei den Verkaufsverhandlungen hatte Stoll seinen Clubkameraden und Porsche-Spezialisten Rüdiger Bernhard. Der Chef des Team 75 Motorsport und Papa von WEC-Weltmeister und Teameigner Timo Bernhard konnte guten Gewissens zu einem Kauf raten und so wird Jochen Stoll demnächst unter der Bewerbung des aus dem ADAC GT-Masters, VLN und Carrera-Cup bekannten Teams fahren. „Rüdiger hat mir bereits jede Menge Input in Sachen  Porsche gegeben. Ich bin glücklich und sehr dankbar für die tolle Unterstützung und Beratung der Bernhards“, freut sich Stoll. „Nach dem Test vom Sonntag, wo ich insgesamt zweieinhalb Stunden im Auto verbringen konnte, muss ich sagen dass der Porsche gegenüber meinen alten Gruppe F Peugeot 306 S16 eine andere Liga darstellt. Es ist für mich eine riesen Umstellung auf Heckantrieb in Verbindung mit dieser Leistung, dem Zwischengassystem und dem sequentiellen Getriebe. Für den Berg müssen wir auf jeden Fall das Fahrwerk und die Fahrzeughöhe verändern und mit einer Spitzengeschwindigkeit von 280 km/h ist das Auto viel zu lang übersetzt. Da habe ich noch was zu tun“, so Stoll weiter. „Ich hoffe es ergibt sich die Gelegenheit zu einer exklusiven Fahrstunde mit Timo, der ja dieses Fahrzeug bei Porsche mit entwickelt hat“. Jochen Stolls Rückkehr in den Bergrennsport, und dass mit diesem imposanten Boliden, machen einige Sponsoren erst möglich. Hauptsponsor ist Euro Repar Car Service. Dessen Farben fließen nun auch in das Fahrzeugdesign ein, das aktuell von der Werbeagentur „Team Bernhard Design“ entworfen und aufgebracht wird. Team Bernhard Design kümmert sich übrigens seit kurzem auch um das Werbematerial für das Homburger ADAC Bergrennen. A pro Pos Homburg. Auf sein Heimspiel freut sich Jochen Stoll besonders, dazu hat er die Bergrennen Glasbach, Hausenstein und Eichenbühl fest eingeplant. „Weitere Bergrennen könnten dazu kommen. Da wir zuhause noch eine Garage bauen werden, muss ich schauen wie ich das zeitlich hinbekomme“ verrät Stoll. […]

Beim Homburger Automobilclub ging eine Ära zu Ende

5. März 2018

Am 15. Februar 1968 fusionierten die beiden saarpfälzischen Motorsportclubs  MSC Limbach und MSC Homburg im Rahmen einer Versammlung im Homburger Saalbau zum Homburger Automobilclub. Der jetzige Ortsclub im ADAC und Veranstalter des weit über die Grenzen der Region bekannten Bergrennens auf der Käshofer Straße wurde also vor wenigen Tagen stolze 50 Jahre alt. Einer der Ideengeber und Vorantreiber dieses Zusammenschlusses unter dem Namen Homburger AC, war damals Hartmut Schöffler. Der mittlerweile 73-jährige Erbacher kandidierte  Anfang März im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung des Clubs nicht mehr zur Wahl des Sportleiters und schied auf eigenen Wunsch, nach genau 50 Jahren der Vorstandsarbeit aus. Bereits im vergangen November erfolgte die symbolische Lenkradübergabe seines Postens als Organisationsleiter und Kopf des Bergrennens an den Bexbacher Sascha Ressmann. In einer Rede würdigte der erste Vorsitzende, Rechtsanwalt Christoph Baldes Schöfflers Verdienste für den Club und das Bergrennen und überreichte, zusammen mit den Vorstandskollegen einen Präsentkorb sowie ein Modell seines Opel Kadett B 1900, Baujahr 1968 mit dem Schöffler in der Realität Anfang Februar noch einmal an der Oldtimer-Veranstaltung „Rallye-Monte-Carlo Historique“ im Süden Frankreichs teilnahm. Das Ausscheiden von Hartmut Schöffler machte einige Um- und Neubesetzungen im Vorstand des HAC nötig. So legte Jürgen Guckert aus Kirkel seine Funktion als 2. Vorsitzender nieder und wurde anschließend, aufgrund seiner Qualifikation als Rennleiter am Bergrennen als neuer Sportleiter gewählt. In ähnlicher Vorgehensweise wechselte der Pirmasenser Schornsteinfegermeister Andreas Herl vom Posten des Referenten für Technik und Verkehr ins Amt des neuen zweiten Vorsitzenden. Auf Herls niedergelegten Posten kandidierte  Sascha Ressmann, der von der Versammlung einstimmig gewählt wurde. Turnusgemäß stand auch Presse- und Öffentlichkeitsreferent Thomas Bubel zur Wiederwahl. Seit 1992, und auch für weitere zwei Jahre im Amt, ist der Mitarbeiter der Homburger Stadtwerke, nach dem Ausscheiden Hartmut Schöfflers, nun das längst gediente Vorstandsmitglied. Zuvor hatte Hartmut Schöffler in seinem letzten Bericht über die sportlichen Aktivitäten und Erfolge der HAC-Rennfahrer gesprochen und ein Resümee des Bergrennens im vergangenen Jahr gegeben. Auch die Schatzmeisterin Carina Hemmer gewährte Einblicke in die Finanzen des Vereins. Weiter wurden die Delegierten zur Jahreshauptversammlung das ADAC Saarland e.V. am 28. März in Saarbrücken gewählt und erste Absprachen für das 45. Homburger Bergrennen getroffen, das in diesem Jahr vom 6. bis 8. Juli, erneut als Lauf zur Deutschen Meisterschaft, stattfindet.

Boxengeflüster 03/2017: Wussten Sie schon dass…?

11. März 2017

DASS die ADAC Saarland-Pfalz-Rallye vom ersten März-Wochenende ein Auftakt nach Maß für die Deutsche Rallye-Meisterschaft war und dabei im St. Wendeler Land zwei junge Männer aus bergrennbegeisterten Elternhäusern für Furore sorgten. Auf der Zielrampe freuten sich der amtierenden Meister Fabian Kreim (Sohn von Achim Kreim) im Fabia R5 von Skoda Auto Deutschland über den Sieg. Den dritten Platz erkämpfte sich René Mandel (Enkel von Berglegende Herbert Stenger) vom DSK Junior Rallye Team im Ford Fiesta R5. Das Mitfiebern von Mama Kristina Stenger-Winkler brachte Glück, denn der zum Abschluss einsetzende Regen spülte den Autocross-Europameister noch auf Rang drei nach vorne. Pech dagegen für Dominik Dinkel mit Co-Pilotin Christian Kohl, der Tochter des 1. KW Berg-Cup Vorsitzenden Uli Kohl, die auf falschen Reifen in ihrem Fabia R5 auf Rang fünf abrutschten. Weiter gaben Gino Kruhs zusammen mit seinem Pilot Torben Nebel ihr Debüt im Citroen DS3 R3T. Für den Saarländer stehen auch in diesem Jahr die Rallye DM und Masters-Läufe als Co-Pilot klar im Vordergrund. Dennoch plant Kruhs einige Bergrennen mit seinem Renault Megane Maxi im Südwestdeutschen Raum und im angrenzenden Frankreich. DASS am vergangenen Donnerstag auf der Kreisstraße A16 zwischen Mickhausen und Schwabmünchen, also auf der Strecke des Bergrennens,  bei einem Verkehrsunfall ein Busfahrer verletzt wurde. Nach Polizeiangaben  fuhr ein Lastzug, beladen mit Containern, bergab Richtung Mickhausen. In einer scharfen Rechtskurve brach der Anhänger auf der nassen und rutschigen Fahrbahn aus, schleuderte gegen die Leitplanke und prallte dann gegen einen entgegenkommenden Omnibus, der auf Leerfahrt unterwegs war. Der Buslenker musste leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kreisstraße wurde für einige Stunden komplett gesperrt und sogar ein Kranwagen muss  bei der Bergung der Fahrzeuge helfen. DASS der Gewinner des Classic-Berg-Cup von 2009, Andreas Herl aus Pirmasens, vor wenigen Tagen in den Vorstand des Homburger Automobilclubs gewählt wurde. Der Unternehmer und Schornsteinfegermeister, der zwischen 2002 und 2011 mit einem Ford Escort RS 2000 Bergrennen fuhr, übernahm das Amt des Referenten für Technik und Verkehr. DASS Paul Sieljes beim diesjährigen 50. Osnabrücker ADAC Bergrennen Anfang August, wohl der erste Niederländer sein wird, der bei einem Bergrennen in der Formel 3000-Klasse antritt. Der Mann aus Groningen hat sich für das Wochenende des 5. und 6. August beim italienischen Team CMS Racing Cars von Enrico Casalini eingemietet und wird einen Lola Judd V8 pilotieren. Besucher des letztjährigen Bergrennens in Borgloh kennen Paul Sieljes noch mit seinem Opel Speedster Turbo. Nach einer ersten Kontaktaufnahme von „Macher“ Bernd […]