Homburger Bergrennen – Vollbremsung oder Durchstarten?

23. März 2020

Nach den halbwegs überstanden finanziellen Sorgen und der teilweisen Umbesetzung im Vorstand war man beim Homburger Automobilclub noch vor wenigen Tage guter Dinge, was die Zukunft des Vereins und der 47. Ausgabe des Homburger ADAC Bergrennens auf der Käshofer Straße angeht. Die motorsportliche Traditionsveranstaltung ist für das Wochenende 11. und 12. Juli 2020 bei Behörden und Sportbünden angemeldet, hängt aber angesichts der aktuellen Corona-Pandemie in der Luft. Bis spätestens Ende April muss entschieden werden ob das Homburger Bergrennen Mitte Juli 2020 wirklich stattfinden kann. Die hinter den Kulissen bereits angelaufenen ersten Vorbereitungen für den Wertungslauf zur Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft, dem KW Berg-Cup und weiteren Prädikaten wurden erst einmal auf Eis gelegt. “Bis zu einem gewissen Punkt können wir noch abwarten, wie sich die Lage entwickelt“, sagt Organisationsleiter Sascha Ressmann. „Da wir aber mit erheblichen finanziellen Mitteln in Vorlage gehen müssen und nicht absehbar ist diese mit einer auf jeden Fall stattfinden Veranstaltung wieder erwirtschaften zu können, gibt es einen Zeitpunkt, wo die Existenz des Rennens und auch des gesamten Vereins auf dem Spiel steht“. Auch der erst im vergangenen Herbst an die Spitze gewählte 1. Vorsitzende und ex-Rennfahrer Andreas Herl verfolgt die dynamische Entwicklung um COVID-19 mit Sorge. „Mit der Ausgangsbeschränkung im Saarland stellt sich im Moment die Frage sowieso nicht, aber als seriöser Club können es nicht verantworten, unsere Fans sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die alljährlich aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland zu uns kommen, mit einem unnötigen Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu konfrontieren und in alle Himmelsrichtungen zu verbreiten. Nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang unsere rund 180 Helferinnen und Helfer, die Funktionäre des Deutschen Motorsport-Bundes und auch die Bevölkerung der Kreisstadt Homburg und unsere Mitmenschen im Zielort Käshofen“. Rennleiter Jürgen Guckert stellt sich die Frage, „ist es überhaupt möglich, in dieser wirtschaftlich bedrohlichen Zeit von Sponsoren und Werbepartnern die benötigten Zusagen zu erhalten? Können andere Werbepartner ihr bereits zugesichertes Engagement halten? Ich kann mir vorstellen das sehr viele Unternehmen und Firmen gerade andere Probleme haben und teilweise sogar ums Überleben kämpfen.“ Der Coronavirus macht aktuell so gut wie alle globalen, nationalen und regionalen Sportveranstaltungen zu Nichte. Ein Blick über die Saar-Pfalz-Region hinaus verheißt dabei nichts Gutes. „Im hessischen Vogelbergkreis ist der 17. Internationale ADAC Bergpreis Schottenring, der vom 24. bis 26. April als Auftakt der Berg-Saison hierzulande stattfinden sollte, bereits abgesagt und auf ein unbestimmtes Datum verschoben worden“, weiß HAC-Pressesprecher und Szenekenner […]

DMSB Bergmeister-Ehrung 2020 wieder im Südwesten

28. Februar 2020

Der Homburger Automobilclub richtet die Ehrung der DMSB Berg-Prädikate 2020 aus, dies ist eines der Ergebnisse der DMSB Berg-Veranstaltertagung vom 8. Februar in Frankfurt. Der Veranstalter des Homburger ADAC Bergrennens hat sich bereiterklärt den festlichen Rahmen seiner Jahresabschlussfeier mit den Meistern und Platzierten der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft und der beiden DMSB Berg-Cups zu teilen. Eingeladen sind zudem Delegationen aller Berg DM-Rennveranstalter der Saison 2020. Schauplatz der Feierlichkeiten wird das Dorfgemeinschaftshaus der westpfälzischen Gemeinde Käshofen sein, bekanntlich der Zielort des hiesigen Bergrennens. Der Termin, Samstag 23. Januar 2021 steht seit wenigen Tagen fest. Die HAC-Verantwortlichen machen sich bereits die ersten Gedanken über das Programm an diesem Abend. Neben ein bis zwei Showblöcken, kommt es zudem zur Ehrung der lokalen Clubmeister und verdienter Mitglieder. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Stellplätze für Wohnmobile sind ebenfalls vorhanden.

Homburger AC feierte turbulentes und erfolgreiches Jahr

29. Januar 2020

Für den Homburger Automobilclub war das abgelaufene Jahr 2019 erneut eine Zeit des Umbruchs. Nach dem überraschenden Rücktritt des 1. Vorsitzenden Christoph Baldes, der die letzten 15 Jahre beim Homburger ADAC Ortsclub an der Spitze stand und auch die Schatzmeisterin Carina Hemmer aus familiären Gründen ihr Amt nach fünf Jahren aufgab, war eine außerordentliche Mitgliederversammlung samt Neuwahlen im letzten Herbst nötig geworden. Der teilweise neu zusammengesetzte Vorstand ging sogleich neue Wege und organisierte am vergangenen Samstagabend statt einer Jahresabschlussfeier in der stressigen Vorweihnachtszeit erstmals einen Neujahrsempfang, samt den üblichen Ehrungen und der traditionellen Kürung der Clubmeister im Motorsport. Anfang November letzten Jahres wurde in einer kurzfristig anberaumten Versammlung, der bisherige zweite Vorsitzende Andreas Herl in das oberste Vorstandsamt des seit 1968 bestehenden Automobilclubs gewählt. Der 54jährige Schornsteinfegermeister und Unternehmer aus Pirmasens, war lange Zeit selbst aktiver Renn- und Rallyefahrer und steht auch für das Bergrennen auf der Käshofer Straße ohne Wenn und Aber ein, das in diesem Jahr vom 10.-12. Juli zum 47. Mal in Folge stattfinden wird. Mit dem neuen zweiten Vorsitzenden Andreas Schumacher aus Käshofen, wo das Bergrennen bekanntlich seinen Zielpunkt hat, wurde wie in früheren Zeiten wieder ein engeres Netz mit der 700 Seelen-Gemeinde auf der Sickinger Höhe geknüpft. Der Brandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Käshofen, ist somit in der über 50jährigen Geschichte des saarpfälzischen Clubs das erste Käshofer Vorstandsmitglied. Nachdem auch die Neubesetzung des Schatzmeisterpostens, mit dem wie Herl aus Pirmasens kommenden Steuerberater Karl Eichenlaub vollzogen war, war die „Kuh vom Eis“ und der HAC wieder voll handlungsfähig. Gerade in der Zeit der Jahreswende stehen alljährlich Weichenstellungen für die kommende Motorsportsaison an. Verträge mit den beim Bergrennen startenden Rennserien und Meisterschaften, die Anmeldung des 47. Homburger ADAC Bergrennens beim Deutschen Motorsport Bund sowie die ersten Genehmigungen bei Behörden im Saarland und der Pfalz standen bereits an und auch Poolbeiträge und Genehmigungsgebühren sind zu diesem frühen Zeitpunkt im neuen Jahr bereits fällig. Hier war die neu zusammengesetzte Vorstandschaft bereits gefordert. Dazu kommen aktuell Gespräche mit Sponsoren und Werbepartnern. Mit dem Dorfgemeinschaftshaus von Käshofen hat man zwischenzeitlich einen neuen Treffpunkt für größere Clubabende, Besprechungen vor dem Bergrennen, das Helferfest nach dem Bergrennen und diverser Vorstandssitzungen gefunden. Kleinere Clubabende, wo es nur um gesellige „Benzingespräche“ geht, finden auch weiterhin bei Franca Grupico in der Pizzeria La Fattoria in Homburg-Sanddorf statt. Zum zweiten Mal hatte am vergangen Samstagabend das DGH Käshofen für den alljährlichen, gesellschaftlichen Höhepunkt im Clubleben der HAC-Mitglieder und […]

Andreas Herl nun an der Spitze des Homburger AC

5. November 2019

Der Homburger Automobilclub, als Veranstalter des Homburger Bergrennens, hat einen neuen Mann an der Spitze und ist wieder handlungsfähig. Nach den Rücktritten des 1. Vorsitzenden Christoph Baldes und der Kassiererin Carina Hemmer vom September, fand die notwenige außerordentliche Mitgliederversammlung am 31. Oktober 2019 im Dorfgemeinschaftshaus in Käshofen statt. Eine rekordverdächtige Anzahl stimmberechtige Mitglieder waren gekommen um die vakanten Vorstandsposten neu zu besetzten. Der bisherige zweite Vorsitzende Andreas Herl, dankte den Ausgeschiedenen für Ihr Engagement in der Vergangenheit. Christoph Baldes stand dem HAC insgesamt 15 Jahre vor, Carina Hemmer gekleidete ihr Amt seit 5 Jahren. Für das Amt des 1. Vorsitzenden des Homburger Automobilclubs kandidierte Andreas Herl, der zuvor seine Position als 2. Vorsitzender aufgab. Der System-Schornsteinbau-Unternehmer aus Pirmasens, der von 2002 bis 2011 am Deutschen Berg im Classic-Berg-Cup mit einem Ford Escort Mk II unterwegs und auch in dessen Vorstand aktiv war, wurde an diesem Abend mit 18 Ja-Stimmen (6 Gegenstimmen, 4 Enthaltungen) gewählt. Zum neuen Schatzmeister wurde der Pirmasenser Steuerberater und Diplom Finanzwirt Karl Eichenlaub, mit 20 Ja-Stimmen (5 Gegenstimmen, 3 Enthaltungen) gewählt. Für das Amt des neuen 2. Vorsitzenden konnte die Vorstandschaft Andreas Schumacher aus Käshofen gewinnen. Der Oberbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Käshofen wurde mit 31 Ja-Stimmen, bei eigener Enthaltung gewählt und ist nun das erste HAC-Vorstandsmitglied aus Käshofen, dem Zielort des Bergrennens.

Regentropfen verhindern Streckenrekord in Homburg

15. Juli 2019

Die Überraschung des Wochenendes, beim 46. Homburger ADAC Bergrennen auf der Käshofer Straße, war nicht die Tatsache dass sich Alexander Hin (Elzach)den Gesamtsieg erstmals in der Saarpfalz holte, sondern die Art und Weise wie er dies bewerkstelligte. Schon mit seine Trainingsbestzeit von 1:07, 818 min, deutlich vor dem Rest des 150 Fahrer starten Feldes, meldete der Schwarzwälder seine Ansprüche auf diesen Wertungslauf der Deutschen und Luxemburger Bergmeisterschaft deutlich an. Als „Spielverderber“ brachte sich am Sonntagmorgen ein Regenschauer in das Geschehen ein. Die Bedingungen auf der so schon sehr anspruchsvollen Bergstraße hinauf nach Käshofen verschlechterten sich. Die gefahrenen Zeiten und Erfahrungen aus den Trainingsläufen waren Makulatur und man war im Schnitt zwischen 15 und 20 Sekunden länger unterwegs. Nach und nach trockneten die 2,6 kurvenreichen Kilometer ab und die Bestzeiten purzelten wieder. Am Anfang noch unter Druck von Thomas Conrad (Dettenhausen) im CRS MTK Renault und Christian Triebstein (Dörnberg) im Dallara F302 Formel 3 vermochte sich Alexander Hin in seinem feuerroten „Spielmobil“ à la Osella PA 30 Zytek deutlicher zu steigern als seine ärgsten Gegner. Im abschließenden dritten Lauf, der wie im Vorjahr bereits kurz vor 16 Uhr 30 beendet war, waren die Bedingungen wieder fast optimal und Hin fuhr mit seinem über 500 PS starken Boliden aus Italien allen davon. Dabei verfehlte der Zimmerermeister den bestehenden Streckenrekord des Luxemburger David  Hauser (Dallara GP2), der vor drei Jahren in 1:05,404 das Ziel sah, nur um hauchdünne 3/10 Sekunden. „Ein zweiter Lauf trockener  Lauf, mit top Konditionen hat mir gefehlt, dann wäre die Rekordmarke sicher gefallen“, blicke Hin auf den Tagesverlauf zurück. „Aber ich weiß jetzt was das Auto zu leisten im Stande ist“. Wie im Vorjahr sicherte sich Thomas Conrad Rang zwei. Rund 1,5 Sekunden dahinter, besetzte Christian Triebstein den dritten Platz. In den Klassen und Gruppen der Tourenwagen, die erneut die Masse des Teilnehmerfeldes am Karlsberg stellten, lockte der morgendliche Regenschauer einige passionierte „Regenspezialisten“ auf den Plan. Der Luxemburger Bergmeister Canio Marchione fuhr im ersten Lauf absolute Bestzeit und rangierte, im Ziel angekommen, auf Rang vier der Gesamtwertung vor etlichen reinrassigen Rennsportfahrzeugen. Der Italo-Luxemburger im BMW 320 STW ließ auch später nichts anbrennen und wurde Tourenwagen-Gesamtsieger. Vier der schnelleren Rennsportwagen konnte er zwar nicht halten, aber Rang 8 in der Tageswertung, vor Publikumsliebling Holger Hovemann (Bödigheim) im Opel Kadett  GT/R V8 belegen. In der E1-Klasse bis 2000 ccm des KW Berg-Cup spielten sich unterdessen Dramen ab. Patrick Orth (Bergweiler) witterte […]

2. Vorschau Homburg: Der Top-Favorit kommt aus dem Schwarzwald

9. Juli 2019

Rein sportlich gesehen erwarten die Insider eine spannende Sekundenhatz um den Gesamtsieg. Alexander Hin reist indes mit stolz geschwellter Brust zum Homburger Bergrennen an. Der Tagessieg des letzten DM-Laufs in Heilbad Heiligenstadt, inklusive neuem Streckenrekord stempeln den Breisgauer zum Favoriten auf den Gesamtsieg. Der Unternehmer aus Elzach kommt in der Saarpfalz zu seinem erst zweiten Renneinsatz in seiner neuen „Italo-Granate“ Osella PA 30, mit einem weit über 500 PS leistenden Zytek V8-Triebwerk. Bei Idealen Wetterbedingungen ist so der Streckenrekord (1.05,404 min, David Hauser (L), Dallara GP2, aus 2016) in Gefahr. Hin das Wasser reichen möchte Anthony Loeuilleux- mit seinem Tatuus Formula Master ist der Franzose Titelverteidiger am Karlsberg. Zum engeren Favoritenkreis zählen weiter Christian Triebstein (Habichtswald-Dörnberg), als Deutscher Berg-Cup Vize-Meister 2018, in einem Dallara Opel Formel 3, sowie die weiteren Formel 3-Vertreter Georg Lang (MSW HS-001) aus Schweinfurt und aus Frankreich Daniel Allais, der den früheren Rennwagen (Foto oben) des heutigen Formel 1-Piloten Valtteri Bottas besitzt. Nicht zu vergessen aus dem Sportwagen-Lager der Schwabe Thomas Conrad im CRS-Renault. Die Masse der Teilnehmer kommt traditionell aus dem Tourenwagen und Silhouetten-Bereich. Die Riege der großvolumigen „Berg-Monster“ führt Holger Hovemann (Buchen) im Opel Kadett GT/R mit V8-Chevrolet-Motor an. Dazu gesellen sich der Schweizer René Ruch im knallroten Ferrari 355 GT, in dessen Heck ein Zytek-V8 aus einem Formel 3000-Rennwagen für den entsprechenden Vortrieb sorgt sowie einige Porsche 911 und das Luxemburger Schilling Team. Zahlreiche Renntourenwagen der Marken VW, Opel, BMW oder Audi aus dem KW Berg-Cup runden das imposante Feld ab. HAC stellt Rekordmannschaft Der Homburger AC ist unter den 10 Veranstaltern aus der Deutschen Bergrennszene, der Verein mit den meisten aktiven Fahren. Rekordverdächtige 18 Aktive aus den Reihen der Grün-Weißen haben sich in die Starterliste eingeschrieben. Dies sind im Einzelnen: Boris Schmidt (Fockenberg-Limbach) Citroen AX GTi, Christian Bächle (Homburg) Peugeot 206 RC, Heinz-Peter Boch (Eberbach) Peugeot 206 Rallye, Volker Stoll (Gehrweiler) Peugeot 206 RC, Ulrich Zeitz (Kelkheim) Citroen C2 GT, Gino Kruhs (Quierschied) Citroen DS3 R3T, Fredi Marquitz (St. Ingbert) BMW 318 is, Martin Kraus (Blieskastel) VW Polo G60, Jonas Steinbrenner (Mandelbachtal) BMW 323i, Daniel Thum (Bexbach) BMW 318i, Rüdiger Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) Porsche 911 GT3, Jochen Stoll (Gundersweiler) Porsche 911 GT3 und Christoph Schwarz (Otterberg) NSU TT. Hervorzuheben ist der Homburger Kai Neu, der mit seinem Ford Fokus ST in der laufenden Saison schon mehrfach den Klassensieg davontrug und aktuell auf Rang 6 in der Tabelle der Deutschen Bergmeisterschaft rangiert. Hinzu kommen […]

1.Vorschau Homburg: Im Rennwagen mit 200 km/h hinauf nach Käshofen

7. Juli 2019

Die Saison der Bergrennen in Deutschland ist mit dem 46. Homburger ADAC Bergrennen vom 12.-14. Juli 2019 praktisch auf dem Höhepunkt angelangt. Nach den Läufen am hessischen Vogelsberg bei Schotten, dem Auslandsstart im luxemburgischen Eschdorf im Mai, dem Eifel-Klassiker von Wolsfeld an Pfingsten, dem auch zur Europameisterschaft zählenden Glasbachrennen in Thüringen und dem Ibergrennen vom letzten Juni-Wochenende im Eichsfeld, zieht es nun den Tross der PS-starken Bergsteiger samt „Schraubern“ und Familien, weiter in die Saarpfalz zur Traditionsveranstaltung auf der Käshofer Straße, zwischen der saarländischen Kreisstadt Homburg und dem westpfälzischen Dorf Käshofen, die Sickinger Höhe hinauf. Dazugesellen werden sich die Fahrerinnen und Fahrer aus der Luxemburger Bergmeisterschaft sowie Gaststarter aus Belgien, Frankreich, Österreich und der Schweiz, sodass das 150 Rennwagen zählende Feld international aufgewertet wird. Wie bei Bergrennen üblich, geht so ziemlich alles an den Start was vier Räder hat, außer Go-Karts, Renntrucks und der Formel 1. Die Vielfalt ist groß. Von 75 bis 750 PS  reicht die Leistungsspanne. Am Ablauf zum Einzelzeitfahren stehen Tourenwagen verschiedener Verbesserungsgrade, Rennsportwagen à la Le Mans und Monoposto-Rennwagen bis Formel 3 und 2. Auch die Old- und Youngtimer-Liebhaber kommen bei der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) auf ihre Kosten. Straffer Zeitplan mit Rahmenprogramm Schon ab dem kommenden Mittwoch werden die ersten Rennteams im Fahrerlager an der L 120 zwischen dem Homburger Schießhaus und dem Stumpfen Gipfel erwartet, um ihre Zelte und Renntransporter in Stellung zu bringen. Ab Freitag (12. Juli – 15 Uhr) ist die Käshofer Straße bis Sonntag 21 Uhr, für den Straßenverkehr voll gesperrt. Um diese Zeit beginnt auf der Fahrerlagerwiese bereits die Technische Abnahme der Rennfahrzeuge, bei freiem Eintritt für interessierte „Technikfreaks“. Jeweils drei komplette Durchgänge an beiden Tagen, werden die Zuschauer zu Gesicht bekommen. Am Samstag stehen von 8 Uhr 30 bis 18 Uhr die Trainings- und Qualifikationsläufe auf dem Programm. Für die Rennläufe um Siege in den Klassen und Gruppen und natürlich in der Gesamtwertung schaltet am Sonntag, ebenfalls bereits um 8 Uhr 30, beginnend mit den leistungsschwächeren Klassen, die Startampel auf Grün. Gegen 19 Uhr ist dann die Siegerehrung im Fahrerlagerfestzelt anberaumt, wo drei Tage lang auch für das leibliche Wohl gesorgt wird. Das Rahmenprogramm besteht aus der Band „Hot Docs“ die am Samstagabend ab 17 Uhr im Festzelt aufspielen wird. Zwischen den Trainings- und Rennläufen geht der 12-jährige Max Reis aus Ramstein, aktuell jüngstes HAC-Mitglied, auf die Strecke. Der Deutsche Meister im Kart-Sport und WM-Teilnehmer präsentiert zwischendurch seinen Rennkart auch am […]

Eine Herausforderung für Mensch und Material

6. Juli 2019

Seit Donnerstagnachmittag (04.07.) verwandelt sich die Landstraße L120 / L264, wie alljährlich seit 1974, wo das Homburger ADAC Bergrennen seine Premiere hatte, in eine für Rennsportler und Zuschauer bestens abgesicherte Natur-Rennstrecke. Die Käshofer Straße, die die Kreisstadt Homburg im Saarland mit der westpfälzischen Gemeinde Käshofen verbindet, ist am Wochenende des 13./14. Juli Treffpunkt für 150 Rennteams aus der gesamten Bundesrepublik, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Man trifft sich zum 46. Homburger ADAC Bergrennen. Aktuell sind Mitglieder des veranstaltenden Homburger Automobilclubs, mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Käshofen, mit dem Streckenaufbau beschäftigt. Mehr als 1.000 Reifenpakte, 1,5 km Schutzzaun, 30 m Betonabweiser und drei Kilometer Absperrband sowie zusätzliche Leitplanken werden aktuell installiert. Am Rennwochenende selbst sind dann bis zu 180, größten Teils ehrenamtliche Helfer, im Einsatz.

Eine Wolsfelder Klassen und Gruppen-Bilanz

12. Juni 2019

Kommen wir zu den Highlights in den einzelnen Klassen und Gruppen beim 57. Wolsfelder ADAC Bergrennen, dass aktuell das älteste noch gefahrene Bergrennen Deutschlands ist. Die zusammengelegte Gruppe G gewann Harald Ludwig im Audi R8 doch weniger deutlich aus erwartet vor Frank Bamberg im BMW 130i. Im „Citroen AX GTI-Pokal“ der Gruppe N bis 1400 ccm setzte sich Boris Schmidt überraschend deutlich gegen Rüdiger Zahn durch. Die blau-weiß-rote Truppe plant an allen Läufen der Deutschen Bergmeisterschaft an den Start zu gehen. Ein Dauersieger in dieser Klasse hat also in der Bergmeisterschaft gute Aussichten auf eine vordere Platzierung am Jahresende. In der Gruppe F bis 1400 ccm kehre Slalom-Spezialist Jürgen Plumm nach zweijähriger Abstinenz wieder an den Wolsfelder Berg zurück und dominierte wie in früheren Zeiten gleich wieder im quirligen Daihatsu Charade 4×4, fast 9 Sekunden vor Robert Maslonka im Polo. In der F-1600 machten zwei Saarländer den Sieg unter sich aus. Lukas Bodtländer im Citroen C2 (Foto Mitte) setzte sich gegen Giosi Galati durch. Der Deutsch-Italiener war erstmals nach seinem Überschlag in Homburg vor zwei Jahren, im neu aufgebauten Citroen Saxo wieder am Berg unterwegs und freut sich schon auf sein Heimrennen in Homburg. Etwas geboten wurde den vielen Zuschauern in der Bit-Kurve auch von den Akteuren der Klasse bis 2000 ccm. Auf die im letzten Training ausgelobten Zusatzpunkte in der Berg DM musste Kai Neu verzichten. Der Ford Focus ST rollte nach der Bit-Kurve aus und ließ sich nicht mehr starten. Nach einer mühevollen Suche entdeckte man ein beschädigtes Kabel, das schnell repariert war. Am Renn-Pfingstmontag lief dann alles nach Plan und der Mann vom Homburger Automobilclub (HAC) konnte seine Stärken wie gewohnt ausspielen. Markus Goldbach mit dem Wiebe Renault Megane hatte erneut das Nachsehen, doch sein zweiter Platz war am Ende gut gefestigt. Danach folgten mit Abstand zwei weitere HAC´ler mit Martin Kraus (VW Polo G60), der immer besser in Form kommt und Gino Kruhs, dem im zweiten Trainingslauf am rallyeerprobten Citroen DS3 R3T eine Felge brach. Gottlob in der langsamen Bit-Kehre. In der F/A über 2000 ccm verpasste der Luxemburger Marc Zenners den Klassensieg durch einen verunglückten Startvorgang im Subaru Imprezza. Roland Herget (Mitsubishi) sagte Danke, und gewann. Nicolas Uenzen (BMW E36) und Albert Vogt (Subaru) zogen ebenfalls noch an Zenners vorbei. Nicht viel zu sagen gibt es über die NSU-Fraktion aus dem KW Berg-Cup. Mehr als deutlich siegte Steffen Hofmann, fast 10 Sekunden in drei Läufen […]

Boxengeflüster 04/2019: Wussten Sie schon dass…?

19. April 2019

DASS der DMSB Frühjahrsslalom des AC Ebern und MSC Scheßlitz auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheitszentrum in Schlüsselfeld am Sonntag, den 14. April von KW Berg-Cup-Pilot Patrick Orth in der Gesamtwertung gewonnen wurde. Einen Tag zuvor musste sich der Pilot des Gerent BMW 320i E30 nur dem Schwarzwälder Dennis Zeug im Opel Kadett C geschlagen geben. Am Samstag im Training verzeichnete Orth noch einen kleinen Ausrutscher ins Kiesbett, in den Wertungsläufen lief es dann deutlich besser. Zahlreiche aus dem Bergrennsport bekannte Fahrerinnen und Fahrer nutzten ebenfalls die Gelegenheit sich auf die neue Saison einzuschießen, so zum Beispiel Alexander Pleier, Ralf Orth, Manfred Bläsius, Michelle Bläsius, Nicolas Dietz und Sophia Faulhaber. DASS nach der Nennung des Tourenwagen Berg-Europameisters 2014 und 2015, Igor Stefanovski, ein weiterer Europameister in der neuen TCR Hill Climb Series 2019 teilnimmt! Der junge serbische Top-Fahrer Nikola Miljkovic (24), Europabergmeister der Touren- und Produktionswagen im Jahr 2016 hat sich, trotz seines jugendlichen Alters bereits einen hervorragenden Ruf als Serbiens vielversprechendstes Motorsport Talent erarbeitet. In ganz jungen Jahren hat er auf nationaler Ebene erfolgreich zahlreiche Rundstreckenrennen bestritten. Für LEIN Racing ist er in den Jahren 2016/2017 im FIA Tourenwagen Cup gefahren und 2018 bestritt er die TCR Europe. Die brandneue, von Autosport Schweiz initiierte Rennserie für Tourenwagen mit 2-Liter Turbomotoren nach dem internationalen TCR-Reglement, wird auch ein Gastspiel in der Deutschen Bergmeisterschaft geben, und zwar am letzten Juli-Wochenende in der Rhön beim ADAC Hauenstein-Bergrennen. DASS bei ihrem ersten Start im „Michelin Le Mans Cup“ auf dem Circuit Paul Ricard im südfranzösischen Le Castellet der Luxemburger Gary Hauser und seine britische Teamkollegin Charlie Martin ihren nagelneuen Norma M30-Nissan nach zwei Rennstunden auf den sehr guten 4. Platz mit nur 23 Sekunden Rückstand auf das Siegerfahrzeug landeten. Bereits im Qualifying hatte Gary Hauser das Fahrzeug des Luxemburger Teams Racing Experience auf den 4. Platz in der Startaufstellung fahren können. Gary und sein älterer Bruder David Hauser werden bei den kommenden Rennen jeweils abwechselnd mit der Britin Charlie Martin an den Start gehen, das nächste Rennen steht am 11. Mai im italienischen Monza an. DASS sich auch dieses Jahr wieder der Motorsportclub Heiligenstadt am Frühjahrsputz der Stadt Heilbad Heiligenstadt beteiligte. Schwerpunkt der Aufräumaktion durch die zahlreichen Clubmitglieder war natürlich der Wald entlang des Holzwegs, auf dem Ende Juni das 24. ADAC Ibergrennen stattfindet. Leider, so muss man sagen, ist doch wieder recht viel Müll illegal entsorgt worden. Der MC bedankte sich bei […]

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