Erste Vorschau zum FiA Hillclimb Masters in Portugal

17. September 2021

Von 2020 auf 2021 verschoben, findet vom 7. bis 10. Oktober die vierte Ausgabe der FIA Hill Climb Masters statt, bei der sich die Elite der Bergpiloten aus ganz Europa in der portugiesischen Stadt Braga trifft. Nach Luxemburg, Tschechien und Italien führt das im zweijährigen Rhythmus ausgetragene FIA Hill Climb Masters diesmal in den äußersten Westen des europäischen Kontinents – nach Portugal. Unter der Flagge Deutschlands, aber nach dem leidigen DMSB-Beschluss ohne eigene Delegation und Mannschaft für den Nations Cup, haben nach bisherigen Informationen Alexander Hin (Osella PA 30), Georg Lang (Tatuus Formel Renault Evo), Erwin Buck (VW Spiess Scirocco 16v) und Robert Meiers (Tatuus Formel Renault) gemeldet. Ursprünglich im Vorjahr geplant, aber aufgrund der COVID-19-Pandemie verschoben, findet der anspruchsvolle Wettbewerb in diesem Jahr mit Qualifikationsrunden in ganz Europa statt, die es den Top-Fahrern vieler nationaler und internationaler Meisterschaften ermöglichen, an den FIA Hill Climb Masters teilzunehmen. Das Grundprinzip der FIA Hill Climb Masters ist es, eine Veranstaltung mit den besten Fahrern der vergangenen Saison zu organisieren. Die sich qualifizierenden Fahrer kommen aus der FIA Berg-Europameisterschaft und dem FIA International Hill Climb Cup (Top 12) sowie aus den nationalen bzw. Zonenmeisterschaften (Top 5 insgesamt, Top 3 der Gruppenunterwertungen). Die Qualität der 150 Pilotinnen und Piloten umfassenden Teilnehmerliste verspricht ein sehr hohes Niveau, da sich die Elite des Bergrennsports zu einem außergewöhnlichen Event versammelt. Die FIA ​​Hill Climb Masters bieten eine einzigartige Gelegenheit, um an der Spitze eine Konfrontation zwischen Fahrern verschiedener Nationen und Autos unterschiedlicher Bauart zu ermöglichen. Die Strecke des FIA Masters 2021 folgt den ersten 2,97 Kilometern der berühmten „Rampa da Falperra“, die seit 1978 in der Berg-Europameisterschaft verankert ist. Die Straße vom Stadtrand von Braga nach Falperra ist bekanntlich schnell. Für die Veranstaltung im Oktober wird der Servicepark der Teams ganz oben im Zielauslauf, auf der Esplanade der Wallfahrtskirche „Sameiro“ aus dem 19. Jahrhundert verlegt. Das Programm 2021 wird sich deutlich von dem der früheren Ausgaben unterscheiden. Die Abnahme beginnt bereits am Nachmittag des Donnerstag, 7. Oktober. Der Freitag, 8. Oktober, steht ganz im Zeichen der Fahrer- und Nationenparade im Stadtzentrum von Braga sowie der Fortsetzung der technischen Kontrollen. Am Samstag, 9. Oktober, steht das Training mit drei Läufen auf dem Programm. Am Sonntag, 10. Oktober wird es ernst mit drei Rennläufen und der Vergabe von Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für die Besten in den vier Kategorien und im Nationenpreis. Weitere Informationen auf den folgenden Websites: FIA: […]

Boxengeflüster 01/2021: Wussten Sie schon dass…?

30. Januar 2021

DASS in der Einschreibelsite für die Saison 2021 der populären Tourenwagen Classics erneut ex-Bergpilot Markus Wüstefeld zusammen mit DTM und Berg-Haudegen Roland Asch zu finden ist. „Es hat mir so viel Spaß gemacht in 2020, dass ich gerne wiederkomme“, so der Publikumsliebling Asch. „Mit dem Mercedes 190 Klasse 1 verbinde ich eine der schönsten Motorsport Momente“ so der 70 Jährige Routinier aus Ammerbuch. Roland und Markus bilden ein perfektes Team, das zu den schnellsten im Feld gehört, wie sie schon eindrucksvoll am Lausitzring, in Assen oder am Nürburgring letztes Jahr gezeigt haben. Bei Wüstefeld Motorsport ist Roland gut aufgehoben. Das solide Familienunternehmen hat sowohl bei Bergmeisterschaften als auch auf der Rundstrecke stets gepunktet und zählt wie Roland zu den Publikumslieblingen im Fahrerlager. DASS beim ersten Lauf im neuen ADAC SimRacing Cup in Zandvoort das MSC Osnabrück-Team zwei Sprintrennen à 30 Minuten zu bestreiten hat. Dabei starteten Fabian Koors, Marius Hassheider und Dennis Leißing nicht auf dem echten Dünenkurs, sondern am Simulator im heimischen Wohnzimmer bzw. an einem der neuen Geräte des MSC Osnabrück. Die insgesamt 28 Fahrer in der neuen virtuellen Rennserie sind mit einem Audi RS3 LMS der TCR-Klasse unterwegs. Nach dem Qualifying erlebten die drei Osnabrücker im ersten Rennen bereits einige harte Positionskämpfe. Im zweiten Rennen erwischte Leißing einen perfekten Start und kam dank konstant schneller Rundenzeiten mit mehr als 16 Sekunden Vorsprung als Erster ins Ziel. Hassheider machte zuerst einige Positionen gut, wurde aber nach einem kleinen Ausflug über den Curb ins Grün nach hinten durchgereicht und erkämpfte sich schließlich Platz 11. Koors musste nach einer Kollision zur Reparatur in die Box und fiel ans Ende des Feldes zurück. Er kämpfte sich bis auf Platz 13 vor, doch nach einer weiteren Kollision kam er am Ende leider nicht über Platz 19 hinaus. Damit lagen Leißing, Hassheider und Koors nach dem ersten Lauf auf den Plätzen 2, 10 und 19 der Meisterschaftswertung. Ihr Fazit: „Alles in allem sind wir mit den ersten beiden Rennen mehr als zufrieden. Wir müssen uns in die neue Serie und in das Thema SimRacing doch erst einmal einfinden.“ Die übrigen Läufe führen sie nach Imola, auf den Nürburgring und nach Zolder. Die Rennen werden alle im Livestream auf YouTube übertragen und professionell kommentiert. Hier der Link zur offiziellen Website der Rennserie: https://adac-simracing-cup.de DASS dem Bergrenn-Fan seit frühster Jugend, heutigen Aktiven am Berg und Besitzer des früheren Triebstein-Formel 3, Daniel Null, Ende letzten Jahres […]

Portugal ist glücklich – Masters 2020 auf der Rampa Falperra

4. Dezember 2019

Die ersten offiziellen Informationen zur bislang vierten Ausgabe des FiA Hillclimb Masters wurden nun von der Berg-Kommission der beim FIA World Motor Sport Council vom 4. Dezember bekannt gegeben. Demnach trifft sich die „Jugend der Bergrennwelt“ am 9., 10. und 11. Oktober 2020 in Portugal. Gefahren wird auf einem Abschnitt der bekannten „Rampa de Falperra“ vor den Toren der Stadt Braga. Die Highspeedstrecke zählte in den letzten Jahren zum fixen Bestandteil der Berg Europameisterschaft. Der ursprüngliche Bewerber für Portugal, die „Rampa de Boticas“, wurde nicht berücksichtigt, wohl aus geografischen Gründen. Denn Braga und die Rampa Falperra liegen nur 55 km vom Flughafen Porto entfernt, Boticas dagegen rund 150 km. Ob jetzt dafür im Mai in Boticas der portugiesische Berg EM-Lauf stattfinden und hierzu der bereits veröffentlichte EBM-Kalender 2020 nochmals geändert wird, ist derzeit nicht bekannt. Zuvor hatte die RSG Altenteiner-Oberland seine Bewerbung für das Master zurückgezogen und wird am 13./14. Juni etatmäßig den Deutschen EM-Beitrag beim ADAC Glasbachrennen ausrichten. Mit dem Masters-Termin am zweiten Oktoberwochenende wurde eine Terminüberscheidung mit dem Deutschen Berg-Finale von Mickhausen vermieden, somit ist der DM-Kalender nun auch fix. Erneut in der Bredouille stecken die Bergpiloten Österreichs, wie beim Masters 2018 in Gubbio, findet das Berg ÖM-Finale zeitgleich beim norditalienischen Bergrennen von Cividale Castelmonte statt.

Portugal mit Kandidatur für das FiA Hillclimb Masters 2020

28. September 2019

Portugal ist neben dem deutschen Glasbachrennen ein weiterer Kandidat für die Ausrichtung des FIA Hill Climb Masters 2020. Als Austragungsort wurde das Bergrennen „Rampa de Boticas“, ganz im Norden Portugals, unweit der Grenze zu Spanien vorgeschlagen. Der Berg-EM Lauf von Falperrra soll im kommende Frühjahr ebenfalls und wie gewohnt ausgetragen werden. Das reguläre Bergrennen von Boticas, einer Kleinstadt mit rund 6.000 Einwohnern, findet übrigens an diesem letzten Septemberwochenende als Endlauf der portugiesischen Bergmeisterschaft statt. Ni Amorim, Präsident des portugiesischen Automobil- und Kartverbandes (FPAK) und ehemaliger DTM-Pilot in Diensten von Opel, sagte: „Wir haben alle Voraussetzungen, um in Boticas, das sich inmitten von zwei internationalen Veranstaltungen der Rallyecross-Weltmeisterschaft befindet, mit seiner guten Straßen- und Hotelinfrastruktur, Gäste aus ganz Europa willkommen zu heißen.  Vom Flughafen Vila Real sind es rund 70 km und der internationale Flughafen von Porto ist etwa anderthalb Autostunden entfernt „. Auch über die Nachteile der portugiesischen Bewerbung ist sich Ni Amorim im Klaren, „dass die überwiegende Mehrheit der Teams aus Italien, Großbritannien und Osteuropa stammt, so dass Lastwagen mit ihren Rennwagen vier oder fünf Tage brauchen, um hierher zu kommen, ist zweifellos ein Nachteil unseres Angebots, aber wir sind zuversichtlich“. Bereits im Mai dieses Jahres, war eine FIA-Delegation in Boticas, um sich das Strecken-Layout anzuschauen und die Infrastrukturen vor Ort zu inspizieren. FiA Observer David Grace (GB) sowie David Moretto und Vincent Caro vom FIA Technical Department waren anwesend, begleitet vom Ni Amorim, und von Carlos Cruz dem Präsidenten von Demoporto, dem ausrichtenden Verein der Rampe de Boticas. Insgesamt zeigten sich die FIA-Verantwortlichen erfreut über die Qualität der Berg-Piste und lobten die Bedingungen in Bezug auf Logistik und Infrastruktur, um ein Rennen wie das FIA Hill Climb Masters in Boticas zu realisieren. „Wir hoffen die Qualität des Layouts sowie die präsentierten Infrastrukturen finden Anerkennung bei der FiA, dass unsere Bewerbung angenommen wird und wir dieses wunderbaren Event nach Boticas bekommen. Wir werden alles tun, um dies zu ermöglichen “, sagte der Bürgermeister von Boticas. Ob Bad Liebenstein in Deutschland oder Boticas in Portugal im kommenden Jahr Gastgeber der besten Bergpiloten Europas sein wird, entscheidet sich am 6. November im Rahmen des FiA World Motor Sport Council. von Thomas Bubel