Neuer Termin:  53. Int. Osnabrücker Bergrennen am 21./22. August 2021

10. September 2020

Das 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen „Cars & Fun“ findet im kommenden Jahr am 21./22. August auf der 2,030 km langen Kultstrecke am „Uphöfener Berg“ statt. Damit findet das äußerst beliebte Automobil-Sportevent zwei Wochen später als vom Veranstalter MSC Osnabrück e.V. bereits seit Monaten geplant und angekündigt statt. „Die Verlegung war unumgänglich, damit wir auch im kommenden Jahr die Möglichkeit haben, die allerbesten Fahrer mit ihren PS-starken Boliden aus ganz Europa im Osnabrücker Land zu begrüßen und präsentieren zu können“ erläutert Organisationsleiter Bernd Stegmann. Warum die überraschende Terminverlegung: Das Rennen wird seit Jahren als einziger deutscher Wertungslauf im europäischen Wettbewerb zum FIA Int. Hill Climb Cup geführt. Eine neue Regelung im Reglement des Wettbewerbs sieht vor, dass zwischen den einzelnen Veranstaltungen mindestens zwei Wochen Pause liegt. Die Terminanmeldungen aus den anderen Ländern sind den nationalen Veranstaltern vor Ort nicht bekannt. So gab es im August eine „Woche auf Woche“ – Anmeldung eines Veranstalters aus Slowenien und eben aus Osnabrück. Die zuständige Kommission für den Bergrennsport bei der FIA hielt mehrheitlich an ihren Vorgaben fest, was dazu hätte führen können, dass eines der beiden Rennen – Lucine (Slowenien) oder Osnabrück – aus dem Kalender des FIA Hillclimb Cups 2021 ausgeschieden wäre. Das wollten beide Veranstalter unbedingt verhindern, zumal das Rennen in Osnabrück sich mit Teilnehmern aus 15 Ländern großer internationaler Beliebtheit erfreut. In intensiven und fairen Gesprächen der beiden Organisationsleiter gelang es schließlich, eine Terminkonstellation mit dem vorgesehenen zeitlichen Abstand zu finden, so dass beide Rennen im FIA Int. Hillclimb Cup 2021 dabei sein können. So dürfen sich die vielen Freunde des Int. Osnabrücker Bergrennens am 21./22. August 2021 auf ein tolles Event mit großartigem internationalen Bergrennsport freuen.

FIA ​​ordnet Begrenzung der Motoren an

24. Juni 2020

Die Berg-Europameisterschaft stand mit der Einführung des Performance-Faktors zur Saison 2020 vor einer Art Neubeginn, aber das neuartige Coronavirus hat diese Bestrebungen erst einmal mangels Rennen auf Eis gelegt. Die Meisterschaft und die FiA Hillclimb Masters in Portugal wurden abgesagt. Die FIA ​​arbeitet jedoch weiter auf 2021 hin. Zahlreiche Entscheidungen wurden vom FIA-Weltrat am vergangenen Freitag getroffen, auch die Berg-Kommission brachte Neureglungen auf den Weg. Die Grundsätze zur Kontrolle der Motorenentwicklung und Leistungsbeschränkungen, gerade in den großen Hubraumklassen Gruppen E2-SS und E2-SC, wurden für die EBM und den International Hillclimb Cup bekannt gegeben. Diese Einschränkungen gelten insbesondere für Fahrzeuge der Kategorie 2 (Ein- und Zweisitzer-Rennsportfahrzeuge). Es wird ein technischer Berater ernannt, der in Zusammenarbeit mit der technischen Abteilung der FIA die am besten geeigneten Maßnahmen (leicht anwendbar und überprüfbar) bewerten wird, um die Leistung der Motoren zu begrenzen. Diese neuen Bestimmungen werden ab 2021 in die technischen Vorschriften für Fahrzeuge der Kategorie 2 aufgenommen. Die Änderungen sind auf mehrere Faktoren zurückzuführen und zielen auf die teilweise extreme Performance der Fahrzeuge von Simone Faggioli, Christian Merli und Co. Es geht dabei um die Sicherheit, Kostenkontrolle und gleicher Wettbewerbsbedingungen.

70. Trento-Bondone wird 2020 nicht durchgeführt

18. Juni 2020

Das traditionsreiche Bergrennen Trento-Bondone, das für das erste Juli-Wochenende auf dem Programm wäre, ist definitiv abgesagt worden. Der norditalienische Veranstalter hoffte bis zuletzt, für die 70. Auflage dieses Bergrenn-Klassikers alle nötigen Genehmigungen zu erhalten. Über 200 Piloten hatten ihre Teilnahme bereits zugesichert. Vom Regierungskommissariat kam schlussendlich der negative Bescheid. „Die Enttäuschung ist so groß und wir können diese nicht verbergen“, lässt der Präsidenten der Scuderia Trentina Fiorenzo Dalmeri wissen. „Wir arbeiten seit vielen Wochen hinter den Kulissen um den Traum des Neustarts der Bergrennen in Italien hin zu bekommen, der jetzt geplatzt ist. Am vergangenen Donnerstag haben wir die Nachricht erhalten, dass das Bergrennen Trento-Bondone 2020 nicht stattfinden darf. Das Covid-Virus hat gewonnen und unser Sport und die Region Trentino haben verloren. Eines der ältesten Bergzeitfahrrennen der Welt wird in diesem Jahr in der Box bleiben, wie es schon einige Male seit seiner Geburt passiert ist.“ Die Organisatoren waren sogar bereit die Herausforderung anzunehmen die Veranstaltung hinter verschlossenen Türen, also ohne Zuschauer durchzuführen und damit auf eine wichtige Finanzierungsquelle zu verzichteten. Zwischenzeitlich meldete sich auch Europameister Simone Faggioli zu Wort. „Wenn ich über die Absage nachdenke, muss ich sagen dass ich sehr, sehr verbittert bin, weil nichts dem Ablauf von Trento-Bondone entgegensteht. Es wäre eine sehr wichtige positive Botschaft des Neustarts in Italien gewesen, eine Demonstration für alle, wie Engagement, Wille und Entschlossenheit die Grundlage sind, um den Motorsport weiterleben zu lassen. Vor allem bedaure ich die großartige aber vergebliche Arbeit, die die Scuderia unter der Führung von Fiorenzo Dalmeri geleistet hat. Zweitens denke ich auch an die Wirtschaft, an Hotels und Restaurants, die sich um die Veranstaltung drehen. Ich bitte alle Organisatoren von Bergrennen am Ball zu bleiben und weiterhin daran zu arbeiten dass Veranstaltungen durchgeführt werden können. Wir Piloten und mit uns alle Unternehmen, die auch dank der Szene des Bergrennsports arbeiten und leben, werden startbereit sein, das Gaspedal nach unten zu drücken.“

Damals vor Corona: FIA-Preisverleihung 2019 – EBM-Aus für 2020

1. Juni 2020

Auch die beiden FiA-Prädikate mit der Europa-Bergmeisterschaft und dem FiA International Hill Climb Cup fallen 2020 der Corona-Pandemie zum Opfer. Der ursprüngliche Kalender für die Europameisterschaft umfasste von Mitte April bis Mitte September 12 Veranstaltungen in ebenso vielen Ländern. Neun der zwölf Runden wurden bereits im Vorfeld der Sitzung der Hill Climb Commission am 26. Mai offiziell abgesagt, ohne dass die betroffenen Organisatoren beabsichtigten oder die Möglichkeit hatten, ihre Veranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Beim International Hill Climb Cup waren bereits drei der fünf Veranstaltungen abgesagt worden. Es bleibt die Vorfreude auf die Saison 2021 – und die Gelegenheit für einen Rückblick auf den festlichen Saisonabschluss 2019. Einmal im Jahr tauschen die Fahrer des europäischen Rennzirkus Helm und Overall gegen Anzug und Krawatte: zur feierlichen Preisverleihung für die Europa-Bergmeisterschaft und den FIA Int. Hill Climb Cup. Zum Saisonabschluss für die beiden höchsten Berg-Prädikate in Europa versammelten sich im November 2019 Fahrer, Offizielle und Veranstalter im norditalienischen Trient, der Heimat des Traditionsrennens am Monte Bondone. Vor dem Palazzo della Regione im Stadtzentrum begrüßten sie der Osella FA 30 von Christian Merli und der Norma M20 FC von Simone Faggioli. Die beiden Europameister waren schon am Nachmittag mit ihren Lkws vorgefahren und hatten ihre Rennautos vor dem Eingang geparkt, um der Feier den gebührenden Rahmen zu verleihen. Der originale Trientiner Bergsteigerchor vertrat die lokalen Farben und stimmte die Gäste mit „La Montanara“ auf den Abend ein. Bei Puccinis Opernschlager „Nessun dorma“ sang dann so mancher Fahrer im Saal wohl in Gedanken die strahlende Schlusszeile mit: „Vincerò – Ich werde siegen!“ Die Preisverleihung für die Sieger des Jahres begann mit der Pokalvergabe für den FIA Int. Hill Climb Cup. Dabei erklang gleich zweimal die slowakische Nationalhymne: In der Kategorie 1 wurde der Slowake Peter Ambruz (Mitsubishi Lancer Evo IX) als Sieger geehrt, nachdem zuvor schon seine Frau Anna Ambruz (Honda Civic Type R) mit dem Ladies Cup ausgezeichnet worden war. Die blau-silberne Trophäe für den Sieg in der Kategorie 2 nahm der Franzose Sébastien Petit (Norma M20 FC) in Empfang. Viele dachten in diesem Moment an Petits schweren Unfall im Europameisterschaftslauf im portugiesischen Falperra im Mai 2019 zurück. Welch ein Happy End! Die Stars des Abends waren natürlich die beiden Top-Fahrer aus Italien. Mit jeweils derselben Punktzahl wurden Christian Merli und Simone Faggioli zu verdienten Europameistern gekürt. Den dritten Platz belegte der Österreicher Christoph Lampert, der mit seinem Osella FA 30 […]

53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen mit neuem Termin

9. Mai 2020

Dass das neuartige Corona-Virus weltweit zu einschneidenden Beschränkungen führen würde, ahnten wohl vor einigen Wochen nur die Wenigsten. Ebenso waren die Verantwortlichen des MSC Osnabrück e.V. voller Zuversicht, die für den 1./2. August 2020 vorgesehene 53. Auflage des Int. Osnabrücker Bergrennens erneut mit hochklassigem Automobilsport und einem tollen Event-Programm durchführen zu können. Dementsprechend waren die Vorbereitungen, wie schon in den vergangenen Jahren, im Laufe des 1. Quartals 2020 weit fortgeschritten. Als sich das Virus dann rasend schnell weltweit verbreitete und die mit ansteigenden Infektionszahlen immer weiter einhergehenden Verbote und Beschränkungen zum Tragen kamen, wurden bereits Überlegungen angestellt und Konzepte erarbeitet, das Int. Osnabrücker Bergrennen 2020 doch noch den langjährigen Fans präsentieren zu können. Mit der getroffenen Entscheidung der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten der Bundesländer, Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 in Deutschland nicht durchführen zu dürfen, stand fest, dass das 53. Int. Osnabrücker Bergrennen im Jahr 2020 nicht, wie gewohnt, stattfinden konnte. Die Verantwortlichen der Veranstaltung haben daher unter Berücksichtigung des in dieser Situation unumgänglichen Schutzes der Bevölkerung, der durch die gesetzlichen Vorgaben fixiert ist, entschieden, das  53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen „Cars & Fun mit dem 8. E-Mobil-Berg-Cup zu verschieben und nun am 7./8. August 2021 damit an den Start zu gehen. Damit gibt es nach 52 Jahren in diesem Jahr erstmals in der „Borgloher Schweiz“ eine „Rennpause“. Die Organisatoren werden sich in der Zwischenzeit jedoch in keiner Weise zur Ruhe setzen, sondern arbeiten mit viel Elan an der Weiterentwicklung des erfolgreichen Konzept der vergangenen Jahre mit dem „Highlight“ im August und den begleitenden Aktionen und Events im Netzwerk des Int. Osnabrücker Bergrennens weiter. „Im Vorfeld der Entscheidung, das 53. Bergrennen um ein Jahr, in den August 2021 zu verschieben, haben unglaublich viele Partner, Freunde und auch aktive Fahrer des Events uns ihre Solidarität und die weitere uneingeschränkte Unterstützung zugesagt“, freut sich Organisationsleiter Bernd Stegmann. Rennleiter Michael Schrey ergänzt, dass „damit natürlich auch das unermüdliche Engagement der vielen ehrenamtlichen Funktionäre honoriert und die Motivation hochgehalten wird“. Somit wird es schon bald wieder neue und spannende Informationen zum 53. Int. Osnabrücker Bergrennen am 7./8. August 2021 geben.

Da waren es nur noch zwei – MSC Osnabrück sagt ebenfalls ab

23. April 2020

Die aktuelle Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus des Landes Niedersachsen macht die Durchführung des 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens am 1./2. August 2020 unmöglich. Die Verordnung sieht ein Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern in Niedersachsen bis zum 31. August 2020 vor. Deshalb ist zum jetzigen Zeitpunkt keine Durchführung des Rennens möglich. So steht es seit dem Abend des 22. April 2020 auf der Webseite des Vereins und der Veranstaltung. Somit bleiben aktuell in der Bundesrepublik lediglich zwei Berg-Veranstaltungen in Freistaat Bayern übrig, die außerhalb des Verbotskorridors (bis einschließlich 31. August 2020) terminiert sind. Doch angesichts der Absage des Münchner Oktoberfests, stehen auch diese beiden Rennen mit einem großen Fragezeichen da, zumal das Bergrennen Mickhausen auf das letzte Wiesn-Wochenende fallen würde.

Vorerst keine EBM-Läufe auf der iberischen Halbinsel

6. April 2020

Wie leider zu erwarten war, wurden nun auch die beiden Abstecher der Berg-Europameisterschaft nach Portugal und Spanien abgesagt. Das erstmals auf dem EBM-Kalender präsente Bergrennen „Rampa da Boticas“, wurde aufgrund von COVID-19 vom Wochenende 9./10. Mai auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Das neue Datum wurde noch nicht festgelegt. Ganz abgesagt wurde hingegen das spanische EBM-Rennen Subida al Fito, das eine Woche nach Boticas hätte stattfinden sollen. Ebenfalls abgesagt wurde der FiA Hillclimb Cup-Lauf „Ustecka21“ in Tschechien, der für den 30./31. Mai 2020 angesetzt war.

Tourenwagen-Legenden mit Original DTM-Fahrzeugen der 80er und 90er am „Uphöfener Berg“

11. März 2020

Eine spektakuläre Neuheit gibt es am 1./2. August 2020 beim 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen auf dem 2, 030 km langen „Uphöfener Berg“:  Eine Auswahl der phantastischen Tourenwagen der Ex-DTM und anderer Top-Rennserien von der Rundstrecke, aus den 80 er und 90 er Jahren nimmt erstmals im Rahmen von Demonstrationsrennen an dem beliebtesten Automobil-Event im Norden teil. Die Kultfahrzeuge von Mercedes Benz, BMW, Audi, Opel und anderer Marken elektrisieren damals wie heute zigtausende Fans. Die Serie bietet Automobilsport vom Allerfeinsten und hier haben die Gäste die besondere Gelegenheit, die Boliden im Fahrerlager aus allernächster Nähe zu bewundern und mit den sympathischen Fahrern der PS-Legenden „Benzingespräche“ zu führen. Die Serie präsentiert sich als große Motorsport-Familie, bei denen die Liebe zu den Kultfahrzeugen und der Spaß im Vordergrund stehen. Die Gäste des Bergrennens dürfen sich auf einmalige und wunderschöne Fahrzeuge mit einem grandiosen Sound freuen. Infos zur Serie auch unter www.tourenwagen-legenden.de

Boxengeflüster 03/2020: Wussten Sie schon dass…?

15. Februar 2020

DASS es beim Motorsport Club Heiligenstadt eine Wachablösung an der Vereinsspitze gegeben hat. Nach vielen erfolgreichen Jahren als Vorsitzender gab Hermann Ludolph die Leitung zum 31. Januar 2020 an René Raub ab. Bei der Jahreshauptversammlung wurde René Raub mit großer Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gewählt. Den neuen Vorstand ergänzen Andreas Apel als neuer Sportleiter, Jörg Hübsch als neuer Schriftführer sowie Maurice Preuß als Verkehrsleiter. Es wurden verdiente Mitglieder für ihre Leistungen im Club geehrt sowie 10 neue Clubmitglieder aufgenommen. DASS derzeit in der Formel 1 Vermietung des langjährigen Bergrennfahrers Uwe Kaufel mit Sitz in Osterode, an einem spektakulären Auftrag eines weltweit agierenden Elektronik-Großkonzerns gearbeitet wird. Der Kunde benötigt 10 Formel Rennwagen für einen Werbespot, der auf allen Fernsehsendern in nächster Zukunft ausgestrahlt werden soll. Geplant sind mehrere Actionszenen auf dem Nürburgring im originalen Renntempo. Hierzu werden zahlreiche Fernsehkameras rund um den Grand Prix Kurs aufgebaut und einige Rennwagen mit Onboard Kameras ausgestattet. Der enorme logistische Aufwand, die Hotelbuchungen und das Catering werden für über 30 Personen von Uwe´s Frau Karin gesteuert und gebucht. Einzig unberechenbarer Faktor ist das Wetter in der Eifel. So hatten die Kaufels schon bei früheren Filmaufnahmen, für ein anderes Großunternehmen, am Nürburgring zu Beginn der Drehbeginn plötzlich einsetzenden Schneefall. Dies verursachte nicht nur erhebliche Zeitverschiebungen, sondern auch einen großen finanziellen Mehraufwand für den Kunden. Denn im Bereich der Boxengasse, sowie der Start- u. Zielgeraden musste die Rennstrecke mit Schneeflügen, Kehrmaschinen und großen Gasbrennern geräumt und getrocknet werden, da der Kunde zu Recht befürchtete, dass seine Werbung durch das aufspritzende Wasser während der Fahrt auf den Formel 1 Fahrzeugen nicht mehr lesbar ist. Auch zu diesem neuen Fernseh-Werbespot müssen alle 10 Fahrzeuge in Teilbereichen foliert und mit dem Branding und den Firmenlogos des Kunden versehen werden. Eine Mammutaufgabe, alles zur vollsten Zufriedenheit des Kunden aus Osterode und an der Rennstrecke zu koordinieren. Mit Stolz berichtet Uwe Kaufel, dass es in all den Jahrzehnten keinen einzigen unzufriedenen Kunden bei den vielen aufwendigen Aufträgen gegeben hat. DASS es dem Remscheider Armin Westenhöfer nach einer lebensbedrohlichen Erkrankung nun wieder besser geht. Für 2017 hatte der Garten- und Landschaftsbaufachmann sein Comeback in der Gruppe A bis zwei Liter geplant. Westenhöfer war zwischen 2007 und 2011 mit einem VW Scirocco im Classic-Berg-Cup an den Start gegangen. Das Auto war einsatzbereit, doch leider stellten sich beim Mitglied des Touring Club Remscheid gesundheitliche Probleme ein, die operativ beseitigt werden sollten. Bei diesem Eingriff ging […]

Bratschi geht im Mitsubishi mit PF1 auf EBM-Titeljagt

5. Februar 2020

Seit Monaten ist der Schweizer Ronnie Bratschi in der Freizeit mit dem Neuaufbau des Mitsubishi beschäftigt. Dieser wurde im September 2019 beim Überschlag beim Gurnigel-Bergrennen schwer beschädigt. Der nun mit einem noch potenteren Turbomotor von Eggenberger Motorsport (Egmo) ausgerüstete Allradler wird auf die bevorstehende Saison hin im Prinzip wiederum nach Gruppe-E1-Reglement entwickelt. Der Urner schaut jedoch darauf, dass auch der von der FIA vorerst nur in der Berg-Europameisterschaft, dem FiA Hillclimb Cup und Masters, für geschlossene Fahrzeuge eingeführte Leistungsfaktor (Performance Factor) passt. Mit diesem erfolgt die Unterteilung nicht mehr nach Gruppen und Hubraum, sondern in einer einzigen Kategorie nach PF-Klassen. Weil Bratschi um Gesamtsiege in der Kategorie 1 kämpfen will, holt er das Bestmögliche aus dem Reglement heraus. In der Klasse PF1 muss er etwa gegen die bisherigen E2-Silhouettenautos antreten. Beim letztjährigen Schweizer Berg EM-Lauf in Les Rangiers hat er sie bei seiner Europarekordfahrt aber alle geschlagen. Der dreifache FIA-E1-Hill-Climb-Cupsieger möchte 2020 um den Titel in der Berg-EM fahren, sodass man ihn in der Schweiz nur in St-Ursanne und – wenn überhaupt – bei ein, zwei weiteren Rennen am Start sehen wird. Mehr liegt vom Terminplan her nicht drin und ist zudem vom Saisonverlauf abhängig. von Peter Wyss / www.autosprint.ch

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