Termine 2017 – FiA International Hill Climb Cup

3. Dezember 2016

Seit dem 30. November sind die Termine der Berg EM und des FiA International Hill Climb Cup offiziell. Die Delegierten des FiA World Motor Sport Council segneten die bis dahin noch vorläufigen Terminauflistungen ab. Mit Osnabrück und Mickhausen finden sich zwei Deutsche Bergrennen erneut im Sportkalender der FiA, dazu kommt natürlich das Glasbachrennen in Thüringen als EM-Lauf. Das Auto-Bergrennen von St. Agatha in Oberösterreich ist nach einer einjährigen Pause wieder an Bord des FiA Cups. Nach dem Wechsel des EM-Ausrichters in Frankreich, findet sich in 2017 das Bergrennen von St. Jean du Gard – Col St. Pierre erstmals im Cup wieder. Zu alter Blüte gelangt im kommenden Jahr, das lange Jahre zur EM zählende norditalienische Bergrennen Trofeo Vallecamonica, das neben dem FiA Cup seit langem wieder mal zur Italienischen Bergmeisterschaft CIVM gehört. 22./23. April 2017 – CdC St. Jean du Gard – Col St. Pierre (FRA) 13./14. Mai 2017 – Bieszczadzki (POL) 20./21. Mai 2017 – Moris Cup Jahodná (SVK) 27./28. Mai 2017 – Verzegnis Sella Chianzutan (ITA) 17./18. Juni 2017 – GHD Gorjanci (SVN) 24./25. Juni 2017 – Coppa Paolino Teodori (ITA) 29./30. Juli 2017 – Trofeo Vallecamonica (ITA) 05./06. August 2017 – Osnabrücker ADAC Bergrennen (DEU) 12./13. August 2017 – GHD Lucine (SVN) 23./24. September 2017 – Auto-Bergrennen St. Agatha (AUT) 30.09./01. Oktober 2017 – ADAC Bergrennen Mickhausen (DEU)

Auftaktveranstaltung zum 50. Jubiläumsrennen in Osnabrück – Termin steht endgültig

1. November 2016

Der Veranstaltungstermin für das 50. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2017 steht jetzt fest: Vom 4. – 6. August 2017 wird am „Uphöfener Berg“ wieder europäischer Bergrennsport der Spitzenklasse ausgetragen und darüber hinaus natürlich auch das „runde“ Jubiläum gebührend gefeiert. Nachdem vor wenigen Tagen die Hill Climb Kommission des Automobil-Weltverbandes FIA den Terminkalender für die europäischen Bergprädikate verabschiedet hat, wurde dem MSC Osnabrück als Veranstalter das 1. Augustwochenende, das schon ursprünglich als Austragungsdatum vorgesehen war, endgültig bestätigt. Somit können jetzt auch die weiteren Detailplanungen für ein attraktives und würdiges Jubiläumsrennen vorangetrieben werden. Auf jeden Fall sollen beim nächstjährigen Wertungslauf um den FIA Int. Hill Climb Cup wieder die Top-Piloten des Kontinents an der Startlinie stehen. Aber daneben bastelt man schon jetzt an einem außergewöhnlichen und attraktiven Programm rund um das sportliche Programm auf der Rennstrecke. Feel the BERG-Racing – die Verantwortlichen des Motorsport Clubs Osnabrück e.V. hatten sich für die offizielle Auftaktveranstaltung zum 50. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen ein Motto ausgewählt, das die vielseitigen Emotionen des jährlichen Automobilhighlights im Norden widerspiegeln sollte. Mit der Starke-Automobilgruppe fand sich schnell ein Gastgeber, der zu den langjährigsten Partnern des Bergrennens am „Uphöfener Berg“ in Hilter-Borgloh gehört. Im passenden Ambiente des Volkswagen-Zentrums Osnabrück erlebten 150 eingeladene Gäste eine interessante, kurzweilige und aktionsreiche Veranstaltung, die aus der Natur der Sache viel mit PS-starken Boliden, aber auch anderen Facetten zu tun hatte. Für die Gastgeber begrüßte Michael Starke, selbst seit rund 40 Jahren am Berg aktiv dabei, die zahlreich erschienen Partner und Freunde des Bergrennens. Mit einem Rückblick auf die Geschichte der Unternehmensgruppe von Michael und Peter Starke und mit einigen äußerst lustigen Werbespots des Wolfsburger Automobilkonzerns sorgte er für den passenden Einstieg. Bernd Stegmann, Organisationsleiter des Bergrennens, erinnerte noch einmal die 49. Auflage, die am ersten Augustwochenende wieder mit spektakulären PS-Boliden und viel „Cars&Fun“ vor mehr als 25.000 Gästen über die Bühne  gegangen war. Er nahm die Gäste noch einmal per Video mit auf die Rekordfahrt des sympathischen Italieners Christian Merli, der im 3. Wertungslauf mit 51,232 sec. einen neuen Streckenrekord aufgestellt hatte. Dann kündigte Bernd Stegmann einen Film der 1. Veranstaltung am 4. August 1968 an. Gerd Bücker, Vorsitzender des MSC Osnabrück,  hatte den Film beim Aufräumen in seinem Keller gefunden und ihn anschließend technisch aufbereiten lassen. Somit erlebten die Gäste des Abends einen rund 15 minütigen Farbfilm aus der Geburtsstunde des Int. Osnabrücker Bergrennens, der spannende und hochinteressante Einblicke in das erste Bergrennen und in die Zeit Ende der Sechziger vermittelte. Der Film fand große Begeisterung […]

Kostenlose Nennung für das FiA Hillclimb Masters ab sofort möglich

29. August 2016

Am Wochenende des 8. und 9. Oktober 2016, also eine Woche nach dem DM und FiA Hillclimb Cup-Finale von Mickhausen,  kommt es zur zweiten Auflage des FIA Hillclimb Masters. Nach der überaus gelungenen Erstlingsveranstaltung im Jahr 2014 im luxemburgischen Eschdorf, wird nun die tschechische Region Ölmütz, mit der Stadt  Šternberk und die aus der Berg-Europameisterschaft bekannten Bergrennstrecke von Ecce Homo, der zweie Austragungsort dieses „Race of Champions der Berge“ sein. Um den Teilnehmern entgegen zu kommen, die aus Ländern anreisen, wo relativ kurze Bergrennstrecken vorherrschen, wurde die Strecke von Ecce Home auf eine Distanz von 3,3 km verkürzt. Seit dem vorletzten Augustwochenende ist die Registrierung der Teilnehmer, für diesen außergewöhnlichen Event offen.  Bis zum 21. September 2016 um Mitternacht, ist die Einschreibung für Fahrerinnen und Fahrer möglich, die sich nach den Kriterien der FiA qualifiziert haben oder von ihrem nationalen Verband eine sogenannte Wildcard erhalten haben. Die letztendliche Entscheidung wer per Wilde Card dazu stoßen darf obliegt jedoch der FiA Berg Kommission. Neben dem klassischen Einzelzeitfahren, wo an die Gewinner und Platzierten Gold, Silber oder Bronze-Medaillen in drei Kategorien vergeben werden, gibt es erneut den Nationen Cup. Um allen National-Mannschaften eine faire Chance zu geben, erfolgt die Vergabe eines kompletten Medaillensatzes nach der Gleichmäßigkeit der gefahrenen Zeiten. Vier Aktive bilden ein Team, wobei die drei gleichmäßigsten Fahrer gewertet werden. Zudem erfolgt eine eigene Wertung für Junioren-Fahrer (U25) und eine für die schnellsten Damen. Für Letztere werden zusätzliche Startplätze reserviert. Grundsätzlich beim Masters Startberechtigt ist, wer folgende Kriterien der Platzierung (Stand: 19. September) erfüllt: – unter den Top 12 beider Kategorien der FIA Europa-Bergmeisterschaft 2016 – unter den Top 12 der drei Kategorien des FiA International Hill Climb Cup 2016 – unter den Top 3 einer FiA Zonen Meisterschaft 2016 – unter den Top 5 einer nationalen Meisterschaft 2016 oder Top 3 gruppeneingestuften nationalen Meisterschaft – Wilde Card über den nationalen Verband Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Deutsche Vertreter den Weg zu diesem einmaligen Happening in der Tschechischen Republik finden werden, um den Deutschen Bergrennsport würdig zu vertreten. Vor zwei Jahren in Eschdorf gingen 19 Fahrerinnen und Fahrer für die Bundesrepublik an den Start. Auf ein ähnlich großes deutsches Feld hofft Christoph Schackmann, das DMSB Fachausschussmitglied aus den Reihen des EMSC Bitburg, der wie in 2014 wieder als Team-Captain fungiert. Quasi als Delegationsleiter ist Schackmann im Vorfeld und am Masters-Wochenende selbst der Ansprechpartner. „Jede Fahreranfrage für eine Wild Card werden […]

Lucine: Drei Mal Streckenrekord in Slowenien

15. August 2016

Der Bergrennsport in Mitteleuropa legte am vergangen Wochenende eine Pause sein, wo sonst sich zwei oder drei Termine überscheiden, hatte das Bergrennen GHD Lucine in der Nähe der slowenischen Hauptstadt Ljubljana, dem früheren Laibach, das Alleinvertretungsrecht. Auf der 4 km langen Strecke, mit einer schnellen Ortsdurchfahrt und einigen sehr engen Haarnadelkurven im Mittelteil wurde der vorletzte Lauf zum FiA International Hillclimb Cup 2016 ausgetragen. Am Renntag wurde in allen drei Durchgängen der absolute Streckenrekord unterboten. Den Anfang machte hauchdünn der Veronese Federico Liber im Formula Gloria C8P in 2:01,90 min und warf somit den Federhandschuh dem Tschechen Vaclav Janik vor die Füße, der dann zwei Mal Laufbestzeit im Norma M20 FC V8 fuhr und den Bahnrekord schlussendlich auf 2:01,30 min drückte. Klar, daß so auch der Gesamtsieg an Janik ging, vor Liber und Janiks Teamkollege Petr Trnka im Norma M20 aus der 2-Liter Sportwagenklasse. Im FiA Hillclimb Cup liegt Janik vor dem Finalrennen von Mickhausen (1./2. Oktober) uneinholbar an der Spitze der Kategorie 2 (Competition) und verteidigt somit zum fünften Mal in Folge seinen Titel seit 2012. In der Kategorie 3, der E1-Tourenwagen hatte der Schweizer Ronnie Bratschi nach seinem Sieg von Osnabrück, am darauf folgenden Wochenende kein Glück und packte bereits nach dem ersten Rennlauf seine Sachen ein. „Auf verschmutzter Strecke, wahrscheinlich vom Kühlwasser eines Kontrahenten und ohne das entsprechende Flaggensignal touchierte ich leicht eine Leitplanke und stellte meinen Mitsubishi Lancer sicherheitshalber ab, da ich den Titel im Fia Hillclimb Cup schon sicher habe“. So ging der Tourenwagensieg von Lucine an den einheimischen Milan Bubnic im Lancia Delta. Bedingt durch abzurechnende Streichresultate musste die Titelentscheidung in der Kategorie 1 der Produktionswagen auf den FiA und DM-Endlauf im bayrischen Schwabenland vertagt werden. Hier haben der Ungar Laszlo Hernadi, der Slowake Petr Jurena und die Italienerin Gabriela Pedroni (alle Mitsubishi) noch Chancen auf den Titel.

Boxengeflüster 08/2016: Wussten Sie schon dass…?

11. August 2016

DASS der junge Aargauer Robin Faustini mit seinem Tatuus Formel Renault beim Osnabrücker Bergrennen erstmals in Deutschland am Start war und der Sohn des Schweizer Formel 3000-Piloten Simon Hugentobler ist. Robin fand auch in Fahrer- und Markenkollegen Georg Lang gleich einen neuen Kumpel. DASS der Schweizer Marcel Steiner auf seiner „Deutschlandtour“, zwischen dem Berg EM-Lauf am Glasbach und dem FiA Hillclimb Cup-Lauf von Osnabrück, Station auf dem Fahrwerksprüfstand von KW Automotive in Fichtenberg machte. Am Dienstag letzter Woche wurde der LobArt LA01 mit dem Ingenieur von KW auf dem Pulser installieren und bereits die ersten Messungen durchführen. Am Mittwoch ging es mit dem strammen Programm weiter, einige Sachen am Fahrwerk wurden modifizierten, die Federn und Dämpfer abstimmten und die richtigen Einstellungen für die verschiedenen Reifenvarianten gesucht. Erst um zwei Uhr in der Früh wurde das Licht gelöscht. Am Donnerstagmorgen stellte Marcel Steiner das Fahrzeug noch auf die richtige Fahrzeughöhe und korrigierte die Radlast. Kurz nach Mittag war wieder alles verladen und die 550 Kilometern lange Reise Richtung Osnabrück konnte starten. DASS nur zwei Fahrer, nämlich VW Golf-Pilot Helmut Maier und Formel 3-Fahrer Andreas Stollnberger vom norditalienischen Bergrennen Alpe del Nevegal die über 1.000 km lange Reise nach Osnabrück in den Norden machten, um beim Bergrennen in der Borgloher Schweiz innerhalb einer Woche zum zweiten Mal in den Start zu gehen. Beide waren freilich auch ein paar Tage zuhause. DASS das große Gerüst im Vorstartbereich des Osnabrücker Bergrennens, an dem zahlreiche Sponsorenbanner prangten am Freitagnachmittag wehrend den Aufbauarbeiten bei einem kurzen aber heftigen Schauers umstürzte. Verletzt wurde dabei gottlob niemand, nur ein Fahrzeug wurde beschädigt. DASS die italienische Berg EM-Fahrergemeinde um Europameister Simone Faggioli von den gutaussehenden Girls die im Startbereich von Bad Liebenstein, die zum Fotoshooting bereit standen, sehr angetan waren. Es wurde die Aussage überliefert, „wenn das hier bei jedem Bergrennen so ist, fahren wir nur noch in Deutschland“.

Osnabrück: Grandiose Berg-Show

8. August 2016

Der Macher des Osnabrücker Bergrennens, Bernd Stegmann, versammelte erneut ein internationales Spitzenfeld an Renn- und Tourenwagen in der Borgloher Schweiz, und vermochte das schon exzellente Starterfeld des Vorjahres erneut zu toppen. An die Rekordbesucherzahlen aus dem Vorjahr kam der MSC Osnabrück zwar nicht ganz heran, aber der Zuschauerzuspruch aus dem gesamten norddeutschen Raum, dem Ruhrgebiet und aus den Niederlanden war großartig und sorgte für eine wundervolle Atmosphäre entlang der 2,03 km langen „Hügelstrecke“. Die glänzende Organisation und ein souveräner Rennleiter, der bekannte VLN und 24h-Pilot Michael Schrey, begeisterten gerade die ausländischen Gastfahrer, die sich dann auch bei der letzten Rückführung per „Abklatscher“ aus dem Rennkockpit heraus, bei den MSC-Organisatoren bedankten. Zum ersten Mal gelang es Stegmann und Co den aktuellen EM-Zweiten Christian Merli in den deutschen Norden zu holen. Mit seiner Teilnahme in Osnabrück und dem gleichzeitigen Verzicht auf des italienische Bergrennen Reventino, wo Erzrivale Simone Faggioli siegte, ist nun klar das sich der Südtiroler für den Rest der Saison auf die Berg-Europameisterschaft konzentriert und die heimische Meisterschaft wohl abgeschrieben hat. Christian Merli im werksunterstützten Osella FA 30 mit einem englischen PRE-Motor, der aus zwei Motorradmotoren zu einem V8-Triebwerk zusammengesetzt ist, wurde seiner Favoritenrolle gerecht, wenn auch auf den letzten Drücker – aber mit neuen Streckenrekord von 51,232 Sekunden. Der Schweizer Vorjahressieger Joel Volluz (Osella FA 30) bot dem Star aus Italien erstaunlich gut Paroli. Im zweiten Lauf war der junge Walliser sogar, mit der bis dahin zweitschnellsten je am Uphöfer Berg gefahren Zeit,  schneller als Merli. Der Start zum dritten und letzen Lauf verlief für Volluz nicht optimal und damit war der Käse in Sachen Gesamtsieg und Titelverteidigung endgültig gegessen. Einen herausragenden dritten Platz in der Tageswertung erkämpfte sich der Tscheche Vaclav Janik im Norma M20 FC V8, der den Schweizer Champion Eric Berguerand (Lola Cosworth) niederrang. Sich äußerst achtbar aus der Affäre zog sich auf Gesamtrang vier, als bester Deutscher und noch vor dem V8-Vertreter Patrik Zajelsnik (Norma Mugen), der Schweinfurter Uwe Lang im betagten Osella PA 20 S Evo mit dem 6-Zylinder BMW-Triebwerk. Immerhin Platz 7 stellte den Schweizer Routinier Marcel Steiner im neuen LobArt LA01 Mugen V8 nicht zufrieden. Seine Ansprüche liegen doch etwas höher in der Resultatsliste. Geduld und Spucke ist bei Steiner Motorsport weiterhin gefragt. Bemerkenswert ist auch das Comeback des Luxemburgers Guy Demuth mit seinem überarbeiteten G-Force Formula Nippon, den er zuletzt 2010 einsetzte. Den Osella FA 30 aus dem Rollinger-Team pilotierte er […]

Rekordverdächtig – 216 Fahrerinnen und Fahrer aus 16 Nationen kommen nach Osnabrück

4. August 2016

Was der 2, 030 km lange „Uphöfener Berg“ am 6./7. August anlässlich des 49. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens zu bieten hat, verdient uneingeschränkt das Prädikat „absolute Spitze“. Egal, in welchen Fahrzeuggruppen man sich die Starterlisten ansieht, überall präsentieren sich grandiose internationale und nationale PS-Boliden mit ihren Sportfahrern. So ist es wohl ein wenig ein Zufall, dass sich im Jahr 2016 insgesamt 216 Fahrerinnen und Fahrer aus 16 Nationen für den 6. Lauf zum FIA Int. Hill Climb Cup 2016 und Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft 2016 eingeschrieben haben. Endlich kommt er auch nach Deutschland: So wird sich eine große Fanschaar auf den Weg machen, um das derzeit wohl in Europa mit am meisten bewunderte Fahrzeug am Berg erstmals in Deutschland zu erleben. Der Schweizer Automobilhändler Reto Meisel kommt mit dem phantastischen Mercedes Benz Carlsson SLK 340 Judd V 8 in das Osnabrücker Land und eins ist schon jetzt sicher: das Fahrzeug wird das gesamte Wochenende von den Fans und den Medienvertretern dicht umlagert sein. Mehr als zwei Jahre hat das Team Meisel an dem Aufbau gearbeitet und in diesem Jahr werden erstmals mehrere Einsätze, vorrangig in der Schweizer Meisterschaft gefahren und jetzt präsentiert der ehrgeizige Rennfahrer ein mit einem unglaublichen Sound ausgestattetes supermodernes Rennfahrzeug, das immer besser in Fahrt kommt. Bisher schien den absolut schnellsten europäischen Bergfahrern jenseits der Alpen der Weg zum nördlichsten Bergrennen zu weit zu sein, doch in diesem Jahr wird einer der besten Profis in der Europa-Bergmeisterschaft die Strecke am „Uphöfener Berg“ in Angriff nehmen und dabei sicher auch den im Jahre 2013 aufgestellten Streckenrekord von 51,434 sec. bei günstigen Bedingungen im Visier haben: Christian Merli, Werksfahrer bei Osella, startet auf seinem in dieser Saison äußerst erfolgreichen Osella FA 30, mit dem er bis heute bei 6 von 7 Läufen zur Europa-Bergmeisterschaft 2016 in seiner Gruppe volle Punkte einfahren konnte und aktuell auf dem 2. Platz immer noch in Lauerstellung zum Titel steht. Sein großer Widersacher in Osnabrück dürfte der junge Schweizer Joel Volluz werden (ebenfalls Osella FA 30), der in 2015 einen glanzvollen Sieg in Osnabrück errang und dem die Strecke bestens vertraut ist. Und dann ist da noch sein Landsmann Eric Berguerand, Osnabrück-Gewinner 2014, der seinem nochmals optimierten Lola FA 99 Formel 3000 immer für eine Überraschung gut ist und somit mit zu den engsten Favoriten zählt. Weitere sechs Formel 3000-Piloten sorgen nicht nur für einen begeisternden Sound, sondern werden allesamt mit ihren rund 500 PS starken […]

Ein Stück Planungssicherheit für das Bergrennen Mickhausen

18. Juli 2016

Die Vorbereitungen für die 35. Auflage des Internationalen ADAC-Bergrennens Mickhausen laufen auf Hochtouren. Nach einem Jahr Pause heulen am 1. und 2. Oktober am legendären Mickhauser Berg inmitten der Stauden wieder die Motoren. Über 200 Fahrer aus ganz Europa werden dann das 2,2 Kilometer lange Kurvenlabyrinth auf der Kreisstraße A 16 von Mickhausen-Münster hinauf nach Birkach unter die Räder nehmen. Organisationsleiter Günter Hetzer freut sich, dass auch die Kreissparkasse Augsburg wieder mit im Boot der Sponsoren ist: Mit 5000 Euro greift das Kreditinstitut dem veranstaltenden Automobil Sport Club (ASC) Bobingen wieder unter die Arme. Hetzer: „Damit haben wir ein gutes Stück Planungssicherheit  für die Neuauflage des Bergrennens mit seiner mehr als 50-jährigen Tradition!“ Das Bergrennen Mickhausen, eines der größten Motorsportevents in ganz Süddeutschland,  lockt an einem schönen Wochenende rund 20 000 begeisterte Zuschauer in die Stauden. von Walter Kleber

Trento-Bondone: Schon wieder Streckenrekord

3. Juli 2016

In völlig überlegener Manier gewann Simone Faggioli zum achten Mal den Berg-Klassiker von Trento auf den Monte Bondone, der diesmal zum FiA Hillclimb Cup und zur Italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) gewertet wurde. Die 17, 3 lange und von unzähligen Spitzkehren gesäumten Strecke, die bis auf eine Meereshöhe von 1.350 Meter führt, bezwang Faggioli, im einzigen Rennlauf am Sonntag, in einer neuen Rekordzeit von 9:07,66 Minuten. Er startet bereits zum dritten Mal mit dem Werks-Norma M20 FC Zytek V8 an diesem Berg und war rund drei Sekunden schneller als im Vorjahr. Lokalmatador Christian Merli kämpfte am Trainingstag mit technischen Problemen am Werks-Osella FA 30, konnte zwar nach nächtlichen Arbeiten am Rennen teilnehmen, doch war der Wagen nicht 100% auf der Höhe. Merli erreichte am Ende zwar das Ziel als Gesamtzweiter, doch eine halbe Minute später als zuvor Faggioli, was ungewohnt deutlich ist. Bei seinem Debüt am Monte Bondone gelang dem jungen Umbrier Michele Fattorini auf Osella PA 2000 Honda (Foto oben) ein hervorragender dritter Rang. Knapp das Podium verfehlte Domenico Scola, der ebenfalls im Training mit elektrischen Problemen am Osella FA 30 Zytek zu tun hatte und dennoch am Renntag weiter Erfahrungen mit dem neuen Sportgerät sammeln konnte. Einen brillanten fünften Platz „over all“ erreichte „Jungvater“ Federico Liber im agilen Gloria C8P, der auch noch unter der 10 Minuten Schallmauer das Ziel erreichte. Aus deutscher Sicht ist zu attestieren, dass Egidio Pisano im Minichberger VW Golf den E1-Gruppensieg auf Gesamtrang 42 ins Schwabenland entführte und Edi Bodenmüller im ungewohnten Renault Clio Cup fünfter in seiner Klasse wurde, was Platz 89 in der Tageswertung bedeutete.

MSC Osnabrück stellt seine relaunchte Webseite vor

9. März 2016

Der Motorsport-Club Osnabrück e.V. ist ab sofort auch mobil unterwegs. Gemeinsam mit dem team4media aus Osnabrück hat der Veranstalter des Int. Osnabrücker Bergrennens seine Webseite relauncht. Alle Informationen sind nun auch bequem und übersichtlicher von unterwegs abrufbar – egal, ob mit dem Smartphone oder dem Tablet. Dank des responsiven Layouts passen sich alle Inhalte automatisch an das jeweilige Endgerät an. Das Design ist frisch und modern und wurde speziell für den MSC e.V. gestaltet. Eine übersichtliche Menüstruktur erleichtert es den Besuchern alle benötigten Informationen schnell und einfach zu finden. Durch das eingesetzte Content-Management-System verringert sich zudem der Pflegeaufwand für die Vereinsredakteure. „Die bisherige Seite ist in die Jahre gekommen und wurde den gestiegenen Anforderungen der Web-Nutzer nicht mehr vollends gerecht. Wir haben uns in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen weiterentwickelt und professionalisiert. Die neue Homepage soll ihren Teil dazu ebenfalls beitragen“, freut sich Bernd Stegmann, Organisator des Bergrennens und zugleich 2. Vorsitzender des MSC, über das neue „Outfit“ des Webauftrittes. „Das Bergrennen ist ein spektakuläres Event, das im Osnabrücker Land Seinesgleichen sucht. Für Firmen gibt es dort interessante Möglichkeiten, sich über ein Sponsoring zu engagieren und Teil dieser tollen Veranstaltung zu werden. Über die neue Internetseite werden diese Möglichkeiten deutlich besser kommuniziert und darüber hinaus auch neue Vermarktungsmöglichkeiten geschaffen“, erläutert Florian Siebelmann, Kundenberater bei team4media. „Der aber wohl wichtigste Punkt ist, dass die Informationen rund um das Rennen zukünftig wesentlich einfacher und schneller zugänglich sein werden. Sowohl für Besucher als auch für die Teilnehmer des Events“, so Siebelmann weiter. In den kommenden Wochen und Monaten werden die Nutzer stets aktuell mit neuen und spannenden Informationen zu dem beliebten Automobilsport-Event, das in diesem Jahr am 6.und 7. August zum 49. Mal im Osnabrücker Land mit einem spektakulären und hochkarätigen Programm stattfindet, auf dem Laufenden gehalten.