Boxengeflüster 03/2017: Wussten Sie schon dass…?

11. März 2017

DASS die ADAC Saarland-Pfalz-Rallye vom ersten März-Wochenende ein Auftakt nach Maß für die Deutsche Rallye-Meisterschaft war und dabei im St. Wendeler Land zwei junge Männer aus bergrennbegeisterten Elternhäusern für Furore sorgten. Auf der Zielrampe freuten sich der amtierenden Meister Fabian Kreim (Sohn von Achim Kreim) im Fabia R5 von Skoda Auto Deutschland über den Sieg. Den dritten Platz erkämpfte sich René Mandel (Enkel von Berglegende Herbert Stenger) vom DSK Junior Rallye Team im Ford Fiesta R5. Das Mitfiebern von Mama Kristina Stenger-Winkler brachte Glück, denn der zum Abschluss einsetzende Regen spülte den Autocross-Europameister noch auf Rang drei nach vorne. Pech dagegen für Dominik Dinkel mit Co-Pilotin Christian Kohl, der Tochter des 1. KW Berg-Cup Vorsitzenden Uli Kohl, die auf falschen Reifen in ihrem Fabia R5 auf Rang fünf abrutschten. Weiter gaben Gino Kruhs zusammen mit seinem Pilot Torben Nebel ihr Debüt im Citroen DS3 R3T. Für den Saarländer stehen auch in diesem Jahr die Rallye DM und Masters-Läufe als Co-Pilot klar im Vordergrund. Dennoch plant Kruhs einige Bergrennen mit seinem Renault Megane Maxi im Südwestdeutschen Raum und im angrenzenden Frankreich. DASS am vergangenen Donnerstag auf der Kreisstraße A16 zwischen Mickhausen und Schwabmünchen, also auf der Strecke des Bergrennens,  bei einem Verkehrsunfall ein Busfahrer verletzt wurde. Nach Polizeiangaben  fuhr ein Lastzug, beladen mit Containern, bergab Richtung Mickhausen. In einer scharfen Rechtskurve brach der Anhänger auf der nassen und rutschigen Fahrbahn aus, schleuderte gegen die Leitplanke und prallte dann gegen einen entgegenkommenden Omnibus, der auf Leerfahrt unterwegs war. Der Buslenker musste leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kreisstraße wurde für einige Stunden komplett gesperrt und sogar ein Kranwagen muss  bei der Bergung der Fahrzeuge helfen. DASS der Gewinner des Classic-Berg-Cup von 2009, Andreas Herl aus Pirmasens, vor wenigen Tagen in den Vorstand des Homburger Automobilclubs gewählt wurde. Der Unternehmer und Schornsteinfegermeister, der zwischen 2002 und 2011 mit einem Ford Escort RS 2000 Bergrennen fuhr, übernahm das Amt des Referenten für Technik und Verkehr. DASS Paul Sieljes beim diesjährigen 50. Osnabrücker ADAC Bergrennen Anfang August, wohl der erste Niederländer sein wird, der bei einem Bergrennen in der Formel 3000-Klasse antritt. Der Mann aus Groningen hat sich für das Wochenende des 5. und 6. August beim italienischen Team CMS Racing Cars von Enrico Casalini eingemietet und wird einen Lola Judd V8 pilotieren. Besucher des letztjährigen Bergrennens in Borgloh kennen Paul Sieljes noch mit seinem Opel Speedster Turbo. Nach einer ersten Kontaktaufnahme von „Macher“ Bernd […]

Boxengeflüster 01/2017: Wussten Sie schon dass…?

1. Februar 2017

DASS in Sommerkahl bei Aschaffenburg am 18. Januar zum dritten Mal mit einer „Berglöwen Party“ an die am 21. April 2014 verstorbene Bergrennlegende Herbert Stenger erinnert wurde. Der Geburtstag des mehrfachen Deutschen- und Europameisters am 11. Januar gab den Anlass für ein Treffen von ehemaligen Teammitgliedern und Mechanikern im sogenannten Berglöwenmuseum auf dem Anwesen der Stengers. Der Sonntag begann um 10 Uhr mit einem Gottesdienst für Herbert in der örtlichen Kirche, danach wurde in gemütlicher Runde an die alten Zeiten erinnert. Mit dabei waren Herberts Ehefrau Evi Stenger, Tochter Kristina Stenger dazu Markus Stenger und die Mechaniker Harry Möginger, Alex Bückner, Falk Eulitz, Bernd Eulitz, Günther Gebhart, Klaus Rosenberger, Heiko Klapper, Dieter Maier, Jens Saparautzki und Seppl Lederberger. Das Abschlussfeuerwerk steuerte „Volvoman“ Wolfgang Mager bei. DASS einer, der früher immer das Fahrerlager um den Renntransporter der Equipe Stenger unsicher machte, bei der 3. Berglöwenparty fehlte. Unser Foto oben zeigt René Mandel, der heute 25-jährige Enkel des Berglöwen beim Homburger Bergrennen im Jahr 2000. Mandel weilte zum Zeitpunkt der „Berglöwenparty“ bereits in Lappland um sich unter den Fittichen der Rallyelegende Armin Schwarz auf die Arctic-Rallye vorzubereiten. René Mandel und Co-Pilot Denis Zenz erhielten im Ford Fiesta R5 von der einheimischen Rallyeelite auf Schnee und Eis eine Lehrstunde. Dabei hinterließen die winterlichen Prüfungen und ein kurzer Abflug auf WP3 einen bleibenden Eindruck. Am Ende landete das Team auf  Platz 54 der Gesamtwertung. DASS Porsche-Werkspilot Timo Bernhard am 15. und 16. Juli diesen Jahres wieder nicht beim Homburger ADAC Bergrennen seines Heimatclubs Homburger Automobilclub an den Start gehen kann. Ausgerechnet an diesem Wochenende sitzt der 35-jährige Profi beim Deutschen Lauf der Langstreckenweltmeisterschaft WEC auf dem Nürburgring im Cockpit des Porsche 919 Hybrid. Aber vielleicht hat sich Timo schon ein anderes Bergrennen in Deutschland heraus gekuckt, das in seinen engen Terminkalender passt. Schau´mer mal.

René Mandel gibt Debüt im Ford Fiesta R5

24. März 2016

Am 15. und 16. April nimmt René Mandel (24, Autocross Europameister 2014 und Enkel von Berg-Legende Herbert Stenger) bei der ADAC Hessen  Rallye Vogelsberg erstmals am Steuer eines Ford Fiesta R5 teil. Zusammen mit seinem Co-Piloten Dennis Zenz (25), wird René bei seinem ersten Einsatz im R5 Ford Fiesta von M-Sport rund um den Vogelsbergkreis die erste richtige Rallye Erfahrung sammeln. Der kurze Roll out fand auf einem abgesteckten Kurs am Flugplatz Bitburg statt, dort konnte sich René Mandel erstmals auf den Fiesta einschießen und mit Co-Pilot Dennis Zenz an das für Ihn absolut neue Sportgerät herantasten. Der 24-jährige, gebürtige Bayer, René Mandel  wirkte sehr gelöst nach dem ersten kennen lernen seines neuen Sportgerät;  „Der Fiesta R5 ist fast zu händeln wie mein Buggy, es gibt hier für mich natürlich noch sehr viel zu lernen und ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung. Das Gewicht, in einem geschlossenen Tourenwagen zu sitzen und der 1,6 Liter Turbomotor sind komplettes Neuland für mich, hieran muss ich mich noch gewöhnen.“ Sein Mentor Armin Schwarz war von der ersten Ausfahrt sehr begeistert: „Man sieht sofort das Talent, Renés Aussagen zum Fahrverhalten und geänderten Fahrwerkseinstellungen sind sehr gut. Man kann damit sehr gut arbeiten. Man merkt dass er sehr fokussiert und zielorientiert arbeitet und sich nicht nur auf seinen Gasfuß verlässt. Ich gehe davon aus, dass er uns noch sehr viel zeigt, von dem was in Ihm steckt. Dennoch werde ich ihm zunächst zu verhaltener Fahrweise raten um langsam, sicher aber stetig Erfahrung zu bekommen. “ In der Saison 2015 startete René zweimal im „ADAC Opel Rallye Cup“ und zeigte dort bereits bei seinem ersten Start in Eisenach gegen die erfahrenen Cup-Routiniers respektable Leistungen. Die Fahrweise des Allrad-Fiestas entspricht aber doch deutlich mehr seinem Fast&Speed Buggy 1600, den der Europameister von 2014 auch in dieser Saison in der Autocross Europameisterschaft einsetzt. Der Fokus liegt nun darauf, gut vorbereitet für die Vogelsberg-Rallye in gut drei Wochen zu sein. Es stehen noch sehr viele Dinge an die zu erledigen sind, denn auch bei der Vorbereitung legt René selbst Hand an. Er wird sich mit seinem erfahrenen Einsatzteam aus dem Autocross bei der Rallye Vogelsberg präsentieren. Auch für das Team wird die Rallye ein Debüt sein.

Der Leidenschaft im Unruhestand weiter folgen

4. Februar 2016

Klaus Eweleit, viele Jahre erfolgreich tätig als „Manager Sportsponsoring und Eventmanagment“ und abschließend für das Werkstattkonzept „proTech“ bei Mannesmann Sachs und später ZF Services,  hat nach fünfundzwanzig Jahren das Unternehmen ZF zum 31. Januar 2016 verlassen. Der einstig erfolgreiche Radrennfahrer hat ein Sponsoringkonzept eingeführt und damit vor allem den Breitensport im deutschen Motorsport viele Jahre lang unterstützt. Die von Klaus Eweleit organisierten Auftritte der Marke SACHS während des Truck Grand Prix auf dem Nürburgring waren legendär. Auch die Bergrennszene profitierte von Eweleits Arbeit. Die großen Erfolge in der Berg-Europameisterschaft und der Berg DM, des leider zu früh verstorbenen Herbert Stenger, wären ohne das Engagement der Marke SACHS undenkbar gewesen. In der jüngeren Vergangenheit hielten unter anderen Uwe Lang und Klaus Hoffmann die SACHS-Fahnen hoch. Ein Höhepunkt seines Wirkens für ZF waren die fünf SACHS Motorsportgalas, die zu den attraktivsten gesellschaftlichen Ereignissen im Deutschen Motorsport zählten. Seit dem 1. Februar 2016 geht Eweleit mit seiner Firma „project.team“, einer Agentur für Consulting und Events im Sport, Automobil- und Radsport neue Wege. Sein Angebot findet man im Internet unter www.project-team.weebly.com, es richtet sich an Sportler, Teams, Vereine und Unternehmen.

Boxengeflüster 01/2016: Wussten Sie schon dass…?

31. Januar 2016

DASS der Ziegler Opel Kadett C 16V, aus dem Nachlass des verstorbenen KW Berg-Cup Piloten Roman Sonderbauer, der Deutschen Bergrennszene leider nicht erhalten blieb. Das Fahrzeug mit dem Roman Sonderbauer zahlreiche Erfolge sammelte und kürzlich zum Verkauf stand, ging zwischenzeitlich zum RST Racingteam in den kleinen Niederländische Ort Erp in der Nähe von Eindhoven. Das RST Racingteam möchte mit dem „CQP“ Rundstreckenrenn bestreiten. DASS im Rahmen der AvD-Meisterschaftsehrung am 23. Januar 2016 in Frankfurt auch die drei Erstplatzierten in der GLPberg-Meisterschaft von ex-DTM-Pilot und AvD-Sportpräsident Volker Strycek geehrt wurden. Dies waren Gesamtsieger Volker Pesch (Opel Kadett), der zweitplatzierter Alfred Belz (VW Käfer) und der Rennleiter des Berg DM-Laufs von Wolsfeld Günter Horr (Porsche) auf Rang drei. DASS der ehemalige Berg-Cup Pilot Bernd Haid auch im kommenden Jahr im DMV GTC Grand Tourismo Touring Car Cup auf der Rundstrecke aktiv sein wird. Der Recyclingunternehmer aus Stockheim in der Rhön wird 2016 sogar den neuen 500 PS starten Porsche 911 GT3 R (Typ 991) mit 4-Liter Sechszylinder Boxermotor steuern. Mitte der 1990er Jahre war Haid mit seinem schwarzen Opel Corsa einer der Top-Piloten in der Berg-Cup Division I und fuhr im Jahr 2000 einige Berg DM-Läufe im zweiten Stenger BMW-Sportwagen im Team des unvergessenen Herbert Stenger. DASS an diesem Wochenende des 29.-31. Januar Mitglieder der RSG Altensteiner-Oberland mit einem großen Stand auf der Erfurter Tuning und Automobilmesse für ihr ADAC Glasbachrennen Ende Juli werben. Neben zwei weiteren Exponaten ist auch der blaue Osella PA 20 BMW zu sehen mit dem Jörg Weidinger 2009 zur Deutschen Bergmeisterschaft bei den Rennwagen fuhr. Auf eine ähnliche Aktion freut sich der Homburger Automobilclub, der sein Homburger ADAC Bergrennen (16./17. Juli) in vier Wochen auf der Messe „Motors & Classics“ im saarländischen Dillingen präsentieren wird. Mehr dazu später.

Boxengeflüster #12/2015: Wussten Sie schon dass..?

24. Januar 2016

DASS  beim 100. Pikes Peak Bergrennen am letzten Juni-Wochenende kommendes Jahres mit Mikko Kataja erstmals wieder ein Finne, nach dem Gesamtsieg von Ari Vatanen im Jahr 1988, beim Race to the Clouds in den USA dabei sein könnte. Kataja, der als amtierender Rookie-Gewinner 2014 des KW Berg-Cup aus beruflichen Gründen in die Vereinigten Staaten übersiedelte, hat jetzt eine Antrag auf Einladung an die PPIHC-Organisatoren gestellt. Man darf also gespannt sein ob Kataja und sein Toyota Starlet in der offiziellen Teilnehmerliste auftaucht, die am 16. Februar 2016 veröffentlicht wird. DASS es im kommenden Jahr wieder ein Bergrennen am Schleizer Dreieck geben wird. Nachdem 2010 letztmals ein Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft und zum KW Berg-Cup im Vogtland stattfand, wird es wohl am 20. und 21. August 2016 eine Gleichmäßigkeitsveranstaltung (GLP) sein. An diesem Wochenende läuft übrigens zeitgleich das ADAC Hauenstein-Bergrennen in Rhön als Berg-DM Lauf. DASS René Mandel, der Enkel der verstorbenen Berglegende Herbert Stenger, an diesem Wochenende beim hochkarätigen „Race of Champions“ in London, hinter den Kulissen tätig war. Der Autocross-Europameister von 2014 zählte zur Mechaniker-Crew des Holländischen Fast & Speed-Teams, wo René auch Werksfahrer ist und von denen die spektakulären ROC-Buggys kommen. Der 24-jährige Wahl-Schweizer war mit für die Vorbereitung der Buggys zuständig und betreute beim Nations-Cup am Freitag und beim Champions-Race am Samstag Motorsportgrößen wie Felipe Massa, Jenson Button, Niko Hülkenberg, Jason Plato, Tom Kristensen und nicht zuletzt den späteren Sieger Sebastian Vettel. Für 2016 plant Mandel den Umstieg in den Opel Adam, um beim ADAC Opel Rallye Cup an den Start zu gehen. Der Rallyesport hat dann klare Priorität vor den Autocross EM-Läufen im 1600er Buggy. DASS es der Britische Bergmeister Scott Moran in der ROC-Factor-Abstimmung leider nicht geschafft hat den begehrten Gastfahrerplatz beim Race of Champions im Londoner Olympiastadion zu ergattern. Bei der Abstimmung von rund 33.000 ROC-Fans auf Facebook, lag der Formel-Pilot lang auf Rang zwei, was für das Ausscheidungsrennen am Donnerstag gereicht hätte. Am Ende rutschte Moran mit 12,7% der Stimmen auf Rang vier ab. Immerhin gewann mit dem ehemaligen BMW-Werksfahrer Andy Priaulx, der Britische Bergmeister von 1995 den ROC-Nations-Cup!