KW Berg-Cup stellt am Hauenstein die schnellsten Tourenwagen

4. August 2022

Schnell, wettbewerbsfähig und attraktiv, so haben sich der KW Berg-Cup und der NSU-Bergpokal am Hauenstein präsentiert. In der Tourenwagenwertung sicherten sich die aktiven Berg-Cup’ler durchgehend die Plätze eins bis dreizehn. Erst der aus Österreich angereiste Markus Schneider im Lancia Delta Integrale und TracKing-Pilot Nico Breunig unterbrechen diese Kette, die sich danach lückenlos bis auf Position 29 fortsetzt. Auf Gesamtrang sieben ist Bernhard Permetinger, an dessen BMW Z4 GT3 nach dem Training noch lange an der Elektronik gefeilt werden musste, der Sieger der Tourenwagen-Division eins. Ihm am nächsten kam im wendigen Silver Car S2 G Evo Ralf Kroll, Rang drei sicherte sich der Schweizer Martin Bürki mit seinem BMW M3 GT3. Knapp hinter diesem taucht schon der Gewinner der 2-Liter Klasse der gemeinsam gewerteten Gruppen H/FS/E1 auf. Das ist im VW Spiess Scirocco Erwin Buck. Holger Hovemann fährt seinen 5,7-Liter Opel Datalab Kadett V8 GT/R (Foto oben) nach fast dreijähriger Pause auf Tourenwagenplatz fünf. Der Odenwälder kämpfte aber noch mit dem Set-Up des Boliden. In den Klassen gab es harte Kämpfe, teilweise enge Ergebnisse sowie einige neue Rekordmarken. Die Gruppe A/F/CTC bis 1600 Kubik gewann Markus Fink 0,924 Sekunden vor Helmut Knoblich (beide Citroen C2). Bei den 2-Litern setzte sich Kai Neu durch, der im ersten der drei Heats mit seinem Ford Focus in 2:04,463 eine neue Klassenbestmarke auf die 4,2 Kilometer lange Piste von Hausen hinauf zur Hochrhönstraße zauberte. Bei den Autos über 2000 Kubik war Roland Herget im Mitsubishi Lancer erfolgreich. Den Sieg im NSU-Bergpokal sicherte sich der erst 20-jährige Rookie Jannik Hofmann (NSU TT RPM). Damit sind wir bei den nach Gruppe H/FS/E1 Regeln aufgebauten Rennern angelangt. Deren 1150er Abteilung hatte Jürgen Heßberger mit seinem Fiat 127 Sport Martini Racing im Griff. Die Klasse bis 1400 Kubik gewann Armin Ebenhöh (VW Minichberger Scirocco) souverän. Ganz besonders spannend machten es die 1600er. Nach dem zweiten Run führte Andy Heindrichs knappe 196 Tausendstel vor Mikko Kataja im Toyota Starlet. In der finalen Auffahrt konnte Andy Heindrichs (Opel Wiebe Corsa 16V RR) seinen Vorsprung auf 0,356 Sekunden ausbauen. Den 2-Liter-Triumph holte sich Erwin Buck vor Markus Reich (VW Corrado R). Starker Dritter wurde Norbert Wimmer, der in 1.58,595 eine neue 8-Ventiler Benchmark setzte. Bei den bis 3-Litern sicherte sich Christian Auer mit seinem BMW M3 E30 den größten Pokal, eine Klasse höher hieß der Gewinner Bernhard Permetinger. Den E2-Silhouetten Erfolg heftete Ralf Kroll an seine Fahnen. Eine defekte Zylinderkopfdichtung katapultierte Robert […]

Patrik Zajelsnik siegt in der Rhön mit Streckenrekord

1. August 2022

Für ein Wochenende pulsierte das Herz der deutschen Bergrennsportszene im beschaulichen Rhöndorf Hausen. Dabei waren die Gastgeber wie gewohnt Feuer und Flamme für den Motorsport zum Anfassen und wie Bürgermeister Fridolin Link meinte, „sind wir mit unseren Gästen alle eine Familie. In Abwesenheit des bisherigen Streckenrekordhalters Alexander Hin, der zweitgleich einen EM-Lauf in Polen bestritt holte sich er Deutsch-Slowene Patrik Zajelsnik erstmals dem Gesamtsieg beim Hauenstein-Bergrennen und verbesserte den Streckenrekord in seinem Norma M20 FC auf 1,37,29 Minuten. Insider waren gespannt, wie der fünfmalige Hausenstein-Champion Uwe Lang bei seiner Premiere in Alexander Hins Osella PS 30 bei der 51. Auflage des Hauenstein-Bergrennens abschneiden würde. „Dieses Ding fährt sich ganz anders als mein PA 20“, erkannte Uwe Lang schon nach dem ersten Lauf. Dem folgte die Pikanterie in Lauf zwei, denn der Schweinfurter rollte gleich nach der Jopp-Kurve aus unerklärlichen Gründen aus. Just in dem Moment als Uwe Lang talwärts rollte, verkündete Streckensprecher Uli Kohl den Streckenrekord von Zajelsnik. Damit war die Chance auf das Gesamtsieger-Podest dahin, doch gelang Uwe Lang später wenigstens noch eine persönliche Hauenstein-Bestzeit. Die Ehre des Rennsportteams Lang retteten sein Sohn Georg Lang und der von den Langs betreute Stefan Armbruster. Georg Lang im Tatuus Fr 2000 verfehlte als Gesamt-Vierter in persönlicher Bestzeit das Podest nur knapp und glänzte auch als Klassenzweiter. Der Breisgauer Stefan Armbruster sicherte sich im Osella PA 30 den Gesamtplatz zwei bei seiner Hauenstein-Premiere. Eine beachtliche Leistung zeigte der Hausener Sascha Markert (Foto Mitte), der erstmals in einem Formelfreien-Renner an die Startlinie fuhr. In seinem van Diemen mit Motorradmotor und Kettenantrieb wurde er Klassensechster und der 24-Jährige, belegte Gesamtrang 15 im großen Fahrerfeld und erreichte sofort sein Ziel, unter der Zwei-Minuten-Marke zu bleiben. In der Tourenwagen-Wertung gelang dem Salzburger Bernhard Permitinger (Foto unten) ein glänzender „Berg-Einstand“ mit dem BMW Z4 GT3. Mit Hilfe des zweifachen Berg-Europameisters und BMW Ingenieur Jörg Weidinger, konnte der mächtige Bayer perfekt auf den Berg angepasste werden. Das Nachsehen hatten der Schweizer Martin Bürki im BMW M3 GT3 und KW Berg-Cup Tagessieger Erwin Buck im VW Spiess Scirocco 16V. In der Deutschen Bergmeisterschaft blieben die Abstände und Zwischenplatzierungen an der Spitze unverändert, da der Führende Robert Maslonka (VW Polo G60) und dritte Michael Bodenmüller (Opel Kadett C 16V) in Hausen nicht das Ziel sahen und der Zweite, Alexander Hin ja in der EBM im Einsatz war. Im DMSB-Berg-Cup der Rennsportfahrzeuge übernahm Georg Lang mit seinem Formel Renault Evo die […]

Rennsportteam Lang dominiert die nationale Bergrennszene

16. Juli 2022

Das Rennsportteam Lang dominiert heuer absolut die Bergrennsport-Szene, denn alle Siege der bisher vier absolvierten Rennen in der Deutschen Bergrennmeisterschaft gingen auf das Konto des Schweinfurter Teams. Der vom Team Lang betreute Alexander Hin legte eine furiose Serie von drei Siegen in Folge hin und pulverisierte dabei jeweils die Streckenrekorde. Der Titelverteidiger wurde nur in Homburg von einem technischen Defekt an seinem Osella PA 30 ausgebremst, dann stand sein Teamkollege Stefan Armbruster parat und siegte ebenfalls in einem Osella PA 30. Das Team Lang war mit dem Titel von Alexander Hin schon vergangenes Jahr das Maß der Dinge in Deutschland und er kündigte für dieses Jahr an: „heuer will ich es wissen“. Die Ansage bedeutete, dass er auch europäisch angreifen wollte. Der Breisgauer konnte bislang dem scheinbar unschlagbaren Titelträger Christian Merli noch nicht gefährlich werden, schlug sich aber richtig gut mit einem Siegerpodiumsplatz in Portugal. Aktuell rangiert Alexander Hin auf Rang drei der Europameisterschaft und ist dem zweitplatzierten Tschechen Ptr Trnka dicht auf den Fersen. „Der Alex geht die Sache heuer viel professioneller an“, attestiert Uwe Lang seinem besten Pferd im Stall. Das ging so weit, dass Hin wegen verschiedener Reglements in der DM und EM sich sogar einen zweiten FA 30 zulegte und sich zudem bei EM-Läufen noch vom Team Merli betreuen lässt. In Deutschland kommt niemand am 53-jährigen Alexander Hin vorbei und das Team Lang schreibt reihenweise dicke Schlagzeilen. Hin führte lange in der DM, ehe er wegen dem Homburg-Ausfall auf Platz zwei abrutschte. „Ich fahre heuer alle Rennen mit relativ kurzer Anreise“, schildert der vierfache DM-Chamnpion Uwe Lang sein Comeback. „Es macht schon Spaß“, sagt der Teamchef, unter dessen Fittichen alle Fahrer im Team Erfolge feiern. Im Zwischenstand der DMSB-Automobil-Bergcups für Sportwagen lautet das aktuelle Ranking: 1. Alexander Hin, 2. Georg Lang, 3. Uwe Lang, 4. Stefan Armbruster. Diese Vierfach-Dominanz gibt es herausragendes Zeugnis für die Arbeit der Sennfelder, die in Abersfeld ein Firmengebäude für seinen Rennstall hingestellt hat. „Der Uwe ist unser Teamchef, Renningenieur uns Strategiechef“, sagt Georg Lang ehrfürchtig über seinen Vater. Georg Lang stand als Pilot seiner Tatuus Formel 3-Renners zuletzt als Dritter auf dem Gesamtsieger-Podium neben Stefan Armbruster und Alexander Hins Sohn, der 19-jährige Benjamin Noll, durfte in seinem Tatuus Formel Renault mit Rang fünf die beste Platzierung seiner noch jungen Karriere feiern. Georg Lang liefert sich heuer in seiner Klasse ein Duell mit dem ehemaligen DM-Champion Frank Debruyne und hat mit jetzt […]

Noch rund 50 Tage – Hauenstein-Bergrennen mit neuer Führungsspitze

11. Juni 2022

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause startet der Motorsportclub (MSC) Rhön in diesem Jahr wieder voll durch. Musste 2020 und 2021 das traditionelle Hauenstein-Bergrennen schweren Herzens abgesagt werden, steht nun die Ampeln wieder auf grün und das 51. Hauenstein-Bergrennen wird am 30./31. Juli 2022 in Hausen/Rhön stattfinden. Die Homepage des MSC Rhön strahlt jetzt in neuen Farben, diese ist unter www.hauenstein-bergrennen.de zu erreichen. Das Online Nennportal ist auch bereits geöffnet. Bei ihrer letzten Mitgliederversammlung Anfang April stellte der Verein bei den Neuwahlen die Weichen für die Zukunft. Der scheidende 1. Vorsitzende Christian Röder blickte in seinem letzten Tätigkeitsbericht in dieser Funktion auf die letzten beiden Jahre zurück, die aufgrund von Corona für den Verein keine leichten waren. Bereits bei der Jahreshauptversammlung 2020 hatte er bekannt gegeben, bei der nächsten Wahl nicht mehr für das Amt des Vereinsvorsitzenden zur Verfügung zu stehen, da er aufgrund einer beruflichen Veränderung nicht mehr die nötige Zeit aufbringen kann. Als sein Nachfolger wurde Jochen Seyd gewählt. Weiter wurden in die neue Vorstandschaft gewählt: Matthias Johannes (Schatzmeister), Holger Dittrich, David Hauck, Christian Röder, Dieter Kromer und Michael Prinz (alle Beisitzer), Harald Markert, Siegbert Leitsch (Kassenprüfer). Der neu gewählte 1. Vorstand Jochen Seyd bedankte sich bei seinem Vorgänger Christian Röder sowie beim ausgeschiedenen Beisitzer Klaus Menninger für ihre geleistete Arbeit. Sportleiter Bernd Seyd konnte in seinem Bericht stolz auf die Slalom-Veranstaltung zurückblicken, die der MSC Rhön im Oktober des vergangenen Jahres auf einem Teilstück der Hauenstein-Bergrennstrecke ausgetragen hatte. 77 Teilnehmer gingen an den Start, teilweise sogar mit sehr weiter Anreise. „Die Veranstaltung hat einwandfrei geklappt“, bilanzierte Seyd. Wie er vorausblickte, führt der MSC Rhön neben dem Hauenstein-Bergrennen, das traditionell am letzten Juli-Wochenende stattfindet, am 17. September auf dem Flugplatz Altfeld bei Marktheidenfeld wieder einen Slalom durch. von Michael Prinz (MSC Röhn)

Boxengeflüster 05/2022: Wussten Sie schon dass…?

10. Juni 2022

DASS die Berg-Cup Fahrerin Claire Schönborn nach ihrem Schreckmoment beim Bergpreis Schotten, nur ein großes Erfolgserlebnis hatte. Bei den 24h-Rennen auf dem Nürburgring bekam die junge Hunsrückerin die Chance das allein verantwortliche Engineering für den Krämer Racing Porsche 992 GT3 Cup mit der Startnummer 127 zu übernehmen. Am Ende gewann „ihr“ Fahrzeug die Cup 2 Klasse. Die harten Wochen von Beginn der Einstellfahrten, über NLS bis hin zum 24h Rennen haben sich für die Tochter von Rainer Schönborn gelohnt. Das Vertrauen des Teams und die Chance, das Engineering des Autos übernehmen, haben sich für Krämer Racing ausgezahlt. DASS ein ganz besonderes Ausstellungsstück im Fahrerlager des 9. E-Mobil-Berg-Cups beim diesjährigen Osnabrücker Bergrennen Anziehungspunkt für die vielen Automobilsportfans sein wird. Der VW ID.R ist diesmal vor Ort ausgestellt und ob seiner einmaligen Erfolge sicher ein begehrtes Fotomotiv. Dank der guten Kontakte zu Volkswagen wird das elektrisch angetriebene Rekordfahrzeug erstmals im Rahmen einer Ausstellung dabei sein. Der ID.R ist das erste rein elektrisch angetriebene Rennfahrzeug von Volkswagen und sportliches Aushängeschild der ID. Familie, einer komplett neuen Generation elektrisch angetriebener Serienmodelle. Von der ersten Zeichnung bis zur Präsentation des Prototyps vergingen nur 250 Tage. 2018 gewann der ID.R mit dem Franzosen Romain Dumas am Steuer das berühmte Bergrennen „Pikes Peak International Hill Climb“ in den USA. Im Anschluss wurde der Hightech-Renner konsequent weiterentwickelt und stellte weitere wegweisende Rekorde auf, u.a. auf der Nürburgring-Nordschleife sowie beim Festival of Speed im britischen Goodwood. DASS der Saarbrücker Gruppe F-Pilot Alexander Marx vorerst aus gesundheitlichen Gründen noch nicht wieder mit seinem BMW an Bergrennen teilnehmen kann und hofft gegen Ende der Saison noch bei ein paar Veranstaltungen am Start zu sehen. An einem Samstagmorgen im vergangen Dezember 2021, kurz nach 4 Uhr wurde der 30-jährige Kaufmann und sein Mitfahrer von einem Geisterfahrer bei Schneetreiben auf der Autobahn A8 in der Nähe von Ulm getroffen. Auf der Höhe von Hohenstadt, in Richtung Stuttgart, kam es auf der linken Spur zum folgenschweren Frontalzusammenstoß. Der Falschfahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls aus seinem VW geschleudert und erlag an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die beiden Saarbrücker wurden sehr schwer verletzt und hatten Glück überlebt zu haben. Die Genesung dauert weiter an. DASS es beim Wolsfelder Bergrennen in der Nacht zum Pfingstmontag zu mehreren unliebsamen Zwischenfällen kam. Hotspot war hier der Bereich um das diesmal kleinere Festzelt an der Nimsbrücke. Zum einen wurde das von Gästen des MSC Rhön dort befestige […]

Aufgalopp fürs Bergrennen 2022 – MSC Rhön veranstaltet DMSB-Slalom

19. Oktober 2021

Der MSC Rhön möchte als Veranstalter nicht weiter außer Übung kommen. Da es wohl bereits Entzugserscheinungen, wegen des erneut abgesagten Hauenstein-Bergrennens gab, entschloss man sich von Seiten des Vorstands und der Rennleitung vor dem Winter noch einen DMSB-Clubslalom auf der Hauensteinstraße auszurichten. Am kommenden Sonntag, den 24. Oktober werden in der Rhön die Motoren zum Saisonabschluss 2021 angelassen. Entlang einer 1.300 Meter langen Strecke sind Zuschauer erlaubt. Gebündelt in Wertungsgruppen, beginnt der DMSB-Slalom um 8 Uhr 30 mit der Gruppe G. Es werden jeweils ein Trainingslauf und zwei Rennläufe gefahren. „Wir haben Anmeldungen von 91 Startern“, so Michael Prinz vom MSC Rhön. „Gemeldet haben auch vom Bergrennen bekannte Aktive, wie Edi Bodenmüller, Sabine Röck, Stefan und Sophia Faulhaber, Simon Markert und Michael Dandl“. Der MSC-R sorgt zudem fürs leibliche Wohl. Die 3G-Regeln entfallen aktuell.

Erneut kein Hauenstein-Bergrennen

21. Mai 2021

Kurz und bündig erfolgte heute die Absage des ADAC Hauenstein-Bergrennens 2021, durch den Veranstalter MSC Rhön. Die 51. Auflage des „Rhöner Dröhners“ wurde auf das Wochenende 30./31. Juli 2022 verschoben. Nach Rücksprache mit den Genehmigungsbehörden, dem Rennbürgermeister“ Friedolin Link und aus Rücksicht auf die Bürgerinnen und Bürger der gastgebenden Gemeinde Hausen, wo sich das gesamte Fahrerlager befindet, sieht die Rennleitung des MSC Rhön leider noch keine Möglichkeit das Rennen in diesem Jahr schon wieder stattfinden zu lassen. Man setzt auf eine stetig steigende Impfrate in der Bevölkerung und eine Normalisierung bis in den Sommer des kommenden Jahres.

Der Nächste bitte – kein Hauenstein-Bergrennen 2020

17. April 2020

Nun musste auch der MSC Rhön, mit seinem ADAC Hauenstein-Bergrennen der aktuellen Lage, mit dem von der Bundesregierung ausgesprochenen Verbot von Großveranstaltungen bis mindestens Ende August diesen Jahres, Tribut zollen. Seit 1970 ist es dem MSC Rhön jedes Jahr gelungen, sein beliebtes Bergrennen zu veranstalten. „Leider ist es uns auch aufgrund der jüngst getroffenen Entscheidung der Bundesregierung im Zusammenhang der COVID-19 Pandemie nicht mehr möglich, das Hauenstein Bergrennen vom 24.-26. Juli 2020 durchzuführen“, verlautete es Abend des 16. April über die Kanäle. „Wir hoffen natürlich dass sich die aktuelle Lage bald verbessert, und würden uns riesig freuen, Euch alle wieder zum 51. Hauenstein Bergrennen 2021 gesund und munter begrüßen zu dürfen“, so die Worte der Organisationsleitung. Weitere Absagen von Läufen zur Deutschen Automobil Bergmeisterschaft die sich in besagtem Zeitkorridor befinden, werden für die nächsten Tage erwartet. Somit verbleiben rechnerisch lediglich die Bergrennen in Eichenbühl und St. Agatha im September, wobei das letztgenannte Rennen in Oberösterreich sicherlich anderen Kriterien unterliegt, sowie das ADAC Bergrennen Mickhausen Anfang Oktober.

TCR Hill Climb Serie 2020 – Eine neue Tourenwagenserie soll endlich den Berg erobern

4. Januar 2020

Die Tourenwagen-Kategorie TCR boomt. Neben Welt- und Europameisterschaften gibt es auch zahlreiche nationale TCR-Serien, die äußerst beliebt sind. China, Thailand, Russland, Großbritannien, Portugal, Deutschland und viele andere Nationen führen erfolgreich TCR-Rundstreckenrennen durch. Aber das ist noch nicht alles: Nach einer Verschiebung im vergangenen Jahr soll die TCR 2020 auch den Berg erobern! Auto Sport Schweiz organisiert zusammen mit dem Veranstalter BZ Consult die „ASS TCR Hill Climb Series“ in Europa. Der Wettbewerb ist eine offizielle, von der FIA anerkannte internationale Rennserie. Der Kalender enthält die sechs Veranstaltungen, die schon im Vorjahr nominiert waren. Die Austragungsorte der  einzelnen Rennen in Mitteleuropa, wurden bewusst ausgewählt. Die Läufe ´finden in Ländern statt, in denen eine Affinität zu TCR garantiert ist. Die „ASS TCR Hill Climb Series“ kann zukünftig auf acht Events erweitert werden. Interessierte Fahrer sind eingeladen, sich ab sofort  und bis zum 28. Februar 2020 einzuschreiben. Eine Nachnennung kann bis zum 18. April erfolgen, das für die gesamte Saison oder einzelne Veranstaltungen. Die Einschreibegebühr wurde zwischenzeitlich etwas nach unten angepasst. Zum ersten Nennschluss beträgt diese 3.900 €, bei einer Nachnennung werden 4.800 € gefordert. Die Teilnehmerzahl ist nicht begrenzt. Ziel ist es, in drei bis fünf Jahren bis zu 20 TCR-Fahrzeuge in dieser Serie zu haben. Die folgenden sechs Veranstaltungen sind im Kalender 2020 geplant und von den Veranstaltern genehmigt: 02./03. Mai 2020 – Hillrace Eschdorf (LUX) 30./31. Mai 2020 – Verzegnis (ITA) 20./21. Juni 2020 – CdC Beaujolais (FRAU) 25./26. Juli 2020 – ADAC Hauenstein-Bergrennen (GER) 15./16. August 2020 – CdC St. Ursanne-Les Rangiers (SUI) 19./20. September 2020 – Auto-Bergrennen St. Agatha               (AUT) Infos zur Anmeldung: Die Gesamtzahl der Einschreibungen in der Serie ist nicht begrenzt. Einsendungen für nur einen Wettbewerb / Gasteintrag sind möglich. Der Fahrer muss seinen Antrag auf Zulassung mindestens zum 18.04.2020 unter Verwendung des vom Serienveranstalter bereitgestellten Formulars „Antrag auf Registrierung“ einreichen. Der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antrag ist an folgende Adresse zu senden: ASS TCR Hill Climb Serie c/o Auto Sport Schweiz Koenizstrasse 161 CH-3097 Liebefeld Schweiz Mit der Einreichung des „Antrags auf Registrierung“ erhebt der angegebene Teilnehmer und Fahrer eine Gebühr und ermächtigt den Serienorganisator, in seinem Namen Anmeldeformulare für die Wettbewerbe einzureichen, also sind Einschreibungen und Nenngeldzahlungen bei den einzelnen Veranstaltungen nicht mehr nötig. Die Organisatoren der Serie ASS TCR Hill Climb Series senden eine Blockeintragung. Mit der Anmeldung verpflichten sich jeder Teilnehmer und / oder Fahrer, an allen Wettbewerben teilzunehmen. Anmeldeformular zum herunter […]

Alexander Hin reißt Uwe Langs Rekord hin

30. Juli 2019

Egal in welches Auto sich Alexander Hin setzt, er weiß alles aus seinen Rennern herauszuholen, was er auch beim 50.Hauenstein-Bergrennen in Hausen in der Rhön bewies. Er hat erst seit drei Monaten einen Osella PA 30 und fährt seitdem von Gesamtsieg zu Gesamtsieg und bricht dabei alle Streckenrekorde in Deutschland. Beim Jubiläumsrennen in der Hochrhön verbesserte er im ersten Rennlauf  vor mehreren Tausend Motorsportfans den Streckenrekord des fünfmaligen Siegers Uwe Lang um einige Zehntelsekunden. Im letzten Durchgang pulverisierte er auf der 4,2 Kilometer langen Strecke mit der Jopp-Kurve und der Jopp-Schikane  förmlich seine eigene Bestmarke auf jetzt geltende 1:38,77 Minuten. „Das war noch nicht die letzte Rille“, verriet der Elzacher Hausbau-Unternehmer nach seiner erst Auffahrt im Biosphärenreservat. Alexander Hin hat sich die Dienste des Equipements und des technischen Supports des Teams von Uwe Lang gesichert und beide Partner ergänzen sich kongenial und professionell. Uwe Langs Sohn Georg Lang mischte in seinem Formel 3-Renner aus dem Hause Weidler vorne mit. Georg Lang und andere Piloten haderten aber mit Rennleiter Klaus Höhn, weil er die Mittagspause relativ bald angesetzt hatte und die Piloten der Rennsportfahrzeuge den zweiten Lauf erst nach einem Schauer auf Regenreifen bestreiten mussten. So drehte Herbert Stolz verärgert ab und lud seinen Porsche 925 DP II unvermittelt auf und machte sich vorzeitig auf die heimreise. Am Ende belegte Georg Lang den Gesamtrang fünf, hinter Thomas Conrad (Dettenhausen), die weiteren Plätze auf dem Gesamtsiegerpodest (Foto unten) neben Alexander Hin errangen Vorjahressieger Mathieu Wolpert (2., Bad Herrenalb) und Christian Triebstein (3., Habichtswald). Auf dem Gesamtrang sechs platzierte sich Holger Hovemann in seinem 700 PS starken V8 Motor unter der Haube seines Opel Kadett. Der Kadett-Treter aus Buchen-Böddigheim markierte dabei einen neuen Tourenwagen-Streckenrekord von 1:46,90 Minuten. Im Feld der 180 Fahrer hatte der veranstaltende MSC Rhön elf Eisen im Feuer und die Jungs wie Johannes Wetzel aus Rüdenschwinden sichtlich ihren Spaß und mischten munter im Feld der Gleichmäßigkeitsfahrer (GLP) mit. Der Sieg unter allen GLP-Teilnehmern holte sich Axel Reß aus Wülfershausen, womit der Pokal in Unterfranken blieb. Der Deutsche Berg-Trophäenmeister der Jahr 1992 und 1993 strahlte nach seinem Schnapszahl-Auftritt, ist er doch 66 Jahr alt und fährt seit stolzen 44 Jahren im deutschen  Bergrennzirkus mit. Den Damenpokal in Hausen sicherte sich zum wiederholten Male die Golf –Fahrerin Sabine Röck (Leutkirch). Das Feld der 180 Fahrer aus dem In- und Ausland bot bildschöne Renner wie den Lancia Delta Integrale HF des Mainbernheimers Christian […]

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