Alexander Hin reißt Uwe Langs Rekord hin

30. Juli 2019

Egal in welches Auto sich Alexander Hin setzt, er weiß alles aus seinen Rennern herauszuholen, was er auch beim 50.Hauenstein-Bergrennen in Hausen in der Rhön bewies. Er hat erst seit drei Monaten einen Osella PA 30 und fährt seitdem von Gesamtsieg zu Gesamtsieg und bricht dabei alle Streckenrekorde in Deutschland. Beim Jubiläumsrennen in der Hochrhön verbesserte er im ersten Rennlauf  vor mehreren Tausend Motorsportfans den Streckenrekord des fünfmaligen Siegers Uwe Lang um einige Zehntelsekunden. Im letzten Durchgang pulverisierte er auf der 4,2 Kilometer langen Strecke mit der Jopp-Kurve und der Jopp-Schikane  förmlich seine eigene Bestmarke auf jetzt geltende 1:38,77 Minuten. „Das war noch nicht die letzte Rille“, verriet der Elzacher Hausbau-Unternehmer nach seiner erst Auffahrt im Biosphärenreservat. Alexander Hin hat sich die Dienste des Equipements und des technischen Supports des Teams von Uwe Lang gesichert und beide Partner ergänzen sich kongenial und professionell. Uwe Langs Sohn Georg Lang mischte in seinem Formel 3-Renner aus dem Hause Weidler vorne mit. Georg Lang und andere Piloten haderten aber mit Rennleiter Klaus Höhn, weil er die Mittagspause relativ bald angesetzt hatte und die Piloten der Rennsportfahrzeuge den zweiten Lauf erst nach einem Schauer auf Regenreifen bestreiten mussten. So drehte Herbert Stolz verärgert ab und lud seinen Porsche 925 DP II unvermittelt auf und machte sich vorzeitig auf die heimreise. Am Ende belegte Georg Lang den Gesamtrang fünf, hinter Thomas Conrad (Dettenhausen), die weiteren Plätze auf dem Gesamtsiegerpodest (Foto unten) neben Alexander Hin errangen Vorjahressieger Mathieu Wolpert (2., Bad Herrenalb) und Christian Triebstein (3., Habichtswald). Auf dem Gesamtrang sechs platzierte sich Holger Hovemann in seinem 700 PS starken V8 Motor unter der Haube seines Opel Kadett. Der Kadett-Treter aus Buchen-Böddigheim markierte dabei einen neuen Tourenwagen-Streckenrekord von 1:46,90 Minuten. Im Feld der 180 Fahrer hatte der veranstaltende MSC Rhön elf Eisen im Feuer und die Jungs wie Johannes Wetzel aus Rüdenschwinden sichtlich ihren Spaß und mischten munter im Feld der Gleichmäßigkeitsfahrer (GLP) mit. Der Sieg unter allen GLP-Teilnehmern holte sich Axel Reß aus Wülfershausen, womit der Pokal in Unterfranken blieb. Der Deutsche Berg-Trophäenmeister der Jahr 1992 und 1993 strahlte nach seinem Schnapszahl-Auftritt, ist er doch 66 Jahr alt und fährt seit stolzen 44 Jahren im deutschen  Bergrennzirkus mit. Den Damenpokal in Hausen sicherte sich zum wiederholten Male die Golf –Fahrerin Sabine Röck (Leutkirch). Das Feld der 180 Fahrer aus dem In- und Ausland bot bildschöne Renner wie den Lancia Delta Integrale HF des Mainbernheimers Christian […]

ASS TCR Hill Climb Series wird auf 2020 verschoben

24. April 2019

Nur gerade zwei Wochen vor Saisonstart muss die ASS TCR Hill Climb Series um ein Jahr verschoben werden. Die TCR Hill Climb Series, welche die TCR-Piloten an die Berge bringen soll, muss um ein Jahr auf 2020 verschoben werden. Aber es gibt nicht nur vermeintlich schlechte Nachrichten sondern auch ein Gute für alle TCR-Piloten und Fans. Anlässlich eines kurzfristig einberufenen Meetings mit der WSC Gruppe (Rechteinhaber der TCR) konnte sich Auto Sport Schweiz mit dem Inhaber Marcello Lotti darauf einigen, die TCR Klasse im kommenden Jahr 2019 in sämtlichen 6 vorgesehenen TCR Hill Climb Series Austragungsnationen zuzulassen. Somit kann jeder Veranstalter von Bergrennen in den Ländern Luxemburg, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und der Schweiz (hatte diese Rechte bereits in der Vergangenheit) eine offizielle TCR-Klasse bereits 2019 anbieten und den Fahrern so eine Startmöglichkeit bieten. Die Veranstalter resp. die Landesverbände werden in den kommenden Tagen bezüglich der Zulassung von TCR-Klassen 2019 kontaktiert. Bezüglich der ASS TCR Hill Climb Series 2020 wird sich Auto Sport Schweiz zeitnah mit den sechs geplanten Veranstaltungen in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen klären. Gerne würde man dieselben sechs Veranstalter für 2020 berücksichtigen, sind diese doch zu jedem Zeitpunkt sehr kooperativ gewesen und haben die TCR Hill Climb Series mit bestem Wissen und Gewissen unterstützt. Mit genügend Vorlaufzeit und einer gezielten Promotion soll es gelingen, für 2020 genügend Piloten zur Teilnahme bewegen zu können. Ebenfalls verschoben auf 2020 wird die Durchführung der TCR Swiss Trophy im Rahmen der TCR Germany. Nur gerade zwei Schweizer Piloten fungieren auf der Meldeliste der 20 eingeschriebenen Piloten zur TCR Germany und sowohl der organisatorische wie auch der finanzielle Aufwand würden hier den Rahmen ebenfalls sprengen. Die Geschäftsführung von Auto Sport Schweiz und Marcello Lotti (WSC Gruppe) bedauern die Verschiebung auf 2020 sehr, sind aber überzeugt, mit getroffenen Lösung 2019 einen erfolgreichen Schritt gemacht zu haben.

Igor Stefanovski plant Berg-Comeback in der TCR Hillclimb Serie

29. März 2019

Igor Stefanovski wird 2019 in der brandneuen TCR Hill Climb Serie die komplette Saison bestreiten. Dies verkündet der Serienausschreiber Auto Sport Schweiz, in einer Pressemeldung. Stefanovski ist ein professioneller Fahrer mazedonischer Herkunft. Im vergangenen Jahr ist er in der TCR Europe auf einem Hyundai i30 N gefahren. In den Jahren 2016 und 2017 startete er in der ETCC Tourenwagenmeisterschaft. Stefanovski hat zudem in den Jahren 2014 und 2015 die FiA Berg-Europameisterschaft bestritten und diese mit einem Mitsubishi Lancer in der Tourenwagenkategorie zweimal gewonnen. Der 37-jährige EBM-Gewinner gilt als erfolgreichster Mazedonischer Rennfahrer und „Idze“ wurde 2014 zum Sportler des Jahres in Mazedonien gekürt.

ASS lanciert TCR Europa-Bergrennserie – MSC Rhön einer der Gastgeber

14. März 2019

Unter der Führung von Auto Sport Schweiz wird die aus sechs Bergrennen in Zentraleuropa bestehende ASS TCR Hill Climb Series organisiert. Hauenstein-Bergrennen ist deutscher Anlaufpunkt. Den Vorgeschmack auf eine internationale TCR-Klasse am Berg erhielten Zuschauer und Fahrer aus mehreren Ländern zuletzt beim FIA Hill Climb Masters in Gubbio. Nach etlichen Meisterschaften auf Rundstrecken rund um den Globus gibt es für die boomende Klasse TCR (Tourenwagen mit Frontantrieb und Turbomotoren bis zwei Liter Hubraum) nun auch eine separate europäische Wertung am Berg. Federführend ist Auto Sport Schweiz (ASS). Die Schweizer Sporthoheit organisiert die «ASS TCR Hill Climb Series» gemeinsam mit Promoter BZ Consult. Die Firma des Wallisers Brice Zufferey kümmert sich auch um die Schweizer Rallye-Meisterschaft Junior und die Clio R3T Alps Trophy. Die Meisterschaft ist eine offizielle, von der FIA genehmigte internationale Rennserie. Der Kalender umfasst sechs Veranstaltungen, wobei die Austragungsorte bewusst so gewählt wurden, dass die Rennen in Zentraleuropa stattfinden. Also in Ländern, in welchen eine Affinität zur TCR gewährleistet ist. In den Folgejahren kann die «ASS TCR Hill Climb Series» um bis auf acht Veranstaltungen ausgebaut werden. Saisonstart ist am ersten Mai-Wochenende bei Bergrennen Eschdorf in Luxemburg. Als fünfter Lauf zählt der Schweizer EM-Lauf St. Ursanne–Les Rangiers dazu. In der Schweiz zählt die TCR seit 2018 als eigene Division zur Bergmeisterschaft der Tourenwagen. Michel Zemp (Seat Cupra) und Patrick Flammer (Opel Astra) lieferten sich hinreissende Duelle mit Rekordzeiten. Da für volle Punkte acht Teilnehmer oder eine Platzierung in den Top 5 des Gesamtklassements nötig wären (was Flammer in Massongex um ein Haar schaffte), erhielten sie jedoch nie volle Punkte. Patrick Flammer kreuzte 2018 mit einem neuen Opel Astra TCR bei den Schweizer Bergrennen auf. Die neue Europa-Rennserie könnte für ihn ein Anreiz zur Teilnahme sein. Einschreibungen eröffnet: Interessierte Fahrer können sich ab sofort und bis 18. April 2019 für die komplette Saison oder einzelne Events einschreiben. Die Zahl der Teilnehmer ist nicht limitiert. Ziel ist es, in drei bis fünf Jahren bis zu 20 TCR-Fahrzeuge in dieser Serie am Start zu sehen. Die folgenden sechs Veranstaltungen sind im Kalender 2019 vorgesehen und von den Veranstaltern genehmigt: 4/5. Mai: Eschdorf (L) 1/2. Juni: Verzegnis (I) 15/16. Juni: Beaujolais (F) 27/28. Juli: Hauenstein (D) 17/18. August: Les Rangiers (CH) 21/22. September: St. Agatha (A) Weitere Informationen sowie den Link zur Einschreibung findet man auf der neu eingerichteten Homepage www.tcrmotorsport.ch von Peter Wyss, www.autosprint.ch

Hitzeschlacht in der Rhön

30. Juli 2018

Auch auf den Höhen der Rhön, mit dem höchsten Punkt der Wasserkuppe von 950 Metern ist die aktuelle Hitzewelle angekommen. Ein üblicher Temperaturunterschied zum Rhein-Main-Gebiet, der sonst immer vorherrscht, gab es diesmal nicht. Das ist selten in der beschaulichen Rhön, weitab von den Metropolen Deutschlands, mit seinen unvergleichlichen Landschaften und dem Status eines Biosphärenreservats. Bereits zum 49. Mal organisierte der MSC Rhön das ADAC Hausenstein-Bergrennen und präsentierte erneut eines der sportlichen Highlights in der Region im ganzen Jahr. Nach dem traditionsreichen „Rhöner-Dröner“, spitz sich die Lage in der Deutschen Bergmeisterschaft, vor den beiden abschließenden Läufen am kommenden Wochenende bei Osnabrück und dem Finale Anfang September im unterfränkischen Eichenbühl zu. Der Finallauf der letzten Jahre, das Bergrennen von Mickhausen findet wie bekannt wegen eines Umbruchs im Organisationsteam in diesem Jahr nicht statt. Aber, wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, wurde vor kurzem für die Saison 2019 wieder ein Termin beim Deutschen Motorsport Bund in Frankfurt eingereicht. Im ersten von drei Endspurts um die Deutsche Automobil-Bergmeisterschaft 2018 blieben von den Top-5 Platzierten die noch Meisterschaftsambitionen hegen dürfen, diesmal nur Armin Ebenhöh (VW Scirocco 16 – E1-bis 1400 ccm) siegreich. Trotz seines zweiten Platzes in der Klasse bis 2000 ccm der Gruppe E1, hinter Mario Minichberger im VW Scirocco 16V, bleibt der Schwabe Dirk Preißer im Opel Kadett C 16V an der Tabellenspitze, gefolgt von Ebenhöh, der in der Rhön Formel 3-Pilot Frank Debruyne überflügelte. Debruyne seinerseits, gehandikapt durch einem Hexenschuss, schaffte nur Rang in der Formel 3-Klasse. Der bislang zweifache Bergmeister Norbert Handa (Lancia Delta – E1 über 3000 ccm) musste sich in der Klassen E1-über 3000 ccm dem mit DMSB-Lizenz fahrenden Tiroler Herbert Stolz (Porsche 935 II) beugen, der sich nach dem Rennen als Tourenwagen-Gesamtsieger feiern lassen durfte. Schlimm erwischte es den Saarländer Kai Neu, dessen Ford Focus ST nach einem ansehnlichen Zeitpolster und der Führung in der 2-Literklasse der Gruppe F, am Start zum dritten Durchgang keinen Mucks mehr von sich gab und nicht mehr in Gang bringen ließ. Ein Streichresultat muss jeder in seine Berechnungen einbeziehen. Günter Göser hat sich hier bereits bedient und kann mit seinem Opel Kadett C 16V aus der Klasse E1 über 2000 ccm jeweils noch voll punkten, was ihn nach seinem Klassensieg vom Wochenende noch weit nach vorne bringen kann. Auch Markus Fink aus der Gruppe F bis 1600 ccm kann noch auf einen Spitzenplatz am Ende der DM-Wertung hoffen. Der junge Franke […]

Zwischenbilanz vor den Finalrennen – Debruyne aussichtsreich in Berg DM und Cup

13. August 2017

Nach den Doppelwochenenden, mit den Bergrennen Hauenstein am letzten Juli-Wochenende und dem Osnabrücker Bergrennen Anfang August, die vollends in die Urlaubszeit fielen, wird es Zeit eine kurze Zwischenbilanz und Standortbestimmung für das CR-Racingteam, mit seinem Bergspezialisten Frank Debruyne, zu ziehen. Die laufenden Saison der Deutschen Bergmeisterschaft neigt sich schon wieder dem Ende zu, denn mit den Bergrennen Unterfranken (09./10. September) und dem großen Finale vom 30.09. bis 01.10. in Mickhausen bei Augsburg, stehen nur noch zwei Rennveranstaltungen aus. Ein vergleichsweise ruhiges und unaufgeregtes Rennwochenende verbrachte Frank Debruyne beim  48. ADAC Hauenstein Bergrennen. Die Konkurrenz in der Klasse der Formel-Rennwagen bis 2-Liter Hubraum war überschaubar und der schwarz-weiße AST-Abwasser-Sanierungs-Technik Dallara F303 Opel Formel 3 lief wie am Schnürchen. Die 4,2 Kilometer lange Piste in der Hochrhön, die bis auf über 700 Meter über Normalnull ansteigt, verlangte von den Rennmotoren einiges ab. Dem entsprechend vielen die Zeitunterschiede in den Ergebnislisten etwas deutlicher aus als sonst. In seiner Klasse siegte Frank Debruyne unangefochten und nach drei Durchgängen mit einem Polster von 11,8 Sekunden auf den Lokalmatadoren Georg Lang im Tatuus Renault und dem Heiligenstädter Sascha Herz auf Dallara F305 Opel. Dies bedeutete zugleich Rang zwei in der Gesamtwertung der 121 Teilnehmer. Nur Uwe Lang im überlegenen Osella-Sportwagen mit 3-Liter BMW-Motor war schneller als der Badener, der seinerseits auf den am Ende Drittplatzierten Österreicher Peter Amann (Osella Honda 2.0) einen beruhigenden Vorsprung von 4,5 Sekunden herausfuhr. Deine Woche später, beim 50. Osnabrücker ADAC Bergrennen, war die Konkurrenz eine Andere. Denn das Rennwagenfeld war gewaltig und nur wenige der Top-Bergrennfahrer der europäischen Szene fehlten am Uphöfer Berg. Nach einer Rekordzahl an Unterbrechungen und Unfällen, blieben an beiden Tagen für die über 240 Starter nur mehr je zwei Läufe übrig. Ein Jammer für den sportlichen Wert, der mit Spannung erwarteten Rennen. Mit 16 Fahrzeugen war die Klasse der Formelwagen bis 2000 ccm sehr international besetzt. Frank Debruyne traf, wie zuletzt in Homburg, auf den leicht favorisierten Franzosen Anthony Loeuilleux im Tatuus Master „Formel 2“, der die Vorteile seines „Untersatzes“ dann auch zu nutzen wusste und mit 2,7 Sekunden Vorsprung auf das CR-Racingteam-Mitglied gewann. In der Gesamtwertung reichte die Fahrzeit von 1:56,166 Minuten für Rang 17. In den beiden nationalen Bergmeisterschaften des DMSB sieht es zwei Veranstaltungen vor Schluss nach zwei Vize-Meisterschaften für Debruyne aus,  passiert nichts Unvorhergesehenes. In der Deutschen Bergmeisterschaft rangiert der Neurieder mit einem Rückstand von 12 Punkten (inkl. Streichresultat) auf Tourenwagenpilot Björn Wiebe […]