Die Bernina Gran Turismo 2017 verlangte Teilnehmern alles ab

11. Oktober 2017

Die Bernina Gran Turismo hat auch in diesem Jahr wieder einmal auf eindrucksvolle Art und Weise bewiesen, dass Bergrennen einfach zu den Schweizern gehören, wie es auch beim Käse der Fall ist. Dabei sind nicht nur für die Fahrer Attraktionen wie schöne Landschaften ein waschechtes Highlight der Saison, sondern natürlich auch für die Zuschauer des Events. Die Abnahme der Rennwagen fand dieses Jahr erstmalig vor dem Kempinski Grand Hotel statt. Die Bernina Gran Turismo dieses Jahres ist mittlerweile schon wieder Geschichte, denn sie fand vom 22. bis zum 24. September statt. Charakteristisch für dieses Event ist vor allem die atemberaubende Kulisse der Schweizer Berge, durch die die Teilnehmer geleitet werden. Auch mit Wetterumschwüngen müssen die Fahrer dabei rechnen und die äußeren Bedingungen zum Beispiel bei der Anfahrt von Kurven berücksichtigen: Die Bernina Gran Turismo fand 2017 schon zum dritten Mal statt Einer der Teilnehmer fuhr einen Ferrari 250 Auch der Lancia Fulvia Fanalone zog die Blicke auf sich Ziel des Rennens, bei dem die Fahrer den Berninapass hochfuhren, war die hoch oben gelegene Passhöhe. Die Strecke war insgesamt 5,7 Kilometer lang und führte unter anderem auch einen Jaguar C-type und einen Ford GT 40 hinauf zum Ziel. Abgesehen davon, dass die Abnahme der Rennwagen, die immer im Fokus des Interesses liegt, in diesem Jahr erstmalig vor dem prestigeträchtigen Kempinski Grand Hotel vollzogen wurde, stand auch bei dem einen oder anderen Buchmacher die Frage im Mittelpunkt, wer denn gewinnen würde. Mittlerweile ist es normal, dass auf den Ausgang von Rennveranstaltungen Tipps abgegeben werden können. Mybet und andere Sportwettenanbieter passen für die Kunden dementsprechend immer häufiger ihre gesamte Angebotspalette an. Geschichtlicher Rückblick reicht weit bis ins Jahr 1929 zurück: In Bezug auf die Bernina Gran Turismo ist vor allem beeindruckend, dass bereits im Jahre 1929 die ersten Bestrebungen dahingehend stattgefunden haben, in dieser Hinsicht etwas anzubieten. Auf die Initiative von manchen Pionieren im Tourismus hin wurde in diesem Jahr nämlich erstmalig die „Internationale Automobilwoche St. Moritz“ veranstaltet. Auch zu dieser Zeit war der Kern der Woche das bekannte „Bernina Bergrennen“. Zum damaligen Zeitpunkt war es mit einer Distanz von stolzen 16,5 Kilometern aber noch weitaus anspruchsvoller, sodass auch legendäre Fahrer wie Hans Stuck von der Strecke äußerst angetan waren. Dieser war auf einem Austro-Daimler unterwegs, wobei sein Widersacher Louis Chiron mit einem Bugatti versuchte, das Rennen zu gewinnen. Zu der Automobilwoche gehörte damals aber auch noch das sogenannte „Kilometerrennen“Der Start und das Ziel […]

19. Int. Jochpass Memorial von Hindelang nach Oberjoch

5. Oktober 2017

Die Motoren dröhnen wieder: Von Freitag bis Sonntag, 6. bis 8. Oktober, finden das 19. Int. Jochpass Memorial, also das Bergrennen, und die Historic Rallye durch das Allgäu und Tirol statt. Als letzte große Veranstaltung im Oldtimerjahr ist vor allem das „Jochrennen“ zu einer festen Größe für Motorsportbegeisterte geworden. Bis Anfang der 1990er Jahre wurde am Oberjoch der Deutsche Lauf zur Berg-Europameisterschaft ausgefahren, bis später die Oldtimer die Renntradition an diesem Ort wieder aufleben ließen. In diesem Jahr wird es sogar eine VIP-BergTrophy geben. Schon seit 1924 war das Oberjochrennen ein Erfolg und ist heute, nach dem Wiederaufleben in Form einer Gleichmäßigkeitsprüfung im Jahre 1999, eine feste Größe im OldtimerVeranstaltungskalender. Beweist doch der starke Besucherandrang und die immer größer werdende Zahl der Teilnehmer, dass besonders im Allgäu für das Jochpass Memorial ein erhebliches Interesse besteht. So finden jedes Jahr tausende Besucher ihren Weg zur Strecke im Ostrachtal, um sich die historischen Fahrzeuge aus der Nähe ansehen zu können. Über 100 Kurven: Der Jochpass zwischen Bad Hindelang und Oberjoch ist die höchstgelegene deutsche Bundesstraße. Sie ist außerdem die kurvenreichste Pass-Straße Deutschlands. 6,4 km lang, 400 Meter Höhenunterschied und 105 Kurven. Bei der Gleichmäßigkeitsprüfung geben sich die Fahrer vor dem Start eine Zeit vor, in der sie die Bergstrecke bewältigen wollen. Dazu haben sie über mehrere Läufe die Gelegenheit. Wer am Ende am nächsten an dieser Zeit ist, gewinnt! Am Samstag und Sonntag startet das Jochpass Memorial, also das Bergrennen, ab 8.30 Uhr und wird jeweils bis ca. 18 Uhr dauern. Dieses Mal stammt das älteste Motorrad aus dem Jahr 1934, eine Rudge Ulster mit 30 PS. Das älteste Auto sogar aus dem Jahr 1925, ein Bentley 3L Chassis 1157 mit 350 PS. Mit dem Sponsor Bentley werden neben den historischen Bentleys, auch Rennfahrzeuge zu sehen sein. Die Rennfahrer stehen den Zuschauern für Autogramme zu Verfügung. Am Freitag, 6. Oktober, wird die Historic Rallye durch das Allgäu und das benachbarte Tannheimer Tal gegen 16 Uhr vor dem Festplatz, dem Hindelanger Busbahnhof, erwartet – nach etwa 200 Kilometern Fahrt! Bei der Rallye müssen die Teilnehmer mithilfe einer Streckenbeschreibung den richtigen Weg finden – das wird durch Durchfahrtskontrollen überwacht – und bestimmte Prüfungen bestehen, wie etwa das genaue Einhalten vorgegebener Zeiten. Dabei kommt es nicht auf Höchstgeschwindigkeiten, sondern Geschicklichkeit an. Auf’s Joch in 3 Minuten: Am Festplatz gastieren ehemalige Rennfahrer wie Fredy Amweg und Walter Pedrazza. Amweg hält seit 1986 den Streckenrekord mit 3.08.26 […]

Reinhold Köster – beim 1. und 50. Osnabrücker Bergrennen dabei

24. Juli 2017

Sein silberfarbener Fiat 850 Coupé trug beim allerersten Osnabrücker Bergrennen 1968 die Startnummer 5. Reinhold Köster aus Herford wird der einzige Fahrer sein, der sowohl beim 1. als auch beim 50. Rennen auf die Strecke gegangen ist. Die alten Filmaufnahmen zeigen ihn 1968 bei der Siegerehrung. Ob er auch 2017 mit einem Pokal nach Hause kommt? Neben Bergrennen fuhr er auch Lang- und Rundstreckenrennen, insgesamt wohl fast 1000 Veranstaltungen. 1977 bekam er das ADAC Sportabzeichen in Gold mit Brillianten verliehen. Dafür waren viele Punkte aus guten Platzierungen nötig. Reinhold Köster sammelte sie, indem er zeitweise an einem Wochenende drei Rennen fuhr, darunter auch in Frankfurt und am Hockenheimring. Über viele Jahre hat er die Rennszene mitgeprägt, zuletzt die Serie der historischen Tourenwagen bis 1300 ccm, den „Kampf der Zwerge“. Und immer waren „die Jungs“ dabei. „Gutes Auto, gute Freunde, einigermaßen fahren, dann passt das.“ Bescheiden waren sie, der Teamgeist war ihnen wichtiger als ein bequemes Hotelbett. „Noch vor ein paar Jahren haben die Jungs darauf bestanden, im Hänger zu schlafen. Nicht mal im Wohnmobil, sondern im Hänger. Die sind jetzt alle über 60.“ Beim Jubiläumsrennen steigt er wieder in seinen bewährten Fiat 850 Abarth und wird im „Kampf der Zwerge“ sicher ein gewichtiges Wort um den Klassensieg mitsprechen.

Informationen zum Saisonstart in Schotten

15. April 2017

Nur noch wenige Tage, dann beginnt auch hierzulande die Motorsportsaison 2017 im Bergrennsport. Start der diesjährigen „Rundreise“ im KW Berg-Cup macht die Vogelsberg-Region in Hessen. Am 29./30 April wird die Tourenwagen-Kategorie beim 14. ADAC Bergpreis Schottenring beginnen. Da die traditionsreiche Strecke von Rudingshain auf den Poppenstruth nur für Tourenwagen zugelassen ist, müssen die Aktiven der Renn- und Sportwagen sich noch eine Woche gedulden, und dürfen dann am ersten Mai-Wochenende beim Hill Race Eschdorf ins Renngeschehen eingreifen und auch um die ersten Zähler in der diesjährigen Berg DM fahren. Ganz Ungeduldige nutzen bereits die Möglichkeit zu einem ersten Test unter Rennbedingungen beim ostfranzösischen Bergrennen von Abreschviller, das zeitgleich mit dem Schottener Bergpreis stattfindet. Apropos Test. Auch in den hessischen Gefilden wird analog zu den Vorjahren ein Testnachmittag ab 13 Uhr am Freitag, vor den Trainings- und Rennläufen angeboten. Nennungen für die Einstellfahrten sind auch noch vor Ort möglich. Nennungsschluss für die Rennveranstaltung ist am Ostersonntag, den 16. April 2017 – 24 Uhr. Timo Neumann vom veranstaltenden MSC Schotten hat gegenüber unserem Online-Magazin noch einmal die wichtigsten Hinweise und Neuerungen erläutert. „Die technische Abnahme wird im Ort Rudingshain umziehen.  Die Bushaltestelle auf der linken Seite, am Ortseingang Rudingshein, von Schotten kommend, wird hierzu Treffpunkt sein. Der Anfahrtsweg wird auch in der Nennbestätigung dargestellt. Das Pressezentrum ist das komplette Wochenende im Dorfgemeinschaftshaus Rudingshain untergebracht und zieht im Veranstaltungsverlauf, wie noch im Vorjahr, nicht mehr um die den Startbereich um. Die Papierabnahme erfolgt wie gewohnt im DGH. Am Samstagabend gibt es hier live Musik mit Tom Stryder dazu auch Buffet für das leibliche Wohl. Die Speisenauswahl wird größer als im Vorjahr sein. Der offizielle Aushang wandert weg vom DGH in den Bereich des Vorstarts in die Nähe der Rennleitung, wo auch wieder der DSK-Bus zu finden sein wird. Dieser wandert ca. 150 Meter nach oben. Wer von den Teilnehmern die originale Nennung noch nicht per Post gesendet hat, möge diese bitte unbedingt mitbringen. Alle Nennungen für das Rennen und die GLP-Wertungen, die bis zum 18.04. (Tag Versand der Nennungsbestätigung) nicht vorab überwiesen oder per Scheck bezahlt wurden, können aus organisatorischen Gründen nicht bearbeitet werden. Wir bitten um zahlreiche Nennungen bis zum Nennungsschluss. Der MSC Schotten hat reichlich Platz und freut sich über jede und jeden, der kommt“.

Neuer Besucherrekord beim Edelweiß Bergpreis am Roßfeld

2. Oktober 2016

Traumwetter, Volksfeststimmung am Berg, ein neuer Besucherrekord und positives Feedback sämtlicher Teilnehmer – die diesjährige Auflage des Edelweiß-Bergpreises am Roßfeld war ein voller Erfolg! Nicht weniger als 10.000 Zuschauer waren am vergangenen letzten September-Wochenende mit dabei, als Walter Röhrl, Hans Joachim Stuck, Eberhard Mahle & Co. in den Berchtesgadener Bergen das Revival der legendären Berg-Europameisterschaftsläufe der 1960er- und 1970er-Jahre zelebrierten. Die wahren Stars waren jedoch wieder einmal die Autos: Der Themenschwerpunkt „Die Autos des Walter Röhrl“ wurde zum erhofften Publikumsmagneten, und auch der Rest des insgesamt 147 Boliden umfassenden Starterfeldes sorgte immer wieder für spontanen Szeneapplaus. Für große Sympathie sorgten abermals die über 20 historischen Busse, mit denen sich Jung und Alt aufs Roßfeld chauffieren ließen. Der eigentliche Gewinner dieses unvergesslichen Wochenendes steht mit der Lebenshilfe Berchtesgadener Land ebenfalls bereits fest. Wer am vergangenen Wochenende beim Edelweiß-Bergpreis am Roßfeld durch das historische Fahrerlager schritt, sah nur lachende Gesichter. Kein Wunder: Die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel und die zahlreichen Zuschauer genossen die unbeschwerte Stimmung einer Zeitreise in die 1960er Jahre. Erwachsene trafen der Helden ihrer Kindheit und gingen auf Autogrammjagd, und frühere Idole wie Hans Joachim Stuck, Rudi Lins, Eberhard Mahle, Herbert Linge, Harald Demuth und natürlich Walter Röhrl nahmen sich gerne Zeit dafür. Und dann waren da natürlich noch die Autos: 147 Fahrzeuge, darunter viele schier unbezahlbare Originale aus der Motorsport-Historie, sorgten für eine regelrechte Volksfeststimmung. Während mit Volkswagen, Porsche, Audi und Opel gleich vier große Werke ihre Schätze nach Berchtesgaden gebracht hatten, waren es vor allem die vielen, oftmals exotischen Privatfahrzeuge, die das Salz in der Suppe ausmachten. Dementsprechend positiv fällt auch das Fazit von Initiator Joachim Althammer aus. Der Erfinder des „Edelweiß-Bergpreises am Roßfeld“ freute sich vor allem über die große Publikumsresonanz, welche die geplante Wiederauflage der Veranstaltung Ende September 2018 absichert. „Meine persönliche Bilanz ist ausschließlich positiv. Ein neuer Besucherrekord, die begeisterten Besucher aus aller Welt und vor allem die vielen Familien und jungen Besucher aus der Region beweisen, dass unser Konzept der Zeitreise in die große Vergangenheit des Roßfeldrennens voll angenommen wird“, so Althammer, der das Lob umgehend an sein Team weitergibt: „Ohne den unermüdlichen Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer und Mitarbeiter wäre so eine Veranstaltung nicht möglich gewesen. Ein herzliches Dankeschön an alle!“ Auch die prominenten Gäste waren vom diesjährigen Edelweiß-Bergpreis begeistert. Allen voran der Botschafter der Veranstaltung, Doppel-Rallye-Weltmeister Walter Röhrl, sprach von einem weltweit einzigartigen Event. Auch der Präsident des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB), Hans […]

Dem 78er Ralt Formel 2 kein Haar gekrümmt und gewonnen

6. September 2016

Bei der 12. Arosa Classic Car, einem Bergrennen für Oldtimer in der Schweiz, dass nicht zur Schweizer Bergmeisterschaft zählte, hieß der Tagessieger Thomas Amweg. Der 31jährige Sohn des früheren Schweizer Bergkönigs Fredy Amweg steuerte einen wunderschönen und edlen Ralt RT1 Formel 2, aus dem Baujahr 1978. Wie damals üblich wurde der klassische Bolide von einem 320 PS starken BMW M12-Motor befeuert, natürlich mit 2-Liter Hubraum. Besitzer Hans Peter legte sein „Schätzchen“ in die erfahrenen Hände des Aargauers, der nach dem frühen Ausscheiden von Hauptrivale und Lokalmatador Roger Moser (Martini Mk 28 BWM F2), freie Bahn zum Tagessieg hatte. Thomas Amweg ließ sich dennoch nicht lumpen und stellte mit seiner Bestzeit von 4:17,83 min, einen neuen Streckenrekord für 7,3 km lange Bergstrecke von Langwies, hinauf nach Arosa auf. An den vier Veranstaltungstagen zusammen, wurden bei herrlichem Bergwetter an die 30.000 Zuschauer gezählt. An die 170 Renn-Raritäten, startend nach drei unterschiedlichen Wertungsmodi, sorgten für eine einmalige Atmosphäre mitten in den Schweizer Alpen.

Neuer Club wird Eichenbühler Bergrennen weiterführen

17. August 2016

Die Weichen für die mittel- und langfristige Zukunft des traditionsreichen Bergrennen Unterfranken sind gestellt. Seit eh und je wurde das Rennen vom GAMSC Würzburg ausgerichtet, aber das soll sich bald ändern. Nachdem der Initiatorclub des Bergklassikers von Eichenbühl, bereits im vergangenen Jahr nach außen signalisierte, nach der 50. Jubiläumsveranstaltung im Jahr 2017 die Organisation nicht mehr weiterführen zu wollen, hat sich am 23. Juli diesen Jahres mit dem MSC Erftal ein neuer und lokaler Club gegründet, der das beliebte Bergrennen weiterführen möchte. Die verantwortlichen Mitglieder des German-American-Motorsport-Club Würzburg, um Peter Thumbeck, den derzeit Dienstältesten Rennleiter der Deutschen Bergmeisterschaft sind mittlerweile in die Jahre gekommen und möchten die Veranstaltung, die sie seit dem Jahr 1967 alljährlich am Umpfenbacher Berg veranstalten, in jüngere Hände legen. Und die junge Generation aus Eichenbühl und Umgebung ist dazu bereit – das ist das erfreuliche! Eine Gruppe aus zehn,  teilweise langjährigen Helfern des Bergrennens aus Eichenbühl und der Umgebung fand sich im Frühjahr diesen Jahres zu einer Interessengemeinschaft zusammen, um die Zukunft des Bergrennens in die Hand zu nehmen und führte im Mai eine erste Informationsveranstaltung zur Gründung des neuen Vereines durch. Die Gründungsversammlung des MSC Erftal im Juli stieß auf große Resonanz. Von den 75 anwesenden Personen schlossen sich gleich 68 als Gründungsmitglieder dem neuen Verein an. Jeweils einstimmig wurde der erste Vorstand gewählt: Präsident Steffen Hofer, Vizepräsident Meinrad Miltenberger, Schatzmeister Roland Dassing, Schriftführer Nadine Lutz und die Beisitzer Dieter Hofer, Nico Breunig, Arno Neuberger, Harald Scheurich und Dirk Wohlfeil. Als Kassenprüfer wurden Alexander Grein und Achim Steffan bestimmt. Charly Zeiss, Sprecher des GAMSC Würzburg und Urgestein des Eichenbühler Bergrennens, freute sich in seinem kurzen Grußwort auf eine gute Zusammenarbeit in den nächsten beiden Jahren. Er sicherte zu, auch nach dem 50. AvD-GAMSC Bergrennen ab 2018 mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Schließlich seien auch einige GAMSC-Mitglieder dem neuen Verein beigetreten.

Stuck, Röhrl, Demuth & Co: Große Namen und legendäre Fahrzeuge beim Roßfeldrennen 2016

5. Juli 2016

Nur noch knapp drei Monate bis zum Start des diesjährigen Edelweiß-Bergpreises am Roßfeld (23. bis 25. September). Und die Vorbereitungen für die vierte Auflage des „Roßfeldrennens“ laufen bereits auf Hochtouren! Nicht weniger als 140 Besitzer der seltensten und wertvollsten Rennfahrzeuge der Welt haben sich für das diesjährige Classic-Spektakel in den Berchtesgadener Alpen angesagt. Doch was wären die legendären Autos ohne die tollkühnen Piloten, die sie lenken? 2016 steht der Edelweiß-Bergpreis deshalb ganz im Zeichen des unumstritten besten Rallye-Piloten aller Zeiten, Walter Röhrl. Erstmals können praktisch alle historisch bedeutsamen Original-Röhl-Boliden bei einer Veranstaltung bewundert werden. Doch der Botschafter des Roßfeldrennens ist nicht der einzige Name, der Motorsport-Fans mit der Zunge schnalzen lässt: Die offizielle Starterliste umfasst auch Rennlegenden wie Hans-Joachim Stuck, Christian Geistdörfer, Harald Demuth und Herbert Linge. Der diesjährige Edelweiß-Bergpreis auf der Roßfeld-Panoramastraße entwickelt sich immer mehr zum Gipfeltreffen der Rennlegenden: Neben Walter Röhrl, dem die vierte Auflage der Charity-Events gewidmet ist, hat sich nun auch eine weitere Motorsport-Legende von Weltrang angekündigt: Niemand geringerer als Hans-Joachim Stuck wird 2016 beim Roßfeldrennen an den Start gehen. Salzburg-Käfer und VW Golf GTI „Strietzel“ Stuck nimmt als Botschafter von Volkswagen Classic das Roßfeldrennen zum Anlass, einigen Hochkarätern aus dem Volkwagen-Museum zu einer Ausfahrt in die Berchtesgadener Berge zu verhelfen: Der ehemalige Formel 1-Pilot, DTM-Champion von 1990 und zweifache Le Mans-Sieger wird anlässlich dessen 40. Jubiläums mit einem VW Golf GTI an den Wertungsläufen teilnehmen. Dabei handelt es sich um ein Modell, wie es schon seinerzeit 1977 bei der letzten Auflage des „historischen Roßfeldrennens“ an den Start ging. Zudem bringt das Team von Volkswagen Classic einen Original Salzburg-Rallye-Käfer an den Start. Mit diesem Auftritt geht auch die fantastische Partnerschaft mit Volkswagen Classic in die zweite Runde.  Original-Sieger-Porsche von Eberhard Mahle Auch Porsche-Fans kommen am letzten September-Wochenende unter Garantie auf ihre Kosten: Bei einem der rund zwei Dutzend Zuffenhausener, welche die rund sechs Kilometer lange Strecke über 700 Höhenmeter unter die Räder nehmen werden, handelt es sich um das Original-Siegerauto von Eberhard Mahle aus dem Jahr 1966. Jenem 911 also, mit dem er im selben Jahr auch die damals neu ausgeschriebene Berg-Europameisterschaft für GT-Fahrzeuge gewann. Gefahren wird der Elfer von „Ebs“ Mahle und seinem heutigen Besitzer, Tobias Aichele. „Die schnellste Feuerwehr der Welt“ Schon 1973 hier im Einsatz, kehrt der legendäre Porsche 914/6 GT der O.N.S.-Sicherheitsstaffel mit Hilfe von RECARO dieses Jahr wieder nach Berchtesgaden zurück. Der ehemalige Porsche-Werksrennwagen wurde 1971 bei der Rallye Monte […]

Werkstatt-Report #17: Uwe Kaufel gibt Comeback in neu aufgebauten PRC

30. März 2016

Das Team um den Wahl-Salzburger Uwe Kaufel ist derzeit noch mit Vorbereitungen an mehreren Einsatzfahrzeugen für die Saison 2016 beschäftigt. Sein Gruppe E2-SC Sportwagen der Marke PRC mit 2-Liter VW-Motor ist derzeit noch zum Umbau auf moderne Rennsporttechnik in alle Einzelteile zerlegt. Die Motorentechnik wird in Zusammenarbeit mit der Firma Wienstroth und Splieth in Göttingen überarbeitet. Die gravierendsten Neuerungen aber wurden auf der Elektronikseite von Dr. Martinez Schramm entwickelt und eingebaut. So verfügt der PRC in der kommenden Saison 2016 über eine neue Board-Elektronik. Neben der Möglichkeit zur Parametrisierung aller Einstellungen der Motorsteuerung über Bluetooth wurde auch eine moderne Datenerfassung integriert. Diese zeichnet alle relevanten Motor- und Fahrzeugdaten, sowie die G-Kräfte während des Rennens auf. Ein Beschleunigungs-Messsystem gekoppelt mit GPS erlaubt eine Bewertung der Fahrt nicht nur nach, sondern auch während des Rennens. Parallel zu der Speicherung der Aufzeichnung auf SD-Karte, werden die Daten auch online via UMTS ins Fahrerlager übertragen. Die zweijährige Pause nutzte Uwe Kaufel um auch weiter sein eigenes „Leistungsgewicht“ zu reduzieren. Erneut wurden da über 10 kg eliminiert und der Unternehmer aus dem Harz wird dieser Weg weiter verfolgen. Da dem Team keine langen Prüfstandlaufzeiten zur Verfügung stehen, plant Uwe Kaufel den neu aufgebauten VW-Motor mit neuem Elektronikumfeld erst einmal bei GLP-Bergläufen zu testen und abzustimmen. Weiterhin wird der Ralt RT 31 Formel 3 des Kaufel Rennstalls für Dr. Martinez Schramm, den Lebensgefährten der Kaufel-Tochter, zum Einsatz bei der Rundstreckenveranstaltung, wie zum Beispiel beim „Wheels-Meet-Wings“ vom 8.-10. Juli auf Airport Kassel vorbereitet. Auch der neu hinzu gekommene Rennmechaniker Enrico Hilbert wird mit einem Speedway-Käfer mit BMW Alpina Motor, den Teamchef Uwe Kaufel selbst jahrelang mit Erfolg gefahren hat, bei verschiedenen Veranstaltungen am Start stehen.

Ansehnliche Weiterentwicklung in Schotten

19. März 2016

Einen Monat noch bleiben die Bergrennstrecken in Mitteleuropa verwaist. Aber mit einem Dreifachschlag wird der Bergrennsport die Fans und Aktiven am 23./24. April in unseren Breiten, in seinen Bann ziehen. Neben dem Rechbergrennen (EM) in Österreich und dem Bergrennen von Abreschviller in Ostfrankreich, läutet der MSC Rund um Schotten in fünf Wochen die Deutsche Bergrennsaison mit dem 13. ADAC Bergpreis Schottenring ein. Der aktuell 367 Mitglieder umfassende MSC Rund um Schotten ist also der erste Gastgeber für die Pilotinnen und Piloten der Deutschen Bergmeisterschaft, des KW Berg-Cup und einiger GLP-Serien im Jahr 2016. Durch das Stutzen der Berg DM auf nur noch eine einzige, gemeinsame Meisterschaft für Tourenwagen und Rennsportfahrzeuge und dadurch resultierend, einen einzigen Landesmeistertitel, steht das reine Tourenwagen-Bergrennen im Vogelsbergkreis in diesem Jahr ohne DM-Prädikat da. Hier offenbart sich bereits der erste große Nachteil, des vom DMSB verjüngten Bergreglements. Die Organisatoren um den MSC-Vorsitzenden Wolfgang Wagner-Sachs hoffen auf zahlreiche Rennteams, die vom 22. bis 24. April 2016 oberhalb der Rennstadt Schotten, im Ortsteil Rudingshain gastieren werden. Zahlreiche Neuerungen und  Aufwertungen sollen der Veranstaltung, und nicht zuletzt den Teilnehmern und Zuschauern zu Gute kommen. Mit den Einstellfahren (Nennung 60€) am Freitag ab 13 Uhr bietet der MSC Rund um Schotten den Teilnehmern des Bergrennens, nach der langen Winterpause eine optimale Möglichkeit sich wieder mit ihrem Renngerät vertraut zu machen und etwaige Änderungen der Technik oder Aerodynamik auf Herz und Nieren zu prüfen. Nach den Einstellfahrten starten am Samstag ab 9 Uhr die ersten offiziellen Trainingsfahrten auf der rund 3 Kilometer langen Strecke von Rudingshain über den Abschnitt Poppenstruth Richtung Götzen. Der erste Rennlauf beginnt am Sonntag ebenfalls um 9 Uhr. Einen großen Fortschritt wird es in der Infrastruktur und im Umfeld des Bergpreis geben. Wie „BiD“ bereits vor Wochen berichtete, ist das Dorfgemeinschaftshaus Rudingshain in der Ortsmitte neuer Mittelpunkt und Hauptquartier der Veranstaltung, wo bereits am Donnerstag die erste Dokumentenabnahme möglich sein wird. Weiter wurde an der Stellschaube Stromversorgung gedreht, die Webseite neu gestaltet und das bekannte Zeitnahme-Team Stoll verpflichte, das auch Live-Timing ermöglichen wird. Eine zusätzliche Bewirtung wird den Zuschauerplatz an der Kurzanbindung „Poppenstruht“ noch attraktiver machen und auch für die Pressevertreter wird es eigene Parkplätze geben. Mittlerweile sind die Ausschreibungs- und Nennunterlagen für die Aktiven unter www.schottenring.de greifbar und somit kann jeder seine Einschreibung frühzeitig auf den Weg bringen.

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