Die Bernina Gran Turismo 2017 verlangte Teilnehmern alles ab

11. Oktober 2017

Die Bernina Gran Turismo hat auch in diesem Jahr wieder einmal auf eindrucksvolle Art und Weise bewiesen, dass Bergrennen einfach zu den Schweizern gehören, wie es auch beim Käse der Fall ist. Dabei sind nicht nur für die Fahrer Attraktionen wie schöne Landschaften ein waschechtes Highlight der Saison, sondern natürlich auch für die Zuschauer des Events. Die Abnahme der Rennwagen fand dieses Jahr erstmalig vor dem Kempinski Grand Hotel statt. Die Bernina Gran Turismo dieses Jahres ist mittlerweile schon wieder Geschichte, denn sie fand vom 22. bis zum 24. September statt. Charakteristisch für dieses Event ist vor allem die atemberaubende Kulisse der Schweizer Berge, durch die die Teilnehmer geleitet werden. Auch mit Wetterumschwüngen müssen die Fahrer dabei rechnen und die äußeren Bedingungen zum Beispiel bei der Anfahrt von Kurven berücksichtigen: Die Bernina Gran Turismo fand 2017 schon zum dritten Mal statt Einer der Teilnehmer fuhr einen Ferrari 250 Auch der Lancia Fulvia Fanalone zog die Blicke auf sich Ziel des Rennens, bei dem die Fahrer den Berninapass hochfuhren, war die hoch oben gelegene Passhöhe. Die Strecke war insgesamt 5,7 Kilometer lang und führte unter anderem auch einen Jaguar C-type und einen Ford GT 40 hinauf zum Ziel. Abgesehen davon, dass die Abnahme der Rennwagen, die immer im Fokus des Interesses liegt, in diesem Jahr erstmalig vor dem prestigeträchtigen Kempinski Grand Hotel vollzogen wurde, stand auch bei dem einen oder anderen Buchmacher die Frage im Mittelpunkt, wer denn gewinnen würde. Mittlerweile ist es normal, dass auf den Ausgang von Rennveranstaltungen Tipps abgegeben werden können. Mybet und andere Sportwettenanbieter passen für die Kunden dementsprechend immer häufiger ihre gesamte Angebotspalette an. Geschichtlicher Rückblick reicht weit bis ins Jahr 1929 zurück: In Bezug auf die Bernina Gran Turismo ist vor allem beeindruckend, dass bereits im Jahre 1929 die ersten Bestrebungen dahingehend stattgefunden haben, in dieser Hinsicht etwas anzubieten. Auf die Initiative von manchen Pionieren im Tourismus hin wurde in diesem Jahr nämlich erstmalig die „Internationale Automobilwoche St. Moritz“ veranstaltet. Auch zu dieser Zeit war der Kern der Woche das bekannte „Bernina Bergrennen“. Zum damaligen Zeitpunkt war es mit einer Distanz von stolzen 16,5 Kilometern aber noch weitaus anspruchsvoller, sodass auch legendäre Fahrer wie Hans Stuck von der Strecke äußerst angetan waren. Dieser war auf einem Austro-Daimler unterwegs, wobei sein Widersacher Louis Chiron mit einem Bugatti versuchte, das Rennen zu gewinnen. Zu der Automobilwoche gehörte damals aber auch noch das sogenannte „Kilometerrennen“Der Start und das Ziel […]

19. Int. Jochpass Memorial von Hindelang nach Oberjoch

5. Oktober 2017

Die Motoren dröhnen wieder: Von Freitag bis Sonntag, 6. bis 8. Oktober, finden das 19. Int. Jochpass Memorial, also das Bergrennen, und die Historic Rallye durch das Allgäu und Tirol statt. Als letzte große Veranstaltung im Oldtimerjahr ist vor allem das „Jochrennen“ zu einer festen Größe für Motorsportbegeisterte geworden. Bis Anfang der 1990er Jahre wurde am Oberjoch der Deutsche Lauf zur Berg-Europameisterschaft ausgefahren, bis später die Oldtimer die Renntradition an diesem Ort wieder aufleben ließen. In diesem Jahr wird es sogar eine VIP-BergTrophy geben. Schon seit 1924 war das Oberjochrennen ein Erfolg und ist heute, nach dem Wiederaufleben in Form einer Gleichmäßigkeitsprüfung im Jahre 1999, eine feste Größe im OldtimerVeranstaltungskalender. Beweist doch der starke Besucherandrang und die immer größer werdende Zahl der Teilnehmer, dass besonders im Allgäu für das Jochpass Memorial ein erhebliches Interesse besteht. So finden jedes Jahr tausende Besucher ihren Weg zur Strecke im Ostrachtal, um sich die historischen Fahrzeuge aus der Nähe ansehen zu können. Über 100 Kurven: Der Jochpass zwischen Bad Hindelang und Oberjoch ist die höchstgelegene deutsche Bundesstraße. Sie ist außerdem die kurvenreichste Pass-Straße Deutschlands. 6,4 km lang, 400 Meter Höhenunterschied und 105 Kurven. Bei der Gleichmäßigkeitsprüfung geben sich die Fahrer vor dem Start eine Zeit vor, in der sie die Bergstrecke bewältigen wollen. Dazu haben sie über mehrere Läufe die Gelegenheit. Wer am Ende am nächsten an dieser Zeit ist, gewinnt! Am Samstag und Sonntag startet das Jochpass Memorial, also das Bergrennen, ab 8.30 Uhr und wird jeweils bis ca. 18 Uhr dauern. Dieses Mal stammt das älteste Motorrad aus dem Jahr 1934, eine Rudge Ulster mit 30 PS. Das älteste Auto sogar aus dem Jahr 1925, ein Bentley 3L Chassis 1157 mit 350 PS. Mit dem Sponsor Bentley werden neben den historischen Bentleys, auch Rennfahrzeuge zu sehen sein. Die Rennfahrer stehen den Zuschauern für Autogramme zu Verfügung. Am Freitag, 6. Oktober, wird die Historic Rallye durch das Allgäu und das benachbarte Tannheimer Tal gegen 16 Uhr vor dem Festplatz, dem Hindelanger Busbahnhof, erwartet – nach etwa 200 Kilometern Fahrt! Bei der Rallye müssen die Teilnehmer mithilfe einer Streckenbeschreibung den richtigen Weg finden – das wird durch Durchfahrtskontrollen überwacht – und bestimmte Prüfungen bestehen, wie etwa das genaue Einhalten vorgegebener Zeiten. Dabei kommt es nicht auf Höchstgeschwindigkeiten, sondern Geschicklichkeit an. Auf’s Joch in 3 Minuten: Am Festplatz gastieren ehemalige Rennfahrer wie Fredy Amweg und Walter Pedrazza. Amweg hält seit 1986 den Streckenrekord mit 3.08.26 […]

Reinhold Köster – beim 1. und 50. Osnabrücker Bergrennen dabei

24. Juli 2017

Sein silberfarbener Fiat 850 Coupé trug beim allerersten Osnabrücker Bergrennen 1968 die Startnummer 5. Reinhold Köster aus Herford wird der einzige Fahrer sein, der sowohl beim 1. als auch beim 50. Rennen auf die Strecke gegangen ist. Die alten Filmaufnahmen zeigen ihn 1968 bei der Siegerehrung. Ob er auch 2017 mit einem Pokal nach Hause kommt? Neben Bergrennen fuhr er auch Lang- und Rundstreckenrennen, insgesamt wohl fast 1000 Veranstaltungen. 1977 bekam er das ADAC Sportabzeichen in Gold mit Brillianten verliehen. Dafür waren viele Punkte aus guten Platzierungen nötig. Reinhold Köster sammelte sie, indem er zeitweise an einem Wochenende drei Rennen fuhr, darunter auch in Frankfurt und am Hockenheimring. Über viele Jahre hat er die Rennszene mitgeprägt, zuletzt die Serie der historischen Tourenwagen bis 1300 ccm, den „Kampf der Zwerge“. Und immer waren „die Jungs“ dabei. „Gutes Auto, gute Freunde, einigermaßen fahren, dann passt das.“ Bescheiden waren sie, der Teamgeist war ihnen wichtiger als ein bequemes Hotelbett. „Noch vor ein paar Jahren haben die Jungs darauf bestanden, im Hänger zu schlafen. Nicht mal im Wohnmobil, sondern im Hänger. Die sind jetzt alle über 60.“ Beim Jubiläumsrennen steigt er wieder in seinen bewährten Fiat 850 Abarth und wird im „Kampf der Zwerge“ sicher ein gewichtiges Wort um den Klassensieg mitsprechen.

Informationen zum Saisonstart in Schotten

15. April 2017

Nur noch wenige Tage, dann beginnt auch hierzulande die Motorsportsaison 2017 im Bergrennsport. Start der diesjährigen „Rundreise“ im KW Berg-Cup macht die Vogelsberg-Region in Hessen. Am 29./30 April wird die Tourenwagen-Kategorie beim 14. ADAC Bergpreis Schottenring beginnen. Da die traditionsreiche Strecke von Rudingshain auf den Poppenstruth nur für Tourenwagen zugelassen ist, müssen die Aktiven der Renn- und Sportwagen sich noch eine Woche gedulden, und dürfen dann am ersten Mai-Wochenende beim Hill Race Eschdorf ins Renngeschehen eingreifen und auch um die ersten Zähler in der diesjährigen Berg DM fahren. Ganz Ungeduldige nutzen bereits die Möglichkeit zu einem ersten Test unter Rennbedingungen beim ostfranzösischen Bergrennen von Abreschviller, das zeitgleich mit dem Schottener Bergpreis stattfindet. Apropos Test. Auch in den hessischen Gefilden wird analog zu den Vorjahren ein Testnachmittag ab 13 Uhr am Freitag, vor den Trainings- und Rennläufen angeboten. Nennungen für die Einstellfahrten sind auch noch vor Ort möglich. Nennungsschluss für die Rennveranstaltung ist am Ostersonntag, den 16. April 2017 – 24 Uhr. Timo Neumann vom veranstaltenden MSC Schotten hat gegenüber unserem Online-Magazin noch einmal die wichtigsten Hinweise und Neuerungen erläutert. „Die technische Abnahme wird im Ort Rudingshain umziehen.  Die Bushaltestelle auf der linken Seite, am Ortseingang Rudingshein, von Schotten kommend, wird hierzu Treffpunkt sein. Der Anfahrtsweg wird auch in der Nennbestätigung dargestellt. Das Pressezentrum ist das komplette Wochenende im Dorfgemeinschaftshaus Rudingshain untergebracht und zieht im Veranstaltungsverlauf, wie noch im Vorjahr, nicht mehr um die den Startbereich um. Die Papierabnahme erfolgt wie gewohnt im DGH. Am Samstagabend gibt es hier live Musik mit Tom Stryder dazu auch Buffet für das leibliche Wohl. Die Speisenauswahl wird größer als im Vorjahr sein. Der offizielle Aushang wandert weg vom DGH in den Bereich des Vorstarts in die Nähe der Rennleitung, wo auch wieder der DSK-Bus zu finden sein wird. Dieser wandert ca. 150 Meter nach oben. Wer von den Teilnehmern die originale Nennung noch nicht per Post gesendet hat, möge diese bitte unbedingt mitbringen. Alle Nennungen für das Rennen und die GLP-Wertungen, die bis zum 18.04. (Tag Versand der Nennungsbestätigung) nicht vorab überwiesen oder per Scheck bezahlt wurden, können aus organisatorischen Gründen nicht bearbeitet werden. Wir bitten um zahlreiche Nennungen bis zum Nennungsschluss. Der MSC Schotten hat reichlich Platz und freut sich über jede und jeden, der kommt“.