Bergpreis Schottenring erneut abgesagt – Keine Verschiebung ins Spätjahr

16. März 2021

In seiner letzten virtuellen Vorstandssitzung haben sich die Dame und Herren Vorstandsmitglieder des MSC Rund um Schotten mit der Durchführung des 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring befasst. Es wurde hier schnell klar, auch aufgrund der Rückmeldungen seitens der Behörden und der aktuell geltenden Schutzverordnungen, dass eine Veranstaltung im Zeitraum vom 23.-25. April 2021 nicht durchführbar sein wird. Damit fällt der Auftakt zur Bergrenn-Saison in Deutschland ein zweites Mal in Folge der Corona-Pandemie zum Opfer. „Wir haben seitens des Vereins in den vergangenen Monaten viel dafür getan, um den Bergpreis irgendwie möglich zu machen, so sicher als möglich und trotzdem zugänglich für Fans“, kommentiert MSC-Vorstandsmitglied Timo Neumann den Beschluss seines Clubs. „Dazu haben wir ein umfassendes Hygienekonzept erstellt, dass von Anfang an genau auf diese Punkte abgezielt haben, aber auch flexibel in der Gestaltung waren, um umgehend auf neue Punkte zu reagieren. Jedoch haben wir uns, auch in den stattgefundenen virtuellen Veranstaltertagungen klar positioniert, dass wir unter keinen Umständen eine Veranstaltung ohne Zuschauer machen werden, da dies finanziell für unseren Verein nicht tragbar wäre“. Diese Haltung haben die Schottener nach außen transparent, nicht zuletzt auch sehr ausführlich in einem Video dokumentiert und „ja, wir hatten auch durchaus eine sicher nicht ganz unberechtigte Hoffnung, bis vor kurzem“. „Uns tut die erneute Absage in der Seele weh, gerade weil wir wirklich voller Hoffnung waren und endlich wieder loslegen wollten“, so Neumann weiter. „Für uns alle im Sport bleibt nun zu hoffen, dass sich in den kommenden Wochen und Monaten die Lage bessert. Bezüglich der bei uns „geparkten“ Nenngelder aus 2020 und der weiteren Vorgehensweise werden wir uns Anfang April 2021 per Mail an die betreffenden Teilnehmer-/innen wenden. Da mit Sicherheit die Frage nach einer Durchführung des Bergpreises später im Jahr kommt, diese können wir heute beantworten, dass dies nicht passieren wird. Wir setzen den Fokus von vorne herein auf 2022, da vermutlich im 2. Halbjahr dann auch wieder Bergrennen stattfinden werden, dadurch auch die Einstellfahrten eher nicht gebraucht werden und sich das Ganze dann kaum für uns rechnen würde“. Der 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring wurde von den Verantwortlichen bereits auf den 22.-24. April 2022 terminiert.

Faltenbacher Fiat Abarth 1000 TCR – Die Legende lebt …

9. März 2021

Bereits ein Jahr nach der Gründung des MSC Wiesau hatte man mit Erich Faltenbacher einen sehr erfolgreichen Motorsportler. Mit seinem Fiat Abarth 1000 TCR gewann er 1973 die Nordbayerische ADAC Bergmeisterschaft. Mit diesem Titel legte er den Grundstein für eine lange Liste sportlicher Erfolge seit Gründung des ADAC Ortsclubs Wiesau. Das Bild von der Zweiradeinlage beim Bergrennen in Happurg 1972 ging um die ganze Welt. Das Nachrichtenmagazin „Der Stern“ brachte damals in seiner Märzausgabe 1973 eine Kolumne über den Motorsport heraus unter dem Motto „Manchmal fahren Sie auch auf den Boden“. In dieser Kolumne ging es um akrobatische Aktionen von Autos bei Rennen. 1975 verkaufte Erich Faltenbacher den Fiat Abarth nachdem er beruflich weniger Zeit für sein Hobby hatte. Das Auto wechselte im Laufe der nächsten Jahre mehrmals die Besitzer. Nach einem Unfall bei einem Rundstreckenrennen in den 80iger Jahren verschwand der 1000 TCR in einer Garage. Die meisten dieser legendären Tourenwagen die Anfang der 70iger die Szene dominierten sind entweder verschrottet oder verrostet. Originale Fiat Abarth 1000 TCR gibt es nicht mehr viele, die meisten sind Nachbauten. Auf der ganzen Welt vor allem in Italien existieren noch einige Exemplare. Sie werden meistens von den Besitzern bei Historischen Motorsportveranstaltungen eingesetzt. Wie der Zufall es wollte fand der neue  Besitzer das Auto dann vor ca. 10 Jahren durch ein Kundengespräch. Der damalige Besitzer aus Ulm wollte ihn wieder aufbauen aber nicht verkaufen. Nach langen zähen Verhandlungen gelang es ihm jetzt den Fiat in seinen Besitz zu bringen. Nun wird der Fiat Abarth wieder restauriert und neu aufgebaut. Die Substanz der Karosserie ist noch in einem guten Zustand. Der neue Besitzer Michael Feyl aus Treuchtlingen will das Auto nun wieder so Instand setzen wie ihn Erich Faltenbacher gehabt und gefahren hat. Aus diesem Anlass ist er an den MSC Wiesau herangetreten wegen Bildmaterial und Ergebnislisten. Leider ist Erich Faltenbacher vor 10 Jahren verstorben, sodass er nicht mehr miterlebt wie der restaurierte  Fiat Abarth 1000 TCR wieder das Licht der Welt erblickt. Alte MSC Mitglieder, sein damaliger Mechaniker und die Familie Faltenbacher werden nun dem neuen Besitzer die nötigen Infos  für die Restauration zukommen lassen. Besonders stolz ist man beim MSC Wiesau natürlich das das Fahrzeug nach fast 50 Jahren noch existiert. Denn das Auto ist ein Stück Vereinsgeschichte. Nach Erich Faltenbacher fanden sich eine Reihe von erfolgreichen Aktiven im Bergrennsport. Werner Härtl und Jörg Twardokus sorgten in den späten 70igern für regionale […]

Boxengeflüster 07/2020: Wussten Sie schon dass…?

25. August 2020

DASS der Lokalmattador Lucas Boric beim Berg-Slalom von Gargellen im Vorarlberger Montafon seinen Gesamtsieg am Sonntag mit neuem Streckenrekord seinem kürzlich tödlich verunglückten Deutschen Rennfahrerkollegen Christian Triebstein widmete. Bei der Samstagsveranstaltung an gleicher Stelle, jedoch auf regennasser Piste, holte der TracKing-Pilot den Klassensieg und den 4. Gesamtrang. DASS seit vielen Jahren der beliebte Rundfunksender Antenne Niedersachsen und der MSC Osnabrück mit seinem Top-Event Int. Osnabrücker Bergrennen eine enge Medienpartnerschaft pflegen. Dritter im Bunde ist dabei „Herforder Pils“ aus der Warsteiner Gruppe, das als Präsenter der Rundfunkspots das Großereignis jeweils ankündigt. Da die Veranstaltung am 1./2. August Corona bedingt nicht durchgeführt werden konnte, mussten leider auch die bereits produzierten Spots storniert werden – nicht ganz! Durch ein kleines Versehen war am 22. Juli morgens zur besten Radio-Sendezeit plötzlich ein Werbespot auf das 53. Int. Osnabrücker Bergrennen am 1./2. August 2020 auf der Frequenz 105,9 zu hören. Sofort meldete sich ein Hörer (und wohl Bergrennen-Fan) beim Sender in Hannover und wies auf „den kleinen Fehler“ hin. In jedem Fall zeigt die sympathische Geschichte, dass das Int. Osnabrücker Bergrennen auch in schwierigen Pandemie-Zeiten stets präsent ist. DASS Anfang August Fabian Brügge bei seinem Saisonauftakt gleich einen riesen Erfolg feierte. Bei der ersten Veranstaltung in diesem Jahr am Bilster Berg gewann der Sohn von KW Berg-Cup Routinier Frank Brügge morgens erst den Slalom Youngster Cup. Dann mit seinem VW Polo die verbesserte Klasse 2b, vor Bastian Voss dem Sohn von Formel-Bergpilot Andreas Voss. Und zu guter Letzt wurde Brügge Junior noch wegen einsetzenden Regen in den größeren Klassen Gesamtsieger der Veranstaltung. Mehr geht nicht an einem Wochenende. Vater und Sohn waren stolz wie Oskar. DASS der ehemaliger Schweizer Bergpilot Urs Müller kürzlich das Osnabrücker Land besuchte. Mehr als zwei Jahrzehnte war der Automobilsportler auf zahlreichen Rundstrecken und später ausschließlich internationalen Bergrennen mit seiner Frau Romana unterwegs. In Deutschland am Berg war er zunächst mit dem Argo JM 21 Alfa Romeo auch im Rahmen der Deutschen Bergmeisterschaft unterwegs. In den letzten Jahren seiner aktiven Zeit kam er in den Genuss, im Team Ceylin Motorsport einen Osella PA 30 pilotieren zu können, mit dem er u.a. im Jahr 2013 sein letztes Rennen am „Uphöfener Berg“ bestritt. Danach beendete er seine aktive Karriere und ist seitdem mit seiner Frau in einem Wohnmobil an den schönsten Plätzen in Europa unterwegs. Den Besuch am „Uphöfener Berg“ lässt sich das sympathische Paar in jedem Jahr nicht nehmen. Da das Rennen […]

Krähberg-Classix – Oldtimerfahrt und Gleichmäßigkeitslauf an historischer Stätte

16. Februar 2020

Das Krähbergrennen im Odenwald – ein Mythos wird wieder lebendig, wenn auch höchstwahrscheinlich nur als einmalige Veranstaltung. Geplant sind keine Rennen, keine Formelfahrzeuge aber historische Fahrzeuge und alles rund um die traditionelle Bergrenn-Strecke von damals. Ausgeschrieben ist ein Gleichmäßigkeitslauf für Oldtimer. Bei den ersten Gesprächen der Clubmitglieder von Beerfelden Classix e.V. fiel der Wunsch, dass es schön wäre wieder ein Motorsportereignis im Odenwald bzw. am Krähberg zu haben. Durch die benachbarten Rennen in Zotzenbach und Eichenbühl war man stark motiviert. Doch egal wo man diese Idee vorbrachte, hieß es nur, „das geht eh nicht mehr“ oder „das kriegt man nicht mehr genehmigt“. Dies war für die Clubmitglieder der Antrieb zu sagen, wir probieren es! Inzwischen konnten die Veranstalter den früherem Krähberg-Rennleiter und DMSB-Kommissar Reinhold Hofmann in beratender Tätigkeit für das Projekt gewinnen. Ebenso die tatkräftige Unterstützung zweier Mitglieder des MSC Rodenstein. Der Motorsport am Krähberg im südhessischen Odenwald hat eine viel längere Tradition als sogar die meisten Einheimischen wissen. Tatsächlich gehört der Krähberg zu den wenigen deutschen Bergrennstrecken welche sowohl vor, als auch nach dem Zweiten Weltkrieg genutzt wurden. Von 1921 bis 1927 starteten hier bereits die damals bekanntesten Rennfahrer, wie Hans Stuck oder Rudolf Caracciola. Von 1964 bis 1993 schloss sich dann eine 30 Jahre währende Rennenserie in der Deutschen Bergmeisterschaft an, welche ebenfalls bekannteste Fahrer und ebenso hochkarätige Fahrzeuge am Krähberg sah. In diese Zeit fielen auch mehrere der größten Rallyes, welche die Krähbergstrecke als Bergwertung mit einbezogen hatten. Die bekannteste war sicher die Olympia-Rallye 1972 mit allen Rallyestars dieser Zeit. Walter Röhrl konnte hier erstmals dem internationalen Publikum sein außergewöhnliches fahrerisches Können auf Ford Capri unter Beweis stellen. Nach dem Aus des legendären Krähbergrennens im Jahre 1993, schien die Oberzent um ein tolles Motorsportereignis ärmer zu sein. Beerfelden-Classix e.V. möchte mit diesem historischen Gleichmäßigkeitslauf, den Flair wieder versprühen und eine Zeitreise im Gedenken an den Mythos antreten. Am Samstag, den 30.05.2020 findet in der Professor Walter Hofmann Halle, Brunnengasse 12, 64743 Oberzent, die offizielle Eröffnung der Krähberg-Classix statt, unter dem Motto „Rennfahrer, Benzingespräche und Oldtimer“. Jeder Besucher kann vorab gemütlich durch das Fahrerlager schlendern und anschließend der Eröffnung beiwohnen. Hierbei werden diverse Interviews, Bilder und so manche Überraschungen geboten. Eintritt frei. Am Pfingstsonntag, den 31.05.2020 ab 8.00 Uhr werden die Trainingsläufe abgehalten, im Anschluss daran die Wertungsläufe. Die Siegerehrung ist für 19 Uhr angesetzt. Weitere Infos und alle Ausschreibungsunterlagen unter: www.kraehberg-classix.de

Der automobile Schatz der Marquardts

17. November 2019

Im Segment des Automobilen Bergrennsports sind viele Fahrzeuge unterwegs, die die Herzen Motorsportfans höher schlagen lassen. Auf den Berg- und Rundstrecken sind auch der Gräfendorfer Matthias Marquardt und sein Vater Werner Marquardt unterwegs. Sie fahren nicht um Gesamtsiege oder große Preisgelder mit, sondern sie leben den olympischen Gedanken, dass dabei zu sein, alles ist. Was die Marquardts adelt, ist, dass sie Besitzer eines automobilen Schatzes, eines NSU Brixner sind. Werner Marquardt hatte in den Jahren 1972 bis 1975 einen NSU Brixner gefahren, aber war dann auf einen NSU TT umgestiegen. Später juckte ihn erneut ein NSU Brixner, der den Unterbau eines NSU hatte und für den die Legende als Chassis-Bauer, Kurt Brixner, die Außenhaut konstruierte. Von diesen Fahrzeugen baute Kurt Brixner einst 70 Stück, von denen heute im deutschsprachigen Raum noch 16 fahrbereite Exemplare existieren. Das besondere am Renner der Gräfendorfer ist, dass Werner Marquardt die Karosserie mit seinem Bruder Erwin Marquardt und Sohn Matthias aus Fragmenten zu einem Rohrrahmen komplett selbst aufbaute. Zehn Jahre lang schraubten die Idealisten an dem NSU Brixner, der dann im Jahr 2016 fertig wurde. Die flache Flunder mit der gelben Außenhaut ist der ganze Stolz der Marquardts und abwechselnd bestreiten der 68-jährige Werner Marquardt und sein 35-jähriger Sohn Rennen im Bergrennsport, auf Rundstrecken oder Rallye-Veranstaltungen. Der NSU Brixner aus dem Baujahr 1975 hat zwar nur 110 PS Unter der Haube, aber bei nur 580 Kilogramm Gewicht hat der Oldtimer einen Top-Speed von bis zu 180 Km/h. „Die Perspektive im Monoposto macht das Fahren im dem Brixner aus“, sagt Werner Marquardt. Denn das Rennsportfahrzeug gibt dem Fahrer eine ganz andere Sicht-Perspektive als im einem BMW 318 oder einen NSU TT, die die Gräfendorfer noch ihr Eigen nennen. Sie bestreiten jährlich mit dem Brixner und dem BMW über zehn Rennen, am Berg, auf der Rundstrecke und bei Rallyes und mit dem NSU Prinz Veranstaltungen für historische Veranstaltungen. Der zweite NSU im Stall der Marquardts ist ein originaler TT Prinz, der aus 1167 Kubikzentimeter eine Leistung von 65 PS schöpft. Den BMW 318 fahren die Marquardts am Berg in der Gruppe G der seriennahen Fahrzeuge, an denen nur das Fahrwerk und die Reifen verändert werden dürfen. Der BMW hat eine normale Straßenzulassung und ein 1,8-Liter-Motor erzeugt 140 PS. Matthias Marquardt ist Kfz-Meister und Serviceleiter des Würzburger Porsche-Zentrums in Estenfeld und frönt dem Rennsport, was ihm einst noch nicht möglich war. Denn bei seinen ersten Schritten im Motorsport […]

Hessischer Doppelsieg in Schottener GLP-Wertung

1. Mai 2019

Die GLP-Wertung im Rahmen des Schottener Bergpreis auf Sollzeit, mit 53 Fahrern, wurde zum Doppelsieg aus heimischer Sicht und ging in den Main-Kinzig-Kreis. Stellvertretend für alle Fahrer brachte es Dennis Treml (BMW) aus Schotten vielleicht auf den Punkt. „Eine super Veranstaltung. Samstag war nicht so schön, aber der Sonntag war super bei bestem Wetter. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei“. Es gewann nach drei Wertungsläufen Christian Strott aus Sinntal im VW Golf 2 (+0,325 sec.) vor Jürgen Fechter aus Gründau im VW Scirocco 16V (+0,957 sec.) und Michael Beer im Peugeot 206 (Foto oben /+1,701 sec.). Letzterer nahm am Freitag auch erfolgreich beim DMSB-Lizenzlehrgang teil und wird voraussichtlich zum Eichenbühler Heimrennen im September, in den Rennbetrieb der Deutschen Bergmeisterschaft wechseln. Der Peugeot soll in der Gruppe E1 eingesetzt werden. Aus hessischer Sicht komplettiert der Grünberger Adrian Mirthes im Opel Ascona die Top-10 (+3,313 sec.). von Heiko Schäfer und Thomas Bubel

Termine 2019: IG Histo-Bergmeisterschaft

17. März 2019

Im Rahmen der Meisterfeier 2018 am 9. März in Regensburg verabschiedete die IG Histo-Bergmeisterschaft  ihr Jahresprogramm für die Saison 2019. Von den insgesamt 10 Läufen der GLP-Serie, finden genau die Hälfte im Rahmen der Deutschen Bergmeisterschaft des DMSB statt. Erstmals tauchen die Bergrennen in Homburg (Saar) und Mickhausen ist der Auflistung auf. Das Gros der IG-Aktiven kommt aus dem nordbayrischen Raum.  Fahrzeuge bis Baujahr 1994 sind zugelassen. Einschreibeibungen sind noch möglich. Infos unter www.histobergmeisterschaft.de 27.04.-28.04. Bergpreis Schotten (DBM) 31.05.-02.05. Ransel Classic 29.06.-30.06. Ziegenrücker Bergrennen 13.07.-14.07. Homburger Bergrennen (DBM) 27.07.-28.07. Hauenstein Bergrennen (DBM) 03.08.-04.08. Lückendorfer Bergrennen 31.08.              Bergpreis Zotzenbach 07.09.-08.09. Bergrennen Unterfranken (DBM) 28.09.-29.09. Histo-Bergcup Lauterbach / Lütterz 05.10.-06.10. Bergrennen Mickhausen (DBM)

Vorboten des Frühlingserwachen in Schotten – Ferner neuer Rennleiter

11. Februar 2019

Die ersten Ausläufer der kommenden Motorsport-Saison 2019 sind bereits in Sicht. Noch sind es zwar knapp 11 Wochen bis zum ersten anlassen der Motoren am alt-ehrwürdigen Schottenring im hessischen Vogelsbergkeris, doch die ersten Rennveranstalter aus der Bergmeisterschaft, haben bereits ihr Online-Nennsystem aktiviert. Die Vorbereitungen zum 16. ADAC Bergpreis Schottenring sind bereits angelaufen. Der MSC Rund um Schotten wird auch in diesem Jahr wieder die Auftaktveranstaltung zum Deutschen Automobil Berg Cup, dem KW Berg Cup, dem NSU Bergpokal, des AVON GLPberg Cup sowie des ADAC Retro Berg Cup und der IG Histo Bergmeisterschaft organisieren. Am zweiten Februar-Wochenende wurde das Online Nennsystem „scharf“ geschaltet und die ersten Nennungen fürs Rennen, die GLP und die allseits beliebte Einstellfahrt am Freitagnachmittag (26.04.) ab 13 Uhr sind eingegangen. Der Veranstalter um Präsident Wolfgang Wagner-Sachs, die Organisationsleiter Alexander Hirth und Jann Philipp Wagner sowie den allseits im Bergrennsport bekannten, am Schottenring im Jahr 2019 erstmals amtierenden Rennleiter Kevin Ferner, freuen sich auf ein hoffentlich pickepackevolles Starterfeld im Schottener Ortsteil Rudingshain. In diesem Jahr haben MSC´ler als einer der letzten Veranstalter der Berg-Meisterschaft, den Nennungseingang ausschließlich auf Online umgestellt, eine Papiernennung ist also ab 2019 nicht mehr möglich. Eine gute Nachricht bezüglich der Nenngelder: Sie bleiben unverändert und wer bis zum vorläufigen Nennschluss nennt, zahlt ein um 15 € niedriges Nenngeld, also 180 € statt 195 € beim Rennen und 120 € statt 135 € in den GLP-Klassen und Gruppen. Die Einstellfahrten werden wieder für 60 € angeboten. Die Einstellfahrten können nur noch von Teilnehmern an der Veranstaltung gebucht werden, das heißt nur wer am Bergpreis in der GLP oder beim Bergrennen ordnungsgemäß genannt hat, kann dabei teilnehmen. Die Anzahl der Startplätze ist aus Zeitgründen und, damit jeder genug Fahrzeit bekommt, auf 80 limitiert. Neu bei der Einstellfahrt ist, dass dafür auch im Vorfeld genannt und bezahlt werden muss. Da aber mancher sich erst kurzfristig dafür entscheidet, ist es hier möglich, das noch über den Nennschluss hinaus, bis Montag, 22.04.2019 ausschließlich für die Einstellfahrt genannt werden kann. Infos und die Links zur unterteilten Online-Nennung: https://schottenring.de/wb/pages/bergpreis/ausschreibungen-nennungen-2019.php Text: MSC Rund um Schotten

Termine 2019: AVON GLPberg Cup

13. Dezember 2018

Noch ist der Terminkalender des AVON GLPberg Cups, der Gleichmäßigkeitsserie für Old- und Youngtimer, als vorläufig zu betrachten. Auf jeden Fall planen die Organisatoren ein engeres Zusammenrücken mit der Deutschen Bergmeisterschaft. Hierzu gab es bereits im Oktober ein Meeting des Serienausschreibers mit dem DMSB. Dieser strebt eine DMSB Serien-Genehmigung (Status National A) an, womit alle für den Bergrennsport zutreffenden Sicherheitsbestimmungen relevant werden. Möglicherweise könnte auch noch das ADAC Bergrennen Mickhausen am 05. und 06. Oktober 2019 dazu kommen. Hier wollen die GLP´ler noch mit den Organisatoren das ASC Bobingen sprechen, ob in Zukunft das DM-Finale in den Stauden mit aufgenommen werden kann. 26.-28. April 2019 – Bergpreis Schottenring 09.-10. Juni 2019 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 29.-30. Juni 2019 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt 13.-14. Juli 2019 – Hombuger ADAC Bergrennen 27.-28. Juli 2019 – ADAC Hauenstein-Bergrennen 17.-18. August 2019 – ADAC 2. Bilster Berg Trophy 07.-08. September 2019  – AvD Bergrennen Eichenbühl

Stand der Dinge bei den DMSB-Berg-Prädikaten 2019

3. Dezember 2018

Die Bergrenn-Saison 2018 war geprägt von besten Wetterbedingungen. Regentropfen störten nur ganz, ganz selten die Veranstaltungen der Deutschen Bergmeisterschaft 2018. Die DBM-Veranstalter haben in diesem Jahr erstmals ein Online-Nennsystem von TW-Sportsoft verwendet und waren alle damit zufrieden. Laut DMSB-Fachausschuss Berg möchten alle Renn-Organisatoren dieses Online-Tool auch in der kommenden Saison 2019 verwenden. Von Seiten des DMSB ist geplant, den Veranstaltern in Zukunft ebenfalls ein Online Nenn- und Verwaltungssystem anzubieten. In der Pipeline sind auch neue Logos für die DMSB-Berg-Prädikate, die zur Saison 2019 eingeführt werden sollen. Wie der FA Bergrennen in einem Kommunikee feststellte, hat Sascha Ressmann der neu eingesetzte Organisationsleiter beim Homburger Bergrennen seine Aufgaben sehr gut bewältigt und auch das Bergrennen Eichenbühl, als gelungene Debütveranstaltung des MSC Erftal bezeichnet. Lob gab es auch für die Organisatoren des Osnabrücker Bergrennens, die die Kritik aus dem Vorjahr angenommen hatten und eine ebenfalls glänzende Veranstaltung auf sportlich hohem Niveau ablieferten. Die DMSB-Berg-Prädikatesbestimmungen für 2019 wurden in geringem Umfang überarbeitet. Insbesondere wurde drauf geachtet, das Reglement zu vereinfachen und zu verschlanken. So wurden die Gruppe GT und jeweils die Hubraumklassen bis einschließlich 1600 ccm der Sportwagen- und Formelfahrzeuggruppen für die Punktvergabe in der Berg DM und im DMSB Berg-Cup gestrichen. Diese waren in den letzten Jahren eh verwaist. Diese Fahrzeuge sind aber weiter teilnahmeberechtigt, werden dann aber hochgestuft. Nachdem der DMSB Berg-Team-Cup in dieser Saison mangels Einschreibungen nicht durchgeführt werden konnte und auch im Vorjahr gerade so mit fünf Teams zustande kam, sieht es wohl um eine erneute Ausschreibung für 2019 düster aus. Die FA Bergrennen hat der DMSB-Geschäftsstelle geraten, das Team-Prädikat vorerst nicht mehr auszuschreiben. Apropos Gruppen und Klassen. Das Thema Performance-Klassen steht bei der FIA weiterhin auf der Agenda und befindet sich offensichtlich in den finalen Zügen. Aktuell sind fünf Klassen für die Fahrzeuge der EM-Division 1 vorgesehen sowie eine dazugehörige App zur Fahrzeugklassifizierung. Die Einführung in der Berg-Europameisterschaft soll spätestens in der Saison 2020 erfolgen. Auch der FA Bergrennen ist an einer Einführung der Performance-Klassen in Deutschland interessiert und wird die Entwicklungen verfolgen und gegebenenfalls nach einer ausreichenden Übergangszeit zur Anwendung bringen. Für das kommende Jahr planen die Organisatoren des AVON  GLPberg Cup ein engeres Zusammenrücken mit der Deutschen Bergmeisterschaft. Hierzu gab es bereits ein Meeting des Serienausschreibers mit dem DMSB. Die Verantwortlichen des AVON GLPberg Cups, darunter auch der ehemalige Wolsfeld-Rennleiter Günter Hoor, streben aktuell eine DMSB Serien-Genehmigung (Status National A) an, womit alle für den Bergrennsport zutreffenden […]

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