EM-Lauf erstmals im Juni – der Termin für das ADAC Glasbachrennen 2017 steht fest

14. Dezember 2016

Vor einigen Tagen hat der Weltmotorsportverband FIA den Termin für das 22. Internationale ADAC Glasbachrennen bestätigt, welches vom 09.-11.06.2017 stattfindet. „Damit stehen wir vor einer kürzeren Vorbereitungszeit als in den letzten Jahren, da wir den gewohnten Termin Ende Juli aufgrund des zu diesem Zeitpunkt stattfindenden 117. Deutschen Wandertag im nächsten Jahr verschieben mussten. Aber dies zum Ziel legen wir schon jetzt mit der Detailplanung los, um unseren Fahrern und Gästen wieder ein spannendes Glasbachrennen zu bieten“, sagt Marcus Malsch von der RSG Alteinsteiner Oberland. Auf der am 04.11.2016 in Oviedo (Spanien) stattfindenden Siegerehrung haben schon einige Top- Fahrer bereits Ihr Kommen signalisiert, da der Termin des Glasbachrennens eine Woche nach dem Europameisterschaftslauf in Sternberk (Tschechien) stattfindet und damit viele Fahrer eine Teilnahme am Glasbachrennen verbinden. Spannend wird der Kampf um den begehrten Glasbach-Wanderpokal, den sich beim 21. Internationalen Glasbachrennen Simone Faggioli (ITA) zurück holte, der als Sieger mit einem Vorsprung von nur 0,8 Sekunden aus dem heißen Duell mit Christian Merli (ITA) hervorging. Ganz sicher erwartet die Zuschauer wieder ein interessantes Rahmenprogramm mit prominenten Gästen.

Termine 2017 – FiA Europa Bergmeisterschaft

5. November 2016

Nach fünfjähriger Pause steht das ÖAMTC Rechbergrennen, als Großer Bergpreis von Österreich vom 21.-23. April 2017, wieder als Eröffnungsveranstaltung der Berg-Europameisterschaftssaison im Terminkalender der FiA, der an diesem Wochenende im Rahmen  der EBM-Siegerehrung im spanischen Oviedo offiziell ratifiziert wird. Seit 2011 kam diese Ehre dem südfranzösischen Bergrennen am Col St. Pierre zu, das zumindest im kommenden Jahr, nach eben so langer Auszeit, vom zentralfranzösischen Rennen auf den Mont Dore (18-20. August) abgelöst wird. In St. Jean du Gard wird jedoch das Rennen als Opening zum FiA International Hill Climb Cup 2017 stattfinden. An Hand des Rotationsprinzips der Italienischen Veranstalter ist am Wochenende des Juni-Juliwechsel 2017 der Klassiker von Trento-Bondone wieder in den Kalender des höchsten Bergprädikats gerutscht. Im Zuge der Feierlichkeiten „500 Jahre Luther-Reformation“ musste der das ADAC Glasbach-Bergrennen, als deutscher EM-Part von seinem angestammten Termin weichen und findet voraussichtlich einmalig vom 9. – 11. Juni, also auf dem alten Trier-Termin statt. Hier die komplette Auflistung: 21.-23. April 2017 – ÖAMTC Rechbergrennen (AUT) 05.-07. Mai 2017 – Rampa Int. Da Falperra (PRT) 12.-14. Mai 2017 – Subida Al Fito (ESP) 02.-04. Juni 2017 – Sternberk Ecce Homo (CZE) 09.-11. Juni 2017 – ADAC Glasbachrennen (DEU) 30.06.-02. Juli 2017 – Trento Bondone (ITA) 14.-16. Juli 2017 – Hill Climb Limanowa (POL) 21.-23. Juli 2017 – Dobsinsky Kopec (SVK) 11.-13. August 2017 – Course de Cote Mont Dore (FRA) 18.-20. August 2017 – Course de Cote St. Ursanne-Les Rangiers (CHE) 01.-03. September 2017 – GHD Ilirska Bistrica (SVN) 15.-17. September 2017 – Buzetski Dani (HRV)

Boxengeflüster 08/2016: Wussten Sie schon dass…?

11. August 2016

DASS der junge Aargauer Robin Faustini mit seinem Tatuus Formel Renault beim Osnabrücker Bergrennen erstmals in Deutschland am Start war und der Sohn des Schweizer Formel 3000-Piloten Simon Hugentobler ist. Robin fand auch in Fahrer- und Markenkollegen Georg Lang gleich einen neuen Kumpel. DASS der Schweizer Marcel Steiner auf seiner „Deutschlandtour“, zwischen dem Berg EM-Lauf am Glasbach und dem FiA Hillclimb Cup-Lauf von Osnabrück, Station auf dem Fahrwerksprüfstand von KW Automotive in Fichtenberg machte. Am Dienstag letzter Woche wurde der LobArt LA01 mit dem Ingenieur von KW auf dem Pulser installieren und bereits die ersten Messungen durchführen. Am Mittwoch ging es mit dem strammen Programm weiter, einige Sachen am Fahrwerk wurden modifizierten, die Federn und Dämpfer abstimmten und die richtigen Einstellungen für die verschiedenen Reifenvarianten gesucht. Erst um zwei Uhr in der Früh wurde das Licht gelöscht. Am Donnerstagmorgen stellte Marcel Steiner das Fahrzeug noch auf die richtige Fahrzeughöhe und korrigierte die Radlast. Kurz nach Mittag war wieder alles verladen und die 550 Kilometern lange Reise Richtung Osnabrück konnte starten. DASS nur zwei Fahrer, nämlich VW Golf-Pilot Helmut Maier und Formel 3-Fahrer Andreas Stollnberger vom norditalienischen Bergrennen Alpe del Nevegal die über 1.000 km lange Reise nach Osnabrück in den Norden machten, um beim Bergrennen in der Borgloher Schweiz innerhalb einer Woche zum zweiten Mal in den Start zu gehen. Beide waren freilich auch ein paar Tage zuhause. DASS das große Gerüst im Vorstartbereich des Osnabrücker Bergrennens, an dem zahlreiche Sponsorenbanner prangten am Freitagnachmittag wehrend den Aufbauarbeiten bei einem kurzen aber heftigen Schauers umstürzte. Verletzt wurde dabei gottlob niemand, nur ein Fahrzeug wurde beschädigt. DASS die italienische Berg EM-Fahrergemeinde um Europameister Simone Faggioli von den gutaussehenden Girls die im Startbereich von Bad Liebenstein, die zum Fotoshooting bereit standen, sehr angetan waren. Es wurde die Aussage überliefert, „wenn das hier bei jedem Bergrennen so ist, fahren wir nur noch in Deutschland“.

Glasbach: Im KW Berg-Cup sind aller guten Dinge drei

4. August 2016

Es hat geklappt! Erstmals konnten auch in der Kombi Berg-Europameisterschaft plus Prädikate wie Deutsche Berg-Meisterschaft, KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal drei Wertungsläufe auf der 5,5-Kilometer-Version der Glasbachstrecke, die zurzeit die längste Gipfelstürmerpiste in Deutschland ist und von allen Experten als die sicherste und modernste in Europa eingestuft wird, durchgezogen werden. Dabei sah es am Trainingssamstag des „21. Int. ADAC Glasbachrennens“ noch gar nicht unbedingt danach aus. Mit leicht verspätetem Beginn auf teilweise noch leicht feuchter Piste und mehreren Vorfällen auf und neben der Strecke konnten nur zwei Übungsläufe realisiert werden. Aber über Nacht zog dann ein neuer Geist im südlichen Thüringer Wald ein. Punkt 8:30 Uhr gestartet und mit konsequent gestrafftem Ablauf wurde trotz mehrerer Unterbrechungen, bei denen oftmals auch Flüssigkeiten gebunden werden mussten, das Ziel von drei Runs erreicht. Und wenn auch das Rennende mit 18:35 Uhr etwas spät lag, es war bis zum letzten Starter ultraspannend mit Berg-Racing auf allerhöchstem Niveau. Bevor wir in die Berichterstattung über das Geschehen in den einzelnen Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven einsteigen, sind noch schnell zwei Punkte zu erwähnen. Der eine ist der Wertungsmodus von „zwei aus drei“. Im Klartext: Von den drei Auffahrten gingen nur die beiden schnellsten erzielten Zeiten in die Wertung ein. Dieses System hat sicherlich Pros und Kontras, ob es optimal ist, das wollen wir hier und jetzt nicht diskutieren. Auf jeden Fall war schon Glück oder Petrus im Spiel, als im dritten Run zu Beginn der etwas längeren Unterbrechung nach dem Motorplatzer am Peugeot 106 von Luigi D’Acri erste Regentropfen auf das sonst sonntags stets trockene Asphaltband fielen. Zum Glück hielten diese nicht länger an, sonst wäre das prickelnde Finale wohl im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Top zwei ist, dass eine durchgängige Reportage bei „zwei aus drei“ etwas schwierig ist, weil es ja keinen kontinuierlichen Fortgang gibt. Aber wir wollen trotzdem versuchen, das Geschehen so hautnah wie möglich zu vermitteln. Wie immer in der Reihenfolge, in der am Glasbach gestartet wurde. Der „Polesetter“ des NSU-Bergpokals ist Jörg Davidovic. Er benötigt 1,082 Sekunden weniger für die 5,5 Kilometer als Jörg Höber auf Trainingsposition (TP) zwei. Dann folgen mit etwas Respektabstand Thomas Krystofiak als Dritter sowie Uwe Schindler auf der Vier und Glasbach-Neuling Alexander Follmann als Fünfter. Zum Rennauftakt setzt sich Jörg Höber an die Spitze, 0,658 Sekunden vor Jörg Davidovic (P2) sowie Thomas Krystofiak, der etwas mehr als 4 Sekunden auf den Leader einbüßt. […]

Glasbach: Zwei neue Streckenrekorde

4. August 2016

Le Mans Sieger Timo Bernhard vom Homburger Automobilclub und der amtierende Europameister Simone Faggioli aus Italien stellen sensationelle neue Streckenrekorde beim 21. Internationalen ADAC Glasbachrennen auf. Schon im Training am Samstag konnte man erwarten, dass Simone Faggioli in diesem Jahr seinen 2012 selbst aufgestellten Streckenrekord mit 2:02.162 min. in diesem Jahr brechen würde. In den Wertungsläufen am Sonntag jagte ein Streckenrekord den nächsten. Bis zur letzten Sekunde herrschte eine nervenzerreißende Spannung zwischen den direkten Kontrahenten Simone Faggioli und Christian Merli. Bereits im ersten Wertungslauf am Sonntagmorgen unterbot der aktuell führende der Europabergmeisterschaft den Streckenrekord mit knapp einer halben Sekunde und setze mit einer Zeit von 2:01.701 einen neuen Maßstab. Auch im dritten Lauf unterbot er diesen und setzte mit 2:01.557 die neue Bestmarke auf 5.500 m langen Bergrennstrecke hinauf zum Rennsteig. Der Gesamtsieger Simone Faggioli konnte seine direkten Kontrahenten in den 3 Wertungsläufen nur ganz knapp auf Distanz halten. In seinem Norma M20 FC Zytek V8 fand er in allen 3 Wertungsläufen auf der 5,5 Kilometer langen und höchst anspruchsvollen Strecke, oberhalb des idyllisch gelegenen Bergdorfs Steinbach schnell die Ideallinie. Faggioli’s Gesamtfahrzeite lag mit 4:03.258 min. nur acht zehntel Sekunden vor seinem schärfsten italienischen Kontrahenten Christian Merli (4:04.110 min). Der Italiener Paride Macario wurde mit 7,584 Sekunden Rückstand auf den ersten Dritter. Alle drei wurden von den über 15.000 Zuschauern ebenso begeistert gefeiert wie der viertplatzierte Patrick Zajelsnik, der damit ebenfalls schnellster Deutscher mit einer Gesamtfahrzeit von 4:17.956 min auf einem Norma M20 F Mugen V8 war. Der amtierende FiA WEC – Weltmeister, LeMans – Sieger und Porsche Werksfahrer Timo Bernhard im aktuellen Carrera-Cup Porsche 991 GT3, der in diesem Jahr zum ersten Mal am Glasbach startete, stellt bei den Tourenwagen mit seinen 2:26.98 min. im zweiten Wertungslauf direkt einen neuen Streckenrekord auf, den er im dritten Wertungslauf noch einmal unterbot (2:26.426). Im Familien – Duell mit seinem Vater Rüdiger Bernhard auf einem Porsche GTR 997 (Gesamtzeit 6:12.453 min.) erreichte Timo Bernhard eine beeindruckende Gesamtzeit von 4:53.406 min.. Unter besten Rennbedingungen auf Deutschlands längster und Europas modernster Bergrennstrecke mitten im Thüringer Wald kämpften neben dem Italiener weitere 140 internationale Teams mit einer maximalen Durchschnittsgeschwindigkeit von 162,79 km/h um jede hundertstel Sekunde.

Ein amtierender Weltmeister kommt zum Glasbachrennen!

12. Juli 2016

Der enge Terminkalender von Porsche-Werkfahrer und Le Mans-Sieger Timo Bernhard machte in diesem Jahr die Teilnahme bei seinem Heimat-Bergrennen in Homburg zunichte. Der amtierende WEC-Weltmeister wird am kommenden Wochenende seinem Team 75 Motorsport, beim Lauf des Deutschen Porsche Carrera Cup im niederländischen Zandvoort, zur Verfügung stehen. Timos Vater Rüdiger, schon seit den 1970er Jahren im Bergrennsport aktiv, wird seinen Junior beim 43. Homburger ADAC Bergrennen mit dem für den Berg modifizierten Rallye-Porsche 911 GT3 vertreten. Den zurzeit Dienstältesten Porsche-Werksfahrer reizen neben nationalen Rallyes auch das ein oder andere Bergrennen, da der Saarpfälzer in diversen Berg-Fahrerlagern groß geworden ist. Da es in diesem Jahr zeitlich passt und er die 5,5 km lange Glasbachstrecken von seinen Starts bei der Wartburgrallye her kennt, wird Timo Bernhard am 30./31. Juli beim ADAC Glasbach-Rennen, neunter Lauf der Europa-Bergmeisterschaft 2016, an den Start gehen. Aus dem Fundus des Team 75 Motorsport wird er den aktuellen Cup Porsche vom Typ 991 GT3 entnehmen und sicherlich mindestens für eine Verbesserung des Tourenwagen-Streckenrekords gut sein.

Boxengeflüster 07/2016: Wussten Sie schon dass…?

3. Juni 2016

DASS auf der edlen englischen Traditions-Bergrennstrecke von Prescott am 28./29. Mai der originale Benetton B190 Formel 1-Rennwagen, den einst der brasilianische Weltmeister Nelson Piquet zum Grand-Prix Sieg in Suzuka pilotierte, auf der kurzen, engen und permanenten Bergrennstrecke in Action zu bewundern war. Die Demo-Fahrt war ein Programmpunkt des „La vie en Bleu Festivals“ für italienische und französische Oldtimer auf dem Gelände des Bugatti Owners Club in den sanften Hügeln der Midlands. DASS der Hunsrücker KW Berg-Cup Pilot Rainer Schönborn diese Woche für sein 30jähriges Dienstjubiläum gehrt wurde. Der VW Golf-Spezialist ist seit drei Jahrzehnten als „Firefighter“ in Diensten der US-Air Force und für den Brandschutz auf der Air Base im pfälzischen Ramstein zuständig. DASS das von BiD kürzlich vorgestellte Step-1 Projekt des früheren Bergrennfahrers Michael Kerber in dieser Saison noch beim Hauenstein-Bergrennen in der Rhön, sowie beim Bergrennen Unterfranken in Eichenbühl dem Publikum außer Konkurrenz vorgestellt werden soll. Das nächste Ziel des Engineering Projekts ohne Anspruch auf eine wie auch immer geartete Serienherstellung, ist eine FiA-Zulassung in der Gruppe E2-SC. Ist diese Hürde genommen, sind Teilnahmen an ausgewählten Wettbewerben bei Rundstrecken und Bergrennen angedacht. Entwicklungspartner auf der Fahrerseite ist und bleibt ADAC GT-Masters-Pilot Sven Barth. DASS „Bergrenn-Tausendsassa“ Kevin Ferner bei seiner Heimveranstaltung in drei Wochen am Iberg zu Heiligenstadt, sowie auch Ende Juli beim deutschen Berg EM-Lauf am Glasbach, nur mehr als stellvertretender Rennleiter fungiert. Die Fäden des Rennleiters wird bei den beiden thüringischen Bergrennen erstmals René Trautvetter in Händen halten, nachdem das Mitglied der RSG Altensteiner-Oberland seine Rennleiterprüfung mit Bravour bestanden hat. Kevin Ferner möchte künftig in Sachen Rennleitung etwas kürzer treten um sich künftig anderen Aufgaben widmen zu können. Dennoch wird der Eichsfelder das Saisonfinale in Mickhausen als Rennleiter über die Bühne bringen. DASS mit dem Wallenhorster Michael Schrey, der Rennleiter des FiA und Berg-DM Rennens von Osnabrück am letzten Mai-Wochenende als aktiver Motorsportler den Gesamtsieg beim 24h Classic-Rennen auf Porsche und seinen ersten Klassensieg im Rahmen des 24h-Rennen auf dem Nürburgring im BMW M 235i feiern konnte. Pech hatte hingen KW Berg-Cup Akteur Frank Brügge, der bei den 24h Classic bei widrigen Bedingungen bereits in der dritten Runde, als Leader in der Klasse und auf Rang 33 der Gesamtwertung den VW Golf mit Getriebeschaden abstellen musste.

Neue Spitze bei der RSG Altensteiner Oberland

14. März 2016

Nach 15 Jahren Vereinsvorsitz hat Marcus Malsch am vergangenen Freitagabend den Vereinsvorsitz der RSG Altensteiner-Oberland abgegeben. Der Abgeordnete im Thüringischen Landtag und Vorsitzende des DMSB Fachausschuss Berg führte den Motorsportclub vom Rennsteig in den letzten 15 Jahren zu seiner heutigen Blüte, die mit der Ausrichtung eines Laufes zur FiA Berg-Europameisterschaft seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte. Thomas Weih stellt sich nun der verantwortungsvollen Aufgabe und wurde von den RSG-Mitgliedern einstimmig zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt. Marcus Malsch rückt auf den Platz des stellvertretenden Vorsitzenden und wird auch in Zukunft die Organisationsleitung des ADAC Glasbachrennens übernehmen. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende René Trautvetter hat seinen Platz zur Verfügung gestellt. Aber auch René Trautvetter wird dem Glasbachrennen erhalten bleiben und sogar mehr Verantwortung übernehmen. Trautvetter hat sich in den letzten Jahren zum Rennleiter weitergebildet und wird in diesem Jahr, am 30. und 31. Juli, erstmals die verantwortungsvollste Aufgabe beim Glasbachrennen übernehmen.

Boxengeflüster 01/2016: Wussten Sie schon dass…?

31. Januar 2016

DASS der Ziegler Opel Kadett C 16V, aus dem Nachlass des verstorbenen KW Berg-Cup Piloten Roman Sonderbauer, der Deutschen Bergrennszene leider nicht erhalten blieb. Das Fahrzeug mit dem Roman Sonderbauer zahlreiche Erfolge sammelte und kürzlich zum Verkauf stand, ging zwischenzeitlich zum RST Racingteam in den kleinen Niederländische Ort Erp in der Nähe von Eindhoven. Das RST Racingteam möchte mit dem „CQP“ Rundstreckenrenn bestreiten. DASS im Rahmen der AvD-Meisterschaftsehrung am 23. Januar 2016 in Frankfurt auch die drei Erstplatzierten in der GLPberg-Meisterschaft von ex-DTM-Pilot und AvD-Sportpräsident Volker Strycek geehrt wurden. Dies waren Gesamtsieger Volker Pesch (Opel Kadett), der zweitplatzierter Alfred Belz (VW Käfer) und der Rennleiter des Berg DM-Laufs von Wolsfeld Günter Horr (Porsche) auf Rang drei. DASS der ehemalige Berg-Cup Pilot Bernd Haid auch im kommenden Jahr im DMV GTC Grand Tourismo Touring Car Cup auf der Rundstrecke aktiv sein wird. Der Recyclingunternehmer aus Stockheim in der Rhön wird 2016 sogar den neuen 500 PS starten Porsche 911 GT3 R (Typ 991) mit 4-Liter Sechszylinder Boxermotor steuern. Mitte der 1990er Jahre war Haid mit seinem schwarzen Opel Corsa einer der Top-Piloten in der Berg-Cup Division I und fuhr im Jahr 2000 einige Berg DM-Läufe im zweiten Stenger BMW-Sportwagen im Team des unvergessenen Herbert Stenger. DASS an diesem Wochenende des 29.-31. Januar Mitglieder der RSG Altensteiner-Oberland mit einem großen Stand auf der Erfurter Tuning und Automobilmesse für ihr ADAC Glasbachrennen Ende Juli werben. Neben zwei weiteren Exponaten ist auch der blaue Osella PA 20 BMW zu sehen mit dem Jörg Weidinger 2009 zur Deutschen Bergmeisterschaft bei den Rennwagen fuhr. Auf eine ähnliche Aktion freut sich der Homburger Automobilclub, der sein Homburger ADAC Bergrennen (16./17. Juli) in vier Wochen auf der Messe „Motors & Classics“ im saarländischen Dillingen präsentieren wird. Mehr dazu später.