Berg-Urgesteine: Fotostory Volker Angelberger

19. Januar 2021

Man sieht es ihm zwar nicht an, aber vor genau 51 Jahren begann Volker Angelberger mit dem automobilen Motorsport. Und in dieser langen Zeit spielte die Marke NSU immer die Hauptrolle, gleich ob im Slalom, am Berg oder auf der Rundstrecke. 1970 erstand der Zahntechniker-Meister, der in Bensheim an der hessischen Bergstraße aufwuchs, seinen ersten NSU TTS, dazu ein gebrauchtes Sportgetriebe und die obligatorischen Weber-Vergaser. Die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten und schon im darauf folgenden Jahr tauschte er seinen TTS mit dem NSU Spiess des späteren F3-Fahrers Peter Wieskirchen. Mit diesem Gerät stand der heutige Wahl-Pfälzer auch beim 1. Homburger ADAC Bergrennen 1974 am Start. Bevor Volker Angelberger Ende 1977 den NSU nach Norwegen verkaufte,  hatte er viele Berg- und Rundstreckenrennen auf der Uhr. Es folgte die berufliche Auszeit, bis ihn im Jahr 2000 wieder der Rennsportbazillus befiel und er sich, was auch sonst, wieder einen NSU zugelegt. Gefahren wurde im GLP-Sport und zwischen 2005 und 2009 im NAVC Heck-Mo-Cup, mit vier Siegen. Ab dem Saisonfinale von Mickhausen 2010 hat Volker Angelberger seine Heimat im DMSB-Bergrennsport und im KW Berg-Cup gefunden. Mit Kumpel Nicolas Dietz teilt er ab und an seine Fahrzeuge und wenn in diesem Jahr coronabedingt am Berg die Räder weiter stillstehen müssen, planen Angelberger und Dietz ein paar Einsätze in der NSU Trophy auf der Rundstrecke – rein zum Spaß.  

Berg-Urgesteine: Fotostory Thomas Flik

7. Juni 2020

Ein Bergrennen auf deutschem Boden, ohne das Thomas Flik vor Ort ist, gab es wohl die letzten gut 30 Jahre höchst selten – wenn überhaupt, hatte dies gute Gründe. Der KfZ-Techniker aus dem Nordschwarzwald ist der „Dauerbrenner“ der deutschen Bergrennszene. Nur der vierfache Deutsche Bergmeister Uwe Lang kann auf eine ähnlich konstante Zeit am Berg zurück blicken. „Feiern“ wäre in diesem Corona-Jahr der falsche Ausdruck, aber Thomas Flik begeht in diesen Tagen sein 40. Jubiläum im aktiven Motorsport. Seit dem Jahr 1987, als Thomas mit seinem Bruder Werner mit dem Bergrennsport begann, nahm er inzwischen an 318 Bergrenn-Veranstaltungen teil. Als Beifahrer bei Rallyes begann der heute 57-jährige seine motorsportliche Laufbahn im Alter von 17 Jahren. Kaum ein Jahr später mit 18 griff er selber ins Renngeschehen ein. Mit seinem Straßenauto, dem Renault R5 Alpine Turbo fuhr er viele Siege bei nationalen und internationalen Slaloms ein. Aber Slalom war nicht genug, mit seiner Partnerin und heutigen Frau Beate fand er die perfekte Beifahrerin zum Rallye fahren. 1987 kündigte sich der erste Nachwuchs an und Thomas wechselte mit seinem R5 an den Berg. Über die Jahre hinweg blieb Thomas der Marke Renault treu. Seine Lieblingsstrecke ist das verwaiste Kurvenlabyrinth am Kyffhäuser. Von den aktuellen Veranstaltungen ist es Eschdorf und Glasbach.

Berg-Urgesteine – Fotostory Werner Weiss

22. Februar 2020

In der Deutschen Bergrenn-Szene existiert ein kleiner Kreis von Aktiven, die seit mehr als drei Jahrzehnte dem Bergrennsport die Treue halten. Seit rund 35 Jahren ist Werner Weiss aus Mengen in Oberschwaben dabei und zählt somit zweifellos zu den Urgesteinen dieser Sportart. Der 59-jährige Klemptnermeister und Sanitärfachmann, hat sein Herz bereits in jungen Jahren an die Marke Ford insbesondere an das Rennsportmodell Escort BDA Mark II verloren. Auf diesem Gebiet ist Weiss einer der gefragtesten Experten im deutschsprachigen Raum. Mit seinem Ford Escort BDA zählt er zum lebenden Inventar des KW Berg-Cup, das in der Klasse bis 2000 ccm Hubraum. (Foto oben: Homburger ADAC Bergrennen 1986 bei Posten 10)

Foto-Story: Norbert Handa

23. Oktober 2017

Mit unserer neuen Reihe „Foto-Story“ wollen wir die rennfreie Zeit zwischen der Saison 2017 und 2018 etwas auflockern. Die Idee ist, mit der „Foto-Story“ mal wieder längst vergessene „Fotoschätze“ aus den Tiefen unseres Archiv zu kramen und zu zeigen. Beginnen wollen wir mit dem Markt Einersheimer „Bergrenn-Routinier“ Norbert Handa. Der Deutsche Bergmeister von 2002 und 2010 erweiterte in diesem Jahr seine Titelsammlung mit dem Gewinn des DMSB Berg-Cup für Tourenwagen.