Ein Wochenende der Superlative um das F3-Team Patrick Rahn

16. August 2022

Die Saison in der Deutschen Berg-Meisterschaft bog mit dem 54. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen fulminant auf die Zielgerade ein, auf der noch drei Stationen liegen. Nach einer kleiner Sommerpause war auch das Formula 3 Motorsport-Team Patrick Rahn bei seinem Heimrennen selbstverständlich mit von der Partie, um nicht zu sagen Party. Denn diese gab es an diesem herrlichen Sommerwochenende dann auch in mehrfacher Hinsicht. Schon am Donnerstag von Training und Rennen lud der MSC Osnabrück zur stimmungsvollen Welcomeparty, danach feierten die rund 30.000 Zuschauer dieses glanzvolle Event und den Rennsport auf den vollbesetzten Zuschauerwiesen am Uphöfer Berg und zum guten Schluss hatte Patrick Rahn und seine Truppe einen erfolgreichen und befriedigenden Renntag zu begießen. Aber der Reihe nach! Wie schon seit Jahren, fand sich im Osnabrücker Land erneut ein internationales Spitzenfeld ein. Mit Pieter Zeelie war gar ein Pilot aus Südafrika angereist. Patrick konzentrierte sich zunächst auf „sein Ding“, und näherte sich in den drei Trainingsläufen der diesmal anvisierten magischen Minutengrenze. Zu diesem Zeitpunkt spürte der Detmolder bereits das Material und Mensch bestens vorbereitet sind. Nach der Nachtruhe brannte Patrick Rahn auf den Renntag, ebenfalls mit drei Läufen. Gleich bei der ersten Auffahrt stimmten Brems- und Einlenkpunkte präzise und mit 59,515 Sekunden war gleich der Knoten geplatzt. Im zweiten Run erreichte der Dallara  F306 OPC Spiess sogar minimal flotter das Ziel nach 2.030 Metern. Auch im finalen Durchgang stand keine Eins vor den Sekundenziffern im Timing. Demnach ist Rang vier in der Formelklasse bis 2-Liter, hinter dem Schweizer Burgermeister und den beiden Franzosen Allais und Guth, aber vor sämtlicher deutscher Konkurrenz, als vollen Erfolg zu werten. „Als bester der DBM-Klassenwertung ist dies ein weiterer Hammer, nach dem Ibergrennen. Und das auf dieser wirklichen Mut-Strecke von Osnabrück“, bilanzierte Rahn. „Die Veranstaltung war absolut top, mit riesiger Zuschauerresonanz und einer phänomenalen Stimmung. Die Organisatoren haben allen Beteiligten ein wundervolles Wochenende beschert. Nach der letzten Zeit durch die Umstände mit Corona, genau das, was die Leute und auch unser Team wieder glücklich macht. Dank der guten Betreuung durch meine Teammittglieder hatte ich immer den Kopf frei und konnte mich aufs wesentliche konzentrieren. Dennoch möchte ich meine Leistungen noch nach oben ausbauen“. Daher freut sich das gesamte Team-Rahn und schon jetzt auf die kommenden Rennen in diesem Herbst und ein wenig schon auf die Saison 2023.

Euphorie im Team Rahn nach Iberg-Sieg

6. Juli 2022

Die „Bergrenn-Familie“ ist nach der Coronapause wieder vereint. Tolle Veranstaltungen, spannende Rennen und sommerliche Temperaturen, sorgen derzeit für eine Welle der Euphorie unter den Rennfans und Teams der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft. Auch das Ibergrennen in Heilbad Heiligenstadt bildete da keine Ausnahme. Auf besagter Welle schwimmt das Formel 3-Team von Patrick Rahn nach dem Wochenende im Eichsfeld ganz oben. Mit dem Sieg in der diesmal sehr potent besetzten Formel-Klasse bis 2000 ccm, feierte Patrick Rahn seinen bislang größten Erfolg, seit seinem Einstieg in die Berg-Szene zur Saison 2019. Die vier Rennläufe am letzten Juni-Sonntag, waren geprägt vom einem Dreikampf. Patrick lieferte sich dabei einen sehenswerten Fight mit dem jungen Georg Lang und dem mehrfachen Deutschen Bergmeister Frank Dedruyne im Bereich von Sekundenbruchteilen. Im Dallara F306 OPC-Spiess F3 steigerte sich unser Mann, gemeldet vom ADAC Ostwestfalen-Lippe, an diesem Tag kontinuierlich. Über die schnellste 2-Liter Zeit des gesamten Wochenendes, resultierend aus dem letzten Aufstieg, freute Patrick Rahn fast noch mehr, als über den Klassensieg. „Wir sind alle total happy und ich habe mich ganz besonders über die vielen WhatsApps, Anrufe und Handshakes meiner Fahrerkollegen, Fans und Gönnern gefreut. Es war ein unglaublicher Zuspruch“. Der nächste Start in der Berg DM ist für das Heimrennen des Teams, am ersten August-Wochenende beim Internationalen FiA Bergrennen in Osnabrück angesetzt. Hier trifft die Truppe aus Detmold auch auf starke europäische Konkurrenz. „Aber das Vertrauen ins Sportgerät á la Formel 3 ist wieder gefunden und ich freue mich auf einen Vergleich auf internationaler Ebene“. Zuvor, am 16./17. Juli folgt man der Einladung zum Weser-Bergpreis-Revival in Höxter, um sich dort im Rahmen von Demo-Fahrten zu präsentieren. Nebenbei wird das Team verschiedene Setups unter quasi Rennbedingungen zu testen und in Heimatnähe ein paar entspannte Stunden verleben“.

Aufwärtstrend im Team Rahn in Thüringen weitertragen

20. Juni 2022

Innerhalb der ersten vollen Juni-Woche durften die Akteure der Deutschen Bergmeisterschaft und der DMSB Bergcups gleich zwei Mal ran. Für die Teams aus den Rennsport-Gruppen war es ein heißer Meisterschaftsauftakt in die hoffentlich volle Nach-Corona-Saison 2022. Das Formel 3 Motorsport-Team Patrick Rahn, war gut aber nicht ideal auf die „Englische-Woche“ an den Bergen in der Südeifel und am Rennsteig vorbereitet. Für Testfahrten blieb wegen einer privaten Objektsanierung keine Zeit. Dennoch präsentierte man sich in den Fahrerlagern wie gewohnt professionell, mit dem in den Teamfarben Grün-Weiß-Rot gestalteten Equipment. Erstmals waren Patrick und seine Mannen am Pfingstwochenende zum Wolsfelder Bergrennen vor die Tore der Bierstadt Bitburg gereist. Die nur 1, 6 km kurze, sehr kurvenreiche und wellige Strecke ist von Haus aus nicht dem idealen Geläuf für Formel- und Sportwagen. Dem entsprechend war der Einstand für Patrick Rahn eher holprig. Nach der langen Abstinenz durch Corona fehlte noch das Fahrgefühl und Vertrauen in den Dallara F306 OPC-Spiess-Rennwagen. „Es war ein sportliches Wochenende, auf der Suche nach dem Grenzbereich des Autos nach der langen Pause, bei wechselnden Wetterbedingungen“. Trotz des schlussendlichen Ausfalls in der Wertung, war es für den Lipper wichtig die ersten Rennkilometer seit rund 10 Monaten auf die „Uhr“ zu fahren. Drei Tage später war man bereits wieder unterwegs, auf der Autobahn Richtung Bad Liebenstein zum Glasbachrennen. Das 5,5 km lange Asphaltband mit schnellen, flüssigen Kurven auf den Rennsteig kamen Patrick und seinem Formel 3 entgegen. „Das Wochenende in Thüringen entschädigte für Wolsfeld. Unser Formel 3 lief 100%ig und es hat mal wieder richtig Spaß gemacht“, freute sich Patrick. „Unser Auftreten war rundum gelungen, auch in den sozialen Medien, und vor allem die mittlerweile zahlenmäßig und qualitativ angewachsene Konkurrenz in der pickepacke vollen Gruppe E2-SS bis 2000 ccm lässt noch einiges bei den kommenden Läufen erwarten. Das macht natürlich nicht nur den Piloten Freude, auch die Zuschauer erleben so spannende Rennverläufe. Wir sind glücklich und zufrieden als drittbester Deutscher und Rang vier in der Klasse. Hauptsache es ist auf dieser anspruchsvollen Strecke alles ganz geblieben“. Am 25./26. Juni steht bereits das dritte Bergrennen in diesem Monat auf den schnellen Iberg von Heilbad Heiligenstadt, ebenfalls in Thüringen im Kalender. Das Team ist motiviert und der Pilot wird die in 2019 gesammelten Eindrücke und Daten umsetzten. Man ist guter Dinge, an das gute Ergebnis von vor der Pandemie auf dem sogenannten Holzweg anzuknüpfen. „Wir freuen uns schon riesig darauf, checken das Auto nochmals […]

Formel-Klasse wächst weiter – Marco Lorig im Dallara F3

13. März 2022

Trotz aller Widrigkeiten ist die Sehnsucht nach Motorsport am Berg groß. Dies beweist nicht nur der KW Berg-Cup mit seinen 122 Einschreibungen für die kommende Saison, auch im Lager der Formel-Fahrzeuge tut sich was. Marco Lorig aus dem Weserbergland ist nun stolzer Besitzer eines Dallara F305 Formel 3 und plant eine volle Saison in der Deutschen Bergmeisterschaft. Die Region zwischen Bielefeld und Hannover wird so zum „Formel 3-Bergland“, denn mit Patrick Rahn und Daniel Null kommen weitere F3-Piloten aus der Gegend. Marco Lorig ist in den Fahrerlagern der Bergmeisterschaft aufgewachsen. Mit seinem Vater Ingo, der vor 10 Jahren letztmals im KW Berg-Cup an den Start ging, und mit Mutter Susanne und Schwester Sanja war und ist er über viele Jahre ein Mitglied der viel gepriesenen Berg-Familie. Nach ersten Erfahrungen im Kart, konzentrierte sich der mittlerweile 28-jährige junge Mann aus Rinteln auf seinen beruflichen Werdegang, studierte Wirtschaft und Maschinenbau. Beim TÜV-Nord, der ihn auch im Rennsport etwas unterstützt, ist Marco als Ingenieur beschäftigt. Zudem hat es Lorig zum DMSB Sachverständigen gebracht und ist seit dem letzten November Technischer Kommissar der Stufe A. Mit Hilfe des Heiligenstädter „Formel 3-Berg-Pabst“ Sascha Herz ging es dann recht schnell für Marco Lorig, seinen Traum vom eigenen Formel 3-Rennwagen zu verwirklichen. Das Ex-Auto des späteren Formel 1-Piloten Paul di Resta wurde in Österreich als Rolling Chassis erworben und zwischenzeitlich bei der Drive Solutions GmbH in Heiligenstadt mit verschieden Komponenten neu aufgebaut. „Sascha und ich haben uns für einen Honda Mugen-Motor entschieden“ gibt Marco Lorig preis. „Motor und Steuergerät sind Serie, wie damals zur F3-Euro-Serie,  also noch mit Air-Restrictor. Das Auto wurde bei Sascha von Grund auf neu aufgebaut. Ich habe selten jemanden erlebt der so talentiert ist, Ahnung von seinem Fach hat und vor allem hilfsbereit ist. Ich kann nur jedem ans Herz legen, mit Sascha Herz und Drive Solutions-Motorsport zusammenzuarbeiten. Also, vielen Dank an Sascha Herz und auch den DMSB-Fachausschuss-Vorsitzenden Kevin Ferner, der mir in Sachen Fahrerlizenz zur Seite stand“. In diesen Tagen erfolgte die Auslieferung des schmucken Rennwagens und für Anfang April sind erste Testfahrten in Oschersleben geplant. „Mein Ziel war es immer einen Formel-Rennwagen bei Bergrennen zu pilotieren. Die Anschaffungskosten waren wohl höher als im Tourenwagenbereich, dafür ist der Dallara rennfertig und absolut konkurrenzfähig. Jahr für Jahr, beispielsweise in einen E1-Boliden zu investieren um mit dem Wettrüsten mitzuhalten, macht für mich wenig Sinn. Fahren wollte ich die Berg DM. Dieses und nächstes Jahr lasse […]

Ein guter Anfang ist wieder gefunden

25. August 2021

Das lange entgegenfiebern auf den emotionalen Moment, mit einem schnellen Formel-Rennwagen wieder auf eine kurvenreiche Bergrennstrecke losgelassen zu werden, hatte am vergangen Wochenende beim 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen endlich ein Ende. Nach mehr als zwei Jahren ohne Renneinsatz durfte der Detmolder Patrick Rahn in der Pandemie das Cockpit seines Dallara F306 Opel-OPC besteigen. Dank des unermüdlichen MSC Osnabrück fand mit dem ersten deutschen Bergrennen in dieser schwierigen Zeit auch gleichzeitig die Heimveranstaltung des Teams statt. Der Lauf im Osnabrücker Land zählte neben den nationalen Prädikaten der Deutschen Berg-Meisterschaft und des DMSB Berg-Cups auch als Finale des FiA Int. Hillclimb Cup. Dem entsprechend fand sich gerade in den Gruppen und Klassen der offenen Rennwagen ein großartiges internationales Spitzenfeld, mit vielen namhaften Fahrern in der Borgloher Schweiz ein. Viele Akteure davon saßen in dieser Saison bereits wieder mehrfach hinter dem Volant ihres Rennwagens und hatten schon wieder ihre Routine zurück erlangt. Dem entsprechend hoch hingen die Trauben für Patrick und seine Mannschaft an diesem Wochenende. Insgesamt vier Trainingsläufe und bis zum Rennstopp im Rahmen eines Wolkenbruchs schaffte man drei Durchgängen, vier waren geplant. Die beiden schnellsten Zeiten des Sonntags flossen die Tageswertung ein. Wie sich anschließend herausstellte war ein Kabelbruch ursächlich für Schaltprobleme im ersten Rennlauf am Sonntagmorgen, die jedoch schnell lokalisiert und behoben wurden. Danach lief es deutlich besser für Patrick Rahn. Mit seiner persönlichen Bestzeit von 1:01,825 min konnte der Lipper noch nicht ganz an seine Topzeiten aus dem Jahr 2019 anknüpfen. Da sich auch die Gripverhältnisse zwischenzeitlich nicht zum Guten entwickelt hatten und auch die Spitzenpiloten an ihre Bestmarken nicht heran kamen,  zeigte sich Patrick am Ende doch recht zufrieden mit dem Erreichten. In der internationalen FiA-Wertung bedeutete dies Rang 13 und in der Deutschen Meisterschaft in der 2-Liter Formel-Klasse Rang 3. „Im dritten Lauf ist mir ein kleiner Fahrfehler unterlaufen, der mich doch gewurmt hat“, so Patrick. „Alles in allem bin ich jedoch erst einmal glücklich mit unserer Performance und das unser neues Design von Rennwagen, LKW und Zelt gut angekommen ist. Wir wurden viele Male von Fahrerkollegen und Zuschauern darauf angesprochen, was mich besonders freut“. Bleibt zu hoffen, dass das Beispiel Osnabrück Schule macht und im kommenden Jahr 2022 wieder mehr Bergrennen in Deutschland stattfinden können. Läuft alles glatt, möchte das Formula 3 Motorsport-Team Patrick Rahn in einem Monat beim extrem schnellen Bergrennen St. Agatha in Oberösterreich an den Start gehen, was dann schon wieder den […]

Patrick Rahn bei der Wiederaufnahme der Bergrennen dabei

19. August 2021

Ein Stück Normalität kehrt am kommen Wochenende zurück ins Leben von vielen Aktiven und Fans des so traditionsreichen Bergrennsports. Der MSC Osnabrück hat es, trotz aller Widrigkeiten geschafft sein internationales Osnabrücker ADAC Bergrennen nach einem Jahr Coronapause wieder ans Laufen zu bringen. Nach fast 23 Monaten findet in der Pandemie wieder das erste Bergrennen in Deutschland statt. Das Formel 3-Team von und mit Patrick Rahn hat sich in der Zwischenzeit dennoch zu seinem Vorteil weiterentwickelt und freut sich bei seinem „Heim-GP“ in neuem Glanze präsentieren zu dürfen. Geplant ist zudem ein Start beim oberösterreichischen Bergrennen in St. Agatha in fünf Wochen, wo es ebenfalls um Punkte in der, diesmal kompakten Deutschen Bergmeisterschaft geht. Nach langer Corona-Zwangspause hatten Patrick Rahn uns sein Team vor wenigen Tagen endlich die Möglichkeit auf der Test- und Rennstrecke Bilster Berg ihren Dallara Formel 3 F306 in schneller Gangart auszuführen. Die Bedingungen vor Ort passten und die Truppe aus Ostwestfalen-Lippe war mit dem Ergebnis der Test- & Einstellfahrten sehr zufrieden und sie können nun voll konzentriert und gut vorbereitet zum FIA Hillclimb-Cup-Event ins Osnabrücker Land anreisen. In der langen Zeit zwischen 2019 und der Gegenwart, richtete man das Augenmerk auf die Technik und das Design, so wurde um nur ein Beispiel zu nennen, die komplette Bremse einmal bei der Firma BSA-Corse überholt. Auch ein neues Design, was aber gewollt auf dem „ex Hermann Waldy jun. Design“ aufgesetzt ist, wurde entwickelt. Weiter wurde ein neuer Service-Anhänger, wie auch der neu angeschaffte Mercedes Sprinter im neuen Design verwirklicht. Was natürlich nicht fehlen darf und am Rennplatz wertvolle Dienste leistet, ist das Motorsport-Zelt. Dies hat ebenfalls ein neues Planendach erhalten, welches damit wunderbar zum Design des restlichen Equipments passt. Wichtig ist es Patrick Rahn, dass er auch seinen Fahrerkollegen und Kolleginnen auf dem Sektor Merchandising und Präsentation, zu günstigen Konditionen weiterhelfen kann. „Wir möchten interessierte Teams darauf aufmerksam machen, dass man sich bei Interesse für Motorsport-Zelte, Beachflags oder auch Teambekleidung, die extra für die Kunden in dessen Design entwickelt und angefertigt werden, direkt bei uns oder über Thomas Bubel und seiner Webseite „Bergrennen in Deutschland“ melden kann“. Teams wie z.B. Conrad-Racing-Sport, DNR-Motorsport,  oder das Team A.Voss, haben sich mit vollster Zufriedenheit bereits für Produkte aus unserem Hause entschieden. „Wir hoffen auf großes Interesse“. Man findet Patrick und seine Aktivitäten auch auf Instagram: https://www.instagram.com/pr_merchandising/ Voller Spannung und Vorfreude warten Patrick und seine Mannschaft nun auf die Tage vom 20. bis 22. […]

Nekrolog für Christian Triebstein

30. August 2020

Die Schreckensbotschaft vom tragischen Unfalltod des Christian Triebstein wird noch lange nachwirken. Den Verlust zu fassen ist für zahlreiche Menschen schwer, denn Christian war natürlich mit seinem Betrieb in seinem Heimatort bekannt, war Aushängeschild seines Motorsportvereins MSC Emstal und hatte sich in der deutschen Bergrennszene über 11 Jahren hinweg einen Namen gemacht. Am Dienstag nach Mariä Himmelfahrt kam der 32 jährige zweifache Familienvater bei einer Probefahrt als Beifahrer, nur wenige hundert Meter von seiner Kfz-Werkstatt in Habichtswald-Dörnberg entfernt ums Leben und reißt einen große Lücke in viele Bereiche seines Wirkens. Mit Anfang zwanzig tauchte der Nordhesse im Jahr 2009 in der deutschen Berg-Meisterschaft auf. Es folgten die „Polo-Jahre“ als Mitglied des Classic-Berg-Cups (CBC). Mit seinem gelb-grünen Slalom-Polo startete er erstmals bei seinem Heim-Bergrennen in Heiligenstadt. Danach folgten noch die Rennen in Homburg, Osnabrück, Unterfranken und Mickhausen. Im Jahr darauf trat er dem KW Berg-Cup bei und bildete mit dem ebenfalls nicht mehr unter uns weilenden Holger Vitt, in dessen VW Polo, ein Team. 2011 wurde ein knallroter VW Polo eingesetzt, bevor der junge Kfz-Meister pausierte und ab dem Bergrennen Eichenbühl 2013 einen Alfa Romeo 147 Cup-Diesel unter dem Hintern hatte. Vier Jahre später, ebenfalls in Eichenbühl, vollzog sich der Wechsel  zu den reinrassigen Rennsport-Fahrzeugen. Mit einem Formel 3 Dallara aus den Beständen von Herz-Motorsport ließen die ersten Achtungserfolge nicht lange auf sich warten. In den beiden vollen „Formel 3-Jahren“ 2018 und 2019 gewann er jeweils die Vize-Meisterschaft im DMSB Berg-Cup für Rennsportfahrzeuge und erreichte insgesamt fünf Mal das Podium eines DM-Laufs mit zweiten und dritten Plätzen in der Gesamtwertung. Einen Tagessieg verpasste er mehrfach nur knapp. Auf die Saison 2020 hatte Christian Triebstein bereits große Vorfreude.  Mit dem mächtigen, neu aufgebauten PRC 3-Liter NISSAN V6 Sportwagen wollte er debütieren. Unter normalen Umständen wären zum aktuellen Zeitpunkt bereits acht von elf Rennveranstaltungen in der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft 2020 abgeharkt und in der Meisterschaftstabelle hätten sich langsam aber sicher die Top-Fahrer herauskristallisiert. Nicht so im Coronajahr 2020. Schon bei den Rennen im Herbst letzten Jahres sprach Christian Triebstein vom seinem Traum, sich einen großen 3-Liter Rennsportwagen anzuschaffen mit dem man national und auch international ganz weit vorne mitfahren kann. Nach dem Saisonabschluss 2019 konnte der 32jährige Nordhesse seinen Dallara Opel Formel 3, mit dem er zwei Mal die Vizemeisterschaft im Deutschen DMSB Berg-Cup errungen hatte, zügig verkaufen und sich so der Suche nach einem passenden Gruppe C-Auto widmen. Im Heiligenstädter Rennfahrerkollegen Sascha […]

Christian Triebstein fällt Verkehrsunfall zum Opfer

18. August 2020

Die schockierende Nachricht vom Unfalltod des amtierenden DMSB Vize-Berg-Cup Meisters Christian Triebstein, machte um die Mittagszeit des 18. August 2020 die Runde und verbreitete unter den Kennern der Bergrennsportszene Fassungslosigkeit und Entsetzten. Gegen 9 Uhr 15 Uhr kam es auf der Bundesstraße B 251 zwischen Habichtswald-Ehlen und dem Ortsteil Dörnberg, also nur wenige hundert Meter von Christians Firmengelände „Autotechnik Triebstein“ entfernt, zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Christian Triebstein saß auf dem Beifahrersitz eines Alfa Romo C4. Nach Informationen der Polizei ist der Sportwagen von der Fahrbahn abgekommen und unter die Leitblanke gerutscht. Durch den enormen Aufprall wurde der 32-jährige KfZ-Meister aus Habichtswald-Dörnberg so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der 41-jährige Fahrer aus Kassel wurde dagegen nur leicht verletzt und nach einer Erstversorgung an der Unfallstelle in ein Krankenhaus eingeliefert. Weitere Verkehrsteilnehmer waren in das Unfallgeschehen nicht verwickelt. Die B251 musste für drei Stunden voll gesperrt werden. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter in die Ermittlungen einbezogen. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Der deutsche Bergrennsport verliert somit einen tadellosen Sportsmann, hoffnungsvollen Aufsteiger und tollen Familienmenschen. In dieser schweren Zeit kreisen unsere Gedanken um die Hinterbliebenen, vor allem sind diese bei Christians Frau Silvana, den beiden kleinen Söhnen und Großvater Günter, der am Rennplatz seinen Enkel immer voller Stolz und Leidenschaft unterstützte. In den kommenden Tagen wollen wir hier auf „Bergrennen in Deutschland“ noch einmal an Christian mit einem Nachruf erinnern. R.I.P. Christian

Verlorenes Coronajahr – nicht für das Motorsport Team Rahn

13. August 2020

Normalerweise beginnt im Monat August eines jeden Jahres das letzte Drittel der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft. Wie das Heimspiel des Formula 3 Motorsport Team Patrick Rahn vom ersten Augustwochenende in Osnabrück, fiel in diesem Jahr gleich die komplette Meisterschaftsrunde der Bergrennen in Deutschland durch die Coronapandemie ins Wasser. Doch die Mannen mit und um Patrick Rahn machten aus der Not eine Tugend und verwirklichten seit dem Frühjahr einige interessante Projekte und Aktionen. Man nutzte die rennsportlose Zeit für so manch nette Spielerei, investierte aber auch in das Equipment und Merchandising um das gesamte Team für die Zukunft besser aufzustellen. Im vergangenen Frühjahr, als man noch auf ein paar Rennveranstaltungen hoffen dufte, tüftele das Team bereits an einem neuen Design für den Dallara-Rennwagen. Die angestammten Farben Weiss, Rot und Grün sollten wieder die Hautrolle spielen. Ganz wie bei den Großen, entstand am Computer ein virtueller Vorgeschmack ( https://youtu.be/jvIAXihb6jE ). Die dabei gewonnenen Daten fanden sogleich Verwendung im virtuellen Berg-Rennsport, der in diesem besonderen Jahr im Aufwind steht. Bereits bevor der Wagen in der Realität „ready to race“ war, konnte dieser virtuell heruntergeladen und für die italienische Spielesimulation Assetto Corsa verwendet werden. Dafür wurde auch eigens ein kurzes Präsentationsvideo online gestellt, was natürlich auch Patricks Sponsoren Fassi Group, Pavic-LKW, KfZ-Meise, Winkler und Com Cut zu Gute kam. Apropos virtueller Motorsport. Beim ersten virtuellen Ibergrennen von Heiligenstadt, das am Termin der abgesagten realen Veranstaltung online über die Bühne ging, war Patrick ebenfalls mit von der Partie. Viel Energie wurde zwischenzeitlich auch in den neu angeschafften Renntransporter, ein Sprinter mit Kofferaufbau gesteckt. Es wurde Teamkleidung und ein Zeltdach im neuen Design entworfen und realisiert. Durch die Gründung des PR-Merchandisings ist es nun möglich, das ganze Team vom Zelt bis zum Base-Cap aus erster Hand auszurüsten. Doch ohne der eigentlichen Bestimmung des Teams, den Rennsport auf Bergstrecken muss die Truppe 2020 auskommen, nachdem auch das letzte noch offene Rennen Anfang Juli abgesagt wurde. „Testen werden wir in jedem Fall noch“, tröstet sich Patrick Rahn. „Derzeit fertigen wir einen  gesonderten Schalldämpfer um auf der Bilster Berg-Rundstrecke fahren zu dürfen. Dies ist mit dem FIA F3 Schalldämpfer nicht möglich da der Dallara deutlich zu laut wäre. An einem Rennen im Ausland möchten wir aufgrund des gesundheitlichen Risikos nicht teilnehmen. Wir legen all unsere Hoffnungen in die Saison 2021.

Nachwuchsförderung nach Herzensart

28. November 2019

Der Traum, in einem Formel-Rennwagen bei Bergrennen an der Startlinie zu stehen, wird für den 22-jährigen Kai Felix Lanig in der kommenden Saison Wirklichkeit werden. Der Heiligenstädter Sascha Herz gründete quasi eine Juniorabteilung in seinem Team und wird Lanig einen kürzlich neu angeschafften 140 PS starken Formel BMW FB02 aus dem Baujahr 2011 zur Verfügung stellen. Für den jungen Marktheidenfelder geht somit ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Bergrennerfahrung konnte der Verfahrensmechaniker bislang sporadisch in der GLP-Gruppe und in der 2-Liter Klasse der Gruppe E1, mit dem Peugeot 206 von Onkel Michael Beer sammeln. Auch im Sim-Racing an PC und Konsole war Kai in den letzten Jahren immer wieder virtuell bei diversen Bergmeisterschaften erfolgreich auf international bekannten Strecken unterwegs. Zudem verfügt er über Erfahrungen als Mechaniker und Helfer von Patrik Zajelsnik, Christian Triebstein und Sascha Herz. Zum Start der Saison 2020 wir es also real für den jungen Mann aus dem Einzugsgebiet des Bergrennen Eichenbühl, dass mit großem Beistand von Sascha Herz. „Also, Sascha Herz hat den Formel BMW FB02 gekauft und stellt ihn mir zur Verfügung. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an ihn, genau solche Personen brauchen wir am Deutschen Berg“, begeistert sich Lanig. „Ich werde 2020 nachdem ich meine Lizenz bei einem Lehrgang in der Tasche habe, ausgewählte Bergrennen der deutschen Berg-Meisterschaft fahren. Wir waren bereits Anfang November auf der Rundstrecke Bilster Berg testen, dort konnte ich das erste Mal einen Formel-Rennwagen fahren und habe mich sofort wohl gefühlt in diesem Auto, mit einem 1200 ccm Motorrad-Motor von BMW. Bevor es Ernst am Berg wird, muss ich allerdings noch ein bisschen testen um das Auto besser zu verstehen. Ein neues Design wird der Renner zudem noch bekommen. Mit einem baugleichen Fahrzeug wird in 2020 auch Olaf Niemöller sein Comeback am Berg geben. Viele kennen den Mann aus dem Osnabrücker Land noch aus den Jahren 2004 und 2005, im lila-weißen BMW 320 aus dem Gruppe H Berg-Cup. Weiteres zu diesem Projekt folgt!

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