Vorschau Osnabrück 1: Rennwagen wie in Goodwood

28. Juli 2017

Ein Starterfeld der Superlative darf der MSC Osnabrück e.V. bei der 50. Auflage des Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens (04.-06. August), gleichzeitig dem 8. Lauf zum FIA Int. Hill Climb Cup, präsentieren. Mit rund 245 Nennungen und Teilnehmern aus 15 Nationen wird es „eng“ auf der traditionellen 2,030 km langen Strecke am „Uphöfener Berg“, aber in diesem Jahr wollen  fast alle nationalen und internationalen Bergfahrer der Spitzenklasse dabei sein und natürlich auch beim Jubiläumsprogramm, das der Veranstalter insbesondere den aktiven Fahrern gewidmet hat,  mitfeiern. Zum runden Geburtstag gibt es darüber hinaus ein erstklassigen Rahmenprogramm mit einer Reihe von phantastischen Fahrzeugen mit Kultcharakter sowie bekannten und TV erprobten „Promis“, aber auch internationale Profirennfahrer der absoluten Spitzenklasse – doch dazu später mehr. Fast 60 offene Formel- und Sportwagen, alleine 11 Formel 3000, das sind rekordverdächtige Zahlen, die das sportliche Geschehen im Gesamtklassement bestimmen wollen. 52, 232 sec – der Streckenrekord aus dem Jahr 2016 steht auf dem Prüfstand. Der derzeit mitführende in der Europa-Bergmeisterschaft, Christian Merli aus Italien hat seine eigene Bestzeit aus dem Vorjahr im Visier und macht kein Geheimnis daraus, dass er bei entsprechenden Bedingungen auf der Strecke diese Zeit nochmals „knacken“ will. Der sympathische Fahrer mit dem superschnellen Osella FA 30 wird dabei von einigen hochkarätigen international erfolgreichen Piloten gejagt. Der mehrfache Französische Bergmeister Sebastien Petit (Norma M20 FC) wird ebenso einen Podiumsplatz im Visier haben, wie der sympathische Schweizer Formel 3000-Pilot Eric Berguerand (Lola FA 99), der erstmals in Deutschland am Start stehende Franzose Geoffrey Schatz (Reynard 01L Formel 3000) sowie die weiteren Sportwagenpiloten Jelle de Coninck aus Belgien (Norma M 20 FC), der Deutsch-Slowene Patrik Zajelsnik (ebenfalls mit einem neuen Norma M 20F) und, nicht zu vergessen, der nach längerer Zeit wieder am Start stehende Luxemburger Tommy Rollinger mit einem Osella FA 30.  Mit sehr guten Aussichten dabei sind auch der letztjährige Drittplatzierte in Osnabrück, Vaclav Janik aus der Tschechischen Republik (Norma M 20 FC) sowie das Schweizer „Ur-Gestein“, Marcel Steiner, der mit seinem LobArt LA 01 Mugen – Prototypen immer besser zurecht kommt und in der Schweiz in 2017 bereits zwei Gesamtsiege feiern konnte. Die Liste der Top-Fahrer und Fahrzeuge der offenen Rennsportklassen ließe sich weiter fortsetzen und sicher ist auch mit der ein oder anderen positiven Überraschung zu rechnen, aber das macht den Bergrennsport bei der Vielzahl der Klassen und Gruppen auch zusätzlich spannend. Aus deutscher Sicht wird auch der Schweinfurter Uwe Lang mit dem Osella PA […]

Jubiläumsnews zum diesjährigen Osnabrücker Bergrennen

7. Juli 2017

Zu seinem Jubiläum hat der MSC Osnabrück eine Reihe von hochkarätigen Rennfahrzeugen mit ihren Top-Piloten eingeladen. So zählt die Teilnahme eines McLaren MP4-12C ganz sicher zu den zahlreichen Höhepunkten am 1. Augustwochenende. Der rasante Sportwagen in Rennversion wird von dem erst 23 jährigen Pierre Courroye pilotiert. Dieser fährt aktuell in der französischen Berg-Meisterschaft für Tourenwagen und GT und führt das Klassement nach 7 von 13 Rennen unangefochten an. Das weiße Fahrzeug hat den Charme einer Designstudie, der Sound und die Power, mit der er vorangetrieben wird und die Fähigkeit, wie der junge Mann das Kraftpaket den Berg hinauftreibt, werden das Publikum in Atem halten. Dieses europaweit in der Disziplin Bergrennen einmalige Fahrzeug kommt erstmals nach Deutschland und diesen Auftritt sollten sich die Automobilsportfreunde beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen 4.-6.August 2017 nicht entgehen lassen. Beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen vom 4. -6. August 2017 wird erstmals eines der bekanntesten und erfolgreichsten Porsche-Motorsport-Teams, Kremer-Racing aus Köln aktiv in das Renngeschehen eingreifen. Mit Unterstützung des Chefredakteurs des Sportwagenmagazins werk 1, Carsten Krome, konnte die Zusammenarbeit geknüpft werden und so wird das seit über 50 Jahren im Motorsport erfolgreiche Team den legendären Kremer-Porsche 997 K 3 an den Start bringen. Das Fahrzeug wird am „Uphöfener Berg“ vom Profi-Rennfahrer Wolfgang Kaufmann pilotiert. Das Team ist aktuell in der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring sowie den dazugehörigen 24h-Rennen erfolgreich im Einsatz. Zuletzt verbuchte das Team einen großen Sieg mit dem Werksfahrer Wolfgang Kaufmann beim Eifelrennen auf dem Nürburgring. Somit erleben die Fans am Berg einen spannenden Fight zwischen den erfolgreichen Bergspezialisten und dem erfolgreichen Fahrer mit dem wunderschönen Porsche 997 K 3 auf der 2, 030 km langen Berg-Sprintstrecke. Seit 2003 ist die sympathische Lina van de Mars in unterschiedlichen TV- und Hörfunk-Formaten regelmäßig präsent und insbesondere als Moderatorin bekannt (u.a. SAT 1, PRO 7, Kabel 1, Sport 1, DMAX, RTL 2). Außerdem ist sie als Musikerin am Schlagzeug über Jahre in verschiedenen bekannten Bands aktiv gewesen. Schon seit vielen Jahren gehört der Motorsport zu ihrer großen Leidenschaft und so hat sie in den vergangenen Jahren eine Reihe von hochkarätigen Wettbewerben im Automobilsport bestritten. In den vergangenen Jahren startete sie im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft im Opel Adam Rallye Cup. Lina van de Mars ist auf zahlreichen Covern abgebildet und Thema zahlreicher Print-Geschichten. Beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen wird sie am Steuer eines über 500 PS starken Lexus LC 500 sitzen und für die von ihr unterstützte Aktion […]

131 internationale Teams aus 13 Nationen am Glasbach!

6. Juni 2017

Am kommenden Wochenende findet das 22. Internationale ADAC Glasbachrennen in Bad Liebenstein/ Thüringen statt. Mit 131 internationalen Teams aus 13 Nationen wird Motorsport der Extraklasse geboten. Beim Kampf um die tausendstel-Sekunde auf der mit 5,5 km längsten Bergrennstrecke Deutschlands geht es nicht nur um einen neuen Streckenrekord sondern auch um wichtige Punkte in der Europabergmeisterschaft. Das Internationale ADAC Glasbachrennen ist der einzige Lauf in Deutschland, welcher das höchste Prädikat im Bergrennsport, ausgegeben vom Weltmotorsportverband FIA, hat. Bereits im letzten Jahr wurde der Streckenrekord verbessert und liegt aktuell bei 2:01:557 min. Dies bedeutet eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 160 km/h auf der kurvenreichen Bergrennstrecke zwischen Bad Liebenstein/ Steinbach und dem Rennsteig. Die Bergrennstrecke ist die modernste und sicherste Europa` s, da sie in nur wenigen Tagen ähnlich einer permanenten Rennstrecke umgebaut wird. Wie hart der Kampf an der Spitze ist, zeigen die Zeitabstände der Bestplatzierten im letzten Jahr. Dieser betrug lediglich 0,8 sec. im Gesamtergebnis. In diesem Jahr sind in dem internationalen Starterfeld alle aktuellen Bergrenngrößen vertreten. Neben dem Vorjahressieger Simone Faggioli (ITA) und seinem direkten Verfolger Christian Merli (ITA) haben auch starke Konkurrenten aus Frankreich und Tschechien genannt. Dies verspricht schon jetzt Spannung pur! Einzigartig ist ebenfalls dass direkt im Ortsbereich Steinbach gelegene Fahrerlager. Hier wird einmal mehr deutlich, was Motorsport zum Anfassen heißt. Neu ist in diesem Jahr, dass bereits die Qualifikationsläufe am Samstag in die Punktewertung eingehen und gleichzeitig die Startreihenfolge für die Wertungsläufe am Sonntag vorgeben, welche jeweils um 08.30 Uhr starten. Bereits am Freitag findet um 17 Uhr im Startbereich eine große Pressekonferenz statt. Im Anschluss wird das 22. Internationale ADAC Glasbachrennen offiziell eröffnet und die Teilnehmer sind mit Präsentationsfahrten auf einem Teilstück der fertig präparierten Bergrennstrecke zu erleben. An diesem Abend besteht die Möglichkeit für alle interessierten Vertreter der Presse in einem Renntaxi selbst Platz zu nehmen. Ergänzt wird dies durch die Abendveranstaltungen am Freitag und Samstag im Ortszentrum von Steinbach und der ebenfalls dort stattfindenden Siegerehrung am späten Sonntagnachmittag. Das Glasbachrennen ist nicht nur direkt vor Ort zu erleben, sondern weltweit über den Live Stream auf www. glasbachrennen.de zu sehen. Bereits im letzten Jahr verfolgten über 40.000 Zuschauer das Rennen in 35 Ländern. Für alle Interessierten rund um das Glasbachrennen gibt es alle News ebenfalls über den Ereignishörfunksender „Glasbach FM“ auf 90,8. Weitere Informationen rund um das Internationale ADAC Glasbachrennen finden Sie unter www. glasbachrennen.de oder Facebook.

Zeitenwende am Rechberg – Weber übernimmt von Seitinger

26. Februar 2017

Seit 1972 gibt es das Rechberg-Rennen in der österreichischen Steiermark. Bislang 45-mal ging der „Große Bergpreis von Österreich“ auf der Rechberg-Bundesstraße über die Bühne. Und 45-mal war es auch Ehrenfried Seitinger der dabei die Fäden der Organisation in Händen hielt und das Rechberg-Rennen zu dem machte was es heute ist, nämlich einem der traditionsreichsten Rennveranstaltungen der Alpenrepublik und zu einem der beliebtesten Rennen im Rahmen der Berg-Europameisterschaft, wie sie seit dem Jahr 1981 an diesem Berg ausgefahren wird. Ehrenfried Seitinger, der im vergangen Herbst seinen 80. Geburtstag feiern konnte, kündigte schon zum letztjährigen Rennereignis seinen Rücktritt an. Zwischenzeitlich wurde mit Erich Weber ein neuer „Macher“ für die Gesamtorganisation gefunden. Erich Weber, alias TESSITORE, kennen viele als aktiven Rennfahrer aus der Berg-Europameisterschaft. Der Mann aus Bruck an der Mur belegt mit seinem Porsche 997 Cup Rang fünf in der letztjährigen EM-Wertung der Kategorie I, dass als bester GT-Pilot. Somit kennt sich Weber, der bereits in den späten 1990er Jahren mit einem PRC-2-Liter Sportwagen den ersten Teil seiner Karriere bestritt, im Metier Bergrennen bestens aus. „Als aktiver Motorsportler bemühe ich mich zukünftig auch darum, dass wir ein wenig moderner werden und unser Marketing verbessern“, skizziert Weber seine Marschrichtung. „Dazu gehören auch ein aktueller Facebook Auftritt, ein neues Logo und eine laufend aktuelle Internet-Homepage. Bestandteil unserer Neuerungen ist auch das neue ONLINE Nennsystem für die Teilnehmer, auf www.rechbergrennen.com sowie für die Fans ein eigener Ticketshop, für die vergünstigten Vorverkaufskarten“. Aber ganz wird sich Ehrenfried Seitinger von seinem Lebenswerk noch nicht zurückziehen. „Ja, der Ehrenfried ist heuer noch im „zweiten Glied“ dabei, aber alles was wirklich wichtig ist, entscheide ich“, so Erich Weber gegenüber unserer Webseite. „Rennleiter ist weiterhin Jakob Schrittwieser, aber er darf jetzt mehr selbst entscheiden. Ihm zur Seite stehen Mario Klammer, selbst aktiver Rallyefahrer und Organisator der Rallye Weiz, sowie Peter Eibisberger (ebenfalls Aktiver und Mit-Organisator bei der Rallye Weiz). Dazu konnten wird mit Omikron eine neue Zeitnehmung, mit einem Internet-Livetiming für all jene die zu Hause bleiben müssen, verpflichtet. Auch der Ablauf wird ein wenig gestrafft, damit wir das geplante Mammutprogramm, mit der modernen und historischen EBM, der Österreichische modernen und historischen Meisterschaft sowie die Wertungsläufe der Slowakischen und Slowenischen Berg-Meisterschaften durchbringen“. Am 22./23. April 2017, dem großen Rennwochenende von Fladnitz an der Teichalm, wird Erich Weber dennoch unter seinem Pseudonym TESSITORE auf der Rechberg-Bundesstraße zwischen Tulwitz und der Rechbergpasshöhe bei Semriach, im Rennauto sitzen. Denn der 50-jährige Geschäftsführer visiert […]

Neue Technik-Regeln im Tourenwagenbereich

17. Januar 2017

Wie von der DMSB-Abteilung Technik Automobilsport bereits veröffentlicht, hat die FIA in den Gruppen N, A und R einen FT- Sicherheitstank ab 01.01.2017 zur Pflicht gemacht. Wegen der Kurzfristigkeit und teilweiser Lieferprobleme gilt im DMSB-Bereich für 2017 folgende Übergangsregelung: Bei allen DMSB-genehmigten Veranstaltungen in Deutschland gelten grundsätzlich die Regelungen zum Kraftstoffbehälter gemäß Anhang J 2016 bis zum 31.12.2017. Dies bedeutet, dass bis Ende 2017 weiterhin auch die serienmäßigen Kraftstoffbehälter zugelassen sind, falls in der betreffenden Serienausschreibung nichts anderes festlegt ist. Vorstehende DMSB-Regelung gilt grundsätzlich nicht für Serien mit dem Status International und nicht bei Wettbewerben mit FIA- Prädikat; hier gilt ab 01.01.2017 die Vorschrift aus dem Art. 253-14 bzw. 260-401-a1 im Anhang J 2017. Ab 2018 wird es in der Gruppe F nachfolgende Regelung hinsichtlich Heckspoiler im Art. 18 des Gruppe F Reglements geben: „Die Breite von nicht-serienmäßigen Heckspoilern darf maximal 80% der Karosseriebreite, gemessen an den hinteren Kotflügeln senkrecht über der Radmitte, betragen. Die Höhe des Heckspoilers darf den höchsten Punkt des Daches nicht überschreiten. Aerodynamische Hilfsmittel am Ende des Fahrzeugs dürfen nicht mehr als 40 cm nach hinten über den äußeren Rand der Karosserie hinausragen“.

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