Neue Silver Car-Modelle mit E2-SC FiA-Zulassung

11. März 2016

Die spektakuläre CM-Kategorie mit den wieselflinken speziellen Rennwagen-Konstruktionen mit den hochdrehenden Motorrad-Triebwerken ist in Deutschland auf dem Vormarsch, aber langsamer als sich so mancher Bergrennfan und Aktive wünscht. In den Bergmeisterschaften von Spanien, Frankreich, Portugal, Belgien, Italien und jetzt auch Österreich sind die Rennfahrzeuge bereits die Publikumslieblinge. Kürzlich präsentierte der spanische Hersteller Silver Car seine brandneuen Modelle EF 10 und EF 13, die erstmals eine offizielle FiA-Zulassung für die Gruppe E2-SC besitzen. Das Unternehmen aus der Region Navarra kann nun drei Modelle  für den Bergrennsport und Slalom sowie den ST2 für die Disziplin Autocross anbieten. Im deutschsprachigen Raum gibt es bislang zwei Importeure und Ansprechpartner für diese Art von Rennfahrzuegen, mit Andreas Kuster (TracKing) und Ralf Kroll (Silver Car). Beide befinden sich seit geraumer Zeit in Gesprächen mit dem Deutschen Motorsport Bund (DMSB) und dem Fachausschuss Berg, mit dem Ziel der Einführung bzw. Zulassung der CM-Gruppe bei den Bergrennen in Deutschland. So Richtig von Erfolg gekrönt war die Kommunikation bislang noch nicht. Eine CM-Einführung in der Berg DM wird des demnach auch 2016 noch nicht geben. Bis jetzt dürfen CM Fahrzeuge bei allen FiA-Läufen in Deutschland, also bei den Bergrennen von Glasbach, Osnabrück und Mickhausen an den Start rollen. Auch beim DM-Auftakt im luxemburgischen Eschdorf sind die CM-Boliden seit Jahren startberechtigt. Die beiden kürzlich vorgestellten Silver Car Modelle EF kommen mit interessanten Technischen Daten daher. Motormäßig wird im EF 10 ein 1000 ccm Suzuki 16V Turbo-Triebwerk mit 450 PS bei 13.500 U/min verbaut. Der EF 13 zeiht aus dem Suzuki 1300 cm Motor 550 PS heraus, bei 10.500 U/min. Der Gitterrohrrahmen ist pulverbeschichtet und nach den FiA-Standats genehmigt. Die Motorelektronik hält verschiedene Programme bereit. Eine Erfassung der Daten ist möglich. Dazu kommt eine TFT-Displayanzeige in Farbe, gespeist von einer Leichtbau-Batterie. Fahrwerk vorne und hinten: Prinzip Doppellenkerachse mit Pushroad-Stoßdämpfer liegend und einstellbare Stabilisatoren für jede Achse. Stoßdämpfer: Renndämpfer von ENGIMEK 3-Fach verstellbar mit High-und Lowspeed in der Druckstufe, Zugstufe einfach verstellbar. Lenkung: Direkte Lenkung, Anschlag zu Anschlag ca. 1 Umdrehung (350°).Bremsen: System: Hydraulische 2-Kreis Bremse mit Bremskraftverstellung vorne und hinten vom Armaturenbrett aus. Hauptbremszylinder: 2 Stück, Bremssattel: 2-Kolben (AP-RACING), Bremsscheiben vorn: Innenbelüftete 265 mm (AP RACING), Bremsscheibe hinten: Innenbelüftete 265 mm (AP RACING), Handbremse: hydraulisch (Optional gegen Aufpreis). Karosserie: Material aus GFK oder gegen Aufpreis aus CFK. Nach oben öffnende Türen mit großen Öffnungen zum schnellen und bequemen Ein- und Ausstieg. Viel Abtrieb durch effizienten Unterboden mit Diffuser, Heckspoiler und Frontsplitter. Fahrerplatz: Tiefe Sitzposition für […]

Absicherungsarbeiten am Rechberg angelaufen

22. Februar 2016

Nicht mehr ganz neun Wochen sind es noch hin, bis zum zweiten Lauf der diesjährigen Berg-Europameisterschaft am Rechberg in Österreich. Die FiA in Paris hat vor kurzem das neue Sicherheitskonzept des Veranstalters StAMK Zv. Mürztal abgesegnet. Nun haben neben den administrativen auch bereits die praktischen Arbeiten direkt an der Rennstrecke begonnen. Unter der Leitung des Präsidenten des Organisationskomitees Ehrenfried Seitinger legte der Vizebürgermeister von Fladnitz höchstpersönlich zusammen mit der bewährten Truppe einiger Tulwitzer, Hand an die vorderste Reihe von Bäumen entlang der Zielgeraden, um eine potenziellen Gefahrenquelle zu entschärfen. Obwohl noch Schnee am Rechberg liegt, können die Vorbereitungsarbeiten nicht warten. Um das neue Sicherheitskonzept umsetzen zu können, wird die Bergrennstrecke zum Schutz der Aktiven wie auch des Publikums mit 1.700 Metern Leitschienen sowie 300 Tonnen Betonleitwänden (dies ergibt etwa 300 Laufmeter) gesichert werden. Der Aufwand ist enorm aber notwendig, um das höchste Berg-Prädikat des Weltmotorsportverbandes FIA weiterhin zu erhalten. „Saftey first“ ist das Motto der Organisatoren. Wichtige Maßnahmen, welche bei der letzten Begehung von Fahrervertretern angesprochen und auch bei der FIA gemeldet wurden, werden nun umgesetzt. Zur Reduktion der Geschwindigkeit in der „Spiegelkurve“ wird eine zusätzliche, zweite Schikane installiert, um die Sicherheit vor dem besagten Kurvenbereich zu erhöhen. „Dies ist die einzig mögliche Reaktion auf Kritikpunkte von Seiten der Fahrervertreter und Fahrer an die OSK und FIA, welche aufgrund der hohen Geschwindigkeit Maßnahmen zu ihrem Schutz forderten“, stellten die Organisatoren fest. „Die neue Schikane stellt während und vor der Veranstaltung einen unglaublichen organisatorischen Aufwand dar und ist auch nicht unbedingt unsere präferierte Lösung, aber tatsächlich die einzige durchführbare Möglichkeit. Diese Passage als neue Challenge wird auch sicher die Option auf tolle Fotos und spektakuläre Szenen für Zuschauer und Presse liefern, wenn die Fahrer von 180 km/h (das sind 50 m/sec.) auf etwa 60 km/h verzögern, die dreiteilige Schikane passieren um danach wieder auf 200 km/h zu beschleunigen“. In diesem Sinne freuen sich alle Beteiligten bereits sehr auf das Frühlingserwachen und arbeiten gemeinsam weiter am guten Gelingen des Rechbergrennens 2016.

Neues Sicherheitskonzept am Rechberg

14. Februar 2016

Das neue Jahr ist bereits knapp sieben Wochen alt und es sind nur mehr neun Wochen bis zum Rechbergrennen, dem Großen Bergpreis von Österreich – Runde 2 für die Berg Europameisterschaft 2016 sowie der Auftakt für die österreichische und slowakische Bergmeisterschaft und der FIA Historic Berg Europameisterschaft. Seit Oktober wird die Sicherheitsthematik, nach dem tödlichen Unfall des erfahrenen Tschechischen Formel 3000-Piloten Otakar Kramsky beim Rechbergrennen 2015, bearbeitet um die Vorgaben der FIA und des nationalen Österreichischen Verbands OSK zu erfüllen. Dabei wurden die Vorstellungen zur Verbesserung der Sicherheit für Fahrer, Publikum und auch die der Streckenposten aufgearbeitet und in einen völlig neuen Streckensicherheitsplan integriert. Zurzeit werden mit Hochdruck neue und zusätzliche Betonleitelemente hergestellt, um entlang der 5.050 Meter langen Strecke in der Steiermark für mehr Sicherheit zu sorgen. Des Weiteren wird die bestehende Schikane optimiert und der neuen FIA Richtlinie angepasst. Ebenfalls wird an der Neuinstallation einer zusätzlichen Schikane gearbeitet. Der neue Streckensicherungsplan wurde bereits bei der FiA-Worldcouncilsitzung im Januar begutachte und für gut befunden. Wo die zusätzliche Bremsschikane letztendlich positioniert wird, ist momentan noch nicht bekannt.

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