Live dabei sein beim FiA Hillclimb Masters via youtube-Stream

8. Oktober 2016

Die drei Rennläufe des FIA Hillclimb Masters 2016 werden am Sonntag, 9. Oktober 2016, in voller Länge per Live Stream im Internet übertragen. Dass alle Bergrennfans die 131 gemeldeten Teilnehmer auf dem 3,3 Kilometer langen Parcours verfolgen können, wurden nicht weniger als acht Kameras installiert. Dies erlaubt auch allen Interessierten, die selbst nicht vor Ort sein können, das Rennen direkt mitzuerleben. Der erste Rennlauf beginnt bereits um 8 Uhr 30 mit der Kategorie 1, gefolgt von den Kategorien 2 und 3. Der Start des zweiten Laufs ist für 12 Uhr 45 geplant. Ab 15 Uhr fallen dann die Entscheidungen in der abschließenden dritten Auffahrt. Im Anschluss daran wird die Siegerehrung gezeigt. Der Link lautet wie folgt: www.hillclimb.tv

Mehr als nur ein Bergrennen – 131 Fahrer beim zweiten Masters dabei

5. Oktober 2016

Die noch junge Geschichte des FiA Hill Climb Masters wird am kommenden Wochenende im tschechischen Sternberk eine Fortsetzung finden. Zum zweiten Mal, nach der grandiosen Premiere im luxemburgischen Eschdorf in 2014, werden die besten Bergrennspezialisten Europas bei einem Event vereint sein, doch das ist nicht immer gewährleistet. Die auf 3,3 km verkürzte, fast permanente Bergrennstrecke von Ecce Homo, die ein Stück am Sternberker Stadtrand entlangführt, dürfte den Protagonisten der Berg-Europameisterschaft und vor allem den 30 einheimischen, tschechischen Teilnehmern bestens bekannt sein. Völliges Neuland betreten hingegen erneut die starken Piloten aus Großbritannien oder die erstmals am Masters teilnehmende Abordnung aus Griechenland. Beide Landesmannschaften reisen übrigens mit eigens gecharterten Trucks im Sammeltransport an. Bedauerlicher weise fehlen die noch in Eschdorf durch ihr sympathisches Auftreten aufgefallenen Teams aus Malta und Irland, denen die lange Anreise in den Osten der Tschechischen Republik zu beschwerlich war oder der von der FiA vorgegebene Zweijahresrhythmus aus vielerlei Gründen nicht in die Saisonplanung passt. Am 8. und 9. Oktober werden sicherlich Bergrennsportfans aller Herren Länder das Wochenende vor ihren PC´s oder Notebooks verbringen, denn wie man hört werden die Läufe zum FiA Hill Climb Masters live im Internet zu verfolgen sein, und das beschränkt sich nicht nur auf den Zeitenmonitor. Acht Kameras werden am Renntag für ein Live-Streaming auf Youtube sorgen und auf die kleine Stadt Sternberk, mit ihren 14.000 Einwohnern gerichtet sein. Dort besitzt der Motorsport eine lange Tradition, wurde doch bereits 1905, also vor 111 Jahren erstmals ein Anlass für Automobile ausgetragen. Doch zwei von drei Goldmedailliengewinner aus 2014 werden beim Live-Stream nicht über den Bildschirm flimmern. Der Norma M20 FC mit dem 4-Liter V8-BMW-Triebwerk von Nicolas Schatz, also des Französischen Bergmeisters der letzten Jahre, ist derzeit auf dem Pariser Autosalon ausgestellt und auch der 2014er Kategorie 2-Sieger Eric Berguerand, der erneut die Schweizer Berg-Krone mit seinem Lola Cosworth-E2-SS-Umbau gewinnen konnte, machte keine Anstalten in Richtung Masters. Aus bekannten Gründen (BiD berichtete) wird auch der 2014ner Bronzeträger und U25-Hero David Hauser aus Luxemburg fehlen. Zudem war das vergangene Rennwochenende sehr verlustreich. Die beiden Schweizer Reto Meisel und Marcel Steiner sowie die Deutsche Speerspitze Holger Hovemann mussten ihre geplante Teilnahme am Masters auf Grund von technischen Defekten oder gar Unfällen absagen. Doch wir wollen hier ja nicht nur aufzählen wer alles nicht in der Region Olmüz von der Partie ist, denn es wird sicherlich auch so interessant und spannend werden. Als Top-Favorit sehen Kenner der Szene vor […]

Warum David Hauser nicht beim FIA Hill Climb Masters starten wird

30. September 2016

Am Wochenende des 8./9. Oktober findet im tschechischen Sternberk die zweite Ausgabe des FIA Hill Climb Masters statt, das grobe Stelldichein der besten Fahrer aus der Bergeuropameisterschaft und den nationalen Landesmeisterschaften Europas. Nachdem er vor zwei Jahren bei der Erstauflage im luxemburgischen Eschdorf hinter dem Schweizer Eric Berguerand und dem Italiener Simone Faggioli die Bronzemedaille der Kategorie 2 (FIA-Rennsportfahrzeuge) sowie den Sieg in der U25-Wertung davongetragen hatte, war es David Hausers erklärtes Saisonziel 2016, sich für das Masters zu qualifizieren und dort erneut zu zeigen, dass er zu den besten europäischen Fahrern dieser Motorsportdisziplin zählt. «Dieses Jahr hatten wir uns für eine Übergangssaison entschieden, indem wir an der Luxemburger Bergmeisterschaft teilnahmen, dem einzigen Championnat, wo wir mit unserem GP2 und seinem Original-4-Liter-Motor fahren konnten. In Erwartung der zukünftigen Ausrichtung der FIA-Reglements für die Berg-Europameisterschaft wollten wir dem Publikum und uns selber eine Freude bereiten indem wir mit dem GP2 ein spektakuläres und absolut fabelhaftes Fahrzeug an den Start brachten. Die Wahl unserer nationalen Bergmeisterschaft hatte zum Hauptziel die Qualifikation für das FIA Masters in Sternberk / Ecce Homo im Oktober: da der 4-Liter-Motor weder in der Europameisterschaft noch im FIA-Bergpokal zugelassen ist, war die einzige Möglichkeit, sich über eine nationale Landesmeisterschaft zu qualifizieren», erklärt der Fahrer von Racing Experience. Stellte die Qualifikation mit dem Gewinn seines zweiten Luxemburger Bergmeistertitel nach 2013 kein Problem dar, so musste der Fahrer des Dallara GP2 sich dennoch schlussendlich schweren Herzens dazu durchringen, auf die Anreise nach Tschechien zu verzichten, da er dort keine Möglichkeit gehabt hätte, unter mehr oder weniger gerechten Voraussetzungen gegen seine Gegner aus der Kategorie 3 «Open» zu kämpfen, die den Fahrzeugen vorbehalten ist, welche einem nationalen Reglement entsprechen. Verlangt doch das Luxemburger Reglement vom Dallara GP2 ein Mindestgewicht von 700 kg (ohne Fahrer an Bord), während beispielsweise das französische Reglement ein Mindestgewicht von 685 kg (mit Fahrer an Bord) für die Fahrzeuge der französischen «CNplus 4 Liter»-Sportwagen vorsieht, vor allem aber das britische Reglement absolut KEIN Mindestgewicht bei gleichzeitig freiem Hubraum vorschreibt, was es den Formelwagen der besten britischen Fahrer erlaubt, weniger als 500 kg bei zum Teil mehr PS als der GP2 auf die Waage zu bringen. Konkret wurde dem roten GP2 statt seines Standardgewichts von 620 kg (688 kg mit dem Fahrer, wie es das Reglement der GP2series auf der Rundstrecke vorschreibt, wo Davids Fahrzeug herstammt) also 80 kg Zusatzballast vorgeschrieben, um an der Luxemburger Bergmeisterschaft teilnehmen zu können, […]

Hovemann Speerspitze des italienisch angehauchten Masters-Teams

22. September 2016

Nur einen Tag nach dem Nennungsschluss wurde das Team Deutschland für das zweite FiA Hill Climb Masters am Wochenende des 8. und 9. Oktober im tschechischen Sternberk, von der FiA Bergsport-Kommission offiziell bestätigt. Leider war die Nachfrage nach einem Startplatz bei diesem herausragenden Ereignis des internationalen Bergrennsports aus Deutscher Sicht recht überschaubar. Vor zwei Jahren in Eschdorf war der Deutsche Auftritt mit 19 Fahrerinnen und Fahrern recht stattlich. Auf der Bergrennstrecke von Ecce Homo werden diesmal lediglich fünf Piloten die Deutschen Farben vertreten. Die leicht italienisch angehauchten Mannschaft wird gebildet mit der Speerspitze Holger Hovemann (Opel Kadett C GT-R V8) in der Gruppe E2-SH, Thomas Ostermann (BMW E30 Hartge) in der Gruppe E1 über 2000 ccm und Manfred Schulte (Citroen AX Kit Car) in der Gruppe E1 bis 1600 ccm). Alle drei waren bereits vor zwei Jahren bei der Masters-Erstauflage in Luxemburg mit dabei. Neu im Team sind die beiden Italo-Deutschen Egidio Pisano (VW Minichberger Golf 16V) in der Gruppe E1 bis 2000 ccm und der Hattersheimer Silvio Montalto (Peugeot 106 Rallye) in der Gruppe N bis 1400 ccm. Die fünf Fahrer treten jeweils in ihrer Kategorie in der Einzelwertung an. Vier Piloten werden bestimmt um das Team Germany zu bilden, dass für den Nationen Cup gewertet wird.

Starkes britisches Team für das Masters nominiert

18. September 2016

Acht Britische Bergspezialisten werden Anfang Oktober die rund 1.500 km lange Reise  zum FiA Hillclimb Master ins tschechische Sternberk antreten. Bereits eineinhalb Wochen vom dem offiziellen Nennungsschluss am kommenden Mittwoch, 21. September 2016 – 24 Uhr, gab der britische Motorsportverband MSA die Fahrer bekannt, die das Vereinigte Königreich am 8./9. Oktober auf der verkürzten Strecke von Ecce Homo vertreten werden. Nach ihrem exzellenten Auftritt vor zwei Jahren bei der Masters-Premiere in Eschdorf, mit den Medaillengewinnern Scott Moran und Will Hall, erwarten Insider mindestens ähnlich gute Platzierungen. Mit zumeist methanolbetriebenen Formel 1-Triebwerken in ihren Formelrennwagen, rücken die Top-Driver von der Insel aus. An der Spitze der Delegation steht der sechsfache und aktuelle Britische Champion Scott Moran (Gould), gefolgt von Will Hall im Force-Rennwagen mit dem Nissan-Worldseries Motor. Wie in Eschdorf zum Team UK gehören auch Trevor Willis (OMS) als amtierender Vize-Meister, sowie Darren Warwick im Dallara F399 Vauxhall. Der Mann von Kanalinsel Guernsey überrasche unlängst beim Berg EM-Lauf in schweizerischen St. Ursanne mit einem fünften Platz in der Gesamtwertung und erhält eine Wild Card. Erstmals ihr Land auf der großen „FiA-Bühne“ vertreten dürfen Wallace Menzies (Gould), der aktuelle fünfte in der Meisterschaft Dave Uren (Force), der in der Britischen Leaders Meisterschaft höchstplatzierte Tourenwagenfahrer Dave Warburten (Caterham) sowie Colin Satchell, der MSA Hillclimb Leaders Champion 2015 in einem stark modifizierten Peugeot 205.

Kostenlose Nennung für das FiA Hillclimb Masters ab sofort möglich

29. August 2016

Am Wochenende des 8. und 9. Oktober 2016, also eine Woche nach dem DM und FiA Hillclimb Cup-Finale von Mickhausen,  kommt es zur zweiten Auflage des FIA Hillclimb Masters. Nach der überaus gelungenen Erstlingsveranstaltung im Jahr 2014 im luxemburgischen Eschdorf, wird nun die tschechische Region Ölmütz, mit der Stadt  Šternberk und die aus der Berg-Europameisterschaft bekannten Bergrennstrecke von Ecce Homo, der zweie Austragungsort dieses „Race of Champions der Berge“ sein. Um den Teilnehmern entgegen zu kommen, die aus Ländern anreisen, wo relativ kurze Bergrennstrecken vorherrschen, wurde die Strecke von Ecce Home auf eine Distanz von 3,3 km verkürzt. Seit dem vorletzten Augustwochenende ist die Registrierung der Teilnehmer, für diesen außergewöhnlichen Event offen.  Bis zum 21. September 2016 um Mitternacht, ist die Einschreibung für Fahrerinnen und Fahrer möglich, die sich nach den Kriterien der FiA qualifiziert haben oder von ihrem nationalen Verband eine sogenannte Wildcard erhalten haben. Die letztendliche Entscheidung wer per Wilde Card dazu stoßen darf obliegt jedoch der FiA Berg Kommission. Neben dem klassischen Einzelzeitfahren, wo an die Gewinner und Platzierten Gold, Silber oder Bronze-Medaillen in drei Kategorien vergeben werden, gibt es erneut den Nationen Cup. Um allen National-Mannschaften eine faire Chance zu geben, erfolgt die Vergabe eines kompletten Medaillensatzes nach der Gleichmäßigkeit der gefahrenen Zeiten. Vier Aktive bilden ein Team, wobei die drei gleichmäßigsten Fahrer gewertet werden. Zudem erfolgt eine eigene Wertung für Junioren-Fahrer (U25) und eine für die schnellsten Damen. Für Letztere werden zusätzliche Startplätze reserviert. Grundsätzlich beim Masters Startberechtigt ist, wer folgende Kriterien der Platzierung (Stand: 19. September) erfüllt: – unter den Top 12 beider Kategorien der FIA Europa-Bergmeisterschaft 2016 – unter den Top 12 der drei Kategorien des FiA International Hill Climb Cup 2016 – unter den Top 3 einer FiA Zonen Meisterschaft 2016 – unter den Top 5 einer nationalen Meisterschaft 2016 oder Top 3 gruppeneingestuften nationalen Meisterschaft – Wilde Card über den nationalen Verband Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Deutsche Vertreter den Weg zu diesem einmaligen Happening in der Tschechischen Republik finden werden, um den Deutschen Bergrennsport würdig zu vertreten. Vor zwei Jahren in Eschdorf gingen 19 Fahrerinnen und Fahrer für die Bundesrepublik an den Start. Auf ein ähnlich großes deutsches Feld hofft Christoph Schackmann, das DMSB Fachausschussmitglied aus den Reihen des EMSC Bitburg, der wie in 2014 wieder als Team-Captain fungiert. Quasi als Delegationsleiter ist Schackmann im Vorfeld und am Masters-Wochenende selbst der Ansprechpartner. „Jede Fahreranfrage für eine Wild Card werden […]

Lucine: Drei Mal Streckenrekord in Slowenien

15. August 2016

Der Bergrennsport in Mitteleuropa legte am vergangen Wochenende eine Pause sein, wo sonst sich zwei oder drei Termine überscheiden, hatte das Bergrennen GHD Lucine in der Nähe der slowenischen Hauptstadt Ljubljana, dem früheren Laibach, das Alleinvertretungsrecht. Auf der 4 km langen Strecke, mit einer schnellen Ortsdurchfahrt und einigen sehr engen Haarnadelkurven im Mittelteil wurde der vorletzte Lauf zum FiA International Hillclimb Cup 2016 ausgetragen. Am Renntag wurde in allen drei Durchgängen der absolute Streckenrekord unterboten. Den Anfang machte hauchdünn der Veronese Federico Liber im Formula Gloria C8P in 2:01,90 min und warf somit den Federhandschuh dem Tschechen Vaclav Janik vor die Füße, der dann zwei Mal Laufbestzeit im Norma M20 FC V8 fuhr und den Bahnrekord schlussendlich auf 2:01,30 min drückte. Klar, daß so auch der Gesamtsieg an Janik ging, vor Liber und Janiks Teamkollege Petr Trnka im Norma M20 aus der 2-Liter Sportwagenklasse. Im FiA Hillclimb Cup liegt Janik vor dem Finalrennen von Mickhausen (1./2. Oktober) uneinholbar an der Spitze der Kategorie 2 (Competition) und verteidigt somit zum fünften Mal in Folge seinen Titel seit 2012. In der Kategorie 3, der E1-Tourenwagen hatte der Schweizer Ronnie Bratschi nach seinem Sieg von Osnabrück, am darauf folgenden Wochenende kein Glück und packte bereits nach dem ersten Rennlauf seine Sachen ein. „Auf verschmutzter Strecke, wahrscheinlich vom Kühlwasser eines Kontrahenten und ohne das entsprechende Flaggensignal touchierte ich leicht eine Leitplanke und stellte meinen Mitsubishi Lancer sicherheitshalber ab, da ich den Titel im Fia Hillclimb Cup schon sicher habe“. So ging der Tourenwagensieg von Lucine an den einheimischen Milan Bubnic im Lancia Delta. Bedingt durch abzurechnende Streichresultate musste die Titelentscheidung in der Kategorie 1 der Produktionswagen auf den FiA und DM-Endlauf im bayrischen Schwabenland vertagt werden. Hier haben der Ungar Laszlo Hernadi, der Slowake Petr Jurena und die Italienerin Gabriela Pedroni (alle Mitsubishi) noch Chancen auf den Titel.

Rekordverdächtig – 216 Fahrerinnen und Fahrer aus 16 Nationen kommen nach Osnabrück

4. August 2016

Was der 2, 030 km lange „Uphöfener Berg“ am 6./7. August anlässlich des 49. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens zu bieten hat, verdient uneingeschränkt das Prädikat „absolute Spitze“. Egal, in welchen Fahrzeuggruppen man sich die Starterlisten ansieht, überall präsentieren sich grandiose internationale und nationale PS-Boliden mit ihren Sportfahrern. So ist es wohl ein wenig ein Zufall, dass sich im Jahr 2016 insgesamt 216 Fahrerinnen und Fahrer aus 16 Nationen für den 6. Lauf zum FIA Int. Hill Climb Cup 2016 und Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft 2016 eingeschrieben haben. Endlich kommt er auch nach Deutschland: So wird sich eine große Fanschaar auf den Weg machen, um das derzeit wohl in Europa mit am meisten bewunderte Fahrzeug am Berg erstmals in Deutschland zu erleben. Der Schweizer Automobilhändler Reto Meisel kommt mit dem phantastischen Mercedes Benz Carlsson SLK 340 Judd V 8 in das Osnabrücker Land und eins ist schon jetzt sicher: das Fahrzeug wird das gesamte Wochenende von den Fans und den Medienvertretern dicht umlagert sein. Mehr als zwei Jahre hat das Team Meisel an dem Aufbau gearbeitet und in diesem Jahr werden erstmals mehrere Einsätze, vorrangig in der Schweizer Meisterschaft gefahren und jetzt präsentiert der ehrgeizige Rennfahrer ein mit einem unglaublichen Sound ausgestattetes supermodernes Rennfahrzeug, das immer besser in Fahrt kommt. Bisher schien den absolut schnellsten europäischen Bergfahrern jenseits der Alpen der Weg zum nördlichsten Bergrennen zu weit zu sein, doch in diesem Jahr wird einer der besten Profis in der Europa-Bergmeisterschaft die Strecke am „Uphöfener Berg“ in Angriff nehmen und dabei sicher auch den im Jahre 2013 aufgestellten Streckenrekord von 51,434 sec. bei günstigen Bedingungen im Visier haben: Christian Merli, Werksfahrer bei Osella, startet auf seinem in dieser Saison äußerst erfolgreichen Osella FA 30, mit dem er bis heute bei 6 von 7 Läufen zur Europa-Bergmeisterschaft 2016 in seiner Gruppe volle Punkte einfahren konnte und aktuell auf dem 2. Platz immer noch in Lauerstellung zum Titel steht. Sein großer Widersacher in Osnabrück dürfte der junge Schweizer Joel Volluz werden (ebenfalls Osella FA 30), der in 2015 einen glanzvollen Sieg in Osnabrück errang und dem die Strecke bestens vertraut ist. Und dann ist da noch sein Landsmann Eric Berguerand, Osnabrück-Gewinner 2014, der seinem nochmals optimierten Lola FA 99 Formel 3000 immer für eine Überraschung gut ist und somit mit zu den engsten Favoriten zählt. Weitere sechs Formel 3000-Piloten sorgen nicht nur für einen begeisternden Sound, sondern werden allesamt mit ihren rund 500 PS starken […]

Dobsina: Mögliche Vorentscheidung zu Gunsten Faggiolis

21. Juli 2016

Bei unwetterartigem Regen und unangenehm niedrigen Temperaturen mit Nebel in der Ostslowakei, was die Organisatoren zwang den Rennstart um vier Stunden auf den frühen Nachmittag zu verschieben, übernahm Simone Faggioli die alleinige Führung in der Berg EM. Rivale Christian Merli, für den die Strecke Neuland war, wurde gar von Osella-Markenkollege Paride Macario auf Rang 3 verwiesen. Und der Nachwuchsmann war es auch, der im zweiten Durchgang knapp die Bestzeit fuhr und damit Merli in der Gruppenwertung bezwang und eine kleine EM-Vorentscheidung herbeiführte, das bei noch vier ausstehenden EM-Veranstaltungen in dieser Saison. Nach seinem heftigen Crash von Ecco Homo kehrte der italienische Publikumsliebling Fausto Bormolini in die EM-Runde zurück. Der Routinier aus den italienischen Alpen hatte jedoch erneut kein Glück und rutschte auf regennasser Piste in den Straßengraben. Der nächste Lauf zur Europa-Bergmeisterschaft findet dann am letzten Juli-Wochenende auf Deutschem Boden, beim ADAC Glasbachrennen von Bad Liebenstein statt.

Ein Stück Planungssicherheit für das Bergrennen Mickhausen

18. Juli 2016

Die Vorbereitungen für die 35. Auflage des Internationalen ADAC-Bergrennens Mickhausen laufen auf Hochtouren. Nach einem Jahr Pause heulen am 1. und 2. Oktober am legendären Mickhauser Berg inmitten der Stauden wieder die Motoren. Über 200 Fahrer aus ganz Europa werden dann das 2,2 Kilometer lange Kurvenlabyrinth auf der Kreisstraße A 16 von Mickhausen-Münster hinauf nach Birkach unter die Räder nehmen. Organisationsleiter Günter Hetzer freut sich, dass auch die Kreissparkasse Augsburg wieder mit im Boot der Sponsoren ist: Mit 5000 Euro greift das Kreditinstitut dem veranstaltenden Automobil Sport Club (ASC) Bobingen wieder unter die Arme. Hetzer: „Damit haben wir ein gutes Stück Planungssicherheit  für die Neuauflage des Bergrennens mit seiner mehr als 50-jährigen Tradition!“ Das Bergrennen Mickhausen, eines der größten Motorsportevents in ganz Süddeutschland,  lockt an einem schönen Wochenende rund 20 000 begeisterte Zuschauer in die Stauden. von Walter Kleber

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