Vorfreude auf Osnabrücker Bergrennen kann langsam steigen

26. Juli 2021

Nur noch rund vier Wochen trenne uns vom geplanten Osnabrücker ADAC Bergrennen am 21./22. August 2021. Kommt nichts mehr dazwischen, werden fast zwei Jahre nach der letzten DBM und Berg-Cup Veranstaltung, beim Bergrennen Eichenbühl im September 2019, vergangen sein. Vor Corona war so ein Szenario schlicht unvorstellbar. Doch aktuell steht die Startampel in der Borgloher Schweiz auf grün. Seit Wochen ist die Einschreibeliste für die Fahrerinnen und Fahrer offen und bereits über 120 Nennungen liegen dem MSC Osnabrück vor. Bis zum Anmeldeschluss am 11. August – 24 Uhr könnten noch einige interessante nationale und internationale Starter hinzu kommen. „Die Veranstaltung wird sicher stattfinden“, ist sich Organisationsleiter Bernd Stegmann sicher. „Ob und wie viele Zuschauer zugelassen werden, wird sich aufgrund der Niedersächsischen Corona-Verordnung mit Stufenplan, voraussichtlich erst kurzfristig entscheiden. Ein digitales Ticketing ist dafür vorbereitet“. Wie dem auch sei. Allen Fans, die in diesem Jahr nicht live vor Ort beim 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2021 dabei sein können, wird wieder ein hochprofessioneller Livestream geboten. Die Produktionsfirma Ue-tec wird auch in diesem Jahr alle wichtigen Rennen und Ereignisse abseits der Strecke einfangen und weltweit auf die PC`s, Tablets und Smartphones senden. Im Gegenteil – gegenüber den Vorjahren wird noch einmal aufgerüstet und mindestens 8 Kameras sorgen für ein ganz besonderes Sehvergnügen. Natürlich hofft man, in diesem Jahr eine neue Rekordbeteiligung bei den Nutzern und Zusehern zu erreichen. Auf jeden Fall werden am 21. August bei den Trainingsläufen und am 22. August bei den Rennen um die zahlreichen internationalen und nationalen Meisterschaften alle wichtigen Ereignisse des Spektakels am „Uphöfener Berg“ übertragen – und das ganz kostenlos! Siehe unter www.msc-osnabrueck.com/livestream

Corona nimmt Einfluss – Merli siegt in Spanien

17. Mai 2021

Der zweite Lauf zur diesjährigen Berg-Europameisterschaft ging in Nord-Spanien mit dem Klassiker Subida al Fito über die Bühne. In Arriondas spielte das Wetter mit Regen in unterschiedlicher Stärke am gesamten Rennwochenende leider nicht mit. Damit wurde die ohnehin schon anspruchsvolle Strecke noch herausfordernder für die Fahrer. Die besten Bedingungen herrschten dann noch im 3. und letzten Rennlauf am Sonntag, wo auch die schnellsten Zeiten des Wochenendes gefahren wurden. Zudem sorgte leider „Corona“ in Spanien für zusätzliches Kopfzerbrechen, denn im italienischen Faggioli Team wurde ein positiver Test ausgewertet. So mussten Simone Faggioli und sein Team-Kollege Diego Degasperi, als auch Fausto Bormolini und Renzo Napione, als Kontaktpersonen, auf ein Antreten am Sonntag verzichten. Den Gesamtsieg sicherte sich quasi im Alleingang dennoch ein Italiener, mit Christian Merli. Mit dem Osella FA30 Zytek LRM trotzte er den schwierigen Bedingungen im Baskenland, was am Ende des Wochenendes mit einem vollen Erfolg belohnt wurde. Dabei musste er nicht all seine Künste aufbieten, um die restliche Konkurrenz klar auf Distanz halten. Diese wurde vom jungen Spanier und ehemaligen Formel 1-Testfaher Javier Villa Garcia angeführt, der im Training noch mit technischen Problemen an seinem BRC BR53 Turbo haderte. Am Renntag konnte sich der bekannt beherzt agierende Pilot hervorragend in Szene setzen und mit famosen Zeiten bei schwierigen Verhältnissen glänzen, womit er auch den Sieg in der Gruppe E2-SC für sich verbuchen konnte. Das Podium komplettierte der Franzose Sebastien Petit mit dem Nova NP 01-2 Judd GAS39 EMAP, der eine ebenfalls tolle Performance in Spanien ablieferte. Vor allem im 3. Rennlauf konnte er sich nochmals entscheidend steigern und die zweitschnellste Gesamtzeit realisieren, womit der Rückstand auf den Spanier mit 2sec. sehr gering ausfiel. Rang Vier im Gesamtklassement ging wieder nach Italien, und zwar an Federico Liber im Gloria C8P Evo. Dieser konnte auf der anspruchsvollen Strecke mit einer famosen Leistung, gerade auf feuchter Piste überzeugen und aktuell den 4. Rang in der EM-Tabelle einfahren. Die Top5 komplettierte der junge Raul Ferre Matas aus Andorra, der erstmals den neuen Silver Car CS Turbo-Sportwagen an den Start brachte und mit diesem neuen Boliden eine Topperformance ablieferte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und schlussendlich noch den letzten Platz am Podium in der Gruppe E2-SC mit dem 2l Boliden fixieren. Rang Sechs Gesamt sicherte sich der Italiener Mirko Venturato, der im Gloria C8P Evo auch in Spanien aufhorchen ließ. Bei seinem ersten Antreten bei der Subida al […]

Marcel Steiner sitzt gut vorbereitet in den Startlöchern

14. Mai 2021

Gibt es eine Rennsaison 2021? Diese Frage haben sich der Schweizer Top-Pilot Marcel Steiner und sein Team schon sehr oft gestellt. Doch auch die Truppe aus dem Berner Oberland kann sie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten. Alle Motorsportbegeisterten hoffen darauf, dass die Bergrennen zumindest ab Sommer abgehalten werden können, und die Jungs von Steiner Motorsport hoffen endlich den neuen Turbomotor unter Rennbedingungen einsetzen zu können. Apropos Motor: „Anfang Oktober 2020 wurde unsere Freude am neuen Turbo jäh gebremst“, sagt Marcel in seiner aktuellen Presseaussendung. „Der Automobil-Weltverband FIA kastrierte die Turbomotoren der Gruppe E2-SS und E2-SC mit einem Airrestriktor. Generell mussten wir bereits mit 1.7-mal weniger Hubraum gegenüber den Saugmotoren auskommen, nun wurde der Turbo nochmals mit einem Luftbegrenzer von 42.25 mm beschnitten. Dies zog mir und den Jungs von Helftec Engineering kurzzeitig den Boden unter den Füssen weg“. Den Kopf in den Sand stecken wollte Steiner-Motorsport aber auch nicht. Eine Lösung musste her und wurde gefunden. So passten die Steiners den Hondamotor bei der Reparatur gerade noch an die neuen Anforderungen an. Am LobArt-Sportwagen nahm man zudem kleine Updates an der Aerodynamik vor und seit kurzem steckt das Aggregat nun wieder im LobArt-Chassis. Kleinere Anpassungen am Auspuffkrümmer stehen noch aus, danach gilt’s auf dem Rollenprüfstand das Kennfeld abzustimmen. Der LobArt Honda-Turbo wäre also bald bereit, um Runden zu drehen oder Bergstraßen hochzujagen. Weiter stellt sich noch eine Reglementsfrage. Nach aktuellstem Stand übernehmen einige nationale Verbände (Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich…) das FIA-Regelwerk nicht oder noch nicht. In diesen Ländern kann der Turbo noch frei und ohne Airrestriktor atmen. „So werden wir unseren Motor auch noch offen abstimmen und bis auf weiteres so fahren“, kündigt Steiner an. Auslauf soll der LobArt Honda im Jahr 2021 hauptsächlich in der Schweizer Bergmeisterschaft finden, die anfangs aus neun Rennen bestand. Leider wurden bereits La Roche, Hemberg, Reitnau, Anzere und Les Paccots wegen Covid-19 wieder abgesagt. Daher musste sich das Team wieder etwas umorientieren. „Zudem finde ich als ersten Start am Berg 2021, gleich auf der Highspeed-Strecke in Les Rangiers, nicht ganz optimal. Aus diesem Grund rückten die französischen Rennen von Vuillanfans und Beaujolais in meinen Terminkalender“. Zudem möchte Marcel Steiner auch die Rennen in Osnabrück/D, Türckheim/F und St.Agatha/A fahren. Dies hängt aber von den Reglementen zum Restriktor und der finanziellen Lage von Steiner Motorsport ab. Als großes Highlight findet im Oktober in Portugal das 4. FIA Hillclimb Masters statt. Nach seiner Teilnahme 2018 in […]

Jubiläumsveranstaltung erneut abgesagt – 25. Internationales ADAC Glasbachrennen auf 2022 verschoben!

1. Mai 2021

Am vergangenen Mittwochabend trafen sich die Vorstandsmitglieder der Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland e.V. online zu einer gemeinsamen Vorstandssitzung. Schwerpunktthema hierbei war die Abwägung, unter welchen Umständen und mit welchen Risiken eine Durchführung des diesjährigen Internationalen Glasbachrennens im Rahmen der FIA Europabergmeisterschaft sowie der Deutschen, der Luxemburgischen und Österreichischen Meisterschaft sichergestellt werden kann. Bereits im letzten Jahr konnte das 25.Internationale Glasbachrennen aufgrund der Covid19-Pandemie nicht durchgeführt werden. Seitdem suchten die Vorstandsmitglieder um den Vereinsvorsitzenden Thomas Weih nach einer Lösung, wie eine Durchführung unter den aktuell herrschenden Voraussetzungen aussehen kann. Es wurden alle Möglichkeiten zur Durchfinanzierung betrachtet, sei es ein Rennen ohne oder mit Zuschauern, selbst ein Rennen ohne internationales Prädikat. Am Ende auf jeden Fall ein Rennen mit einem umfangreichen Hygienekonzept, Einschränkungen und letztlich nicht absehbaren Risiken bei der Berücksichtigung der Ausgaben und möglichen Einnahmen. Da die Durchführung der Veranstaltung vor allem mit dem Einsatz finanzieller Vereinsmittel in nicht unerheblicher Höhe verbunden ist und Versuche die aufgezeigte Deckungslücke mit Hilfe des ADAC als Dachverband zu schließen nicht zum Erfolg führten, hat sich der Vorstand der RSG Altensteiner Oberland e.V. schweren Herzens erneut zu einer Verschiebung des 25. Internationalen Glasbachrennens in das nächste Jahr entschieden. „Nach Abwägung der wirtschaftlichen, sportlichen und gesundheitlichen Faktoren ist diese Entscheidung unumgänglich“, so der Vereinsvorsitzende Thomas Weih. Sorgen bereiten dem Verein die laufenden Fixkosten für die Unterhaltung der Bergrennstrecke und deren Infrastruktur. Ein zweites Jahr in Folge ohne die Möglichkeit Einnahmen zu erzielen wird möglicherweise zur Folge haben vereinseigenes Equipment, welches für die Durchführung zukünftiger Bergrennen zwingend notwendig ist zu veräußern. Um dies zu vermeiden, wird sich der Verein erneut an seinen zuständigen Dachverband, den ADAC Hessen Thüringen, wenden und mit möglicherweise anderen Aktivitäten versuchen diese schwierige Zeit zu überwinden. Bedanken möchte sich der Vorstand der Rennsportgemeinschaft ausdrücklich bei den Vereinsmitgliedern und jenen Unterstützern, welche dem Verein trotzdem, dass er keinen Motorsport veranstalten konnte, die Treue gehalten haben.

Heulen im Oktober am Mickhauser Berg wieder die Motoren?

1. Mai 2021

Auch wenn derzeit noch nicht absehbar ist, wie sich die Corona-Lage Anfang Oktober darstellt: beim Automobil Sport Club (ASC) Bobingen sind die Planungen für das Internationale 39. ADAC-Bergrennen Mickhausen angelaufen. Nach der Absage der Traditionsveranstaltung im vergangenen Jahr sollen heuer am 2. und 3. Oktober am legendären Mickhauser Berg wieder die Motoren heulen. Sofern es die Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt. ASC-Vorsitzender Michael Kanth und Organisationsleiter Hinrich Groeneveld jedenfalls haben die schwarz-weiß-karierte Startflagge – zumindest symbolisch – schon aus dem Schrank geholt. Noch im Dezember vorigen Jahres wurde beim Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) in Frankfurt ein Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft der Saison 2021 beantragt. Auch bei den verschiedenen Rennserien des Berg Cup e.V. steht Mickhausen – traditionell als Schluss- und Höhepunkt der Rennsaison – fest im Terminkalender. Über die Wintermonate wurden viele Gespräche mit Sponsoren geführt, berichtet Michael Kanth. Einige Unterstützerfirmen haben sich zurückgezogen, dafür konnten wieder neue Geldgeber gewonnen werden. „Das läuft!“, freut sich der ASC-Chef. „Ich bin vom positiven Ergebnis dieser Gespräche überrascht!“ Ein richtiges As hat Kanth noch im Ärmel, aber weil die finale Unterschrift unter den Sponsorenvertrag noch fehlt, will er derzeit noch nicht mehr verraten. Nur eines: „Wenn das klappt, dann haben wir einen Knüller!“ Über den Stand der Planungen und die feste Absicht, das Bergrennen Mickhausen nach der Corona-Zwangspause im Vorjahr heuer wieder zu veranstalten, hat die ASC-Führung auch schon Landrat Martin Sailer informiert. In seinem Antwortschreiben sichert der dem Orga-Team seine volle Unterstützung für die Planung und Durchführung der Motorsport-Großveranstaltung in Mickhausen zu, die seit fast 60 Jahren ein Aushängeschild für das Augsburger Land und die Stauden ist. Avisiert wurde das Bergrennen inzwischen auch schon bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Augsburg. Die konkrete Anmeldung muss spätestens vier Wochen vor dem Rennen erfolgen, da ja im weiten Umkreis der Rennstrecke umfangreiche Absperrungen und Beschilderungen erforderlich sind.‘ Neben einem großen Helferstab aus den eigenen Reihen wird der ASC Bobingen beim Streckenaufbau und am Rennwochenende auch heuer wieder von einer starken Truppe des MSC Altenstadt bei Schongau unterstützt, der alljährlich die ADAC Rallye Oberland veranstaltet. Apropos freiwillige Helfer: davon könnte der ASC Bobingen vor und während der Motorsport-Großveranstaltung noch jede Menge gebrauchen. Interessenten melden sich unter info@asc-bobingen.de oder auf der ASC-facebook-Seite. Ende Juli haben sich Hinrich Groeneveld, Michael Kanth (Foto Mitte) und das Orgateam als Deadline gesetzt. Dann müssen sie mit Blick auf die Corona-Lage entscheiden, ob sie in die konkrete – und dann auch kostenintensive – […]

Neustart der Europa-Bergmeisterschaft in Portugal

29. April 2021

Der Weg ist geebnet für den Neustart der FIA Berg-Europameisterschaft. Nach mehr als eineinhalb Jahren der coronabedingten Pause, soll die EBM-Saison 2021 mit dem portugiesischen Bergrennen von Boticas in eine neue Zeit starten. Grundlage dafür ist die offizielle Ankündigung des örtlichen Veranstalters, der die Erlaubnis erhalten hat das Rennen am geplanten Termin des 8. und 9 Mai 2021 durchzuführen. Die im Vorjahr aufgrund der weltweiten Gesundheitskrise komplett abgesagte FIA European Hill Climb Championship wird demnach in Portugal beginnen und eine Woche später im spanischen Fito ihre Fortsetzung finden, dies ist ebenfalls gesichert. Das tschechische Bergrennen Ecce Homo steht für Ende Mai im Kalender und dürfte ebenfalls gesetzt sein, da am vergangenen Wochenende auf der Strecke am Stadtrand von Sternberk bereits ein nationales Bergrennen stattfand. Ursprünglich sollte das Boticas-Bergrennen der dritte Wettbewerb der Saison sein, wurde aber nach den Absagen in Frankreich  (Col St. Pierre – St. Jean du Gard) und Österreich (Rechbergrennen) zur Eröffnungsveranstaltung erkoren. Die Rennorganisatoren und die Behörden der Stadt Boticas haben vor kurzem grünes Licht von den portugiesischen Gesundheitsbehörden erhalten, sodass die Veranstaltung mit den entsprechenden Hygienemaßnahmen, auch mit internationalen Gästen durchgeführt werden kann. Ob Zuschauer entlang der 5,03 km langen Strecke zugelassen sind ist aktuell noch nicht bekannt. Die Einschreibeliste ist seit einigen Tagen geöffnet und zahlreiche namhafte internationale Spitzenfahrer wie Christian Merli, Simone Faggioli, Sebastien Petit oder auch das Schweizer Tourenwagen-Ass Ronnie Bratschi haben bereits gemeldet. Die Rampa de Boticas wird somit mit einem Jahr Verspätung seine Premiere als EBM-Veranstaltung geben. Man profitiert dabei von der Ansetzung des FIA Hill Climb Masters auf der Rampa de Falperra-Braga (8.-10. Oktober 2021), das normalerweise den portugiesischen EM-Lauf auf die Beine stellt. Das Bergrennen von Boticas wird zudem die Ehre haben, die neuen Bestimmungen nach dem FiA Performencefactor  (www.fiaperformancefactor.com) für die geschlossenen Autos der FIA EM Kategorie 1 einzuweihen. Verschiedene neue Dienste und Infosysteme werden im Rahmen des Saisonauftakts der FIA-EM 2021 eingeführt, darunter eine gemeinsame Registrierungsplattform für Fahrer (https://registrations.fia.com/ehc), ein virtuelles Bekanntmachungsgremium, zur Veröffentlichung offizieller Dokumente und Ergebnisse vor, während und nach jeder Veranstaltung, einschließlich Live-Timing (https://chronomoto.hu/fiahillclimb/) und für jede Veranstaltung ein gemeinsames technische Kontrollsystem unter der Leitung eines ständigen technischen Delegierten und eines von der FIA ernannten technischen Beobachters.

Berechtige Hoffnung auf sechs Bergrennen und eine kompakte Meisterschaft

20. April 2021

Nach wie vor ist die Ungewissheit in den Reihen der DBM-Veranstalter groß. Welche und wie viele Bergrennen als Läufe der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft 2021 stattfinden können, ist weiter nicht absehbar. Dennoch gibt es einige ermutigende Ansätze und sechs Organisatorenteams sind sogar positiv gestimmt, ihre Bergrennen in diesem Jahr auch unter Coronabedingungen durführen zu können. Hierbei handelt es sich jedoch um Momentaufnahmen. Wohin die Reise für die Rennteams, im wahrsten Sinne des Wortes geht, wird sich zeigen. Das vom DMSB kürzlich anberaumte Online-Veranstaltermeeting brachte einen aktuellen Überblick über den Status der einzelnen DBM-Veranstaltungen. Wie wir bereits wissen, wurden die Bergrennen von Schotten, Eschdorf, Wolsfeld und Homburg vorsorglich abgesagt, oder um ein weiteres Jahr verschoben, was besser klingt. Voraussichtlich ebenfalls ein weiteres Jahr aussetzen wird laut MSC Rhön, deren Hauenstein Bergrennen. Die finale Entscheidung will man bis Mitte Mai fällen. Der EMSC Bitburg prüft derzeit die Option auf dem Bitburger Flugplatzgelände eine entsprechende Sprintveranstaltung durchzuführen und hält den DMSB auf dem Laufenden. Saisonstart, könnte somit in Thüringen beim ADAC Glasbachrennen (11.-13. Juni) sein. Laut RSG Altensteiner Oberland kann die Veranstaltung nach heutigem Stand durchgeführt werden, womöglich aber ohne FIA-Europameisterschaftsprädikat, da die Gebühren derzeit für den Verein nicht finanzierbar sind. 14 Tage später kann das ADAC Ibergrennen in Mitten von Heiligenstadt nach jetzigem Stand genauso durchgeführt werden. Gleiche Statements ließen die Veranstalter der Bergrennen von Osnabrück, Eichenbühl, St. Agatha und Mickhausen verlauten. Bei den drei Letztgenannten liegt von den zuständigen Genehmigungsbehörden aber noch keine Aussage vor. Vorläufige Termine der Läufe der Deutschen Bergmeisterschaft / DMSB Berg Cups (Tourenwagen und Sportwagen) 2021: 12./13. Juni 2021 – ADAC Glasbachrennen 26./27. Juni 2021 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt 31.07./01. August 2021 – ADAC Hauenstein Bergrennen ? 21./22. August 2021 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 11./12. September 2021 – Bergrennen Eichenbühl 25./26. September 2021 – Auto-Bergrennen St. Agatha (A) 02./03. Oktober 2021 – ADAC Bergrennen Mickhausen Stand: 15. April 2021

Generationswechsel in der Luxemburger Automobilsport-Kommission

5. Februar 2021

ACL-Sportpräsident Marc Joseph und sein Stellvertreter und Vize-Präsident  Norbert Hartz treten in den kommenden Tagen von ihren Posten zurück. Nach 55 Jahren im Dienste des Luxemburger Motorsports in verschiedenen Funktionen, wird sich Marc Joseph aus dem Lenkungsausschuss von ACL Sport zurückziehen, um seiner Familie mehr Zeit zu widmen. Der Bad Mondorfer bleibt aber dem ACL als Sportkommissar und Vertreter seiner nationalen Kommission für den Bergrennsport, bei der FIA in Paris erhalten. Andy Mathekowitsch wird Joseph nachfolgen und sich weiterhin als Sportdirektor zur Entwicklung des Motorsports in Luxemburg einsetzten. „Marc Joseph, unterstützt von Norbert Hartz, hat im Motorsport seit Jahrzehnten alles gegeben“, bemerkt der Präsident des Luxemburger Automobilclubs (ACL) Yves Wagner. „Wir sind dankbar für sein unermüdliches Engagement und für all die guten Ratschläge, die er in vielen Jahren gab, und damit den hiesigen Motorsport dahin führte wo er heute ist.“ Marc Joseph fügt seinerseits hinzu: „Ich wünsche Andy Mathekowitsch von ganzem Herzen Glück, die Entwicklung des Motorsports in Luxemburg weiter voran zu treiben. Ich bin froh, dass ich meinen Beitrag erbringen konnte und das die Nachfolge zum Wohle des Motorsports, für den ich so hart gearbeitet habe, in guten Händen ist.  

Boxengeflüster 01/2021: Wussten Sie schon dass…?

30. Januar 2021

DASS in der Einschreibelsite für die Saison 2021 der populären Tourenwagen Classics erneut ex-Bergpilot Markus Wüstefeld zusammen mit DTM und Berg-Haudegen Roland Asch zu finden ist. „Es hat mir so viel Spaß gemacht in 2020, dass ich gerne wiederkomme“, so der Publikumsliebling Asch. „Mit dem Mercedes 190 Klasse 1 verbinde ich eine der schönsten Motorsport Momente“ so der 70 Jährige Routinier aus Ammerbuch. Roland und Markus bilden ein perfektes Team, das zu den schnellsten im Feld gehört, wie sie schon eindrucksvoll am Lausitzring, in Assen oder am Nürburgring letztes Jahr gezeigt haben. Bei Wüstefeld Motorsport ist Roland gut aufgehoben. Das solide Familienunternehmen hat sowohl bei Bergmeisterschaften als auch auf der Rundstrecke stets gepunktet und zählt wie Roland zu den Publikumslieblingen im Fahrerlager. DASS beim ersten Lauf im neuen ADAC SimRacing Cup in Zandvoort das MSC Osnabrück-Team zwei Sprintrennen à 30 Minuten zu bestreiten hat. Dabei starteten Fabian Koors, Marius Hassheider und Dennis Leißing nicht auf dem echten Dünenkurs, sondern am Simulator im heimischen Wohnzimmer bzw. an einem der neuen Geräte des MSC Osnabrück. Die insgesamt 28 Fahrer in der neuen virtuellen Rennserie sind mit einem Audi RS3 LMS der TCR-Klasse unterwegs. Nach dem Qualifying erlebten die drei Osnabrücker im ersten Rennen bereits einige harte Positionskämpfe. Im zweiten Rennen erwischte Leißing einen perfekten Start und kam dank konstant schneller Rundenzeiten mit mehr als 16 Sekunden Vorsprung als Erster ins Ziel. Hassheider machte zuerst einige Positionen gut, wurde aber nach einem kleinen Ausflug über den Curb ins Grün nach hinten durchgereicht und erkämpfte sich schließlich Platz 11. Koors musste nach einer Kollision zur Reparatur in die Box und fiel ans Ende des Feldes zurück. Er kämpfte sich bis auf Platz 13 vor, doch nach einer weiteren Kollision kam er am Ende leider nicht über Platz 19 hinaus. Damit lagen Leißing, Hassheider und Koors nach dem ersten Lauf auf den Plätzen 2, 10 und 19 der Meisterschaftswertung. Ihr Fazit: „Alles in allem sind wir mit den ersten beiden Rennen mehr als zufrieden. Wir müssen uns in die neue Serie und in das Thema SimRacing doch erst einmal einfinden.“ Die übrigen Läufe führen sie nach Imola, auf den Nürburgring und nach Zolder. Die Rennen werden alle im Livestream auf YouTube übertragen und professionell kommentiert. Hier der Link zur offiziellen Website der Rennserie: https://adac-simracing-cup.de DASS dem Bergrenn-Fan seit frühster Jugend, heutigen Aktiven am Berg und Besitzer des früheren Triebstein-Formel 3, Daniel Null, Ende letzten Jahres […]

Performance-Factor Webseite in Überarbeitung

17. Januar 2021

Um den Service zu verbessern, wird aktuell die Performance-Factor-Webseite  der FiA vorübergehend für einige Tage nicht verfügbar sein. Die FIA überarbeitet in diesen Tagen die – Performance-Factor Webseite. Deshalb ist in den nächsten Tagen nur der öffentliche Zugang zur PF-Website verfügbar. Die Pf-Formel wurde überarbeitet und wird weiter verfeinert. Die Bereiche «Motor», «Fahrwerk» und «Antriebsstrang» werden leicht mit neuen Parametern verändert. Dies soll eine genauere Klassifizierung der Autos ermöglichen. Wenn die Webseite wieder verfügbar ist, müssen Benutzer, die FIA PF-ID Technical Sheets in ihren Konten gespeichert haben, die neuen Felder ausfüllen, den Pf berechnen und ein neues FIA PF-ID Technical Sheet für die Saison 2021 generieren. Es ist zu beachten, dass die bisherigen FIA PF-ID Technical Sheets, die im Jahr 2020 erstellt wurden, automatisch in «Entwürfe» umgewandelt werden. www.fiaperformancefactor.com

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