Hillclimb Masters wird fortgesetzt

13. Oktober 2017

Das FiA Hillclimb Masters wird im Jahr 2018 seine dritte Auflage erleben, so ist es bereits auf der Internetseite der Federation Internationale de l´Automobile nachzulesen. Auf Anfrage von „Bergrennen in Deutschland“ gab David Moretto, der FiA Sporting Coordinator für die Bereiche Historischer Motorsport, Bergrennen und Off-Road, noch keine konkreten Informationen Preis, doch für die nächsten Wochen sind die ersten Pressemeldungen angekündigt. Mit Spannung wird erwartet welche Location nach Eschdorf 2014 und Ecce Homo 2016 das Race of Champions der Berge sehen wird. Natürlich kursieren in Fachkreisen bereits die ersten Gerüchte und Spekulationen über den Austragungsort der Edition 2018 des FiA Hillclimb Masters. Diesmal könnte die Schweiz das Gastgeberland sein. Eine der möglichen Bergrennstrecken die für Anfang Oktober 2018 zur Debatte stehen sollen, ist die EM-Piste von St. Ursanne – Les Rangiers im Jura, freilich auf einer verkürzten Streckenvariante. Das sind bislang alles nur Spekulationen, aber Bergrennen in Deutschland lag ja schon öfters nicht so ganz daneben. Aber, Warten wir´s ab. Wir bleiben auf jeden Fall an diesem interessanten Thema dran.

Gelungenes KW Berg-Cup-Finale in den Mickhausener Stauden

5. Oktober 2017

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten. Für die Freunde der Statistik halten wir noch schnell fest, dass 163 Fahrzeuge das Rennen aufnehmen, 159 davon beenden es in Wertung. Im […]

Finale furioso in Mickhausen

27. September 2017

Beim letzte Saisonlauf im FIA International Hill Climb Cup 2017 und dem gleichzeitigen Finallauf zur Deutschen Bergmeisterschaft und zum KW Berg-Cup fallen am kommenden Wochenende (30.09.-01.10.) die Entscheidungen um die Preisgeldtöpfe und Pokalen. Aber das Bergrennen Mickhausen vor den Toren Augsburgs, als derzeit bedeutendsten Motorsportveranstaltungen in Süddeutschland, steht vor einer ungewissen Zukunft. Der ASC Bobingen e.V. sieht sich als Veranstalter des internationalen Bergrennens in der Staudenregion, nach 17-jähriger intensiver Ehrenamtsarbeit, vorerst nicht in der Lage den enormen Aufwand weiterhin zu schultern. Die Anforderungen in der Organisation sind momentan zu hoch, als dass sie in wichtigen Funktionsbereichen neben großen beruflichen Ansprüchen, ohne Wunden zu hinterlassen, in der nahen Zukunft erfüllt werden können. Umso mehr bemüht sich die Organisation, wieder einen besonderen Abschluss im Motorsportkalender zu präsentieren – und zumindest das sieht gut aus. Sportliches Highlight in den Stauden bei Augsburg bildet auch 2017 das letzte Saisonrennen um den FIA International Hill Climb Cup (IHCC). Wartet hier doch wieder ein spektakuläres Fahrerfeld aus vielen europäischen Nationen darauf, sich vor dem bekannt fachlichen Publikum zu messen. Der Cup wird in 3 Fahrzeugkategorien ausgetragen: 1. die Produktionswagen aus der Großserie in der Kategorie 1, 2. die Rennsportfahrzeuge und Formelwagen der Kategorie 2 und 3. die renntechnisch stark verbesserten Tourenwagen der Gruppe E1 in der Kategorie 3. pro Rennen können die Fahrer in den jeweiligen Kategorien 25 Wertungspunkte einfahren. Die Sportwagenkategorie hat auch 2017 der Tscheche Vaclav Janik vom Nutrend Racing Team auf seinem Prototypen Norma M20 FC bereits gewonnen. Spätestens nach seinem achten Gesamtrang von St. Agatha stand er zum dritten Mal in Folge als Titelträger fest. Janik hat daher auf einen Start in Mickhausen verzichtet. Dennoch sind die Sport- und Rennwagen das Herz der Veranstaltung. Gegen seinen Landsmann Marcel Steiner wird das aber wieder ein schwieriges Unterfangen. Seit Jahren erstmals als Top-Favorit auf den Gesamtsieg wird der Freiburger Patrik Zajelsnik in seinem Norma M20 FC V8 gehandelt. Wenn der LobArt-Mugen V8 des Schweizers Marcel Steiner weiterhin gut läuft, wird das sicher eine ganz spannende Kiste. Beide kennen sich sehr gut und beide kennen die Tücken des Mickhauser Kurses in und auswendig. Ambitionen auf Gesamtrang 3 dürften einige Piloten hegen. Darunter befinden sich auf jeden Fall der Schweizer F3000-Pilot Simon Hugentobler und das EM-Urgestein aus Italien Fausto Bormolini, ebenfalls wie Hugentobler auf einem Reynard. Chancen auf eine Top-10 Position haben sicher auch die Deutschen Asse, wie Uwe Lang (Osella), Frank Derbuyne (Dallara) oder Thomas […]

Vier-Kampf der Meister in St. Agatha

25. September 2017

Das diesjährige Bergrennen St. Agatha war ein Bergrennsportfestival der Extraklasse. Dafür sorgte nicht nur dass international hochkarätige Starterfeld, sondern die auch zahlreich erschienen Zuseher. Diese sorgten für eine großartige Atmosphäre bei diesem Bergklassiker in Oberösterreich. Zudem hatte das Veranstalterteam vom MSC Rottenegg auch mit dem Wetter das Glück auf ihrer Seite, blieb es doch am gesamten Wochenende trocken. Im Kampf um den Gesamtsieg war auch in diesem Jahr der italienische Ausnahmekönner und Vize-Europameister Christian Merli nicht zuschlagen. Mit seinem Osella FA30 Fortech konnte er bereits im Training mit herausragenden Zeiten überzeugen, ehe er im 1. Rennlauf seinen eigenen Streckenrekord aus dem Vorjahr regelrecht pulverisierte. Im 2. Rennlauf legte der Osella-Pilot nochmals nach und korrigierte den Streckenrekord schlussendlich um über 1sec. nach unten. Auf den ersten Verfolgerplatz konnte er somit einen Vorsprung von 5,5sec. herausfahren. Um diesen gab es einen elektrisierenden Dreikampf, welchen am Ende der neue französische Bergmeister Sebastien Petit knapp für sich entscheiden konnte. Nachdem er mit seinem Norma M20FC Mugen im 1. Rennlauf nur auf den vierten Platz lag, konnte er im entscheidenden Rennlauf nochmals kräftig zulegen und so noch auf den zweiten Rang im Gesamtklassement nach vorne fahren. Mit einem hauchdünnen Rückstand von 0,3sec. ging der letzte Platz auf dem Podium an den Deutsch-Slowenen Patrik Zajelsnik, der mit seinem top-aktuellen Norma M20 FC Mugen eine weitere herausragende Vorstellung ablieferte und exzellente Zeiten erreichte. Jedoch haderte er im 2. Rennlauf ein wenig mit der Elektronik, womit er sich im Gegensatz zum Franzosen nicht mehr weiter steigern konnte. Mit weiteren 0,07sec. Rückstand ging der vierte Platz im Gesamtklassement an den neuen Schweizer Bergmeister Marcel Steiner, der erstmals in Österreich seinen selbst weiterentwickelten LobArt LA01 Mugen an den Start brachte und mit diesem Boliden ebenfalls begeistern konnte. Mit seiner beherzten Fahrweise konnte er den zahlreich erschienen Zuschauer imponieren. Die Top 5 komplettierte der Tscheche Dusan Neveril mit seinem einmalig klingenden Norma M20 FC Judd, der mit einer exzellenten Vorstellung überzeugen konnte und eine ebenfalls tolle Show beim diesjährigen Bergrennen St. Agatha ablieferte. Dahinter folgte auf dem sechsten Gesamtrang der Vorarlberger Christoph Lampert, der eine exzellente Performance mit seinem 2-Liter Osella PA2000 Evo Honda ablieferte. Mit einer großartigen Leistung auf dieser Powerstrecke war er am Ende bester Österreicher in St. Agatha, wobei er im 2. Rennlauf sogar die 1:10min. Schallmauer unterbieten konnte und so als schnellster 2-Liter Pilot am gesamten Rennwochenende beeindrucken konnte. Nicht zu vergessen ist Alexander Hin, als bester […]

Dicke Luft am Mont Dore – Eine Momentaufnahme der Berg EM

15. August 2017

Die Berg-Europameisterschaft entwickelt sich derzeit mehr und mehr zur Farce. Der sportliche Wert des einst so glorreichen Championats leidet. Dies wurde am vergangenen Wochenende beim neunten von zwölf Veranstaltungen am Mont Dore im französischen Zentralmassiv deutlich. Ein Grund dafür ist das Wirrwarr der nationalen Klassen und Gruppen, die nicht immer mit den FiA-Gruppen der EBM konform gehen. Dazu sinkt die Anzahl der Fahrer die permanent in der Berg-Europameisterschaft aktiv sind. Mit gutem Willen kann man aktuell 22 Aktive benennen die an der EM teilnehmen. Acht bei den Produktionswagen und GT sowie 14 bei den Renn- und Silhouettenfahrzeugen. Die einst vollbesetzten Produktionswagengruppen N und A, wo sich die Mitsubishis und Subarus tummelten sind verweist. Die Homologationen dieser Fahrzeuge laufen oder liefen aus und diejenigen die begonnen hatten, brechen nach und nach die Saison ab. Kurios ging es in diesen Gruppen am Mont Dore zu. Die beiden Tschechen Lukas Vojacek (Subaru Gruppe A) und Tomas Vavrinec (Mitsubishi Gruppe N) waren allein auf weiter Flur und kassierten als Gruppensieger halbe EM-Punkte. Vavrinec  landete mit seinem Lancer Evo 9 im zweiten Lauf in der Botanik und schleppte sich nach einer Notreperatur im letzten Lauf in über vier Minuten, fast eineinhalb Minuten länger als im ersten Durchgang  den Berg hoch, um wenigstens noch seine halben EM-Zähler zu retten. Vojacek „überführte“ drei Mal seinen Impreza STI WRX sichtlich unmotiviert ins Ziel – wen wundert´s. Ärger und Diskussionen gab es in der Gruppe der GT Fahrzeuge, die zusammen mit den Gruppen N und A einen eigenen Europameister der Kategorie 1 ausfahren. Die Ginetta G55 GT3 des Spaniers Sanchez wurde vorab noch wegen einer fehlenden GT3-Homologation noch in die Gruppe E2-SH umgestuft, in der danach Vladimir Vitver im Audi TT-R DTM nicht mehr als „Alleinunterhalter“ unterwegs war. EM-Leader „Tessitore“, der seit dem EM-Lauf in Polen seinen Porsche gegen einen Audi R8 LMS GT3 eingetauscht hat,  monierte jedoch zwei weitere GT-Renner als nicht dem GT3-Reglement entsprechend. „Die Brüder Philippe und Christian Schmitter aus Frankreich, fahren in ihren Lamborghini und Porsche kurze Getriebeeinheiten die nicht für die Berg EM homologiert sind und das ist allgemein bekannt. So wurden uns EM-Fahrern Punkte weggenommen“. Überhaupt finden sich nach dem sehr späten Rennende am Mont Dore, allein der erste Lauf hatte fünf Stunden gedauert, mindesten fünf Fahrer in der Resultatsliste der EBM, die zugleich in der separaten Ergebnisliste der französischen Meisterschaft auftauchen, jedoch mit abweichenden Gruppenbezeichnungen. Einmal in der EM geführt in der […]

Vorschau Osnabrück 3: Stars und Sternchen schmücken den Berg

2. August 2017

Natürlich ist auch das Rahmenprogramm in Osnabrück gespickt voller Höhepunkte. Ob ein Original LMP Le Mans-Sportwagen, ein Ford GT 40, ein Ex-WRC Skoda Octavia, historischer und aktueller Ford Mustang, Historischer Porsche Carrera und exklusive aktuelle Ferrari-Modelle (u.a. LaFerrari) – für die vielen Fans ein Automobil-Paradies, wie es nur selten zu sehen ist. Dazu mischen sich TV-Stars, u.a. Martin Schneider („Ich bin der Maddin“) am Freitag und Samstag, außerdem Schauspieler Norbert Heisterkamp, TV-Moderatorin Lina van de Mars, Titus Dittmann, Rally-Profi und TV-Moderator Niki Schelle (am Sonntag) und Motorrad-Artist Horst Hoffmann unter das Publikum und stehen für Autogrammwünsche zur Verfügung. Natürlich werden sie auch auf der Strecke mit verschiedenen Top-Fahrzeugen zu sehen sein. Am Samstagmittag findet eine große Jubiläums-Fahrzeugparade auf der Strecke mit Serienfahrzeugen aus den Jahren 1967 bis 2016 statt. Erstmalig wird es am Sonntagmittag eine große Fahrerparade mit Show und Musik auf einem eigens umgebauten Truck mit einer Reihe von Fahrern geben, die dem Publikum vorgestellt werden, eine eigens zum Bergrennen-Jubiläum initiierte Aktion. Zu den weiteren Aktionen gehören auch der „Kürzeste Charity-Lauf der Welt – Vom Ziel zum Start“ am Samstag nach Abschluss des Trainings (Start ca. 19:15 Uhr) sowie ein Fotoshooting mit einem historischen Formel-Fahrzeug im Fahrerlager. Der MSC Osnabrück hat alle Aktiven aus Anlass seines Jubiläums zu einem spektakulären Abend auf der neuen E-Kart-Bahn sowie Europas spektakulärsten Wasserrutschen am Donnerstagabend und zu einem Jubiläums-Racing-Happening mit einem hochkarätigen Unterhaltungsprogramm am Freitagabend eingeladen und möchte nicht nur gemeinsam feiern, sondern insbesondere „Danke“ für die jahrelange Treue und Freundschaft sagen.Der MSC Osnabrück und das gesamte Team freuen sich auf ein spektakuläres langes Wochenende am „Uphöfener Berg“! Alle Informationen, die kompletten Starterlisten sowie Tickets zum 50. Int. Osnabrücker Bergrennen gibt es unter www.msc-osnabrueck.com .

Vorschau Osnabrück 2: Sagenhaftes Tourenwagen und GT-Feld

30. Juli 2017

Absolut außergewöhnlich ist auch das Starterfeld, das das „Berg-Orga-Team“ um Bernd Stegmann, bei den Tourenwagen zur Jubiläumsauflage des Bergrennens in das Osnabrücker Land (04.-06. August) locken konnte. Ein Name verblüfft dabei auf den ersten Blick: Michael Bartels, unter anderem ehemaliger Formel 1-Pilot und Gewinner der FIA GT 1-Meisterschaft bzw. FIA GT 1-Weltmeisterschaft plant einen Start mit einem ganz neuen Maserati MC 12 in der hochkarätig besetzten Kategorie der GT-Fahrzeuge. Damit wird erstmals in Europa ein aktuelles GT 1-Fahrzeug aktiv in den Wettbewerb am Berg eingreifen und sicher ein heißer Aspirant auf den Tourenwagensieg sein. Seinen Start widmet Michael Bartels auch seinem Vater Willi Bartels, dem „Bergkönig“ der 70er Jahre, der unter anderem in 1978 den Tourenwagengesamtsieg in Osnabrück mit dem legendären „Warsteiner“-Porsche errang. So wird es aller Voraussicht nach bei einem spektakulären und einmaligen Gastspiel in der Bergszene des erfolgreichen Profirennfahrers bleiben. Die Konkurrenz, aber auch die Qualität in der GT-Klasse ist phänomenal. So wird der aktuell in der Produktionswagen-Wertung der Französischen Berg-Meisterschaft führende 23 Jahre junge Pierre Courroye mit dem ebenfalls spektakulären McLaren MP4 12 C sicher auch ein Favorit der Tourenwagenkategorie sein. Das Team Walkenhorst Motorsport aus dem Osnabrücker Land hat in den vergangenen Jahren bereits gezeigt, dass man gleichzeitig auf der Rundstrecke und am Berg erfolgreich sein kann. Matias Henkola hat sich einiges mit dem BMW M 6 GT 3 vorgenommen und auch Teamchef Henry Walkenhorst wird auf dem bewährten BMW Z 4 GT 3 als einer der Mitfavoriten gehandelt. Weitere spektakuläre Sportwagen präsentieren der Franzose Philippe Schmitter mit einem Lamborghini Gallardo GT 3 F 12 sowie der Schwizer Rene Ruch mit dem Ferrari 458 GT. Aber nicht nur die Tourenwagen jüngeren Jahrgangs sind ganz vorne einzustufen, auch die mit modernster Technik und unglaublichen PS-Leistungen versehenen Tourenwagen älteren Baujahrs fahren am Berg ganz vorne. Der Bulgare Nikolay Zlatkov kommt zum Jubiläumsrennen aus Sofia wieder mit dem allseits beliebten und ultraschnellen Audi Quattro S1, ebenso wie der Brite Keith Edwards. Auch das Haus Porsche ist sehr stark vertreten: der mehrfache Französische Meister Nicolas Werver mit einem neu aufgebauten Porsche 997 GT2, der Österreicher Herbert Stolz mit dem Porsche 935 DP II und das Rundstreckenteam Kremer-Porsche mit dem Rennprofi Wolfgang Kaufmann am Steuer eines Porsche 997 K 3, die Fans des deutschen Sportwagenherstellers werden begeistert sein. Zwei Schweizer Piloten stehen ebenfalls auf der Liste der ganz schnellen Tourenwagen: Erstmals kommt Romeo Nüssli mit einem über 700 PS starken Ford […]

Vorschau Osnabrück 1: Rennwagen wie in Goodwood

28. Juli 2017

Ein Starterfeld der Superlative darf der MSC Osnabrück e.V. bei der 50. Auflage des Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens (04.-06. August), gleichzeitig dem 8. Lauf zum FIA Int. Hill Climb Cup, präsentieren. Mit rund 245 Nennungen und Teilnehmern aus 15 Nationen wird es „eng“ auf der traditionellen 2,030 km langen Strecke am „Uphöfener Berg“, aber in diesem Jahr wollen  fast alle nationalen und internationalen Bergfahrer der Spitzenklasse dabei sein und natürlich auch beim Jubiläumsprogramm, das der Veranstalter insbesondere den aktiven Fahrern gewidmet hat,  mitfeiern. Zum runden Geburtstag gibt es darüber hinaus ein erstklassigen Rahmenprogramm mit einer Reihe von phantastischen Fahrzeugen mit Kultcharakter sowie bekannten und TV erprobten „Promis“, aber auch internationale Profirennfahrer der absoluten Spitzenklasse – doch dazu später mehr. Fast 60 offene Formel- und Sportwagen, alleine 11 Formel 3000, das sind rekordverdächtige Zahlen, die das sportliche Geschehen im Gesamtklassement bestimmen wollen. 52, 232 sec – der Streckenrekord aus dem Jahr 2016 steht auf dem Prüfstand. Der derzeit mitführende in der Europa-Bergmeisterschaft, Christian Merli aus Italien hat seine eigene Bestzeit aus dem Vorjahr im Visier und macht kein Geheimnis daraus, dass er bei entsprechenden Bedingungen auf der Strecke diese Zeit nochmals „knacken“ will. Der sympathische Fahrer mit dem superschnellen Osella FA 30 wird dabei von einigen hochkarätigen international erfolgreichen Piloten gejagt. Der mehrfache Französische Bergmeister Sebastien Petit (Norma M20 FC) wird ebenso einen Podiumsplatz im Visier haben, wie der sympathische Schweizer Formel 3000-Pilot Eric Berguerand (Lola FA 99), der erstmals in Deutschland am Start stehende Franzose Geoffrey Schatz (Reynard 01L Formel 3000) sowie die weiteren Sportwagenpiloten Jelle de Coninck aus Belgien (Norma M 20 FC), der Deutsch-Slowene Patrik Zajelsnik (ebenfalls mit einem neuen Norma M 20F) und, nicht zu vergessen, der nach längerer Zeit wieder am Start stehende Luxemburger Tommy Rollinger mit einem Osella FA 30.  Mit sehr guten Aussichten dabei sind auch der letztjährige Drittplatzierte in Osnabrück, Vaclav Janik aus der Tschechischen Republik (Norma M 20 FC) sowie das Schweizer „Ur-Gestein“, Marcel Steiner, der mit seinem LobArt LA 01 Mugen – Prototypen immer besser zurecht kommt und in der Schweiz in 2017 bereits zwei Gesamtsiege feiern konnte. Die Liste der Top-Fahrer und Fahrzeuge der offenen Rennsportklassen ließe sich weiter fortsetzen und sicher ist auch mit der ein oder anderen positiven Überraschung zu rechnen, aber das macht den Bergrennsport bei der Vielzahl der Klassen und Gruppen auch zusätzlich spannend. Aus deutscher Sicht wird auch der Schweinfurter Uwe Lang mit dem Osella PA […]

Jubiläumsnews zum diesjährigen Osnabrücker Bergrennen

7. Juli 2017

Zu seinem Jubiläum hat der MSC Osnabrück eine Reihe von hochkarätigen Rennfahrzeugen mit ihren Top-Piloten eingeladen. So zählt die Teilnahme eines McLaren MP4-12C ganz sicher zu den zahlreichen Höhepunkten am 1. Augustwochenende. Der rasante Sportwagen in Rennversion wird von dem erst 23 jährigen Pierre Courroye pilotiert. Dieser fährt aktuell in der französischen Berg-Meisterschaft für Tourenwagen und GT und führt das Klassement nach 7 von 13 Rennen unangefochten an. Das weiße Fahrzeug hat den Charme einer Designstudie, der Sound und die Power, mit der er vorangetrieben wird und die Fähigkeit, wie der junge Mann das Kraftpaket den Berg hinauftreibt, werden das Publikum in Atem halten. Dieses europaweit in der Disziplin Bergrennen einmalige Fahrzeug kommt erstmals nach Deutschland und diesen Auftritt sollten sich die Automobilsportfreunde beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen 4.-6.August 2017 nicht entgehen lassen. Beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen vom 4. -6. August 2017 wird erstmals eines der bekanntesten und erfolgreichsten Porsche-Motorsport-Teams, Kremer-Racing aus Köln aktiv in das Renngeschehen eingreifen. Mit Unterstützung des Chefredakteurs des Sportwagenmagazins werk 1, Carsten Krome, konnte die Zusammenarbeit geknüpft werden und so wird das seit über 50 Jahren im Motorsport erfolgreiche Team den legendären Kremer-Porsche 997 K 3 an den Start bringen. Das Fahrzeug wird am „Uphöfener Berg“ vom Profi-Rennfahrer Wolfgang Kaufmann pilotiert. Das Team ist aktuell in der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring sowie den dazugehörigen 24h-Rennen erfolgreich im Einsatz. Zuletzt verbuchte das Team einen großen Sieg mit dem Werksfahrer Wolfgang Kaufmann beim Eifelrennen auf dem Nürburgring. Somit erleben die Fans am Berg einen spannenden Fight zwischen den erfolgreichen Bergspezialisten und dem erfolgreichen Fahrer mit dem wunderschönen Porsche 997 K 3 auf der 2, 030 km langen Berg-Sprintstrecke. Seit 2003 ist die sympathische Lina van de Mars in unterschiedlichen TV- und Hörfunk-Formaten regelmäßig präsent und insbesondere als Moderatorin bekannt (u.a. SAT 1, PRO 7, Kabel 1, Sport 1, DMAX, RTL 2). Außerdem ist sie als Musikerin am Schlagzeug über Jahre in verschiedenen bekannten Bands aktiv gewesen. Schon seit vielen Jahren gehört der Motorsport zu ihrer großen Leidenschaft und so hat sie in den vergangenen Jahren eine Reihe von hochkarätigen Wettbewerben im Automobilsport bestritten. In den vergangenen Jahren startete sie im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft im Opel Adam Rallye Cup. Lina van de Mars ist auf zahlreichen Covern abgebildet und Thema zahlreicher Print-Geschichten. Beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen wird sie am Steuer eines über 500 PS starken Lexus LC 500 sitzen und für die von ihr unterstützte Aktion […]

131 internationale Teams aus 13 Nationen am Glasbach!

6. Juni 2017

Am kommenden Wochenende findet das 22. Internationale ADAC Glasbachrennen in Bad Liebenstein/ Thüringen statt. Mit 131 internationalen Teams aus 13 Nationen wird Motorsport der Extraklasse geboten. Beim Kampf um die tausendstel-Sekunde auf der mit 5,5 km längsten Bergrennstrecke Deutschlands geht es nicht nur um einen neuen Streckenrekord sondern auch um wichtige Punkte in der Europabergmeisterschaft. Das Internationale ADAC Glasbachrennen ist der einzige Lauf in Deutschland, welcher das höchste Prädikat im Bergrennsport, ausgegeben vom Weltmotorsportverband FIA, hat. Bereits im letzten Jahr wurde der Streckenrekord verbessert und liegt aktuell bei 2:01:557 min. Dies bedeutet eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 160 km/h auf der kurvenreichen Bergrennstrecke zwischen Bad Liebenstein/ Steinbach und dem Rennsteig. Die Bergrennstrecke ist die modernste und sicherste Europa` s, da sie in nur wenigen Tagen ähnlich einer permanenten Rennstrecke umgebaut wird. Wie hart der Kampf an der Spitze ist, zeigen die Zeitabstände der Bestplatzierten im letzten Jahr. Dieser betrug lediglich 0,8 sec. im Gesamtergebnis. In diesem Jahr sind in dem internationalen Starterfeld alle aktuellen Bergrenngrößen vertreten. Neben dem Vorjahressieger Simone Faggioli (ITA) und seinem direkten Verfolger Christian Merli (ITA) haben auch starke Konkurrenten aus Frankreich und Tschechien genannt. Dies verspricht schon jetzt Spannung pur! Einzigartig ist ebenfalls dass direkt im Ortsbereich Steinbach gelegene Fahrerlager. Hier wird einmal mehr deutlich, was Motorsport zum Anfassen heißt. Neu ist in diesem Jahr, dass bereits die Qualifikationsläufe am Samstag in die Punktewertung eingehen und gleichzeitig die Startreihenfolge für die Wertungsläufe am Sonntag vorgeben, welche jeweils um 08.30 Uhr starten. Bereits am Freitag findet um 17 Uhr im Startbereich eine große Pressekonferenz statt. Im Anschluss wird das 22. Internationale ADAC Glasbachrennen offiziell eröffnet und die Teilnehmer sind mit Präsentationsfahrten auf einem Teilstück der fertig präparierten Bergrennstrecke zu erleben. An diesem Abend besteht die Möglichkeit für alle interessierten Vertreter der Presse in einem Renntaxi selbst Platz zu nehmen. Ergänzt wird dies durch die Abendveranstaltungen am Freitag und Samstag im Ortszentrum von Steinbach und der ebenfalls dort stattfindenden Siegerehrung am späten Sonntagnachmittag. Das Glasbachrennen ist nicht nur direkt vor Ort zu erleben, sondern weltweit über den Live Stream auf www. glasbachrennen.de zu sehen. Bereits im letzten Jahr verfolgten über 40.000 Zuschauer das Rennen in 35 Ländern. Für alle Interessierten rund um das Glasbachrennen gibt es alle News ebenfalls über den Ereignishörfunksender „Glasbach FM“ auf 90,8. Weitere Informationen rund um das Internationale ADAC Glasbachrennen finden Sie unter www. glasbachrennen.de oder Facebook.

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