Termine 2020: Berg-EM – Aufwertung für Glasbach

29. Dezember 2019

Das FIA World Motor Sport Council Meeting in Paris brachte unter andrem den Rennkalender der kommenden Europa-Bergmeisterschaft (EBM) hervor. Nach den Planungen und Vorbereitungen in den beiden Vorjahren führt die FIA Berg Kommission zur Saison 2020 den Performance Factor in der Kategorie 1 ein, welcher allen Tourenwagen erlauben wird, an der Berg Europameisterschaft teilzunehmen. Weiter werden in der Kategorie 2 der Rennsportwagen, nur mehr zwei Klassen ausgeschrieben, die Gruppe CN & E2-SC (Sportprototypen) sowie die Gruppe D, E2-SS (Formelboliden). Dazu wurden die Regularien der Wertung in der Meisterschaft geändert und somit das leidige Thema des 6. und 12. Rennens gerecht gelöst. Streichresultate kommen nur zur Anwendung, bei Rennen die auch absolviert wurden. Wer an sieben oder mehr Rennen teilnimmt bekommt die beiden schlechtesten Rennresultate gestrichen. Bei bis zu sieben eingefahrenen Ergebnissen fällt für den Piloten kein Streichresultat an. Somit wird es beim Glasbachrennen und auch beim Finale in Kroatien,  kein Fehlen einiger Spitzenfahrer mehr geben.  In der Liste der Rennen wurde wie üblich in Italien ein Wechsel vollzogen, womit 2020 wieder das Hihgspeedrennen in Ascoli auf dem Programm steht und Trento-Bondone zum FiA Hillclimb Cup zählt. In Frankreich wird erneut der Auftakt mit dem Bergrennen am Col St. Pierre über die Bühne gehen. Eine komplett neue Strecke wird hingegen in Portugal befahren, wo aufgrund des Hillclimb Masters im Oktober in Falperra, das Rennen in Boticas in den Berg-EM Kalender rückt. 18.-19. April 2020 – Col St. Pierre (Frankreich) 25.-26. April 2020 – Rechberg (Österreich) 09.-10. Mai 2020 – Rampa de Boticas (Portugal) 16.-17. Mai 2020 – Subida al Fito (Spanien) 06.-07. Juni 2020 – Ecce Homo Sternberk (Tschechien) 13.-14. Juni 2020 – ADAC Glasbachrennen (Deutschland) 27.-28. Juni 2020 – Ascoli Piceno (Italien) 18.-19. Juli 2020 – Dobsinsky kopec (Slowakei) 25.-26. Juli 2020 – Limanowa 2020 (Polen) 15.-16. August 2020 – CdC St. Ursanne – Les Rangiers (Schweiz) 29.-30. August 2020 – Ilirska Bistrica (Slowenien) 19.-20. September 2020 – Buzetski dani (Kroatien)

Termine 2020: Deutsche Automobil Bergmeisterschaft – Update!

24. Dezember 2019

Nach dem sich die FiA Bergkommission in Sachen FIA Hillclimb Masters 2020 positioniert hat, sorgt dies auch für Klarheit im Terminkalender der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft und der DMSB Berg-Cups für Tourenwagen und Rennsportfahrzeuge. Schlussendlich hatte die RSG Altensteiner Oberland seine Kandidatur für das Masters zurückgezogen und wird nun auf jeden Fall den deutschen Lauf der Berg Europameisterschaft, wie gewohnt im Juni veranstalten. Dies spielt auch dem ASC Bobingen in die Hände, der sonst seinen Termin des Bergrennens Mickhausen für das Masters hätte hergeben müssen und vor der Wahl stand erneut ein Jahr zu pausieren. Doch nun läuft fast alles wie gehabt und das endgültige grüne Licht für die Auflistung gab es zwischenzeitlich am 21. Dezember bei der Meisterehrung der DMSB Berg-Prädikate in Bitburg. Nach rund 20 Jahren ist das oberösterreichische Bergrennen von St. Agatha wieder zurück im Kreise der DBM-Veranstalter. Somit führt der DMSB elf Bergrennen im DBM-Kalender auf. Der Bergpreis Schottenring wird weiterhin als reines Tourenwagen-Bergrennen gefahren, sodass hier nur Punkte zum DMSB Berg-Cup für Tourenwagen vergeben werden können. 25./26. April 2020 – ADAC Bergpreis Schottenring-Rudingshain 02./03. Mai 2020 – European Hill Race Eschdorf / LUX 31.05./01. Juni 2020 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 13./15. Juni 2020 – ADAC Glasbachrennen  (auch Berg EM) 27./28. Juni 2020 – ADAC Ibergrennen Heiligenstadt 11./12. Juli 2020 – Homburger ADAC Bergrennen 25./26. Juli 2020 – ADAC Hauenstein Bergrennen 01./02. August 2020 – Osnabrücker ADAC Bergrennen (auch FiA Cup) 12./13. September 2020 – AvD Bergrennen Eichenbühl 26./27. September 2020 – Auto-Bergrennen St. Agatha / AUT 03./04. Oktober 2020 – ADAC Bergrennen Mickhausen

Termine 2020: FIA International Hill Climb Cup

13. Dezember 2019

Der FIA Int. Hill Climb Cup ist das zweithöchste Prädikat, was im Rahmen der Sparte Bergrennen vergeben wird. Das 53. Int. Osnabrücker Bergrennen wird am 1. und 2. August 2020 Austragungsort des einzigen deutschen Laufes zu dieser hochkarätigen Meisterschaft des Automobilweltverbandes FIA sein. Damit dürfen sich die Freunde wieder auf spektakuläre Fahrzeuge und Wertungsläufe, sowohl bei den Tourenwagen als auch offenen Rennwagen freuen. Im Jahr 2019 gewann erstmals der am „Uphöfener Berg“ bestens bekannte Franzose Sebastien Petit mit seinem zweisitzigen Norma M20 FC-Rennwagen die Gesamtwertung des Cups. Für 2020 plant er in jedem Fall, wieder in Osnabrück dabei zu sein, was er anlässlich der FIA-Hillclimb-Siegerehrung in Trento (Italien) vor wenigen Wochen verriet. 16.-17. Mai 2020 – Bieszczadzki (PL) 30.-31. Mai 2020 – Ustecka 21 (CZ) 04.‐05. Juli 2020 – Trento Bondone (I) 01.-02. August 2020 – Osnabrücker Bergrennen (D) 15.-16. August 2020 – GHD Lučine (SLO)

Portugal ist glücklich – Masters 2020 auf der Rampa Falperra

4. Dezember 2019

Die ersten offiziellen Informationen zur bislang vierten Ausgabe des FiA Hillclimb Masters wurden nun von der Berg-Kommission der beim FIA World Motor Sport Council vom 4. Dezember bekannt gegeben. Demnach trifft sich die „Jugend der Bergrennwelt“ am 9., 10. und 11. Oktober 2020 in Portugal. Gefahren wird auf einem Abschnitt der bekannten „Rampa de Falperra“ vor den Toren der Stadt Braga. Die Highspeedstrecke zählte in den letzten Jahren zum fixen Bestandteil der Berg Europameisterschaft. Der ursprüngliche Bewerber für Portugal, die „Rampa de Boticas“, wurde nicht berücksichtigt, wohl aus geografischen Gründen. Denn Braga und die Rampa Falperra liegen nur 55 km vom Flughafen Porto entfernt, Boticas dagegen rund 150 km. Ob jetzt dafür im Mai in Boticas der portugiesische Berg EM-Lauf stattfinden und hierzu der bereits veröffentlichte EBM-Kalender 2020 nochmals geändert wird, ist derzeit nicht bekannt. Zuvor hatte die RSG Altenteiner-Oberland seine Bewerbung für das Master zurückgezogen und wird am 13./14. Juni etatmäßig den Deutschen EM-Beitrag beim ADAC Glasbachrennen ausrichten. Mit dem Masters-Termin am zweiten Oktoberwochenende wurde eine Terminüberscheidung mit dem Deutschen Berg-Finale von Mickhausen vermieden, somit ist der DM-Kalender nun auch fix. Erneut in der Bredouille stecken die Bergpiloten Österreichs, wie beim Masters 2018 in Gubbio, findet das Berg ÖM-Finale zeitgleich beim norditalienischen Bergrennen von Cividale Castelmonte statt.

Unter dem wachsamen Auge der FIA

27. Oktober 2019

Bergrennen mit FIA-Prädikat, die über den nationalen Landesmeisterschaften stehen, gibt es in Deutschland aktuell nur zwei. Das ADAC Glasbachrennen, als sechster Lauf zur Berg-Europameisterschaft nimmt hier die Vorreiterrolle ein. Als einer von sieben Läufen des FIA International Hill Climb Cup gehört das Osnabrücker Bergrennen sozusagen zur Europa League am Berg ebenfalls dazu. Damit gilt ihnen nicht nur die besondere Aufmerksamkeit der Fahrer aus ganz Europa, die weite Anreisen Jahr für Jahr gern auf sich nehmen, sondern auch die des Internationalen Automobilverbandes FIA in Genf und Paris. Um sich zu vergewissern, dass Rennen die Voraussetzungen für das begehrte FIA-Prädikat erfüllen, entsendet die FIA alljährlich jeweils einen Beobachter nach Bad Liebenstein und an den Uphöfener Berg, genau wie zu allen weiteren Terminen der EBM und des Hillclimb Cups. Die sehr erfahrenen Männer und Frauen schauen den Organisatoren das ganze Wochenende lang über die Schulter, hören hin und fragt nach. Die Liste der Kriterien für den anschließendes Observerbericht ist lang: Entsprechen Strecke und Rennorganisation den Sicherheitsanforderungen? Erfolgt die Wertung ordnungsgemäß? Wird gut für die Fahrer und die Zuschauer gesorgt? Welchen Bekanntheitsgrad hat das Event? Die FIA-Beobachter sind international erfahrene Funktionäre. Mit Augenmaß und unbestechlicher Regelkenntnis sorgt der FIA-Observer für Sicherheit und einen fairen Wettbewerb. In diesem Jahr hat Marc Joseph, der Präsident der Sportkommission des luxemburgischen Automobilsportverbandes ACL, das Osnabrücker Bergrennen unter die Lupe genommen. Er ist u.a. auch Vorsitzender der Sportkommissare beim Europameisterschaftsrennen am Glasbach in Thüringen und Mitglied der FIA Bergkommission. Zum Glasbachrennen wurde David Grace entsandt, er war in der Vergangenheit selbst aktiver Bergrennfahrer und zwischen 1993 und 2000 insgesamt fünf Mal britischer Berg-Meister. Seit Beginn der Saison 2019 ist der Heiligenstädter Kevin Ferner im erlauchten Kreis der FIA Observer dabei und absolvierte sogleich einige Einsätze bei den Berg-EM Läufen in Frankreich, Polen, Portugal (2x), Großbritannien und Slowenien. Trotz seinen vergleichsweise jungen Jahren, bringt Ferner eine Menge an Erfahrungen als ehemaliger Pilot, Rennleiter, Streckenabnahmekommissar im Bereich des DMSB, als langjähriges Vorstandsmitglied des KW Berg-Cup und  Referent für die DMSB-Academy mit. Das Osnabrücker Team rund um Organisationsleiter Bernd Stegmann und auch die Truppe vom Rennsteig mit ihrem Organisator Marcus Malsch (Mitglied der FIA Kommission), bekam von den Beobachtern bisher in der Regel ein gutes bis sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Gelobt wurden etwa die Kompetenz der Rennleitung, die Effizienz des Streckenpersonals, die Diszipliniertheit der Zuschauer nicht zuletzt dank gut organisierter Parkplätze, Wege und Aufenthaltszonen und insbesondere der hohe Sicherheitsstandard. Dennoch gibt es […]

Titelthema EBM 1957-1969 – AUTOMOBILSPORT Heft #22

26. Oktober 2019

Die aktuelle Ausgabe #22 des Hochglanz-Magazins AUTOMOBILSPORT beschäftigt sich mit den Gründerjahren der Berg-Europameisterschaft von 1957-1969. Viel Raum nimmt dieses interessante Thema in der am 20. September erschienenen Printausgabe ein und ist gleichzeitig das Titelthema. Gleich in sechs Kapiteln fassen die Autoren die damalige Zeit zusammen: – Der Berg ruft – Die Ursprünge der Europa-Bergmeisterschaft – Gipfelstürmer – Die Geschichte der Europa-Bergmeisterschaft 1957–1959 – Die Werke steigen ein – 1960–1966: Titel in der Klasse der GTs und der Sportwagen – Bruderkampf im Hause Porsche – Die Europa-Bergmeisterschaft 1967 – Hillclimb Cobra – Der Kampf Ford gegen Ferrari – Schwanengesang – Die Jahre 1968 und 1969 – Porsche 909 und Ferrari 212 E Das Heft mit weiteren klassischen Rennsportthemen gibt es noch bis in den Dezember hinein im Zeitschriftenhandel zum Preis von 12,80 € oder kann via Internet bestellt werden, hier steht sogar eine Heftversion in englischer Sprache zur Auswahl. https://www.sportfahrer-zentrale.com/de/magazine/automobilsport/deutsche-ausgaben/automobilsport-22-04/2019-deutsche-ausgabe  

Portugal mit Kandidatur für das FiA Hillclimb Masters 2020

28. September 2019

Portugal ist neben dem deutschen Glasbachrennen ein weiterer Kandidat für die Ausrichtung des FIA Hill Climb Masters 2020. Als Austragungsort wurde das Bergrennen „Rampa de Boticas“, ganz im Norden Portugals, unweit der Grenze zu Spanien vorgeschlagen. Der Berg-EM Lauf von Falperrra soll im kommende Frühjahr ebenfalls und wie gewohnt ausgetragen werden. Das reguläre Bergrennen von Boticas, einer Kleinstadt mit rund 6.000 Einwohnern, findet übrigens an diesem letzten Septemberwochenende als Endlauf der portugiesischen Bergmeisterschaft statt. Ni Amorim, Präsident des portugiesischen Automobil- und Kartverbandes (FPAK) und ehemaliger DTM-Pilot in Diensten von Opel, sagte: „Wir haben alle Voraussetzungen, um in Boticas, das sich inmitten von zwei internationalen Veranstaltungen der Rallyecross-Weltmeisterschaft befindet, mit seiner guten Straßen- und Hotelinfrastruktur, Gäste aus ganz Europa willkommen zu heißen.  Vom Flughafen Vila Real sind es rund 70 km und der internationale Flughafen von Porto ist etwa anderthalb Autostunden entfernt „. Auch über die Nachteile der portugiesischen Bewerbung ist sich Ni Amorim im Klaren, „dass die überwiegende Mehrheit der Teams aus Italien, Großbritannien und Osteuropa stammt, so dass Lastwagen mit ihren Rennwagen vier oder fünf Tage brauchen, um hierher zu kommen, ist zweifellos ein Nachteil unseres Angebots, aber wir sind zuversichtlich“. Bereits im Mai dieses Jahres, war eine FIA-Delegation in Boticas, um sich das Strecken-Layout anzuschauen und die Infrastrukturen vor Ort zu inspizieren. FiA Observer David Grace (GB) sowie David Moretto und Vincent Caro vom FIA Technical Department waren anwesend, begleitet vom Ni Amorim, und von Carlos Cruz dem Präsidenten von Demoporto, dem ausrichtenden Verein der Rampe de Boticas. Insgesamt zeigten sich die FIA-Verantwortlichen erfreut über die Qualität der Berg-Piste und lobten die Bedingungen in Bezug auf Logistik und Infrastruktur, um ein Rennen wie das FIA Hill Climb Masters in Boticas zu realisieren. „Wir hoffen die Qualität des Layouts sowie die präsentierten Infrastrukturen finden Anerkennung bei der FiA, dass unsere Bewerbung angenommen wird und wir dieses wunderbaren Event nach Boticas bekommen. Wir werden alles tun, um dies zu ermöglichen “, sagte der Bürgermeister von Boticas. Ob Bad Liebenstein in Deutschland oder Boticas in Portugal im kommenden Jahr Gastgeber der besten Bergpiloten Europas sein wird, entscheidet sich am 6. November im Rahmen des FiA World Motor Sport Council. von Thomas Bubel

DM-Kalender 2020 mit Fragezeichen – Masters möglicherweise in Deutschland

10. September 2019

Am frühen Samstagabend, gleich nach den Trainingsläufen des Eichenbühler Bergrennens, trafen sich Vertreter der Clubs und Vereine aus den Reihen der Berg DM-Veranstalter zur üblichen Sitzung im Feuerwehrhaus unweit des Renngeländes. Geleitet wurde die Besprechung vom Fachausschussvorsitzenden Marcus Malsch und dem DMSB-Delegierten Christoph Schackmann. Für den KW Berg-Cup war Uli Kohl mit von der Partie. Von der Luxemburger Union des Pilotes war leider niemand anwesend, eine Abordnung des MSC Osnabrück ließ sich entschuldigen. Das wichtigste Thema des Abends war die Abstimmung des Terminkalenders 2020, der wie sich herausstellte zum aktuellen Zeitpunkt noch voller Fragezeichen steckt. Dies hängt hauptsächlich mit dem FiA Hillclimb Masters zusammen, das im Oktober 2020 erstmals in Deutschland stattfinden könnte. Marcus Malsch und seine RSG Altensteiner Oberland haben sich bei der FiA in Paris für das nur alle zwei Jahre stattfindenden „Race of Champions der Berge“ angetragen. Ob die Deutsche Bergfamilie der Gastgeber der besten Bergpiloten aller Herren Länder sein wird, entscheidet sich erst am 6. November diesen Jahres im Rahmen des FiA World Motor Sport Council. Beginnen wird die 2020er Runde der DMSB Prädikate ganz sicher mit dem Bergpreis Schottenring (24.- 26. April), als reines Tourenwagen-Bergrennen. Unbestätigt ist der 02./03. Mai für das Eschdorfer Hillrace in Luxemburg. Save ist auch der übliche Pfingsttermin des Wolsfelder Bergrennens am 31. Mai und 01. Juni. Ob dann am 13./14. Juni das ADAC Glasbachrennen folgt, hängt von der Vergabe des Masters ab. „Wir werden nur eine Veranstaltung in 2020 ausrichten“, stellte Malsch heraus. „Bekommen wird das Hillclimb Masters zugesprochen, wird es im Juni keinen EM, DM und KW Berg-Cup Lauf am Rennsteig geben“. Der von der FiA und der RSG angestrebt Termine für das Masters ist das Wochenende 2.-4. Oktober, just am üblichen und vom ASC Bobingen anvisierten Datum für das ADAC Bergrennen Mickhausen. Kommt das Masters nach Thüringen, müsste das Rennen in der Nähe von Augsburg von ihrem Termin weichen. Eine Verschiebung auf das zweite Oktober-Wochenende haben die Verantwortlichen des ASC Bobingen bereits ausgeschlossen. Hier sucht man momentan eine Lösung, für den Fall der Fälle. Ende Juni, genau am 27. und 28. steigt die 25. Auflage des ADAC Ibergrennens von Heilbad Heiligenstadt. Im Juli soll danach das unter Helfermangel leidende Homburger Bergrennen am 11./12. 07. stattfinden. Analog der Vorjahre plant der MSC Rhön für das Wochenende 25./26. Juli das 51. Hauenstein Bergrennen ein, bevor es am darauf folgenden Samstag und Sonntag beim Osnabrücker Bergrennen (01./02. August) wieder international zugeht. […]

Arm in Arm zum gemeinsamen EM-Titel

2. September 2019

Die Berg-Europameisterschaft 2019 ist entschieden und zwei Champions stehen bereits vor dem Finale Mitte September im kroatischen Buzet fest. Beide Titelträger kommen aus der Kategorie II der Rennsportwagen, dass mit jeweils maximaler Punkteausbeute im Gleichstand. In der Touren- und Produktionswagen-Kategorie I wird der Meister erst am letzten Rennwochenende ermittelt. Brisanz lang vor dem Bergrennen in Ilirska Bistica in der Luft. Erstmals in Slowenien am Start war der Französische Meister Geoffrey Schatz in seinem Norma M20 FC mit Oreca-Turbo Motor, der auch prompt mit seinem E2-SC-Sportwagen die schnellst Trainingszeit überhaupt fuhr. Dennoch ließ sich der Franzose, auf eigenen Wunsch nicht in der EBM werten. Er wollte nicht in den Titelkampf der beiden Italiener Simone Faggioli und Christian Merli eingreifen. Spätestens zur Saison 2021 plant Schatz jedoch den Einstig in der Berg-Europameisterschaft, im Rahmen dieser immer wieder einzelne Rennen auf seinem Programm stehen, um die EM-Strecken in den 12 beteiligten Ländern kennenzulernen – dann wir es interessant. So stand das gruppenübergreifende Fernduell der beiden „Tifosi“ im Vordergrund. Keiner ließ jedoch Federn und beherrschte seine Gegner sodass jeweils 25 Zähler vergeben wurden. Wegen des Streichresultats müssen Merli, wie Faggioli nicht mehr nach Buzet reisen und sind somit erstmals beide zugleich neuer Europameister. In der Tageswertung dominierte erneut Faggioli, der seine Aerodynamikprobleme ab der Saisonmitte gelöst hatte und danach wieder zu den Gesamtsiegen fuhr. Faszinierend hierbei die neue Rekordmarke von Ilirska Bistrica, die Faggioli um nahezu zwei Sekunden verbesserte. Aber auch Schatz, als Gesamtzweiter und Merli (3.) blieben unter der alten Bestmarke aus dem Jahr 2017. Bislang hat Merli dieses Jahr in Frankreich, Österreich, Portugal, Spanien und der Tschechischen Republik den Tagessieg errungen, während in Trento-Bondone, der Slowakei, Polen, der Schweiz und jetzt in Slowenien Faggioli gewann. Im kommenden November werden Merli und Faggioli in Trient mit dem Preis der FIA-Berg-Europameisterschaft ausgezeichnet. Beide treten zum EM-Finale nicht mehr an. „Endlich! Wir sind sehr glücklich“, sagte Christian Merli. „Mein Team und ich haben gegen einen 10fachen Champion gekämpft und die Saison endet bestens. Für mich war es heute wichtig, den Gruppensieg zu erringen. Ich kann sagen, dass es eine fantastische Saison war, die mit jeweils fünf Siegen endet. Zum ersten Mal werden zwei Ex-Aequo Gewinner ausgezeichnet und ich freue mich für das gesamte Team „. Und auch Simone Faggioli strahle vor Glück. „Ich freue mich, heute gewonnen zu haben, da Schatz der amtierende französische Meister ist. Ich möchte Geoffrey zu seinem heutigen Ergebnis beglückwünschen! Ich […]

EM-Schlussphase beginnt in St. Ursanne – Steiner gegen Europas Berg-Elite

14. August 2019

Am Wochenende steigt die 76. Ausgabe des Klassikers St.Ursanne – Les Rangiers. Mehr als 190 Fahrer sind gemeldet. Darunter auch die Elite des europäischen Bergrennsports. Die Schweizer Berg-Meisterschaft geht in die zweite Saisonhälfte. Am Wochenende steigt im Jura das Saisonhighlight mit dem Klassiker St-Ursanne – Les Rangiers. Zur 76. Ausgabe haben sich mehr als 190 Piloten eingeschrieben. Darunter auch namhafte Fahrer aus Italien, Österreich, Frankreich, Deutschland und Tschechien wie etwa der seit 2012 in Les Rangiers ungeschlagene Simone Faggioli (Foto oben) oder EM-Titelverteidiger und Streckenrekordhalter Christian Merli (beide aus Italien). Daneben gibt es aber noch ein paar weitere Hochkaräter wie etwa der Österreicher Christoph Lampert, der zum ersten Mal in Les Rangiers am Start steht, der Franzose Cyrille Frantz sowie die beiden Südtiroler Diego de Gasperi und Fausto Bormolini. Aus Schweizer Sicht hat Marcel Steiner die besten Aussichten, gegen Europas Berg-Elite zu bestehen. Steiner hat 2010/2011 den Gesamtsieg in Les Rangiers errungen und komplettierte in den vergangenen zwei Jahren als Dritter jeweils das Podest. «Der Gesamtsieg wäre toll», sagt Steiner, «aber gegen Faggioli und Merli ist das ein schwieriges Unterfangen.» Für Steiner zählt aber nicht nur das Podium im Gesamtklassement, der Berner peilt in Les Rangiers seinen ersten Saisonsieg in der Schweizer Meisterschaft an. Bei den bisherigen vier Rennen stand ihm jeweils Eric Berguerand vor der Sonne. Der verzichtet seit seinem schweren Unfall 2007 traditionell auf den Saisonhöhepunkt im Jura. Steiner, der in der Meisterschaft 26 Punkte hinter Berguerand liegt, könnte somit zum Walliser aufschließen, muss aber im Verlauf der Saison ebenfalls noch ein Streichresultat in Kauf nehmen. Neben Steiner ist auch Joël Volluz ein Kandidat für ein Spitzenergebnis. Der Walliser hat allerdings einen Rückschlag erlitten. Beim Bergrennen in Osnabrück (D) verunfallte er. Volluz weiß deshalb noch nicht, ob er die Reparatur bis zum Wochenende abgeschlossen hat. «Ich habe noch nicht alle Teile erhalten», sagt Volluz. «Ich weiß nicht, ob die Zeit reicht.» Volluz’ einziger Gegner bei den «Single Seatern» bis 3000 cm3 wird Robin Faustini sein. Der junge Aargauer hat in dieser Saison schon mehrfach sein Können unter Beweis gestellt und war zuletzt, ebenfalls in Osnabrück, schnellster Fahrer mit einem klassischen Formelauto. Bei den hubraumschwächeren Monopostos wird der Sieg in der Schweizer Meisterschaft zwischen Henri Schmidt aus Porrentruy, der zuletzt in Anzère triumphierte, Joël Grand aus Chalais und Jean-Marc Salomon aus Courtedoux ausgemacht. Im Kampf um die Tourenwagenkrone wird es zu einer Neuauflage des Mitsubishi-Duells Roger Schnellmann gegen Ronnie […]

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