Rekordverdächtig – 216 Fahrerinnen und Fahrer aus 16 Nationen kommen nach Osnabrück

4. August 2016

Was der 2, 030 km lange „Uphöfener Berg“ am 6./7. August anlässlich des 49. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens zu bieten hat, verdient uneingeschränkt das Prädikat „absolute Spitze“. Egal, in welchen Fahrzeuggruppen man sich die Starterlisten ansieht, überall präsentieren sich grandiose internationale und nationale PS-Boliden mit ihren Sportfahrern. So ist es wohl ein wenig ein Zufall, dass sich im Jahr 2016 insgesamt 216 Fahrerinnen und Fahrer aus 16 Nationen für den 6. Lauf zum FIA Int. Hill Climb Cup 2016 und Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft 2016 eingeschrieben haben. Endlich kommt er auch nach Deutschland: So wird sich eine große Fanschaar auf den Weg machen, um das derzeit wohl in Europa mit am meisten bewunderte Fahrzeug am Berg erstmals in Deutschland zu erleben. Der Schweizer Automobilhändler Reto Meisel kommt mit dem phantastischen Mercedes Benz Carlsson SLK 340 Judd V 8 in das Osnabrücker Land und eins ist schon jetzt sicher: das Fahrzeug wird das gesamte Wochenende von den Fans und den Medienvertretern dicht umlagert sein. Mehr als zwei Jahre hat das Team Meisel an dem Aufbau gearbeitet und in diesem Jahr werden erstmals mehrere Einsätze, vorrangig in der Schweizer Meisterschaft gefahren und jetzt präsentiert der ehrgeizige Rennfahrer ein mit einem unglaublichen Sound ausgestattetes supermodernes Rennfahrzeug, das immer besser in Fahrt kommt. Bisher schien den absolut schnellsten europäischen Bergfahrern jenseits der Alpen der Weg zum nördlichsten Bergrennen zu weit zu sein, doch in diesem Jahr wird einer der besten Profis in der Europa-Bergmeisterschaft die Strecke am „Uphöfener Berg“ in Angriff nehmen und dabei sicher auch den im Jahre 2013 aufgestellten Streckenrekord von 51,434 sec. bei günstigen Bedingungen im Visier haben: Christian Merli, Werksfahrer bei Osella, startet auf seinem in dieser Saison äußerst erfolgreichen Osella FA 30, mit dem er bis heute bei 6 von 7 Läufen zur Europa-Bergmeisterschaft 2016 in seiner Gruppe volle Punkte einfahren konnte und aktuell auf dem 2. Platz immer noch in Lauerstellung zum Titel steht. Sein großer Widersacher in Osnabrück dürfte der junge Schweizer Joel Volluz werden (ebenfalls Osella FA 30), der in 2015 einen glanzvollen Sieg in Osnabrück errang und dem die Strecke bestens vertraut ist. Und dann ist da noch sein Landsmann Eric Berguerand, Osnabrück-Gewinner 2014, der seinem nochmals optimierten Lola FA 99 Formel 3000 immer für eine Überraschung gut ist und somit mit zu den engsten Favoriten zählt. Weitere sechs Formel 3000-Piloten sorgen nicht nur für einen begeisternden Sound, sondern werden allesamt mit ihren rund 500 PS starken […]

Volkswagen nimmt am 4. E-Mobil-Berg-Cup teil

31. Mai 2016

Der 4. E-Mobil-Berg-Cup und „Cars&Fun“ 49. Int. Osnabrücker Bergrennen am 6./7. August sind um eine Bereicherung reicher: Volkswagen wird mit dem weltberühmten  Ein-Liter-Fahrzeug XL 1 am „Uphöfener Berg“ dabei sein und man wird sich auch dem Wettbewerb, in dem es um eine möglichst gleichmäßige Fahrweise geht, stellen. Das Fahrzeug wird von keinem geringeren als dem Projektleiter des XL 1, Clemens Zach, gefahren. Seit 2014 wurden bei Volkswagen in Osnabrück 200 Stück des Plug-in-Hybrid gebaut. Der VW XL1 ist flach wie ein Bugatti Veyron, sieht aus wie ein Hai und verbraucht bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h gerade mal einen Liter Diesel. In der Stadt fährt die Flunder mit ihren 27 Elektro-PS völlig abgasfrei, erst ab 100 km/h schaltet sich der 48 PS starke Zweizylinder-Diesel des XL1 zu. Während der XL1 in etwa so lang und breit ist wie ein VW Polo, duckt er sich flacher auf den Asphalt als so mancher Sportwagen. Dementsprechend anspruchsvoll gestaltet sich der Einstieg ins Cockpit. Im großen E-Zelt am neuen Standort entlang der Besuchermeile dürfte das Fahrzeug für viel Aufsehen sorgen und von den Automobilfreunden dicht umlagert sein.

Deutscher E-Berg-Cup expandiert weiter

28. März 2016

Der 4. E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück am 6./7.August 2016 im Rahmen des 49. Int. Osnabrücker Bergrennens „Cars&Fun“ hat einen besonderen Stellenwert. In dem Wettbewerb findet gleichzeitig der 4. und letzte Lauf des 2. Deutschen E-Berg-Cups statt, der in diesem Jahr erstmals aus vier Rennen besteht. Besser hätte die Terminplanung für die Organisatoren des 4. E-Mobil-Berg-Cups auf der 2,030 km langen Berg-Sprintstrecke des Uphöfener Berges im Osnabrücker Land nicht laufen können: Wenn am 6. und 7. August wieder knapp 30 Fahrzeuge, die ausschließlich elektrisch oder mit Hybridtechnik angetrieben werden, den Asphalt unter ihre Räder nehmen, geht es nicht nur um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück und Pokale in den einzelnen Leistungsklassen. Mit dem 4. Wertungslauf zum 2. Deutschen E-Berg-Cup wird am ersten Augustwochenende auch das Finale dieser für seriennahe Elektro-und Hybridfahrzeuge ausgeschriebenen nationalen Meisterschaft bestritten. Obwohl die Strecken der einzelnen Läufe sicherlich unterschiedlich sind, so ist doch eines allen gemein: Die Wertung zielt nicht auf die Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ab, sondern es wird eine Chancengleichheit durch die Erzielung der größtmöglichen Gleichmäßigkeit innerhalb der Läufe einer Veranstaltung erreicht. „Das bedeutet im Klartext, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, egal mit welcher Leistung unter der Haube, den Cup gewinnen können“, ist Bernd Stegmann, Organisationsleiter des Osnabrücker Bergrennens und Mitinitiator des 2. Deutschen E-Berg-Cups gespannt, wer Nachfolger des letztjährigen Gesamtsiegers Peter Schaar, Opel Ampera, wird. Im jeweils ersten Wertungslauf setzen die Teilnehmer ihre Richtzeit und die jeweiligen zeitlichen Abweichungen in den Folgeläufen werden addiert und bilden die Wertungsgrundlage. Los geht es am 21. Mai auf der spektakulären Rundstrecke am „Bilster Berg“ in der Nähe von Bad Driburg bei der 2. Auflage des dortigen E-Berg-Cups. Der 4,2 km lange Natur-Rundkurs, der maßgeblich von Rallye-Legende Walter Röhrl mitentwickelt worden ist, verlangt den Piloten der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben fahrerisch alles ab. Der 2. Meisterschaftslauf wird dann am 25. und 26. Juni im thüringischen Eichsfeld im Rahmen des traditionellen Ibergrennens im Heilbad Heiligenstadt auf der dortigen legendären Bergrennstrecke durchgeführt. Erstmals wird auch die anspruchsvolle Strecke zwischen Ottbergen und Bosseborn im Rahmen des 6. ADAC Weser Bergpreis Höxter Revival Schauplatz eines Starts der E-Mobil-und Hybrid-Automobilsportler. Schon zwei Wochen später geht es danach zum Finallauf und vor zigtausend Besucher  erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine phantastische Atmosphäre beim „Cars&Fun“ 49. Int. Osnabrücker Bergrennen, bei der dann auch die Sieger und Platzierten ermittelt werden. Die Ausschreibung und weitere Informationen zu den einzelnen Läufen gibt es unter www.msc-osnabrueck.com. Noch attraktiver soll in diesem Jahr das Fahrerlager der E-und-H-Fahrzeuge im großen E-Mobil-Zelt der Stadtwerke Osnabrück werden. Ein neuer […]