Auftaktveranstaltung zum 50. Jubiläumsrennen in Osnabrück – Termin steht endgültig

1. November 2016

Der Veranstaltungstermin für das 50. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2017 steht jetzt fest: Vom 4. – 6. August 2017 wird am „Uphöfener Berg“ wieder europäischer Bergrennsport der Spitzenklasse ausgetragen und darüber hinaus natürlich auch das „runde“ Jubiläum gebührend gefeiert. Nachdem vor wenigen Tagen die Hill Climb Kommission des Automobil-Weltverbandes FIA den Terminkalender für die europäischen Bergprädikate verabschiedet hat, wurde dem MSC Osnabrück als Veranstalter das 1. Augustwochenende, das schon ursprünglich als Austragungsdatum vorgesehen war, endgültig bestätigt. Somit können jetzt auch die weiteren Detailplanungen für ein attraktives und würdiges Jubiläumsrennen vorangetrieben werden. Auf jeden Fall sollen beim nächstjährigen Wertungslauf um den FIA Int. Hill Climb Cup wieder die Top-Piloten des Kontinents an der Startlinie stehen. Aber daneben bastelt man schon jetzt an einem außergewöhnlichen und attraktiven Programm rund um das sportliche Programm auf der Rennstrecke. Feel the BERG-Racing – die Verantwortlichen des Motorsport Clubs Osnabrück e.V. hatten sich für die offizielle Auftaktveranstaltung zum 50. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen ein Motto ausgewählt, das die vielseitigen Emotionen des jährlichen Automobilhighlights im Norden widerspiegeln sollte. Mit der Starke-Automobilgruppe fand sich schnell ein Gastgeber, der zu den langjährigsten Partnern des Bergrennens am „Uphöfener Berg“ in Hilter-Borgloh gehört. Im passenden Ambiente des Volkswagen-Zentrums Osnabrück erlebten 150 eingeladene Gäste eine interessante, kurzweilige und aktionsreiche Veranstaltung, die aus der Natur der Sache viel mit PS-starken Boliden, aber auch anderen Facetten zu tun hatte. Für die Gastgeber begrüßte Michael Starke, selbst seit rund 40 Jahren am Berg aktiv dabei, die zahlreich erschienen Partner und Freunde des Bergrennens. Mit einem Rückblick auf die Geschichte der Unternehmensgruppe von Michael und Peter Starke und mit einigen äußerst lustigen Werbespots des Wolfsburger Automobilkonzerns sorgte er für den passenden Einstieg. Bernd Stegmann, Organisationsleiter des Bergrennens, erinnerte noch einmal die 49. Auflage, die am ersten Augustwochenende wieder mit spektakulären PS-Boliden und viel „Cars&Fun“ vor mehr als 25.000 Gästen über die Bühne  gegangen war. Er nahm die Gäste noch einmal per Video mit auf die Rekordfahrt des sympathischen Italieners Christian Merli, der im 3. Wertungslauf mit 51,232 sec. einen neuen Streckenrekord aufgestellt hatte. Dann kündigte Bernd Stegmann einen Film der 1. Veranstaltung am 4. August 1968 an. Gerd Bücker, Vorsitzender des MSC Osnabrück,  hatte den Film beim Aufräumen in seinem Keller gefunden und ihn anschließend technisch aufbereiten lassen. Somit erlebten die Gäste des Abends einen rund 15 minütigen Farbfilm aus der Geburtsstunde des Int. Osnabrücker Bergrennens, der spannende und hochinteressante Einblicke in das erste Bergrennen und in die Zeit Ende der Sechziger vermittelte. Der Film fand große Begeisterung […]

Leserbrief: Deutsche Oldtimer Bergmeisterschaft

13. Oktober 2016

Zuerst einmal vielen Dank, was BiD in Sachen Berichterstattung hier so leisten , ich denke viele Piloten der 1970/80er Jahre wäre froh gewesen, es hätte eine solche Plattform gegeben, wo sie sich und Ihre Sponsoren, ohne die heute so gut wie nichts mehr geht, präsentieren können. Verstehen Sie mich nicht falsch, mit den seit Jahren immer gleichen Youngtimer/Oldtimer Tourenwagen und Rennwagen, mit ca. 10-15 Ausnahmen, bringt der beste Veranstalter nicht mehr genug Zuschauer an die Strecke, mit der man Reserven in der Club-Kasse erwirtschaften kann. Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her,  wenn die FIA und der DMSB es nicht schaffen diese alten Autos aus meiner Jugend endlich aus der Deutschen Bergmeisterschaft zu verbannen, kommen immer weniger Zuschauer zu den Veranstaltungen. Sehen Sie sich die italienische Meisterschaft und auch die in Frankreich an, dort fahren sehr viel CN-Sportwagen, neue Formel 3 und GT 3 Wagen. Dazu Top-Tourenwagen wie BMW M 4 usw. Dort sieht der Fan einen Lamborghini Gallardo GT3, Ferrari 458 und eine Menge Porsche GT 3. Das will die heutige Jugend sehen. Die Italiener, Franzosen und auch die Engländer sagen, in Deutschland mit der größten Autoindustrie der Welt, fahren nur noch die alten Oldtimer nach dem Gruppe H und E1-Reglement, mit nur wenigen Top-Autos wie z.B. die Familie Wiebe mit Ihren Renault-Fahrzeugen oder ein Marco Fink, mit einem etwas neueren BMW Modell. Nur halbwegs neuester Stand ist das alles nicht – das liegt an den Gewichten und sonstige Spielchen wie den Motoren mit Motorrad Zylinderköpfen. Da fahren dann 1ser VW Polo-Suzuki oder die ewig gleichen Fiat 127 Sport – Autos die es so am Markt schon ewig nicht gibt oder je gab. Die Fahrzeuge der Deutschen Bergszene haben mit Breitensport nichts mehr zu tun, das ist das Altersheim! Junge Piloten die den Sprung zur Rundstrecke nicht wagen und zum Berg kommen möchten , bleibt von Seitens des DMSB keine andere Wahl als ein altes Auto aus der Jugend der Väter zu kaufen um es über Jahre kostenintensiv aufzurüsten, um halbwegs konkurrenzfähig zu sein. Die FIA hat vor ein paar Jahren versucht mit der Einführung der Gruppe E1, diese Oldtimer-Youngtimer- Clubmeisterschaft zu sprengen, das hat leider nicht richtig funktioniert, weil manche Herren beim DMSB die Gruppe H mitfahren ließen und dazu eine bei diversen Bergrennen eine GLP-Gruppe mit Straßenreifen einführte. Dort fahren neuerdings auch alte Formel Rennwagen, die da überhaupt nicht reinpassen. Jetzt soll mit dem Classic-Berg-Cup noch ein […]

Masters: Goldmedaillen gehen an Faggioli, Moran und Peruggini

10. Oktober 2016

Nachdem sie bereits im Training die besten Zeiten erreicht hatten, bestätigten der Italiener Simone Faggioli (Norma M20 FC Zytek V8, Kategorie 2), der Brite Scott Moran (Gould GR61X, Kategorie 3) und der Italiener Lucio Peruggini (Ferrari 458 Italia GT3, Kategorie 1) auch im sonntäglichen Rennen ihre Überlegenheit. Sie holten damit die drei beim Hillclimb Masters vorgesehenen Goldmedaillen. Bei der sehr gelungenen zweiten Auflage im tschechischen Šternberk ging die Slowakei als Gewinner des Nationencups hervor, überdies siegte der Italiener Andrea Bormolini (Osella) bei den Junioren (U25), und die Französin Martine Hubert (Norma M20 BMW 3.0) schwang in der Damenwertung obenaus. Am Ende der zweiten Auflage des FIA Hillclimb Masters ist Simone Faggioli überglücklich: «Diesen Sieg wollte ich mir nicht entgehen lassen!». Obwohl neunfacher Europameister und eine lebende Legende im Bergrennsport, ist es ihm erst jetzt gelungen, seine erste Goldmedaille in diesem Wettbewerb zu erobern. «Vor zwei Jahren in Eschdorf musste ich mich mit Silber begnügen. Für diese Niederlage wollte ich mich unbedingt revanchieren, und dieser Sieg war mein erklärtes Ziel. Der Kampf gegen Christian Merli war toll, musste ich doch meine letzten Reserven mobilisieren. Dieses Rennen ist einzigartig, sowohl durch seinen Status als auch durch seine Aura. Alles entscheidet sich an einem einzigen Tag und auf einem relativ kurzen Parcours, wo man jeden Fehler auf der Uhr teuer bezahlt. Der Druck war also groß, aber alles hat bestens geklappt, und ich bin überglücklich, dass ich die Tagesbestzeit aller Kategorien erzielen konnte. Europameister, italienischer Meister und nun noch die Goldmedaille beim Masters, besser hätte meine Saison 2016 nicht verlaufen können!» Einmal mehr musste sich Christian Merli mit dem zweiten Platz begnügen. Dabei hatte er sich mit seinem Osella FA30 Evo-Fortech bis zuletzt nach Kräften gewehrt. Nach dem zweiten Lauf nur knapp eine halbe Sekunde hinter seinem ewigen Rivalen, wollte er im dritten Versuch nochmals alles auf eine Karte setzen, doch kurz vor dem letzten Lauf begann es leicht zu regnen, sodass die letzten Kurven vor dem Ziel feucht waren. So fuhr Merli absichtlich langsam die Strecke hoch, um auf Faggioli zu warten, und die beiden überquerten nebeneinander das Ziel. Ein sympathisches Bild und Ausdruck der kollegialen Atmosphäre, die beim Masters 2016 geherrscht hat. Diese wenigen Regentropfen verhinderten aber eine Top-Platzierung der Italiener im Nationen Cup. Hinter den beiden Aushängeschildern der Europameisterschaft holte schließlich Sébastien Petit (Norma M20FC-Mugen V8) die Bronzemedaille, was den Franzosen umso mehr freute, weil er am Samstag nach technischen Problemen (Ölpumpe) am […]

Vorläufige Termine 2017 – Deutsche Bergmeisterschaft

4. September 2016

Die hier aufgelisteten Termine der Bergrennen in Deutschland 2017 sind ausdrücklich als vorläufig zu betrachten und teilweise noch nicht bestätigt. Wegen des Deutschen Wandertags zum Anlass der Feierlichkeiten „500 Jahre Reformation“ musste das ADAC Glasbachrennen, als Lauf zur Europameisterschaft und Deutschen Bergmeisterschaft, verlegt werden und wird im kommenden Jahr einmalig, auf dem alten „Trier-Termin“ im Juni stattfinden. Unter Vorbehalt zu sehen ist vor allem das Homburger ADAC Bergrennen. Wegen einem großen Mangel an freiwilligen Helfern und Funktionären steht das traditionsreiche Bergrennen in der Saarpfalz auf der Kippe. Wie es nach dem Rücktritt im vergangenen Juli von Organisationsleiter Nico Scheier mit dem Eschdorfer Hill Race weitergeht, ist derzeit nicht konkret. Laut des Veranstaltervereins Union des Pilotes soll das nurmehr einzige verbliebene Bergrennen in Luxemburg jedoch weiter bestehen bleiben. Für den MSC Rhön und sein Hauenstein-Bergrennen eröffnen sich nach der Verlegung des Rennsteigrennens einige Möglichkeiten, wenigstens für ein Jahr, vom ungeliebten „Mitte-August-Termin“ abzuweichen. Genaueres wird man nach dem Veranstaltertreffen am kommenden Wochenende im Rahmen des Bergrennen Unterfranken in Eichenbühl in Erfahrung bringen können. 29./30. April 2017 – ADAC Bergpreis Schottenring 06./07. Mai 2017 – Hill Race Eschdorf (L) 04./05. Juni 2017 – Wolsfelder AvD Bergrennen 10./11. Juni 2017 – ADAC Glasbachrennen 24./25. Juni 2017 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt 15./16. Juli 2017 – Homburger ADAC Bergrennen 05./06. August 2017 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 19./20. August 2017 – ADAC Hauenstein Bergrennen (Update: 29./30. Juli 2017) 09./10. September 2017 – AvD Bergrennen Unterfranken 30.09./01. Oktober 2017 – ADAC Bergrennen Mickhausen

Kostenlose Nennung für das FiA Hillclimb Masters ab sofort möglich

29. August 2016

Am Wochenende des 8. und 9. Oktober 2016, also eine Woche nach dem DM und FiA Hillclimb Cup-Finale von Mickhausen,  kommt es zur zweiten Auflage des FIA Hillclimb Masters. Nach der überaus gelungenen Erstlingsveranstaltung im Jahr 2014 im luxemburgischen Eschdorf, wird nun die tschechische Region Ölmütz, mit der Stadt  Šternberk und die aus der Berg-Europameisterschaft bekannten Bergrennstrecke von Ecce Homo, der zweie Austragungsort dieses „Race of Champions der Berge“ sein. Um den Teilnehmern entgegen zu kommen, die aus Ländern anreisen, wo relativ kurze Bergrennstrecken vorherrschen, wurde die Strecke von Ecce Home auf eine Distanz von 3,3 km verkürzt. Seit dem vorletzten Augustwochenende ist die Registrierung der Teilnehmer, für diesen außergewöhnlichen Event offen.  Bis zum 21. September 2016 um Mitternacht, ist die Einschreibung für Fahrerinnen und Fahrer möglich, die sich nach den Kriterien der FiA qualifiziert haben oder von ihrem nationalen Verband eine sogenannte Wildcard erhalten haben. Die letztendliche Entscheidung wer per Wilde Card dazu stoßen darf obliegt jedoch der FiA Berg Kommission. Neben dem klassischen Einzelzeitfahren, wo an die Gewinner und Platzierten Gold, Silber oder Bronze-Medaillen in drei Kategorien vergeben werden, gibt es erneut den Nationen Cup. Um allen National-Mannschaften eine faire Chance zu geben, erfolgt die Vergabe eines kompletten Medaillensatzes nach der Gleichmäßigkeit der gefahrenen Zeiten. Vier Aktive bilden ein Team, wobei die drei gleichmäßigsten Fahrer gewertet werden. Zudem erfolgt eine eigene Wertung für Junioren-Fahrer (U25) und eine für die schnellsten Damen. Für Letztere werden zusätzliche Startplätze reserviert. Grundsätzlich beim Masters Startberechtigt ist, wer folgende Kriterien der Platzierung (Stand: 19. September) erfüllt: – unter den Top 12 beider Kategorien der FIA Europa-Bergmeisterschaft 2016 – unter den Top 12 der drei Kategorien des FiA International Hill Climb Cup 2016 – unter den Top 3 einer FiA Zonen Meisterschaft 2016 – unter den Top 5 einer nationalen Meisterschaft 2016 oder Top 3 gruppeneingestuften nationalen Meisterschaft – Wilde Card über den nationalen Verband Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Deutsche Vertreter den Weg zu diesem einmaligen Happening in der Tschechischen Republik finden werden, um den Deutschen Bergrennsport würdig zu vertreten. Vor zwei Jahren in Eschdorf gingen 19 Fahrerinnen und Fahrer für die Bundesrepublik an den Start. Auf ein ähnlich großes deutsches Feld hofft Christoph Schackmann, das DMSB Fachausschussmitglied aus den Reihen des EMSC Bitburg, der wie in 2014 wieder als Team-Captain fungiert. Quasi als Delegationsleiter ist Schackmann im Vorfeld und am Masters-Wochenende selbst der Ansprechpartner. „Jede Fahreranfrage für eine Wild Card werden […]

André Wiebe einmal durch – DMSB Berg-Prädikate vor der Entscheidung

28. August 2016

Nur noch zwei Veranstaltungen, dann ist die Saison 2016 der Bergrennen in Deutschland schon wieder Geschichte. Auf dem Terminkalender der vier DMSB-Prädikate sind nur noch das Bergrennen Unterfranken am 10./11. September und das Bergrennen Mickhausen Anfang Oktober abzuarbeiten. Bereits jetzt, zeichnet sich ein klares Bild ab, wer am Ende seine Nase in den jeweiligen Championaten vorne haben wird, und mit Andé Wiebe steht seit dem Rennwochenende in der bayrischen Rhön bereits der Gewinner des erstmals ausgeschriebenen DMSB Berg-Cup für Tourenwagen fest. Deutsche Bergmeisterschaft – Wertung in den einzelnen Klassen: Auch hier ist André Wiebe in seinem Renault Laguna Williams derjenige, der die absolut besten Karten in den Händen hält. Mit vom Streichresultat bereinigten 135,8 Punkten muss der junge Hunsrücker zweimal in seiner Klasse E1 bis 2000 ccm im Vorderfeld ankommen und sein ärgster Verfolger, Formel 3-Pilot Frank Debruyne, kann machen was er will und dennoch die erstmalige Meisterschaft des André Wiebe nicht zu verhindern. Rechnet man das Streichresultat mit ein, rangiert Frank Debruyne derzeit gar mit 123,3 Punkten auf Rang drei, hinter Hans-Peter Eller im 1400er VW Scirocco mit bereinigten 128,6 Zählern. Wenig Chancen noch in die Top 3 vorzudringen haben die beiden Gruppe F-Kontrahenten Kai Neu (Ford Focus ST) und Kevin (BMW 320), die nach Abzug des Streichers Punktgleich mit 112,3 Punkten auf der vier liegen, dicht gefolgt von Sportwagen-Ass Uwe Lang mit bereinigten 111,3 Zählern. Die Top 5 der Meisterschaft sind übrigens, neben weiteren, startberechtigt beim FiA Hill Climb Masters am 8. und 9. Oktober auf der Strecke von Ecce-Homo in der Tschechischen Republik. DMSB Berg-Cup für Tourenwagen – Wertung in der Division: Hier liegt André Wiebe mit 142 (-3) Punkten uneinholbar an der Spitze, gefolgt von Patrick Orth, der es mit seinem BMW 320 is nach Ausfällen und Nichtrennteilnahmen auf 85 Punkte gebracht hat. Mit ähnlichen Saisongeschichten liegen Norbert Handa (Lancia Delta) und Hans-Peter Eller punktgleich mit 77 Zählern auf Rang 3. Michael Rauch (Opel Kadett C 8V) lauert mit 66 (-1) Punkten auf Rang fünf. Nach seinem Tourenwagengesamtsieg vom Glasbach rangiert WEC-Weltmeister Timo Bernhard (Porsche) mit 23 Punkten derzeit auf Platz 12. DMSB Berg-Cup für Sportwagen – Wertung in der Division: Wie erwartet reduziert sich diese Meisterschaft auf den Zweikampf zwischen den beiden Ex-Bergmeistern Uwe Lang (Osella PA 20S BMW) und Frank Debruyne, dem Dallara F303 Opel-Piloten vom CR-Racingteam. Zwei Wertungen vor Schluss liegt Lang mit 121 (-5) Punkten vor Debruyne, der von seinen 115 Punkten aber […]

Boxengeflüster 09/2016: Wussten Sie schon dass…?

25. August 2016

DASS der DMSB-Sportkommissar und DSK-Vize Präsident Karl-Heinz Stümpert im Rahmen des ADAC Hauenstein-Bergrennens den Begründer der Funkrettungswacht Motorsport e.V. Roman Häseler mit dem im Jahr 2015 erstmals verliehenen DSK-Bodo-Grafenhorst-Orden ausgezeichnet. Orden und Urkunde wurden Roman Häseler und seinem Safety Car Team für das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement im Motorsport persönlich überreicht. Um beim diesjährigen Hauenstein-Bergrennen für die Rennteilnehmer einen von zwei Safety Cars zu besetzen hat Roman extra seinen Sommerurlaub in Ungarn unterbrochen und ist am Sonntagabend wieder zu seinen Lieben zurück geflogen. DASS Berg-Cup Pilot Thomas Ostermann eigens auf das ADAC Hauenstein-Bergrennen verzichtete um das Rallye-Team Eric Freichels / Arno Bauschert, seine Freunde und Clubkameraden vom MSC Konz, bei ihrer lang ersehnten ersten Teilnahme bei der ADAC Rallye Deutschland zu unterstützen. Dazu kam es aber nicht, denn bereits bevor die WM-Rallye vor der Haustür begann, schaffte es der Renault Clio der Lokalmatadore nicht durch die Technische Abnahme. DASS der frühere Macher des seit fünf Jahren nicht mehr existierenden Trierer ADAC Bergrennen, Manfred Kronenburg , die letzten Jahre als Orga-Chef der Rallye Deutschland im Bereich Trier tätig, mit dem für 2017 feststehenden Umzug des WRC-Tross ins Saarland, sich aus dem aktiven Geschäft des ADAC Mittelrhein zurückzieht. Eventuell stellt sich Kronenburg noch einmal seiner Heimatstadt Trier zur Verfügung, wenn es möglicherweise darum geht eine Etappe der Tour de France 2017zu organisieren. DASS sich zum bekannten Oldtimer-Bergrennen „Arosa Classic Car“, das vom 1.-4. September in Arosa im Schweizer Kanton Graubünden stattfindet, insgesamt 158 attraktive Rennfahrzeuge in den Kategorien GPL, Competition und Demo angesagt haben. Partner Audi lässt dabei einige Renntaxis den Berg hinauf stürmen. An den Lenkrädern drehen die Audi-Stars Marco Werner, Rahel Frey, Nico Müller, Frank Biela, Harald Demuth, Stig Blomqvist sowie der zweifache DTM-Champion Timo Scheider. DASS die charmante britische Bergrenn-Amazone Charly Martin, die seit knapp zwei Jahren in der Französischen Bergmeisterschaft mit einem Tatuus Formel Renault an den Start geht und auch kürzlich beim Deutschen EM-Lauf am Glasbach für staunende Blicke sorgte, beim schweizerischen Bergrennen von St. Ursanne – Les Rangiers vom italienischen Faggioli-Team die Möglichkeit erhielt einen Norma M20 2-Liter Sportwagen zu probieren und dabei in ihrer Klasse Dritter wurde.

French Connection jagt die Meister ohne Blitz

2. Mai 2016

Wenige Tage vor dem Einschreibeschluß am 16. Mai zeichnen sich die Fahrerkombinationen der ersten Teams ab, die heiß auf das Titelrennen um den DMSB Berg-Team-Cup 2016 sind. Mit gleich zwei Equipen nimmt der Motorsport Club Osnabrück e.V. an der nationalen Mannschaftsmeisterschaft bei Bergrennen teil. Bereits zum dritten Mal wurde das „MSC Osnabrück Sportwagen Team“ gemeldet. Für den Veranstalter des Int. Osnabrücker Bergrennens gehen dabei vier erfahrene und erfolgreiche Piloten von offenen Sport-und Rennwagen an den Start. Mit einem zweisitzigen Sportwagen des französischen Herstellers Norma sind der ehemalige Vize-Meister Bernd Letmade aus Detmold und der Fahrlehrer Günter Miethke (Helmstedt) dabei. Der Düsseldorfer Gerhard Siebert pilotiert einen wunderschönen Osella PA 8, der für die aktuelle Saison mit einem neuen Getriebe ausgestattet wurde. Der langjährige Formel 3-Pilot Robert Meiers (Bitburg) hat sich einen neuen PRC-Honda Sportwagen zugelegt. Premiere hat in 2016 das „MSC Osnabrück Tourenwagen Team“. Gleich vier top-vorbereitete Fahrzeuge aus dem Hause Volkswagen wollen dabei in der Mannschaftsmeisterschaft ganz weit vorne  dabei sein. Während Markus Hülsmann mit seinem VW Golf an den Start geht, setzen Marcel Hellberg und Frank Lohmann auf die leistungsstarken VW Polos sowie Tobias Stegmann auf den Audi 50 8V. In unveränderter Besetzung, mit Nils Abb (VW Polo 8V), Norbert Brenner (Opel Vectra DTM), Christoph Hörnig (VW Polo) und Stefan Winkler (Fiat 127 Sport) gehen „Die Eichenbühler“ zum zweiten Mal ins Rennen, in dieser Meisterschaft. Es heißt zwar immer, „never chance a winning team“, doch der Wechsel von Hansi Eller für Armin Ebenhöh, wird die „Meisterjäger“, mit Frank Duscher, Silvia Ebenhöh (beide VW Polo) und André Stelberg (VW Corrado), bei der Titelverteidigung nicht wirklich schwächen. Mit der „French Connection“ hat sich ein völlig neues Team gebildet und dieses hätte auch die Bezeichnung „Vater-Sohn-Team“ wählen können. Grundlage und Namensgeber waren dann doch die französischen Marken Renault und Citroen. Manfred Schulte, der Titelgewinner von 2014, schart dabei Sohn Benedikt Schulte (beide Citroen AX), Senior Hans-Peter Wiebe sowie Junior André Wiebe (beide Renault Laguna) um sich. Das „Team Bayernblitz“ tritt dieses Jahr nicht an. Jörg Weidinger und Alexander Reder werden selten bis gar nicht am Berg auftauchen, sodass Georg und Uwe Lang auf eine Einschreibung verzichten. Die amtierenden Vize-Meister „Fantastic Four“, in der Besetzung Frank Debruyne (Dallara F3), Dino Gebhard (Osella), Mathieu Wolpert (BSR F3) und Uwe Wolpert (UWR) wollen sich erst in letzter Minute über die Einschreibung entscheiden. Bleibt abzuwarten, wie viele Teams in diesem Jahr insgesamt dabei sein werden. Vielleicht hat sich ja noch das eine oder […]

Höchste Zeit für den DMSB Berg-Team-Cup 2016

30. April 2016

Noch ist alles möglich, denn die ersten Punkte im DMSB Berg-Team-Cup 2016 werden erst am kommenden Wochenende beim European Hill Race in Eschdorf an den Mann, beziehungsweise die Frau gebracht. Da sich die Teams aus vier Fahrerinnen und Fahrer aus beiden Divisionen zusammensetzen können, zählte der Bergpreis Schottenring, als reines Tourenwagen-Bergrennen nicht zur Wertung der Deutschen-Berg-Mannschaftsmeisterschaft. Zum dritten Mal schreibt der Deutsche Motorsport Bund (DMSB) diese Meisterschaft aus. Die Zusammensetzung eines vierköpfigen Teams ist flexibel. Egel ob Freunde, Clubkameraden, Markenkollegen – denken sich einen mehr oder weniger phantasievollen Teamnamen aus und schreiben sich bis zum 16. Mai 2016 beim DMSB in den Berg-Team-Cup ein. Punkte gibt es natürlich erst ab dem Tag der Einschreibung! Der Spaß, der einem zum Deutschen Meister machen kann, kostet 85€. Ein Team bekommt Punkte, wenn mindestens drei Mitglieder bei einem Berg DM-Lauf an den Start rollen. Ein Wechsel von Klasse und Fahrzeug ist problemlos möglich. Einschreibung DMSB Berg-Team-Cup 2016 DMSB e.V. z.H. Alexander Geier Lyoner Stern Hahnstraße 70 D-60528 Frankfurt/Main

Ansehnliche Weiterentwicklung in Schotten

19. März 2016

Einen Monat noch bleiben die Bergrennstrecken in Mitteleuropa verwaist. Aber mit einem Dreifachschlag wird der Bergrennsport die Fans und Aktiven am 23./24. April in unseren Breiten, in seinen Bann ziehen. Neben dem Rechbergrennen (EM) in Österreich und dem Bergrennen von Abreschviller in Ostfrankreich, läutet der MSC Rund um Schotten in fünf Wochen die Deutsche Bergrennsaison mit dem 13. ADAC Bergpreis Schottenring ein. Der aktuell 367 Mitglieder umfassende MSC Rund um Schotten ist also der erste Gastgeber für die Pilotinnen und Piloten der Deutschen Bergmeisterschaft, des KW Berg-Cup und einiger GLP-Serien im Jahr 2016. Durch das Stutzen der Berg DM auf nur noch eine einzige, gemeinsame Meisterschaft für Tourenwagen und Rennsportfahrzeuge und dadurch resultierend, einen einzigen Landesmeistertitel, steht das reine Tourenwagen-Bergrennen im Vogelsbergkreis in diesem Jahr ohne DM-Prädikat da. Hier offenbart sich bereits der erste große Nachteil, des vom DMSB verjüngten Bergreglements. Die Organisatoren um den MSC-Vorsitzenden Wolfgang Wagner-Sachs hoffen auf zahlreiche Rennteams, die vom 22. bis 24. April 2016 oberhalb der Rennstadt Schotten, im Ortsteil Rudingshain gastieren werden. Zahlreiche Neuerungen und  Aufwertungen sollen der Veranstaltung, und nicht zuletzt den Teilnehmern und Zuschauern zu Gute kommen. Mit den Einstellfahren (Nennung 60€) am Freitag ab 13 Uhr bietet der MSC Rund um Schotten den Teilnehmern des Bergrennens, nach der langen Winterpause eine optimale Möglichkeit sich wieder mit ihrem Renngerät vertraut zu machen und etwaige Änderungen der Technik oder Aerodynamik auf Herz und Nieren zu prüfen. Nach den Einstellfahrten starten am Samstag ab 9 Uhr die ersten offiziellen Trainingsfahrten auf der rund 3 Kilometer langen Strecke von Rudingshain über den Abschnitt Poppenstruth Richtung Götzen. Der erste Rennlauf beginnt am Sonntag ebenfalls um 9 Uhr. Einen großen Fortschritt wird es in der Infrastruktur und im Umfeld des Bergpreis geben. Wie „BiD“ bereits vor Wochen berichtete, ist das Dorfgemeinschaftshaus Rudingshain in der Ortsmitte neuer Mittelpunkt und Hauptquartier der Veranstaltung, wo bereits am Donnerstag die erste Dokumentenabnahme möglich sein wird. Weiter wurde an der Stellschaube Stromversorgung gedreht, die Webseite neu gestaltet und das bekannte Zeitnahme-Team Stoll verpflichte, das auch Live-Timing ermöglichen wird. Eine zusätzliche Bewirtung wird den Zuschauerplatz an der Kurzanbindung „Poppenstruht“ noch attraktiver machen und auch für die Pressevertreter wird es eigene Parkplätze geben. Mittlerweile sind die Ausschreibungs- und Nennunterlagen für die Aktiven unter www.schottenring.de greifbar und somit kann jeder seine Einschreibung frühzeitig auf den Weg bringen.

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