Teilnehmerrückgang im DMSB Berg-Team-Cup

1. Juni 2017

Seit dem 22. Mai 2017, dem  Anmeldeschluss im DMSB Berg-Team-Cup, stehen die Mannschaften die um den Titel fahren endgültig fest. Nur fünf Teams haben sich gefunden, und damit die Mindestvorgaben für eine Durchführung der Meisterschaft durch den DMSB gerade so erfüllt. Verzeichnete die „Deutsche-Berg-Mannschaftsmeisterschaft“ im Vorjahr, mit acht Teams noch einen Einschreiberekord, bricht das noch junge Prädikat im vierten Jahr des Bestehens leider kräftig ein. Dennoch wird ein spannender Saisonverlauf erwartet. Die ersten Zähler konnten erst nach dem Hill Race von Eschdorf vom DMSB zugeteilt werden, da das Auftaktrennen beim Bergpreis Schottenring nur den Tourenwagen-Piloten vorbehalten war und im Team-Cup ja mit Rennwagen gemischte Teams puntberechtigt sind. Die Top-Favoriten auf den Siegerpokal zum Jahresende ist das Titelverteidiger-Quartett „Powered by Wiebe“, in leicht geänderter Besetzung. Für den sporadisch fahrenden Deutschen Meister André Wiebe kehrt Bruder Björn zurück, und für den in der Meisterschule sitzenden Kevin Veit wurde der Homburger DM-Vierte des Vorjahres Kai Neu gewonnen. Sportwagen-Pilot Thomas Conrad und der Wuppertaler Renault-Fahrer Markus Goldbach sind weiter an Bord. Den „Meisterjägern“ sind erneut gute Chancen zu attestieren. Neben Armin und Silvia Ebenhöh und André Stelberg findet Frank Duscher wieder zurück ins Team und ersetzt Hanis Eller. In der Besetzung unverändert fahren die allesamt aus dem Slalomsport stammenden „Die Bergfreunde“, mit  Alexander Bärtl, Stefan Faulhaber, Michael Rauch und Alexander Wolk. Aus den „Eichenbühlern“ wurde jetzt das Team „MSC Erftal“, in der Besetzung Nils Abb, Holger Hovemann, Dominik Schlott und Stefan Winkler. Nur mehr ein Tourenwagen-Team schickt der MSC Osnabrück mit den Aktiven Markus Hülsmann, Frank Lohmann, Mario Ruwe und Tobias Stegmann, ins Rennen. „Fantastic Four“ und „French Connection“ verzichteten auf eine erneute Einschreibung.

Boxengeflüster 03/2017: Wussten Sie schon dass…?

11. März 2017

DASS die ADAC Saarland-Pfalz-Rallye vom ersten März-Wochenende ein Auftakt nach Maß für die Deutsche Rallye-Meisterschaft war und dabei im St. Wendeler Land zwei junge Männer aus bergrennbegeisterten Elternhäusern für Furore sorgten. Auf der Zielrampe freuten sich der amtierenden Meister Fabian Kreim (Sohn von Achim Kreim) im Fabia R5 von Skoda Auto Deutschland über den Sieg. Den dritten Platz erkämpfte sich René Mandel (Enkel von Berglegende Herbert Stenger) vom DSK Junior Rallye Team im Ford Fiesta R5. Das Mitfiebern von Mama Kristina Stenger-Winkler brachte Glück, denn der zum Abschluss einsetzende Regen spülte den Autocross-Europameister noch auf Rang drei nach vorne. Pech dagegen für Dominik Dinkel mit Co-Pilotin Christian Kohl, der Tochter des 1. KW Berg-Cup Vorsitzenden Uli Kohl, die auf falschen Reifen in ihrem Fabia R5 auf Rang fünf abrutschten. Weiter gaben Gino Kruhs zusammen mit seinem Pilot Torben Nebel ihr Debüt im Citroen DS3 R3T. Für den Saarländer stehen auch in diesem Jahr die Rallye DM und Masters-Läufe als Co-Pilot klar im Vordergrund. Dennoch plant Kruhs einige Bergrennen mit seinem Renault Megane Maxi im Südwestdeutschen Raum und im angrenzenden Frankreich. DASS am vergangenen Donnerstag auf der Kreisstraße A16 zwischen Mickhausen und Schwabmünchen, also auf der Strecke des Bergrennens,  bei einem Verkehrsunfall ein Busfahrer verletzt wurde. Nach Polizeiangaben  fuhr ein Lastzug, beladen mit Containern, bergab Richtung Mickhausen. In einer scharfen Rechtskurve brach der Anhänger auf der nassen und rutschigen Fahrbahn aus, schleuderte gegen die Leitplanke und prallte dann gegen einen entgegenkommenden Omnibus, der auf Leerfahrt unterwegs war. Der Buslenker musste leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kreisstraße wurde für einige Stunden komplett gesperrt und sogar ein Kranwagen muss  bei der Bergung der Fahrzeuge helfen. DASS der Gewinner des Classic-Berg-Cup von 2009, Andreas Herl aus Pirmasens, vor wenigen Tagen in den Vorstand des Homburger Automobilclubs gewählt wurde. Der Unternehmer und Schornsteinfegermeister, der zwischen 2002 und 2011 mit einem Ford Escort RS 2000 Bergrennen fuhr, übernahm das Amt des Referenten für Technik und Verkehr. DASS Paul Sieljes beim diesjährigen 50. Osnabrücker ADAC Bergrennen Anfang August, wohl der erste Niederländer sein wird, der bei einem Bergrennen in der Formel 3000-Klasse antritt. Der Mann aus Groningen hat sich für das Wochenende des 5. und 6. August beim italienischen Team CMS Racing Cars von Enrico Casalini eingemietet und wird einen Lola Judd V8 pilotieren. Besucher des letztjährigen Bergrennens in Borgloh kennen Paul Sieljes noch mit seinem Opel Speedster Turbo. Nach einer ersten Kontaktaufnahme von „Macher“ Bernd […]

Wagenpassabnahme vor Ort(h)

25. Februar 2017

Neben den bereits auf „Bergrennen in Deutschland“ bekannt gegebenen Terminen, die DMSB-Technik-Kommissar Christian Schleicher in den kommenden Wochen anbietet, wird auch die Firma Reifen Orth, Röntgenstr. 6, in 54516 Wittlich sich erneut dem Thema DMSB-Wagenpass annehmen. Am 11. März 2017 stellen die aktiven Bergrennfahrer Ralf und Patrick Orth ihre Geschäftsräume inklusive Werkstatt allen Motorsportlern aus den Bereichen Bergrennen, Slalom, Rallye und Rundstrecke zu ihrem „3. Wagenpass-Tag“ zur Verfügung. Sachverständige aus den Reihen des DMSB sind vor Ort(h) und kümmern sich um Wagenpasseintragungen, Verlängerungen oder Abnahmen. Auch Kraftfahrzeugpässe (KFP), für Rennfahrzeuge mit Straßenzulassung, werden bearbeitet. Als besonderen Service stehen auch eine Radlastwaage und ein Achsmessstand, zur Vermessungen und Einstellung der Fahrzeuge bereit. Um eine rechtzeitige Anmeldung unter der Telefonnummer 0151 / 44532360 wird gebeten.

Interview Ralf Kroll: Die Einführung der CM-Rennwagen ist weiter auf dem Vormarsch

26. Januar 2017

Nach dem enormen Interesse an unserem November-Artikel über die Zulassung der ersten CM-Fahrzeuge durch den DMSB, hat sich „Bergrennen in Deutschland“ vorgenommen an diesem interessanten Thema dran zu bleiben und führte kürzlich ein Interview mit dem Ziehvater dieser in Deutschland neuen Rennwagenkategorie Ralf Kroll. BiD: Deine Bemühungen für die „CM-Autos“ eine Zulassung am Deutschen Berg zu bekommen, waren jetzt schlussendlich von Erfolg gekrönt. Wie gingen die Verhandlungen vonstatten und wer hat Dich dabei unterstützt? Ralf Kroll: Begonnen hat es 2012, als ich mich mit dem damaligen DMSB Fachausschuss Berg über die CM Fahrzeuge unterhalten habe. Konkreter wurde es im Winter 2013 mit dem neu formierten Fachausschuss, die von den CM Fahrzeugen sehr angetan waren. Eine Unterstützung seitens des Fachausschusses wurde mir für das Vorhaben signalisiert. Im Sommer 2013 besuchte ich den EM Lauf von Mont Dore in Zentralfrankreich, alle CM Hersteller waren mit Ihren Fahrzeuge vertreten. Zuvor hatte ich mit dem Hersteller Silver-Car in Spanien Kontakt aufgenommen. Silver-Car hat für mich sehr viel Potential, das war schon damals mein Eindruck. Ich nutzte die Gelegenheit und schaute mir die Fahrzeuge von den verschiedenen Herstellern  näher an, und durfte auch mal im ein oder anderen CM probesitzen. Ich schaute dabei, ob es zu mir passen könnte und ein Wohlfühleffekt aufkommt. Im Frühjahr 2014 bekam ich die Möglichkeit, dass Meisterschaftsauto von Frankreich zu kaufen. Der Silver-Car S2 lief bis dahin nur fünf Rennen und hatte Vollausstattung. Die Gespräche mit dem Fachausschussvorsitzenden Marcus Malsch und Rüdiger Julius–Bernhart wurden intensiver, weil ich den S2 kaufen wollte. Im Juni 2014 habe ich den S2 beim französischen Silver-Car Händler abgeholt und nach Spanien ins Werk für einen Check gebracht. Im Vorfeld hatte ich schon den Technischen DMSB-Kommissar Christian Schleicher wegen eines Wagenpass kontaktiert, denn das Ibergrennen war als das erste Rennen mit dem S2 geplant. Dann gab es leichte Probleme, weil es für Deutschland noch kein nationales CM Reglement gab und ein paar Dinge nicht den DMSB Bedingungen bzw. Regularien entsprachen. BiD: Die Zulassung für den DMSB-Bereich zu bekommen, war dann doch komplizierter als gedacht? Ralf Kroll: Ich ging damals davon aus, da Silver-Car für den S2 eine nationale spanische und französische Homologation und ein Zertifikat für den Gitterrohrahmen hatte, dass es keine Probleme gibt. In Europa und Übersee, wurden Silver-Car Fahrzeuge seit 2006 verkauft und im nationalen  Motorsport ohne Zulassungsprobleme eingesetzt. Dem war dann leider nicht so, und es mussten mehrere Dinge abgeklärt und besprochen werden. […]

Gewichtsprobleme im Hochsommer

23. Januar 2017

Wie sich schon in der Vergangenheit gezeigt hat, sind die Örtlichkeiten beim Ibergrennen von Heiligenstadt geradezu prädestiniert für eine Wägung der Rennfahrzeuge durch die DMSB-Kommissare. Auf die Einhaltung der Gewichtslimits in den einzelnen Kategorien zu achten, ist am Iberg schon zu einer kleinen Tradition geworden. Auch im vergangen Juni bot das Gelände der Straßenmeisterei, direkt angrenzend an die Startgerade, ideale Voraussetzungen. Angeboten wurden am Trainingstag zwei freiwilligen Wägungen, bevor am Renntag die Sportkommissare die Fahrerinnen und Fahrer stichprobenartig mit ihren Rennwagen auf die DMSB-Waage baten. Hier wurden durch die DMSB-Offiziellen bereits auf den Tag genau sechs Monate vor dem Weihnachtsfest einige Gewichtsprobleme festgestellt, dies aber weniger bei den Aktiven selbst, sondern bei deren Rennfahrzeugen. Hierzu wurden zwischenzeitlich vom DMSB-Sportgericht die Urteile gesprochen. Mit nur ganzen 4 kg Untergewicht geriet Gruppe F-Pilot Ralf Orth ins Visier der Obrichkeit. Bei der freiwilligen Wägung am Vortag waren es noch 20 kg, die am oder im BMW 320 is  fehlten. Bei der Aufrüstung mit Zusatzgewichten machten die Orths jedoch einen Fehler, wobei das geringe Untergewicht zustande kam. Durch die Suspendierung von allen nationalen und internationalen Veranstaltungen bis Ende Oktober 2016, gingen dem Mann aus der Südeifel aussichtreiche Positionen im Berg- und Slalomsport verloren. Schlimmer erwischte es die Rennlady Sabine Röck. Nach Abzug entsprechender Toleranzen wurden am VW Golf Turbo der Allgäuerin ein Untergewicht von 33 kg festgestellt und an Ort und Stelle ein Wertungsausschluss verfügt. Wie sich später herausstellte hatte man beim Team Röck, bei den Umbauarbeiten im letzten Winter, nicht die Auswirkungen auf das Fahrzeuggewicht bedacht. Das ersetzten einen Schaltgetriebes durch eine sequentielles Getriebe und der Ausbau der Hebeanlage, fielen dann doch ins Gewicht. In Anbetracht des eklatanten Gewichtsunterschiedes wurde eine Sperre bis zum 31. Mai 2017 vom Sportgericht verhängt. Ebenfalls im Rahmen des Ibergrennens wurde der Südhesse Francesco D‘ Acri wegen eines fehlenden Katalysators am Elia-Sportwagen von der Wertung ausgeschlossen und bis zu Jahresende 2016 von allen nationalen und internationalen Veranstaltungen suspendiert. Der Betroffene hat sich vor Ort geäußert, dass er noch bis einen Tag vor der Veranstaltung an seinem Rennfahrzeug gearbeitet hat und er die Zeit nicht mehr hatte, den Katalysator einzubauen. Nach einer ersten Kontrolle, so D’Acri weiter, habe die Zeit zwischen dem 1. und 2. Lauf nicht ausgereicht um den Katalysator nachzurüsten.

Alle Jahre wieder – Termine für Wagenpassabnahmen

18. Januar 2017

Auch dieses Jahr bietet DMSB-Technikkommissar Christian Schleicher wieder einige Wagenpasstermine für Motorsportler der Disziplinen Bergrennen, Slalom und Rundstrecke an. Neben den üblichen Möglichkeiten im Rahmen diverser Veranstaltungen zur Deutschen Bergmeisterschaft (DBM), können sich Interessierte an folgenden Tagen und Orten bei Christian Schleicher einen Termin für die Abnahme von DMSB-Wagenpässen geben lassen: 04.03.2017 ab 10:00 Uhr bei Reuter Motorsport GmbH, Grünberger Str. 87, 35394 Gießen 11.03.2017 ab 10:00 Uhr bei Franz Koob, Tiefertswinkel 6, 64658 Fürth 18.03.2017 ab 10:30 Uhr bei Gebr. Joho GmbH & Co. KG, Im Altenschemel 12, 67435 Neustadt-Speyerdorf Bei folgenden DBM-Veranstaltungen wird Herr Schleicher, Stand heute, sicher anwesend sein und in diesem Rahmen ebenfalls Wagenpassabnahmen durchführen können: 28.-30.04.2017 – Bergrennen Schotten 09.-11.06.2017 – Glasbachrennen 23.-25.06.2017 – Ibergrennen 04.-06-08.2017 – Bergrennen Osnabrück Weitere Einsätze im Rahmen der DBM sind geplant aber noch nicht bestätigt. Diese werde ich zu gegebener Zeit bekannt geben. Abnahmen von DMSB-KFP sind in diesem Rahmen leider nicht möglich. Um eine rechtzeitige Anmeldung wird gebeten. Christian Schleicher Tel.: +49 (0)6224 148929 Mobil: +49 (0)160 3610024 Fax:  +49 (0)6224 148987          E-Mail: cschleicher69@gmail.com

Neue Technik-Regeln im Tourenwagenbereich

17. Januar 2017

Wie von der DMSB-Abteilung Technik Automobilsport bereits veröffentlicht, hat die FIA in den Gruppen N, A und R einen FT- Sicherheitstank ab 01.01.2017 zur Pflicht gemacht. Wegen der Kurzfristigkeit und teilweiser Lieferprobleme gilt im DMSB-Bereich für 2017 folgende Übergangsregelung: Bei allen DMSB-genehmigten Veranstaltungen in Deutschland gelten grundsätzlich die Regelungen zum Kraftstoffbehälter gemäß Anhang J 2016 bis zum 31.12.2017. Dies bedeutet, dass bis Ende 2017 weiterhin auch die serienmäßigen Kraftstoffbehälter zugelassen sind, falls in der betreffenden Serienausschreibung nichts anderes festlegt ist. Vorstehende DMSB-Regelung gilt grundsätzlich nicht für Serien mit dem Status International und nicht bei Wettbewerben mit FIA- Prädikat; hier gilt ab 01.01.2017 die Vorschrift aus dem Art. 253-14 bzw. 260-401-a1 im Anhang J 2017. Ab 2018 wird es in der Gruppe F nachfolgende Regelung hinsichtlich Heckspoiler im Art. 18 des Gruppe F Reglements geben: „Die Breite von nicht-serienmäßigen Heckspoilern darf maximal 80% der Karosseriebreite, gemessen an den hinteren Kotflügeln senkrecht über der Radmitte, betragen. Die Höhe des Heckspoilers darf den höchsten Punkt des Daches nicht überschreiten. Aerodynamische Hilfsmittel am Ende des Fahrzeugs dürfen nicht mehr als 40 cm nach hinten über den äußeren Rand der Karosserie hinausragen“.

Eigene Gruppe für GT-Fahrzeuge in der Berg DM

26. Dezember 2016

Zur Bergrennsaison 2017 greifen einige vom Fachausschuss Bergrennen und dem DMSB beschlossene Änderungen im Deutschen Bergreglement. Einer der Punkte betrifft die Gand-Tourismo Wagen, die jedoch die Zuschauer in der Deutschen Bergmeisterschaft bislang höchstens bei FiA-Pädikatsläufen zu Gesicht bekamen. Der FA Bergrennen beschließt hierzu, dass die Fahrzeuggruppen GT1, GT2, GT3, und R-GT (ohne Hubraumeinteilung) ab 2017 in einer separaten Wertungsgruppe innerhalb der Division 1 überführt werden, um somit analog der FiA vorzugehen und den drei Veranstaltern mit FiA-Prädikat (Glasbach, Osnabrück und Mickhausen) die Auswertung zu erleichtern. Mit den beiden FiA Hillclimb Masters-Veranstaltungen in Eschdorf 2014 und Ecce Home 2016 erfuhren die GT-Fahrzeuge europaweit eine Aufwertung, da es den Top-Piloten dieser Gruppe ermöglicht wurde um eine von drei Goldmedaillen zu fahren. In der Europa-Bergmeisterschaft ist die Gruppe der GT-Fahrzeuge ebenfalls ausgeschrieben und in der Kategorie 1 punktberechtigt.

Boxengeflüster 12/2016: Wussten Sie schon dass…?

23. Dezember 2016

DASS der Tiroler Herbert Stolz ein Comeback in der Deutschen Bergmeisterschaft für die Saison 2017 plant. Der Innsbrucker Routinier mit der DMSB-Fahrerlizenz, hat sein Geschäft für Hi-Fi und Unterhaltungselektronik in der Tiroler Landeshauptstadt kürzlich verkauft. Nach gesundheitlichen Problemen musste Stolz die Saison 2016 frühzeitig abbrechen, doch mit fortschreitender Genesung visiert der zweifache Deutsche Bergmeister eine volle Saison in der Berg DM an. Untersatz bleibt der babyblaue dp Porsche 935 II in der Gruppe E1. DASS der TracKing TT01 nun auch die Zulassung des Sports-Car-Club of America (SCCA) zur Rennteilnahme in den USA erhalten hat. Das Fahrzeug mit der Chassisnummer 01 überstand kürzlich die 8000 km lange Reise von Saint Benigne in Frankreich nach Reno in Nevada. Hier finden derzeit auch Testläufe auf der Rundstrecke statt. In der Rennserie des SCCA findet man typischerweise Rennsportwagen mit offenen Cockpits. TracKing hat somit den Sprung über den großen Teich geschafft und wird die Vielfalt und das Rennspektakel in der SCCA erhöhen. DASS das vor vier Jahren von der DMSB-Executive beschlossene Ende der Gruppe H im Rallyesport zum Jahresende 2016 unterlaufen werden könnte. Im Hintergrund werden Anstrengungen unternommen die Gruppe H im Rallyesport weiter am Leben zu halten. Zwischenzeitlich wurde der RSC-Rallye-Cup gegründet, der fristgemäß seinen Genehmigungsantrag beim DMSB einreichte, die aber im August zum erliegen kam. Jetzt haben die Gruppe H-Befürworter um den Coburger Patrick Mohr gegen den DMSB geklagt. Vor wenigen Tagen wurde die Klage in erster Instanz vom  Amtsgericht Frankfurt am Main abgelehnt. Nach Aussage der Kläger geht der Kampf „David gegen Goliath“ auf jeden Fall weiter. DASS die britische Bergrenn-Amazone Charlie Martin nach den Jahren 2015 und 2016 im Tatuus Formel Renault 2-Liter, erneut in der kommenden Saison in der französischen Bergmeisterschaft an den Start gehen wird. Nach der Einladung vom Team Faggioli in St. Ursanne und beim Bergrennen Gurnigel in diesem Jahr einen Norma Honda 2l-Sportwagen zu pilotieren, hat die charmante Britin Gefallen an den Sportprototypen gefunden. In der kommenden Saison 2017 wird Charlie etatmäßig eine Norma M20 Honda in der 2-Liter Klasse pilotieren, der vom Team Schatz Competition, der französischen Meistermannschaft um Nicolas Schatz, vorbereitet und eingesetzt wird.

Boxengeflüster 11/2016: Wussten Sie schon dass…?

5. Dezember 2016

DASS bei der Motor-Show-Luxemburg am Wochenende des 18.,19. und 20. November auf dem Messegelände Kirchberg zahlreiche Bergrennfahrzeuge zu bewundern waren. Dies waren der NSU TT von Walter Voigt, der BMW E30 Hartge von Thomas Ostermann, der VW Scirocco von Canio Marchione, der Tatuus Formel Renault von Daniel Donkels, der Subaru Impreza WRX STI von Nico Schilling, der Tatuus Formula Master von Roland Tromp und der Renault Clio von Ivana Becker-Huber. DASS der Italo-Luxemburger Canio Marchione, seines Zeichens neue Luxemburger Bergmeister der Tourenwagen, mit seinem ex-Hans Paulitsch VW Scirocco 16V in der kommenden Saison 2017 in die Klasse bis 2000 ccm aufsteigen wird. Das 1600er Triebwerk wird über den Winter gegen einen 2-Liter Motor aus dem Hause Minichberger getauscht. DASS der neue Berg-Europameister der Kategorie I, der 22-jährige Serbe Nikola Miljkovic zur Saison 2017 auf die Rundstrecke wechseln wird und somit seinen Titel nicht verteidigt. DASS FIA-Langstreckenweltmeister Timo Bernhard als neuer DMSB-Athletenvertreter ab sofort die Interessen der Kader und Nationalmannschaften innerhalb des Verbandes sowie im DOSB (Deutscher Olympischer Sport Bund) vertritt. Der Profirennfahrer vom Homburger Automobilclub wurde von den Bundeskaderathleten Mitte November im Rahmen eines Kadertrainings der dmsj (deutsche motor sport jugend) in der Landessportschule Hessen in Frankfurt einstimmig gewählt. DASS der Homburger „Allrounder“ Christian Bächle, der mit seinem Citroen DS3 R1 in diesem Jahr bei den Bergrennen Wolsfeld, Homburg und Unterfranken startete, sich Ende November einen lang gehegten Traum erfüllte. Zusammen mit Co-Pilotin Isabelle Brack startete Bächle bei der Rallye du Var, dem Endlauf der Französischen Rallyemeisterschaft, die im Hinterland des weltberühmten südfranzösischen Badeorts St. Tropez ausgetragen wird. Unter den rund 200 Teilnehmern belegten die Saarländer den 112. Platz und Rang 11 in der Klasse.

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