Der Berg ruft wieder! Das Bergrennen Mickhausen ist zurück

16. August 2019

Das Bergrennen Mickhausen ist zurück! Nach einjähriger Pause röhren heuer am ersten Oktober-Wochenende wieder die Motoren am legendären Mickhauser Berg. Veranstalter der Motorsport-Großveranstaltung ist erneut der Automobil Sport Club (ASC) Bobingen, der die Unterbrechung dazu genutzt hat, sein Orga-Team neu aufzustellen. Nach dem Rückzug von Organisationschef Günter Hetzer und seinem Stellvertreter Robert Andratzek hat diese Aufgabe ein „Dreigestirn“ übernommen. Neuer Orga-Leiter ist mit Hinrich Groeneveld ein ausgewiesener Rennsportfachmann mit langjähriger Erfahrung in der Organisation hochkarätiger Motorsportevents. Ihm zur Seite stehen ASC-Vorsitzender Michael Kanth und der aktive Rennfahrer und Berg-Cup-Sportleiter Wolfgang Glas aus dem nahen Scherstetten. Es ist das einzigartige Flair mit hautnahen Begegnungen im Fahrerlager, dem Klang der Motoren und dem Geruch von Benzin und Reifengummi, das die kleine Staudengemeinde Mickhausen alljährlich im Herbst zum Mekka für die Freunde des Motorsports macht. Am ersten Oktober-Wochenende ist es wieder soweit: beim Internationalen 38. ADAC-Bergrennen Mickhausen am 5. und 6. Oktober kämpfen die rund 180 erwarteten Fahrer in ihren PS-strotzenden Boliden im 2,2 Kilometer langen Kurvenlabyrinth von Münster hinauf nach Birkach wieder um Hundertstelsekunden. Die vom ASC Bobingen auf höchstem (Sicherheits-)Niveau organisierte Motorsportveranstaltung zählt seit Jahren zu den renommiertesten Bergrennen in ganz Europa. Bei der Neuauflage des 1964 erstmals durchgeführten Bergrennens wird nach den Regularien des Deutschen Motosportbundes (DMSB) der letzte Lauf der diesjährigen Deutschen und der Luxemburger Bergmeisterschaft ausgetragen. Neu im Rennprogramm ist heuer erstmals ein eigener E-Mobil-Cup für Elektro-Serienfahrzeuge, 15 Startplätze sind dafür reserviert. Wenn das Wetter mitspielt, dann werden am Rennwochenende bis zu 20.000 Zuschauer an der malerischen Rennstrecke im Herzen der Stauden erwartet. Sie bilden eine grandiose Kulisse für das mittlerweile größte Sportevent im Augsburger Land. Der neue Orga-Leiter Hinrich Groeneveld und das Heer der unermüdlichen ehrenamtlichen Helfer jedenfalls haben auch im Vorfeld der 38. Auflage des Bergrennens Mickhausen keine Mühen gescheut, den Zuschauern wieder packenden Motorsport „zum Anfassen“ zu bieten. Bei den Fahrern und ihren Teams, die aus ganz Deutschland und den angrenzenden europäischen Nachbarländern in den Stauden erwartet werden, genießt das Bergrennen Mickhausen einen hohen Stellenwert. Sprichwörtlich und in Fahrerkreisen weit gerühmt ist die Gastfreundschaft, die der großen internationalen Rennfahrerfamilie vor allem in Münster alljährlich entgegen schlägt. Der ganze Ort wird ein Wochenende lang zum Fahrerlager umfunktioniert, das auch den Zuschauern offen steht – „Hautkontakt“ mit Fahrern, Mechanikern und Rennfahrzeugen inklusive. Ihre Garagen, Hofeinfahrten und Scheunen überlassen die Münsterer bereitwillig dem Tross der Rennfahrer. Doch zurück an die Rennstrecke: Die Zuschauer können entlang der gesamten Strecke […]

Erfolgreiches Heimrennen für Patrick Rahn dank Helfer mit Herz

10. August 2019

Pünktlich zum Höhepunkt seiner ersten Saison in der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft, dem Heimspiel beim Osnabrücker ADAC Bergrennen, durfte Patrick Rahn und sein Team die eingeschobene Familienzeit beenden, denn am 23. Juli kam Töchterchen Lucie zur Welt, was ansich schon der größte Erfolg des Jahres bedeutet. Mutter und Kind sind wohlauf und somit bekam Patrick die „Freigabe“ wieder mit seinem Formel 3 Rennwagen ins Geschehen einzugreifen. In Borgloh, vor den Toren der Friedensstadt, traf das junge Team von der Lippe auf ein internationales Spitzenfeld, wie es in diesem Jahr noch bei keinem anderen Bergrennen in Europa zusammenfand. Die Trauben hingen diesmal also besonders hoch, doch um es vorweg zu nehmen, am Ende reichte es zu einem fantastischen 5. Platz in der Klasse und zu Rang 14 in der Gesamtwertung. „Da hier in der Borgloher Schweiz die „Creme de la Creme“ aus ganz Europa antrat bin ich stolz darauf drittschnellster Deutscher gewesen zu sein“. Einige Unwägbarkeiten waren aber dennoch im Spiel. Aber der Reihe nach. Am Samstag hieß es zu den Trainingsläufen die recht kurze aber sehr tückische Strecke kennenlernen. Respekt ist da von Nöten, denn die jährliche Unfallquote auf dieser Strecke ist hoch. Patrick tastete sich in den vier Durchgängen an die magische Minutengrenze heran, und knackte sie auch. Der Renntag begann mit Stress. „Das Auto war komplett fertig vorbereitet und wir wollten zum Vorstart. Beim starten des Dallara hat sich dann aber der Anlasser verabschiedet und wir versuchten das Fahrzeug anzuschieben, was aber aufgrund der extremen Verdichtung nicht gelang“, berichtet der Teamchef und Pilot in Personalunion. Der 1. Rennlauf fiel damit ins Wasser. Dank der sehr kompetenten und schnellen Hilfe von Mitkonkurrent Sascha Herz, konnte mit ein paar vorhandenen Ersatzteilen der Anlasser durch seine Profi-Erfahrung im Bereich der Formel 3 Technik wieder instandgesetzt werden. Gottlob wertete man diesmal nach den FIA-Regularien, wo die schnellsten zwei aus vier Zeiten in die Endwertung einfließen. Der 2. Rennlauf konnte somit kommen. „Hier gelang mir eine gute Zeit von 58,51 Sekunden. Das Auto lief klasse. Im 3. Rennlauf wollte ich nochmal nachlegen und war auf einem guten Weg. Mit den grünen Sektorenzeiten wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine 57er Zeit geworden. Leider habe ich aber die lange Rechtskurve am Maisfeld kurz vor der Einfahrt in den Wald zu schnell gefahren, sodass das Heck völlig unvorhergesehen ausbrach und ich mich gedrehte habe. Nur durch eine sofortige Vollbremsung konnte ich einen Einschlag in den sich nähernden […]

Alexander Hin reißt Uwe Langs Rekord hin

30. Juli 2019

Egal in welches Auto sich Alexander Hin setzt, er weiß alles aus seinen Rennern herauszuholen, was er auch beim 50.Hauenstein-Bergrennen in Hausen in der Rhön bewies. Er hat erst seit drei Monaten einen Osella PA 30 und fährt seitdem von Gesamtsieg zu Gesamtsieg und bricht dabei alle Streckenrekorde in Deutschland. Beim Jubiläumsrennen in der Hochrhön verbesserte er im ersten Rennlauf  vor mehreren Tausend Motorsportfans den Streckenrekord des fünfmaligen Siegers Uwe Lang um einige Zehntelsekunden. Im letzten Durchgang pulverisierte er auf der 4,2 Kilometer langen Strecke mit der Jopp-Kurve und der Jopp-Schikane  förmlich seine eigene Bestmarke auf jetzt geltende 1:38,77 Minuten. „Das war noch nicht die letzte Rille“, verriet der Elzacher Hausbau-Unternehmer nach seiner erst Auffahrt im Biosphärenreservat. Alexander Hin hat sich die Dienste des Equipements und des technischen Supports des Teams von Uwe Lang gesichert und beide Partner ergänzen sich kongenial und professionell. Uwe Langs Sohn Georg Lang mischte in seinem Formel 3-Renner aus dem Hause Weidler vorne mit. Georg Lang und andere Piloten haderten aber mit Rennleiter Klaus Höhn, weil er die Mittagspause relativ bald angesetzt hatte und die Piloten der Rennsportfahrzeuge den zweiten Lauf erst nach einem Schauer auf Regenreifen bestreiten mussten. So drehte Herbert Stolz verärgert ab und lud seinen Porsche 925 DP II unvermittelt auf und machte sich vorzeitig auf die heimreise. Am Ende belegte Georg Lang den Gesamtrang fünf, hinter Thomas Conrad (Dettenhausen), die weiteren Plätze auf dem Gesamtsiegerpodest (Foto unten) neben Alexander Hin errangen Vorjahressieger Mathieu Wolpert (2., Bad Herrenalb) und Christian Triebstein (3., Habichtswald). Auf dem Gesamtrang sechs platzierte sich Holger Hovemann in seinem 700 PS starken V8 Motor unter der Haube seines Opel Kadett. Der Kadett-Treter aus Buchen-Böddigheim markierte dabei einen neuen Tourenwagen-Streckenrekord von 1:46,90 Minuten. Im Feld der 180 Fahrer hatte der veranstaltende MSC Rhön elf Eisen im Feuer und die Jungs wie Johannes Wetzel aus Rüdenschwinden sichtlich ihren Spaß und mischten munter im Feld der Gleichmäßigkeitsfahrer (GLP) mit. Der Sieg unter allen GLP-Teilnehmern holte sich Axel Reß aus Wülfershausen, womit der Pokal in Unterfranken blieb. Der Deutsche Berg-Trophäenmeister der Jahr 1992 und 1993 strahlte nach seinem Schnapszahl-Auftritt, ist er doch 66 Jahr alt und fährt seit stolzen 44 Jahren im deutschen  Bergrennzirkus mit. Den Damenpokal in Hausen sicherte sich zum wiederholten Male die Golf –Fahrerin Sabine Röck (Leutkirch). Das Feld der 180 Fahrer aus dem In- und Ausland bot bildschöne Renner wie den Lancia Delta Integrale HF des Mainbernheimers Christian […]

1.Vorschau Homburg: Im Rennwagen mit 200 km/h hinauf nach Käshofen

7. Juli 2019

Die Saison der Bergrennen in Deutschland ist mit dem 46. Homburger ADAC Bergrennen vom 12.-14. Juli 2019 praktisch auf dem Höhepunkt angelangt. Nach den Läufen am hessischen Vogelsberg bei Schotten, dem Auslandsstart im luxemburgischen Eschdorf im Mai, dem Eifel-Klassiker von Wolsfeld an Pfingsten, dem auch zur Europameisterschaft zählenden Glasbachrennen in Thüringen und dem Ibergrennen vom letzten Juni-Wochenende im Eichsfeld, zieht es nun den Tross der PS-starken Bergsteiger samt „Schraubern“ und Familien, weiter in die Saarpfalz zur Traditionsveranstaltung auf der Käshofer Straße, zwischen der saarländischen Kreisstadt Homburg und dem westpfälzischen Dorf Käshofen, die Sickinger Höhe hinauf. Dazugesellen werden sich die Fahrerinnen und Fahrer aus der Luxemburger Bergmeisterschaft sowie Gaststarter aus Belgien, Frankreich, Österreich und der Schweiz, sodass das 150 Rennwagen zählende Feld international aufgewertet wird. Wie bei Bergrennen üblich, geht so ziemlich alles an den Start was vier Räder hat, außer Go-Karts, Renntrucks und der Formel 1. Die Vielfalt ist groß. Von 75 bis 750 PS  reicht die Leistungsspanne. Am Ablauf zum Einzelzeitfahren stehen Tourenwagen verschiedener Verbesserungsgrade, Rennsportwagen à la Le Mans und Monoposto-Rennwagen bis Formel 3 und 2. Auch die Old- und Youngtimer-Liebhaber kommen bei der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) auf ihre Kosten. Straffer Zeitplan mit Rahmenprogramm Schon ab dem kommenden Mittwoch werden die ersten Rennteams im Fahrerlager an der L 120 zwischen dem Homburger Schießhaus und dem Stumpfen Gipfel erwartet, um ihre Zelte und Renntransporter in Stellung zu bringen. Ab Freitag (12. Juli – 15 Uhr) ist die Käshofer Straße bis Sonntag 21 Uhr, für den Straßenverkehr voll gesperrt. Um diese Zeit beginnt auf der Fahrerlagerwiese bereits die Technische Abnahme der Rennfahrzeuge, bei freiem Eintritt für interessierte „Technikfreaks“. Jeweils drei komplette Durchgänge an beiden Tagen, werden die Zuschauer zu Gesicht bekommen. Am Samstag stehen von 8 Uhr 30 bis 18 Uhr die Trainings- und Qualifikationsläufe auf dem Programm. Für die Rennläufe um Siege in den Klassen und Gruppen und natürlich in der Gesamtwertung schaltet am Sonntag, ebenfalls bereits um 8 Uhr 30, beginnend mit den leistungsschwächeren Klassen, die Startampel auf Grün. Gegen 19 Uhr ist dann die Siegerehrung im Fahrerlagerfestzelt anberaumt, wo drei Tage lang auch für das leibliche Wohl gesorgt wird. Das Rahmenprogramm besteht aus der Band „Hot Docs“ die am Samstagabend ab 17 Uhr im Festzelt aufspielen wird. Zwischen den Trainings- und Rennläufen geht der 12-jährige Max Reis aus Ramstein, aktuell jüngstes HAC-Mitglied, auf die Strecke. Der Deutsche Meister im Kart-Sport und WM-Teilnehmer präsentiert zwischendurch seinen Rennkart auch am […]

Kevin Ferner von der FIA zum Observer der Berg-Europameisterschaft berufen

6. März 2019

Der Thüringer Kevin Ferner wurde, im Rahmen der Hill Climb Kommissionssitzung am 06. Februar in Paris, offiziell zum FIA Observer für die Berg Europameisterschaft berufen. Für den Heiligenstädter eine große und sehr positive Überraschung, denn damit hatte er nicht gerechnet. Kevin Ferner, der seit über 15 Jahren an den deutschen Bergrennstrecken als Rennleiter, Aktiver  und auch Insider unterwegs ist, schafft damit den Sprung in die internationale Bergrennszene. Neben seinem Heimrennen, dem ADAC-Ibergrennen, leitete er bereits das Glasbachrennen, das Bergrennen Osnabrück, das Rennsteig-Bergrennen, das Bergrennen Mickhausen und in diesem Jahr erstmalig den Bergpreis am Schottenring. Auch beim Kyffhäuser Bergrennen war er seiner Zeit in der Rennleitung tätig. Aber auch abseits der Bergrennen ist Kevin Ferner nicht müde. Neben seiner Aufgabe als Referent für die DMSB-Academy zur Aus- und Weiterbildung der Leiter der Streckensicherung und der Rennleiter für die Disziplin Bergrennen, wurde Ferner im Jahr 2014 vom DMSB in den Kreis der Streckenabnahmekommissare für Bergrennstrecken berufen. Seine umfangreichen Aktivitäten blieben der Weltmotorsporthoheit, der FIA, in Paris und Genf nicht verborgen und brachten ihm nun die Goldene FIA Lizenz ein. Was allerdings nicht heißt, dass er damit seinen Lebensunterhalt bestreitet. Diesen verdient Kevin Ferner als Projektmanager für internationale Projekte bei einem der weltweit führenden Wechselrichterhersteller in Kassel. „Der Motorsportclub Heilbad Heiligenstadt e.V. im ADAC ist stolz ein so aktives und emsiges Mitglied in seinen Reihen zu haben. Er verdient unseren größten Respekt und wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe alles Gute “, so der Vereinsvorsitzende Hermann Ludolph. Text: MC Heilbad Heiligenstadt

Novum eines DMSB-Lizenzlehrgangs Bergrennen bis Rennsportfahrzeuge

20. Februar 2019

Der Deutsche Motorsport Bund (DMSB) bietet zum Start in die neue Saison, zum ersten Mal einen Lizenzlehrgang für die Internationale DMSB-Lizenz Stufe D für Bergrennen an. Besagte Lizenz ist Grundvoraussetzung für Neueinsteiger die in der Bergmeisterschaft mit einem Rennsport-Fahrzeug (Formel E2-SS, Sportwagen E2-SC, Silhouette E2-SH) an den Start gehen möchten. Die Stufe „Int. D“ berechtigt das Führen von Rennsportfahrzeugen bis 2000 ccm Hubraum (z.B. bis Formel 3). Für die Teilnahme, beispielsweise am KW Berg-Cup National oder am NSU-Bergpokal, ist der Besitz einer gültigen Fahrerlizenz des DMSB oder eines anderen der FIA angeschlossenen nationalen Verbandes mindestens der Stufe National A ebenfalls erforderlich, das Mitmachen in der Internationalen Serie KW Berg-Cup setzt jedoch eine Internationale Lizenz der Stufe D oder höher voraus. Diesem Umstand geschuldet wird vom DMSB-Fachausschuss Bergrennen erstmals ein Lehrgang organisiert. Dieser findet am Freitag, den 26. April 2019 im Vorfeld des Auftaktes der Berg-Saison bei Bergpreis Schottenring statt. Diese Idee wird nun umgesetzt um den teilweise schweren Hürden für alle Berg-Neueinsteiger zu begegnen. Angesprochen sind Leute die sich zuvor noch nicht in einer anderen lizenzierten Motorsport-Spielart bewährt haben. In den Schulungsräumen des MSC Schotten bilden Lehrgangsleiter Kevin Ferner (zugleich Rennleiter am Schottenring) sowie die Referenten Christoph Schackmann und Rüdiger Kleinschmidt die Teilnehmer zunächst in der Theorie aus, bevor zum Abschluss eine 30-minütige schriftliche Prüfung abgelegt wird. Wer nach bestandener Prüfung das Erlernte sofort in die Praxis umsetzen möchte, sprich an der Rennveranstaltung teilnehmen möchte, kann dies gleich im Rahmen des „16. ADAC Bergpreis Schottenring“ am 27./28. April tun. In diesem Fall, leider nur Tourenwagen und E2-SH-Gruppen. Das geht allerdings nur dann, wenn der Betreffende seinen Lizenzantrag mit allem was dazu gehört im Vorfeld rechtzeitig an den DMSB gesendet hat. Interessenten an dieser tollen Möglichkeit können sich jederzeit gerne an den zuständigen DMSB-Koordinator Alexander Geier, der selbst bereits sporadisch bei Bergrennen teilgenommen hat, wenden (E-Mail ageier@dmsb.de oder Telefon 069 633 007 17) und für den Lehrgang anmelden. Zugelassen sind nur deutsche Teilnehmer bzw. Teilnehmer mit einem Wohnsitz in Deutschland. Wichtig: Teilnahmevoraussetzung für den Lizenzlehrgang ist der Nachweis eines mindestens eintägigen Fahrerlehrgangs oder Fahrsicherheitstrainings, der zu Beginn der Schulung vorgelegt werden muss. Anmeldeschluss für den DMSB-Lizenzlehrgang für eine Internationale Lizenz Stufe D für Bergrennen ist der 19. April 2019. Teilnehmer können sich ab sofort und mit der Anmeldung bis 1. April zum Frühbucherpreis von 150,– Euro (inkl. MwSt.) anmelden, danach ist der Standardpreis von 180,– Euro fällig. Download: Lizenzlehrgang Int. D Berg […]

Stand der Dinge bei den DMSB-Berg-Prädikaten 2019

3. Dezember 2018

Die Bergrenn-Saison 2018 war geprägt von besten Wetterbedingungen. Regentropfen störten nur ganz, ganz selten die Veranstaltungen der Deutschen Bergmeisterschaft 2018. Die DBM-Veranstalter haben in diesem Jahr erstmals ein Online-Nennsystem von TW-Sportsoft verwendet und waren alle damit zufrieden. Laut DMSB-Fachausschuss Berg möchten alle Renn-Organisatoren dieses Online-Tool auch in der kommenden Saison 2019 verwenden. Von Seiten des DMSB ist geplant, den Veranstaltern in Zukunft ebenfalls ein Online Nenn- und Verwaltungssystem anzubieten. In der Pipeline sind auch neue Logos für die DMSB-Berg-Prädikate, die zur Saison 2019 eingeführt werden sollen. Wie der FA Bergrennen in einem Kommunikee feststellte, hat Sascha Ressmann der neu eingesetzte Organisationsleiter beim Homburger Bergrennen seine Aufgaben sehr gut bewältigt und auch das Bergrennen Eichenbühl, als gelungene Debütveranstaltung des MSC Erftal bezeichnet. Lob gab es auch für die Organisatoren des Osnabrücker Bergrennens, die die Kritik aus dem Vorjahr angenommen hatten und eine ebenfalls glänzende Veranstaltung auf sportlich hohem Niveau ablieferten. Die DMSB-Berg-Prädikatesbestimmungen für 2019 wurden in geringem Umfang überarbeitet. Insbesondere wurde drauf geachtet, das Reglement zu vereinfachen und zu verschlanken. So wurden die Gruppe GT und jeweils die Hubraumklassen bis einschließlich 1600 ccm der Sportwagen- und Formelfahrzeuggruppen für die Punktvergabe in der Berg DM und im DMSB Berg-Cup gestrichen. Diese waren in den letzten Jahren eh verwaist. Diese Fahrzeuge sind aber weiter teilnahmeberechtigt, werden dann aber hochgestuft. Nachdem der DMSB Berg-Team-Cup in dieser Saison mangels Einschreibungen nicht durchgeführt werden konnte und auch im Vorjahr gerade so mit fünf Teams zustande kam, sieht es wohl um eine erneute Ausschreibung für 2019 düster aus. Die FA Bergrennen hat der DMSB-Geschäftsstelle geraten, das Team-Prädikat vorerst nicht mehr auszuschreiben. Apropos Gruppen und Klassen. Das Thema Performance-Klassen steht bei der FIA weiterhin auf der Agenda und befindet sich offensichtlich in den finalen Zügen. Aktuell sind fünf Klassen für die Fahrzeuge der EM-Division 1 vorgesehen sowie eine dazugehörige App zur Fahrzeugklassifizierung. Die Einführung in der Berg-Europameisterschaft soll spätestens in der Saison 2020 erfolgen. Auch der FA Bergrennen ist an einer Einführung der Performance-Klassen in Deutschland interessiert und wird die Entwicklungen verfolgen und gegebenenfalls nach einer ausreichenden Übergangszeit zur Anwendung bringen. Für das kommende Jahr planen die Organisatoren des AVON  GLPberg Cup ein engeres Zusammenrücken mit der Deutschen Bergmeisterschaft. Hierzu gab es bereits ein Meeting des Serienausschreibers mit dem DMSB. Die Verantwortlichen des AVON GLPberg Cups, darunter auch der ehemalige Wolsfeld-Rennleiter Günter Hoor, streben aktuell eine DMSB Serien-Genehmigung (Status National A) an, womit alle für den Bergrennsport zutreffenden […]

Vorstellung Deutsches Masters-Team 2018

30. September 2018

Armin Ebenhöh: Der zweifache Deutsche Bergmeister nimmt erstmals am FiA Hillclimb Masters teil und pilotierte seinen VW Scirocco 16V mit dem 1400 ccm Motor von Minichberger in der Kategorie E1. Der Niederbayer ist seit 2004 im Bergrennsport aktiv und ist als Geschäftsführer des Skoda Autohaus Weissdorn in Aufhausen bei Regensburg tätig. Der zweifache Sieger der Division I des KW Berg-Cup wurde als einer von vier Fahrern in die deutsche Mannschaft berufen, die um den Nations Cup konkurriert. Hans-Peter Eller: Ebenfalls vor seiner Premiere beim FiA Hillclimb Masters steht der Allgäuer „Hansi“ Eller. Mit dem immer noch in der Entwicklung steckenden VW Corrado 16V aus der 2 Liter-Klasse der Gruppe E1, konnte der Mitarbeiter bei Tuner Minichberger bereits auf Anhieb beste Platzierungen im KW Berg-Cup einfahren. Der Familienvater geht ebenfalls im Nations Cup an den Start. Markus Fink: Bein Berg DM-Finale in Eichenbühl konnte der erst 22-jährige Franke mit einem Klassensieg nach einmal einen großen Sprung in der Tabelle der Deutschen Bergmeisterschaft vollführen. Am Ende landet der „Schlacks“ sogar auf dem dritten Platz in der Deutschen Bergmeisterschaft und Rang zwei im KW Berg-Cup National Division I. Markus ist ebenfalls Neuling beim Masters im Citroen C2 VTS bis 1600 ccm. Alexander Hin: Seit über 25 Jahren in der „Schwarzwälder Häusle-Bauer“ aktiv im Bergrennensport und pilotierte vom Tourenwagen, über Sportwagen, bis zum Formel 3000 so ziemlich Fahrzeugtypen die am Berg zugelassen sind. Der Elzacher bekam eine Wild Card zugesprochen und wird erstmals beim Masters-Event dabei sein. Mit seinem ex-Allais Reynard 97D Judd Formel 3000 bildet er die Speerspitze der Deutschen Abordnung. Egidio Pisano: Der Italo-Schwabe aus Herrenberg bei Stuttgart war neben Manfred Schulte, bislang bei allen Masters-Veranstaltungen dabei und ist auch für die dritte Ausgabe in Gubbio nominiert. Ebenfalls von einem Minichberger VW-Triebwerk wird der rote VW Golf 16V befeuert. In der E1-Klasse bis 2000 ccm geht der KfZ-Spezialist an den Start. Als „Muttersprachler“ wird Pisano in Italien auch eine große Stütze für das deutsche Team sein. Auch er startet im Nations Cup. Manfred Schulte: Der Citroen-Manager ist ein Fan des Masters und plant für das zweite Oktober-Wochenende seine dritten Teilnahme beim „Race of Champions der Berge“. Mit seinem Citroen AX Kit Car, motorisiert von 1600 ccm Nemeth-Triebwerk, wird der Mann aus Werl in Nordrhein-Westfalen zur vierköpfigen Auswahl gehören, die für den Nations Cup gewertet werden. Vor zwei Jahren beim Masters in Ecce Homo (CZ) war Schulte sogar Klassensieger. Jörg Weidinger: Meistertitel im Deutschen Bergpokal, der Bergmeisterschaft, im […]

Termine 2019: Deutsche Bergmeisterschaft

27. September 2018

Relativ gefestigt, aber dennoch als vorläufig zu betrachten, sind die Termine der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft 2019, die zwischenzeitlich vom Deutschen Motorsport Bund (DMSB) über den Fachausschuss Berg bestätigt wurden. Durch das Pfingstwochenende, mit dem Traditionsdatum des Wolsfelder Bergrennens,  im kommenden Jahr drei Wochen später ist als in diesem, waren in diesem Korridor einige Absprachen unter den DM-Veranstaltern nötig. In der Summe, konnte die RSG Altensteiner-Oberland trotz den Gegebenheiten der Berg EM auf den Termin des Ibergrennens ausweichen, welches im Gegenzug wieder auf das angestammten Datum Ende Juni springen konnte. Alle anderen Termine verbleiben an gewohnter Stelle. Zusätzlich taucht das Bergrennen Mickhausen unter neuer Organisationsleitung wieder auf, sodass im DM-Kalender wieder 10 Veranstaltungen aufgeführt sind und der Bergpreis von Schotten aber als reines Tourenwagen-Bergrennen keinen vollen DM-Status besitzt. 26. – 28. April 2019 – Bergpreis Schottenring 04. – 05. Mai 2019 – Hill Race Eschdorf (Lux) 09. – 10. Juni 2019 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 15. – 16. Juni 2019 – ADAC Glasbachrennen 29. – 30. Juni 2019 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt 13. – 14. Juli 2019 – Hombuger ADAC Bergrennen 27. – 28. Juli 2019 – ADAC Hauenstein-Bergrennen 03. – 04. August 2019 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 07. – 08. September 2019 – AvD Bergrennen Eichenbühl 05. – 06. Oktober 2019 – ADAC Bergrennen Mickhausen

Anmeldung für das FiA Hillclimb Masters angelaufen

17. August 2018

Für die Piloten, die bei den diesjährigen FIA Hillclimb Masters im italienischen Gubbio vom 12. bis 14. Oktober 2018 teilnahmeberechtigt sind, beginnt am Freitag, den 17. August als erste konkrete Phase die Anmeldefrist. Wie bei den Auflagen von 2014 und 2016 ist die Einschreibung für sämtliche selektionierten Fahrer kostenlos. Für die Piloten besteht der erste Schritt zur Teilnahme am Masters-Rennen darin, ihre Anmeldung einzureichen. Die Anmeldefrist beginnt am Freitag, den 17. August und dauert bis am 19. September 2018 um Mitternacht. Weil die «Masters» eine Gelegenheit sind, diejenigen Fahrer zu feiern, welche in dieser Saison die Meisterschaft ihres Landes oder der FIA geprägt haben, ist die Einschreibung für alle kostenlos! Bereits anlässlich der beiden ersten Auflagen dieses Anlasses mussten die Teilnehmer kein Nenngeld bezahlen. Dies als Belohnung der Fahrer für ihre Qualifikation, ist doch die Zulassung zu den «Masters» von ihren Ergebnissen im Verlauf der Saison abhängig: Für eine «Eintrittskarte» muss man nämlich unter den 12 Ersten in der Europameisterschaft oder im Hillclimb Cup der FIA, unter den 5 Ersten einer Kategorie bzw. unter den 3 Ersten einer Gruppe in einer nationalen Meisterschaft oder unter den 3 Ersten einer Zonen-Meisterschaft klassiert sein. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt konnte die komplette Liste aller Fahrer, die mit einem Ticket für die «Masters» rechnen können, noch nicht erstellt werden. Die kommenden vier Wochen dürften für alle, die davon träumen, in Gubbio an den Start zu gehen, entscheidend sein, geht es doch als erste Hürde darum, ein dem Reglement der Hillclimb Masters der FIA entsprechendes Resultat für die Qualifikation zu erreichen. In gewisser Weise finden die «Masters» also bereits jetzt statt, manchmal gleichzeitig in mehreren europäischen Gegenden. Um einen flüssigen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen, wurde die maximale Anzahl Teilnehmer auf 160 beschränkt. Am Sonntag, den 14. Oktober sind drei Wertungsläufe vorgesehen, und das Rennen wird durch Livestreaming übertragen. Zwei Monate vor der dritten Austragung der FIA Hillclimb Masters kommt zwar noch keine Spannung auf, aber die Konkurrenten beginnen sich allmählich auf die Veranstaltung vorzubereiten. So wird der Hotelsektor des Austragungsorts Gubbio durch die Reservationsanfragen für die Teams bereits erheblich beansprucht. Es ist heute schon schwierig, im näheren Umkreis des Rennens für das Wochenende vom 12. bis 14. Oktober eine Unterkunft zu finden. Erfahrungsgemäß werden aber auch gebuchte Zimmer zurück gegeben, sodass man kurzfristig wieder Erfolg bei der Quartiersuche haben kann. Wer als DMSB-Lizenznehmer und Bergrennfahrer für Deutschland in Gubbio an den Start gehen möchte, sollte sich […]

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