Kein Bergrennen ohne Hygienekonzept

27. August 2020

Zu jeder Veranstaltung gehört auch im Motorsport jetzt ein Hygienekonzept. Viele Veranstalter und  auch der MSC Osnabrück macht sich für den Fall der Fälle schon Gedanken über eine sichere Durchführung ihres Bergrennens im Jahr 2021 unter Corona-Bedingungen. Auf der Rennstrecke ist Bergrennen natürlich ein kontaktloser Individualsport. Aber wie organisiert man z.B. die Dokumentenabnahme, ohne dass viele Menschen in kurzer Zeit in denselben kleinen Raum kommen müssen? Was passiert bei einem Covid-19-Verdachtsfall? Der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) betont die Verantwortung der Veranstalter bei der Verhinderung der Ausbreitung von Infektionen. Er macht ihnen aber auch Mut: „Motorsport 2020: Anders, aber es geht!“ In zwei Webinaren gingen Sven Stoppe und Horst Seidel vom DMSB-Academy-Beirat kürzlich auf die DMSB-Handlungsempfehlungen und auf konkrete Fragen der Veranstalter ein. Auch der Automobil-Weltverband FIA hat bereits umfassende Richtlinien veröffentlicht. Maßgeblich bleiben natürlich die jeweils aktuellen behördlichen Vorschriften vor Ort. Das oberste Ziel ist aber immer, enge persönliche Kontakte zwischen vielen verschiedenen Menschen zu vermeiden. Das geschieht z.B. durch feste Teams beim Streckenaufbau oder eine Fahrerbesprechung per Mail oder Video. Nicht zuletzt wird die Einhaltung des Hygienekonzepts durch einen eigens ernannten Hygienebeauftragten überwacht. DMSB-Infos zum Thema „Covid-19 und Motorsport“: https://www.dmsb.de/covid19/ FIA-Richtlinien: https://www.fia.com/fia-return-motor-sport-guidelines

Verlorenes Coronajahr – nicht für das Motorsport Team Rahn

13. August 2020

Normalerweise beginnt im Monat August eines jeden Jahres das letzte Drittel der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft. Wie das Heimspiel des Formula 3 Motorsport Team Patrick Rahn vom ersten Augustwochenende in Osnabrück, fiel in diesem Jahr gleich die komplette Meisterschaftsrunde der Bergrennen in Deutschland durch die Coronapandemie ins Wasser. Doch die Mannen mit und um Patrick Rahn machten aus der Not eine Tugend und verwirklichten seit dem Frühjahr einige interessante Projekte und Aktionen. Man nutzte die rennsportlose Zeit für so manch nette Spielerei, investierte aber auch in das Equipment und Merchandising um das gesamte Team für die Zukunft besser aufzustellen. Im vergangenen Frühjahr, als man noch auf ein paar Rennveranstaltungen hoffen dufte, tüftele das Team bereits an einem neuen Design für den Dallara-Rennwagen. Die angestammten Farben Weiss, Rot und Grün sollten wieder die Hautrolle spielen. Ganz wie bei den Großen, entstand am Computer ein virtueller Vorgeschmack ( https://youtu.be/jvIAXihb6jE ). Die dabei gewonnenen Daten fanden sogleich Verwendung im virtuellen Berg-Rennsport, der in diesem besonderen Jahr im Aufwind steht. Bereits bevor der Wagen in der Realität „ready to race“ war, konnte dieser virtuell heruntergeladen und für die italienische Spielesimulation Assetto Corsa verwendet werden. Dafür wurde auch eigens ein kurzes Präsentationsvideo online gestellt, was natürlich auch Patricks Sponsoren Fassi Group, Pavic-LKW, KfZ-Meise, Winkler und Com Cut zu Gute kam. Apropos virtueller Motorsport. Beim ersten virtuellen Ibergrennen von Heiligenstadt, das am Termin der abgesagten realen Veranstaltung online über die Bühne ging, war Patrick ebenfalls mit von der Partie. Viel Energie wurde zwischenzeitlich auch in den neu angeschafften Renntransporter, ein Sprinter mit Kofferaufbau gesteckt. Es wurde Teamkleidung und ein Zeltdach im neuen Design entworfen und realisiert. Durch die Gründung des PR-Merchandisings ist es nun möglich, das ganze Team vom Zelt bis zum Base-Cap aus erster Hand auszurüsten. Doch ohne der eigentlichen Bestimmung des Teams, den Rennsport auf Bergstrecken muss die Truppe 2020 auskommen, nachdem auch das letzte noch offene Rennen Anfang Juli abgesagt wurde. „Testen werden wir in jedem Fall noch“, tröstet sich Patrick Rahn. „Derzeit fertigen wir einen  gesonderten Schalldämpfer um auf der Bilster Berg-Rundstrecke fahren zu dürfen. Dies ist mit dem FIA F3 Schalldämpfer nicht möglich da der Dallara deutlich zu laut wäre. An einem Rennen im Ausland möchten wir aufgrund des gesundheitlichen Risikos nicht teilnehmen. Wir legen all unsere Hoffnungen in die Saison 2021.

Flexibilität gefragt: Hygienekonzepte im Motorsport am Berg

2. Juli 2020

Fahrer und Fans fiebern gleichermaßen darauf hin, dass die Motoren endlich starten. In gewissem Rahmen ist Motorsport bereits wieder möglich. Eines aber ist anders: Ebenso wie das Restaurant und das Kino braucht jetzt auch jedes Rennen ein Hygienekonzept. Wie viele Personen dürfen auf das Gelände gelassen werden? Wie hält man eine Fahrerbesprechung, wenn doch Menschenansammlungen in engen Räumen vermieden werden müssen? Was passiert bei einem Covid-19-Verdachtsfall? Die Rennveranstalter sind eigentlich Experten für Sicherheitskonzepte auf und an der Rennstrecke. Ihre Zauberwörter heißen etwa „Streckenposten“ oder „Sperrzone“. Jetzt müssen sie sich plötzlich Gedanken machen, wo sie Desinfektionsmittelspender aufstellen und ob Fotografen ins Fahrerlager dürfen. Die bewährten gelben und roten Flaggen nützen da wenig. Zuschauer sind ohnehin vorerst tabu. Wo fängt man an, wenn man ein Hygienekonzept entwickeln will? Glücklicherweise muss nicht jeder Veranstalter das Rad neu erfinden. Ob Freiwillige Feuerwehr oder Sportverein, sie alle stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Wer sich umschaut, entdeckt bereits viele Best-Practice-Beispiele. Zu den Besonderheiten im Motorsport haben sich ebenfalls schon andere Gedanken gemacht. Die FIA, der Automobil-Weltverband, gibt auf gleich 81 Seiten dem kleinen regionalen Slalom ebenso wie dem großen professionellen Rundstreckenrennen detaillierte Tipps, wie die Rückkehr zum Motorsport bewerkstelligt werden kann. Natürlich kommt es immer auf die Gegebenheiten vor Ort an, und an erster Stelle stehen die jeweiligen behördlichen Vorschriften. Aber Schilder mit Hinweisen auf die Abstandsregelung, eine größtenteils virtuell stattfindende Dokumentenabnahme oder der Verzicht auf die persönliche Pokalübergabe bei der Siegerehrung sind nur einige Beispiele von Maßnahmen, um die vorerst kein Rennen herumkommen wird. Auch der DMSB lässt die Veranstalter nicht allein. In zwei Webinaren erläuterte er seine auf der Website veröffentlichten Handlungsempfehlungen und umfangreichen weiteren Hilfestellungen und ging auf konkrete Fragen der Veranstalter ein. Schon beim ersten Webinar schalteten sich rund 80 Personen zu. DMSB-Pressesprecher Michael Kramp begrüßte als Referenten Sven Stoppe und Horst Seidel vom DMSB-Academy-Beirat, die auch ihre ersten Praxis-Erfahrungen mit Motorsportveranstaltungen unter Corona-Bedingungen weitergaben. Worauf also kommt es an? Frühzeitig das Gespräch mit den Genehmigungsbehörden suchen, mit dem medizinischen Team genau vereinbaren, wie bei einem Covid-19-Verdachtsfall vorgegangen werden soll, auch ungewöhnliche Lösungen in Betracht ziehen, um die einzelnen Bestandteile der Veranstaltung coronakonform zu gestalten  – und das alles unter der Ägide eines eigens benannten Hygienebeauftragten, der sämtliche Vorgaben nicht nur genau kennt, sondern auch vor Ort durchsetzt. Denn das beste Konzept nützt nichts, wenn es nicht konsequent befolgt wird. Sven Stoppe hat schon seine eigenen Erfahrungen gemacht: „Am ersten Tag hat es ganz gut funktioniert, […]

Vorläufige Termine 2021: Deutsche Automobil Bergmeisterschaft

14. Juni 2020

So früh wie in einem laufenden Jahr noch nie kristallisiert sich der Terminkalender der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft des Folgejahres heraus. Grund dafür ist die anhaltende Coronakrise. Nach den unvermeidlichen Absagen für die Saison 2020, haben die meisten Veranstalter bereits ihre Veranstaltungen für das kommende Jahr 2021 terminiert. Ob und wie jedoch die Bergrennen dann wieder anlaufen können, steht allerdings noch in den Sternen. Von den Organisatoren der Rennen von Glasbach und Mickhausen gibt es aktuell noch keine offizielle Verlautbarung zu diesem Thema. 23. April 2021 – Einstellfahrten Bergpreis Schotten 24./25. April 2021 – ADAC Bergpreis Schottenring (rein Tourenwagen) 01./02. Mai 2021 – Hillrace Eschdorf (LUX) 23./24. Mai 2021 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 12./13. Juni (?) – ADAC Glasbachrennen 26./27. Juni 2021 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt 10./11. Juli 2021 – Homburger ADAC Bergrennen 31.07.-01. August 2021 – ADAC Hauenstein Bergrennen 07./08. August 2021 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 11./12. September 2021 – AvD Bergrennen Eichenbühl 02./03. Oktober 2021 (?) – ADAC Bergrennen Mickhausen

Coronapause auf Käshofer Straße und Holzweg – Bergrennen Homburg und Iberg auf 2021 verschoben

19. April 2020

Eine nie dagewesene Welle an Veranstaltungsabsagen rollt weiter durch die Republik. Nun haben sich zwei weitere Clubs zu Wort gemeldet und sehen sich außer Stande ihre Bergrennen etatmäßig auszurichten. Das seit 1974 ununterbrochen stattfindende Homburger ADAC Bergrennen, kommt in diesem Sommer nicht zustande. „Wir haben lange gehofft, doch jetzt ist die Zeit gekommen, unser beliebtes Rennsportereignis 2020 abzusagen“, erklärt Organisationsleiter Sascha Ressmann vom veranstaltenden Homburger Automobilclub. „Die durch die Corona-Pandemie erforderlichen Einschränkungen machen eine für alle Beteiligten gefahrlose und unbeschwerte Austragung des Bergrennens Mitte Juli nicht möglich. Dazu kommt, dass nicht abzusehen ist, ob unsere Teilnehmer und Gäste aus ganz Deutschland, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Österreich und der Schweiz überhaupt zu uns kommen könnten. Die Absage trifft uns hart aber nicht unvorbereitet, ist aber in der aktuellen Lage die richtige Entscheidung.“ Vom 10.-12. Juli 2020 sollte in der Saarpfalz zwischen dem saarländischen Homburg und dem westpfälzischen Käshofen die 47. Ausgabe des Bergrennens stattfinden. Doch der Wertungslauf zur Deutschen und Luxemburger Bergmeisterschaft, zum KW Berg-Cup und weiteren Prädikaten wird seine Tore frühestens Mitte Juli 2021 wieder öffnen. „Eine Verschiebung unserer reinen Outdoor-Veranstaltung in den Herbst ist keine Option, da wir für einen erfolgreichen Ablauf auch auf ein ordentliches Sommerwetter angewiesen sind. Des Weiteren befindet sich ja das Veranstaltungsgelände mitten im Wald, wir müssten im Herbst mit Laubfall rechnen sodass die Rennstrecke und Zuschauerwege rutschig werden. Wir bündeln nun unsere Kräfte und werden zeitig mit den Vorbereitungen für das Jahr 2021 beginnen“. Langstreckenweltmeister und Le Mans-Sieger Timo Bernhard, von Kindesbeinen an Mitglied des Homburger Automobilclubs, steht auch weiterhin hinter seinem Heimrennen. „Wichtig ist, dass es das Rennen in 2021 wieder gibt. Wenn es mir irgend möglich ist, bin ich am Start“. Der vom Profisport zurückgetretene Porsche-Werksfahrer und GT-Masters Team-Eigner hatte seine Teilnahme am diesjährigen Bergrennen bereits frühzeitig zugesichert und plante erstmals am Karlsberg mit dem „dicken“ Porsche GT3-R aus der GT-Masters Saison 2018 zu fahren. Dazu visierte er eine Teilnahme innerhalb des deutschen Teams beim FiA Hill Climb Masters in Portugal an, dass mittlerweile ebenfalls um ein Jahr verschoben wurde. Auf Grund der Thüringer Verordnung zur Verlängerung und Änderung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 18. April 2020 musste nur auch der MC Heilbad Heiligenstadt, sein ADAC Ibergrennen 2020 absagen. Das 25. Int. ADAC Ibergrennen findet nun am 26. und 27. Juni 2021 statt. „Es ist nicht so als hätten wir alles versucht“, sagt Organisationsleiter Sascha Herz. „Ans […]

Der Nächste bitte – kein Hauenstein-Bergrennen 2020

17. April 2020

Nun musste auch der MSC Rhön, mit seinem ADAC Hauenstein-Bergrennen der aktuellen Lage, mit dem von der Bundesregierung ausgesprochenen Verbot von Großveranstaltungen bis mindestens Ende August diesen Jahres, Tribut zollen. Seit 1970 ist es dem MSC Rhön jedes Jahr gelungen, sein beliebtes Bergrennen zu veranstalten. „Leider ist es uns auch aufgrund der jüngst getroffenen Entscheidung der Bundesregierung im Zusammenhang der COVID-19 Pandemie nicht mehr möglich, das Hauenstein Bergrennen vom 24.-26. Juli 2020 durchzuführen“, verlautete es Abend des 16. April über die Kanäle. „Wir hoffen natürlich dass sich die aktuelle Lage bald verbessert, und würden uns riesig freuen, Euch alle wieder zum 51. Hauenstein Bergrennen 2021 gesund und munter begrüßen zu dürfen“, so die Worte der Organisationsleitung. Weitere Absagen von Läufen zur Deutschen Automobil Bergmeisterschaft die sich in besagtem Zeitkorridor befinden, werden für die nächsten Tage erwartet. Somit verbleiben rechnerisch lediglich die Bergrennen in Eichenbühl und St. Agatha im September, wobei das letztgenannte Rennen in Oberösterreich sicherlich anderen Kriterien unterliegt, sowie das ADAC Bergrennen Mickhausen Anfang Oktober.

Positives Signal: DMSB beginnt mit Kalenderplanungen für zweite Jahreshälfte

1. April 2020

Niemand kann derzeit absehen, wie sich die Corona-Pandemie in den nächsten Wochen und Monaten auf das öffentliche Leben in Deutschland auswirken wird. Dennoch versucht der DMSB, eine Perspektive für die Zeit nach dem Verbot öffentlicher Veranstaltungen zu entwickeln. „Vom Motorsport hängen in Deutschland Tausende von Arbeitsplätzen ab”, weiß DMSB-Präsidiumsmitglied Dr. Gerd Ennser. „Fahrer, Teams, Mechaniker, Ingenieure, Rennstreckenbetreiber – überall herrscht derzeit große Unsicherheit. Um möglichst schnell nach dem Ende der völlig berechtigten staatlichen Verbote wieder startklar zu sein, haben wir nun einen Stufenplan entwickelt, den wir regelmäßig prüfen und immer wieder an die aktuellen Gegebenheiten anpassen.” Konkret wird ab Anfang April ein Online-Portal eröffnet, dass die Planung von Prädikatsveranstaltungen – also zum Beispiel die 38 Deutschen Meisterschaften vom Rallyesport bis zum Motocross – für die Zeit nach dem 1. Juni vorsieht. Über den Veranstalterzugang von mein.dmsb.de können Termine und Ersatztermine für Prädikatsveranstaltungen benannt und mit Planungen anderer Veranstalter abgeglichen werden. So sieht der ausrichtende Club, der möglicherweise eine Veranstaltung von Anfang Mai in die zweite Jahreshälfte verschieben muss, welches Datum in seiner Disziplin noch frei ist und ob andere Veranstalter möglicherweise den gleichen Termin belegen wollen. „Wenn wir dann irgendwann wieder mit Motorsport beginnen können, dann werden sich Hunderte von Veranstaltungen auf viel weniger Wochenenden verteilen müssen”, so Dr. Ennser. „Wir wollen den veranstaltenden Clubs über unser Portal mein.dmsb.de die Möglichkeit geben, Engpässe zu vermeiden. Dabei sind wir natürlich nicht naiv: Auch wir wissen nicht, ob der 1. Juni nicht viel zu optimistisch gewählt ist. Aber untätig abzuwarten und erst mit Planungen zu beginnen, wenn tatsächlich feststeht, wann es weitergeht, wäre fahrlässig. Wir sehen uns da in der Verantwortung gegenüber den aktiven Sportlern und der gesamten Motorsportbranche.” Daher sollen die Kalenderplanungen regelmäßig überprüft werden. Mit zweimonatigem Vorlauf wird zunächst für den 1. Juni als Stichtag geplant. Anfang Mai wird die Gesamtsituation vom Präsidium des DMSB neu bewertet und der Re-Start der Saison gegebenenfalls auf den 1. Juli – oder noch später – verschoben. Dr. Gerd Ennser: „Dieser Stufenplan ist natürlich nicht ideal, aber er gibt allen Beteiligten ein wenig mehr Planungssicherheit. Natürlich entscheiden nicht wir, wann die ersten Rennen wieder stattfinden können, dafür sind die Behörden zuständig. Aber wir entscheiden, wie gewissenhaft und professionell der DMSB und alle Beteiligten sich auf diesen Tag vorbereiten. Sicher ist: Es wird auch nach der Corona-Pandemie Auto- und Motorradveranstaltungen geben, und für diesen Tag wollen wir für den deutschen Motorsport die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen.”

DMSB Bergmeister-Ehrung 2020 wieder im Südwesten

28. Februar 2020

Der Homburger Automobilclub richtet die Ehrung der DMSB Berg-Prädikate 2020 aus, dies ist eines der Ergebnisse der DMSB Berg-Veranstaltertagung vom 8. Februar in Frankfurt. Der Veranstalter des Homburger ADAC Bergrennens hat sich bereiterklärt den festlichen Rahmen seiner Jahresabschlussfeier mit den Meistern und Platzierten der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft und der beiden DMSB Berg-Cups zu teilen. Eingeladen sind zudem Delegationen aller Berg DM-Rennveranstalter der Saison 2020. Schauplatz der Feierlichkeiten wird das Dorfgemeinschaftshaus der westpfälzischen Gemeinde Käshofen sein, bekanntlich der Zielort des hiesigen Bergrennens. Der Termin, Samstag 23. Januar 2021 steht seit wenigen Tagen fest. Die HAC-Verantwortlichen machen sich bereits die ersten Gedanken über das Programm an diesem Abend. Neben ein bis zwei Showblöcken, kommt es zudem zur Ehrung der lokalen Clubmeister und verdienter Mitglieder. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Stellplätze für Wohnmobile sind ebenfalls vorhanden.

Lizenzlehrgang zur Int. D-Lizenz für Bergrennen – Achtung Tourenwagenfahrer!

6. Februar 2020

Der Deutsche Motorsport Bund (DMSB) bietet am 7. März 2020 zum zweiten Mal einen Lizenzlehrgang für die „Internationale Lizenz Stufe D für Bergrennen“ an. Da die Deutsche Automobil Bergmeisterschaft dieses Jahr zwei Mal im Ausland (Eschdorf in Luxemburg und St. Agatha in Österreich) unterwegs ist gibt es zu beachten, dass die Nat. A Lizenz wegen des Status National A Plus/NSAFP in der Division 1 (Tourenwagen) nicht mehr ausreichend ist. Von allen Teilnehmern, auch aus dem Tourenwagenlager, wird nun eine Int. D Lizenz gefordert. Auf diese neue Situation möchte DMSB Automobilsport Koordinator Alexander Geier nochmals hinweisen. In den Räumlichkeiten der DMSB-Geschäftsstelle in Frankfurt am Main bilden Lehrgangsleiter Kevin Ferner und Technik-Referent Rüdiger Kleinschmidt die Teilnehmer zunächst in der Theorie aus, bevor zum Abschluss eine 30-minütige schriftliche Prüfung abgelegt wird. Zugelassen sind nur deutsche Teilnehmer bzw. Teilnehmer mit einem Wohnsitz in Deutschland. Teilnahmevoraussetzung für den Lizenzlehrgang ist der Nachweis eines mindestens eintägigen Fahrerlehrgangs oder Fahrsicherheitstrainings, der zu Beginn der Schulung vorgelegt werden muss. Anmeldeschluss für den DMSB-Lizenzlehrgang „Internationale Lizenz Stufe D für Bergrennen“ ist der 3. März 2020. Teilnehmer können sich mit der Anmeldung bis zum 21. Februar zum Frühbucherpreis von 200 € (inkl. MwSt.) anmelden, danach ist der Standardpreis von 225 € zu entrichten. Für Rückfragen steht DMSB-Koordinator Alexander Geier (E-Mail ageier@dmsb.de bzw. Telefon 069/633007-17) gerne zur Verfügung. Link zur Online-Anmeldung: https://www.dmsb-sport.de/Lizenzlehrgang_Int_D_Bergrennen_11661/

DBM-Meisterfeier diesmal in Bitburg

28. Dezember 2019

Die Ehrung der Meister und Platzierten der DMSB Berg-Prädikate 2019 fand diesmal im Rahmen der Jahresabschlussfeier des EMSB Bitburg statt. Der Veranstalter des Wolsfelder ADAC Bergrennens hatte am 21. Dezember in das Hotel Eifel-Stern am Stadtrand von Bitburg geladen. Seit einigen Jahren propagiert der Fachausschuss Bergrennen des DMSB unter finanzieller Beteiligung alle Veranstaltervereine aus der Deutschen Bergmeisterschaft, diese offizielle Ehrung in der Meisterschaft und den beiden DMSB Berg-Cups, da es eine DMSB Meister-Gala, wie in früheren Zeiten nicht mehr gibt. Leider fehlten doch viele der geladenen Platzierten, teils sogar ohne Absage, was auch Gastgeber und DMSB-Funktionär Christoph Schackmann unumwunden ansprach. Die Gäste aus Nah und Fern erlebten einen unterhaltsamen Abend inklusive Bauchredner-Show und einem üppigen Buffet. Höhepunkt des Abends war die Pokalübergabe durch den Fachausschussvorsitzenden Marcus Malsch und Schackmann. Als einzig Anwesender Rennsportwagenpilot bekam Alexander Hin die Trophäe für den Gewinn des Berg-Cup. Hins Pendant bei den Tourenwagen Patrick Orth stand anschließend zusammen mit dem Berg-Cup-Dritten Björn Wiebe und dem vierten Stefan Faulhaber im Blickpunkt. Meister und Vize-Meister, Hansi Eller und Rüdiger Zahn, konnten in der DM-Wertung zum Abschluss geehrte werden. Auch clubintern wurden an diesem Abend die erfolgreichsten Motorsportler des EMSC-Bitburg ausgezeichnet. Die Bergmeisterschaft gewann hier der ehemalige Rennleiter von Wolsfeld und heute GPLberg-Aktive Günter Hoor.

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