Boxengeflüster 08/2020: Wussten Sie schon dass…?

7. Oktober 2020

DASS der langjährige KW Berg-Cup Aktive Christian Dümler in der Corona-Pandemie nicht untätig sein wollte und zwischenzeitlich den Spass am Oldtimer-Rennsport auf der Rundstrecke für sich entdeckt hat. Am letzten September-Wochenende starte der Steigerwälder in der HRA-Serie auf dem Sachsenring im AvD Historic Race Cup und wurde gleich dritter im Feld der 27 historischen Formel Ford 2000, Formel 3 und Sports 2000. Mittlerweile kann er einen Swift D B2 Ford Sports 2000, Baujahr 1985, sein eigen nennen mit dem er letztes Jahr bereits am legendären Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring teilnehmen durfte. Der weiße 2-Liter Gruppe E1-Berg-Cup Golf ist ebenfalls noch in Christians Besitz. Die Freizeit nach den vielen ausgefallenen Rennwochenenden widmete er seinem zweiten großen Hobby, dem Designen und Lackieren von Helmen für den Motorsport. Mittlerweile mit neuem Helmdesign unterwegs sind Andy Heindrichs, Ralph Paulick, Kai Lanig, Stefan Faulhaber und natürlich Christian selbst. DASS sich ab dem kommenden Jahr die Qualität des Internets beim Int. Osnabrücker Bergrennen deutlich verbessern soll. Der Staatssekretär im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium Stefan Muhle und die stellvertretende Landrätin Christiane Rottmann haben sich diesem Thema bereits längere Zeit angenommen und stehen hierzu mit dem MSC Osnabrück in intensivem Kontakt. Jetzt trafen sie sich mit weiteren Experten, um eine verbindliche Lösung für das Int. Osnabrücker Bergrennen 2021 zu schaffen sowie dem weiteren Ziel, baldmöglichst eine dauerhafte Versorgung des Veranstaltungsbereiches und damit auch des Ortsteils Uphöfen mit schnellem Internet zu gewährleisten.  Anlässlich des Treffens am „Uphöfener Berg“ erhielten Organisationsleiter Bernd Stegmann und Rennsekretär Michael Lippke von Dirk Ebrecht, Vodafone Deutschland, die Zusage, dass das Unternehmen im kommenden Jahr einen MRT – Funkmasten aufstellen wird, um die Internetanbindung über Vodafone sowohl mit 4G|LTE als auch mit dem nagelneuen und extrem schnellen Standard 5G zu gewährleisten. Hiervon profitieren zunächst einmal alle Smartphone- und Tablet- Benutzer mit Vodafone Vertrag bzw. sogenannte GIGA-Cubes von Vodafone, die WLAN über eine Mobilfunkverbindung bereitstellen. Um das Angebot auch den Kunden anderer Mobilfunkanbieter zugänglich zu machen, konnte als weiterer Partner die Firma SYSCON, die nach Darstellung des Geschäftsführenden Gesellschafters Sören Korf u.a. darauf spezialisiert ist, WLAN-Komponenten in größeren Outdoorbereichen zur Verfügung zu stellen, gewonnen werden. SYSCON plant, an disponierten Stellen entsprechende WLAN-Komponenten aufzubauen, die sich über einen GIGA-Cube von Vodafone mit dem Vodafone Mobilfunknetz verbinden. Dadurch würden auch andere Mobilfunk-Kunden in den Genuss von schnellem Internet kommen. Es werden somit Hotspots zur Verfügung gestellt und die Besucher können sich dann in einem vom Veranstalter bekanntzugebenden WLAN-Netz […]

Prölsdorfs rasanter Golf-Treter – Christian Dümler sorgte am Berg für Furore

13. Januar 2017

Christian Dümler ist ein ruhiger Zeitgenosse, doch wenn er sich in seinen VW Golf II setzt und Gas gibt, dann legt er jede Zurückhaltung ab und wird zum Draufgänger und Golf-Treter, der mit bis zu 200 Sachen die Wälder-Bergstrecken hochjagt. Im Jahr 2016 legte es die beste Saison seiner bisherigen Laufbahn hin und sorgte in der Deutschen Automobil-Bergrennmeisterschaft für Furore. Denn in seinem schneeweißen Golf fuhr er einige Pokale heraus und erkämpfte sich in der Tourenwagen-Königsklasse Gruppe H (bis 2000 Kubikzentimeter) reihenweise Spitzenplatzierungen. „Der Motorsport ist mein Leben“, sagt der Rennfahrer, dem der Motorsport durch seinen Vater Thomas Dümler in die Wiege gelegt worden war. Thomas Dümler war einst im Slalom- und Bergrennen aktiv und der Sohnemann erlebte den Motorsport von Kindesbeinen an hautnah. Als Zwölfjähriger bestritt Christian Dümler sein erstes Rennen im Jugend-Kart und von 2003 bis 2010 feierte er in großen Rennkarts einige Erfolge. Im Jahr 2011 schlug er das Kapitel Bergrennsport auf und wechselte mit einem VW Golf in den Bergrennsport. Erst mischet er bei Berg-Slaloms und Gleichmäßigkeitsprüfungen, wo die Leistungen der Autos weniger wichtig waren und sich der finanzielle Aufwand in Grenzen hielt. Zwei Jahre später baute sich der 34-Jährige einen neuen und besseren Golf auf, mit er sich rasch in der Automobil-Bergrennmeisterschaft akklimatisierte. Mit dem vorherigen Renner gibt mittlerweile Martin Schug aus dem anderen Rauhenebracher Ortsteil Fürnbach auf den deutschen Bergstrecken Gas. Schon in seiner ersten DM-Saison setzte er eine Duftmarke als Zweiter der Rookie-Wertung im KW Berg-Cup und fortan mischte er in der Kategorie der Achtventilerwertung unerschrocken mit. Er machte sich einen Namen in der nationalen Bergrennszene und schloss sich dem AMC Kitzingen an, der inzwischen ein Fahrer-Sextett am Berg als Feuer im Eisen hat, nachdem sich auch Martin Schug dem Club mit den beiden ehemaligen Deutschen Meistern Norbert Handa und Klaus Hoffmann anschloss. „Die größten Fortschritte habe ich gemacht als wir vor der Saison 2015 ein neues Fahrwerk eingebaut haben“, findet Christian Dümler. Danach lag der Golf viel besser auf der Straße, ließ höhere Kurvengeschwindigkeiten zu und ermöglichte Dümler als Endkonsequenz weit schnellere Laufzeiten auf den Strecken in Deutschland und mehreren Nachbarstaaten. Der junge Vater deutete schon 2015 sein Potenzial an und blies zum Angriff auf die Achtventiler-Spitzenposition in seiner Zwei-Liter-Klasse. Mit 215 PS unter der Haube hat der Prölsdorfer zwar einen Leistungsnachteil gegenüber vielen Konkurrenten, bewegen sich die 16-Ventiler-Agregate doch zwischen 280 und 300 PS. Christian Dümler konnte den Nachteil zunehmend kompensieren […]