Boxengeflüster 03/2019: Wussten Sie schon dass…?

14. März 2019

DASS sich Tammy Schönborn, 16jährige Tochter der bergrennerfahrenen Eltern Rainer und Andrea Schönborn, als eine von nur drei Deutschen Mädchen für das Finale der „FiA Girls on Track – Karting Challenge“ am zweiten März-Wochenende in Le Mans qualifizierte. Insgesamt 1.200 Girls aus acht europäischen Ländern, im Alter zwischen 13 und 18 Jahren nahmen an den Ausscheidungsläufen teil. Zuvor wurden die deutschen Teilnehmerinnen von Jutta Kleinschmidt, die 2001 als erste Frau die traditionsreiche Wüsten-Rallye Dakar gewann, gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Motorsport Jugend (dmsj) gesichtet. In Le Mans hat es Tammy unter die neun besten Mädchen Europas geschafft. Leider ist sie im letzten Lauf dann doch noch ausgeschieden, denn nur sechs Finalistinnen von 1.200 Girls bekommen ein weiteres Sponsoring. Dennoch Hut ab, vor dieser tollen Leistung! DASS auch Rainer Schönborn in diesem Jahr wieder bei Bergrennen am Start sein wird. Die „Übergangszeit“ mit dem roten BMW 318 Ti Gruppe G neigt sich dem Ende zu, denn der Löffelscheider Reifen-Händler und Feuerwehrmann, hat nach seinem kapitalen Überschlag beim Osnabrücker Bergrennen 2016, nun seinen rot-schwarzen VW Golf 1 16V der Gruppe E1 wieder neu aufgebaut. Weder Kosten noch Mühen wurden gescheut. Das Projekt ist bereits weit fortgeschritten und ein erster Test unter Rennbedingungen ist für das Himmelfahrtswochenende bei der Ransel-Classic in Lorch am Rhein geplant. Zur „Bergrenn-Familie“ stoßen möchte man dann zum Wolsfelder Bergrennen am Pfingstwochenende. DASS auch in der kommenden Saison der Luxemburger David Hauser nicht an den Berg zurückkehren wird. Sein Team Racing Experience wird in 2019 mit einem brandneuen Norma M30 LMP3 im Michelin Le Mans Cup an den Start gehen. Team Chef Christian Hauser freut sich, Charlie Martin im Team begrüßen zu dürfen. Die ehemalige Bergpilotin in der französischen Meisterschaft, wird sich das Cockpit mit David und Gary Hauser teilen! Die Hauser-Family freut sich auf diesen nächsten Schritt in der Teamgeschichte und auf den Saisonstart! Zum ersten Mal wird das Team Racing Experience am 17. März mit dem Norma M30 auf der ehemaligen Grand-Prix Strecke von Paul-Ricard in Südfrankreich testen, bevor es einen Monat später an gleicher Stelle das Renndebüt geben wird. DASS die Britin Charlie Martin kürzlich ihr Ziel bekannt gab, als erster Transgender-Fahrer bei den 24 Stunden von Le Mans teilnehmen zu wollen. Dies erklärte Martin in einem Interview mit dem französischen Motorsport-Magazin AUTO hebdo. Sie möchte die Vielfalt im Motorsport verbessern und für die Rechte von LGBT-Menschen kämpfen. Der Traum der Briten läuft, in den Michelin […]

Boxengeflüster 02/2019: Wussten Sie schon dass…?

26. Februar 2019

DASS die Firma Seitz KG Pumentechnik aus Rutesheim bei Stuttgart, für die Saison 2019 zum dritten Mal in Folge die „race and fun Challenge“ zur Belebung der 2-Liter Formel-Rennwagenklasse, ausgeschrieben wird. Unter dem Motto „first fun – second win“, erhält der jeweilige Zweitplatzierte eines jeden Berg DM-Laufs, ein Preisgeld von 333€. Franz Seitz möchte mit seiner ungewöhnlichen Idee, weiter den Formel-Rennsport am Berg fördern. Diesmal ist die Teilnahme an der Challenge jedoch den Mitgliedern der IG Rennsportfahrzeuge vorbehalten. Da Franz Seitz im vergangen Jahr seine geplanten Rennteilnahmen mit dem 3 Liter-Reynard-Volvo aus geschäftlichen Gründen (im heißen und trockenen Sommer 2018 war die Nachfrage nach Pumpen sehr groß) absagen musste, wurden erst am Ende des Jahres die Geldpreise ausgeschüttet. So erhielten Frank Debruyne und Christian Triebstein jeweils, mit um einen Euro aufgerundete 1.000€. Mathieu Wolpert und Georg Lang wurden mit jeweils 500€ bedacht. Einen neuen Anlauf wird Franz Seitz mit seinem Reynard beim Hillrace in Eschdorf nehmen, zuvor ist noch ein Test auf einer französischen Rundstrecke geplant. DASS der neapolitanische Gentleman Driver Piero Nappi sich auf eine neue Herausforderung in der Italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) freut, obwohl er seine Karriere bereits im Jahr 2006 offiziell für beendet erklärte. Der 63-Jährige, der zu seinem ersten internationalen Renneinsatz 1977 beim Sportwagen WM-Lauf in Mugello kam, startet am Berg wieder für seinen Heimatclub Scuderia Vesuvio, wo er zu den Gründungsmitgliedern zählt. In den 1980er und 90er Jahren fuhr Nappi Rennen in der legendären Formel 2-Europameisterschaft und auch bei den 24h von Le Mans. Da der Rennsportvirus immer noch in Nappis Körper sein Unwesen treibt, wird er am 14. April in Kalabrien beim Bergrennen Luzzi – Sambucina in die Saison starten. In der Königsklasse der E2-SC Zweisitzer bis 3000 ccm Hubraum, wird Piero einen Osella PA 30 mit LRM-Motor pilotieren, der auf einem Judd-Motorblock basiert. Dazu kommen die neusten Aerodynamik-Updates aus dem Osella-Werk, sowie Reifen von AVON. DASS auf die Drehzahljunkies in der bevorstehenden Saison wieder ein genussvolles Höhrerlebnis  wartet. Sliver Car-Importeur Ralf Kroll arbeitet aktuell mit Hochdruck daran im Silver Car S2 G EVO den neuen Suzuki GSX r 1000 L7 Motor einzusetzen. Hier einige Eckdaten des Motors: Hubraum 999ccm, Leistung ca. 202 PS bei 13.200U/min, maximale Drehzahl 14.500 U/min, Drehmoment 118nM bei 10.800U/min. Somit werden dem Neckar-Odenwälder im neuen Einsatzfahrzeug 1000 U/min mehr Drehzahl als in 2018 zur Verfügung stehen. DASS die YouTube-Videoaufrufe des Norwegers Vidar Jodahl rekordverdächtig durch die Decke schossen. Als der […]

Boxengeflüster 01/2019: Wussten Sie schon dass…?

29. Januar 2019

DASS die Citroen-Enthusiasten Manfred und Benedikt Schulte kürzlich ein neues Teammitglied begrüßen durften. Der junge Mann hört auf den Namen Paul, ist 52 cm groß und wiegt 3400 Gramm. Vater Benne und Großvater Manfred können es kaum erwarten endlich Hilfe in der Werkstatt zu bekommen. Dennoch wird in der kommenden Saison nur der AX Kit Car mit Manfred Schulte zum Einsatz am Berg kommen. Benedikt wird im Herbst 2019 seine Meisterprüfung in Arnsberg ablegen. Die ersten beiden Teile hat er bereits erfolgreich absolviert. Auch bei seinem E1-Tourenwagen gibt es Fortschritte. Nachdem die Moser Brüder das Fahrwerk auf 15 Zoll umgebaut haben erwarten man für Februar das neue Sequentielle Drexler Getriebe. Der neue 16V  Motor von Tuner Nemeth wird im Mai fertiggestellt sein. Dazu lassen die beiden bei Uli Sieker eine Auspuffanlage anfertigen und haben dazu einen Dummy-Motor eingebaut. An diesem Wochenende haben sich die Hamburger Jungs um Norbert Vornholt angesagt und bringen die ersten neuen Carbonteile mit. Gegen Saisonende dieses Jahres sind die ersten Rennteilnahmen zu Testzwecken vorgesehen. DASS auch Manfred Schulte von Motorenbauer Ewald Nemeth eine Motorneuntwicklung bekommt, die kurz vor der Fertigstellung steht. Nach dem unglücklichen Ausscheiden beim FiA Hillclimb Masters in Italien strebt der Werler erneut ein Jahr mit international hochwertigen Bergrennen an, darunter auch fünf Läufe zum KW Berg-Cup. Mit seinem Citroen AX 1600 Kit Car möchte er in Abreschviller (L), Eschdorf (L), Ecce Homo (CZ), Trento-Bondone (I), Osnabrück, Oberhallau (CH), Turckheim (F), St. Agatha (A) und Mickhausen, jagt auf den jeweiligen Klassensieg in der Gruppe E1 bis 1600 ccm machen. Unterstützt wird er dabei von MOTUL, EUROREPAR Car Service, TOTAL, LOSTERS Car Shop, Autohaus Stahl, K & M Automobile und dem Autohaus Nett. DASS der Italiener Roberto Ragazzi in der kommenden Saison die Challenge-Version des Ferrari 488 Supersportwagens in der Italienischen Bergmeisterschaft 2019 pilotieren wird. Der Ferrari 488 Challenge verfügt über einen 3900-cm²-Doppelturbo-V8-Motor mit einer maximalen Leistung von 670 PS bei 8000 U/min und wird vom Team Superchallenge eingesetzt. Neben dem FiA-Hillclimb Masters-Teilnehmer von 2018 wird das Team aus Padua in der CIVM 2019 auch für Stefano Artuso ein Ferrari 458-Modell eingesetzt. DASS im Rahmen der Luxemburger „Soirée du Sport Automobile 2018“ vom 19. Januar, einige interessante Neuigkeiten zu erfahren waren. So plant Henri Turk sein Comeback in der Luxemburger Bergmeisterschaft mit einem Formel BMW-Rennwagen. Mit Unterstützung von Formel-Ford-Teamchef-Ikone Albert Hamper vom Eifelland Racingteam wurde der Wagen neu aufgebaut. Guy Demuth plant mit dem Norma M20 […]

Boxengeflüster 12/2018: Wussten Sie schon dass…?

30. Dezember 2018

DASS der deutsche „CM-Pionier“ Ralf Kroll, seit 2017 offizieller Importeur des spanischen Rennwagenbauers SilverCar, kürzlich seinen Händlerbereich für die flinken Renngeräte mit Motorradmotoren vergrößerte. Ab sofort ist der Odenwälder auch SilverCar-Händler für die Schweiz und Belgien. Somit ist Kroll nun in 5 Länder (Deutschland, Österreich, Luxemburg, Schweiz und Belgien), Ansprechpartner und Händler für SilverCar Produkte. DASS im Bad Liebensteiner Ortsteil Steinbach, dem Ausgangspunkt des ADAC Glasbachrennens, seit wenigen Tagen ein Wasserrad Strom für die Straßenlaternen produziert. Initiator des Projekts ist der  Steinbacher Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des DMSB-Fachbereichs Bergrennen Marcus Malsch (CDU). Als sogenanntes „Leader-Projekt“ hat Bad Liebenstein für das Wasserrad rund 78.000 Euro Fördergelder vom Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung erhalten. Die Stromkosten für die rund 250 Straßenleuchten im Ortsteil beziffert der Bürgermeister Michael Brodführer (CDU) auf 25.000 Euro im Jahr. Mit den derzeitigen Wassermengen der Grumbach reiche die Energie für etwa 80 Laternen. Das Wasserrad mit einer Leistung von 2,5 bis 4,5 kW treibt einen Generator an. Nachts fließt der erzeugte Strom direkt in die Straßenbeleuchtung, unterstützt von den 30 kW-Stromspeichern. Diese werden tagsüber aufgefüllt, der restliche Strom wird ins Netz eingespeist. Die Anlage befindet sich in der Alten Bahnhofstraße gegenüber dem NSU-Fahrerlager. DASS Timo Bernhard ab sofort zum Stiftungsrat der ADAC Stiftung Sport gehört. Der zweifache Langstreckenweltmeister und zweimalige Le Mans-Sieger wurde durch das ADAC Präsidium zum neuen Ratsmitglied ernannt. Mit dem Mann vom Homburger Automobilclub gewinnt der Stiftungsrat ein absolutes Multitalent des deutschen Rennsports. Neben den großen Erfolgen im GT- und Langstreckensport sammelte der Saarpfälzer in seiner Karriere auch Erfahrung im Formel-Fahrzeug und siegte bei Rallye-Veranstaltungen und Bergrennen. Bernhard wird im Stiftungsrat zusammen mit ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk, der den Vorsitz inne hat, dessen Stellvertreter Dieter Seibert sowie der zweifachen Rallye-Weltmeisterin Isolde Holderied und DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck zusammen arbeiten. Er übernimmt den Platz des ehemaligen Formel-1- und DTM-Piloten Ralf Schumacher (43), der sich in den vergangenen vier Jahren in der Stiftung engagierte und auf eigenen Wunsch ausscheidet. Des Weiteren stehen die Chancen nicht schlecht, dass Bernhard erneut als Lokalmatador beim Homburger Bergrennen Mitte Juli 2019 an den Start geht, denn das ADAC GT Masters ist da in der Sommerpause. DASS der memotec-Gründer Ulli Mesch sich zum Beginn des neuen Jahres aus dem aktiven Berufsleben zurück zieht und die Geschäfte an seinen Sohn Thomas Mesch übergibt. Ulrich Mesch blicke auf 46 ausgefüllte Jahre voller Engagement und Leidenschaft in verschiedenen Berufen rund um das Kraftfahrzeug und den Motorsport zurück […]

Boxengeflüster 11/2018: Wussten Sie schon dass…?

24. November 2018

DASS der mittlerweile 67-jährige Andrés Vilariño kürzlich seine Karriere als aktiver Rennfahrer beendete. Der Spanier gewann in den 1980er und 90er Jahren vier Mal den Titel in der Berg- Europameisterschaft und auch vier Mal die Spanische Bergmeisterschaft und war die letzten Jahre mit einem Norma M20 V8 bei Bergrennen auf der Iberischen Halbinsel unterwegs. Nach 50 Jahren erfolgreicher Rennkarriere hat sich Andrés Vilariño entschieden, in den Ruhestand zu gehen. Nun wird er seinen Tochter Ángela Vilariño bei Bergrennen und Sohn Ander Vilariño, der 2007 den EBM-Titel gewann und heute in europäischen NASCAR-Meisterschaft aktiv ist, in der Welt des Motorsports zur Seite stehen. DASS kürzlich der Klapperstorch der Vorstandschaft des Homburger Automobilclubs einen Besuch abstattete und den neue Organisationsleiter des Homburger ADAC Bergrennens, Sascha Ressmann zum Vater machte. Mit Partnerin Carina Hemmer, die als Schatzmeisterin des Clubs und Kassiererin beim Bergrennen bekannt ist, sind die beiden nun stolze Eltern des kleinen Nick, der am 15. November 2018 um 20 Uhr 52 das Licht der Welt erblickte. Der Stammhalter wog bei der Geburt 3570 Gramm und maß 52 cm. Herzlichen Glückwunsch! DASS das Team Racing Experience der Luxemburger Familie Hauser vor kurzem auch den letzte, von ursprünglich drei Dallara GP2-Rennwagen verkauft hat.  Der Rennwagen ging zwischenzeitlich  per Containerschiff in die USA, in die Gegend von Las Vegas. Der Bolide bescherte David Hauser am Berg und Gary Hauser auf der Rundstrecke sehr viele unvergessliche Momente. DASS die Interessengemeinschaft Rennsportfahrzeuge im Deutschen Bergrennsport zuletzt einen neuen Vorsitzenden wählte. Der Mann an der Spitze heißt nun Stephan Collisi. Der Sportwagenpilot aus Bayern, löst somit Uwe Kaufel ab, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt aufgeben musste. DASS der junge Franzose Fabien Bourgeon in dieser Saison in der CM-Gruppe mit seiner TracKing-Eigenkonstruktion ungeschlagen blieb und alle Rekorde der Kategorie brach. Neben seinen Einsätzen in der Französischen Bergmeisterschaft und ein paar Rennen im Ausland, lief parallel die Weichenstellung für die Zukunft. Aktuell befindet sich Bourgeon in der Entwicklungsphase für einen  neuen Open-Sportwagen für die Gruppen E2-SC und CN. Dies ist ein neues Kapitel, in der Firmengeschichte. In diesen Tagen endet die fünfjährige Entwicklung der TracKing CM-Modelle und die gesamte Manpower wird nun in den neuen E2-SC Sportwagen gesteckt, der zu 100% von Bourgeon konzipiert und konstruiert wird. „Ziel ist es, ein innovatives, modernes und aggressives Auto zu bauen, das einen Cosworth V8-Motor für mich bietet „, sagt Fabien. Der Prototyp soll zum Saisonstart 2019 einsatzbereit sein.

Boxengeflüster 10/2018 „Masters-Spezial“: Wussten Sie schon dass…?

26. Oktober 2018

DASS der Luxemburger Leon Linden, nach eigenen Angaben, beim FIA Hillclimb Masters letztmals an einem Bergrennen teilnahm und seine Motorsportkarriere  mit diesem wundervollen Anlass beendete. Der 80jährige gelernte Automechaniker war seit 1968 aktiver Renn- und Rallyefahrer. Rund 700 Starts absolvierte der Pettinger allein bei Bergrennen. Mit seinem Dallara Formel 3-Rennwagen gelang ihm unter anderem 2006 die Luxemburger Bergmeisterschaft. Bei der Team und Fahrervorstellung auf der Piazza Grande in Gubbio ging erst ein Raunen und dann ein riesen Applaus durch das Publikum, als der Sprecher Alter und Fahrzeug des ältesten Teilnehmers des diesjährigen Masters verkündete. Es war wohl einer der schönsten Momente in Leo´s  50jähriger Zeit im Motorsport. DASS der Luxemburger Patrick Weber, den Viele als versierten Experten und langjährigen Streckensprecher beim Hillrace in Eschdorf kennen, auch beim FIA Hillclimb Masters in Italien im Einsatz war. Mit seiner Sprachgewandtheit  informierte er die Fans an der Strecke in den Sprachen Deutsche, Englisch und Französisch, sodass der einheimische Sprecher fast „arbeitslos“ war. Auch moderierte Weber mit seinem italienischen Kollegen am Samstagabend die Parade und Presentationszerimonie in mitten der Altstadt von Gubbio. Allerdings waren die Reportagen an der Strecke nicht immer so ganz verständlich, da die an der Strecke verteilten Lautsprecher per Funk angesteuert wurden und den beiden Sprechern nur ein Sprechfunkgerät als Mikrophon zur Verfügung stand. DASS der Deutsche Bergmeister Armin Ebenhöh in Gubbio sein vorerst letztes Bergrennen fuhr. Der Niederbayer war seit 2004 bei fast jedem Berg DM und KW Berg-Cup-Lauf am Start und möchte zumindest in 2019 eine Entspannungspause vom Rennsport einlegen und sich etwas mehr Ruhe gönnen. Zuvor hatte der Geschäftsführer bei Skoda Auto Weissdorn aber noch einen Auftritt bei der ADAC 3-Städte-Rallye, dem Saisonabschluss der Deutschen Rallyemeisterschaft. Im Vorprogramm der Super Special-Stage, das mitten in Straubing vor der Joseph-von-Fraunhofer-Halle stattfand absolvierte Armin Ebenhöh mit seinem VW Scirocco 16V Demofahrten und wurde live im Interview präsentiert. Der ebenfalls aus dem KW Berg-Cup bekannte Christian Auer fungierte im ex-Fritz-Köhler BMW M3 E36 als Taxifahrer. DASS Italien, als Gastgeber des Masters mit 38 Startern die Größte Abordnung in Gubbio stellte, erstaunlicherweise gefolgt von den Britten mit 16 Fahrerinnen und Fahrern und den Franzosen mit 13 Aktiven. Selbst die Polen reisten noch mit 11 Teilnehmern an. Die kleinste Gruppe, mit dem neuen KW Berg-Cup Gesamtsieger Thomas Strasser und Altmeister Felix Pailer stellte übrigens der österreichische Verband, der zeitgleich mit dem Masters seinen letzten Berg-Meisterschaftslauf beim italienischen Bergrennen von Cividale (Friaul) durchführte und so […]

Boxengeflüster 09/2018: Wussten Sie schon dass…?

3. Oktober 2018

DASS am 6. und 7. Oktober der KW Berg-Cup Pilot Thomas Ostermann bei den,  vom ADAC Saarland veranstalteten 9. Oldtimertage „Rund um den Linslerhof“ (nähe Saarlouis),  zwei ehemalige Peugeot Werkswagen bei Demofahrten bewegen wird. Die Klassiker aus der Sammlung von Ludwig Biewen sind Einzelstücke und werden selten gezeigt und noch weniger bewegt. Es kommen zum Einsatz der Peugeot 505, das Siegerauto der Tour de Europe 1981, damals gefahren von Holger Bohne und Peter Diekmann. Außerdem ein seltener Talbot Samba Gruppe B von Gilbert Casanova. Weitere Einsätze mit Thomas Ostermann sind in Planung. Außerdem wird der frühere NSU-Bergpokal-Fahrer Carsten Daube mit seinem NSU TT VIP-Gäste chauffieren. DASS die FiA in Paris die Wild Card-Anträge von den Berg-Cup’ lern Erwin Buck (VW Scirocco) und Thomas Ostermann (BMW E30 Hartge), der bereits 2014 in Eschdorf und 2016 in Ecce Homo zum Deutschen Team gehörte, beim diesjährigen Hillclimb Masters in Gubbio, negativ beschieden haben. Ostermann wird sich aber dennoch auf über 1.100 km lange Reise machen, um wenigstens als Zuschauer dabei zu sein. DASS der Col de la Faucille im französischen Jura-Gebirge unweit der Schweizer Grenze bei Genf am 23. September Schauplatz des „Montée des Legendes“ war. Vor einer gewaltigen Zuschauermenge fanden Showfahrten auf einer 6,4 km langen Bergstrecke statt, auf der vor 46 Jahren letztmals ein Bergrennen stattfand. Weltbekannte Größen des Renn- und Rallyesports sowie einige Asse des Bergrennens in legendären Fahrzeugen, folgten der Einladung. Aus dem erlesenen Starterfeld ragten Romain Dumas, Nicolas Prost, Ari Vatanen, Guy Frequelin, Romain Grosjean und Sebastien Loeb heraus. Aber auch die Creme de la Creme des Bergrennsport zeigte sich bei herrlichem Spätsommerwetter auf einer schönsten Bergstraßen Europas, mit Sebastien Petit, Reto Meisel, Bruno Ianniello (der Grosjean einen seiner Lancia Delta S4 unter den Hintern klemmte), Jean-Marie Almeras, Simone Faggioli, Diego De Gasperi, Fabien Bouduban, Pierre Courroye und, und, und. 41 extravagante Autos, wie die Pikes Peak-Fahrzeuge Peugeot 208 T16 und Norma M20 SF und, und, und waren zu sehen. DASS der Schweizer Reto Meisel, inspiriert durch den großartigen Auftritt des Plasa BMW 320 Judd V8, mit Jörg Weidinger beim diesjährigen Goodwood Festival of Speed und den anvisierten Start beim FIA Hillclimb Masters in Gubbio, seinen Mercedes 190 Evo II Judd V8 über den kommenden Winter restaurieren und für Showevents reaktivieren möchte. Dies kündigte der Aargauer in einem Interview beim „Montée des Legendes“ an. Der schon legendäre Rennwagen wurde von Meisel zwischen 2006 und 2013 pilotiert und schenkte […]

Boxengeflüster 08/2018: Wussten Sie schon dass…?

5. September 2018

DASS das Revival des ehemaligen Bergpreis Schwäbische Alb in Neuffen in diesem Jahr über 7.000 Zuschauer verfolgten. Am Sonntag den 02. September 2018 trafen sich in der pittoresken Altstadt von Neuffen 75 Fahrer historischer Rennfahrzeuge. In drei Fahrerlagern, die im Ortskern verteilt waren, wurden die Boliden aufgestellt. Sehr viele Fahrzeuge die noch direkt an den Neuffener Bergrennen in den 60er, 70er und frühen 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts teilgenommen hatten oder Fahrzeuge aus diesem Zeitraum waren dabei. Selbst einige Aktive von damals waren vor Ort. Nach der Präsentation der insgesamt vier Fahrzeugkategorien, gingen alle Fahrzeuge für rund eine Viertel-Stunde auf einen innerstädtischen Rundkurs von über einem Kilometer Länge. Klar, dass auch einige bekannte Aktive aus der heutigen und damaligen Bergrennszene sich mit ihren Fahrzeugen, die Ehre gaben. Dies waren Egidio Pisano, Andreas Kokor, Erwin Buck, Thomas Conrad, Werner Weiss, Werner Kieser und die „Ford-Verrückte“ Familie Werner. Dazu gesellten sich die Berglegenden von einst, mit ex-Europameister Eberhard Mahle, Rennwagenbauer Kurt Brixner, Lokalmatador Helmut Henzler oder der frühere Formel 2-Bergpilot und spätere Schumacher-Mentor und Formel 3-Teambesitzer Klaus Trella. Ziel des Veranstalters, der IG Bergpreis Schwäbische Alb, ist es 2019 mit diesem Event an den früheren Originalschauplatz, der Neuffener Steige zu wechseln. Hier erwartet die Liebhaber klassischer und historischer Fahrzeuge eine Strecke von 4,2 km mit 18 Kurven und einer Höhendifferenz von 280 Metern. DASS der „Dicke“ von und mit Holger Hovemann, nach dem Motorschaden zum diesjährigen Saisonstart beim Bergpreis Schottenring, in 2018 nicht mehr an den Start gehen kann. Da die Ersatzteilbeschaffung, inklusive einigen Sonderanfertigungen der benötigten Motorteile länger dauerte als gedacht. Der Nordbadener und seine Norddeutsche Mannschaft nutzen die Zwangspause für aerodynamische Änderungen am Opel Kadett C GT-R V8 und dem Bau von Ersatzkarosserieteilen. Ziel ist es, dieses Jahr noch auf den Prüfstand zu gehen und auf einem geeigneten Gelände einen Test zu fahren, damit das Team sich in aller Ruhe auf die Saison 2019 vorbereiten kann. Über Winter plant das Team weiter den Aufbau eines zweiten Motors. DASS am 12. August, anlässlich des 113. Jahrestages des allerersten Shelsley Walsh Bergrennens in England, das Jaguar Formel E Team beim Lauf zur Britischen Bergmeisterschaft mit am Start war.  Jaguars Stammpilot, der Neuseeländer Mitsch Evans stelle dabei einen brandneuen Elektro-Rekord in 30,46 Sekunden auf. Auf einer rutschigen Strecke, die nach morgendlichen Regen nicht optimal war, verbesserte Evans den bisherigen Rekord um 6,84 Sekunden, unter anderem auch dank des enormen Drehmoments in der Startphase. […]

Boxengeflüster 07/2018: Wussten Sie schon dass…?

15. August 2018

DASS ex-Formel 1-Pilot Karl Wendlinger vom 28. bis 30. September wieder die „Rote Sau“ beim diesjährigen Edelweiß-Bergpreis, dem Rossfeldrennen bei Berchtesgaden fährt! Wie schon 2013 bringt AMG den Werksnachbau des 300 SEL 6.8 zu diesem hochklassigen Oldtimer-Event, mit dem der Rennstall die ersten Erfolge einfuhr. Hans Heyer und Clemens Schickentanz erreichten bei den 24-Stunden von Spa 1971 den Klassensieg und den 2. Gesamtplatz. Pilotiert wird der Mercedes-Tourenwagen vom ehemaligen Formel 1- und DTM-Fahrer Karl Wendlinger, dessen Vater und Großvater bei den historischen Rennen am Rossfeld schon im Einsatz waren. DASS Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard nicht der einzige Weltklasserennfahrer ist, der gern beim Bergrennen seines eigenen Clubs an den Start geht. Zu wiederholten Mal gab sich Ende August ex-Formel 1-Pilot Alex Caffi, der von 1986 bis 1992 insgesamt 56 Mal für Teams wie Osella, Arrows, BMS Scuderia Italia und Andrea Moda in der Königsklasse fuhr, die Ehre beim Bergrennen Vallecamonica des Automobil Club Brescia. Beim ehemaligen EM-Lauf, der in diesem Jahr zur Italienischen Bergtrophäe im Bereich Nord zählte, fuhr Caffi mit einem Porsche 991 GT Cup aus dem Racing Team Angelo Caffi auf den dritten Gesamtrang. Bei seiner letzten Teilnahme in Malegno im Jahr 2011 gelang ihm im von Simone Faggioli geliehenen Osella FA 30 sogar der Gesamtsieg. DASS der Neurieder Formel-Pilot Frank Debruyne nach über 15 Jahren in der Formel 3-Klasse beim diesjährigen Saisonfinale der Deutschen Bergmeisterschaft vom 7. bis 9. September in Eichenbühl den 3-Liter Dallara-Nissan V6 Word Series-Rennwagen von Sascha Herz pilotieren wird. Das Mitglied des pfälzischen CR-Racingteam benötigt nur noch einen vorderen Platz in der Divisionswertung um sich den Titel im DMSB Berg-Cup für Sportwagen zu sichern. DASS es Bestrebungen gibt das Bergrennen Holtz in Luxemburg wieder aufleben zu lassen. Das Rennen, das zuletzt 2011 von der Ecurie Tetelbierg zwischen den Orten Klein-Elcheroth und Holtz organisiert wurde und nur 18 km südwestlich des aktuell einzigen Luxemburger Bergrennens in Eschdorf liegt, würde eine recht breite und mittelschnelle 2.550 m lange Strecke mit einem Höhenunterschied von 135 Metern bieten. Nach ersten Überlegungen soll die Veranstaltung in einer Deutsch-Luxemburgischen Zusammenarbeit auf die Beine gestellt und möglicherweise auch als Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft gewertet werden. Terminlich soll das Rennen im Spätsommer oder Frühherbst angesiedelt werden.

Boxengeflüster 06/2018: Wussten Sie schon dass…?

18. Juli 2018

DASS der amtierende WEC-Weltmeister Timo Bernhard zu den Trainingsläufen des 45. Homburger ADAC Bergrennens nicht etwa mit seinem Porsche-Dienstwagen angefahren kam, nein der Lokalmatador bezog die 14,5 km zwischen seinem Wohnort Bruchmühlbach-Miesau und dem Fahrerlager an der Käshofer Straße in sein Fitnessprogramm mit ein und joggte die Distanz mit seinem Kumpel Marco Glasen, der bei den gelegentlichen Rallyes von Timo und Timos Vater Rüdiger Bernhard ebenfalls für die Navigation, dann auf dem Beifahrersitz sogt. DASS sich Anfang Juli Manfred Schulte mit seinem Citroen AX Kit Car einen Traum verwirklichte und beim legendären Bergrennen von Trento-Bondone an den Start ging. Der Citroen-Manager ging auf dieser 17,3 km langen Strecke in der FIA Klasse E1 1600 starten. Zuvor hatten die Brüder Gerhard und Hugo Moser den Kit Car speziell für diese lange Distanz perfekt vorbereitet. Doch das Abenteuer fing schon bescheiden an. Gleich nach der Einreise nach Italien wurde das Team von der Polizei aus dem Verkehr gezogen und gewogen. Mit 300 kg Übergewicht hatten die Westfahlen ein Problem. In ihrer Not haben sie einiges an Gewicht in den Rennwagen gepackt, ihre Strafe gezahlt und durften dann weiter fahren. Am Monte Bondone stand dann „Italoschwabe“ Egidio Pisano zur Streckenbesichtigung bereit. In der Kürze der  Zeit war es jedoch unmöglich den Streckenverlauf  zu lernen, gibt es doch auf den 17,3 Kilometern eine Kurve nach der anderen, dazu drei Ortsdurchfahrten. Leider gab es nach dem 1.Trainingslauf ein elektronisches Problem, dass nicht vor Ort gelöst werden konnte. Somit war das Abenteuer vorzeitig beendet. Im kommenden Jahr will die Truppe um Manfred Schulte einen neuen Anlauf wagen. DASS beim Bergrennen Trento-Bondone der Deutsche Unternehmer und Oldtimerliebhaber Michael Stoscheck einen New Stratos als Vorausfahrzeug mit der Startnummer „00“ den vielen Fans vor Ort präsentieren durfte. Michael Stoscheck ist selbst Besitzer der Firma die diese Fahrzeuge herstellt, die an das legendäre Rallyeauto aus den 1970er Jahren namens Lancia Stratos erinnern. Die moderne Konstruktion im Look des alten „Rallye-Monsters“ wird von einem 4,3 Liter Ferrari-Motor angetrieben und verfügt über 540 PS. DASS sich kürzlich in Bezug auf das im letzten Jahr erschienene Buch „Am Krähberg donnern wieder die Motoren“ etwas ereignet, was wohl kaum jemand erwartet hatte. Der Autor Michael Schmitt durfte am 15. Juni in Köln den Auto Bild Buchpreis entgegen nehmen. Das Buch belegte in der Kategorie Motorsport den 1. Platz. In einer der kommenden Ausgabe der Auto Bild Klassik soll ein Artikel über die Preisverleihung erscheinen. Der Odenwälder kann jetzt […]

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