André und Björn Wiebe gewinnen in St. Agatha den KW Berg-Cup 2019

26. September 2019

Das vorletzte der insgesamt 13 Rennen zur Internationalen Serie KW Berg-Cup hat so richtig Laune gemacht. Der MSC Rottenegg und seine Mannschaft rund um ihren Organisationsleiter Markus Altenstrasser hatte am Wochenende (21./22.09.) alles im Griff. Eine riesige Kulisse von gut 10.000 Besuchern gab dem „NOBLEND Automobil Bergrennen Esthofen – St. Agatha“ einen würdigen Rahmen. Die Fans wurden bei angenehmen Herbstwetter vom sportlichen Geschehen auf der 3,2 Kilometer langen, flüssig-schnellen Piste, die zwischen Passau und Linz in der Nähe der Schlögener Donauschlinge in Oberösterreich zu finden ist, mitgerissen und bestens unterhalten. Die positive Stimmung förderte auch einen neuen Tourenwagen-Streckenrekord und weitere Höchstleistungen zutage. Davidovic und Hofmann gewinnen erneut den NSU Pokal Unter den insgesamt 153 Startern hielt sich die 42 Fahrzeuge starke Delegation des Internationalen KW Berg-Cups und des NSU-Bergpokals hervorragend, ihre aktiven Fahrer durften trotz harter Konkurrenz mehrere Klassensiege und viele weitere Top-Platzierungen feiern, die sich auch auf die Meisterschaftsstände auswirkten. Im NSU-Bergpokal, der erstmals in St. Agatha dabei war und dort super ankam, machten die aktuellen Leader Steffen Hofmann / Jörg Davidovic durch den Sieg von Steffen den Sack endgültig zu, sie haben ihren fünften gemeinsamen Gesamterfolg jetzt sicher in der Tasche. In der Klasse bis 1150 Kubik setzte sich der erst 23-Jährige Niederbayer Tobi Mayer mit seinem VW Polo 16V souverän durch. Die Abteilung bis 1400 Kubik stand ganz im Zeichen des neuen Deutschen Automobil-Berg-Meisters Hansi Eller, der den VW Minichberger Scirocco 1 16V zu seinem achten Saison-Klassensieg fuhr. Bei den 1600ern sahen sich die KW Berg-Cup-Aktiven sehr harter österreichischer Konkurrenz gegenüber, die aber kein Mittel gegen den entfesselt agierenden Erwin Buck und dessen VW Spiess Scirocco 16V fand. Auch die 2-Liter-Abteilung erlebte einen KW Berg-Cup-Fahrer auf der obersten Stufe des Siegerpodests. Mit einem Gala-Auftritt konnte sich Thomas Strasser, der KW Berg-Cup Gesamtsieger von 2018, im VW Minichberger Scirocco 1 16V diese Position sichern. Auf Platz zwei beendete Björn Wiebe im Renault Clio BTCC seinen St. Agatha-Trip. Damit krönte sich der 32-Jährige zusammen mit seinem drei Jahre jüngeren Bruder André im Team zum dritten Mal nach 2016 und 2017 zum KW Berg-Cup Gesamtgewinner. Schagerl übertrumpft Plasa-Rekord Da in Österreich oberhalb von 2000 Kubik nur mehr eine einzige, mit Super-Boliden gefüllte Klasse ausgeschrieben wird, hatten die KW Berg-Cup-Asse, die mit einer Ausnahme über maximal 3 Liter Hubraum verfügten, naturgemäß einen schweren Stand. Nichtsdestotrotz powerten sich im 26-Wagen-Feld zwei KW Berg-Cup’ler unter die Top-Ten: Günter Göser schaffte im Opel Kadett […]

Björn Wiebe auf Titelkurs im DMSB Berg-Cup

26. August 2017

Die Bergrennsaison 2017 neigt sich schon wieder, langsam aber sicher, dem Ende zu. Nur noch zwei Wertungsläufe, nämlich das Bergrennen Unterfranken in zwei Wochen und das Bergrennen Mickhausen am September-Oktober Übergangswochenende,  stehen uns noch bevor. In den vier DMSB-Bergprädikaten, sprich Meisterschaften, hat sich im Saisonverlauf bereits die Spreu vom Weizen getrennt und nur noch wenige Piloten kommen für den jeweiligen Titel und die Podiumsplätze in Frage. In einer kleinen Serie wollen wir zuerst die aktuelle Situation im DMSB Berg-Cup für Tourenwagen beleuchten. Punkte gibt es hier nach dem alten Bergmeisterschafts-Schema, also in der Gesamtwertung der Divison und nicht für Siege in den jeweiligen Hubraumklassen. Drei Zusatzpunkte erhält der Fahrer, der den schnellsten Wertungslauf zustande bringt. Ein Streichresultat wird pro Fahrer aus der Punktetabelle herausgenommen. Die weitaus besten Aussichten auf den Titel des Meisters im DMSB Automobil-Berg-Cup für Tourenwagen besitzt Björn Wiebe. Mit seinem Renault Laguna sammelte der Hunsrücker  bislang 131 Punkte. Da die Wiebe-Truppe Ende April beim Saisonauftakt in Schotten noch nicht antreten konnte, ist das Streichresultat bereits inbegriffen. Läuft alles in gewohnten Bahnen weiter, ist dem jungen Familienvater der Titel kaum mehr zu nehmen, denn Norbert Handa der im Lancia Delta HF Integrale 14 Punkte zurück rangiert, müsste schon auf einen Patzer oder Ausfall des älteren Wiebe-Bruders hoffen. Beide Kontrahenten sicherten sich bislang je drei Mal die Maximalpunktzahl 23. Die Titelentscheidung in diesem Zweikampf wird aller Voraussicht erst am Final-Wochenende von Mickhausen fallen. Falls jedoch Norbert Handa in Eichenbühl das Ziel nicht sehen sollte, würde Björn Wiebe ein 5. Platz in der Tourenwagen-Division zum Titel reichen. Mit aktuell 92 Zählern (bereinigt  85) ist der dritte Platz für Hans-Peter Eller im VW Golf 16V derzeit komfortabel. Die Opel-Kadett-Treter Dirk Preißer (62) und Michael Rauch (bereinigt 61), können unter normalen Umständen den Allgäuer nicht mehr vom Podium verdrängen. Auf Rang sechs liegt im Moment Patrick Orth (BMW 320), vor Günter Göser und Stefan Faulhaber (beide Opel Kadett C).