Boxengeflüster 11/2016: Wussten Sie schon dass…?

5. Dezember 2016

DASS bei der Motor-Show-Luxemburg am Wochenende des 18.,19. und 20. November auf dem Messegelände Kirchberg zahlreiche Bergrennfahrzeuge zu bewundern waren. Dies waren der NSU TT von Walter Voigt, der BMW E30 Hartge von Thomas Ostermann, der VW Scirocco von Canio Marchione, der Tatuus Formel Renault von Daniel Donkels, der Subaru Impreza WRX STI von Nico Schilling, der Tatuus Formula Master von Roland Tromp und der Renault Clio von Ivana Becker-Huber. DASS der Italo-Luxemburger Canio Marchione, seines Zeichens neue Luxemburger Bergmeister der Tourenwagen, mit seinem ex-Hans Paulitsch VW Scirocco 16V in der kommenden Saison 2017 in die Klasse bis 2000 ccm aufsteigen wird. Das 1600er Triebwerk wird über den Winter gegen einen 2-Liter Motor aus dem Hause Minichberger getauscht. DASS der neue Berg-Europameister der Kategorie I, der 22-jährige Serbe Nikola Miljkovic zur Saison 2017 auf die Rundstrecke wechseln wird und somit seinen Titel nicht verteidigt. DASS FIA-Langstreckenweltmeister Timo Bernhard als neuer DMSB-Athletenvertreter ab sofort die Interessen der Kader und Nationalmannschaften innerhalb des Verbandes sowie im DOSB (Deutscher Olympischer Sport Bund) vertritt. Der Profirennfahrer vom Homburger Automobilclub wurde von den Bundeskaderathleten Mitte November im Rahmen eines Kadertrainings der dmsj (deutsche motor sport jugend) in der Landessportschule Hessen in Frankfurt einstimmig gewählt. DASS der Homburger „Allrounder“ Christian Bächle, der mit seinem Citroen DS3 R1 in diesem Jahr bei den Bergrennen Wolsfeld, Homburg und Unterfranken startete, sich Ende November einen lang gehegten Traum erfüllte. Zusammen mit Co-Pilotin Isabelle Brack startete Bächle bei der Rallye du Var, dem Endlauf der Französischen Rallyemeisterschaft, die im Hinterland des weltberühmten südfranzösischen Badeorts St. Tropez ausgetragen wird. Unter den rund 200 Teilnehmern belegten die Saarländer den 112. Platz und Rang 11 in der Klasse.

Unterfranken: Bei Kaiserwetter wurde der KW Berg-Cup Sieger gekürt

13. September 2016

Pause für Intermediates und Regenreifen beim 49. Int. AvD/ GAMSC Bergrennen Unterfranken Eichenbühl. Bestes Spätsommerwetter verwöhnt, es ist warm, Slicks haben Hochkonjunktur. An beiden Tagen geht es superpünktlich los, und obwohl es einige Vorfälle abzuarbeiten gilt, können an beiden Tagen drei Läufe ausgetragen werden. Da ist sogar noch eine Mittagsrast drin, auch der Feierabend des aktiven Geschehens auf der Strecke liegt nicht zu spät. Am Samstag dauert das Training bis kurz vor 18 Uhr, am Sonntag erfolgt die letzte Zieldurchfahrt gegen 16:45 Uhr. Die hohen Temperaturen und die 3,05-Kilometer-Strecke mit ihren vielen Vollgasanteilen von Eichenbühl hinauf Richtung Umpfenbach fordern Material und Piloten zugleich. Leider überstehen nicht alle den Dauer-Hochdrehzahltest unbeschadet, aber mit einer einzigen Ausnahme, auf die wir später noch zu sprechen kommen, enden alle Vorfälle relativ glimpflich. Das knapp 130 Teilnehmer umfassende Rennfeld sowie die angegliederte GLP werden vom GAMSC Würzburg rund um Cheforganisator und Rennleiter Peter Thumbeck souverän abgewickelt. Dabei erhalten die Mitglieder des im Juli dieses Jahres in Eichenbühl neu gegründeten MSC Erftal Gelegenheit hinter die Kulissen zu blicken und sich zum Teil auch gleich selbst einzubringen. Das hat mit der Zukunftssicherung des Bergrennens Unterfranken Eichenbühl zu tun, denn nach der 50. Auflage in 2017 wollen Peter Thumbeck und der GAMSC Würzburg einen Gang zurückschalten, möchten nicht mehr die immense Hauptarbeit leisten. Aber beraten und helfen, dafür sind sie auf jeden Fall zu haben. Für das runde 50er-Jubiläum wurde am letzten Wochenende schon mal beste Werbung betrieben, denn Aktive und Fans zeigten sich vom Gipfelsturm-Geschehen in Unterfranken angetan, ja begeistert. Und so eingestimmt wollen wir uns nun dem NSU-Bergpokal und den Klassen mit KW Berg-Cup Beteiligung widmen. Für die „Luftgekühlten“ ist Unterfranken der vorletzte von 10 möglichen Saisonläufen. Jeder Fahrer und jedes Team kann maximal seine besten 8 Resultate in die 2016er Jahresendwertung einbringen. Siebenmal haben Jörg Davidovic/Steffen Hofmann vor Unterfranken hoch gepunktet, haben fünfmal die Klasse gewonnen, haben dazu zwei zweite Plätze auf dem Konto. Eigentlich sind sie damit bereits uneinholbar an der Spitze. Ungeachtet dessen gibt Steffen, der den TT mit der Startnummer 519 in Unterfranken bewegt, wie immer beherzt Vollgas, setzt die Übungsbestzeit, fährt unangefochten zum Sieg, sorgt so für Top-Ergebnis Nummer acht. Für Steffen ist es der elfte Gesamtsieg im NSU-Bergpokal. Neun davon hat er solo geholt, die beiden letzten im Team mit Jörg Davidovic. Spannend geht es hinter den Gewinnern zu. Thomas Krystofiak ist mit seiner NSU 1200C Reiselimousine Zweiter im Jahres-Ranking. […]

Foto-Galerie Unterfranken online!

12. September 2016

Eitler Sonnenschein an allen drei Veranstaltungstagen sorgte für bestes Fotowetter im Fahrerlager von Eichenbühl und am Umpfenbacher Berg. Wie immer zeigen wir eine bunte Auswahl der Rennaction und die immer gern gesehenen Impressionen. Zu finden im Menü unter Fotos – Fotos 2016 – Unterfranken 2016, oder unter dem Direktlink: http://www.berg-meisterschaft.de/?page_id=7248

Unterfranken: Hitze und Strecke setzten Motoren und Fahrern zu

12. September 2016

An solch eine „Affenhitze“ im frühen Herbst, mit Temperaturen über 30 Grad und ohne jeglichen Luftzug, konnte sich keiner erinnern, der das letzte Vierteljahrhundert beim Bergrennen Unterfranken dabei gewesen war. Das 49. Bergrennen in Eichenbühl, wird zum einen als Hitzeschlacht, aber auch als vorletztes Bergrennen unter der Leitung des GAMSC Würzburg und Rennleiter Peter Thumbeck in die Geschichtsbücher eingehen. Die zahlreichen Mitglieder des neu gegründeten MSC Erftal engagierten sich bereits tatkräftig an allen Ecken und Enden, sodass es einem um die traditionsreiche Veranstaltung in der nordwestlichsten Enklave des Freistaat Bayern nicht bange werden muss. Nach dem 50. Jubiläumsrennen im kommenden Jahr werden die „Erftaler“ dann das Heft in die Hand nehmen und der GAMS Würzburg sich langsam zurück ziehen. Eines der Aushängeschilder des jungen MSC Erftal ist Norbert Brenner, der von seinem Wohnzimmer aus auf die 3050 Meter lange Bergrennstrecke von Eichenbühl hinauf nach Umpfenbach blicken kann. Aus der Garage seines Einfamilienhauses im Fahrerlager rollte der noch amtierende Bergmeister zu seinem zweiten Heimsieg in Folge. Bereits am Trainingstag bewältigte der Lokalmatador die ultraschnelle Strecke in neuer persönlicher Bestzeit von 1:15,93 min und überflügelte später auch im Rennen die Tourenwagen-Rekordmarke des Schweizers Reto Meisel aus dem Jahr 2007 um eine dreiviertel Sekunde. Dennoch bleibt der Meisel-Streckenrekord weiter bestehen, da sich zwischenzeitlich das Reglement geändert hat. Der Mercedes 190 Judd V8 von damals und Brenners Opel Vectra V8 DTM fallen heute beide in die Gruppe E2-SH – gelten als Rennsportwagen. Das erwarte Duell um den Tagessieg, Brenner gegen Uwe Lang, viel ins nicht vorhandene Wasser. Der Osella-Pilot aus Schweinfurt zog im zweiten Trainingslauf nach der Honda-Kurve eine Rauchfahne hinter sich her, was nichts Gutes bedeuten sollte. Der Routinier diagnostizierte einen Motorschaden an seinem BMW-Triebwerk. Langs Nullnummer von Eichenbühl lässt für das Bergfinale in Mickhausen extreme Spannung im DMSB Berg-Cup für Sportwagen aufkommen. Nach Frank Debruynes zweiten Gesamtrang und dem Klassensieg bei den 2-Liter Formelwagen ist die Meisterschaft wieder offen, denn Lang und Debruyne liegen vor dem ersten Oktoberwochenende mit je 121 Punkten gleichauf. „Wir werden den alten CN-Motor wieder auspacken um in Mickhausen starten zu können“, verriet Lang. Zurück zum Renngeschehen von Eichenbühl. Nach einem schwierigen Jahr, das die Truppe um Thomas Conrad als Übergangsjahr mit einem von Wiebe-Motorsport weiterentwickelten Renault-Motor im CRS-Eigenbausportwagen sieht, war der dritte Gesamtrang die Saisonbestleistung für die Schwaben. Deutlich zurück folgte Dino Gebhard im Osella PA 20 BMW. Holger Hovemann auf Rang fünf, gab am Freitag mit […]

Fragestunde am Samstag in Eichenbühl zum Classic-Berg-Cup 2017

2. September 2016

Die Anstrengungen den Classic-Berg-Cup (CBC) ab der Bergrenn-Saison 2017 wieder fest bei den Bergrennen in Deutschland zu etablieren, nimmt weiter Formen an. Info-Flyer wurden zwischenzeitlich bei den Bergrennen am Iberg, in Homburg und zuletzt am Hauenstein in der Rhön verteilt und im Rennbüro ausgelegt. Beim vorletzten Lauf der Deutschen Bergmeisterschaft am kommenden Wochenende im unterfränkischen Eichenbühl wird es zum Themenkomplex rund um den Classic-Berg-Cup eine Fragestunde geben. Treffpunkt ist am Samstagabend nach den Trainingsläufen, um 20 Uhr vor dem Rennbüro in der Erftal-Grundschule im Fahrerlager. Wer zum CBC-Reglement oder technischen Voraussetzungen der Rennfahrzeuge (z.B. Zündanlage) Fragen hat, sollte diese Gelegenheit nutzen. Zudem ist diese Fragestunde auch dafür vorgesehen um spezielle Fragen direkt am entsprechenden Auto „live“ abzuklären. Die Classic-Berg-Cup-Organisatoren um den Präsidenten Richard Rein freuen sich auf interessierte Aktive.

Neuer Club wird Eichenbühler Bergrennen weiterführen

17. August 2016

Die Weichen für die mittel- und langfristige Zukunft des traditionsreichen Bergrennen Unterfranken sind gestellt. Seit eh und je wurde das Rennen vom GAMSC Würzburg ausgerichtet, aber das soll sich bald ändern. Nachdem der Initiatorclub des Bergklassikers von Eichenbühl, bereits im vergangenen Jahr nach außen signalisierte, nach der 50. Jubiläumsveranstaltung im Jahr 2017 die Organisation nicht mehr weiterführen zu wollen, hat sich am 23. Juli diesen Jahres mit dem MSC Erftal ein neuer und lokaler Club gegründet, der das beliebte Bergrennen weiterführen möchte. Die verantwortlichen Mitglieder des German-American-Motorsport-Club Würzburg, um Peter Thumbeck, den derzeit Dienstältesten Rennleiter der Deutschen Bergmeisterschaft sind mittlerweile in die Jahre gekommen und möchten die Veranstaltung, die sie seit dem Jahr 1967 alljährlich am Umpfenbacher Berg veranstalten, in jüngere Hände legen. Und die junge Generation aus Eichenbühl und Umgebung ist dazu bereit – das ist das erfreuliche! Eine Gruppe aus zehn,  teilweise langjährigen Helfern des Bergrennens aus Eichenbühl und der Umgebung fand sich im Frühjahr diesen Jahres zu einer Interessengemeinschaft zusammen, um die Zukunft des Bergrennens in die Hand zu nehmen und führte im Mai eine erste Informationsveranstaltung zur Gründung des neuen Vereines durch. Die Gründungsversammlung des MSC Erftal im Juli stieß auf große Resonanz. Von den 75 anwesenden Personen schlossen sich gleich 68 als Gründungsmitglieder dem neuen Verein an. Jeweils einstimmig wurde der erste Vorstand gewählt: Präsident Steffen Hofer, Vizepräsident Meinrad Miltenberger, Schatzmeister Roland Dassing, Schriftführer Nadine Lutz und die Beisitzer Dieter Hofer, Nico Breunig, Arno Neuberger, Harald Scheurich und Dirk Wohlfeil. Als Kassenprüfer wurden Alexander Grein und Achim Steffan bestimmt. Charly Zeiss, Sprecher des GAMSC Würzburg und Urgestein des Eichenbühler Bergrennens, freute sich in seinem kurzen Grußwort auf eine gute Zusammenarbeit in den nächsten beiden Jahren. Er sicherte zu, auch nach dem 50. AvD-GAMSC Bergrennen ab 2018 mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Schließlich seien auch einige GAMSC-Mitglieder dem neuen Verein beigetreten.