Berg ÖM schrumpft in 2020 um zwei Rennen

26. Oktober 2019

Im kommenden Jahr werden gleich zwei Bergrennen in Österreich im Terminkalender fehlen. Die Veranstalter der Rennen von St. Anton/J. und Altlengbach haben jetzt angekündigt in der Saison 2020 kein Bergrennen austragen zu können. Einzelheiten und Hintergründe sind dazu noch nicht bekannt. Auswirkungen hat dies natürlich auf die Österreichische Berg-Staatsmeisterschaft und auch auf den Deutschen KW Berg-Cup, der zumindest von der Absage in St. Anton betroffen ist. Wie das Emsi-Motorsportteam, als Ausrichter von St. Anton/J. mitteilte, steht die anspruchsvolle Strecke im Ötscherland in 2020 nicht zur Verfügung. Das Team um Michael Emsenhuber machte sich diese Entscheidung nicht leicht, jedoch sprachen einige Faktoren dafür, dass man 2020 das Rennen auf der „Steinleitn“ nicht austragen kann. Für das Jahr 2021 plant man aber wieder ein Bergrennen auszutragen. In einer ähnlichen Situation stecken die Organisatoren des Bergrennens von Altlengbach, das in diesem Jahr erst zum dritten Mal ausgetragen wurde. Im Wienerwald gab es in der Vergangenheit vereinzelte Anwohnerprotesten. Ob diese bei der Absage eine Rolle spielten, ist ebenfalls nicht bekannt. Auch hier möchte das Veranstalterteam 2021 wieder ein Rennen austragen.

Hin zu Rang fünf beim ÖM und KW Berg-Cup Lauf in St. Anton

20. Mai 2019

Wie schon so oft war die Berg-ÖM und KW Berg-Cup-Veranstaltung in St. Anton/J. vom Emsi Motorsport Team exzellent organisiert. Vom Rennleiterteam angefangen bis hin zu den Streckenposten war man jeder Situation gewachsen und so verlief sowohl das Training als auch das Rennen in einem ungewöhnlich flotten Tempo. Die anspruchsvolle Strecke in St. Anton/J. forderte die Piloten wieder bis aufs äußerste, jedoch blieben zum Glück gröbere Zwischenfälle aus. Und so war es noch vor 15 Uhr (!), als der 3. Rennlauf von Hermann Waldy jun. erfolgreich beendet wurde. Da auch die Siegerehrung zeitig angesetzt war, war eine grandiose Stimmung im Festzelt vorhanden. Zudem hatte auch der Wettergott ein einsehen, denn das ganze Wochenende ging trocken und auch bei angenehmen Temperaturen über die Bühne. Im Kampf um den Gesamtsieg war der niederösterreichische Lokalmatador Karl Schagerl voll in seinem Element. Mit einer wirklich beeindruckenden Performance am Steuer seines VW Golf Rallye TFSI-R konnte er sich gegen die starke Konkurrenz aller Fahrzeugkategorien durchsetzen und einen vollen Erfolg fixieren. Dabei konnte er bei seinem Heimrennen bereits in Rennlauf 1 einen neuen Tourenwagenstreckenrekord aufstellen und so den Grundstein für den späteren Gesamtsieg in St. Anton/J. legen. In Lauf 2 legte der Purgstaller am Steuer des weiß-blauen Boliden nochmals nach, steigerte sich um weitere 0,2sec. und unterbot somit seinen eigenen Rekord aus dem Vorjahr um über 1 Sekunde. Auf dem zweiten Gesamtrang war nach einer äußerst dramatischen Entscheidung der Kärntner Hermann Waldy jun. zu finden, der mit seinem Tatuus Formel Master S2000 eine herausragende Leistung ablieferte und dabei mit seiner beherzten Fahrweise mit dem noch ungewohnten Fahrzeug immer besser zu Recht kommt. Im entscheidenden 3. Rennlauf konnte er sich nochmals entscheidend steigern und so dieses eindrucksvolle Ergebnis realisieren. Damit konnte er sich um gerade einmal 0,04sec. (!) gegen seinen Kärntner Landsmann Bernhard Gradischnig durchsetzen. Dieser lieferte aber am Steuer seines Norma M20F Nissan eines seiner bisher besten Rennen ab. Damit stand am Ende des Wochenendes noch der letzte Platz am Podium zu Buche, womit er ein weiteres eindrucksvolles Ergebnis mit diesem Boliden realisieren konnte. Rang Vier ging im Gesamtklassement an einen weiteren niederösterreichischen Lokalmatador. Andreas Stollnberger lieferte mit seinem Dallara F302 eine erneut exzellente Leistung ab, und diese wurde mit diesem großartigen Resultat belohnt. Dabei konnte der ex-Staatsmeister mit seiner beherzten Fahrweise begeistern und sich so eindrucksvoll in Szene setzen. Die Top5 im Gesamtklassement beim diesjährigen Bergrennen St. Anton/J. komplettierte der Deutsche Alexander Hin, der mit seinem […]