17. ADAC Bergpreis Schottenring wird auf das Jahr 2021 verlegt

9. Juni 2020

Am vergangenen Montagabend hat der Vorstand des MSC Rund um Schotten die Entscheidung getroffen, den 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring nicht im Jahr 2020 auszutragen, sondern auf das kommende Jahr 2021 zu verlegen. Im zeitigen Frühjahr, zu Beginn der Coronakriese hatten die Hessen es mit einer Verlegung in den Herbst versucht, mussten jedoch nun der aktuellen Situation Tribut zollen. „Die Gründe liegen darin, dass vermutlich nicht sehr viele Fahrerinnen und Fahrer Lizenzen gezogen haben und ohne Fans, was ja durchaus im diesem Jahr noch länger als August der Fall sein kann, das ganze aus finanzieller Sicht nicht durchführbar ist, so Vorstands- und Organisationsmitglied Timo Neumann. “ Aber alles, was wir in diesem Jahr vorhatten, nehmen wir mit ins kommende Jahr 2021 und hoffen auf ein pickepackevolles Starterfeld im kommenden April“. Die noch in der Online-Meldeliste stehenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von der Rennleitung in den kommenden Tagen bezüglich Erstattung von Nenngeldern bzw. alternativer Vorgehensweisen angeschrieben. Der 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring, wieder als reines Tourenwagen-Rennen und mit Testtag am Freitag, wird neu terminiert für den Zeitraum 23.-25. April 2021.

News zum Saisonstart am Berg – Stand der Dinge

13. März 2020

Die Bergrennsport-Saison 2020 wirft ihre Schatten voraus und BiD möchte auf Test- und Einstellmöglichkeiten, sowie die ersten Berg-Rennveranstaltungen des Jahres hinweisen. In wieweit der neuartige Coronavirus sich auf unsere Veranstaltungen auswirkt, ist aktuell schwer einzuschätzen. Wenn man jedoch bedenkt dass sich aktuell täglich die Lage verschärft, kommt man schon ins Grübeln. Schwächt sich der Virus mit dem Ende der üblichen Grippesaison im April ab oder beschäftigt uns das Phänomen auch über die Sommermonate? Dies kann momentan niemand vorhersagen und so verfolgen die Organisatoren der ersten Saisonrennen der Deutschen Bergmeisterschaft die laufende Entwicklung mit Sorge. Selbst für die Verantwortlichen der Bergrennen in der Jahresmitte müssen sich spätestens ab Anfang Mai entschieden ob man die zu diesem Zeitpunkt anfallenden Investitionen tätigt sowie mit den im Vorfeld anstehenden Ausgaben in Vorlage geht und das Risiko einer Absage durch die Behörden, wenige Tage vor der Veranstaltung in Kauf nimmt. Erste Bergrennen, wie das Rechbergrennen und die Bergrallye Pöllauberg in Österreich sowie die Schweizer Bergrennen von Reitnau wurden bereits vorsorglich abgesagt. Logischer Weise ist auch Italien betroffen, hier musste man bereits zwei Events absagen. Vorige Woche wurde das Bergrennen „Salita del Costo“ in Norditalien, welches für Ende März geplant war, abgesagt. Am heutigen Freitag musste zudem der Auftakt zur italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) von Anfang Mai, mit dem Bergrennen „Trofeo Lodovico Scarfiotti – Sarnano Sassotetto“ abgesagt werden. Tendenz steigend! Auftakt der Bergrennen in deutschen Landen sollte erneut der Bergpreis Schottenring am 25./26. April darstellen, der am Donnerstagabend vorerst abgesagt wurde. Gefordert sind bei diesem reinen Tourenwagen-Rennen die Fahrer von Produktions- und Spezialtourenwagen. Schon für den Freitagnachmittag (24.04.) waren die beliebten Test- und Einstellfahrten auf der 3.033 Meter langen Bergpiste im hessischen Vogelsbergkreis angesetzt. Traditionell sind bei dieser Veranstaltung auch die GLP-Aktiven stark vertreten. Die Nennliste „Rennen“ und „Gleichmäßigkeitsprüfung“ war bereits recht gut gefüllt. Der MSC Rund um Schotten möchte keinesfalls Zuschauer, Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus vielen Teilen Deutschlands, Helfer und auch die Bevölkerung des Fahrerlagerorts Rudingshain mit einem nicht kalkulierbaren Risiko einer Ansteckung mit dem Virus zu konfrontieren. Allerdings möchte die Hessen nicht wie im Jahr 2014 die Veranstaltung gänzlich absagen. Wann die Veranstaltung in 2020 nachgeholt wird, soll zu gegebener Zeit bekanntgegeben werden. Für den Ostermontag (13. April) hatte sich der Luxemburger Automobilclub nach neunjähriger Pause, die Wiederauferstehung des Bergrennens von Holtz vorgenommen. Als erster Lauf der Luxemburger und Belgischen Bergmeisterschaft ist die Eintagesveranstaltung auch eine ideale Testmöglichkeit für Deutsche Fahrer. Auf Anfrage von „BiD“ […]

17. Int. Bergpreis Schottenring auf unbestimmten Termin verschoben!

12. März 2020

„Die Hoffnung währt am Längsten“. So war auch die Haltung des MSC Rund um Schotten, zur Durchführung des 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring. „Diese Hoffnung hatten wir auch in unserer letzten Vorstandssitzung noch. Leider haben sich in den letzten Tagen aufgrund der Corona Epidemie, die auch in Deutschland mit stark steigenden Zahlen grassiert, die Hoffnungen zerschlagen“, so die Rennleitung der deutschen Auftaktveranstaltung. Nun hat auch das Hessische Sozialministerium Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern per Anordnung bis auf weiteres untersagt. „Dies hat bei uns in den letzten beiden Tagen Überlegungen angestoßen. Leider gibt es keine Alternative: Der Bergpreis kann vom 24.-26. April 2020 definitiv nicht stattfinden“. „Wir als verantwortungsbewusster Verein können es uns keinesfalls erlauben, unsere Fans, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unsere Helferinnen und Helfer und auch die Bevölkerung des Schottener Ortsteils Rudingshain mit einem überhaupt nicht kalkulierbaren Risiko einer Ansteckung mit dem Virus auszusetzen“, so MSC Schatzmeister und Streckensprecher Timo Neumann. „Natürlich reden wir von einer Freiluftveranstaltung, das wissen auch wir, aber es gibt mittlerweile auch schon Anordnungen in anderen Bundesländern, dass Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen in geschlossenen Räumen und auch im Freien untersagt werden. Uns bleibt auch aus diesen Gründen keine Alternative, die Fakten sind, wie sie sind und werden auch durch Schönreden und andere Beschwichtigungen nicht anders“. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit werden sich die Anordnungen auch im Vogelsbergkreis deutlich verschärfen, damit ist täglich, eigentlich schon stündlich zu rechnen. Allerdings möchte der MSC Rund um Schotten nicht wie im Jahr 2014 die Veranstaltung gänzlich absagen. Die Verantwortlichen haben deswegen gestern und am heutigen Tag Marathon-Telefonkonferenzen und auch persönliche Termine mit dem DMSB, dem KW Berg Cup, der GLPberg und auch seinen Partnervereinen geführt. Daraus hat sich ergeben, dass eine Verschiebung unumgänglich ist. Wann die Veranstaltung nachgeholt wird, soll zu gegebener Zeit bekanntgegeben werden. Rückfragen bitte ausschließlich per Mail an uns, bitte an bergpreis@schottenring.de

Boxengeflüster 05/2019: Wussten Sie schon dass…?

9. Mai 2019

DASS Porsche-Werksfahrer und ADAC GT-Masters Team-Eigner Timo Bernhard Mitte Juni zum zweiten Mal nach 2016 beim einzigen deutschen Berg-Europameisterschaftslauf, zum ADAC Glasbachrennen an den Start gehen wird. Die Nennungen des Langstrecken-Weltmeisters und von Vater Rüdiger Bernhard liegen der RSG Altensteiner-Oberland bereits vor. Möglicherweise wird Timo das mächtige Vorjahresmodell des GT-Masters Porsche in GT3-Version mit eigens angefertigtem Design pilotieren. Leider wird dies wohl der einzige Bergeinsatz für Timo in diesem Jahr bleiben. Selbst bei seiner Heimveranstaltung, dem Homburger ADAC Bergrennen, ist der Miesauer terminlich in den USA gebunden und kann seinem Homburger Automobilclub nicht zur Verfügung stehen. Übrigens, vor genau 20 Jahren wurde Timo Bernhard in das Porsche Junior Team aufgenommen und zählt seit dem zur Riege der Zuffenhausener Werksfahrer. Teamchef Rüdiger Bernhard wird sich hier und da die Zeit nehmen und plant bei mehreren Berg-DM Läufen, natürlich auf Porsche, „just for fun“ teilzunehmen. DASS der Rennsekretär und Streckensprecher des MSC Rund um Schotten, Timo Neumann, eine neue große Aufgabe bevor steht. Der Rudingshainer wird vom 05.-07. Juli beim Motorrad Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring, erstmals einer der Streckensprecher sein. Neumann freut sich unglaublich auf diese Aufgabe und auf das fachkundige Publikum. An 16 Wochenenden im Jahr 2019 wird Timo Neumann als Streckensprecher und Kommentator bei Motorradrennen, Oldtimer-Veranstaltungen, SuperMoto und Bergrennen über die Lautsprecher zu hören sein. Neben seinem heimischen Bergpreis Schotten kommentiert der 34jährige in diesem Jahr erstmals die Bergrennen Wolsfeld im Juni und Hauenstein am letzten Juli-Wochenende. DASS sich der „Posten 5“ an der Rennstrecke des Osnabrücker Bergrennens immer mehr zum beliebtesten Zuschauerplatz entlang der 2, 030 km langen Rennstrecke entwickelt. Auch in diesem Jahr bietet die NOZ-Terrasse einen einmaligen Überblick über weite Teile des Veranstaltungsgeländes und den selektiven Rennkurs. In diesem Bereich erwartet die Besucher erneut eine große LED-Wand. Hier wird das gesamte Veranstaltungswochenende über die Rennen live übertragen, und das in allerbester TV-Qualität, produziert von Ü-tec Fernsehproduktion. Somit haben die Gäste, die sich im Bereich des „Posten 5“ aufhalten, nicht nur die Gelegenheit, die Rennfahrzeuge in Action in einer attraktiven Kurvenpassage zusehen, sondern über die vom SEAT Autohaus Pietsch präsentierte LED-Live-Übertragung auch die spannenden Wettbewerbe über große Teile der Strecke zu verfolgen. DASS es still und heimlich beim European Hill Race in Eschdorf eine DRS-Prämiere in der Deutschen Bergmeisterschaft, wenn nicht sogar im europäischen Bergrennsport gegeben hat. Über den Winter entwickelten Christian Triebstein und sein Großvater Günter Triebstein ein DRS-System für ihren Dallara Formel 3-Rennwagen, […]

Hessischer Doppelsieg in Schottener GLP-Wertung

1. Mai 2019

Die GLP-Wertung im Rahmen des Schottener Bergpreis auf Sollzeit, mit 53 Fahrern, wurde zum Doppelsieg aus heimischer Sicht und ging in den Main-Kinzig-Kreis. Stellvertretend für alle Fahrer brachte es Dennis Treml (BMW) aus Schotten vielleicht auf den Punkt. „Eine super Veranstaltung. Samstag war nicht so schön, aber der Sonntag war super bei bestem Wetter. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei“. Es gewann nach drei Wertungsläufen Christian Strott aus Sinntal im VW Golf 2 (+0,325 sec.) vor Jürgen Fechter aus Gründau im VW Scirocco 16V (+0,957 sec.) und Michael Beer im Peugeot 206 (Foto oben /+1,701 sec.). Letzterer nahm am Freitag auch erfolgreich beim DMSB-Lizenzlehrgang teil und wird voraussichtlich zum Eichenbühler Heimrennen im September, in den Rennbetrieb der Deutschen Bergmeisterschaft wechseln. Der Peugeot soll in der Gruppe E1 eingesetzt werden. Aus hessischer Sicht komplettiert der Grünberger Adrian Mirthes im Opel Ascona die Top-10 (+3,313 sec.). von Heiko Schäfer und Thomas Bubel

Hovemann siegt am Schottener Hoherodskopf

29. April 2019

Auf ein Neues! Hieß es im Alleingang für die Tourenwagen-Pilotinnen und Piloten, beim 16. ADAC Bergpreis Schottenring, zum Start in die Saison 2019. Bevor am kommenden Wochenende beim international stark besetzten Luxemburger Hill Race in Eschdorf, die Aktiven in ihren Rennsport- und Formelwagen dazu stoßen, gab es für den schnellsten Tourenwagenfahrer einen seltenen Gesamtsieg zu gewinnen. Am Fuße des über 700 Meter hohen und weithin sichtbaren Hoherodskopf und entlang der traditionsreichen Bergstecke hinter den Poppenstruth, hatte der Frühling eine Pause eingelegt und gerade das Training am Samstag war von Graden nahe dem Gefrierpunkt und anhaltendem Regen geprägt. Eine ungemütliche Sache für alle Beteiligten. Hier sollte man vor allem den Streckenposten und Sportwarten für ihre Arbeit danken und das ausharren von früh bis spät an der Strecke. Die Rennläufe am Sonntag waren dann für alle bei erträglicheren Bedingungen entspannter zu meistern. Nach dem erwarteten Duell zwischen Holger Hovemann und Herbert Stolz, steht für mindestens ein Jahr fest, Schotten und der Vogelsberg sind vorerst kein Porscheland mehr. Mit viel Engagement und Fleiß, sowie einige Rückschlägen die Hovemann und seine Team verkraften mussten, stand der Opel Kadett C GT/R V8 (Foto oben) in Rudingshain an der Startlinie. Die Technik des Boliden, die noch nicht auf dem 100%igen Stand ist, machte alles mit und verhalf seinem Piloten zu vier von vier Laufbestzeiten. Herbert Stolz im dp Porsche 935 II legte zwar immer wieder nach und bis zum Schluss waren Fehler für beide Akteure tabu, doch am Ende trennten die beiden 2,3 Sekunden. Nach 2015, damals im Juni, heißt der Gesamtsieger in Schotten zum zweiten Mal Holger Hovemann. Die Porsche-Piloten Herbert Pregartner und Herbert Stolz gewannen in der Zwischenzeit. Wie beim Rennen in 2017, gelang dem Odenwälder Ralf Kroll im Silver Car S2 souverän der Sprung auf´s Podium. Das Norddeutsche Vater-Sohn-Team Michael und Hauke Weber waren an beiden Tagen zweifellos die Überraschung. Scheinbar wurden die Hausaufgaben über Winter hervorragend erledigt und die Beiden in ihren mintgrünen Audi 80 Quattro (Foto Mitte), zeigten eine beeindruckende Performance auf den Gesamträngen vier und sechs. Beide haben sich wohl insgeheim mehr Regen am Sonntag gewünscht, so wie auch Regenspezialist Ralph Paulick (VW Golf), der im Training aufhorchen ließ und am Renntag auf fast trockener Piste, sich der PS-Übermacht von Patrick Orth (BMW 320), Günter Göser (Opel Kadett 16V), Marcel Gapp (BMW M3) und Porsche-Mann Jochen Stoll beugen musste. Schauen wir auf interessante Vorkommnisse in den jeweiligen Klassen: In der […]

Flügelwerk statt Steigwerk – Bleibt der Schottenring Porscheland?

20. April 2019

Seit drei Jahren fährt der Gesamtsieger des ADAC Bergpreis Schottenring einen Porsche und kommt aus Österreich. Die Serie begann 2016 mit einem Triumph von Herbert Pregartner im 911 GT2 R, dessen Landsmann Herbert Stolz aus Innsbruck gewann im 935 DP II (Foto Mitte) vor zwei Jahren. Pregartner verbesserte den bestehenden Streckenrekord von Stolz um 1/100 Sekunde, setzte mit seinem „Bergmonster“ mit 1:16:113 Minuten letztes Jahr auf der 3033 Meter langen Strecke einen neuen Rekord und holte seinen zweiten Sieg vor dem Kitzinger Norbert Handa auf Lancia Delta Integrale und Stolz im 935er Porsche. Pregartner hat sich nach jahrzehntelanger Karriere inzwischen ebenso vom Bergrennsport verabschiedet, wie Handa. Ob sich Altmeister Stolz seinen Streckenrekord beim 16. ADAC Bergpreis nun zurückholt, wird sich zeigen. Die Karten werden beim Auftakt von 13 Läufen zum KW Berg Cup beim verantwortlichen MSC Rund um Schotten mit Wolfgang Wagner-Sachs an der Spitze, sowie den Organisationsleitern Alexander Hirth und Jann Philipp Wagner am letzten April-Wochenende (26.-28.04, 2019) wohl neu gemischt. Am Fuße des Hoherodskopfes werden erneut mehr als 140 Fahrerinnen und Fahrern aus Hessen, dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland erwartet, was einen neuen Nennrekord bedeutet. Insgesamt gehen 90 Teams im Rennmodus an den Start, sowie 56 Fahrerinnen und Fahrer in der Gleichmäßigkeitswertung für klassische Fahrzeuge. Neben der Frage um den Sieg und eventuell neuen Streckenrekord geht es im DMSB Automobil Bergcup, dem KW Berg Cup und dem NSU Bergpokal im KW Berg Cup um vordere Platzierungen und damit Punkte. Der Kampf um die Schottener Bergkrone wird wahrscheinlich wieder nicht nach Mittelhessen gehen. Lokalmatador und Rallyespezialist Maurice Moufang aus Nidda wurde 2018 im BMW als bester Einheimischer 17. und dem Ober- Mörlener Stefan Bodin wurde im Porsche 944 GT- R die Serpentinen zum Verhängnis. Am Freitag 26. April finden ab 13 Uhr die ersten Testfahrten (mit 83 Teilnehmern) nach der Winterpause auf der Strecke von Rudingshain, über die Serpentinen und die Poppenstruth mit dem Ziel Richtung Götzen statt. Was für den Bergsteiger das optimale Steigwerk, ist für die motorisierten Bergasse unter anderem die optimale Einstellung des Flügelwerks an Front und Heck. Jedes Detail kann wichtig sein, denn hier geht es um hundertstel Sekunden. Der erste von vier Trainingsläufen startet am Samstag um 9 Uhr, wobei die schnellste Zeit in den Qualiläufen zählt. Am Sonntagmorgen ab 9 Uhr startet Rennleiter Kevin Ferner (MC Heiligenstadt) das erste Auto zum ersten von vier Wertungsläufen und am Abend wird der neue […]

Termine 2019: IG Histo-Bergmeisterschaft

17. März 2019

Im Rahmen der Meisterfeier 2018 am 9. März in Regensburg verabschiedete die IG Histo-Bergmeisterschaft  ihr Jahresprogramm für die Saison 2019. Von den insgesamt 10 Läufen der GLP-Serie, finden genau die Hälfte im Rahmen der Deutschen Bergmeisterschaft des DMSB statt. Erstmals tauchen die Bergrennen in Homburg (Saar) und Mickhausen ist der Auflistung auf. Das Gros der IG-Aktiven kommt aus dem nordbayrischen Raum.  Fahrzeuge bis Baujahr 1994 sind zugelassen. Einschreibeibungen sind noch möglich. Infos unter www.histobergmeisterschaft.de 27.04.-28.04. Bergpreis Schotten (DBM) 31.05.-02.05. Ransel Classic 29.06.-30.06. Ziegenrücker Bergrennen 13.07.-14.07. Homburger Bergrennen (DBM) 27.07.-28.07. Hauenstein Bergrennen (DBM) 03.08.-04.08. Lückendorfer Bergrennen 31.08.              Bergpreis Zotzenbach 07.09.-08.09. Bergrennen Unterfranken (DBM) 28.09.-29.09. Histo-Bergcup Lauterbach / Lütterz 05.10.-06.10. Bergrennen Mickhausen (DBM)

Novum eines DMSB-Lizenzlehrgangs Bergrennen bis Rennsportfahrzeuge

20. Februar 2019

Der Deutsche Motorsport Bund (DMSB) bietet zum Start in die neue Saison, zum ersten Mal einen Lizenzlehrgang für die Internationale DMSB-Lizenz Stufe D für Bergrennen an. Besagte Lizenz ist Grundvoraussetzung für Neueinsteiger die in der Bergmeisterschaft mit einem Rennsport-Fahrzeug (Formel E2-SS, Sportwagen E2-SC, Silhouette E2-SH) an den Start gehen möchten. Die Stufe „Int. D“ berechtigt das Führen von Rennsportfahrzeugen bis 2000 ccm Hubraum (z.B. bis Formel 3). Für die Teilnahme, beispielsweise am KW Berg-Cup National oder am NSU-Bergpokal, ist der Besitz einer gültigen Fahrerlizenz des DMSB oder eines anderen der FIA angeschlossenen nationalen Verbandes mindestens der Stufe National A ebenfalls erforderlich, das Mitmachen in der Internationalen Serie KW Berg-Cup setzt jedoch eine Internationale Lizenz der Stufe D oder höher voraus. Diesem Umstand geschuldet wird vom DMSB-Fachausschuss Bergrennen erstmals ein Lehrgang organisiert. Dieser findet am Freitag, den 26. April 2019 im Vorfeld des Auftaktes der Berg-Saison bei Bergpreis Schottenring statt. Diese Idee wird nun umgesetzt um den teilweise schweren Hürden für alle Berg-Neueinsteiger zu begegnen. Angesprochen sind Leute die sich zuvor noch nicht in einer anderen lizenzierten Motorsport-Spielart bewährt haben. In den Schulungsräumen des MSC Schotten bilden Lehrgangsleiter Kevin Ferner (zugleich Rennleiter am Schottenring) sowie die Referenten Christoph Schackmann und Rüdiger Kleinschmidt die Teilnehmer zunächst in der Theorie aus, bevor zum Abschluss eine 30-minütige schriftliche Prüfung abgelegt wird. Wer nach bestandener Prüfung das Erlernte sofort in die Praxis umsetzen möchte, sprich an der Rennveranstaltung teilnehmen möchte, kann dies gleich im Rahmen des „16. ADAC Bergpreis Schottenring“ am 27./28. April tun. In diesem Fall, leider nur Tourenwagen und E2-SH-Gruppen. Das geht allerdings nur dann, wenn der Betreffende seinen Lizenzantrag mit allem was dazu gehört im Vorfeld rechtzeitig an den DMSB gesendet hat. Interessenten an dieser tollen Möglichkeit können sich jederzeit gerne an den zuständigen DMSB-Koordinator Alexander Geier, der selbst bereits sporadisch bei Bergrennen teilgenommen hat, wenden (E-Mail ageier@dmsb.de oder Telefon 069 633 007 17) und für den Lehrgang anmelden. Zugelassen sind nur deutsche Teilnehmer bzw. Teilnehmer mit einem Wohnsitz in Deutschland. Wichtig: Teilnahmevoraussetzung für den Lizenzlehrgang ist der Nachweis eines mindestens eintägigen Fahrerlehrgangs oder Fahrsicherheitstrainings, der zu Beginn der Schulung vorgelegt werden muss. Anmeldeschluss für den DMSB-Lizenzlehrgang für eine Internationale Lizenz Stufe D für Bergrennen ist der 19. April 2019. Teilnehmer können sich ab sofort und mit der Anmeldung bis 1. April zum Frühbucherpreis von 150,– Euro (inkl. MwSt.) anmelden, danach ist der Standardpreis von 180,– Euro fällig. Download: Lizenzlehrgang Int. D Berg […]

Vorboten des Frühlingserwachen in Schotten – Ferner neuer Rennleiter

11. Februar 2019

Die ersten Ausläufer der kommenden Motorsport-Saison 2019 sind bereits in Sicht. Noch sind es zwar knapp 11 Wochen bis zum ersten anlassen der Motoren am alt-ehrwürdigen Schottenring im hessischen Vogelsbergkeris, doch die ersten Rennveranstalter aus der Bergmeisterschaft, haben bereits ihr Online-Nennsystem aktiviert. Die Vorbereitungen zum 16. ADAC Bergpreis Schottenring sind bereits angelaufen. Der MSC Rund um Schotten wird auch in diesem Jahr wieder die Auftaktveranstaltung zum Deutschen Automobil Berg Cup, dem KW Berg Cup, dem NSU Bergpokal, des AVON GLPberg Cup sowie des ADAC Retro Berg Cup und der IG Histo Bergmeisterschaft organisieren. Am zweiten Februar-Wochenende wurde das Online Nennsystem „scharf“ geschaltet und die ersten Nennungen fürs Rennen, die GLP und die allseits beliebte Einstellfahrt am Freitagnachmittag (26.04.) ab 13 Uhr sind eingegangen. Der Veranstalter um Präsident Wolfgang Wagner-Sachs, die Organisationsleiter Alexander Hirth und Jann Philipp Wagner sowie den allseits im Bergrennsport bekannten, am Schottenring im Jahr 2019 erstmals amtierenden Rennleiter Kevin Ferner, freuen sich auf ein hoffentlich pickepackevolles Starterfeld im Schottener Ortsteil Rudingshain. In diesem Jahr haben MSC´ler als einer der letzten Veranstalter der Berg-Meisterschaft, den Nennungseingang ausschließlich auf Online umgestellt, eine Papiernennung ist also ab 2019 nicht mehr möglich. Eine gute Nachricht bezüglich der Nenngelder: Sie bleiben unverändert und wer bis zum vorläufigen Nennschluss nennt, zahlt ein um 15 € niedriges Nenngeld, also 180 € statt 195 € beim Rennen und 120 € statt 135 € in den GLP-Klassen und Gruppen. Die Einstellfahrten werden wieder für 60 € angeboten. Die Einstellfahrten können nur noch von Teilnehmern an der Veranstaltung gebucht werden, das heißt nur wer am Bergpreis in der GLP oder beim Bergrennen ordnungsgemäß genannt hat, kann dabei teilnehmen. Die Anzahl der Startplätze ist aus Zeitgründen und, damit jeder genug Fahrzeit bekommt, auf 80 limitiert. Neu bei der Einstellfahrt ist, dass dafür auch im Vorfeld genannt und bezahlt werden muss. Da aber mancher sich erst kurzfristig dafür entscheidet, ist es hier möglich, das noch über den Nennschluss hinaus, bis Montag, 22.04.2019 ausschließlich für die Einstellfahrt genannt werden kann. Infos und die Links zur unterteilten Online-Nennung: https://schottenring.de/wb/pages/bergpreis/ausschreibungen-nennungen-2019.php Text: MSC Rund um Schotten

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