Boxengeflüster 05/2019: Wussten Sie schon dass…?

9. Mai 2019

DASS Porsche-Werksfahrer und ADAC GT-Masters Team-Eigner Timo Bernhard Mitte Juni zum zweiten Mal nach 2016 beim einzigen deutschen Berg-Europameisterschaftslauf, zum ADAC Glasbachrennen an den Start gehen wird. Die Nennungen des Langstrecken-Weltmeisters und von Vater Rüdiger Bernhard liegen der RSG Altensteiner-Oberland bereits vor. Möglicherweise wird Timo das mächtige Vorjahresmodell des GT-Masters Porsche in GT3-Version mit eigens angefertigtem Design pilotieren. Leider wird dies wohl der einzige Bergeinsatz für Timo in diesem Jahr bleiben. Selbst bei seiner Heimveranstaltung, dem Homburger ADAC Bergrennen, ist der Miesauer terminlich in den USA gebunden und kann seinem Homburger Automobilclub nicht zur Verfügung stehen. Übrigens, vor genau 20 Jahren wurde Timo Bernhard in das Porsche Junior Team aufgenommen und zählt seit dem zur Riege der Zuffenhausener Werksfahrer. Teamchef Rüdiger Bernhard wird sich hier und da die Zeit nehmen und plant bei mehreren Berg-DM Läufen, natürlich auf Porsche, „just for fun“ teilzunehmen. DASS der Rennsekretär und Streckensprecher des MSC Rund um Schotten, Timo Neumann, eine neue große Aufgabe bevor steht. Der Rudingshainer wird vom 05.-07. Juli beim Motorrad Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring, erstmals einer der Streckensprecher sein. Neumann freut sich unglaublich auf diese Aufgabe und auf das fachkundige Publikum. An 16 Wochenenden im Jahr 2019 wird Timo Neumann als Streckensprecher und Kommentator bei Motorradrennen, Oldtimer-Veranstaltungen, SuperMoto und Bergrennen über die Lautsprecher zu hören sein. Neben seinem heimischen Bergpreis Schotten kommentiert der 34jährige in diesem Jahr erstmals die Bergrennen Wolsfeld im Juni und Hauenstein am letzten Juli-Wochenende. DASS sich der „Posten 5“ an der Rennstrecke des Osnabrücker Bergrennens immer mehr zum beliebtesten Zuschauerplatz entlang der 2, 030 km langen Rennstrecke entwickelt. Auch in diesem Jahr bietet die NOZ-Terrasse einen einmaligen Überblick über weite Teile des Veranstaltungsgeländes und den selektiven Rennkurs. In diesem Bereich erwartet die Besucher erneut eine große LED-Wand. Hier wird das gesamte Veranstaltungswochenende über die Rennen live übertragen, und das in allerbester TV-Qualität, produziert von Ü-tec Fernsehproduktion. Somit haben die Gäste, die sich im Bereich des „Posten 5“ aufhalten, nicht nur die Gelegenheit, die Rennfahrzeuge in Action in einer attraktiven Kurvenpassage zusehen, sondern über die vom SEAT Autohaus Pietsch präsentierte LED-Live-Übertragung auch die spannenden Wettbewerbe über große Teile der Strecke zu verfolgen. DASS es still und heimlich beim European Hill Race in Eschdorf eine DRS-Prämiere in der Deutschen Bergmeisterschaft, wenn nicht sogar im europäischen Bergrennsport gegeben hat. Über den Winter entwickelten Christian Triebstein und sein Großvater Günter Triebstein ein DRS-System für ihren Dallara Formel 3-Rennwagen, […]

Hessischer Doppelsieg in Schottener GLP-Wertung

1. Mai 2019

Die GLP-Wertung im Rahmen des Schottener Bergpreis auf Sollzeit, mit 53 Fahrern, wurde zum Doppelsieg aus heimischer Sicht und ging in den Main-Kinzig-Kreis. Stellvertretend für alle Fahrer brachte es Dennis Treml (BMW) aus Schotten vielleicht auf den Punkt. „Eine super Veranstaltung. Samstag war nicht so schön, aber der Sonntag war super bei bestem Wetter. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei“. Es gewann nach drei Wertungsläufen Christian Strott aus Sinntal im VW Golf 2 (+0,325 sec.) vor Jürgen Fechter aus Gründau im VW Scirocco 16V (+0,957 sec.) und Michael Beer im Peugeot 206 (Foto oben /+1,701 sec.). Letzterer nahm am Freitag auch erfolgreich beim DMSB-Lizenzlehrgang teil und wird voraussichtlich zum Eichenbühler Heimrennen im September, in den Rennbetrieb der Deutschen Bergmeisterschaft wechseln. Der Peugeot soll in der Gruppe E1 eingesetzt werden. Aus hessischer Sicht komplettiert der Grünberger Adrian Mirthes im Opel Ascona die Top-10 (+3,313 sec.). von Heiko Schäfer und Thomas Bubel

Hovemann siegt am Schottener Hoherodskopf

29. April 2019

Auf ein Neues! Hieß es im Alleingang für die Tourenwagen-Pilotinnen und Piloten, beim 16. ADAC Bergpreis Schottenring, zum Start in die Saison 2019. Bevor am kommenden Wochenende beim international stark besetzten Luxemburger Hill Race in Eschdorf, die Aktiven in ihren Rennsport- und Formelwagen dazu stoßen, gab es für den schnellsten Tourenwagenfahrer einen seltenen Gesamtsieg zu gewinnen. Am Fuße des über 700 Meter hohen und weithin sichtbaren Hoherodskopf und entlang der traditionsreichen Bergstecke hinter den Poppenstruth, hatte der Frühling eine Pause eingelegt und gerade das Training am Samstag war von Graden nahe dem Gefrierpunkt und anhaltendem Regen geprägt. Eine ungemütliche Sache für alle Beteiligten. Hier sollte man vor allem den Streckenposten und Sportwarten für ihre Arbeit danken und das ausharren von früh bis spät an der Strecke. Die Rennläufe am Sonntag waren dann für alle bei erträglicheren Bedingungen entspannter zu meistern. Nach dem erwarteten Duell zwischen Holger Hovemann und Herbert Stolz, steht für mindestens ein Jahr fest, Schotten und der Vogelsberg sind vorerst kein Porscheland mehr. Mit viel Engagement und Fleiß, sowie einige Rückschlägen die Hovemann und seine Team verkraften mussten, stand der Opel Kadett C GT/R V8 (Foto oben) in Rudingshain an der Startlinie. Die Technik des Boliden, die noch nicht auf dem 100%igen Stand ist, machte alles mit und verhalf seinem Piloten zu vier von vier Laufbestzeiten. Herbert Stolz im dp Porsche 935 II legte zwar immer wieder nach und bis zum Schluss waren Fehler für beide Akteure tabu, doch am Ende trennten die beiden 2,3 Sekunden. Nach 2015, damals im Juni, heißt der Gesamtsieger in Schotten zum zweiten Mal Holger Hovemann. Die Porsche-Piloten Herbert Pregartner und Herbert Stolz gewannen in der Zwischenzeit. Wie beim Rennen in 2017, gelang dem Odenwälder Ralf Kroll im Silver Car S2 souverän der Sprung auf´s Podium. Das Norddeutsche Vater-Sohn-Team Michael und Hauke Weber waren an beiden Tagen zweifellos die Überraschung. Scheinbar wurden die Hausaufgaben über Winter hervorragend erledigt und die Beiden in ihren mintgrünen Audi 80 Quattro (Foto Mitte), zeigten eine beeindruckende Performance auf den Gesamträngen vier und sechs. Beide haben sich wohl insgeheim mehr Regen am Sonntag gewünscht, so wie auch Regenspezialist Ralph Paulick (VW Golf), der im Training aufhorchen ließ und am Renntag auf fast trockener Piste, sich der PS-Übermacht von Patrick Orth (BMW 320), Günter Göser (Opel Kadett 16V), Marcel Gapp (BMW M3) und Porsche-Mann Jochen Stoll beugen musste. Schauen wir auf interessante Vorkommnisse in den jeweiligen Klassen: In der […]

Flügelwerk statt Steigwerk – Bleibt der Schottenring Porscheland?

20. April 2019

Seit drei Jahren fährt der Gesamtsieger des ADAC Bergpreis Schottenring einen Porsche und kommt aus Österreich. Die Serie begann 2016 mit einem Triumph von Herbert Pregartner im 911 GT2 R, dessen Landsmann Herbert Stolz aus Innsbruck gewann im 935 DP II (Foto Mitte) vor zwei Jahren. Pregartner verbesserte den bestehenden Streckenrekord von Stolz um 1/100 Sekunde, setzte mit seinem „Bergmonster“ mit 1:16:113 Minuten letztes Jahr auf der 3033 Meter langen Strecke einen neuen Rekord und holte seinen zweiten Sieg vor dem Kitzinger Norbert Handa auf Lancia Delta Integrale und Stolz im 935er Porsche. Pregartner hat sich nach jahrzehntelanger Karriere inzwischen ebenso vom Bergrennsport verabschiedet, wie Handa. Ob sich Altmeister Stolz seinen Streckenrekord beim 16. ADAC Bergpreis nun zurückholt, wird sich zeigen. Die Karten werden beim Auftakt von 13 Läufen zum KW Berg Cup beim verantwortlichen MSC Rund um Schotten mit Wolfgang Wagner-Sachs an der Spitze, sowie den Organisationsleitern Alexander Hirth und Jann Philipp Wagner am letzten April-Wochenende (26.-28.04, 2019) wohl neu gemischt. Am Fuße des Hoherodskopfes werden erneut mehr als 140 Fahrerinnen und Fahrern aus Hessen, dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland erwartet, was einen neuen Nennrekord bedeutet. Insgesamt gehen 90 Teams im Rennmodus an den Start, sowie 56 Fahrerinnen und Fahrer in der Gleichmäßigkeitswertung für klassische Fahrzeuge. Neben der Frage um den Sieg und eventuell neuen Streckenrekord geht es im DMSB Automobil Bergcup, dem KW Berg Cup und dem NSU Bergpokal im KW Berg Cup um vordere Platzierungen und damit Punkte. Der Kampf um die Schottener Bergkrone wird wahrscheinlich wieder nicht nach Mittelhessen gehen. Lokalmatador und Rallyespezialist Maurice Moufang aus Nidda wurde 2018 im BMW als bester Einheimischer 17. und dem Ober- Mörlener Stefan Bodin wurde im Porsche 944 GT- R die Serpentinen zum Verhängnis. Am Freitag 26. April finden ab 13 Uhr die ersten Testfahrten (mit 83 Teilnehmern) nach der Winterpause auf der Strecke von Rudingshain, über die Serpentinen und die Poppenstruth mit dem Ziel Richtung Götzen statt. Was für den Bergsteiger das optimale Steigwerk, ist für die motorisierten Bergasse unter anderem die optimale Einstellung des Flügelwerks an Front und Heck. Jedes Detail kann wichtig sein, denn hier geht es um hundertstel Sekunden. Der erste von vier Trainingsläufen startet am Samstag um 9 Uhr, wobei die schnellste Zeit in den Qualiläufen zählt. Am Sonntagmorgen ab 9 Uhr startet Rennleiter Kevin Ferner (MC Heiligenstadt) das erste Auto zum ersten von vier Wertungsläufen und am Abend wird der neue […]

Termine 2019: IG Histo-Bergmeisterschaft

17. März 2019

Im Rahmen der Meisterfeier 2018 am 9. März in Regensburg verabschiedete die IG Histo-Bergmeisterschaft  ihr Jahresprogramm für die Saison 2019. Von den insgesamt 10 Läufen der GLP-Serie, finden genau die Hälfte im Rahmen der Deutschen Bergmeisterschaft des DMSB statt. Erstmals tauchen die Bergrennen in Homburg (Saar) und Mickhausen ist der Auflistung auf. Das Gros der IG-Aktiven kommt aus dem nordbayrischen Raum.  Fahrzeuge bis Baujahr 1994 sind zugelassen. Einschreibeibungen sind noch möglich. Infos unter www.histobergmeisterschaft.de 27.04.-28.04. Bergpreis Schotten (DBM) 31.05.-02.05. Ransel Classic 29.06.-30.06. Ziegenrücker Bergrennen 13.07.-14.07. Homburger Bergrennen (DBM) 27.07.-28.07. Hauenstein Bergrennen (DBM) 03.08.-04.08. Lückendorfer Bergrennen 31.08.              Bergpreis Zotzenbach 07.09.-08.09. Bergrennen Unterfranken (DBM) 28.09.-29.09. Histo-Bergcup Lauterbach / Lütterz 05.10.-06.10. Bergrennen Mickhausen (DBM)

Novum eines DMSB-Lizenzlehrgangs Bergrennen bis Rennsportfahrzeuge

20. Februar 2019

Der Deutsche Motorsport Bund (DMSB) bietet zum Start in die neue Saison, zum ersten Mal einen Lizenzlehrgang für die Internationale DMSB-Lizenz Stufe D für Bergrennen an. Besagte Lizenz ist Grundvoraussetzung für Neueinsteiger die in der Bergmeisterschaft mit einem Rennsport-Fahrzeug (Formel E2-SS, Sportwagen E2-SC, Silhouette E2-SH) an den Start gehen möchten. Die Stufe „Int. D“ berechtigt das Führen von Rennsportfahrzeugen bis 2000 ccm Hubraum (z.B. bis Formel 3). Für die Teilnahme, beispielsweise am KW Berg-Cup National oder am NSU-Bergpokal, ist der Besitz einer gültigen Fahrerlizenz des DMSB oder eines anderen der FIA angeschlossenen nationalen Verbandes mindestens der Stufe National A ebenfalls erforderlich, das Mitmachen in der Internationalen Serie KW Berg-Cup setzt jedoch eine Internationale Lizenz der Stufe D oder höher voraus. Diesem Umstand geschuldet wird vom DMSB-Fachausschuss Bergrennen erstmals ein Lehrgang organisiert. Dieser findet am Freitag, den 26. April 2019 im Vorfeld des Auftaktes der Berg-Saison bei Bergpreis Schottenring statt. Diese Idee wird nun umgesetzt um den teilweise schweren Hürden für alle Berg-Neueinsteiger zu begegnen. Angesprochen sind Leute die sich zuvor noch nicht in einer anderen lizenzierten Motorsport-Spielart bewährt haben. In den Schulungsräumen des MSC Schotten bilden Lehrgangsleiter Kevin Ferner (zugleich Rennleiter am Schottenring) sowie die Referenten Christoph Schackmann und Rüdiger Kleinschmidt die Teilnehmer zunächst in der Theorie aus, bevor zum Abschluss eine 30-minütige schriftliche Prüfung abgelegt wird. Wer nach bestandener Prüfung das Erlernte sofort in die Praxis umsetzen möchte, sprich an der Rennveranstaltung teilnehmen möchte, kann dies gleich im Rahmen des „16. ADAC Bergpreis Schottenring“ am 27./28. April tun. In diesem Fall, leider nur Tourenwagen und E2-SH-Gruppen. Das geht allerdings nur dann, wenn der Betreffende seinen Lizenzantrag mit allem was dazu gehört im Vorfeld rechtzeitig an den DMSB gesendet hat. Interessenten an dieser tollen Möglichkeit können sich jederzeit gerne an den zuständigen DMSB-Koordinator Alexander Geier, der selbst bereits sporadisch bei Bergrennen teilgenommen hat, wenden (E-Mail ageier@dmsb.de oder Telefon 069 633 007 17) und für den Lehrgang anmelden. Zugelassen sind nur deutsche Teilnehmer bzw. Teilnehmer mit einem Wohnsitz in Deutschland. Wichtig: Teilnahmevoraussetzung für den Lizenzlehrgang ist der Nachweis eines mindestens eintägigen Fahrerlehrgangs oder Fahrsicherheitstrainings, der zu Beginn der Schulung vorgelegt werden muss. Anmeldeschluss für den DMSB-Lizenzlehrgang für eine Internationale Lizenz Stufe D für Bergrennen ist der 19. April 2019. Teilnehmer können sich ab sofort und mit der Anmeldung bis 1. April zum Frühbucherpreis von 150,– Euro (inkl. MwSt.) anmelden, danach ist der Standardpreis von 180,– Euro fällig. Download: Lizenzlehrgang Int. D Berg […]

Vorboten des Frühlingserwachen in Schotten – Ferner neuer Rennleiter

11. Februar 2019

Die ersten Ausläufer der kommenden Motorsport-Saison 2019 sind bereits in Sicht. Noch sind es zwar knapp 11 Wochen bis zum ersten anlassen der Motoren am alt-ehrwürdigen Schottenring im hessischen Vogelsbergkeris, doch die ersten Rennveranstalter aus der Bergmeisterschaft, haben bereits ihr Online-Nennsystem aktiviert. Die Vorbereitungen zum 16. ADAC Bergpreis Schottenring sind bereits angelaufen. Der MSC Rund um Schotten wird auch in diesem Jahr wieder die Auftaktveranstaltung zum Deutschen Automobil Berg Cup, dem KW Berg Cup, dem NSU Bergpokal, des AVON GLPberg Cup sowie des ADAC Retro Berg Cup und der IG Histo Bergmeisterschaft organisieren. Am zweiten Februar-Wochenende wurde das Online Nennsystem „scharf“ geschaltet und die ersten Nennungen fürs Rennen, die GLP und die allseits beliebte Einstellfahrt am Freitagnachmittag (26.04.) ab 13 Uhr sind eingegangen. Der Veranstalter um Präsident Wolfgang Wagner-Sachs, die Organisationsleiter Alexander Hirth und Jann Philipp Wagner sowie den allseits im Bergrennsport bekannten, am Schottenring im Jahr 2019 erstmals amtierenden Rennleiter Kevin Ferner, freuen sich auf ein hoffentlich pickepackevolles Starterfeld im Schottener Ortsteil Rudingshain. In diesem Jahr haben MSC´ler als einer der letzten Veranstalter der Berg-Meisterschaft, den Nennungseingang ausschließlich auf Online umgestellt, eine Papiernennung ist also ab 2019 nicht mehr möglich. Eine gute Nachricht bezüglich der Nenngelder: Sie bleiben unverändert und wer bis zum vorläufigen Nennschluss nennt, zahlt ein um 15 € niedriges Nenngeld, also 180 € statt 195 € beim Rennen und 120 € statt 135 € in den GLP-Klassen und Gruppen. Die Einstellfahrten werden wieder für 60 € angeboten. Die Einstellfahrten können nur noch von Teilnehmern an der Veranstaltung gebucht werden, das heißt nur wer am Bergpreis in der GLP oder beim Bergrennen ordnungsgemäß genannt hat, kann dabei teilnehmen. Die Anzahl der Startplätze ist aus Zeitgründen und, damit jeder genug Fahrzeit bekommt, auf 80 limitiert. Neu bei der Einstellfahrt ist, dass dafür auch im Vorfeld genannt und bezahlt werden muss. Da aber mancher sich erst kurzfristig dafür entscheidet, ist es hier möglich, das noch über den Nennschluss hinaus, bis Montag, 22.04.2019 ausschließlich für die Einstellfahrt genannt werden kann. Infos und die Links zur unterteilten Online-Nennung: https://schottenring.de/wb/pages/bergpreis/ausschreibungen-nennungen-2019.php Text: MSC Rund um Schotten

Termine 2019: Deutsche Bergmeisterschaft

27. September 2018

Relativ gefestigt, aber dennoch als vorläufig zu betrachten, sind die Termine der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft 2019, die zwischenzeitlich vom Deutschen Motorsport Bund (DMSB) über den Fachausschuss Berg bestätigt wurden. Durch das Pfingstwochenende, mit dem Traditionsdatum des Wolsfelder Bergrennens,  im kommenden Jahr drei Wochen später ist als in diesem, waren in diesem Korridor einige Absprachen unter den DM-Veranstaltern nötig. In der Summe, konnte die RSG Altensteiner-Oberland trotz den Gegebenheiten der Berg EM auf den Termin des Ibergrennens ausweichen, welches im Gegenzug wieder auf das angestammten Datum Ende Juni springen konnte. Alle anderen Termine verbleiben an gewohnter Stelle. Zusätzlich taucht das Bergrennen Mickhausen unter neuer Organisationsleitung wieder auf, sodass im DM-Kalender wieder 10 Veranstaltungen aufgeführt sind und der Bergpreis von Schotten aber als reines Tourenwagen-Bergrennen keinen vollen DM-Status besitzt. 26. – 28. April 2019 – Bergpreis Schottenring 04. – 05. Mai 2019 – Hill Race Eschdorf (Lux) 09. – 10. Juni 2019 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 15. – 16. Juni 2019 – ADAC Glasbachrennen 29. – 30. Juni 2019 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt 13. – 14. Juli 2019 – Hombuger ADAC Bergrennen 27. – 28. Juli 2019 – ADAC Hauenstein-Bergrennen 03. – 04. August 2019 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 07. – 08. September 2019 – AvD Bergrennen Eichenbühl 05. – 06. Oktober 2019 – ADAC Bergrennen Mickhausen

Pre und sein Bergmonster sagen Goodbye

20. Juli 2018

Beim Bergpreis Schottenring im Frühling dieses Jahres war es ein grandioser Abschied vom Bergrennsport mit einem neuen Streckenrekord und dem Gesamtsieg. Dies stellte sich für den Österreicher Herbert Pregartner nun im Nachhinein heraus. „Am Vogelsberg war der letzte Auftritt von meinem Bergmonster, aber sicher nicht von mir. Der Porsche 911 GT2 R hat einen neuen Besitzer gefunden, der das Fahrzeug auf der Rundstrecke bewegen wird. Ich sage allen Fahrerkollegen und Fans danke, für die wirklich sehr schöne Zeit am Berg“. Was bringt die Zukunft fragen sich jetzt sicher viele Bergrennfans? „Das steht noch in den Sternen, ich bleibe sicher im Rennbetrieb, beispielsweise als Fahrercoach und als Testfahrer, oder wenn mir wer sein Rennauto zur Verfügung stellen sollte. Ich habe wirklich tolle Momente bei Euch draußen im KW Berg-Cup genossen, aber einmal ist Schluss“, stellt Pregartner klar. „33 Jahre im Bergsport, ist eine gigantische lange Zeit und das alles mit den kleinsten finanziellen Mitteln“. Herbert Pregartner begann seine Karriere Mitte der 1980er Jahre im Steirischen Bergrallye-Cup und blieb bis zum heutigen Tag der Marke Porsche treu. Mit verschieden Porsche-Modellen, wie 911 2,2 S, 911 RS, 911 RSR, RSR Bi-Turbo oder 911 GT2, fuhr der Mann aus der Südoststeiermark auch zahlreiche Erfolge ein, wie zum Beispiel mehrfach den Gesamtsieg im Bergrallye-Cup und Bergrallye-Pokal, in der Österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft und FiA Zonenmeisterschaft. Dazu muss man die zwei Vize-Meisterschaften im FiA-Hillclimb Cup und unzähligen Klassen- und Gruppensiege erwähnen.

Zweiter Schotten-Sieg und neuer Streckenrekord für Pregartner

1. Mai 2018

Das Wetter ist bei Openair-Veranstaltungen immer ein zentrales Thema, auch beim alljährlichen ADAC Bergpreis Schottenring. Ohne Übertreibung, stimmte beim „kleinen Jubiläum“ zur 15. Auflage als Auftakt zum DMSB-Berg-Cup, dem KW- Bergcup inklusive NSU- Bergpokal vor rund 2.500 Zuschauern alles. Der veranstaltende MSC Rund um Schotten konnte sich bei besten Wetterbedingungen sowohl über ein qualitativ hochwertiges, als auch volles Starterfeld und gute Stimmung freuen. Auch das Verhältnis zur Bevölkerung des Schottener Stadtteils Rudingshainer bezeichnete die im nordrhein-westfälischen Solingen wohnende Rennleiterin Sabine Fischer, die auch wieder an Pfingsten beim Wolsfelder Bergrennen die Fäden in Händen hält, als hervorragend. Eine optimale Bühne also für die Favoriten auf den Sieg der Rennwertung, die beiden Österreicher Herbert Pregartner (Sieger 2016) Herbert Stolz (Sieger 2013 und 17) jeweils im Porsche, dem Odenwälder Holger Hovemann im Opel Kadett und dem nach seinem Debüt letztes Jahr Vorjahreszweiten und noch Sieglosen Norbert Handa aus der Nähe von Würzburg im Lancia Delta Intergrale. Nachdem Hovemann seinen rund 700 PS starken Hecktriebler am Samstagabend nach den Trainingsläufen wegen Motorschaden abstellen musste, wurde in den vier Wertungsläufen am Sonntag aus dem Vierkampf ein Dreikampf um die Krone. „Es hat nicht sollen sein“, sagte ein enttäuschter Holger Hovemann. „Das Auto fühlte sich so gut an und Motor lief wie nie zuvor, einfach brachial, bis er dann ohne Vorankündigung kaputt ging“. Am Sonntag in der Früh legte Pregartner im 911 GT2 R mit 1:16,691 min. auf der bekannten 3033 Meter langen Strecke von Rudingshain über die Serpentinen Richtung Götzen deutlich vor und distanzierte sowohl Handa als auch Stolz im Allrad-935 DP 2 um fast vier Sekunden. Im zweiten Lauf konterte Handa minimal, konnte Pregartner letztlich aber nicht wirklich Paroli bieten. Der Österreicher legte mit seinem rund 900 PS- Boliden in den letzten beiden Durchgängen nach, stellte beim Finale mit 1:16,113 min. einen neuen Streckenrekord auf und holte sich mit 5:07 Minuten Fahrzeit seinen zweiten Sieg nach 2016. Handa wurde mit 5:13 erneut Zweiter und muss seine Siegambitionen in Schotten auf 2019 verschieben. Mit 5:22 komplettierte der etwas farblos agierende Herbert Stolz mit Rang drei unter 77 Fahrern, 69 in Wertung, das Siegerpodest. Darauf hatten die heimischen, mittelhessischen Fahrer keine Chance. Die besten Aussichten auf vordere Plätze hatte der Ober Mörlener KW Berg-Cup Neuling Stefan Bodin, der einen Porsche 944 GTR steuerte. Doch seine Fahrt endete im Training am Samstagnachmittag in der sogenannten Bachkurve, der ersten Serpentine oberhalb von Rudingshain in der Leitplanke. „Ich war nach […]

1 2