Marcel Steiner Kolumne: Wir kommen der Sache langsam näher

2. August 2022

Mit behobenen Schäden von La Roche-La Berra, erholt und entspannt von einem Kurzurlaub in Italien, reisten wir Donnerstagabend ins schöne Wallis nach Anzère. Unser Teambus kam ordentlich ins Schnaufen, um den Skiort auf 1‘500 M.ü.M zu erreichen. Nach unserer Ankunft stellten wir top motiviert und bei angenehmen Temperaturen noch vor der Dämmerung das Teamzelt auf. Somit bereits startklar mit unserem Lagerplatz, konnten wir den Freitag gemütlich angehen und sogar etwas länger schlafen. Der LobArt/Helftec-Honda wurde routiniert ausgeladen und vorbereitet. Die administrative und technische Abnahme war bald erledigt und ich konnte ich mich ausgiebig der Streckenbesichtigung widmen. Training am Samstag: Samstags ging es schon sehr früh zu einer kurzen Streckenbesichtigung. Der Trainingsbeginn für die ersten Fahrer war bereits auf 7:00 Uhr angesetzt. Wir waren gegen 10:00 Uhr an der Reihe, um über die Rennstrecke Richtung Start zum 1. Trainingslauf zu rollen. Im ersten Lauf fand ich eine gute Ideallinie, aber noch nicht so viel Gripp. Daher war ich im Ziel mit 1:30.198 zufrieden. Vor mir Eric Berguerand (Lola-F3000, 1:29.341) und hinter mir  Robin Faustini (Osella FA30, 1:30.672) sowie Joel Volluz (Osella FA30, 1:32.383). Optimierungen am Auto: Mit höherer Leistungsstufe, aber sonst unverändertem Auto, machte ich mich zum 2. Trainingslauf bereit. Irgendwie schien der LobArt nun gar keine Bodenhaftung mehr zu finden. Ich musste ordentlich kämpfen, um den Wagen auf der Straße zu halten. Die Zeit von 1:30.039 entsprach somit nicht meiner Vorstellung und ich rutschte damit hinter „Bergus“ (1:26.891) und Faustini (1:29.777). Andere Reifen und eine andere Federabstimmung auf der Hinterachse sollten dem Problem Abhilfe schaffen für den 3. Probelauf. Dies schien mit einer Zeit von 1:28.132 zu funktionieren. Dies bedeutete Platz 2 hinter Eric (1:25.668), jedoch vor Robin (1:29.652) und Joel (1:31.311). Bei der abendlichen Kontrolle des LobArt/Helftec-Hondas fanden wir ein ausgerissenes Gewinde an einer Bremssattelbefestigung. Dies raubte uns einige Zeit für die Reparatur. Ansonsten war das Auto einwandfrei. Rennläufe am Sonntag: Am Sonntag war der erste Rennlauf wieder auf 7:00 Uhr angesagt. Für uns stand 10:00 Uhr auf dem Zeitplan. Gerade als ich um acht Uhr von meiner Joggingrunde zurückkam, wurde unser Feld für 8:30 Uhr aufgerufen. Die letzte Vorbereitung des LobArt hatte Priorität und das Frühstück fiel somit aus. Mein eingespieltes Team meisterte die rasche Vorbereitung problemlos, womit dem Start nichts mehr im Weg zu stehen schien. Bereits startklar für die Rückführung zum Start, geriet ein Fahrer von der Straße ab und es stand eine stündige Leitplankenreparatur an. […]

Schweizer Berg-Finale von Les Paccots abgesagt

7. Juni 2022

Das für den 17./18. September geplante Finale der Schweizer Bergmeisterschaft in Les Paccots muss abgesagt werden. Die Berg-SM besteht damit nur noch aus sechs Rennen. Das Bergrennen Châtel-St-Denis – Les Paccots findet auch dieses Jahr nicht statt. Grund sind Verzögerungen bei Bauarbeiten. In einer offiziellen Mitteilung des Organisators heißt es: «Das Organisationskomitee musste erneut die Entscheidung treffen, die 40. Ausgabe des Bergrennens Châtel-St-Denis – Les Paccots zu verschieben. Die Situation der Bauarbeiten in der Durchfahrt von Les Paccots zwang uns, diese schmerzhafte Entscheidung zu treffen. In der Tat werden die Arbeiten nicht rechtzeitig vor dem Rennen abgeschlossen sein und der Belag im Dorf Les Paccots wird für Rennwagen nicht befahrbar sein. Außerdem haben wir nicht genug Platz, um alle Fahrzeuge bei ihrer Ankunft in Les Paccots zu parken – weder für den Sicherheitskorridor noch für die Zufahrten der Anwohner. Diese Faktoren sind für den reibungslosen Ablauf des Rennens sehr wichtig. Aus diesen Gründen sehen wir uns gezwungen, unsere 40. Ausgabe um ein weiteres Jahr zu verschieben.» Die Schweizer Berg-Meisterschaft 2022 besteht damit aus sechs Rennen: 11./12. Juni, Hemberg 18./19. Juni, La Roche – La Berra 23./24. Juli, Ayent – Anzère 19.-21. August, St.ursanne – Les Rangiers 27./28. August, Oberhallau 10./11. September, Gurnigel Text: Autosport Schweiz

Marcel Steiner Kolumne: Jetzt läuft‘s – aber richtig!

15. August 2021

Nun war es schon wieder lange still auf diesem Kanal. Nicht ganz so still war es bei uns. Aber auch nicht alles spielte von Anfang an in den richtigen Tönen. Doch alles mal der Reihe nach… Anfang Juni konnte ich den LobArt/Honda nach den Abstimmungsarbeiten bei Helftec Engineering abholen. Danach mussten wir das Auto wieder auf die Fliehkraftkupplung umbauen, und der Kupplungstest verlief gleich vielversprechend. Die Testfahrt in Anneau du Rhin (Frankreich) war für uns quasi eine Formsache und wir waren überzeugt, dass dem geplanten Bergrennen in Beaujolais (Frankreich) nichts mehr im Weg stehen würde. Leider wurden wir eines besseren belehrt: Auf der Rennstrecke wollte der Turbomotor nicht richtig in die Gänge kommen. Nach wenigen Runden mussten wir wieder zusammenpacken. In der darauffolgenden Woche stand der nächste Test an, bei welchem Flavio und Guido Helfenstein von Helftec Engineering auch vor Ort waren. Leider konnte auf der Strecke das Problem weder lokalisiert, noch behoben werden. Der Motor musste nochmals auf den Prüfstand… Die Situation erinnerte uns an die Anfänge mit dem LobArt, auch da lief es am Anfang sehr holprig und wir mussten den Heimweg antreten – zum Teil ohne gefahren zu sein. Auch jetzt ist es eine komplett neue Technik, die noch etwas Arbeit und Erfahrung braucht, bis sie richtig zum Laufen kommt. Genau aus diesem Grund arbeiten wir mit den richtigen Leuten zusammen, mit denen wir die Herausforderungen lösungsorientiert angehen können. Nach einem kompletten Check der mechanischen und elektronischen Systeme und Feinabstimmung des Kennfeldes konnten wir auf dem Prüfstand grünes Licht geben. Am 3. August waren wir erneut in Anneau du Rhin zum Test. Nun lief der Motor wie am Schnürchen. Nur die Tücken der Technik holten uns nach 1 ½ Runde in Form einer gebrochenen Antriebswelle ein. Diese konnten wir in nützlicher Zeit vor Ort tauschen und den Test zur vollen Zufriedenheit vorführen. Wir testeten alle Leistungsstufen mit beeindruckenden Topspeed-Werten. Auch Startübungen mit Traktionskontrolle konnte ich absolvieren. In der Datenaufzeichnung konnten wir eine imposante Beschleunigung auf 100 und 200 km/h rauslesen. Auch das Fahrverhalten des LobArt aus Fahrwerk und Aerodynamik stimmte mich positiv. Das Paket scheint auf der Rundstrecke gut miteinander zu harmonieren. Nach diesem positiven Test werden wir den LobArt/Honda Turbo am Berg erproben. Wir sind alle voll motiviert und freuen uns, nach fast zwei Jahren wieder an den Rennen von Osnabrück (D), Oberhallau (CH), Turkheim (F) und St. Agath (A) teilzunehmen. Bei diesen Rennen werden wir noch […]

Oberhallau will´s durchziehen

19. Juni 2021

Das Schweizer Bergrennen Oberhallau, mit seiner Zieldurchfahrt nur rund einen Kilometer von der Deutschen Grenze bei Waldshut-Thiengen entfernt, soll nach der Absage wegen Corona dieses Jahr am letzten August-Wochenende wieder stattfinden. Der Veranstalter „Pro Bergrennen Oberhallau“, sammelt schon jetzt Anmeldungen von Fahrerinnen und Fahrern, um so das organisatorische Risiko zu minimieren. Anmeldeschluss ist bereits Ende Juni. In wieweit Meisterschaften, wie die Schweizer Bergmeisterschaft oder der deutsche KW Berg-Cup zur Austragung kommen, ist aktuell noch offen. Das gesamte Organisationsteam rund um das Bergrennen Oberhallau ist voller Herzblut mit den Vorbereitungen beschäftigt. Dies verlangt dieses Jahr noch mehr Flexibilität als in der Vergangenheit, da sich die „Pro´ler“ wegen der Corona-Pandemie auf unterschiedliche Szenarien und immer wieder verändernde Bedingungen einstellen müssen. Der aktuelle Verlauf stimmt die Organisationsführung jedoch zuversichtlich, dass die Veranstaltung stattfinden kann. „Doch dazu braucht es nun vor allem euch! Wir können unser Bergrennen nur durchführen, wenn sich bis zum Nennschluss am Mittwoch, 30. Juni 2021 (24 Uhr) genügend Teilnehmer anmelden und das Nenngeld fristgerecht bezahlt haben. Sollten wir entgegen unserer Erwartung die Veranstaltung trotzdem absagen müssen, wird das Nenngeld vollumfänglich zurückerstattet“, erklärt die Rennleitung in ihrer neuesten Mitteilung. Um die gestellten Vorgaben betreffend Covid-19 zu erfüllen, erarbeiten der Verein zusammen mit den zuständigen Behörden von Bund und Kanton ein passendes Schutzkonzept. Wie die Schutzmaßnahmen im Detail aussehen werden, lässt sich wegen der ständig ändernden Rahmenbedingungen noch nicht sagen. Es zeichnet sich jedoch ab, dass der Einlass ausschließlich für vollständig Geimpfte, von Covid-19 Genesene oder für Personen mit einem negativen Testresultat erlaubt ist. Dies gilt auch für etwaige Helfer und Begleitpersonen. Über die definitiven Schutzmaßnahmen informieren der Verein spätestens mit der Veröffentlichung der «letzten Weisungen» und auf der Webseite www.bergrennen-oberhallau.ch Die diesjährige Veranstaltung wird anders sein als in den Vorjahren. So sind zum Beispiel nur eine begrenzte Anzahl Zuschauer zugelassen. Pro Fahrer sind maximal vier Begleitpersonen möglich, welche sich voraussichtlich ebenfalls registrieren müssen. Diesbezügliche Informationen folgen mit den «letzten Weisungen». Leider ist aktuell auch noch nicht klar, ob das Fahrerlager wie gewohnt im Dorf oder teilweise außerhalb des Dorfkerns platziert werden muss. Auch diese Information folgt mit den letzten Weisungen.

St. Ursanne-Les Rangiers 2021 bleibt wieder auf der Strecke

31. Mai 2021

Der Terminkalender der Europa-Bergmeisterschaft 2021 bleibt in diesen Wochen und Monaten der Pandemie unberechenbar. Mit den Läufen in Portugal, Spanien und Tschechien fanden bis jetzt immerhin drei Rennen statt und der gebotene Sport war eine Freude für alle Beteiligten. Beim Ecce Homo Rennen am vergangenen Wochenende waren sogar erstmals wieder Zuschauer entlang der Strecke zugelassen. Doch die Euphorie wurde heute schon wieder gebremst. Nach sorgfältiger Prüfung der Pandemie-Situation, der peinlich genau einzuhaltenden sanitären Maßnahmen und der finanziellen Risiken, die sich aus der Durchführung des Rennens ergeben können, musste sich das Organisationskomitee der ASA St-Ursanne – Les Rangiers erneut entschließen, die Entscheidung zu treffen das International Bergrennen St-Ursanne – Les Rangiers im Schweizer Jura, das für den 14. und 15. August 2021, als Lauf der Berg EM und Schweizer Bergmeisterschaft abzusagen. Die 77. Ausgabe des Rennklassikers wurde auf den Termin 20./21. August 2022 verschoben. Foto: Marc Scheidecker

Marcel Steiner sitzt gut vorbereitet in den Startlöchern

14. Mai 2021

Gibt es eine Rennsaison 2021? Diese Frage haben sich der Schweizer Top-Pilot Marcel Steiner und sein Team schon sehr oft gestellt. Doch auch die Truppe aus dem Berner Oberland kann sie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten. Alle Motorsportbegeisterten hoffen darauf, dass die Bergrennen zumindest ab Sommer abgehalten werden können, und die Jungs von Steiner Motorsport hoffen endlich den neuen Turbomotor unter Rennbedingungen einsetzen zu können. Apropos Motor: „Anfang Oktober 2020 wurde unsere Freude am neuen Turbo jäh gebremst“, sagt Marcel in seiner aktuellen Presseaussendung. „Der Automobil-Weltverband FIA kastrierte die Turbomotoren der Gruppe E2-SS und E2-SC mit einem Airrestriktor. Generell mussten wir bereits mit 1.7-mal weniger Hubraum gegenüber den Saugmotoren auskommen, nun wurde der Turbo nochmals mit einem Luftbegrenzer von 42.25 mm beschnitten. Dies zog mir und den Jungs von Helftec Engineering kurzzeitig den Boden unter den Füssen weg“. Den Kopf in den Sand stecken wollte Steiner-Motorsport aber auch nicht. Eine Lösung musste her und wurde gefunden. So passten die Steiners den Hondamotor bei der Reparatur gerade noch an die neuen Anforderungen an. Am LobArt-Sportwagen nahm man zudem kleine Updates an der Aerodynamik vor und seit kurzem steckt das Aggregat nun wieder im LobArt-Chassis. Kleinere Anpassungen am Auspuffkrümmer stehen noch aus, danach gilt’s auf dem Rollenprüfstand das Kennfeld abzustimmen. Der LobArt Honda-Turbo wäre also bald bereit, um Runden zu drehen oder Bergstraßen hochzujagen. Weiter stellt sich noch eine Reglementsfrage. Nach aktuellstem Stand übernehmen einige nationale Verbände (Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich…) das FIA-Regelwerk nicht oder noch nicht. In diesen Ländern kann der Turbo noch frei und ohne Airrestriktor atmen. „So werden wir unseren Motor auch noch offen abstimmen und bis auf weiteres so fahren“, kündigt Steiner an. Auslauf soll der LobArt Honda im Jahr 2021 hauptsächlich in der Schweizer Bergmeisterschaft finden, die anfangs aus neun Rennen bestand. Leider wurden bereits La Roche, Hemberg, Reitnau, Anzere und Les Paccots wegen Covid-19 wieder abgesagt. Daher musste sich das Team wieder etwas umorientieren. „Zudem finde ich als ersten Start am Berg 2021, gleich auf der Highspeed-Strecke in Les Rangiers, nicht ganz optimal. Aus diesem Grund rückten die französischen Rennen von Vuillanfans und Beaujolais in meinen Terminkalender“. Zudem möchte Marcel Steiner auch die Rennen in Osnabrück/D, Türckheim/F und St.Agatha/A fahren. Dies hängt aber von den Reglementen zum Restriktor und der finanziellen Lage von Steiner Motorsport ab. Als großes Highlight findet im Oktober in Portugal das 4. FIA Hillclimb Masters statt. Nach seiner Teilnahme 2018 in […]

Boxengeflüster 03/2021: Wussten Sie schon dass…?

27. März 2021

DASS sich die beiden Bergrenn-Routiniers Alexander Hin und Steffen Hofmann vor wenigen Tagen handelseinig wurden. Zuerst hieß es, dass in der Berg-Saison 2021 die beiden ihre Rennfahrzeuge tauschen, dass also Steffen Hofmann im Osella PA30 V8 platznimmt und sich Alexander Hin einmal im NSU TT versuchen wird. Aber nein, das ist ein vorgezogener Aprilscherz. Der Oberfranke hat sich beim „Häuslebauer“ Hin ein neues Einfamilienhaus bestellt und am Sonntag vergangener Woche bei einem Besuch in Elzach, den Vertrag mit besten Konditionen unterschrieben (beide mit negativem Coronatest). Somit wird man Steffen in diesem unvorhersehbaren Jahr kaum bei einem Bergrennen antreffen, der zigfache NSU Bergpokal-Gesamtsieger wird sich dem Innenausbau seines neunen Traumhauses widmen. DASS in Italien ab dem 1. Januar 2021 eine Lizenz für Mechaniker bei Bergrennen vom Verband ACI Sport eingeführt wurde. Die Lizenz für sogenannte mechanische Assistenten, ist insbesondere für das Teammitglied obligatorisch, dass das Auto zum Startbereich begleitet, und der somit auch über den erforderlichen Versicherungsschutz verfügt. Die maximale Anzahl der im Fahrerlager zugelassenen Teamstärke, beträgt fünf Personen. Die für die Veranstaltung eingeplanten Teamhelfer, müssen dem jeweiligen Veranstalter vor Beginn der Papierabnahme mit Namen und die Lizenznummern obligatorisch mittgeteilt werden. Diese Lizenz hat jährliche Kosten von 30€. DASS in diesen Tagen der saarländische MSC Mithras Schwarzerden sein 50. Vereinsjubiläum feiert. In wenigen Wochen ist es zudem genau 30 Jahre her, als das Teufelskopf-Bergrennen von Reichweiler bei Kusel, letztmals stattfand. Organisiert vom MSC Mithras, mit dem damaligen Rennleiter und langjährigen ADAC-Saarland Funktionär Karl-Heinz Finkler an der Spitze. Das Auftauchen eines Haselhuhns, das jedoch später niemals wieder gesichtet wurde, besiegelte 1991 das Ende des traditionsreichen Bergrennens auf der saarpfälzischen Grenze. Heutzutage wird die anspruchsvolle Bergstrecke oftmals in Wertungsprüfungen der Saarland-Pfalz-Rallye und auch der Rallye Deutschland einbezogen. Neben dem alljährlichen Einsatz beim Homburger Bergrennen mit dem Ampelteam, ist die Radsportsparte des MSC mit der „Grünen Hölle Freisen“ im Mountainbike-Sport aktiv. Seit nunmehr 17 Jahren findet im September das große MTB Wochenenden mit Rennen und Touren in und um Freisen statt. Alleine der Name der Radsportgruppe verrät die Herkunft und Sympathie zum Rennsport. Darüber hinaus gibt es noch ein Klapprad Racing Team, die „20 Zoll Bagasch“ die sich spaßeshalber zum Ziel gesetzt hat, Legenden der Rennnbahn zu werden. Mit der Teilnahme bei den 24h von Zandvoort und den 24h Rad am Ring, auf der Nordschleife, hat diese Truppe schon außergewöhnliches geleistet, zumal dort nur Rennradfahrer an den Start gehen. So sind die Jungs mit […]

Termine 2021: Bergrennen von Belgien über Frankreich bis Slowenien

13. Januar 2021

Es darf zwar allgemein bezweifelt werden, dass die hier aufgeführten Bergrenn-Termine für Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Großbritannien, Luxemburg, Tschechien, Slowenien, Kroatien, Polen und der europäischen Bergmeisterschaften in der Saison 2021 alle uneingeschränkt stattfinden werden. Die nationalen Gremien haben jedoch für alle Fälle ihre jeweiligen Rennkalender zusammengestellt und hoffen auf das Beste. FIA Berg Europameisterschaft 2021 10.-11.04. 2021: Col St. Pierre (Frankreich) 24.-25.04. 2021: Rechberg (Österreich) 08.-09.05. 2021: Rampa de Boticas (Portugal) 15.-16.05. 2021: Subida al Fito (Spanien) 29.-30.05. 2021: Ecce Homo Sternberk (Tschechien) 12.-13.06. 2021: ADAC Glasbach Bergrennen (Deutschland) 26.-27.06. 2021: Ascoli Piceno (Italien) 17.-18.07. 2021: Dobsinsky kopec (Slowakei) 24.-25.07. 2021: Limanowa 2021 (Polen) 14.-15.08. 2021: CdC St. Ursanne – Les Rangiers (Schweiz) 28.-29.08. 2021: Ilirska Bistrica (Slowenien) 18.-19.09. 2021: Buzetski dani (Kroatien) FIA Historic Berg Europameisterschaft 2021 24.-25.04. 2021: Rechberg (Österreich) 29.-30.05. 2021: Ecce Homo Sternberk (Tschechien) 19.-20.06. 2021: GHD Gorjaci (Slowenien) 03.-04.07. 2021: Trento Bondone (Italien) 10.-11.07. 2021: Cesana Sestriere (Italien) 28.-29.08. 2021: Ilirska Bistrica (Slowenien) 18.-19.09. 2021: Buzetski dani (Kroatien) 25.-26.09. 2021: Coppa del Chianti Classico (Italien) FIA International Hillclimb Cup 2021 22.-23.05. 2021: Sanok – Zaluz (Polen) 03.-04.07. 2021: Trento Bondone (Italien) 07.-08.08. 2021: GHD Lucine (Slowenien) 21.-22.08. 2021: Osnabrücker Bergrennen (Deutschland) FIA Hillclimb Masters 09.-10.10. 2021: Rampa da Falperra (Portugal) Deutsche Automobil Bergmeisterschaft 2021 24.-25.04. 2021: ADAC Bergpreis Schottenring-Rudingshain 01.-02.05. 2021: European Hill Race Eschdorf (Luxemburg) 23.-24.05. 2021: Wolsfelder ADAC Bergrennen 12.-13.06. 2021: ADAC Glasbachrennen 26.-27.06. 2021: ADAC Ibergrennen Heiligenstadt 10.-11.07. 2021: Homburger ADAC Bergrennen 31.07.-01.08. 2021: ADAC Hauenstein Bergrennen 21.-22.08. 2021: Osnabrücker ADAC Bergrennen 11.-12.09. 2021: AvD Bergrennen Eichenbühl 25.-26.09. 2021: Bergrennen St. Agatha (Österreich) 02.-03.10. 2021: ADAC Bergrennen Mickhausen Österreichische Bergstaatsmeisterschaft (Modern & Historisch) 2021 23.-25.04. 2021: Rechbergrennen 01.-02.05. 2021: St. Urban 14.-16.05. 2021: St.Anton/Jessnitz 27.-29.05.2021: Ecce Homo – Sternberk (Tschechien) 11.-13.06. 2021: Glasbach (Deutschland) 18-20.06. 2021: Gasen-Straßegg 07.-08.08. 2021: Alpe del Nevegal Belluno (Italien) 28.-29.08. 2021: Ilirska Bistrica (Slowenien) 25.-26.09. 2021: St. Agatha 02.-03.10. 2021: Cividale (Italien) Schweizer Bergmeisterschaft 2021 05.-06. 2021: CdC La Roche 19.-20.06. 2021: Bergrennen Hemberg 27.06. 2021: Bergrennen Reitnau 10.-11.07. 2021: CdC Massongex- Verossaz 14.-15.08. 2021: St. Ursanne-Les Rangiers 28.-29.08. 2021: Oberhallau 11.-12.09. 2021: September: Gurnigel 18.-19.09. 2021: Châtel-St. Denis – Les Paccots Italienische Bergmeisterschaft (CIVM) 2021 01.-02.05. 2021: Trofeo Scarfiotti – Sarnano Sassotetto 15.-16.05. 2021: Salita Morano – Campotenese 29.-30.05. 2021: Verzegnis – Sella Chianzutan 12.-13.06. 2021: Trofeo Vallecamonica – Malegno 26.-27.06. 2021: Coppa Paolino Teodori – Ascoli 03.-04.07. 2021: Trento – Bondone 17.-18.07. 2021: Rieti Terminillo […]

Werkstatt-Report #40: Verbessertes Schweizer Berg-Monster

28. August 2020

Es sind Renn-Tourenwagen, wie sie auch der Deutschen Bergszene gut zu Gesicht stehen würden, die Mitsubishi-Berg-Monster aus der Schweiz. Ronnie Bratschi und Roger Schnellmann waren in der Vergangenheit dafür die besten Beispiele. Jetzt ist auch der Schwyzer Thomas Kessler mit seinem Mitsubishi Lancer optisch und technisch aufgeschlossen. Bei einem Test auf der französischen Rundstrecke von Circuit de l’Anneau du Rhin wurde der Renner kürzlich erstmals in der Öffentlichkeit gezeigt. „Es war ein reiner Funktionstest und das Einstellen grundlegender Funktionen. Leider hat sich am Nachmittag eine defekte Benzinpumpe bemerkbar gemacht, worauf wir denn Test frühzeitig beendet haben“, berichtet der Besitzer und Pilot Thomas Kessler. „Bis dahin funktionierte die Elektronik, Mechanik und Aerodynamik einwandfrei“. Nach dem Unfall beim Bergrennen Anzeré hatte Thomas Kessler mit Hilfe von MS Racing und MT Carbon die komplette Aerodynamik des grauen Mitsubishis überarbeitet und optimiert. Ein neues, stimmigeres Steuergerät wurde durch IRC Performance verbaut und durch das optimieren des Abgasstranges konnte der E1-Bolide auf dem Prüfstand an Leistung zulegen. „Uns war es sehr wichtig dass es für das Auge auch stimmig ist. Für dieses Jahr planen wir noch 1-2 Rundstreckenbesuche danach konzentrieren wir uns voll auf die Saison 2021, wenn sie dann stattfindet“.

Marcel Steiner Kolumne: Mehr Zeit für den neuen Turbo-Motor

24. Mai 2020

Wie schön wäre es doch, wenn wir von Steiner Motorsport nach einem arbeitsintensiven Winter zum Start der Saison an den geplanten Rennen in Rechberg und Eschdorf hätten teilnehmen können! Ich habe mich sehr darauf gefreut. Leider sind die genannten Bergrennen, wie auch alle Bergrennen in der Schweiz und das FIA Hill Climb Masters in Portugal im Oktober abgesagt. Zu groß ist das gesundheitliche und finanzielle Risiko während der Corona Pandemie für die Zuschauer, Rennfahrer und die Organisatoren. Von meinem ursprünglichen Saisonplan steht aktuell nur noch das Rennen vom 26./27. Oktober in St. Agatha (AT). Ich muss jedoch ehrlich gestehen; auch wenn die beiden Rennen nun stattgefunden hätten, wären wir wohl kaum mit unserem neuen Projekt fertig geworden. Und das nicht nur wegen COVID-19. Wie ihr vielleicht schon in einigen Onlinemedien zum Thema Motorsport gelesen habt arbeiten wir mit der Firma Helftec Engineering an einem 1750 ccm-Honda-Turbo-Motor. Als Basis dient ein Honda Civic Type R-Motor mit original 2 Liter Hubraum. Der Lockdown hat u.a. die Beschaffung einiger Teile für den Umbau des Motors erschwert, da durch die Hubraumverkleinerung und die Änderung vom Sauger- zum Turbomotor inwendig fast alles modifiziert werden muss. Mittlerweile ist aber fast die komplette Umgebung vorbereitet und der Motor zur Montage bereit. Bald setzen wir ihn ins Chassis ein und beginnen mit der Abstimmung auf dem Prüfstand. Auch an der Karosserie und Aerodynamik nehmen wir wegen dem Turbo einige Veränderungen vor: Am Auffälligsten ist der Wegfall der Airbox, wodurch der Heckflügel eine bessere Anströmung bekommt. Zudem konnte ich mit der Firma Drexler Automotive GmbH eine Zusammenarbeit für das Getriebe und Differential realisieren. Ich bin schon richtig gespannt, wie sich der LobArt/Honda durch das neue Differential um die Kurven steuern lässt. Im Juni und Juli planen wir Testfahrten mit allen neuen Komponenten, sobald die Grenzen wieder offen sind. Ab August finden in Frankreich wieder Bergrennen statt, auch in Deutschland und Österreich gibt es noch einige aktive Termine, die wir interessiert verfolgen. Wir möchten den LobArt/Honda unbedingt bei einigen Renneinsätzen im Ausland auf Herz und Nieren testen, damit einer erfolgreichen Saison 2021 nichts im Wege steht. Ich hoffe deshalb, möglichst bald über COVID-19-Lockerungen, verheißungsvolle Testfahrten und bevorstehende Rennen hier zu berichten. In diesem Sinne bis bald… Marcel

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