Boxengeflüster 01/2022: Wussten Sie schon dass…?

13. Januar 2022

DASS gerade die Facebook-Gruppe „Bergrennen“ durch die Decke geht. Ausgangspunkt dafür, waren zahlreiche Papierbildabzüge die Multibergmeister Jörg Weidinger aus den alten Beständen des 2007 verstorbenen Bergrenn-Journalisten und Fotografen Roland Höfer erhielt. Im Team-Work mit Thomas Bubel, der das gesamte Material digitalisierte, stellt derzeit Jörg Weidinger das Bildmaterial aus der Deutschen Bergmeisterschaft und dem Gruppe H Berg-Cup der Ende 80er bis in die 1990er Jahre sukzessive ein. Mittlerweile hat sich dies herumgesprochen sodass täglich zwischen 50 und 70 Beitrittsanfragen für die Gruppe auflaufen, und die Facebook-Gemeinschaft „Bergrennen“ in kürzester Zeit auf über 8.500 Mitglieder angewachsen ist! Einige neue Gruppenmitglieder zeigen ihrerseits interessante Motive aus der „guten, alten Berg-Zeit“ aus ihren Archiven. DASS beim Weltcup Alpinslalom der Herren am vergangenen Wochenende in Adelboden in der Schweiz, Marcel Steiner seinem Titel als „Berg-Meister“ alle Ehre machte. Der Oberdiesbacher gehörte zum Team der Streckenarbeiter und war als „Rutscher“ eingesetzt. Zwischen den Durchgängen und bei kurzen Rennunterbrechungen war es seine Aufgabe die Piste wieder zu glätten und zu präparieren. DASS der Homburger Gruppe F-Pilot Kai Neu seine Pläne zur Teilnahme an der diesjährigen Berg-Europameisterschaft vorerst auf Eis gelegt hat. Nachdem die FiA erneut das Performance-Faktor-Reglement abgeändert hat und er seinen neu, nach Performance-Faktor aufgebauten Ford Focus ST nun wieder anpassen müsste, sieht sich der Mann vom Homburger Automobilclub nach neuen Betätigungsfeldern um. Da Neu nicht mit einem normalen Jahr am Berg rechnet, wird sich der Ford-Autohausbetreiber nicht in den KW Berg-Cup einschreiben und erst einmal mit seinem Drittwagen Ford Fiesta an nationalen Rallyes in Südwestdeutschland teilnehmen. Ähnlich gestaltet sich die Saisonplanung von Vereinskollege Martin Kraus, der seinen ex-Ferner VW Polo G40 in die Ecke stellt und mit einem Honda Civic Typ R dem Rallyesport frönt. DASS nun die Katze aus dem Sack ist und der fahrbare Untersatz feststeht. Kurz vor Silvester machte der ehemalige spanische Bergeuropameister Andres Vilarino seine Pläne für die Saison 2022 offiziell (BiD berichtete). Dabei wird der Routinier auf die internationale Bergrennsportbühne nach einigen Jahren zurückkehren und eine volle Saison in der historischen Berg-EM absolvieren. Im Team von Di Fulvio Racing wird der Spanier einen Lucchini pilotieren, welcher von einem 3l Alfa Romeo Motor angetrieben wird. Für 2023 ist dann der Wechsel auf einen potenteren Osella PA 9/90 BMW C3 geplant. DASS kürzlich, fälschlicherweise das Gerücht vom Rückzug der Funkrettungswacht Motorsport e.V. die Runde machte und somit die meisten Berg-DM Veranstalter vor einem weiteren Problem gestanden hätten. Wie aber „Chef“ Roman Häseler deutlich […]

Sponsoring und Marketing – auch im kleinen Rahmen wirksam

11. Januar 2022

Die Begeisterung für den Rennsport begleitet viele Nutzer unserer Webseite über die Bergrennen hinweg. In Freizeit und Alltag wird gerne über das aufregende Hobby gesprochen und sich mit Gleichgesinnten ausgetauscht. Um Interesse für die Vereinsarbeit zu wecken oder das notwendige Kleingeld für Termine und Rennteilnahmen einzunehmen, sind Sponsoring und Marketing nicht fortzudenken. Hier können bereits kleine Maßnahmen dazu beitragen, Lust am Rennsport und eigenen Teams und Fahrzeugen zu wecken. Marketing für Ihr Hobby langfristig planen Die Faszination Bergrennen ist als Outdoor-Veranstaltung mit High-Speed und einer großen Community ungebrochen. Mit einem Blick auf zukünftig anstehende Termine wissen Sie, wo Sie als Zuschauer oder Teilnehmer Ihre Begeisterung an diesem einzigartigen Sport ausleben können. Natürlich sind Anfahrten und Teilnahmen mit Kosten verbunden, die sich kaum aus dem eigenen Vermögen heraus decken lassen. Sponsoring ist wie in professionellen Rennserien wie der Formel 1 fester Bestandteil der Branche. Allerdings müssen sich die Bemühungen im Marketing nicht auf die Suche nach Werbepartnern beschränken. Zum Marketing kann auch das Verteilen von Werbeartikeln oder die Einbindung von Werbeträgern ins eigene Alltagsleben gehören. Um eine kluge Werbestrategie zu realisieren, ist eine langfristige Planung ratsam. Die Erfolge von Werbeartikeln oder spannendem Content in Social-Media sollte über Wochen und Monate hinweg geplant werden. So lässt sich eine echte Verbindung zu Zuschauern, Fans und Unternehmen aufbauen, die mit einem Markenaufbau aus der freien Wirtschaft vergleichbar ist. Wie Firmen Ihr Sponsoring vor Ort stärken Natürlich müssen Marketing und Finanzierung von Events nicht alleine von Teilnehmern und Teams ausgehen. Für Firmen bietet das Werben bei Berg-Cup und -Meisterschaft ein großes Potenzial, mit einer vielfältigen Zielgruppe in Kontakt zu treten. Auch hier gilt: Das klassische Sponsoring alleine erfüllt einen wertvollen Zweck vor Ort, dürfte jedoch langfristig nur wenige Spuren hinterlassen. Da Bergrennen eine Veranstaltung vor Ort sind, lohnt ein Nachdenken über klassische Werbeartikel, die vor Ort verteilt werden können. Beispielsweise können Firmen Stofftaschen bedrucken lassen, die zum praktischen Begleiter vor Ort werden. Das Auffüllen der Taschen mit kleinen Werbepräsenten ist natürlich möglich. Wichtig ist, dass der Werbeartikel mit nach Hause genommen wird und so weit über die Zeit eines einzelnen Events hinauswirkt. Gerade für Firmen mit einem regionalen Charakter ist das Verteilen der Werbegeschenke effektiv und eine sinnvolle Maßnahme, mit der sich eine starke Marketingpräsenz im Internet fortführen lässt. Qualität der Werbegeschenke als wichtiger Faktor Für welche Produkte oder Dienstleistungen auch geworben werden soll, das Werbegeschenk sollte von gehobener Qualität sein. Im Falle von Stofftaschen sollte sichergestellt werden, […]

Prominenter Zuwachs für den historischen Bergrennsport

29. Dezember 2021

Andres Vilarino, der mittlerweile 70-jährig vierfache Berg-Europameister der Jahre 1989 bis 1992, kehrt in der kommenden Saison noch einmal auf die europäische Bühne des Bergrennsports zurück, dies hat der Spanier nun über seinen Facebook-Account bekannt gegeben. Geplant ist die Teilnahme an der Berg-Europameisterschaft der FiA für historische Fahrzeuge, die bei insgesamt sieben Veranstaltungen, darunter fünf im Rahmen der modernen Berg-EM ausgetragen wird. „Ende der 1980er Jahre habe ich mit dem Italienischen Motorentuner Franchino Tunzi meinen ersten europäischen Titel errungen. Nächste Saison 2022, werde ich zusammen mit einem anderen italienischen Team nach Europa zurückkehren, um an der FIA Historic Hill Climb Championship teilzunehmen“, sagt Vilarino in seiner Meldung. „Es ist eine neue Motivation für mich und ein Wiedersehen mit der guten alten H-Schaltung, ohne Traktionskontrolle oder elektronische Hilfen. Ich bin schon jetzt aufgeregt, denn im kommenden März ist der erste Test in Modena geplant. Der erste Meisterschaftslauf startet beim Rechbergrennen in Österreich“. Seinen „Untersatz“ für dieses Abenteuer, hält der Mann aus dem Baskenland derzeit noch geheim.

Termine 2022: FIA International Hillclimb Cup

25. Dezember 2021

Erneut aus nur vier Veranstaltungen bestehen, wird 2022 der FIA Hillclimb Cup. Das technische Reglement (Performancefaktor) wird dabei von der Berg-Europameisterschaft übernommen. Jedoch finden sich im Kalender gegenüber dem Vorjahr neue Veranstaltungen. Dabei wird der Saisonauftakt erneut in Polen über die Bühne gehen, jedoch erstmals in Korczyna. Dort wird zum ersten Mal ein Lauf zum FIA Hillclimb Cup über die Bühne gehen. Nach knapp über einem Monat Pause geht es nach Italien, wobei durch das Rotationsprinzip mit Trento, wieder in Ascoli bei der Coppa Paolino Teodori gefahren wird. Danach steht in Slowenien das Bergrennen Gorjanci in Novo Mesto auf dem Programm, welches auch zur österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft zählen wird. Das Finale läuft dann bereits Anfang August in Osnabrück vom Stapel, womit dies das einzige Rennen mit FIA Prädikat in Deutschland im Jahr 2022 sein wird. 21./22. Mai 2022: GSMP Korczyna (Polen) 25./26. Juni 2022: 61° Coppa Paolino Teodori (Italien) 09./10. Juli 2022: GHD Gorjanci (Slowenien) 06./07. August 2022: Osnabrück (Deutschland)

Keine EM-Wertung 2022 – Glasbach-Macher fühlen sich im Stich gelassen

18. Dezember 2021

Erstmals seit 10 Jahren, wird kein stattfindendes deutsches Bergrennen zur FiA Berg-Europameisterschaft zählen. Nach dem Ende des Trierer ADAC Bergrennens im Jahr 2011 und der Aufbauphase des EM-Nachfolgers Glasbachrennen, fühlen sich die Mannen der RSG Altensteiner-Oberland seit geraumer Zeit von den Dachverbänden DMSB und ADAC Hessen-Thüringen im Regen stehen gelassen und haben auf die Beantragung des höchsten FiA-Bergprädikats verzichtet, sodass Merli, Faggioli, Bratschi und Co in 2022 nicht am Rennsteig Station machen werden. Wie es scheint, macht sich eine Gleichgültigkeit gegenüber dem nationalen Bergrennsport in Deutschland breit. In der Coronakriese hat es die noch neun deutschen Bergrennen, bedingt durch ihre Finanzierungsart und die typisch, geografischen Rahmenbedingungen vor Ort, bereits hart getroffen. Auch die Dachverbände lassen den Bergrennsport links liegen. Bestes Beispiel dafür, ist das Dessinteresse des Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) am Internationalen FiA Hillclimb Masters im vergangen Oktober. Auch wird die so ursprüngliche Motorsportdisziplin Bergrennen bei der laufenden Gremienreform (alle Fachausschüsse werden sukzessive aufgelöst, Disziplinen werden nach extern delegiert) nicht gut wegkommen. „Funkverkehr“ mit seinem ADAC-Gau, nur in eine Richtung, beklagt die Rennsportgemeinschaft seit eineinhalb Jahren. Ohne eine Unterstützung, gleich in welcher Art und Weise, sieht sich RSG-Macher Marcus Malsch (Foto: Mitte) nicht in der Lage mit seinen Vereinsmitgliederinnen und Mitgliedern ein kostspieliges FiA-Prädikat zu stemmen. „Wir können das Risiko alleine nicht eingehen und haben auch zuerst eine Verantwortung unseres eigenen Vereins gegenüber. Auch die Tatsache, dass die Rennsportgemeinschaft jeden einzelnen der vergangen Monate dafür gekämpft hat, die aus eigenem Engagement in die Bergrennstrecke getätigten Investitionen (Doppelleitplanken, Befestigungen, Verkabelung, Sicherheitsmaßnahmen) für die Zukunft zu sichern und bald wieder zum Einsatz zu bringen, blieb unbeachtet.  Dies trug demotivierend für die Durchführung einer FiA-Veranstaltung in 2022 bei. Durch die bereits vor zwei Jahren tiefgründig analysierte Budgetplanung hinsichtlich der Durchführung eines Internationalen FiA Prädikates und die bis heute ausstehende Entscheidung des ADAC Dachverbandes, wie man diese finanziell und organisatorisch zu stemmende Herausforderung gemeinsam bewältigen kann, hat sich der Vorstand dazu entschlossen das höchste FiA Prädikat für 2022 nicht zu beantragen. Nicht zuletzt die durch die FiA und den DMSB geforderte Terminanmeldung, welche bereits mit einer Sonderfrist versehen war, machten eine Entscheidung schon zum 1. November 2021 notwendig“. Dennoch plant man in Bad Liebenstein und seinem Ortsteil Steinbach auf eine Bergrennveranstaltung am 11./12. Juni 2022 hin. Zu Austragung kommen Wertungsläufe der Deutschen Bergmeisterschaft und des KW Berg-Cup. Erstmals erwartet man am Schloss Altenstein die Garde der Österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft. Wegen einer Terminhäufung hat unterdessen […]

Termine 2022: FiA Europa-Bergmeisterschaft

16. Dezember 2021

Nach der Verabschiedung auf dem FiA World Motor Sport Council diese Woche, stehen nun die Termine der Berg-EM 2022 definitiv fest. Es fällt das Fehlen zweier Veranstaltungen auf. Aus deutscher Sicht schmerzt natürlich der EM-Verzicht der RSG Altensteiner–Oberland, die für 2022 das höchste FiA-Berg-Prädikat für ihr Glasbachrennen (DM, ÖM, KW Berg-Cup) nicht beantragt haben. Zum anderen taucht die slowakische Veranstaltung Dobsinky Kopec nicht mehr auf, nachdem diese in diesem Jahr abgebrochen wurde. Auch ein in Erwägung gezogenes zweites EM-Rennen in Portugal (Boticas) ist nicht zustande gekommen. 09./10. April 2022:  Course de Côte St. Jean du Gard – Col St. Pierre (FRA) 23./24. April 2022:  ÖAMTC Rechbergrennen (AUT) 07./08. Mai 2022:  Rampa Internacional de Falperra-Braga (POR) 14./15. Mai 2022:  Subida Internacional al Fito (ESP) 28./29. Mai 2022:  Sternberk Ecce Homo (CEZ) 02./03. Juli 2022:  Trento-Bondone (ITA) 30./31. Juli 2022:  Limanowa (POL) 20./21. August 2022: Course de Côte St. Ursanne – Les Langiers (SUI) 03./04. September 2022:  GHD Petrol Ilirska Bistrica (SLO) 17./18. September 2022:  Buzetski dani (CRO)

Die Win-Win-Situation für das Team Lang und Alexander Hin

10. Dezember 2021

Der Schweinfurter Uwe Lang war als vierfacher Deutscher Bergmeister ein Meister seins Fachs, jetzt fungiert als Teamchef seines Motorsportteams Lang und dirigiert seinen Sohn Georg Lang und den Elzacher Alexander Hin in die Erfolgsspur. „Der Uwe ist unser Teamchef, Renningenieur und Strategiechef“, sagt Georg Lang schmunzelnd über seinen Vater, der sich mit einer Firmenhalle im Schonunger Ortsteil Abersfeld beste Voraussetzungen für sein Nebenerwerbs-Engagement geschaffen hat. Obwohl es in Osnabrück anno 2021 nur ein einziges Rennen zur Deutschen Automobil-Bergrennmeisterschaft auf deutschem Boden gegeben hat, bestritt das Team Lang dieses Jahr zumindest sechs Rennen – und das mit Erfolg. Alexander Hin gewann das zweithöchste Championat in Deutschland, den DMSB-Automobil-Berg-Cup für Sportwagen und direkt hinter ihm holte sich Georg Lang die Vizemeisterschaft. Das war für den Breisgauer Hin freilich nur eine Pflichtaufgabe, pilotiert er doch mit dem Osella PA 30, der nur 580 Kilogramm wiegt und 520 PS aus einem Zytek-V8-Aggregat schöpft, den mit Abstand besten Boliden eines deutschen Fahrers. „Uns fehlt wegen den Corona-Beschränkungen die Fahrpraxis“, begründet Uwe Lang die Strategie, heuer fünf Rennen in Nachbarländern bestritten zu haben. „Das österreichische Rennen in St. Agatha war für mich das wichtigste und schönste Rennen anno 2021“, resümiert Alexander Hin. Der 52-Jährige fuhr in Agatha Gesamtrang zwei heraus – und das pro Lauf nur 1,5 Sekunden hinter dem italienischen Europameister Christian Merli. Nicht nur deshalb will der Hausbau-Profi Hin kommendes Jahr neben dem deutschen Rennkalender auch bei mehreren Läufen zur Europa-Bergmeisterschaft mitmischen. „Wenn ich nur in Deutschland fahre, habe ich keine Gegner, das bringt mich nicht weiter“, sagt Alexander Hin und richtet deswegen seinen Blick auf das kontinentale Championat. In zwei bis drei Jahren will Hin voll bei der EM angreifen, bis dahin will er beruflich die Weichen stellen, dank der Kompetenz von Uwe Lang mit dem Fahrwerk und Aerodynamik Fortschritte machen und mit Erfahrungen auf neuen Strecken auf dem Kontinent. „Ich muss dann raus aus der Komfortzone, mich noch mehr mit Fliehkräften auseinandersetzen und an die Grenzen gehen“, weiß Hin um seine Aufgabe. Noch mehr Geschmack auf höhere Sphären machte ihm das FIA Hill Climb Masters 2021 im portugiesischen Braga vor geschätzten 100.000 Rennsportfans. Dort faszinierte ihn der heiße Kampf um Zehntelsekunden auf höchstem Niveau. „Alex muss noch mehr Konstanz gewinnen“, lautet die Hausaufgabe von Teamchef Uwe Lang. Die Konstellation des Teams Lang mit Vollservice und der potente Pilot Alexander Hin passt wunderbar, „das ergibt für alle eine Win-Win-Situation“, konstatiert Georg Lang. Im […]

Termine 2022: GHD Slowenische Bergmeisterschaft

3. Dezember 2021

Corona zum Trotze hat auch der Slowenische Motorsport-Verband einen Meisterschaftskalender der Bergrennen 2022 aufgestellt. Mit den Veranstaltungen von Skradin (Dalmatien) und Buzet (Istrien) stehen zwei Top-Rennen im Nachbarland Kroatien im Programm. Erstmals zählt der Berg-ÖM Lauf Gasen-Straßegg zum Slowenischen Championat. Das Finale wird bei der Erstlingsveranstaltung von Rebernice ausgetragen. 07./08. Mai 2022:  GHD Tolmin 04./05. Juni 2022:  Skradin (HR) 18./19. Juni 2022:  Bergrennen Gasen-Straßegg (A) 09./10. Juli 2022:  GHD Gorjanci 06./07. August 2022:  GHD Lucine 03./04. September 2022:  GHD Ilirska Bistrica 17./18. September 2022:  Buzet (HR) 08./09. Oktober 2022:  GHD Rebernice

Interview Christian Merli – Glasbach ist mir auf den Leib geschneidert

28. November 2021

Den italienischen Kollegen von „Cronoscalate Che Passione“ bot sich kürzlich die Gelegenheit zu einem ausführlichen Interview mit dem vielfachen Berg-Champion Christian Merli. Man traf sich zu einem Chat mit dem Piloten aus dem italienischen Trentino um über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu sprechen. Heraus kam eine 360°-Rundumschau über Christian Merli im privaten, sowie natürlich auch im Rennsport. CCP: Hallo Christian, vielen Dank, dass Du unsere Interviewanfrage angenommen bist. Fangen wir also mit der ersten Frage an. Wer ist Christian Merli im Rennsport und wer ist Christian Merli im Alltag? Christian Merli: „Es ist schwer, sich selbst zu beurteilen, es sollten andere tun. Ich habe das Gefühl, dass ich im Rennsport jemand bin, der immer das Maximum hineinsteckt. Im Alltag schätze ich die Normalität, mache banale Unternehmungen und treibe Sport. Aber ich widme mittlerweile viel Zeit dem Rennsport und wenn wir nicht auf Rennen unterwegs sind, arbeiten wir in der Werkstatt, um unser Auto oder die der Kunden zu pflegen.“ CCP: Woher hast Du die Leidenschaft für den Motorsport? Christian Merli: „Diese Frage hat mir auch mein Vater vor ein paar Jahren gestellt, in der Familie gab es niemanden mit einer Leidenschaft für Motoren. Papa hatte schon immer ein paar Räder, um in die Berge zu fahren, aber mehr auch nicht. Mama, das muss ich sagen, ist im Auto nie langsam gefahren, aber schon als Kind hatte ich diese Leidenschaft, zuerst für Mopeds, dann für Motorschlitten, mit denen ich meine ersten Rennen gefahren bin und dann für Autos. Ich habe die Tage damit verbracht, alles zu zerlegen und wieder zusammenzubauen.“ CCP: Es wird immer schwieriger, ein High-Level-Pilot zu werden, wenn man nicht die richtige Ausrüstung hat. Wenn Du heute einen Nachwuchsfahrer triffst, der am Berg debütieren möchte, was würdest Du empfehlen? Christian Merli: „Zunächst würde ich ihm sagen, dass es viel Mühe und viel Geduld braucht. Dann würde ich ihm raten, erst einmal mit einem kleinen Tourenwagen eine Meisterschaft zu fahren, das würde ihm erlauben, Erfahrungen zu sammeln.“ CCP: Du bist seit vielen Jahren im Geschäft. Hat sich deine Art die Dinge anzugehen im Laufe der Jahre verändert? Wie bereitet Ihr Euch auf die zahlreichen Rennwochenende vor? Christian Merli: Bevor wir zu einem neuen Rennen fahren, versuche ich, die Streckenführung an Hand von Onboard-Videoaufnahmen zu lernen und komme meist schon donnerstags an, um die Strecke auswendig zu lernen und zu versuchen, unsere Osella auf das bestens abzustimmen.“ CCP: Was war […]

Adrenalin bei Fahrern und Zuschauern

16. November 2021

Der Motorsport hat eine starke Anziehungskraft auf Kinder und Erwachsene, die gleichermaßen großen Spaß an den rasanten Wettbewerben haben. Neben Tourenwagen-Meisterschaften oder der Formel 1 verzeichnet ein weiterer Zweig eine ansteigende Fangemeinde. Bergrennen haben ihren ganz besonderen Reiz. Bei der Streckenführung wechseln sich steile Abschnitte mit engen Kurven ab. Denn die Rennen finden nicht auf speziellen Rennpisten statt, die mit allen Extras ausgestattet sind. Für die Events werden öffentliche Straßen abgesperrt, die ansonsten von Autos oder Landwirtschaftsfahrzeugen genutzt werden. Diese Voraussetzungen bedeuten eine Herausforderung für die moderne Technik, die Fahrer und ihre Teams. Während einer Veranstaltung wird die Sicherheit für alle Beteiligten mit Absperrungen oder aufgestapelten Reifenpaketen sichergestellt. Besucher mögen außerdem den rustikalen Schauplatz bei den Rennen. Das Publikum sitzt nicht wie üblich auf befestigten Rängen, stattdessen werden Hänge oder Böschungen kurzerhand zu natürlichen Tribünen umfunktioniert. So können die Zuschauer das Geschehen hautnah genießen. Auch in den Fahrerlagern sind die Fans willkommene Gäste, der direkte Kontakt sorgt für eine fast familiäre Atmosphäre. Natürlich ist ein Ausflug zu einem Bergrennen ein bleibendes Erlebnis für die ganze Familie. Häufig wünschen sich die Kleinen anschließend, in einigen Jahren ein berühmter Rennfahrer zu sein. Abwechslung und Spaß zu jeder Gelegenheit Meistens fehlt einfach die Zeit, um bei sportlichen Wettbewerben live dabei zu sein. Oder es finden in der näheren Umgebung keine Rennveranstaltungen statt, für die man sich interessiert. Deshalb besuchen immer mehr Verbraucher gut sortierte Plattformen im Internet, die eine Reihe populärer Sportwetten anbieten. Namhafte Anbieter gibt es bei www.oddsshark.com/de. Beispielsweise kann mit wenigen Klicks auf die Lieblingsmannschaft beim nächsten Bundesligaspiel gesetzt werden. Basketball wird in allen Bevölkerungsschichten ebenfalls immer beliebter. Die Quoten für die einzelnen Sportarten stehen in übersichtlichen Tabellen zur Verfügung. Ferner können Neukunden einen Willkommensbonus erhalten. Zocker können in virtuellen Casinos ihren Einsatz vermehren. Häufig werden klassische Tischspiele ausgewählt. Denn für die Kunden wird ein abwechslungsreiches Angebot immer wichtiger. Schließlich verbringen die User oft mehrere Stunden am Laptop, um sich von den Strapazen des Alltags zu erholen. In einer Aufstellung werden die Leistungen der Unternehmen verglichen. Ein- oder Auszahlungen können mit bekannten Zahlungsdienstleistern vorgenommen werden. Sicherheit für alle Nutzer Wer im Internet surft, um in Onlineshops einzukaufen oder Bankgeschäfte zu erledigen, muss sich unbedingt vor Betrügern schützen. Ist man Opfer von Hackern geworden, sollte man unverzüglich bei der zuständigen Polizeidienststelle Anzeige erstatten. Hierfür wurden Abteilungen mit geschultem Personal eingerichtet. Um einem Ernstfall vorzubeugen, veröffentlicht die Polizei leicht umsetzbare Ratschläge. Ein Virenschutzprogramm darf auf keinem Computer […]

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