Hin stellt auf Ersatzdroge PA30 um

18. April 2019

Nach unserem Artikel vom letzten Sonntag über das geplante Comeback von Bernd Simon mit dem von Alexander Hin übernommenen Reynard 97D Judd Formel 3000, werden sich viele Bergrennfans gefragt haben, welches Rennsportgerät sich nun Alexander Hin in diesem Jahr unter den Hintern klemmt. Ganz eindeutig kann die Frage allerdings nicht beantwortet werden, denn es sind mindestens auf drei Fahrzeugen Renneinsätze in der Deutschen Bergmeisterschaft und im benachbarten Ausland angedacht. Partner wir in vielen Fällen die Vorarlberger Rennwagenschmiede PRC, sprich Emanuel Pedrazza und sein Team sein. Aber auch Ersatz für den potenten Reynard Formel 3000 wurde kürzlich angeschafft, der jedoch erst in der zweiten Saisonhälfte zum Einsatz kommen soll. Wie in den letzten beiden Jahren wird der Elzacher beim zweiten Berg-EM Lauf des Jahres am legendären Rechberg in Österreich antreten. Geplant ist das Wochenende in der Steiermark mit dem PRC FPR 12 Chassis mit den 2000ccm-Minichberger Motor in der Gruppe E2-SC. Selbiges Gefährt ist auch für die Bergrennen Eschdorf (L), Wolsfeld und Glasbach vorgemerkt. Zwischendurch, Mitte Mai soll nach langer Pause wieder einmal der PRC S4 mit dem infernalischen Opel ITC-Triebwerk hervorgeholt werden und im österreichischen St. Anton mit um den Gesamtsieg fahren. Aus der nahen Schweiz, von Simon Hugentobler hat sich Hin die „Reynard-Ersatzdroge“ á la Osella PA 30 besorgt. Der Rennwagen für die Gruppe E2-SC ist mit dem Osella FA 30 (Gruppe E2-SS) den beispielsweise Christan Merli und Christoph Lampert fahren, in vielem Baugleich. Hin´s neuer PA 30 wurde im Jahr 2015 im Osella-Werk neu aufgebaut und verfügt über einen rund 500 PS starken Zytek V8-Motor. Für Starts in deutschen Landen (außer bei den FiA-Läufen in Glasbach und Osanbrück) wird ein zwingend vorgeschriebener Katalysator nachgerüstet. Ein erster Test auf dem französischen Renngelände Anneau du Rhin, auch mit dem 2-Liter PRC verlief zufriedenstellend, bis der Regen kam. Außerdem wurde ein neuer Renntransporter mit Motorhome angeschafft.

Merli-Sieg mit neuem Rekord beim EM-Auftakt

15. April 2019

Bei der 47. Auflage des Col Saint Pierre-Bergrennens im südfranzösischen St. Jean du Gard, erster von zwölf Veranstaltung der diesjährigen Berg-Europameisterschaft, setzte Titelverteidiger Christian Merli genau dort wieder an, wo er im vergangen Oktober aufgehört hatte. Der Fahrer des Blue City Motorsport Teams, am Steuer des Osella FA30 Zytek LRM, stand sofort wieder auf der obersten Stufe des Podiums, nachdem er das ganze Wochenende immer einen Ticken schneller war als sein Dauerrivale und Landsmann Simone Faggioli im Norma M20 V8.  Für die Piloten aus der EBM gab es am Sonntag  zwei Rennenläufe mit einer Länge von 5.080 Kilometern, die addiert wurden.  Die Teilnehmer des Französischen Championats waren drei Mal gefordert, aber nur die besten zwei Auffahrten wurden gewertet. Daher hat die Tagesgesamtwertung eher einen inoffiziellen Charakter. In den Trainingsfahrten gesellte sich der Franzose Geoffrey Schatz, als Gesamtsieger des ersten Französischen Rennes der Saison von Bagnols-Sabran, zu den beiden Italienischen Top-Piloten. Mit seinem krachneuen Norma M20 FC mit Oreca-Turbo Motor konnte der jüngere Schatz-Bruder mit Merli und Faggioli auf Anhieb mithalten. Die erste Aufklärungsfahrt auf der französischen Strecke mit viel Sonne aber frischen 12 Grad, beendete Merli in 2’18“985 als Schnellster.  Dann folgte Geoffrey Schatz mit einem Rückstand von 0,252 und Faggioli auf Rang drei mit 2”450.  Im zweiten Qualifying fuhr Merli erneut an der Spitze in 2’16 “176.  Schatz ist wieder Zweiter bei 1 „074, Faggioli Dritter bei 1″496. Doch aus dem mit Spannung erwarten Dreikampf am Renntag wurde es nichts. Schatz musste am Sonntag, genauso wie der Vorarlberger Christoph Lampert (Osella FA 30 Zytek LRM) mit technischen Problemen passen. Zum Erstaunen der vielen Zuschauer vor Ort und Zuhause vor den Livezeiten war es für Merli, getrieben von Faggioli, erneut möglich den Streckenrekord bei einem EM-Lauf zu verbessern – diesmal sogar gesteigert in beiden Durchgängen. Bei der erste Besteigung des Cols  blieben die Uhren für Merli bei 2’14“069 stehen.  Der Trentiner baute seinen Streckenrekord somit um 0,058 Tausendstel aus.  Faggioli folgt mit einem Wimpernschlag von 0″461, während der französische Champion Sebastien Petit mit einem Rückstand von 2, 768 Sekunden Dritter ist. Anschließend triumphiert der Osella-Werksfahrer erneut und verbesserte den Streckenrekord in einer hemmungslosen Fahrt erneut, auf die mindestens bis 2020 gültige Marke von 2’13”634 min. Aber auch Faggioli unterbot zum Schluss noch den noch am Morgen gültigen Rekord. Im Finalresultat reichte es jedoch für Merli mit einem dünnen Polster von 0,7 Sekunden zum Tagessieg. „Der EM-Auftakt lief für mich gut, […]

Vorschau zum Berg-EM Auftakt am Col St. Pierre

10. April 2019

Das Warten hat ein Ende, am kommenden Wochenende geht es im südfranzösischen St. Jean-du-Gard erstmals um Punkte für die Berg Europameisterschaft 2019. Über den Winter gab es in den einzelnen Kategorien sehr spannende Neuerungen und es werden in dieser Saison neue Teams die Berg Europameisterschaft in Angriff nehmen. Dabei dürfte es beim Auftakt am Col St. Pierre zu einem Nationenduell zwischen Italien und Frankreich kommen. Im Zuge der Berg Europameisterschaft hat sich der Italiener Simone Faggioli dazu entschlossen, sich in diesem Jahr wieder voll und ganz auf diese Meisterschaft zu konzentrieren. Beim ersten Start mit dem komplett überarbeiteten Norma M20FC Zytek letztes Wochenende in Italien, konnte der mehrfache Berg Europameister gleich den Gesamtsieg einfahren. Man darf gespannt sein, ob er die im Vorjahr entstandene Lücke zu Christian Merli schließen kann. Dieser vertraut auch 2019 auf seinen bewährten Osella FA30 Zytek LRM, wobei man auch hier über die Wintermonate einige Updates am Boliden durchführte. Der amtierende Berg-Europameister hat natürlich die erfolgreiche Titelverteidigung im Blickfeld, womit man schon mit Spannung dem ersten Kräftemessen entgegenblicken darf. Ein weiterer ganz heißer Favorit auf den Gesamt- und Tagessieg kommt aus Frankreich und war im Vorjahr am Col St. Pierre der große Gewinner. Sebastien Petit wird mit seinem Norma M20FC Mugen auch in diesem Jahr sicherlich nicht zu unterschätzen sein und ein ganz heißer Anwärter auf den vollen Erfolg beim Berg Europameisterschaftsauftakt sein. Und dann wäre da noch sein Landsmann Geoffrey Schatz. Dieser wechselte für die Saison 2019 auf einen neuen Norma M20FC, welcher von einem Oreca Turbomotor angetrieben wird. Mit diesem spektakulären Boliden konnte er den Auftakt zur französischen Bergmeisterschaft in Bagnols klar für sich entscheiden und zudem einen überlegenen Streckenrekord fixieren. Damit ist ihm wohl auch in St. Jean-du-Gard einiges zum zuzutrauen. Nicht außer Acht gelassen werden sollte der bereits im Vorjahr exzellent agierende Vorarlberger Christoph Lampert, der mit seinem Osella FA30 Zytek heuer eine komplette Saison in der Berg Europameisterschaft in Angriff nehmen wird und dabei vom Team Merli betreut wird. Mit diesem Boliden wird er sicherlich für Abwechslung in der Gruppe D, E2-SS sorgen. Aber auch der Südtiroler Tankstellenbetreiber Diego de Gasperi geht in seine zweite Saison in der Berg-EM, wobei er ebenfalls auf einen Osella FA30 Zytek vertraut. Er wird dabei vom Faggioli Team betreut, womit auch er in dieser Klasse sicherlich nicht unterschätzt werden sollte. In der E2-SC Klasse wird der Luxemburger Guy Demuth erstmals in St. Jean-du-Gard mit seinem […]

Andreas Voss im Tatuus Master – Rollout in Lahr

25. März 2019

Die Katze lange nicht aus dem Sack gelassen, hat Andreas Voss. Seit letzten Oktober ist der Westfale stolzer Besitzer eines Tatuus Formula Master Honda, praktisch einem Formel 2-Rennwagen. Der Landwirt und Geflügelzüchter aus dem Delbrücker Ortsteil Westenholz, der schon seit seinem Umstieg vom E1-Tourenwagen in den Formel Renault in der Saison 2015, auf die Unterstützung von Thomas und Manuel Conrad zählen kann, hat den schnittigen und modernen Rennwagen in der Schweiz, beim bekannten Team Jenzer Motorsport erstanden. Insgesamt 50 Exemplare dieses Rennwagens wurden gebaut und zwischen 2007 und 2009 internationale bei Rundstreckenrennen im Rahmen der WTCC eingesetzt. Im Kohlefaser-Monocoque mit der Nummer 39 ist ein 2-Liter 4-Zylinder Motor aus Vollaluminium verbaut, der 250 PS entwickelt. Aktuell befindet sich der Rennwagen im schwäbischen Dettenhausen bei Conrad Racing Sport und wird auf die Ansprüche des Bergrennsports angepasst. Seinen Formel Renault 2-Liter Rennwagen wird Andreas Voss vorerst behalten, denn Sohn Bastian ist ebenfalls „heiß“ aufs Formelfahren. Noch muss Bastian Voss sich aber gedulden, bis zu seinem 18. Geburtstag im kommenden Oktober. Eine geplante erste Testfahrt in Lahr scheiterte am noch nicht vorhandenen Führerschein. Dafür wird Papa Andreas zu seinem ersten Rollout mit dem Tatuus Master beim Testevent am nächsten Wochenende auf dem Flugplatz im badischen Lahr ausrücken. Läuft am Samstag alles nach Wunsch und der Rennwagen macht keine Mucken, geht es am Abend nach Hause. Optional steht der Sonntag auf dem Programm. Bis zum Start der Berg-Saison erhält der Master-Rennwagen, wie schon der Renault, das Design der Formel 3000-Boliden des unvergessenen Lionel Regal, den Andreas Voss verehrt. Aus beruflichen Gründen kann Andreas nicht an allen Läufen der Deutschen Bergmeisterschaft teilnehmen, denn die Ernte muss eingefahren werden. Geplant sind die DM-Bergrennen Eschdorf, Glasbach, Iberg, Osnabrück und Eichenbühl. Dazu möchte sich Voss Anfang im Juni, mit der Teilnahme beim tschechischen Berg EM-Lauf von Ecce Homo, einen Wunsch erfüllen.

Christian Merli stellt sich der Verteidigung des Europameistertitels

23. März 2019

Wie die italienischen Motorsport-Medien im Tenor berichten, hat Christian Merli beschlossen, seinen Titel zu verteidigen und an der Berg-Europameisterschaft 2019 am Steuer des Osella FA 30 Zytek LRM teilzunehmen. Die vergangene Saison, mit 15 Tagessiegen in zwanzig Rennen ist dieses Jahr nicht wiederholbar. Für den Werksfahrer von Osella war 2018 ein außergewöhnliches Jahr. Er wurde europäischer Bergmeister, nationaler  italienischer Berg-​​Champion, er gewinnt das FiA Hillclimb Mastesr in Gubbio und sein Heimrennen Trento – Bondone. Dazu kamen sechs EM-Laufsiege in Österreich, Spanien, Deutschland, Italien, der Slowakei und Polen. Aber nicht nur das, zu erinnern ist hier auch an acht neue Streckenrekorde. Nachdem  er die Europameisterschaft in der Tasche hatte und zwischendurch, widmete sich Merli der italienischen Bergmeisterschaft. Schon beim der er das Testrennen „Salita del Costo“ gewann er und danach in Verzegnis (Friaul), Coppa Teodori (Ascoli), Trento-Bondone,  Sarnano (Marken), Erice und Coppa Nissena (Sizilien) und Luzzi (Kalabrien) mit weitere vier neuen Streckenrekorden. National feierte Merli sieben Tagessiege bei 12 Terminen. Zum Abschluss der Saison zeigte Merli sein Können bei der Prealpi Master Show-Rallye am Steuer eines Skoda Fabia R5. Ohne den Wagen getestet zu haben fuhr er mit Co-Pilotin Anna Tomasi auf den dritten Platz im Gesamtklassement. „Wirklich, ich kann es immer noch nicht glauben“ resümiert Merli. „Ich hatte mir einen Titel für das Jahr vorgenommen. Und das Ergebnis der Prealpi Master Show Rallye mich mehr bestätigt als meine Siege am Berg“. Das Erfolgsjahr 2018 wird Merli in diesem Jahr nicht wiederholen können. „Die ersten sieben EM-Rennen fallen zeitgleich zusammen mit Veranstaltungen der Italienischen Bergmeisterschaft. Seit vielen Jahren ist dies erstmals wieder der Fall. Nicht nur dass, sondern auch das nächste FiA Hill Climb wird erst in 2020 stattfinden“, so Merli. „Also haben wir uns für die Europameisterschaft entschieden, bei der für mein Team auch der Österreicher Christoph Lampert mit einem weiteren Osella FA 30 Zytek LRM an den Start geht. Ich danke Simone Romagna, dem neuen Inhaber von Blue City, der uns weiterhin unterstützen wird. Dazu kommt die Unterstützung Enzo Osella und AVON. Natürlich wurden erneut Verbesserungen am Osalla FA 30 vorgenommen. Das erste Rennen der Saison findet am 7. April in Costo statt, danach geht es Richtung Norden. Das erste Rennen der diesjährigen EM-Runde findet am 14. April beim 47. Col Saint Pierre-Bergrennen in Frankreich statt.

Kevin Ferner von der FIA zum Observer der Berg-Europameisterschaft berufen

6. März 2019

Der Thüringer Kevin Ferner wurde, im Rahmen der Hill Climb Kommissionssitzung am 06. Februar in Paris, offiziell zum FIA Observer für die Berg Europameisterschaft berufen. Für den Heiligenstädter eine große und sehr positive Überraschung, denn damit hatte er nicht gerechnet. Kevin Ferner, der seit über 15 Jahren an den deutschen Bergrennstrecken als Rennleiter, Aktiver  und auch Insider unterwegs ist, schafft damit den Sprung in die internationale Bergrennszene. Neben seinem Heimrennen, dem ADAC-Ibergrennen, leitete er bereits das Glasbachrennen, das Bergrennen Osnabrück, das Rennsteig-Bergrennen, das Bergrennen Mickhausen und in diesem Jahr erstmalig den Bergpreis am Schottenring. Auch beim Kyffhäuser Bergrennen war er seiner Zeit in der Rennleitung tätig. Aber auch abseits der Bergrennen ist Kevin Ferner nicht müde. Neben seiner Aufgabe als Referent für die DMSB-Academy zur Aus- und Weiterbildung der Leiter der Streckensicherung und der Rennleiter für die Disziplin Bergrennen, wurde Ferner im Jahr 2014 vom DMSB in den Kreis der Streckenabnahmekommissare für Bergrennstrecken berufen. Seine umfangreichen Aktivitäten blieben der Weltmotorsporthoheit, der FIA, in Paris und Genf nicht verborgen und brachten ihm nun die Goldene FIA Lizenz ein. Was allerdings nicht heißt, dass er damit seinen Lebensunterhalt bestreitet. Diesen verdient Kevin Ferner als Projektmanager für internationale Projekte bei einem der weltweit führenden Wechselrichterhersteller in Kassel. „Der Motorsportclub Heilbad Heiligenstadt e.V. im ADAC ist stolz ein so aktives und emsiges Mitglied in seinen Reihen zu haben. Er verdient unseren größten Respekt und wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe alles Gute “, so der Vereinsvorsitzende Hermann Ludolph. Text: MC Heilbad Heiligenstadt

Ander Vilarino übernimmt Norma V8 seines Vaters

4. Februar 2019

Nach dem Ende der langen und erfolgreichen Motorsportkarriere der spanischen Bergrenn-Legende Andres Vilarino (67) Ende letzten Jahres, wird nun sein Sohn Ander das verwaiste Cockpit des Norma M20 FC V8 übernehmen und damit in den Schoß des Familien-Teams zurückkehren. Dies haben Vater und Sohn am vergangen Wochenende beschlossen und bekannt gegeben. Beide Generationen der Vilarino-Familie waren in der Vergangenheit bereits Titelträger in der Berg-Europameisterschaft. Letztmals im Jahr 2007 starten beide gemeinsam in der Berg-EM, Ander mit einem Reynard Formel 3000 und Andres im Norma BMW. Danach zog es Ander auf die Rundstrecke, mit weiteren Erfolgen. So gewann der Junior drei Mal das europäische Pendant der NASCAR-Serie und auch in der Sportwagen-Langstreckenmeisterschaft VDV European Challenge, die vorwiegend in Frankreich angesiedelt ist,  konnte Ander zwei Mal in der Gesamtwertung gewinnen. Einmal stand er sogar kurz vor einem Vertrag in der DTM, doch sein Landsmann Augusto Farfus bekam den Vorzug. Mit Spannung wird nun die Verkündung von Anders Rennkalender 2019 erwartet. Mit dem E2-SC Sportwagen stehen dem mittlerweile 39jährigen Basken theoretische die Spanische Bergmeisterschaft, die Europa-Bergmeisterschaft oder eine Mischung aus beidem offen. Eine Pressekonferenz zu diesem Thema wird demnächst in San Sebastian stattfinden.

Boxengeflüster 01/2019: Wussten Sie schon dass…?

29. Januar 2019

DASS die Citroen-Enthusiasten Manfred und Benedikt Schulte kürzlich ein neues Teammitglied begrüßen durften. Der junge Mann hört auf den Namen Paul, ist 52 cm groß und wiegt 3400 Gramm. Vater Benne und Großvater Manfred können es kaum erwarten endlich Hilfe in der Werkstatt zu bekommen. Dennoch wird in der kommenden Saison nur der AX Kit Car mit Manfred Schulte zum Einsatz am Berg kommen. Benedikt wird im Herbst 2019 seine Meisterprüfung in Arnsberg ablegen. Die ersten beiden Teile hat er bereits erfolgreich absolviert. Auch bei seinem E1-Tourenwagen gibt es Fortschritte. Nachdem die Moser Brüder das Fahrwerk auf 15 Zoll umgebaut haben erwarten man für Februar das neue Sequentielle Drexler Getriebe. Der neue 16V  Motor von Tuner Nemeth wird im Mai fertiggestellt sein. Dazu lassen die beiden bei Uli Sieker eine Auspuffanlage anfertigen und haben dazu einen Dummy-Motor eingebaut. An diesem Wochenende haben sich die Hamburger Jungs um Norbert Vornholt angesagt und bringen die ersten neuen Carbonteile mit. Gegen Saisonende dieses Jahres sind die ersten Rennteilnahmen zu Testzwecken vorgesehen. DASS auch Manfred Schulte von Motorenbauer Ewald Nemeth eine Motorneuntwicklung bekommt, die kurz vor der Fertigstellung steht. Nach dem unglücklichen Ausscheiden beim FiA Hillclimb Masters in Italien strebt der Werler erneut ein Jahr mit international hochwertigen Bergrennen an, darunter auch fünf Läufe zum KW Berg-Cup. Mit seinem Citroen AX 1600 Kit Car möchte er in Abreschviller (L), Eschdorf (L), Ecce Homo (CZ), Trento-Bondone (I), Osnabrück, Oberhallau (CH), Turckheim (F), St. Agatha (A) und Mickhausen, jagt auf den jeweiligen Klassensieg in der Gruppe E1 bis 1600 ccm machen. Unterstützt wird er dabei von MOTUL, EUROREPAR Car Service, TOTAL, LOSTERS Car Shop, Autohaus Stahl, K & M Automobile und dem Autohaus Nett. DASS der Italiener Roberto Ragazzi in der kommenden Saison die Challenge-Version des Ferrari 488 Supersportwagens in der Italienischen Bergmeisterschaft 2019 pilotieren wird. Der Ferrari 488 Challenge verfügt über einen 3900-cm²-Doppelturbo-V8-Motor mit einer maximalen Leistung von 670 PS bei 8000 U/min und wird vom Team Superchallenge eingesetzt. Neben dem FiA-Hillclimb Masters-Teilnehmer von 2018 wird das Team aus Padua in der CIVM 2019 auch für Stefano Artuso ein Ferrari 458-Modell eingesetzt. DASS im Rahmen der Luxemburger „Soirée du Sport Automobile 2018“ vom 19. Januar, einige interessante Neuigkeiten zu erfahren waren. So plant Henri Turk sein Comeback in der Luxemburger Bergmeisterschaft mit einem Formel BMW-Rennwagen. Mit Unterstützung von Formel-Ford-Teamchef-Ikone Albert Hamper vom Eifelland Racingteam wurde der Wagen neu aufgebaut. Guy Demuth plant mit dem Norma M20 […]

Boxengeflüster 12/2018: Wussten Sie schon dass…?

30. Dezember 2018

DASS der deutsche „CM-Pionier“ Ralf Kroll, seit 2017 offizieller Importeur des spanischen Rennwagenbauers SilverCar, kürzlich seinen Händlerbereich für die flinken Renngeräte mit Motorradmotoren vergrößerte. Ab sofort ist der Odenwälder auch SilverCar-Händler für die Schweiz und Belgien. Somit ist Kroll nun in 5 Länder (Deutschland, Österreich, Luxemburg, Schweiz und Belgien), Ansprechpartner und Händler für SilverCar Produkte. DASS im Bad Liebensteiner Ortsteil Steinbach, dem Ausgangspunkt des ADAC Glasbachrennens, seit wenigen Tagen ein Wasserrad Strom für die Straßenlaternen produziert. Initiator des Projekts ist der  Steinbacher Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des DMSB-Fachbereichs Bergrennen Marcus Malsch (CDU). Als sogenanntes „Leader-Projekt“ hat Bad Liebenstein für das Wasserrad rund 78.000 Euro Fördergelder vom Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung erhalten. Die Stromkosten für die rund 250 Straßenleuchten im Ortsteil beziffert der Bürgermeister Michael Brodführer (CDU) auf 25.000 Euro im Jahr. Mit den derzeitigen Wassermengen der Grumbach reiche die Energie für etwa 80 Laternen. Das Wasserrad mit einer Leistung von 2,5 bis 4,5 kW treibt einen Generator an. Nachts fließt der erzeugte Strom direkt in die Straßenbeleuchtung, unterstützt von den 30 kW-Stromspeichern. Diese werden tagsüber aufgefüllt, der restliche Strom wird ins Netz eingespeist. Die Anlage befindet sich in der Alten Bahnhofstraße gegenüber dem NSU-Fahrerlager. DASS Timo Bernhard ab sofort zum Stiftungsrat der ADAC Stiftung Sport gehört. Der zweifache Langstreckenweltmeister und zweimalige Le Mans-Sieger wurde durch das ADAC Präsidium zum neuen Ratsmitglied ernannt. Mit dem Mann vom Homburger Automobilclub gewinnt der Stiftungsrat ein absolutes Multitalent des deutschen Rennsports. Neben den großen Erfolgen im GT- und Langstreckensport sammelte der Saarpfälzer in seiner Karriere auch Erfahrung im Formel-Fahrzeug und siegte bei Rallye-Veranstaltungen und Bergrennen. Bernhard wird im Stiftungsrat zusammen mit ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk, der den Vorsitz inne hat, dessen Stellvertreter Dieter Seibert sowie der zweifachen Rallye-Weltmeisterin Isolde Holderied und DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck zusammen arbeiten. Er übernimmt den Platz des ehemaligen Formel-1- und DTM-Piloten Ralf Schumacher (43), der sich in den vergangenen vier Jahren in der Stiftung engagierte und auf eigenen Wunsch ausscheidet. Des Weiteren stehen die Chancen nicht schlecht, dass Bernhard erneut als Lokalmatador beim Homburger Bergrennen Mitte Juli 2019 an den Start geht, denn das ADAC GT Masters ist da in der Sommerpause. DASS der memotec-Gründer Ulli Mesch sich zum Beginn des neuen Jahres aus dem aktiven Berufsleben zurück zieht und die Geschäfte an seinen Sohn Thomas Mesch übergibt. Ulrich Mesch blicke auf 46 ausgefüllte Jahre voller Engagement und Leidenschaft in verschiedenen Berufen rund um das Kraftfahrzeug und den Motorsport zurück […]

Silbernes Lenkrad und Tricolor-Helm für Merli

14. Dezember 2018

Der diesjährige italienische und europäische Bergmeister Christian Merli wurde vom Italienischen Automobilclub ACI und von der Fachzeitschrift Autosprint in Mailand ausgezeichnet. Der „Bergkönig“ aus Trento erhielt am 14. Dezember das Silberne Lenkrad des ACI und gleichzeitig den Autosprint Tricolor-Helm. Merli krönte mit diesen exklusiven und begehrten Auszeichnungen seine außergewöhnliche Saison 2018, in der er am Lenkrad des Werks Osella FA 30 die CIVM, die EBM und das FIA ​​Hill Climb Masters gewann.

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