Homburger Autoaufkleber in neuem Design vom Team Bernhard

26. Mai 2022

  Seit den Anfängen des Homburger Bergrennens in den 1970er Jahren gibt es bereits Werbeaufkleber für die Fans, Mitglieder und Teilnehmer, die seit eh und je von der Firma Maler Biewer in der Homburger Vorstadt kostenlos dem HAC zur Verfügung gestellt wurden und zu einem Sammlerobjekt geworden sind. Diese Ära endete mit dem bislang letzten Bergrennen im Jahr 2019. Maler Biewer gebührt ein ganz großes Dankeschön für die jahrzehntelange treue Unterstützung. Die Herstellung der gefragten Aufkleber übernommen hat nun das Team-Bernhard-Design unseres HAC-Mitglieds Timo Bernhard, der mit seinem Rennsportteam 75 Motorsport in der populären DTM am Start ist. Team-Bernhard-Design unterstützt das heimische Homburger Bergrennen zudem mit Plakaten, Bannern und weiteren Artikeln für Organisation. Auch hier sagen die HAC´ler herzlichen Dank für Eure Hilfe! Die Aufkleber mit der Silhouette des aktuellen DTM-Porsche des Teams 75 Motorsport befinden sich derzeit in Druck und werden spätestens zum Pfingstwochenende zur Verfügung stehen. Auslegestellen für die kostenlosen „Sticker“ sind dann in erster Linie das Ford Autohaus Neu und das Toyota Autohaus Siepker in Homburg-Erbach. Weiter Stellen im Homburger Stadtgebiet werden dazu kommen. Und natürlich werden die Aufkleber beiden kommenden Berg-Rennveranstaltungen bei der Papierabnahme ausliegen.

Nennschluss für Glasbach nicht verpassen – RSG nicht im Stich lassen!

18. Mai 2022

In der „Noch-Corona-Zeit“ haben es die Veranstalter der Läufe zur Deutschen Bergmeisterschaft und zum KW Berg-Cup nicht leicht wieder in die Gänge zu kommen, sprich eine Veranstaltung in gewohnter Art und Weise auf die Beine zu stellen. Wenn man sich umhört klagen viele Orgateams über drastisch gestiegene Kosten für Rettungsdienst und weitere Dienstleistungen, die für ein Rennwochenende zwingend notwendig sind. Und auch verschiedene Corona-Richtlinien wurden von den Behörden noch nicht entschärft. Alles Umstände für die der jeweiliger Veranstalter nichts kann. Eine gute Woche vor dem Nennschluss (26. Mai 2022 – 24 Uhr), liegen der RSG Altensteiner-Oberland erst 36 Anmeldungen für das 25. Internationale ADAC Glasbachrennen vom 10.-12. Juni vor. Was es bedeutet, wenn ein Veranstalter nicht auf die benötigte Starterzahl kommt, kann sich wohl jeder aus der Berg-Szene vorstellen. Darum gilt der Aufruf an die Aktiven, schnell anmelden und am zweiten Juni-Wochenende auf zum Rennsteig! „Da das Bergrennen in Wolsfeld nur wenige Tage vor dem 25. Internationalen Glasbachrennen liegt, möchten wir alle Teams im Deutschen Bergrennsport auf den davor liegenden Nennschluss am 26.05.2022 erinnern!“, sagt RSG-Macher Marcus Malsch. „Zudem ist es uns gelungen, die Anzahl der Helfer für die teilnehmenden Teams ohne weitere Kosten auf 5 zu erhöhen. Alle weiteren Infos findet ihr im Nennportal unter https://www.dmsb-sport.de/25_Internationales_ADAC…/

HAC´ler legen los – Mai-Clubabend Bergrennen 2022

13. Mai 2022

In acht Wochen soll nach zweijähriger Coronapause endlich die 47. Auflage des Homburger ADAC Bergrennen über die motorsportliche Bühne der Käshofer Straße gehen. In alter Tradition ist der Mai-Clubabend dem Thema „Bergrennen“ vorbehalten. Im Juni (voraussichtlich am Donnerstag den 23.) steht dann der „Sonderclubabend Bergrennen“ auf dem Programm und läutet die ganz heiße Phase der Arbeiten für den DBM- und KW Berg-Cup-Lauf ein. Zunächst treffen sich die Mitglieder, Helfer und das Orga-Team zum regulären Mai-Clubabend „Bergrennen 2022“ am Montag (!) den 23.05. 2022 um 19 Uhr am Materiallager (!) in ZW-Mörsbach in der Höhenstraße. Wegen des „Brückenwochenendes“ um Christi Himmelfahrt wurde diesmal der Montag gewählt. Bitte nicht vergessen und kommt zahlreich, den diesmal wird es mit den Helfer wohl wieder sehr eng zugehen. Es wird jeder gebraucht! In Kürze sind alle Infos auf der Webseite www.homburger-bergrennen.de aktualisiert. Die Ausschreibung ist auf dem Weg zum DMSB zur Genehmigung und das Online-Nennungsportal ist in Vorbereitung.

Michael Kanth übergibt das Steuerrad beim ASC Bobingen an Marco Zobel

13. Mai 2022

„Fahrerwechsel“ an der Spitze des Automobil Sport Clubs (ASC) Bobingen: nach 13 Jahren auf der Kommandobrücke des traditionsreichen Motorsportclubs übergab Vorsitzender Michael Kanth bei der jüngsten Mitgliederversammlung das Steuerrad an seinen Nachfolger Marco Zobel. Der neue Vereinschef ist in der Szene kein Unbekannter, arbeitete er in der Vergangenheit doch schon in zahlreichen Funktionen im ASC-Führungsstab tatkräftig mit. 1998 erstmals als Beisitzer in den ASC-Vorstand gewählt, fungierte der 45-Jährige von 2000 bis 2010 als Schatzmeister. Von 2011 bis 2017 war er erneut Beisitzer und gleichzeitig der Gerätewart des Vereins. Dem Motorsport fühlt sich Marco Zobel schon von Kindesbeinen an eng verbunden, war er im Jahr 1990 doch der allererste Sieger bei einem vom Bobinger Automobil Sport Club veranstalteten Gokart-Rennen. Michael Kanth bleibt dem Verein, der heuer auf sein 70-jähriges Bestehen zurückblicken kann, als Vize-Organisationschef des ADAC-Bergrennens Mickhausen weiterhin erhalten. Damit das Vereinsleben des ASC Bobingen nicht allein auf das zeit- und arbeitsintensive Bergrennen im Herzen der Stauden reduziert wird, möchte Marco Zobel die weiteren Angebote des Vereins und die Pflege der Kameradschaft unter den über 160 Mitgliedern und in der Vorstandschaft verstärkt in den Fokus seiner zweijährigen Amtszeit stellen. Das zweite große Standbein des Vereins ist heute die Jugendarbeit in der Kart-Slalom-Gruppe für Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 18 Jahren. Unter den Fittichen von Jugendleiter Michael Steglich schnuppern derzeit 13 Buben und Mädchen in den schnellen Flitzern ihre erste Motorsportluft und messen sich in der Schwabenpokal-Meisterschaft mit Gleichaltrigen anderer Vereine. Neben Bergrennen und Jugendkart sind der wöchentliche Stammtisch, der Clubausflug, Wanderungen, Nikolaussuchfahrten, sowie die Weihnachtsfeier und das Wintergrillen weitere Fixpunkte im Jahreslauf. Auch Oldtimer-Ausfahrten sollen wieder ins Programm genommen werden. An der Seite von Orga-Chef Hinrich Groeneveld ist der scheidende Vorsitzende Michael Kanth weiterhin im Führungsstab bei der Organisation des Internationalen 39. ADAC-Bergrennens Mickhausen gefordert. Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause soll der Rennsport-Klassiker am legendären Mickhauser Berg heuer wieder stattfinden. Am 1. und 2. Oktober heulen in den Stauden wieder die Motoren, wenn bis zu 200 Fahrer aus dem In- und Ausland die 2,1 Kilometer lange Strecke unter die Räder nehmen. 1990 in den Verein eingetreten, bekleidete Michael Kanth seit 1991 verschiedene Funktionen beim ASC Bobingen: Tourenleiter, Verkehrsreferent, Pressereferent und stellvertretender Vorsitzender. Von 2009 bis 2022 schließlich stand der pensionierte Polizeibeamte 13 Jahre lang als Vereinschef auf der Kommandobrücke des Bobinger Motorsport-Vereins. Text und Foto: Walter Kleber

Italienischer Ferrari-Pilot Luca Gaetani zurück am Uphöfener Berg

28. April 2022

La Bella Italia wird beim 54. Int. Osnabrücker Bergrennen am 6./7. August überzeugend vertreten sein. Aus der Nähe von Padua kommt Luca Gaetani mit seinem angriffslustigen Ferrari 488 Challenge zum FiA Hillclimb Cup-Lauf. Beim kürzlichen Saisonauftakt nahe Venedig errang er in fulminanter Rekordzeit den Tagessieg bei den Tourenwagen. Am Uphöfener Berg war er erstmals 2019 dabei, damals noch mit seinem roten Ferrari 458 GT3, und war gleich begeistert: „Wir hatten sehr intensive und spannende Tage bei euch. Ein tolles Erlebnis.“ Mit besserer Streckenkenntnis hofft er seine damalige Zeit in diesem Jahr noch zu verbessern. Sein Ziel für die Saison teilt er mit seinen Fans: „Die Rennwochenenden ganz und gar genießen.“

Aktuelle Informationen zum Performance Faktor in Deutschland

17. April 2022

Es ist soweit, die Bergrennen gehen in die nächste Saison. Für das Jahr 2022 wurden die Prädikatsbestimmungen zur Deutschen Automobil Bergmeisterschaft ein paar kleinen Erneuerungen/Anpassungen unterzogen. Die Deutsche Bergmeisterschaft ist ab diesem Jahr „international“ – das heißt, dass auch Teilnehmer mit einer ausländischen Lizenz und einem punktberechtigten Fahrzeug in der DBM mitmischen können. Eine weitere Neuerung in den Prädikatsbestimmungen beschäftigt sich mit dem Performance Faktor, der bereits 2020 von der FiA in der Berg Europameisterschaft und im FiA Hill Climb Cup eingeführt wurde. Ab diesem Jahr ist die Angabe des Performance Faktors und der Performance Faktor ID bei jedem Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft für jeden Teilnehmer verpflichtend. Hintergrund ist, dass der DMSB in Zusammenarbeit mit allen Veranstaltern in diesem Jahr eine Schattenwertung von jeder Veranstaltung basierend auf dem Performance Faktor erstellen möchte. Daraus sollen Erkenntnisse gewonnen werden, ob der Performance Faktor bereits ab der Saison 2023 für die Division 1 auch in Deutschland eingeführt werden kann. Die AG Bergrennen plant hierzu zeitnah eine online Infoveranstaltung für alle Aktiven. Genaueres wird in Kürze in den DMSB News zu lesen sein. Das Bergrennen am Schottenring steht bereits kurz vor der Tür und die Verantwortlichen hatten im Vorfeld alle Hände voll zu tun um die Neuerungen bezüglich des Performance Faktors entsprechend umzusetzen (Schattennennliste nach PF Schotten 2022). Keine ganz einfache Aufgabe, denn hier haben ein paar klärende Vorabinformationen gefehlt. Aber gemeinsam mit Vertretern der AG Berg – in Person Kevin Ferner mit der Unterstützung des Technischen Kommissars Rüdiger Kleinschmidt – konnte ein Großteil der offenen Fragen geklärt werden. Da weiterhin einige Fragen offen sind und teilweise Falschaussagen immer wieder auftauchen möchte die AG Berg bereits heute schon auf einige wichtige Themen eingehen: Was ist der Nutzen des Performance Faktors? Viele Jahre haben sich Aktive und Veranstalter beschwert, dass auf Grund der verschiedenen nationalen technischen Reglements/Bestimmungen es so gut wie unmöglich ist Fahrzeuge aus verschiedenen Ländern miteinander zu vergleichen. Der Performance Faktor bietet allen nun die Möglichkeit Fahrzeuge international zu vergleichen, ohne auch nur einen Euro investieren zu müssen. Die Schattenwertung in diesem Jahr soll helfen, bewerten zu können, ob dies der Weg der Richtige Weg ist und Transparenz bezüglich des Performance Faktors schaffen. Erstmalig werden die Aktiven in einen Änderungsprozess mit eingebunden. Auf den Seiten der FiA liest es sich so, als gäbe es zum Performance Faktor ein eigenes technisches Reglement, ist das so? Nein, der Technische Anhang zum Sportlichen Reglement der FiA […]

Boxengeflüster 03/2022: Wussten Sie schon dass…?

16. April 2022

DASS am Sonntag, den 03.04.2022 nach zweijähriger Pandemiepause wieder der Saisonstart in der Klassikstadt in Frankfurt am Main stattfand. Mit dabei war der MSC Erftal e.V. ist mit zwei Rennfahrzeugen, einem Informationsstand zum Verein und dem Bergrennen sowie zwei Rennsimulatoren des AvD Deutschland. Die Eichenbühler präsentierten den Norma M20F Honda von Dino Gebhard, mit 2000 ccm und 290 PS bei 576 Kg Eigengewicht und den VW Schneider Polo II 8V mit 1400 ccm und 170 PS des bayerischen Bergmeisters 2018, Nils Abb. DASS dem Schatzmeister und Streckensprecher des MSC Rund um Schotten, Timo Neumann kürzlich die Ewald-Kroth-Medaille des ADAC verliehen wurde.  Anlässlich der Deutschlandfahrt 1950 nahm man die Tradition der Verleihung dieser Medaille wieder auf. Bei der General-Sportversammlung im Dezember 1952 in Düsseldorf wurde beschlossen, diese Medaille zum Gedenken an den langjährigen Sportpräsidenten des ADAC, Ewald Kroth, Ewald-Kroth-Medaille zu benennen. Voraussetzung für die Beantragung zur Verleihung ist die persönliche Mitgliedschaft im ADAC. Bei der Beurteilung, ob ein in der ADAC Motorsport-Organisation tätiges Mitglied aufgrund seiner ehrenamtlichen Tätigkeit die ADAC Ewald-Kroth-Medaille erhält, ist unter anderem auch seine Einstellung zum ADAC, seine Clubtreue und die sportliche Kameradschaft sowie seine Unbescholtenheit von Bedeutung. DASS zur Jubiläumsausgabe des 50. Course de Cote d´Abreschviller am 30. April und 1. Mai, Anne Baverey, die Königin der Berge und schnelle Frau aller Zeiten bei Bergrennen, das Wochenende verbringen wird. Die mittlerweile 75jährige Dame aus Lyon wird dabei auf ihren Martini MK43 BMW Formel 2 treffen, den sie Ende der 80er Jahre pilotierte. Dieser wunderbare Formel 2-Rennwagen wird am Start in der historischen Gruppe in den Händen von VHC-Fahrer Sebastien Brisard sein, der den restaurierten Martini zum ersten Mal in der französischen Meisterschaft ausführt. DASS mit dem in der Schweiz lebenden Belgier Vincent Caro beim Bergpreis Schotten ein sehr prominenter Teilnehmer erwartet wird. Da werden jetzt einige sagen, diesen Piloten kenne ich aber nicht. Caro, seines Zeichens Abteilungsleiter – Historischer Motorsport, Bergrennen und Offroad bei der FIA in Genf, wird in Schotten unseres Wissens sein erstes Bergrennen fahren. In der Vergangenheit fuhr er von 1989 bis 1997 100er Kartrennen. Zwischen 1998 und 2014 im 250er Superkart auf der Langstrecke. Nachdem er beruflich der FIA beitrat, ist er nur noch wenige Karteinsätze gefahren. Jetzt fehlte ihm das Racefeeling und als Bergrenn-Fan hat sich Caro einen brandneuen TracKing (Baujahr 2021) mit 1000er Suzuki-Motorradmotor zugelegt und möchte in der Saison 2022, je nach seinen beruflichen Möglichkeiten einige ausgewählte Veranstaltungen fahren. DASS […]

Neustart des Bergrennens Mickhausen am 1. und 2. Oktober – Es gibt einige Änderungen

12. April 2022

Eine gute Nachricht für alle Freunde des Motorsports: Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause soll das Bergrennen Mickhausen heuer am ersten Oktober-Wochenende wieder in die Stauden zurückkehren. So jedenfalls plant es der Automobil Sport Club (ASC) Bobingen, der die legendäre Motorsportveranstaltung am Mickhauser Berg seit dem Jahr 2001 organisiert. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung jedenfalls stimmten die Mitglieder nahezu einstimmig dem Konzept des Organisationsteams zu, das dessen Leiter Hinrich Groeneveld präsentierte. Mit Hochdruck arbeitet das Orga-Team schon seit Wochen am Comeback des Bergrennens, das an einem schönen Wochenende alljährlich bis zu 20.000 Zuschauer an die kurvenreiche Kreisstraße A 16 von Münster hinauf nach Birkach lockt. Freilich steht hinter allen Plänen weiterhin ein großes Fragezeichen. Hinrich Groeneveld: „Wenn uns Corona noch einmal einen Strich durch die Rechnung machen sollte, dann können wir im Juli noch die Reißleine ziehen. Durch die bisherigen Vorbereitungen sind der Vereinskasse noch keine nennenswerten Kosten entstanden.“ Das Bergrennen wurde beim Deutschen Motorsportbund (DMSB) bereits im vergangenen Herbst beantragt und im Rennkalender für 2022 verankert. Im Juli soll dann der Antrag beim Augsburger Landratsamt folgen. Damit die Großveranstaltung am 1. und 2. Oktober zumindest mit einer schwarzen Null abgeschlossen wird und nicht erneut ein schmerzhaftes Defizit verkraftet werden muss, sind – Stichwort „Bergrennen light“ – einige einschneidende Änderungen und Einsparungen erforderlich. So wird die Anzahl der teuren Großbildleinwände entlang der 2,1 Kilometer langen Strecke von bisher drei auf nur noch zwei reduziert. Neu organisiert wird auch der Zeltbetrieb im Vorstart-Bereich. Im Besucher-Festzelt, das vom neuen Festwirt Jochen Mörz aus Amberg im Unterallgäu bewirtet wird, soll es einen abgetrennten Premium-Bereich für VIP-Gäste und Pressevertreter mit gewohnt exklusiver Bewirtung geben. Ein eigenes VIP-Zelt ist nicht mehr vorgesehen. An großen Monitoren können alle Zeltbesucher das Renngeschehen hautnah verfolgen. Apropos VIP-Bereich: auch wenn die Liste der Sponsoren nahezu wöchentlich wächst: Unterstützer der Motorsport-Großveranstaltung sind weiterhin willkommen, um die ASC-Vereinskasse zu entlasten. Komplett neu aufgestellt wird 2022 das Ticket-System. Eintrittskarten wird es demnach nur noch über einen Online-Ticketservice geben (www.bergrennen-mickhausen.com) An den Zugängen zur Rennstrecke werden die Online-Strichcodes gescannt und in eine „richtige“ Eintrittskarte zum Umhängen umgetauscht. Damit entfällt – auch aus Gründen der Sicherheit – der aufwändige Bargeldverkehr in den bisherigen Kassenhäuschen ersatzlos. Die Streckenbeschallung installiert der ASC in Eigenregie. Das erforderliche Equipment konnte der Verein aus einer Firmenauflösung erwerben. Durchsagen im Fahrerlager und im Vorstartbereich erfolgen über eine eigene Radiofrequenz. Somit ist im gesamten Ortsbereich von Münster die Installation von Lautsprechern nicht mehr erforderlich. […]

Mammutprogramm für Alexander Hin – EBM und DBM geplant

2. April 2022

Am kommenden Wochenende startet die Europa-Bergmeisterschaft im südfranzösischen Departement Gard, am Col St. Pierre in die neue Saison. Nach einigen Unwägbarkeiten bleiben neun von ursprünglich einmal zwölf EM-Veranstaltungen in Frankreich, Portugal, Spanien, Tschechien, Italien, Polen, Schweiz, Slowenien und Kroatien zum jetzigen Zeitpunkt übrig. Nach zwölf Jahren der Abstinenz wird erstmals, mit Alexander Hin, ein Deutscher wieder zum Fahrerfeld der EBM zählen – das mit einem Rennsportfahrzeug. Zuletzt 2010 belegten die Tourenwagen-Piloten Roland Wanek und Achim Kreim die Plätze eins und zwei in der EBM-Kategorie 1 und Jörg Weidinger holte sich den Titel in den Jahren 2005 und 2006. Mit einem Rennsportfahrzeug vertrat in den 1990er Jahren, mit Rüdiger Faustmann, letztmals ein Pilot aus der Bundesrepublik die Deutschen Farben in der EBM-Kategorie II. Am kommenden Mittwoch macht sich der Elzacher Alexander Hin aus dem südlichen Schwarzwald auf die rund 750 km lange Reise nach St. Jean du Gard zum Auftakt der diesjährigen Runde der FiA Berg-Europameisterschaft (09./10. April 2022). Mit seinem Osella FA 30 V8 wird der „Häuslebauer“ bei seinen diesjährigen Einsätzen sechs Mal von keinem geringeren als EM-Ikone Christian Merli und seinem Team betreut. Bei den restlichen EM-Läufen und im Rahmen der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft kann Hin auf das bewährte Knowhow des Teams von Uwe und Georg Lang bauen. „Ja, da habe ich mir dieses Jahr ein ganz straffes Programm auferlegt“, freut sich Alexander Hin und schmunzelt dabei. Dabei gilt es für Hin, sich auf die vielen, bislang gänzlich unbekannten Strecken einzustellen. „Am Col St. Pierre ist es ohne große Streckenkenntnis ganz schön schwierig sich zu orientieren, da sieht irgendwie alles gleich aus“. Aber beim FiA-Hillclimb Masters letzten Oktober in Portugal konnte er sich doch zügig auf die unbekannte Streckenführung einstellen. Das macht Hoffnung. Zusammen mit den bekannt schnellen französischen Berg-Assen, bahnt sich ein exzellentes Teilnehmerfeld im schon mediterranen Süden Frankreichs an. Die Starterlisten werden am 04. April – 20 Uhr auf der Webseite des Veranstalters https://www.asa-ales.fr/ veröffentlicht. Ein Livetiming produziert http://www.patricksoft.fr/ an beiden Tagen. Betreuung Team Christian Merli: 09./10.04. 2022 – St. Jean du Gard (F/EBM) 07./08.05. 2022 – Rampa Falperra (P/EBM) 14./15.05. 2022 – Subida al Fito (E/EBM) 02./03.07. 2022 – Trento-Bondone (I/EBM) 03./04.09. 2022 – Ilirska Bistrica (SLO/EBM) 17./18.09. 2022 – Buzetski Dani (KRO/EBM) Betreuung Lang Motorsport: 28./29.05. 2022 – Ecce Homo (CZ/EBM) 05./06.06. 2022 – Wolsfelder Bergrennen (D/DBM) 11./12.06. 2022 – Glasbachrennen (D/DBM) 25./26.06. 2022 – Ibergrennen (D/DBM) 09./10.07. 2022 – Homburger Bergrennen (D/DBM) 30./31.07. 2022 […]

Schafft das Homburger Bergrennen den Neustart? – HAC sondiert mit Treffen

26. März 2022

Die Vereinsspitze des Homburger Automobilclubs hat sich kürzlich in ihrer ersten Präsenz-Vorstandssitzung seit fast 24 Monaten, für die Wiederaufnahme ihres traditionsreichen Deutschen Meisterschaftslaufs im automobilen Bergrennsport ausgesprochen. Gibt es genügend Helfer und Sponsoren, soll der Event auf der Käshofer Straße nach zwei Absagen in Folge am Wochenende des 09./10. Juli 2022 stattfinden. Die derzeit horrenden Spritpreise sind eine neue Sorge der Verantwortlichen. Die aktuelle Lage der Covid-Pandemie lässt die Hoffnung auf ein relativ normales „Homburger ADAC Bergrennen 2022“ im Sommer zu. Die Vorstandschaft des Homburger Automobilclubs hat sich kürzlich in einer Sitzung eingehend besprochen und geht nun die ersten vorbereitenden Arbeiten hinter den Kulissen an. Mit einem ersten Clubabend unter dem Motto „Sondierung Bergrennen“ am Donnerstag, den 31. März 2022, um 19 Uhr 30 im Dorfgemeinschaftshaus Käshofen, ruft die Organisationsspitze alle HAC-Mitglieder, Helfer und Freunde der Bergrennen der vergangen Jahre, zum Neustart auf. Da pandemiebedingt in den letzten beiden Jahren die Kontakte zu sehr vielen Vereinsmitgliedern und Funktionären des Bergrennens so gut wie abgerissen sind, bittet die HAC-Vorstandschaft um zahlreiches Erscheinen an diesem so wichtigen Abend für den Verein und das traditionelle Bergrennen, das seit 1974 die Rennsportbegeisterten der Region in ihren Bann zieht. „Wir brauchen jetzt das positive Feedback von unseren Leuten“, sagt Andreas Herl, 1. Vorsitzender des Clubs. An Ort und Stelle wird es aktuelle Neuigkeiten zur Streckenabnahme, zur Optimierung der Aufbauarbeiten,  dem Einsatz weitere Betonelemente an der Strecke und der Gewinnung zahlreicher Sportwarte der Streckensicherung von einem saarländischen ADAC Ortsclub geben. Ein kostenloser Imbiss gibt es obendrauf. Für Ende April sind die ersten Bergrennen im hessischen Schotten (23./24.04.) und im grenznahen Abreschviller (30.04.-01. Mai) in Frankreich angekündigt. Volle Starterfelder und ein großes Zuschauerinteresse wären ein Zeichen des Wiederauflebens des Bergrennsports und ein Muntermacher und Motivation für die gesamte Szene, allen voran den Veranstaltervereinen der weiteren Deutschen Automobil Bergmeisterschaft und KW Berg-Cup Läufen, wozu die Homburger zählen. Etwas Kopfzerbrechen bereiten die enorm gestiegenen Kraftstoffpreise den HAC´lern. „Unsere meisten Teilnehmer kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland und nehmen weite Anreisen von teilweise mehr als 500 km auf sich. Dieser Umstand könnte sich negativ auf die Teilnehmerzahlen und somit auch auf die Finanzierung der Veranstaltung auswirken“, befürchtet Rennleiter Jürgen Guckert aus Kirkel. „Aber erst einmal abwarten was die Sondierung ergibt und wie sich die weltpolitische Lage entwickelt. Noch können wir etwas abwarten, bevor wir starten“.

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