Gewichtsprobleme im Hochsommer

23. Januar 2017

Wie sich schon in der Vergangenheit gezeigt hat, sind die Örtlichkeiten beim Ibergrennen von Heiligenstadt geradezu prädestiniert für eine Wägung der Rennfahrzeuge durch die DMSB-Kommissare. Auf die Einhaltung der Gewichtslimits in den einzelnen Kategorien zu achten, ist am Iberg schon zu einer kleinen Tradition geworden. Auch im vergangen Juni bot das Gelände der Straßenmeisterei, direkt angrenzend an die Startgerade, ideale Voraussetzungen. Angeboten wurden am Trainingstag zwei freiwilligen Wägungen, bevor am Renntag die Sportkommissare die Fahrerinnen und Fahrer stichprobenartig mit ihren Rennwagen auf die DMSB-Waage baten. Hier wurden durch die DMSB-Offiziellen bereits auf den Tag genau sechs Monate vor dem Weihnachtsfest einige Gewichtsprobleme festgestellt, dies aber weniger bei den Aktiven selbst, sondern bei deren Rennfahrzeugen. Hierzu wurden zwischenzeitlich vom DMSB-Sportgericht die Urteile gesprochen. Mit nur ganzen 4 kg Untergewicht geriet Gruppe F-Pilot Ralf Orth ins Visier der Obrichkeit. Bei der freiwilligen Wägung am Vortag waren es noch 20 kg, die am oder im BMW 320 is  fehlten. Bei der Aufrüstung mit Zusatzgewichten machten die Orths jedoch einen Fehler, wobei das geringe Untergewicht zustande kam. Durch die Suspendierung von allen nationalen und internationalen Veranstaltungen bis Ende Oktober 2016, gingen dem Mann aus der Südeifel aussichtreiche Positionen im Berg- und Slalomsport verloren. Schlimmer erwischte es die Rennlady Sabine Röck. Nach Abzug entsprechender Toleranzen wurden am VW Golf Turbo der Allgäuerin ein Untergewicht von 33 kg festgestellt und an Ort und Stelle ein Wertungsausschluss verfügt. Wie sich später herausstellte hatte man beim Team Röck, bei den Umbauarbeiten im letzten Winter, nicht die Auswirkungen auf das Fahrzeuggewicht bedacht. Das ersetzten einen Schaltgetriebes durch eine sequentielles Getriebe und der Ausbau der Hebeanlage, fielen dann doch ins Gewicht. In Anbetracht des eklatanten Gewichtsunterschiedes wurde eine Sperre bis zum 31. Mai 2017 vom Sportgericht verhängt. Ebenfalls im Rahmen des Ibergrennens wurde der Südhesse Francesco D‘ Acri wegen eines fehlenden Katalysators am Elia-Sportwagen von der Wertung ausgeschlossen und bis zu Jahresende 2016 von allen nationalen und internationalen Veranstaltungen suspendiert. Der Betroffene hat sich vor Ort geäußert, dass er noch bis einen Tag vor der Veranstaltung an seinem Rennfahrzeug gearbeitet hat und er die Zeit nicht mehr hatte, den Katalysator einzubauen. Nach einer ersten Kontrolle, so D’Acri weiter, habe die Zeit zwischen dem 1. und 2. Lauf nicht ausgereicht um den Katalysator nachzurüsten.

Piaggio Ape als optischer Blickfang fürs 50. Bergrennen

23. Januar 2017

Schon frühzeitig im Herbst 2016 hat der MSC Osnabrück e.V. mit verschiedenen Artikeln die  Werbetrommel für das 50. Int. Osnabrücker Bergrennen, am ersten Augustwochenende 2017, gestartet. Ob die klassischen Kfz-Aufkleber, Magnete, Bonbondosen oder Grillschürzen – alles im Design des Jubiläumsrennens – sorgt bereits jetzt für die verdiente Aufmerksamkeit und erhöht schon frühzeitig die Spannung. Dazu hat sich Holger Maes aus der Rennleitung und Sicherheitschef am Berg etwas Besonderes einfallen lassen: Eine vor kurzem erworbene Piaggio Ape wurde kurzerhand großflächig mit einer tollen Werbung zum Jubiläums-Bergrennen beidseitig beklebt. Bergrennen-Partner Jens Hinrichs, von Hinrichs Licht & Druck, gestaltete zwei wunderschöne und unterschiedliche Motive, zum einen im „Ferrari-Look“ und zum anderen mit Bildern aus den frühen Jahren der Veranstaltung. Die Ape wird in den kommenden Wochen fast täglich im Osnabrücker Südkreis bewegt und wird somit für reichlich Aufmerksamkeit sorgen. Organisationsleiter Bernd Stegmann und Holger Maes, beide mit Grillausrüstung stellten die Ape kürzlich in einem Pressetermin der Öffentlichkeit vor.

Alle Jahre wieder – Termine für Wagenpassabnahmen

18. Januar 2017

Auch dieses Jahr bietet DMSB-Technikkommissar Christian Schleicher wieder einige Wagenpasstermine für Motorsportler der Disziplinen Bergrennen, Slalom und Rundstrecke an. Neben den üblichen Möglichkeiten im Rahmen diverser Veranstaltungen zur Deutschen Bergmeisterschaft (DBM), können sich Interessierte an folgenden Tagen und Orten bei Christian Schleicher einen Termin für die Abnahme von DMSB-Wagenpässen geben lassen: 04.03.2017 ab 10:00 Uhr bei Reuter Motorsport GmbH, Grünberger Str. 87, 35394 Gießen 11.03.2017 ab 10:00 Uhr bei Franz Koob, Tiefertswinkel 6, 64658 Fürth 18.03.2017 ab 10:30 Uhr bei Gebr. Joho GmbH & Co. KG, Im Altenschemel 12, 67435 Neustadt-Speyerdorf Bei folgenden DBM-Veranstaltungen wird Herr Schleicher, Stand heute, sicher anwesend sein und in diesem Rahmen ebenfalls Wagenpassabnahmen durchführen können: 28.-30.04.2017 – Bergrennen Schotten 09.-11.06.2017 – Glasbachrennen 23.-25.06.2017 – Ibergrennen 04.-06-08.2017 – Bergrennen Osnabrück Weitere Einsätze im Rahmen der DBM sind geplant aber noch nicht bestätigt. Diese werde ich zu gegebener Zeit bekannt geben. Abnahmen von DMSB-KFP sind in diesem Rahmen leider nicht möglich. Um eine rechtzeitige Anmeldung wird gebeten. Christian Schleicher Tel.: +49 (0)6224 148929 Mobil: +49 (0)160 3610024 Fax:  +49 (0)6224 148987          E-Mail: cschleicher69@gmail.com

Neue Technik-Regeln im Tourenwagenbereich

17. Januar 2017

Wie von der DMSB-Abteilung Technik Automobilsport bereits veröffentlicht, hat die FIA in den Gruppen N, A und R einen FT- Sicherheitstank ab 01.01.2017 zur Pflicht gemacht. Wegen der Kurzfristigkeit und teilweiser Lieferprobleme gilt im DMSB-Bereich für 2017 folgende Übergangsregelung: Bei allen DMSB-genehmigten Veranstaltungen in Deutschland gelten grundsätzlich die Regelungen zum Kraftstoffbehälter gemäß Anhang J 2016 bis zum 31.12.2017. Dies bedeutet, dass bis Ende 2017 weiterhin auch die serienmäßigen Kraftstoffbehälter zugelassen sind, falls in der betreffenden Serienausschreibung nichts anderes festlegt ist. Vorstehende DMSB-Regelung gilt grundsätzlich nicht für Serien mit dem Status International und nicht bei Wettbewerben mit FIA- Prädikat; hier gilt ab 01.01.2017 die Vorschrift aus dem Art. 253-14 bzw. 260-401-a1 im Anhang J 2017. Ab 2018 wird es in der Gruppe F nachfolgende Regelung hinsichtlich Heckspoiler im Art. 18 des Gruppe F Reglements geben: „Die Breite von nicht-serienmäßigen Heckspoilern darf maximal 80% der Karosseriebreite, gemessen an den hinteren Kotflügeln senkrecht über der Radmitte, betragen. Die Höhe des Heckspoilers darf den höchsten Punkt des Daches nicht überschreiten. Aerodynamische Hilfsmittel am Ende des Fahrzeugs dürfen nicht mehr als 40 cm nach hinten über den äußeren Rand der Karosserie hinausragen“.

Prölsdorfs rasanter Golf-Treter – Christian Dümler sorgte am Berg für Furore

13. Januar 2017

Christian Dümler ist ein ruhiger Zeitgenosse, doch wenn er sich in seinen VW Golf II setzt und Gas gibt, dann legt er jede Zurückhaltung ab und wird zum Draufgänger und Golf-Treter, der mit bis zu 200 Sachen die Wälder-Bergstrecken hochjagt. Im Jahr 2016 legte es die beste Saison seiner bisherigen Laufbahn hin und sorgte in der Deutschen Automobil-Bergrennmeisterschaft für Furore. Denn in seinem schneeweißen Golf fuhr er einige Pokale heraus und erkämpfte sich in der Tourenwagen-Königsklasse Gruppe H (bis 2000 Kubikzentimeter) reihenweise Spitzenplatzierungen. „Der Motorsport ist mein Leben“, sagt der Rennfahrer, dem der Motorsport durch seinen Vater Thomas Dümler in die Wiege gelegt worden war. Thomas Dümler war einst im Slalom- und Bergrennen aktiv und der Sohnemann erlebte den Motorsport von Kindesbeinen an hautnah. Als Zwölfjähriger bestritt Christian Dümler sein erstes Rennen im Jugend-Kart und von 2003 bis 2010 feierte er in großen Rennkarts einige Erfolge. Im Jahr 2011 schlug er das Kapitel Bergrennsport auf und wechselte mit einem VW Golf in den Bergrennsport. Erst mischet er bei Berg-Slaloms und Gleichmäßigkeitsprüfungen, wo die Leistungen der Autos weniger wichtig waren und sich der finanzielle Aufwand in Grenzen hielt. Zwei Jahre später baute sich der 34-Jährige einen neuen und besseren Golf auf, mit er sich rasch in der Automobil-Bergrennmeisterschaft akklimatisierte. Mit dem vorherigen Renner gibt mittlerweile Martin Schug aus dem anderen Rauhenebracher Ortsteil Fürnbach auf den deutschen Bergstrecken Gas. Schon in seiner ersten DM-Saison setzte er eine Duftmarke als Zweiter der Rookie-Wertung im KW Berg-Cup und fortan mischte er in der Kategorie der Achtventilerwertung unerschrocken mit. Er machte sich einen Namen in der nationalen Bergrennszene und schloss sich dem AMC Kitzingen an, der inzwischen ein Fahrer-Sextett am Berg als Feuer im Eisen hat, nachdem sich auch Martin Schug dem Club mit den beiden ehemaligen Deutschen Meistern Norbert Handa und Klaus Hoffmann anschloss. „Die größten Fortschritte habe ich gemacht als wir vor der Saison 2015 ein neues Fahrwerk eingebaut haben“, findet Christian Dümler. Danach lag der Golf viel besser auf der Straße, ließ höhere Kurvengeschwindigkeiten zu und ermöglichte Dümler als Endkonsequenz weit schnellere Laufzeiten auf den Strecken in Deutschland und mehreren Nachbarstaaten. Der junge Vater deutete schon 2015 sein Potenzial an und blies zum Angriff auf die Achtventiler-Spitzenposition in seiner Zwei-Liter-Klasse. Mit 215 PS unter der Haube hat der Prölsdorfer zwar einen Leistungsnachteil gegenüber vielen Konkurrenten, bewegen sich die 16-Ventiler-Agregate doch zwischen 280 und 300 PS. Christian Dümler konnte den Nachteil zunehmend kompensieren […]

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