Premiere der Dokumentation „Road to Goodwood“ auf der Autosport Int. Birmingham und YouTube

4. Januar 2019

Im Rahmen der Autosport International Birmingham 2019 feiert die „Road to Goodwood“-Dokumentation des „Never-Forget-Tribute-To-Georg-Plasa-KW-Teams“ Premiere. Auf dem KW Messestand (Nr. 2655) stellt der Fahrwerkhersteller auch den legendären BMW 320 Judd V8 aus. Bereits Ende der Neunziger Jahre begann der 2011 verstorbene Rennfahrer Georg Plasa die Entwicklung von Bergrennwagen in der Tourenwagenklasse auf ein technisches Niveau anzuheben, das vorher viele für unmöglich hielten. Als Andenken an Georg Plasa übernahm KW Geschäftsführer Klaus Wohlfarth, den mit dem Oberbayern eine enge und lange Freundschaft verband, den alten BMW 320 Judd V8. „Einmal beim Festival of Speed in Goodwood zu starten, war einer der unerfüllten Träume von Georg“, so Klaus Wohlfarth. In der 23-minütigen Dokumentation, die am 10. Januar 2019 auch auf dem offiziellen KW YouTube-Kanal veröffentlicht wird, können Motorsportfreunde den Aufbau des BMW 320 Judd V8 und das Goodwood Festival of Speed 2018 Revue passieren lassen. YouTube-Trailer zu Road to Goodwood: https://youtu.be/cXpDACXXPfo In der Dokumentation „Road to Goodwood“ können alle Motorsportfreunde und Fans des Bergrennsports das Festival of Speed in Goodwood aus der Sicht des „Never-Forget-Tribute-To-Georg-Plasa-KW-Teams“ erleben. Die Hauptrolle spielt der BMW 320 Judd V8 von Georg Plasa. Kaum ein anderer Tourenwagen im europäischen Bergrennsport ist so legendär wie der des 2011 verstorbenen Rennfahrers Georg Plasa entwickelte und aufgebaute BMW. Der gebürtige Münchner sorgte zu seiner Zeit mit seinem BMW 320 für Streckenrekorde und gewann viele Meisterschaften. Georg Plasa lebte für den Bergrennsport und war jemand, der nie nur an sein Team oder an sich als Fahrer dachte. Viel mehr setzte er sich für die Belange und Nöte der Bergsport-Community ein. Auch war der Oberbayer der erste im Bergrennsport, der einen aus dem Prototypenmotorsport stammenden 3,4-Liter-Judd-KV675-V8 nutzte. Seine Tipps und Erfahrungen behielt Georg Plasa dabei nicht nur für sich, sondern ließ die Bergrennsport-Familie an seinen Erfahrungen teilhaben. So konnte in seinen Augen der gesamte Sport profitieren und die motorsportliche Bergwelt blieb weiterhin wettbewerbsfähig untereinander. „Ich habe mir damals zum Ziel gesetzt, das Auto in dem Zustand zu erhalten, in dem Georg es eingesetzt hat. Das war nicht ganz einfach“, erinnert sich Klaus Wohlfarth, der damals nach dem Tod von Georg Plasa den 320 übernahm. Bereits Ende der Neunziger Jahre begann der gebürtige Münchner die Entwicklung von Bergrennwagen in der Tourenwagenklasse auf ein technisches Niveau anzuheben, das vorher viele für unmöglich hielten, und nutze dazu zahllose selbst entwickelte Komponenten, die für den Renneinsatz des „Never-Forget-Tribute-To-Georg-Plasa-KW-Teams“ extra angefertigt werden mussten. „Ich hatte das Fahrzeug nur […]

Erfreulicher Formel-Zuwachs in der Berg DM

2. Januar 2019

Der in Detmold lebende Patrick Rahn wird zusammen mit seinem Team in der Saison 2019 seinen Einstieg in die deutsche Bergmeisterschaft mit einem Dallara F306 vollziehen. Seit dem 6. Lebensjahr war der Ostwestfahle im Kartrennsport aktiv und bereits im 8. Lebensjahr stellten sich die ersten Erfolge ein. Der Kartrennsport wurde dabei bis zum 18. Lebensjahr sehr erfolgreich betrieben, wobei einige Siege und Podestplatzierungen gefeiert werden konnten. Darunter auch Erfolge im Zuge der Langstreckenmeisterschaft sowie in der Norddeutschen ADAC Kart Challenge. Als Patrick Rahn seinen Führerschein erfolgreich bestand folgte jedoch der Umstieg auf einen Trabant 601, mit dem man erfolgreich an Automobil Club Slalom´s teilnahm. Damit ebnete man sich den Weg, um im Motorsport weiter Fuß zu fassen. Und so erfolgte mit dem 21. Lebensjahr der Einstieg auf die Rundstrecke. Dort nahm Patrick Rahn erfolgreich am ADAC Dacia Logan Cup und am ADAC Chevrolet Cruze Cup teil. Zudem war man in der ADAC Procar Serie im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters aktiv, ehe sich der Detmolder nach 3 Jahren eine Auszeit nahm um sich mehr der Familie zu widmen. Dem Motorsport blieb Patrick Rahn aber weiterhin verbunden, zwar nicht als aktiver Teilnehmer sondern als interessierter Fan. Dadurch kam man auch mit dem Bergrennsport in Verbindung, wo die „Sehnsucht“ so sehr wieder auflebte, dass im Jahr 2018 der Entschluss gefasst wurde im Bereich des Berg-Rennsports einzusteigen. Die tolle und absolut einzigartig, beeindruckende Nähe zum Publikum ging Patrick und seinen Freunden nicht mehr aus dem Kopf. Zudem sorgte die große Bandbreite im Bergrennsport für großes Aufsehen und Interesse. Doch warum ausgerechnet ein Formel? Die Antwort: Da Patrick Rahn bereits zuvor im Rennkart und auch in einem Sportprototypen sich immer besser und sicherer gefühlt hatte als in einem Tourenwagen, kam eben nur ein Formelbolide in Frage. Hier ist das vom Kartsport sensibilisierte „Popometer“ am besten und feinfühligsten anzuwenden um ganz vorne mit fahren zu können. Das Feedback vom Fahrzeug kann man damit sofort einschätzen und entsprechend anwenden. Man ist eins mit der Technik. Des Weiteren muss man nicht jedes Jahr bis ans äußerste gehen um Motor oder das Getriebe weiter zu entwickeln um vorne mitfahren zu können. Bei einem Dallara kauft man ein von absoluten Profis entwickeltes und in Serie aufgebautes High End Renngerät, das keine versteckten Überraschungen mit sich bringt. Alles an diesem Fahrzeug ist exakt aufeinander abgestimmt und für den entsprechenden Einsatz entwickelt worden. Genau das begeistert Patrick Rahn bis ins kleinste […]

Boxengeflüster 12/2018: Wussten Sie schon dass…?

30. Dezember 2018

DASS der deutsche „CM-Pionier“ Ralf Kroll, seit 2017 offizieller Importeur des spanischen Rennwagenbauers SilverCar, kürzlich seinen Händlerbereich für die flinken Renngeräte mit Motorradmotoren vergrößerte. Ab sofort ist der Odenwälder auch SilverCar-Händler für die Schweiz und Belgien. Somit ist Kroll nun in 5 Länder (Deutschland, Österreich, Luxemburg, Schweiz und Belgien), Ansprechpartner und Händler für SilverCar Produkte. DASS im Bad Liebensteiner Ortsteil Steinbach, dem Ausgangspunkt des ADAC Glasbachrennens, seit wenigen Tagen ein Wasserrad Strom für die Straßenlaternen produziert. Initiator des Projekts ist der  Steinbacher Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des DMSB-Fachbereichs Bergrennen Marcus Malsch (CDU). Als sogenanntes „Leader-Projekt“ hat Bad Liebenstein für das Wasserrad rund 78.000 Euro Fördergelder vom Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung erhalten. Die Stromkosten für die rund 250 Straßenleuchten im Ortsteil beziffert der Bürgermeister Michael Brodführer (CDU) auf 25.000 Euro im Jahr. Mit den derzeitigen Wassermengen der Grumbach reiche die Energie für etwa 80 Laternen. Das Wasserrad mit einer Leistung von 2,5 bis 4,5 kW treibt einen Generator an. Nachts fließt der erzeugte Strom direkt in die Straßenbeleuchtung, unterstützt von den 30 kW-Stromspeichern. Diese werden tagsüber aufgefüllt, der restliche Strom wird ins Netz eingespeist. Die Anlage befindet sich in der Alten Bahnhofstraße gegenüber dem NSU-Fahrerlager. DASS Timo Bernhard ab sofort zum Stiftungsrat der ADAC Stiftung Sport gehört. Der zweifache Langstreckenweltmeister und zweimalige Le Mans-Sieger wurde durch das ADAC Präsidium zum neuen Ratsmitglied ernannt. Mit dem Mann vom Homburger Automobilclub gewinnt der Stiftungsrat ein absolutes Multitalent des deutschen Rennsports. Neben den großen Erfolgen im GT- und Langstreckensport sammelte der Saarpfälzer in seiner Karriere auch Erfahrung im Formel-Fahrzeug und siegte bei Rallye-Veranstaltungen und Bergrennen. Bernhard wird im Stiftungsrat zusammen mit ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk, der den Vorsitz inne hat, dessen Stellvertreter Dieter Seibert sowie der zweifachen Rallye-Weltmeisterin Isolde Holderied und DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck zusammen arbeiten. Er übernimmt den Platz des ehemaligen Formel-1- und DTM-Piloten Ralf Schumacher (43), der sich in den vergangenen vier Jahren in der Stiftung engagierte und auf eigenen Wunsch ausscheidet. Des Weiteren stehen die Chancen nicht schlecht, dass Bernhard erneut als Lokalmatador beim Homburger Bergrennen Mitte Juli 2019 an den Start geht, denn das ADAC GT Masters ist da in der Sommerpause. DASS der memotec-Gründer Ulli Mesch sich zum Beginn des neuen Jahres aus dem aktiven Berufsleben zurück zieht und die Geschäfte an seinen Sohn Thomas Mesch übergibt. Ulrich Mesch blicke auf 46 ausgefüllte Jahre voller Engagement und Leidenschaft in verschiedenen Berufen rund um das Kraftfahrzeug und den Motorsport zurück […]

ACL Sport unterstützt das Motorsport Rettungsteam Luxemburg

21. Dezember 2018

Der ACL Sport, die Sportabteilung des Luxemburger Automobilclubs und das Motorsport Rettungsteam Lëtzebuerg (MRL) haben am 15. Dezember 2018 im Rahmen der International Motor Show auf dem Luxemburger Kirchberg eine Partnerschaftsvereinbarung zur Förderung von Sicherheit bei Motorsportveranstaltungen in Luxemburg, also auch beim Bergrennen in Eschdorf, unterzeichnet. Bei dieser Gelegenheit übergab der ACL Sport dem MRL eine nagelneue spezifische technische Ausrüstung, die die bisherige Bestückung des medizinischen Interventionsfahrzeugs (MIC) ergänzt. Eine weitere handfeste Unterstützung erfährt das MIC und Safety-Car-Team bereits seit Jahren von der Bauunternehmung Schilling, mit seinem Chef Nico Schilling, der ja auch zu den Aktiven im Luxemburger Bergrennsport zählt. „Als Motorsport- und Kart-Verband in Luxemburg ist es nur selbstverständlich, dass wir diese junge Truppe vom Motorsport Rettungsteam Lëtzebuerg unterstützen und damit unser Engagement für die Sicherheit bekräftigen. Wir sind bestrebt zu gewährleisten, dass Motorsportwettbewerbe im Großherzogtum in einem sicheren Umfeld stattfinden“, kommentierte Marc Joseph, Präsident des Vorstands von ACL Sport und auch Mitglied in der FiA Berg-Kommission. Marc Ludwig, Präsident des MRL, fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr über einen starken Partner wie der ACL Sport an unserer Seite. Diese Unterstützung ist unabdingbar, wenn wir unser Engagement weiter ausbauen wollen und neben den üblichen Rettungsdiensten wie Feuerwehr und Rettung vor allem die Rolle des spezialisierten Sicherheitskorps und der Erste Hilfe bei Motorsportveranstaltungen weiter übernehmen sollen“. Mit ihrem „MIC“-Fahrzeug, das nach den Standards der International Federation of Automobile (FIA) für die medizinische Intervention, die Brandbekämpfung und die Bergung der verunfallten Motorsportlerinnen und Sportler ausgestattet ist, sorgt das Team der MRL aktuell schon für ein wesentliches Element der Notfallversorgung und die Besatzung ist in der Lage blitzschnell zu reagieren. Das MRL-Team ist besonders stolz darauf, Ende Januar 2019 an einem von der französischen Motorsport-Föderation (FFSA) und dem Western Automobile Club (ACO), mit Unterstützung der FIA organisierten internationalen Workshop teilnehmen zu können. Danach wird man in der Lage sein, bei allen FiA-Meisterschaften eingesetzt werden zu können, wie zum Beispiel der Grand Prix Formel 1 in Spa-Francorchamps oder den 24-Stunden von Le Mans.

Nach beständiger Weiterentwicklung soll 2019 ein Titel her

19. Dezember 2018

Gleich in seiner ersten vollen Saison in der Formelklasse der Deutschen Bergmeisterschaft, krönte sich Christian Triebstein, der KFZ-Technikermeister im eigener KFZ –Betrieb mit Namen „Autotechnik Triebstein“ in Habichtswald-Dörnberg, auf Anhieb zum deutschen Vizemeister im DMSB-Automobil-Berg-Cup 2018 für Sportwagen und belegt in der Gesamtwertung der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft den 9. Platz. Christian Triebstein aus dem Habichtswalder Ortsteil Ehlen vor den Toren Kassels gelegen, ist schon früh dem Motorsport verfallen. Schuld daran war sein Opa Günther, der seinen Enkel oft auch zu den Rennwochenenden begleitet. Bereits im Alter von fünf Jahren war Christian auf sämtlichen Rennpisten in ganz Deutschland mit dabei. Seine Karriere startete er mit dem Kartsport, dann ging es weiter über den Automobilslalom und letztendlich zum Bergrennen. Dort startete er zu Beginn mit einem VW Polo in der Gruppe H und stieg dann auf einen leistungsstärkeren Cup Alfa Romeo in die Diesel-Klasse um. Nach mehreren Meistertiteln in der 2 Liter Diesel Klasse des KW Berg-Cup, stieg er gegen Ende der Saison 2017 auf einen Formel 3 Dallara-Opel F302 um. Mit diesem Wagen, aus dem Jahr 2002 startet er in der Klasse der Formelfahrzeuge bis 2000ccm. Mit Spitzengeschwindigkeiten von knapp 275 km/h geht es dann, abgesperrte und  aufwendig gesicherte Bergstraßen hinauf. Die Highlights in diesem Jahr waren für den Nordhessen Platz 10 von 137 Teilnehmern aus ganz Europa, das als bester Deutscher Fahrer beim 51. Internationalen Osnabrücker ADAC Bergrennen. Dann die beiden zweiten Plätze in der Gesamtwertung der Bergrennen in Heiligenstadt und am Hauenstein in der Rhön, aber auch die Sieg in der Formel-Klasse bis 2 Liter in Eichenbühl. Beim Hauenstein Bergrennen zeigte Christian in einer wahren Hitzeschlacht, was in ihm steckt. Als Trainingsschnellster, verpasste er nach insgesamt 12,6 Wertungskilometern nur um eine halbe Sekunde seinen ersten Tagessieg. Für die Saison 2019 ist das klare Ziel der erste Gesamtsieg, weitere, vordere Platzierungen und letztlich den Meistertitel der Sportwagen zu erreichen. Um diese Ziele zu realisieren bekommt der Formel 3 Wagen einen neuaufgebauten Motor sowie ein paar kleine Extras, die aber noch nicht verraten werden können, da die Konkurrenz bekanntlich nie schläft. Text: MSC Emstal / Thomas Bubel

Homburger Automobilclub ehrte seine Bergrennsportler

16. Dezember 2018

Für den Homburger Automobilclub ging am Samstagabend vor dem dritten Advent ein Jahr des Umbruchs und des Übergangs, etwas legerer zu Ende, als die Jahre zuvor. Quasi „Top on the Hill“ feierte man mit den Helfern des Bergrennens und der Riege der aktiven Motorsportler die Jahresabschlussparty, nicht wie sonst im Schlossberg Hotel oder in der Bexbacher Hochwiesmühle. Erstmals begegnete man sich zünftig im Dorfgemeinschaftshaus im westpfälzischen Käshofen, was gut ankam bei den rund 80 Automobilisten, darunter auch einige Gründungsmitglieder. Der Zielort des Homburger ADAC Bergrennens, das die HAC´ler in diesem Jahr bereits zum 45. Mal über die Bühne brachten, wurde von der teilweise neu formierten Vorstandschaft bewusst ausgewählt, um die Kontakte zur Käshofer Bevölkerung und der freiwilligen Feuerwehr der 670 Seelengemeinde wieder zu intensivieren. Das 50 jährige Vereinsjubiläum kam durch die Umstrukturierungen beim Bergrennen und im Club dabei leider etwas zu kurz. Höhepunkt des Abends war die alljährlichen Ehrungen in der Clubmeisterschaft und für verdiente Mitglieder. Der erste Vorsitzende Rechtsanwalt Christoph Baldes eröffnete den Abend und das eigens aus der Homburger Partnerstadt Ilmenau angereiste Gründungsmitglied, der langjährige Vorsitzende Heinz Neuschwander, plauderte über die Gründerjahre des Vereins und die Anfänge des Bergrennens, was Anfang der 1970er Jahre „noch ein Abenteuer war“. Sportleiter Jürgen Guckert konnte im Anschluss über zahlreiche herausragende Erfolge von HAC-Motorsportlern in der abgelaufenen Saison berichten. Rennprofi und Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, war dabei wieder das absolute Aushängeschild. Schon zu Beginn des Jahres siegte der Eigner des Team 75 Motorsport beim „Race of Champions“ im saudischen Riad im Nations Cup. Für viel Aufsehen in der Motorsportwelt sorgte auch Bernhards Rundenrekord auf der Nordschleife des Nürburgrings mit dem Porsche 919 Hybrid. Dazu kamen die ersten Laufsiege in der heißumkämpften GT3-Sportwagenrennserie ADAC GT Masters. So war die Rennsportkoryphäe aus Bruchmühlbach auch in 2018 ein Vorbild für den kleinsten Aktiven im Club, den 11-jährigen Max Reis aus Ramstein. Im Kartsport ist der Schüler ein großes Talent, gewann er doch heuer über 30 Rennen in ganz Deutschland und am Ende die Rotax-Max-Challenge Germany 2018 in der Micro-Kategorie, quasi die ersten Sprosse auf der langen und steilen Leiter hinauf in die Formel 1, was Max zu seinem Ziel erklärt hat. Erst vor wenigen Tagen kehrte Max Reis mit seinem Vater und Förderer Ralph vom Rotax-Challenge Weltfinale in Brasilien zurück, wo der Nachwuchsfahrer mit etwas Pech den 25. Platz unter den Weltbesten seiner Altersklasse erreichte. In der Gesamtwertung der Clubmeisterschaft hatten insgesamt 12 Sportler ihre eingefahrenen […]

Adieu Hannes Martin –  die Sprecherlegende ist tot

8. Dezember 2018

Die Stimme des deutschen Bergrennsports ist für immer verstummt. Hannes Eberhard Martin ist am Samstag, den 08. Dezember 2018 um 9 Uhr am Morgen für immer von uns gegangen. Das Gründungs- und Vorstandmitglied des AC Eberstein wurde 75 Jahre alt. Berufsschullehrer in seinem Heimatort Gaggenau in Baden war er von Beruf, in seiner Freizeit fungierte er seit 1982 ununterbrochen als Streckensprecher bei nahezu allen Bergrennen in Deutschland. Das war seine Berufung. Ganze 50 Jahre war die Sprecherlegende im Motorsport engagiert. Generationen von Zuschauern und Fahrern verbinden die Stimme von Hannes Martin mit dem Deutschen Bergrennsport. Auch in der Schweiz hallte seine Stimme durch die Bergwelt. Letztmals konnte man seiner bekannten Stimme Anfang Oktober beim Jochpass-Memorial Bad Hindelang-Oberjoch lauschen. Nachdem Martin bereits im Alter von 6 Jahren in selbst gebauten Seifenkisten die Straßen unsicher machte, war er seit 1968 im Automobil Club Eberstein aktiv und zählte zu den Initiatoren des ADAC Schlossberg-Rennens in Gernsbach. Zusammen mit „Berg-Berichterstatter“ Jürgen Hug, seinem Weggefährten und Clubkameraden, stellte Hannes Martin zwischen 1998 und 2000 das „Berg-Echo“, als ultimativen Jahresrückblick der deutschen Bergrennszene auf die Beine. Sein umfangreiches Fachwissen und Teile seines Archivs flossen zudem in Band 1 und 2 der Buchreihe „Deutscher Automobil Bergrennsport“ mit ein. Aber auch aus aktiver Sicht kannte Hannes den Motorsport. Bereits in den 1960er Jahren nahm er mit einem NSU Spider und NSU TT an Orientierungsfahrten und Slaloms teil. Unterstützt wurde er dabei stets von seiner im Juni 2015 verstorbenen Ehefrau Inge, die öfters auch auf dem Co-Pilotensitz saß. Noch bis in die 1980er und frühen 90er Jahren durfte der Motorsportexperte gelegentlich, auf von Clubkameraden zur Verfügung gestellten Tourenwagen an Slaloms teilnehmen. Der Deutsche Bergrennsport verliert mit Hannes Martin einen Idealisten, treuen Förderer und Enthusiasten. Die Trauerfeier findet am 19.12. 2018,  14 Uhr in 76571 Gaggenau Oberweier, Kath Kirche statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. R.I.P. Hannes

Stand der Dinge bei den DMSB-Berg-Prädikaten 2019

3. Dezember 2018

Die Bergrenn-Saison 2018 war geprägt von besten Wetterbedingungen. Regentropfen störten nur ganz, ganz selten die Veranstaltungen der Deutschen Bergmeisterschaft 2018. Die DBM-Veranstalter haben in diesem Jahr erstmals ein Online-Nennsystem von TW-Sportsoft verwendet und waren alle damit zufrieden. Laut DMSB-Fachausschuss Berg möchten alle Renn-Organisatoren dieses Online-Tool auch in der kommenden Saison 2019 verwenden. Von Seiten des DMSB ist geplant, den Veranstaltern in Zukunft ebenfalls ein Online Nenn- und Verwaltungssystem anzubieten. In der Pipeline sind auch neue Logos für die DMSB-Berg-Prädikate, die zur Saison 2019 eingeführt werden sollen. Wie der FA Bergrennen in einem Kommunikee feststellte, hat Sascha Ressmann der neu eingesetzte Organisationsleiter beim Homburger Bergrennen seine Aufgaben sehr gut bewältigt und auch das Bergrennen Eichenbühl, als gelungene Debütveranstaltung des MSC Erftal bezeichnet. Lob gab es auch für die Organisatoren des Osnabrücker Bergrennens, die die Kritik aus dem Vorjahr angenommen hatten und eine ebenfalls glänzende Veranstaltung auf sportlich hohem Niveau ablieferten. Die DMSB-Berg-Prädikatesbestimmungen für 2019 wurden in geringem Umfang überarbeitet. Insbesondere wurde drauf geachtet, das Reglement zu vereinfachen und zu verschlanken. So wurden die Gruppe GT und jeweils die Hubraumklassen bis einschließlich 1600 ccm der Sportwagen- und Formelfahrzeuggruppen für die Punktvergabe in der Berg DM und im DMSB Berg-Cup gestrichen. Diese waren in den letzten Jahren eh verwaist. Diese Fahrzeuge sind aber weiter teilnahmeberechtigt, werden dann aber hochgestuft. Nachdem der DMSB Berg-Team-Cup in dieser Saison mangels Einschreibungen nicht durchgeführt werden konnte und auch im Vorjahr gerade so mit fünf Teams zustande kam, sieht es wohl um eine erneute Ausschreibung für 2019 düster aus. Die FA Bergrennen hat der DMSB-Geschäftsstelle geraten, das Team-Prädikat vorerst nicht mehr auszuschreiben. Apropos Gruppen und Klassen. Das Thema Performance-Klassen steht bei der FIA weiterhin auf der Agenda und befindet sich offensichtlich in den finalen Zügen. Aktuell sind fünf Klassen für die Fahrzeuge der EM-Division 1 vorgesehen sowie eine dazugehörige App zur Fahrzeugklassifizierung. Die Einführung in der Berg-Europameisterschaft soll spätestens in der Saison 2020 erfolgen. Auch der FA Bergrennen ist an einer Einführung der Performance-Klassen in Deutschland interessiert und wird die Entwicklungen verfolgen und gegebenenfalls nach einer ausreichenden Übergangszeit zur Anwendung bringen. Für das kommende Jahr planen die Organisatoren des AVON  GLPberg Cup ein engeres Zusammenrücken mit der Deutschen Bergmeisterschaft. Hierzu gab es bereits ein Meeting des Serienausschreibers mit dem DMSB. Die Verantwortlichen des AVON GLPberg Cups, darunter auch der ehemalige Wolsfeld-Rennleiter Günter Hoor, streben aktuell eine DMSB Serien-Genehmigung (Status National A) an, womit alle für den Bergrennsport zutreffenden […]

Berg DM-Fotowandkalender 2019

26. November 2018

Nach dem Erfolg aus dem vergangen Jahr, gibt es auch für das kommende Jahr 2019 einen Foto-Wandkalender der Deutschen Bergmeisterschaft. Erneut aufgelegt wurde das Sammlerstück von den Hillclimbfans aus Österreich, in Zusammenarbeit mit Thomas Bubel von „Bergrennen in Deutschland“, der die 13 Fotomotive geschossen und die Vorauswahl getroffen hat. Das Format ist wie in den Vorjahren 460 x 313 mm. Um ein perfektes Produkt zu liefern wird ein 300 Gramm seidenmatt hochweißes Bilderdruck Papier verwendet. Der reguläre Preis beträgt 24€ zuzüglich Versand. Für die treuen Leser von „Bergrennen in Deutschland“ gibt es jedoch erneut einen Rabattcode mit einer Ermäßigung von 5€ (auf den Warenkorb). Einfach „bid2019“ eingeben und sparen. Deutsche Bergmeisterschaft 2019: 00 Andreas Voss (Formel Renault) Osnabrück 01 Hans-Joachim Brett (Mitsubishi) Hauenstein 02 Sascha Herz (Formula NISSAN V6) Glasbach 03 Nils Abb (VW Polo 8V) Homburg 04 Timo Bernhard (Porsche 911 GT3) Homburg 05 Markus Fink (Citroen C2) Hauenstein 06 Hans-Peter Eller (VW Corrado) Gubbio 07 Alexander Hin (Reynard F3000) Gubbio 08 Markus Hülsmann (VW Golf) Osnabrück 09 Daniel Bayer (Opel Kadett C) Eschdorf 10 Sebastian Schmitt (Opel Vectra DTM) Hauenstein 11 Christoph Schwarz (NSU TT) Osnabrück 12 Adrian Fischer (VW Polo) Hauenstein Zahlungsmethoden sind PayPal, Kreditkarte und Vorkasse. Bei PayPal und Kreditkarte können die HCF´ler den Versand am schnellsten abwickeln. Versandstart wird in der KW49 oder KW50 erfolgen. Vorbestellungen erhalten ein HCF Laynard mit dazu. Weitere Infos und Bestellungen über den Shop der Webseite www.hillclimbfans.com Des Weiteren präsentiert die österreichische Truppe um Wolfgang Maringer ihren „HCF Kalender 2019“ in gewohnter Top-Qualität und werbefrei! Traditionell ist mittlerweile der „International Hill Climb Calendar“ und zum bereits fünften Mal wird der „Formel & CN Kalender“ erscheinen. Auch der „Historic Cars Kalender“ für die Histo-Freunde am Berg ist wieder mit dabei. Der „Schagerl Kalender“ wird ebenfalls wieder aufgelegt und in Zusammenarbeit mit Thomas Bubel von berg-meisterschaft.de wird zudem heuer erstmals einen „Luxemburger Bergmeisterschafts-Kalender“ angeboten. Einzigartig und nur in limitierter Auflage wird 2019 der „Tribute to Georg Plasa Kalender“ aufgelegt! Die Auswahl ist also riesengroß und für den geneigten Bergrennfan sicher nicht einfach.

Hillclimb Masters 2020 in Portugal mit Logistik-Coup?

17. November 2018

In Portugal, dem Land im äußersten Südwesten des europäischen Kontinents, genießt der Bergrennsport einen hohen Stellenwert und es gibt begeisterte Zuschauer und Fans, wie man eindrucksvoll beim diesjährigen FIA Hillclimb Masters in Italien beobachten können. Das nächste Masters-Event soll es im Jahr 2020, gemäß dem üblichen Zweijahresrhythmus geben. Aktuell wurden bereits Stimmen von höchster portugiesischer Stelle laut, die sich ernsthaft mit dem Gedanken der Austragung des kommenden FiA Hillclimb Masters beschäftigen. Ni Amorim der Präsident des Verbandes Federação Portuguesa de Automobilismo e Karting, den Motorsportexperten noch aus den 1990er Jahren, beispielsweise als Werkfahrer auf Opel Calibra in der DTM kennen,  war begeistert vom diesjährigen Masters-Event in Italien und vor allem dem olympischen Geist der dort herrschte. „Wir haben das entsprechende Klima für eine Veranstaltung im Oktober, wir haben mit Porto und Vigo zwei Flughäfen in der Nähe möglicher Austragungsorte,  wir haben ein gutes Angebot an Hotelketten und Gastronomie, wir haben auch Strecken von enormer Qualität. Aber wir haben mit unserer geografischen Position einen negativen Punkt, das ist uns klar. Denn die große Mehrheit der Piloten bei Bergrennen kommt in der Regel aus Italien, Frankreich, Osteuropa und Großbritannien“. „Wir sind hier, um zu helfen, was uns möglich ist“, sagt Amorim weiter. „Die Idee ist, diese Herausforderung anzunehmen und eine nationalen Logistikfirma einzubinden oder sogar eine multinational Partnerschaft zu finden, damit der Transport der Rennfahrzeuge von fünf oder sechs strategischen Punkten in Europa erfolgt, um damit unser größtes Manko zu egalisieren, was gegen ein Masters 2020 in Portugal spricht“. Eine ähnliche, beispielgebende  Aktion wurde bereits für den portugiesischen Rallyecross WM-Lauf umgesetzt. Um bereits Erfahrungen zu sammeln plant der Präsident des Clube Automóvel do Minho,  Dr. Mário Rogério Peixoto, schon für seinen Berg EM-Lauf im kommenden Mai, bei der  40. internationale Rampe der Falperra 2019, mit lokalen logistischen Partnern eine ähnliche Aktion auf die Beine zu Stellen.

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