Herbstzeit ist Fotowandkalenderzeit

10. November 2018

In den letzten Wochen des Jahres und von Weihnachten bis ins neue Jahr, herrscht die Hochsaison der Fotowandkalender. Als ideales Geschenk oder einfach um „Dankeschön“ zu sagen, bietet sich ein solches Druckerzeugnis regelrecht an, denn der Beschenkte hat das ganze kommende Jahr, tagtäglich etwas davon. Teammitglieder, Sponsoren, Gönnern und Fans kann man mit einem individuellen Fotokalender eine ganz persönliche Überraschung bereiten und so etwas zurückgeben.  Bergrennen in Deutschland steht auch in diesem Jahr wieder parat um für Fahrer und Teams, aber auch Veranstalter und Clubs der Bergrennszene,  individuelle Fotowandkalender zu fertigen. Die schönsten, spannendsten und spektakulärsten Momente der Motorsportsaison 2018 spiegeln sich darin wieder. BiD bietet allen Interessierten unsere Fotowandkalender im Format A3 (420 mm x 297 mm), auf 250g Blättern, mit wahlweise 13 oder 14 Blättern (12 Monate, Deckblatt und optional einem Extrablatt für Collagen oder dem Rennterminkalender 2019). Logos von Sponsoren oder Clubs können mit eingebunden werden. Praktisch jede Stückzahl ist möglich. Hier ein paar Preise (inklusive Versand im Deutschland) zur Orientierung (13 Blätter): 1 Stück = 55€, 5 Stück = 135€, 10 Stück =220€, 15 Stück = 300€, 20 Stück = 350€, 25 Stück = 375€ usw. Infos, Bestellungen, weitere Stückzahlen und Preise auf Anfrage unter berg-meisterschaft@t-online.de oder Tel: 0049 (0)160 5532977. Des Weiteren möchten wir bereits jetzt unsere allgemeinen Themenkalender 2019 ankündigen. In Zusammenarbeit mit den Hillclimbfans aus Österreich wird Bergrennen in Deutschland zum zweiten Mal einen Kalender „Deutsche Bergmeisterschaft 2019“ auflegen. Dazu wird es erstmals einen eigenen Kalender für unsere Luxemburger Freunde, mit dem Titel „Luxemburger Bergmeisterschaft – Championnat du Luxembourg des Courses de Côte“ geben. Die einzelnen Motive stehen bereits fest: Deutsche Bergmeisterschaft 2019: 00 Andreas Voss (Formel Renault) Osnabrück 01 Hans-Joachim Brett (Mitsubishi) Hauenstein 02 Sascha Herz (Formula NISSAN) Glasbach 03 Nils Abb (VW Polo 8V) Homburg 04 Timo Bernhard (Porsche 911 GT3) Homburg 05 Markus Fink (Citroen C2) Hauenstein 06 Hans-Peter Eller (VW Corrado) Gubbio 07 Alexander Hin (Reynard F3000) Gubbio 08 Markus Hülsmann (VW Golf) Osnabrück 09 Daniel Bayer (Opel Kadett C) Eschdorf 10 Sebastian Schmitt (Opel Vectra DTM) Hauenstein 11 Christoph Schwarz (NSU TT) Osnabrück 12 Adrian Fischer (VW Polo) Hauenstein Luxemburger Bergmeisterschaft 2019: 00 Ivana Becker (Renault Clio) Wolsfeld 01 Canio Marchione (BMW 320 STW) Abreschviller 02 Sanda Becker (Renault Clio) Gubbio 03 Guy Demuth (Norma M20 V8) Glasbach 04 Daniel Donkels (Formel Renault) Gubbio 05 Francois Flammang (Peugeot) Eschdorf 06 Marcel Nipperts (Fiat 500) Glasbach 07 Charel Valentiny (Subaru […]

Drittes Buch zum alt-ehrwürdigen Klingenring-Bergpreis erschienen

1. November 2018

Im letzten Jahr ging es für Andreas Seidel um die Neuerscheinung seines 2. Buchs zum Klingenring-Bergpreis, dem damaligen Motorsport-Highlight in Solingen, im Bergischen Land der Jahre 1966-1984. Seit kurzem steht die Fortsetzung seiner beiden Werke in den Startlöchern, Erscheinungstermin war der 3. Oktober 2018. Der Titel des neuen dritten Buchs lautet „Klingenring-Bergpreis – Die Schwarz Auf Weiss – Edition“. Das neue Buch beinhaltet wieder, neben vielen Fotos (über 250), die kompletten ONS-Ergebnislisten aller Solinger Rennen von 1966-1984, was der Autor in einer Recherche über 3 Jahre zusammen getragen hatte. Dazu kommt eine komplett überarbeitete und auch erweiterte Teilnehmerliste, die in kleinerem Umfang schon mal im 1. Band in 2016 erschien. Die einzelnen Kapitel sind wie folgt geordnet, das heißt es gibt 10 Kurzbiografien der erfolgreichsten, deutschen Bergrennfahrer, die alle auch in Solingen gestartet sind. Dann werden alte Zeitungsberichte und Berichte von ehemaligen Motorsportjournalisten zu lesen sein, die über die Rennen am Klingenring berichteten, sowie jede Menge „neues“ Bildmaterial, das komplett in Schwarz/Weiß gehalten wurde. „Schwarz auf Weiss“ ist nun auf 250 Seiten nachzulesen, wer, wie, wann gegen wen damals gefahren ist, d.h. alle Ergebnisse und Platzierungen sind hier genau nachzulesen, und auch Schwarz auf Weiss belegbar. Alleine diese kaum noch zu bekommenden Ergebnislisten der ONS sind es schon wert, dieses Buch zu kaufen! Das Vorwort hat diesmal der Kölner Rennfahrer Wilhelm „Willi“ Deutsch geschrieben, der in den 1960 und 70iger-Jahren einer der erfolgreicheren Bergrennfahrer und Rundstreckenpiloten Deutschlands war! Er war damals zugleich Teampartner und Dutz-Freund von Formel 1-Legende James Hunt, in der frühen Formel 2 gewesen. Da viele Teilnehmer auch aus dem Bergischen Raum dabei waren, gibt es bestimmt noch einige Leser, die sich gut an diese Veranstaltungen erinnern können. „Das dritte (und definitiv letzte) Buch zum Klingenring wurde von mir deshalb geschrieben, da mir erneut einige Motorsportfans noch viele Fotos aus ihren Archiven haben zukommen lassen, die es wirklich wert sind, nicht in meinem PC zu stecken, sondern für alle ersichtlich in einem neuen, lesenswerten Buch zu sein“, sagt der enthusiastische Autor Andreas Seidel. Das Buch ist erneut NICHT im Handel zu beziehen, sondern nur über den Verfasser Andreas Seidel im Eigenverlag. Der Preis beträgt wieder 29,80 Euro + Postversand. Bestellungen werden per eMail angenommen, unter: klingenring-bergpreis@web.de

Mickhausener Vierzehn-Nothelfer-Kapelle ist wieder komplett

1. November 2018

Wo Anfang Oktober ansonsten die Teilnehmer des traditionellen ADAC-Bergrennens in halsbrecherischem Tempo die kurvenreiche Kreisstraße von Mickhausen nach Birkach hinauf rasen, standen an der bekannten „Rennstrecke“ im Herzen der Stauden kürzlich Andacht und Besinnung im Vordergrund. Klimmachs langjähriger Pfarrer Kresimir Gagula feierte an der Vierzehn-Nothelfer-Kapelle einen vormittäglichen Gottesdienst. Der Geistliche bezeichnete die 14 Heiligen als Brücken zu Gott. Nachweislich seit dem 14. Jahrhundert werden die besonderen Helfer in vielfachen Notlagen von den Menschen um Hilfe angerufen. Um ihre Lebensgeschichten ranken sich wunderbare Legenden und vielfältige Patronate. Nach der Waldmesse weihte Pfarrer Gagula die neuen Figuren, die – von einem großzügigen anonymen Spender gestiftet – den Altarraum der Kapelle seit Kurzem wieder zieren: eine Holzskulptur von Gott Vater und eine Heilig-Geist-Taube. Zusammen mit der Figurengruppe der Heiligen Familie ist die Innenausstattung der Kapelle damit jetzt wieder komplett. Die Original-Figuren waren im Jahr 1967 bei einem dreisten Einbruch aus der kleinen Waldkapelle gestohlen worden. Der Diebstahl konnte nie aufgeklärt werden, die Figuren blieben verschwunden. Im Spätsommer 2014 wurde die Vierzehn-Nothelfer-Kapelle an der Kreisstraße zwischen Mickhausen und Birkach nach ihrer Generalsanierung wieder feierlich eingeweiht. Auf Anregung und Initiative des Fördervereins, dem Karl Dölle aus Birkach mit viel Engagement und Herzblut vorsteht, findet seither alle zwei Jahre ein Gottesdienst an der Kapelle statt. Zahlreiche Gläubige aus dem ganzen Staudengebiet fanden sich auch heuer bei der Vierzehn-Nothelfer-Kapelle zur Freiluftmesse ein. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Schmuttertaler Musikanten aus Mickhausen unter der Leitung ihres Dirigenten Philipp Ramminger mit der Deutschen Messe von Schubert. Um die Sicherheit der Gottesdienstbesucher an der viel befahrene Straße zu gewährleisten, wurde die Kreisstraße an diesem Vormittag für den Verkehr gesperrt. Den Ordnungsdienst übernahmen die Feuerwehren von Birkach und Mickhausen. von Walter Kleber

Heiße Fahrten für guten Zweck beim diesjährigen Osnabrücker Bergrennen

28. Oktober 2018

Schon seit etlichen Jahren verbinden verschiedene Akteure beim Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen ihre schnellen Fahrten am „Uphöfener Berg“ mit der Einwerbung von Spenden für eine Charity-Aktion und unterstützen damit ein in der Regel sinnvolles und nachhaltiges soziales Projekt. Anlässlich der diesjährigen 51. Auflage am ersten Augustwochenende nutzten wieder einige Teams die Gelegenheit und traten nicht nur mit attraktiven Fahrzeugen auf der Rennstrecke an, sondern ließen auf dem Beifahrersitz eines Rennboliden Gästen Platz nehmen, die mit einer Spende die gute Sache unterstützten. Insgesamt vier Spendenaktionen wurden jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt und dabei die eingeworbenen Spenden an die jeweils bestimmten Empfänger übergeben. „Für uns ist der soziale Gedanke im Rahmen des Bergrennens seit vielen Jahren ein ganz wichtiger Aspekt und wir freuen uns, dass es immer wieder neue Teilnehmer und Beteiligte bei Cars&Fun gibt, die eine gute Sache unterstützen“, sagt Organisationsleiter Bernd Stegmann, der mit dem MSC Osnabrück e.V. als Veranstalter natürlich auch regelmäßig diverse Projekte begleitet. Das Project Orange Team mit Christian Eckstein, Oliver Mix und Andreas von der Haar ist seit vielen Jahren mit verschiedenen Fahrzeugen in Kooperation mit McDonalds Eckstein und der Neuen Osnabrücker Zeitung beim Bergrennen dabei. In diesem Jahr wurde der Erlös der Taxifahrten für die Stiftung „Sportler für Sportler“ bestimmt und Marc Ruhrmann nahm für die Stiftung, die sich der Förderung des Behindertensports mit großem Engagement widmet, den Betrag von 500 Euro mit großer Freude entgegen. Walkenhorst Motorsport aus Melle ist seit Jahren auf der Rundstrecke mit aktuellen BMW Modellen äußerst erfolgreich. Der Gesamtsieg eine Woche vor dem diesjährigen Bergrennen beim legendären 24 Stunden Rennen in Spa gehört ganz sicher zu den größten Erfolgen des Teams. Mit den Taxifahrten des BMW Z 4 GT 3 ließ sich Teamchef Henry Walkenhorst etwas Besonderes einfallen und auch der Zweck des Erlöses war eine tolle Idee: Die Streckenposten des Bergrennens sollten von den Einnahmen profitieren und so kommt die Summe von 1.500 Euro den ehrenamtlich Tätigen an der Strecke zugute, die seit vielen Jahren für die Durchführung des Bergrennens unverzichtbar sind. Auch die WSM Sports GmbH um Teamchef Wolfgang Schrey war diesmal in Kooperation mit Porta Möbel für einen guten Zweck am Start. Am Steuer eines BMW 235 i Racing saß Mattias Schrey und konnte damit ebenfalls eine Reihe von Gästen das einmalige Gefühl einer Rennfahrt auf der Piste vermitteln. Sein Bruder Michael Schrey übergab dem Kindergarten und Familienzentrum St. Stephanus Hollage den Betrag von 750 Euro und darüber freute […]

Der Kampf des Peter Naumann ist zu Ende

28. Oktober 2018

Am Samstag, den 27. Oktober 2018 verstarb im Alter von 51 Jahren der bekannte KW Berg-Cup Fahrer Peter Naumann. Bis zu seinem schweren Unfall beim Bergrennen in Homburg im Juli 2015, war der Schwabe einer der erfolgreichsten und schnellsten Piloten des Deutschen Bergrennsports in der legendären Gruppe H. Nach langwierigen Rehamaßnahmen, in Folge eines Schädelhirntraumas,  erreichten die Ärzte eine erhebliche Verbesserung seines Gesundheitszustandes, bis dieser Prozess stagnierte. In letzter Zeit lebte Peter Naumann wieder zuhause in Weil der Stadt im nördlichen Schwarzwald, bei seiner Frau Anne die ihn aufopferungsvoll pflegte. Anfang Oktober waren die beiden mit dem Wohnmobil noch im Urlaub. Peter war guter Dinge und konnte viel mit machen und erleben. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub, erkrankte Peter und musste ins Krankenhaus. Eine Virusinfektion hatte den früheren Garten- und Landschaftsbau Unternehmer erwischt und die Ärzte mussten ihn ins künstliche Koma legen aus dem er nicht mehr aufwachte und am letzten Samstag um kurz nach 13 Uhr starb. Peter Naumann war einer der Urgesteine des KW Berg-Cup. Seit 1991 war er, mit gelegentlichen Unterbrechungen immer einer der Top-Fahrer in den Klassen bis 1600 ccm, bis 1300 ccm und zum Schluss mit dem VW Polo 1.4 G40 Supercharger in der Klasse  bis 2000 ccm Hubraum. Von 1995 bis 1999 wechselte er zwar auf die Rundstrecke, aber nicht um selbst zu fahren sondern um seinen Kumpel Thomas Stingl als Team-Manager im ADAC GT-Cup und der STW-Meisterschaft zur Seite zu stehen. Ab dem Jahr 2003 betätigte sich Naumann wieder regelmäßig im Bergrennsprort und fuhr zu zahlreichen Klassensiegen im Rahmen des KW Berg-Cup und des DMSB Bergpokals. Ein letzter großer Erfolg gelang Naumann im Jahr 2014, mit dem Gewinn des DMSB Berg-Team-Cup unter dem Namen „Gipfelstürmer 54“, zusammen mit Manfred Schulte, Franz Weissdorn und Roman Sonderbauer. R.I.P. Peter! Mach´s gut…

Eine Deutsche Masters-Bilanz

20. Oktober 2018

Eines ist sicher, wer bei der dritten Auflage des von der FiA initiierten Hillclimb Masters in der mittelalterlichen Stadt Gubbio in Italien nicht dabei war, der hat definitiv etwas verpasst. Diejenigen die aber die weite Reise nach Umbrien auf sich genommen haben, werden dieses Wochenende für immer in ihr „Bergrennherz“ geschlossen haben und noch lange von unzähligen Gänsehautmomenten zehren können. Das lokale Comitato Eugubino Corse Automobilistiche und der italienische Motorsportverband ACI hatten, in Zusammenarbeit mit der FIA das wundervolle Masters-Konzept prächtig weiterentwickelt. Unter den über 20 Nationen, die ihre besten Bergrennfahrer nach Mittelitalien schickten befand sich auch das deutsche Team, mit den Piloten Hans-Peter Eller, Armin Ebenhöh, Egidio Pisano und Manfred Schulte im Nationen Cup, Markus Fink (U25-Wertung) sowie Alexander Hin und Jörg Weidinger (mit Wild Cards). Zu Diskussionen kam es bereits am Freitag bei der Technischen Abnahme im Fahrerlager, vor herrlicher Kulisse. Streitpunkt war hier der Tribut Plasa BMW, den Jörg Weidinger in Gedenken an den großen Georg Plasa, wie in Goodwood im Wettbewerb pilotieren sollte. Uneins war man sich über die Einstufung des damals für die Gruppe E1 aufgebauten BMW 320 Judd V8. Schlussendlich bestätigten die FIA-Kommissare aber die zuvor gewählte Einstufung in die Gruppe E2-SH, der Silhouetten-Fahrzeuge. Bei einer Zulassung in der Gruppe E1, wäre Weidinger urplötzlich einer der Topfavoriten auf eine Medaille und der Aufschrei unter den arrivierten E1-Piloten sicher groß gewesen. Dem wollte man von Seiten der FiA wohl aus dem Weg gehen. Wie dem auch sei, der Plasa-BMW rollte im ersten Rennlauf am Sonntagmorgen kurz vor dem Ziel mit Getriebeproblemen aus und konnte vom KW-Team für die weiteren Läufe nicht wieder flott gemachte werden. Wenig später wurden die Kehren vor dem Ziel unterhalb des Klosters Madonna della Cima zum „Deutschen Eck“. Alexander Hin verlor das Heck seines Reynard Judd F3000 und rutschte in die Leitplanken. Nach seinem hervorragenden 13. Gesamtrang im Training hatte der Schwarzwälder wohl einen Ticken zu viel gewollt. Hins Team um „Chefmechaniker“ Uwe Lang, konnte den Boliden für die Läufe zwei und drei wieder instand setzten und verhalf dem Hausbau-Unternehmer zu einem versöhnlichen Rang 21, in diesem Feld der Extraklasse. Die weiteren Deutschen Starter spielten bei der Vergabe der Medaillen, wie befürchtet keine Rolle und auch in ihren Gruppen blieb nicht mehr als die Statistenrolle übrig, gegen die Hubraum- und PS-Riesen aus allen Teilen Europas. Dennoch schlug man sich tapfer. Zweitschnellster der DMSB-Fraktion wurde Hans-Peter Eller im 2l-VW Corrado auf Gesamtrang […]

Karriere im Motorsport – Das sind die Bergrenn-Legenden

18. Oktober 2018

Eine Karriere im Motorsport ist der Traum vieler. Während der Einstieg in den Motorsport zwar alles andere als einfach ist, haben es dennoch bereits einige Größen zu wahren Erfolgen im Motorsport geschafft. Formel 1 ist die Königsdisziplin des Motorsports, die bereits eine Vielzahl internationaler Rennfahrer mit übertrefflichen Erfolgen und Millionenbeträgen auf dem Konto hervorgebracht hat. Doch auch wenn die Formel 1 weltweit mehr Bekanntheit genießt, darf natürlich auch der Bergrennsport nicht vernachlässigt werden. Mit einer Geschichte des Sports, die ihren Ursprung bereits Ende des 19. Jahrhunderts feierte, wurden auch in der Bergdiziplin bereits einige Bergmeister-Legenden hervorgebracht, die bis heute Ruhm und Ansehen genießen und dem ein oder anderen den Wunsch nach einer Karriere im Bergrennsport weiter verstärken. Formel 1 macht’s vor Geht es um die Karriere im Motorsport, kann die Formel 1 wohl nicht ausgelassen werden. Als bekanntester Motorsport wurden hier bereits eine Vielzahl an Rennfahrerlegenden hervorgebracht, die in dieser Aufzählung nicht völlig unerwähnt bleiben sollten. Beginnen wir in der heutigen Zeit. Der britische Rennfahrer Lewis Hamilton ist momentan auf Platz eins der Bestenliste der Formel 1, bereits vier Mal konnte er sich den WM-Titel holen. Er gehört somit nicht nur zu den Top 10 Verdienern der Sport-Superstars, sondern soll sogar mit seinen jungen 33 Jahren bereits jetzt zu den besten Fahrern der Geschichte des Sports gehören. Wenn das mal nicht ein Vorbild im Rennsport ist. Geht man in der Zeit etwas zurück, gehören Größen wie der Österreicher Niki Lauda, der drei WM-Titel ergatterte, zwei davon nach seinem furchtbaren Crash auf dem alten Nürburgring, ebenfalls dazu, sowie auch der argentinische Formel-1-Fahrer Juan Manuel Fangio, der von vielen als größter Rennfahrer aller Zeiten angesehen wird. Er trat nicht nur bei 51 Formel-1-Grand-Prix an, sondern holte sich auch bei insgesamt sieben WM-Teilnahmen fünf WM-Titel. Doch kommen wir zu unserem eigentlichen Lieblingssport, dem Bergrennsport. Auch hier gibt es einige Legenden, die eine Erwähnung verdient haben. Der Bergkönig: Hans Stuck Wohl die Bergrennsportlegende schlechthin ist der deutsch-österreichische Rennfahrer Hans Stuck (Vater des heutigen DMSB-Präsidenten Hans-Joachim Stuck), der als „Der Bergkönig“ zu seiner Zeit in die Geschichte des Sports einging. Die 1900 in Warschau geborene Legende begann 1925 seine Karriere im Bergrennsport und gewann direkt im ersten Jahr sein erstes Rennen. Ende der 1920er erklomm er den Berg in einem Austro Daimler und holte sich mit ihm einen Sieg nach dem anderen nachhause. Er fuhr u.a. auch mit Mercedes und Porsche Rennen und gewann den Grand […]

Vorstellung Deutsches Masters-Team 2018

30. September 2018

Armin Ebenhöh: Der zweifache Deutsche Bergmeister nimmt erstmals am FiA Hillclimb Masters teil und pilotierte seinen VW Scirocco 16V mit dem 1400 ccm Motor von Minichberger in der Kategorie E1. Der Niederbayer ist seit 2004 im Bergrennsport aktiv und ist als Geschäftsführer des Skoda Autohaus Weissdorn in Aufhausen bei Regensburg tätig. Der zweifache Sieger der Division I des KW Berg-Cup wurde als einer von vier Fahrern in die deutsche Mannschaft berufen, die um den Nations Cup konkurriert. Hans-Peter Eller: Ebenfalls vor seiner Premiere beim FiA Hillclimb Masters steht der Allgäuer „Hansi“ Eller. Mit dem immer noch in der Entwicklung steckenden VW Corrado 16V aus der 2 Liter-Klasse der Gruppe E1, konnte der Mitarbeiter bei Tuner Minichberger bereits auf Anhieb beste Platzierungen im KW Berg-Cup einfahren. Der Familienvater geht ebenfalls im Nations Cup an den Start. Markus Fink: Bein Berg DM-Finale in Eichenbühl konnte der erst 22-jährige Franke mit einem Klassensieg nach einmal einen großen Sprung in der Tabelle der Deutschen Bergmeisterschaft vollführen. Am Ende landet der „Schlacks“ sogar auf dem dritten Platz in der Deutschen Bergmeisterschaft und Rang zwei im KW Berg-Cup National Division I. Markus ist ebenfalls Neuling beim Masters im Citroen C2 VTS bis 1600 ccm. Alexander Hin: Seit über 25 Jahren in der „Schwarzwälder Häusle-Bauer“ aktiv im Bergrennensport und pilotierte vom Tourenwagen, über Sportwagen, bis zum Formel 3000 so ziemlich Fahrzeugtypen die am Berg zugelassen sind. Der Elzacher bekam eine Wild Card zugesprochen und wird erstmals beim Masters-Event dabei sein. Mit seinem ex-Allais Reynard 97D Judd Formel 3000 bildet er die Speerspitze der Deutschen Abordnung. Egidio Pisano: Der Italo-Schwabe aus Herrenberg bei Stuttgart war neben Manfred Schulte, bislang bei allen Masters-Veranstaltungen dabei und ist auch für die dritte Ausgabe in Gubbio nominiert. Ebenfalls von einem Minichberger VW-Triebwerk wird der rote VW Golf 16V befeuert. In der E1-Klasse bis 2000 ccm geht der KfZ-Spezialist an den Start. Als „Muttersprachler“ wird Pisano in Italien auch eine große Stütze für das deutsche Team sein. Auch er startet im Nations Cup. Manfred Schulte: Der Citroen-Manager ist ein Fan des Masters und plant für das zweite Oktober-Wochenende seine dritten Teilnahme beim „Race of Champions der Berge“. Mit seinem Citroen AX Kit Car, motorisiert von 1600 ccm Nemeth-Triebwerk, wird der Mann aus Werl in Nordrhein-Westfalen zur vierköpfigen Auswahl gehören, die für den Nations Cup gewertet werden. Vor zwei Jahren beim Masters in Ecce Homo (CZ) war Schulte sogar Klassensieger. Jörg Weidinger: Meistertitel im Deutschen Bergpokal, der Bergmeisterschaft, im […]

Termine 2019: Deutsche Bergmeisterschaft

27. September 2018

Relativ gefestigt, aber dennoch als vorläufig zu betrachten, sind die Termine der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft 2019, die zwischenzeitlich vom Deutschen Motorsport Bund (DMSB) über den Fachausschuss Berg bestätigt wurden. Durch das Pfingstwochenende, mit dem Traditionsdatum des Wolsfelder Bergrennens,  im kommenden Jahr drei Wochen später ist als in diesem, waren in diesem Korridor einige Absprachen unter den DM-Veranstaltern nötig. In der Summe, konnte die RSG Altensteiner-Oberland trotz den Gegebenheiten der Berg EM auf den Termin des Ibergrennens ausweichen, welches im Gegenzug wieder auf das angestammten Datum Ende Juni springen konnte. Alle anderen Termine verbleiben an gewohnter Stelle. Zusätzlich taucht das Bergrennen Mickhausen unter neuer Organisationsleitung wieder auf, sodass im DM-Kalender wieder 10 Veranstaltungen aufgeführt sind und der Bergpreis von Schotten aber als reines Tourenwagen-Bergrennen keinen vollen DM-Status besitzt. 26. – 28. April 2019 – Bergpreis Schottenring 04. – 05. Mai 2019 – Hill Race Eschdorf (Lux) 09. – 10. Juni 2019 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 15. – 16. Juni 2019 – ADAC Glasbachrennen 29. – 30. Juni 2019 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt 13. – 14. Juli 2019 – Hombuger ADAC Bergrennen 27. – 28. Juli 2019 – ADAC Hauenstein-Bergrennen 03. – 04. August 2019 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 07. – 08. September 2019 – AvD Bergrennen Eichenbühl 05. – 06. Oktober 2019 – ADAC Bergrennen Mickhausen

Bergrennen Mickhausen – Weiter gehts mit neuer Orgaleitung

25. September 2018

Zur bislang 37ten und letzten Ausgabe des Mickhausener Bergrennens vom Oktober 2017 hatte der langjährige Organisationsleiter Günter Hetzer seinen Entschluss bekannt gegeben, sein Amt niederzulegen. Andere verdiente Mitglieder des ASC Bobingen zogen sich ebenfalls aus dem Orga-Team zurück, sodass es in diesem Herbst kein ADAC Bergrennen Mickhausen gibt. Nachdem aber das Bergrennen nicht aufgegeben werden soll, mussten die vakanten Posten neu besetzt werden. Inzwischen wurde ein neues Team zusammengestellt. Unter der Federführung des 1. Vorsitzender des Vereins Michael Kanth, Hinrich Groeneveld und dem in der Bergszene, als Sportleiter des KW Berg-Cup sehr bekannten Wolfgang Glas ist der ASC Bobingen nun wieder dabei das Bergrennen für 2019 vorzubereiten. Hinrich Groeneveld ist beim ASC kein Unbekannter. Vor vielen Jahren war er bereits Mitglied, bevor es ihn beruflich weiter weg von Bobingen verschlug. Beim Bergrennen 2017 war er als Anwärter zum Leiter der Streckensicherung tätig und bekam so Einblicke in die Organisation der Veranstaltung. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des ADAC Südbayern wurde der 59jährige in den Vorstandsrat gewählt. Wie das Trio einhellig beteuert, sind bereits erste Vorbereitungen für 2019 angelaufen. „Um die Veranstaltung in bewährter Qualität durchführen zu können, ist leider die schöpferische Pause in diesem Jahr nötig. Jetzt sind wir jedoch mit frischer Energie und Tatendrang dabei, das Rennen für das nächste Jahr perfekt zu organisieren. Die Vorbereitungen dazu sind schon in vollem Gange“. Um dies alles zu schaffen, hoffen die Drei auch weiterhin auf vielfältige Unterstützung aus den Reihen des eigenen Vereins und natürlich von allen Fahrern und Teams der Bergrenn-Gemeinschaft. Als Termin für das 38. ADAC Bergrennen Mickhausen festgelegt und bereits beim DMSB beantragt wurde das Wochenende vom 04. – 06. Oktober 2019.

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