Werkstatt-Report # 23: ITC-Motorsound kehrt an den Berg zurück

14. März 2017

Der Schwarzwälder Häuslebauer Alexander Hin wird in der bald beginnenden Bergrennsaison 2017 wieder häufiger in den Starterlisten auftauchen, als noch in den vergangenen Jahren. Der Montagebau-Spezialist und Gönner von „Bergrennen in Deutschland“, hat sein berufliches Umfeld etwas verändert und wird so an den Wochenenden wieder deutlich mehr Freizeit zur Verfügung haben, die er in den Bergrennsport investieren möchte. Unter dem Motto „nicht kleckern, sondern klotzen“ plant „Alex“ einiges nachzuholen, auf das er lange hat verzichten müssen. Gleich drei Rennfahrzeuge stehen derzeit in seinem Stall und ein LKW-Renntransporter ist kürzlich auch noch dazu gekommen. Beginnen wird Alexander Hin beim Berg-EM Auftakt am Rechberg mit dem ex-Waldy Reynard Formel 3000. Der rote Rennwagen weilt zurzeit in Schweinfurt bei Motorsport Lang zur Überholung. Uwe und Georg Lang sind dabei verschiedene Servicearbeiten zu erledigen. Das Getriebe wird überholt, eine Lenkradschaltung eingebaut, das Fahrwerk neu justiert und verschiedene Anbauteile aus Carbon repariert. Da der soundstarke Judd-Motor des Reynard mit einem Hubraum von 3,3 Liter für das Deutsche Reglement etwas zu großvolumig ist, kann Hin damit nur Läufe zur Österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft fahren. Geplant sind mit diesem Fahrzeug zumindest Rechberg, Ecce Homo und St. Anton. Für den „Deutschen Markt“ steht dem Südschwarzwälder ein Sportwagen der Gruppe E2-SC  hoffentlich bald zur Verfügung. Das PRC S4-Chassis stammt von ex-Bergmeister und Rennwagenbauer Walter Pedrazza aus Hard in Vorarlberg, wo das Fahrzeug auch für die neue Saison und den neuen Besitzer vorbereitet wird. Clou an diesem Deal ist aber die Motorisierung dieses Prototyps. Im Heck der Rennwagenkonstruktion werkelt nämlich eines der legendären 2.5 Liter ITC-V6 Triebwerke von Opel, aus den 1996er Werksbeständen der Rüsslesheimer. Der von Cosworth entwickelte Motor bringt eine Leistung von 470 PS auf die Piste und ist gewichtsmäßig im Vorteil gegenüber den gebräuchlichen 3-Liter Motoren von BMW. Hin  hofft darauf, denn ebenfalls sehr soundstarken Sportprototyp bereits zum Hill Race Eschdorf am ersten Mai-Wochenende erstmals am Berg pilotieren zu können. Eine zweite Motoreneinheit aus dem ITC-Opel Calibra gehört ebenfalls zum erworbenen Gesamtpaket. Und hier kommt Hins dritter Renner ins Spiel. Die Opel Kadett GT-C Silhouette mit der PRC-Sportwagen Bodengruppe wurde zwischenzeitlich auch in die Hände von Pedrazza-Motorsport übergeben. Der bisher verwendete 3-Liter BMW CN-Motor muss weichen, um dem zweiten Opel-ITC Herz Platz zu machen. „So wird es fast ein reinrassiger Opel“, freut sich Alexander Hin. Die Spezialisten von Pedrazza-Racing-Cars (PRC) werden das Chassis anpassen und den V6-Motor einbauen. Wann hier das erste Rollout zu erwarten ist noch nicht absehbar. […]

Boxengeflüster 03/2017: Wussten Sie schon dass…?

11. März 2017

DASS die ADAC Saarland-Pfalz-Rallye vom ersten März-Wochenende ein Auftakt nach Maß für die Deutsche Rallye-Meisterschaft war und dabei im St. Wendeler Land zwei junge Männer aus bergrennbegeisterten Elternhäusern für Furore sorgten. Auf der Zielrampe freuten sich der amtierenden Meister Fabian Kreim (Sohn von Achim Kreim) im Fabia R5 von Skoda Auto Deutschland über den Sieg. Den dritten Platz erkämpfte sich René Mandel (Enkel von Berglegende Herbert Stenger) vom DSK Junior Rallye Team im Ford Fiesta R5. Das Mitfiebern von Mama Kristina Stenger-Winkler brachte Glück, denn der zum Abschluss einsetzende Regen spülte den Autocross-Europameister noch auf Rang drei nach vorne. Pech dagegen für Dominik Dinkel mit Co-Pilotin Christian Kohl, der Tochter des 1. KW Berg-Cup Vorsitzenden Uli Kohl, die auf falschen Reifen in ihrem Fabia R5 auf Rang fünf abrutschten. Weiter gaben Gino Kruhs zusammen mit seinem Pilot Torben Nebel ihr Debüt im Citroen DS3 R3T. Für den Saarländer stehen auch in diesem Jahr die Rallye DM und Masters-Läufe als Co-Pilot klar im Vordergrund. Dennoch plant Kruhs einige Bergrennen mit seinem Renault Megane Maxi im Südwestdeutschen Raum und im angrenzenden Frankreich. DASS am vergangenen Donnerstag auf der Kreisstraße A16 zwischen Mickhausen und Schwabmünchen, also auf der Strecke des Bergrennens,  bei einem Verkehrsunfall ein Busfahrer verletzt wurde. Nach Polizeiangaben  fuhr ein Lastzug, beladen mit Containern, bergab Richtung Mickhausen. In einer scharfen Rechtskurve brach der Anhänger auf der nassen und rutschigen Fahrbahn aus, schleuderte gegen die Leitplanke und prallte dann gegen einen entgegenkommenden Omnibus, der auf Leerfahrt unterwegs war. Der Buslenker musste leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kreisstraße wurde für einige Stunden komplett gesperrt und sogar ein Kranwagen muss  bei der Bergung der Fahrzeuge helfen. DASS der Gewinner des Classic-Berg-Cup von 2009, Andreas Herl aus Pirmasens, vor wenigen Tagen in den Vorstand des Homburger Automobilclubs gewählt wurde. Der Unternehmer und Schornsteinfegermeister, der zwischen 2002 und 2011 mit einem Ford Escort RS 2000 Bergrennen fuhr, übernahm das Amt des Referenten für Technik und Verkehr. DASS Paul Sieljes beim diesjährigen 50. Osnabrücker ADAC Bergrennen Anfang August, wohl der erste Niederländer sein wird, der bei einem Bergrennen in der Formel 3000-Klasse antritt. Der Mann aus Groningen hat sich für das Wochenende des 5. und 6. August beim italienischen Team CMS Racing Cars von Enrico Casalini eingemietet und wird einen Lola Judd V8 pilotieren. Besucher des letztjährigen Bergrennens in Borgloh kennen Paul Sieljes noch mit seinem Opel Speedster Turbo. Nach einer ersten Kontaktaufnahme von „Macher“ Bernd […]

DM-Punkte schon im Training – Startreihenfolge im Spannungsbogen

8. März 2017

Ab der bald beginnenden neuen Motorsport-Saison wird bei den Läufen zur Deutschen Automobil Bergmeisterschaft eine interessante und pfiffige Neuerung greifen. Am letzten Februar-Samstag fand die alljährliche Veranstaltertagung in den Räumlichkeiten des DMSB in Frankfurt statt. Neben den bekannten Themen rund ums Reglement, den Terminen und der Meisterschaft, wurde auch die Neueinführung einer Zusatzbepunktung für den letzten gewerteten Trainingslauf vorgestellt. Dies bedeutet, dass der Bestqualifizierte  jeder Hubraumklasse zwei Zusatzpunkte in der DBM-Wertung bekommt, und macht den letzten Trainingslauf am Samstag somit quasi zu einer „Practice Power Stage“, um es im Rallye-Jargon auszudrücken. Die Rangliste des letzten Trainingsdurchgangs soll dann auch für einen perfekten Spannungsbogen in den Rennläufen am Sonntag sorgen. Entsprechend der Trainingszeiten bildet sich die chronologische Startreihenfolge. Somit startet der Bestqualifizierte als letzter in seiner Klasse. Diese Spannungsaufwertung für die Zuschauer wird erstmals beim Wolsfelder ADAC Bergrennen an Pfingsten umgesetzt. Den danach folgenden Veranstaltern steht es zunächst frei diese Umstellung in der Startreihenfolge anzuwenden. In diesem Zusammenhang weißt der Fachausschuss Berg noch einmal deutlich darauf hin, dass jedes Teilnehmerfahrzeug, auch schon im Training, dem Reglement entsprechen muss. Die Nachkontrollen vom letztjährigen Ibergrennen förderten da einiges zu Tage. Dies gilt ausdrücklich auch für das Fahrzeug-Gewicht. „Dies ist eigentlich nicht neu, hat sich aber aus dem Verständnis der Teilnehmer teilweise verdrängt“, so der Fachausschussvorsitzende Marcus Malsch. „Das beim freiwilligen Wiegen am Trainingstag bislang keine Ahndung erfolgte, wird es wohl so nicht mehr geben. Bereits zur technischen Abnahme muss der reglementskonforme Zustand des Fahrzeuges gewährleistet sein“, so Malsch weiter.

Wagenpassabnahme vor Ort(h)

25. Februar 2017

Neben den bereits auf „Bergrennen in Deutschland“ bekannt gegebenen Terminen, die DMSB-Technik-Kommissar Christian Schleicher in den kommenden Wochen anbietet, wird auch die Firma Reifen Orth, Röntgenstr. 6, in 54516 Wittlich sich erneut dem Thema DMSB-Wagenpass annehmen. Am 11. März 2017 stellen die aktiven Bergrennfahrer Ralf und Patrick Orth ihre Geschäftsräume inklusive Werkstatt allen Motorsportlern aus den Bereichen Bergrennen, Slalom, Rallye und Rundstrecke zu ihrem „3. Wagenpass-Tag“ zur Verfügung. Sachverständige aus den Reihen des DMSB sind vor Ort(h) und kümmern sich um Wagenpasseintragungen, Verlängerungen oder Abnahmen. Auch Kraftfahrzeugpässe (KFP), für Rennfahrzeuge mit Straßenzulassung, werden bearbeitet. Als besonderen Service stehen auch eine Radlastwaage und ein Achsmessstand, zur Vermessungen und Einstellung der Fahrzeuge bereit. Um eine rechtzeitige Anmeldung unter der Telefonnummer 0151 / 44532360 wird gebeten.

Boxengeflüster 02/2017: Wussten Sie schon dass…?

16. Februar 2017

DASS unser BiD-Gönner Andreas Voss im Winter den Tatuus Formel Renault 2-Liter aus den Teambeständen von Sportwagenpilot Thomas Conard nun endgültig übernommen hat. Mit im Paket inbegriffen ist auch der etwas PS-stärkere 2-Liter Motor, mit dem Conrad 2015 im CRS-Eigenbau-Sportwagen zur Deutschen Vize-Bergmeisterschaft fuhr. Der Monoposto-Renner bekommt derzeit ein neues Design, wird aber vorerst vom Thomas Conrad und seinem Team zu den Rennen transportiert und vor Ort betreut. Voss langjähriges Einsatzgerät, der futuristische silbergraue VW Misczyk Golf 16V mit der ungewöhnlichen Frontpartie wurde derweil verkauft. Neuer Besitzer ist übrigens der ehemalige Bergrennfahrer Jörg Symanczyk. DASS der langjährige KW Berg-Cup´ler Manfred Lewe für ein Gastspiel beim diesjährigen Osnabrücker Bergrennen bereits zugesagt hat. Seit 1979 betreibt Manfred Lewe Motorsport. Viele Jahre war er mit einem VW Golf erfolgreich bei den deutschen Bergrennen unterwegs und konnte viele Klassensiege erzielen. Der Unternehmer aus Recke wechselte 2008 auf die Rundstrecke und war dort nicht weniger erfolgreich. In der Cup- und Tourenwagen-Trophy konnte sich der für den MSC Osnabrück startende Automobilsportler mehrfach über den Gesamtsieg und viele Klassensiege freuen. Beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen vom 4. – 6. August bringt Manfred Lewe seinen bildschönen und ca. 480 PS starken Seat Leon WTCC wieder einmal bei einem Bergrennen zum Einsatz. Als langjähriger und beliebter Fahrer in der Bergszene wird er dabei auf viele alte Freunde treffen und nach mehrjähriger Pause erstmals wieder ein Rennen allein gegen die Uhr und sicherlich starke Konkurrenz bestreiten. DASS der 26-jährige Christoph Hilmes aus dem Osnabrücker Umland in der kommenden Saison einen der begehrten Plätze im Opel Rallye Cup ergattern konnte und ab April im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft einen Opel Adam pilotieren wird. Co-Pilot wird Maximilian Plum sein. Berg-Insidern ist Hilmes von seinen Starts beim Wolsfelder und Osnabrücker Bergrennen mit einem VW Polo bekannt. Einige werden sich noch an seine spektakuläre Aktion in einer er oberen Spitzkehren beim letzen Wolsfelder Bergrennen erinnern, als Hilmes seinen Polo auf dem Dach ablegte. DASS im engen Zeitplan des Le Mans-Siegers und Porsche-Werksfahrers Timo Bernhard in diesem Jahr kein Platz für Gaststarts bei einem Bergrennen ist. Dafür plant Timos Papa und Team 75 Motorsport-Chef Rüdiger Bernhard mindestens vier Bergrennwochenenden. Mit dem umgebauten Rallye-Porsche 911 GT3 will sich der Westpfälzer bei den Bergrennen Eschdorf, Wolsfeld, Unterfranken und natürlich bei seinem Heimrennen in Homburg wieder einmal selbst hinter das Volant klemmen. DASS der aktuelle Luxemburger Bergmeister der Tourenwagen Canio Marchione mit seinem ex-Hans Paulitsch Berg-Cup Scirocco 16V ab der neuen Saison in der […]

Marco Fink ist erstmal raus

8. Februar 2017

Eine Woche nach dem offiziellen Einschreibeschluss zum KW Berg-Cup 2017, ist die Bergrenngemeinde sehr gespannt auf die, für die kommenden Tage sehnlichst erwartete Veröffentlichung der brandaktuellen Starterliste. Eines ist jedoch jetzt schon klar, der Allgäuer Marco Fink wird man vergeblich in der Auflistung suchen. Der 31-jährige Automobilkaufmann hat zwischenzeitlich seinen BMW 320si WTCC verkauft und nimmt sich jetzt erst einmal eine Auszeit vom Motorsport. „Wir bekommen in den nächsten Tagen nochmal Familienzuwachs. Es ist ein kleiner Rennfahrer“, freut sich Marco schon auf die Babypause. „Zudem bin ich in unserem BMW und MINI Autohaus immer mehr eingespannt, sodass eine komplette Bergsaison für mich wahnsinnig schwierig ist. Des Weiteren möchte ich nach 10 Jahren Berg-Cup mit meinem E46 auch einfach mal was neueres, moderneres, anderes. Leider ist das Berg-Cup Reglement so ausgelegt, dass die Entwicklung eines zeitgenössischen BMW-Modells für den Berg da leider keinen Platz findet und wenig Sinn macht. Von da her werde ich 2017 erstmal eine Babypause einlegen und auch überlegen, wie es eventuell weitergehen kann. Meinen schönen BMW 320si WTCC konnte ich bereits kurz nach Saisonabschluss in die Schweiz verkaufen. Dieser wird zukünftig in der Schweizer Bergmeisterschaft von Manuel Santonastaso eingesetzt werden, der fuhr bislang einen BMW 320i E21“.

Interview Ralf Kroll: Die Einführung der CM-Rennwagen ist weiter auf dem Vormarsch

26. Januar 2017

Nach dem enormen Interesse an unserem November-Artikel über die Zulassung der ersten CM-Fahrzeuge durch den DMSB, hat sich „Bergrennen in Deutschland“ vorgenommen an diesem interessanten Thema dran zu bleiben und führte kürzlich ein Interview mit dem Ziehvater dieser in Deutschland neuen Rennwagenkategorie Ralf Kroll. BiD: Deine Bemühungen für die „CM-Autos“ eine Zulassung am Deutschen Berg zu bekommen, waren jetzt schlussendlich von Erfolg gekrönt. Wie gingen die Verhandlungen vonstatten und wer hat Dich dabei unterstützt? Ralf Kroll: Begonnen hat es 2012, als ich mich mit dem damaligen DMSB Fachausschuss Berg über die CM Fahrzeuge unterhalten habe. Konkreter wurde es im Winter 2013 mit dem neu formierten Fachausschuss, die von den CM Fahrzeugen sehr angetan waren. Eine Unterstützung seitens des Fachausschusses wurde mir für das Vorhaben signalisiert. Im Sommer 2013 besuchte ich den EM Lauf von Mont Dore in Zentralfrankreich, alle CM Hersteller waren mit Ihren Fahrzeuge vertreten. Zuvor hatte ich mit dem Hersteller Silver-Car in Spanien Kontakt aufgenommen. Silver-Car hat für mich sehr viel Potential, das war schon damals mein Eindruck. Ich nutzte die Gelegenheit und schaute mir die Fahrzeuge von den verschiedenen Herstellern  näher an, und durfte auch mal im ein oder anderen CM probesitzen. Ich schaute dabei, ob es zu mir passen könnte und ein Wohlfühleffekt aufkommt. Im Frühjahr 2014 bekam ich die Möglichkeit, dass Meisterschaftsauto von Frankreich zu kaufen. Der Silver-Car S2 lief bis dahin nur fünf Rennen und hatte Vollausstattung. Die Gespräche mit dem Fachausschussvorsitzenden Marcus Malsch und Rüdiger Julius–Bernhart wurden intensiver, weil ich den S2 kaufen wollte. Im Juni 2014 habe ich den S2 beim französischen Silver-Car Händler abgeholt und nach Spanien ins Werk für einen Check gebracht. Im Vorfeld hatte ich schon den Technischen DMSB-Kommissar Christian Schleicher wegen eines Wagenpass kontaktiert, denn das Ibergrennen war als das erste Rennen mit dem S2 geplant. Dann gab es leichte Probleme, weil es für Deutschland noch kein nationales CM Reglement gab und ein paar Dinge nicht den DMSB Bedingungen bzw. Regularien entsprachen. BiD: Die Zulassung für den DMSB-Bereich zu bekommen, war dann doch komplizierter als gedacht? Ralf Kroll: Ich ging damals davon aus, da Silver-Car für den S2 eine nationale spanische und französische Homologation und ein Zertifikat für den Gitterrohrahmen hatte, dass es keine Probleme gibt. In Europa und Übersee, wurden Silver-Car Fahrzeuge seit 2006 verkauft und im nationalen  Motorsport ohne Zulassungsprobleme eingesetzt. Dem war dann leider nicht so, und es mussten mehrere Dinge abgeklärt und besprochen werden. […]

Gewichtsprobleme im Hochsommer

23. Januar 2017

Wie sich schon in der Vergangenheit gezeigt hat, sind die Örtlichkeiten beim Ibergrennen von Heiligenstadt geradezu prädestiniert für eine Wägung der Rennfahrzeuge durch die DMSB-Kommissare. Auf die Einhaltung der Gewichtslimits in den einzelnen Kategorien zu achten, ist am Iberg schon zu einer kleinen Tradition geworden. Auch im vergangen Juni bot das Gelände der Straßenmeisterei, direkt angrenzend an die Startgerade, ideale Voraussetzungen. Angeboten wurden am Trainingstag zwei freiwilligen Wägungen, bevor am Renntag die Sportkommissare die Fahrerinnen und Fahrer stichprobenartig mit ihren Rennwagen auf die DMSB-Waage baten. Hier wurden durch die DMSB-Offiziellen bereits auf den Tag genau sechs Monate vor dem Weihnachtsfest einige Gewichtsprobleme festgestellt, dies aber weniger bei den Aktiven selbst, sondern bei deren Rennfahrzeugen. Hierzu wurden zwischenzeitlich vom DMSB-Sportgericht die Urteile gesprochen. Mit nur ganzen 4 kg Untergewicht geriet Gruppe F-Pilot Ralf Orth ins Visier der Obrichkeit. Bei der freiwilligen Wägung am Vortag waren es noch 20 kg, die am oder im BMW 320 is  fehlten. Bei der Aufrüstung mit Zusatzgewichten machten die Orths jedoch einen Fehler, wobei das geringe Untergewicht zustande kam. Durch die Suspendierung von allen nationalen und internationalen Veranstaltungen bis Ende Oktober 2016, gingen dem Mann aus der Südeifel aussichtreiche Positionen im Berg- und Slalomsport verloren. Schlimmer erwischte es die Rennlady Sabine Röck. Nach Abzug entsprechender Toleranzen wurden am VW Golf Turbo der Allgäuerin ein Untergewicht von 33 kg festgestellt und an Ort und Stelle ein Wertungsausschluss verfügt. Wie sich später herausstellte hatte man beim Team Röck, bei den Umbauarbeiten im letzten Winter, nicht die Auswirkungen auf das Fahrzeuggewicht bedacht. Das ersetzten einen Schaltgetriebes durch eine sequentielles Getriebe und der Ausbau der Hebeanlage, fielen dann doch ins Gewicht. In Anbetracht des eklatanten Gewichtsunterschiedes wurde eine Sperre bis zum 31. Mai 2017 vom Sportgericht verhängt. Ebenfalls im Rahmen des Ibergrennens wurde der Südhesse Francesco D‘ Acri wegen eines fehlenden Katalysators am Elia-Sportwagen von der Wertung ausgeschlossen und bis zu Jahresende 2016 von allen nationalen und internationalen Veranstaltungen suspendiert. Der Betroffene hat sich vor Ort geäußert, dass er noch bis einen Tag vor der Veranstaltung an seinem Rennfahrzeug gearbeitet hat und er die Zeit nicht mehr hatte, den Katalysator einzubauen. Nach einer ersten Kontrolle, so D’Acri weiter, habe die Zeit zwischen dem 1. und 2. Lauf nicht ausgereicht um den Katalysator nachzurüsten.

Piaggio Ape als optischer Blickfang fürs 50. Bergrennen

23. Januar 2017

Schon frühzeitig im Herbst 2016 hat der MSC Osnabrück e.V. mit verschiedenen Artikeln die  Werbetrommel für das 50. Int. Osnabrücker Bergrennen, am ersten Augustwochenende 2017, gestartet. Ob die klassischen Kfz-Aufkleber, Magnete, Bonbondosen oder Grillschürzen – alles im Design des Jubiläumsrennens – sorgt bereits jetzt für die verdiente Aufmerksamkeit und erhöht schon frühzeitig die Spannung. Dazu hat sich Holger Maes aus der Rennleitung und Sicherheitschef am Berg etwas Besonderes einfallen lassen: Eine vor kurzem erworbene Piaggio Ape wurde kurzerhand großflächig mit einer tollen Werbung zum Jubiläums-Bergrennen beidseitig beklebt. Bergrennen-Partner Jens Hinrichs, von Hinrichs Licht & Druck, gestaltete zwei wunderschöne und unterschiedliche Motive, zum einen im „Ferrari-Look“ und zum anderen mit Bildern aus den frühen Jahren der Veranstaltung. Die Ape wird in den kommenden Wochen fast täglich im Osnabrücker Südkreis bewegt und wird somit für reichlich Aufmerksamkeit sorgen. Organisationsleiter Bernd Stegmann und Holger Maes, beide mit Grillausrüstung stellten die Ape kürzlich in einem Pressetermin der Öffentlichkeit vor.

Alle Jahre wieder – Termine für Wagenpassabnahmen

18. Januar 2017

Auch dieses Jahr bietet DMSB-Technikkommissar Christian Schleicher wieder einige Wagenpasstermine für Motorsportler der Disziplinen Bergrennen, Slalom und Rundstrecke an. Neben den üblichen Möglichkeiten im Rahmen diverser Veranstaltungen zur Deutschen Bergmeisterschaft (DBM), können sich Interessierte an folgenden Tagen und Orten bei Christian Schleicher einen Termin für die Abnahme von DMSB-Wagenpässen geben lassen: 04.03.2017 ab 10:00 Uhr bei Reuter Motorsport GmbH, Grünberger Str. 87, 35394 Gießen 11.03.2017 ab 10:00 Uhr bei Franz Koob, Tiefertswinkel 6, 64658 Fürth 18.03.2017 ab 10:30 Uhr bei Gebr. Joho GmbH & Co. KG, Im Altenschemel 12, 67435 Neustadt-Speyerdorf Bei folgenden DBM-Veranstaltungen wird Herr Schleicher, Stand heute, sicher anwesend sein und in diesem Rahmen ebenfalls Wagenpassabnahmen durchführen können: 28.-30.04.2017 – Bergrennen Schotten 09.-11.06.2017 – Glasbachrennen 23.-25.06.2017 – Ibergrennen 04.-06-08.2017 – Bergrennen Osnabrück Weitere Einsätze im Rahmen der DBM sind geplant aber noch nicht bestätigt. Diese werde ich zu gegebener Zeit bekannt geben. Abnahmen von DMSB-KFP sind in diesem Rahmen leider nicht möglich. Um eine rechtzeitige Anmeldung wird gebeten. Christian Schleicher Tel.: +49 (0)6224 148929 Mobil: +49 (0)160 3610024 Fax:  +49 (0)6224 148987          E-Mail: cschleicher69@gmail.com

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