Wimpernschlagsieg von Stolz vor Handa in Schotten

4. Mai 2017

Es war gewissermaßen ein Tanz in den Mai und der vielleicht spannendste ADAC Bergpreis Schottenring in der Geschichte bei dessen 14. Auflage.  Das Parkett war die bekannte 3.033 Meter lange Strecke von Rudingshain über den Bereich Poppenstruth Richtung Götzen. Beim Saisonstart der deutschen Bergszene beim gastgebenden MSC Rund um Schotten mit dessen Chef Wolfgang Wagner- Sachs, Orgaleiter Alexander Hirth und Rennleiterin Sabine Fischer ging es um erste Punkte im DMSB Automobil Berg Cup, dem DMSB Berg Team Cup, dem KW Berg Cup und dem NSU Bergpokal im KW Berg Cup. Mit 71 Startern in der Bestzeitwertung und 35 in der Gleichmäßigkeitswertung (GLP) hatte man ein gutes Starterfeld und noch dazu optimale Rennbedingungen bei herlichem Frühlingswetter. Mit Spannung wurde der Kampf um den Bestzeitgesamtsieg, nicht nur von den rund 2.000 Zuschauern, verfolgt. An der Spitze kam es zu einem sehenswerten Duell zweier Deutscher Bergmeister der Vergangenheit, zwischen dem Österreicher und Sieger von 2013, Herbert Stolz im dp Porsche 935 II und Norbert Handa aus dem Kreis Kitzingen im Lancia Delta Integrale EVO III. Mit rund 650 PS waren beide etwa gleichstark motorisiert, doch Handa hatte in Schotten sein Debüt. Zudem wurde sein Lancia erst kurz vor dem Rennen fertig. Die Teilnahme des Unterfranken am Schottenring war also bis zuletzt ungewiss. Der Zweikampf der beiden Routiniers deutete sich bereits am Samstag nach vier Trainingsläufen an, die Handa mit knappen 00:00,152 sec. vor Stolz gewann. Dem Innsbrucker war bewusst, dass er am Sonntag volle Attacke gehen musste und legte im ersten von vier Wertungsläufen mit 1:18,346 min. vor. Doch Handa konterte in Lauf zwei. Nach Stolz´ Bestzeit im dritten Lauf, lag Handa mit 1, 7 sec. zurück. Den finalen Lauf gewann zwar der  Lancia- Fahrer, doch es reichte nicht. Stolz holte mit minimalen 00:00,887 sec. vor Handa seinen zweiten Schotten-Gesamtsieg nach 2013. Dritter wurde Ralf Kroll aus Mudau im Silver Car S2G mit zwar deutlicheren 13, 690 sec. dahinter, doch der Odenwälder vermochte erstmals das große Potential der „CM-Rennwagen“ auf großer Bühne zu zeigen. Sein wieselflinkes und hochdrehendes Renngerät der Marke Silver Car hat Kroll nun immer besser im Griff. Dennoch konnte man nicht unbedingt erwarten das der deutsche „CM-Pionier“ an diesem doch sehr schnellen Berg die komplette Elite der KW Berg-Cup-Klassen bis und über 2-Liter Hubraum würde schlagen können. Um knapp vier Sekunden in der Summe verpasste der Österreicher Thomas „Tom“ Strasser im VW Scirocco 16V einen Rang auf dem Podium. Das […]

Attraktionen zum Jubiläum wachsen weiter an

1. Mai 2017

Die Organisatoren des 50. Int. Osnabrücker Bergrennens am verlängerten Wochenende vom 4. – 6. August haben in den vergangenen Monaten alles daran gesetzt, zu dem besonderen Jubiläum für alle Besucher, Teilnehmer, Funktionäre und Medienvertreter ganz außergewöhnliche Akzente zu setzen. Dazu gehört auch eine große Fahrerparade, präsentiert von SD Automotive, am Sonntagmittag (6.August). Als Vorbild nahm man sich die Paraden im Rahmen früherer Formel 1-Rennen, bei der ein großer umgebauter Truck als Plattform diente und die Fahrer dem Publikum vorgestellt wurden. Am „Uphöfener Berg“ wird der Truck darüber hinaus mit Musik und den Moderatoren an den interessanten Streckenabschnitten Station machen und die Fahrer dem Publikum auf besondere Weise vorstellen. Überraschungen sind natürlich inbegriffen! Seit einigen Jahren ist Titus nicht nur ein mehr als gerngesehener Gast beim Int. Osnabrücker Bergrennen; der Münsteraner Skater-Pionier und erfolgreicher Unternehmer engagiert sich auch beim nördlichsten deutschen Bergrennen für seine bekannte Stiftung „skate-aid“. Nachdem Titus Dittmann in der Vergangenheit dabei mit der Dodge Viper und dem historischen Ford Mustang bereits sehr interessante Fahrzeuge einsetzte, hat er für das 50. Bergrennen ein ganz besonderes Exemplar aus seiner Fahrzeugsammlung am Start. Sein originaler Ford GT 40 gehört zu den ganz seltenen Fahrzeugen dieser Art und gilt als erfolgreichstes Fahrzeug im Motorsport der 60er Jahre. Als größter Erfolg gilt der Sieg der 24 Stunden von Le Mans in den Jahren von 1966 bis 1969. Insgesamt wurden lediglich 124 Fahrzeuge des GT 40 zwischen 1964 und 1968 gebaut. Einer davon ist am ersten Augustwochenende dabei! Für die zahlreichen Stammzuschauer des TV-Automobil-Magazins „GRIP – Das Motormagazin“ des Senders RTL 2 ist er eine feste Institution und gilt als beliebter und ausgemachter Fachmann der Automobilszene: Niki Schelle ist bei „GRIP“ unter anderem für rasante Tests und deren fachkundige Moderation zuständig. Bereits als Jugendlicher nahm er auf dem Sitz des Beifahrers bei Rallyes Platz und nach Erwerb des Führerscheins nahm er fortan das Lenkrad bei unzähligen Rallyes in die Hand. Ein großer sportlicher Erfolg des Rallye-Profis war der 3. Platz bei der Deutschland-Rallye 2006. Am Sonntag, den 6. August wird Niki Schelle in Hilter-Borgloh für seine „Hausmarke“ Suzuki“ wieder aktiv auf der Rennstrecke dabei sein und gerne im Fahrerlager mit die zahlreichen Fans für Fachsimpeleien zur Verfügung stehen. Zum Jubiläumsrennen wird es am „Uphöfener Berg“ in den Königsklassen der offenen Sport- und Rennwagen zu einem ganz großen Fight kommen. In der Zwischenzeit haben erneut weitere europäische Formel 3000-Piloten und Sportwagen-Piloten ihre Zusage gegeben. So haben bisher drei Schweizer bereits […]

Erstes Bergmonstertreffen des Jahres in Eschdorf

27. April 2017

Am ersten Mai-Wochenende (05./06.05.) wird das „European Hill Race“ bereits zum 29. Mal in Eschdorf im Herzen Luxemburgs ausgetragen. Und auch wenn es zwischenzeitlich im Organisationsteam einige Veränderungen gab, dem motorsportlichen Highlight des Luxemburger Sports steht auch diesmal nichts im Weg. In unserer ersten Vorschau auf das Rennwochenende vom 05. bis 07. Mai wollen wird das imposante Tourenwagen-Starterfeld näher beleuchten. Seit 2004, also nunmehr 13 Jahren, hält der in Deutschland lizenzierte Österreicher Herbert Stolz in 54,40 sec. den Eschdorfer Streckenrekord für “geschlossene” Tourenwagen & GranTurismo, und einmal mehr wird der Mann im bärenstarken dp Porsche 935 II die Messlatte hochlegen. Doch der deutsche Tourenwagen-Bergmeister 2006 und 2013 wird besonders vor dem Schweizer Romeo Nüssli, Vierter der Schweizer Tourenwagen-Bergmeisterschaft 2016 und Gesamtsieger im letzten Oktober beim legendären ADAC Bergrennen Mickhausen auf der Hut sein müssen, der erstmals in Eschdorf den PS-starken ex-Gabat-Ford Escort Cosworth an den Start bringt. Genau wie man auch den deutschen Tourenwagen-Bergmeister 2010 und 2002 Norbert Handa im monsterhaften Lancia Delta Integrale oder auch dessen Landsmann Mario Fuchs (Mitsubishi Lancer), 2015 Gesamtsechster im Eschdorfer Regenrennen, nicht unterschätzen darf. Genau wie den bulligen und spektakulären Opel Kadett V8 5.7L von Holger Hovemann (D) oder noch die drei Porsche Cup des Belgiers Yanick Bodson, Goldmedaillen-Gewinner beim FIA Masters 2014 auf der gleichen Strecke, des Schweizer Vize-Bergmeisters Fréderic Neff und des Franzosen Anthony Dubois. Eine Porsche-Meute, zu der sich auch noch die neue Einsatzwaffe des sechsfachen französischen Bergmeisters 2010, 2012-2016 Nicolas Werver gesellen dürfte, unter der Bedingung dass die seit einiger Zeit mit Ungeduld erwarteten Teile für die Fertigstellung des Porsche 997 GT2 endlich noch rechtzeitig eintreffen werden. Ein „Bergmonster“-Feld mit PS zuhauf, so etwa jene 850, die sich unter der Motorhaube des Audi Quattro S1 des Briten Keith Edwards verstecken. Oder dem Ferrari 458 GT, den Eschdorf-Stammgast René Ruch erstmals mit aus der Schweiz bringt. Und auch die Subaru Impreza des Luxemburger Bergmeisters 2015 Nico Schilling und des Luxemburger Vize-Bergmeisters 2016 Charel Valentiny, den Mitsubishi Lancer des Belgiers Martin Bach (ex-Hans Schori-ex-Toni Büeler), des jungen Luxemburgers Cédric Schilling und des Tourenwagen-Europabergmeisters 2010 Roland Wanek (D), dem Audi 80 Quattro des Briten Keith Murray, dem Lotus Esprit V8 von Andrä Schrörs (D) oder noch die originellen Lamera Cup (mit 5-Zylindermotor aus dem Ford Focus RS) des ETCC-Super1600-Europameisters 2014 Gilles Bruckner  und Renault Mégane II Trophy des vom Genfer See anreisenden Franzosen Fred Waroquier. Zu besonderen Publikumslieblingen dürften sich aber auch die beiden […]

Vorschau Schotten: Duell der Allradler oder Porsche?

23. April 2017

Bergsteiger bereiten sich penibel auf ihre Tour vor. Das gilt auch für den Bergrennsport. Als Basislager dient dazu am kommenden letzten April-Wochenende Wochenende der Schottener Stadtteil Rudingshain. Alles muss passen, will man sich als Bergkönig am Schottenring als erneuter Auftakt zur diesjährigen Deutschen Berg Meisterschaft (DBM) krönen lassen. Gewissermaßen erschwerend kommt hinzu, dass die Tourenwagen, beim 14. ADAC Bergpreis des verantwortlichen MSC Rund um Schotten sind Streckenbedingt keine Formelfahrzeuge zugelassen, über die Wintermonate auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden sind. Falls es vorher keine Testmöglichkeit für einige Fahrer gab, besteht dazu am Freitag vor dem Rennwochenende die letzte Möglichkeit. Anmeldungen zu den Einstellfahrten sind noch im laufenden Testbetrieb möglich. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist das Wetter, was den Fahrern und auch Helfern letztes Jahr mit teils ergiebigen Schneeschauern in Rudingshain zu schaffen machte. Wie eng der Grenzbereich sein kann, bekam Routinier Herbert Stolz wenige Meter nach dem Start mental schmerzlich zu spüren. Der Österreicher, Sieger von 2014, rutschte mit seinem Porsche 935 Allrad auf teils feuchter Fahrbahn kurz nach dem Start von der Strecke. Stolz blieb zwar unverletzt, seine Siegchancen waren jedoch geplatzt. Während sich Rudingshain kurz in einem weißen Winterkleid zeigte, fiel „am Gipfel“ der Poppenstruth praktisch keine Schneeflocke und umgekehrt. Aus Sicherheitsgründen wurde das Rennen von vier auf drei Läufe gekürzt. Wie auch immer die äußeren Bedingungen in diesem Jahr werden, alle Fahrer bereiten sich akribisch vor. Jeder Fehler auf der 3033 Meter langen Strecke wird bestraft. Volle Konzentration ist gefragt. Insgesamt liegen 117 Nennungen vor, davon 80 in der Bestzeitwertung und 37 in der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP). Zur Freude der Zuschauer, die spannenden Bergrennsport erwarten dürfen. Vorjahressieger Herbert Pregartner aus Österreich kann seinen Sieg vom Vorjahr im Porsche 911 GT 3 nicht verteidigen, weil sein Auto nicht rechtzeitig fertig wird. Er hat bereits mit einem Brief an den MSC sein Fehlen bedauert. Dafür unternimmt dessen Landsmann und Allrad- Markenkollege Herbert Stolz im dp Porsche 935 II nach seinem Pech im Vorjahr einen weiteren Angriff auf seinen zweiten Sieg. Auch die gesundheitlichen Probleme, die den Tiroler in 2016 plagten, sind überwunden. Zum Favoritenkreis zählt auch der Kitzinger Klaus Hoffmann, der im Jahr 2013 im Opel Astra V8 DTM in Schotten Gesamtzweiter wurde und in dieser Saison mit einem rundstreckenerprobten Porsche 996 GT2 wieder ganz weit vorne abscheiden möchte. Im Kampf um den Sieg in der Bestzeitwertung könnte es je nach Wetter zu einem Allrad-Duell in der Topklasse 19, über 3- […]

Informationen zum Saisonstart in Schotten

15. April 2017

Nur noch wenige Tage, dann beginnt auch hierzulande die Motorsportsaison 2017 im Bergrennsport. Start der diesjährigen „Rundreise“ im KW Berg-Cup macht die Vogelsberg-Region in Hessen. Am 29./30 April wird die Tourenwagen-Kategorie beim 14. ADAC Bergpreis Schottenring beginnen. Da die traditionsreiche Strecke von Rudingshain auf den Poppenstruth nur für Tourenwagen zugelassen ist, müssen die Aktiven der Renn- und Sportwagen sich noch eine Woche gedulden, und dürfen dann am ersten Mai-Wochenende beim Hill Race Eschdorf ins Renngeschehen eingreifen und auch um die ersten Zähler in der diesjährigen Berg DM fahren. Ganz Ungeduldige nutzen bereits die Möglichkeit zu einem ersten Test unter Rennbedingungen beim ostfranzösischen Bergrennen von Abreschviller, das zeitgleich mit dem Schottener Bergpreis stattfindet. Apropos Test. Auch in den hessischen Gefilden wird analog zu den Vorjahren ein Testnachmittag ab 13 Uhr am Freitag, vor den Trainings- und Rennläufen angeboten. Nennungen für die Einstellfahrten sind auch noch vor Ort möglich. Nennungsschluss für die Rennveranstaltung ist am Ostersonntag, den 16. April 2017 – 24 Uhr. Timo Neumann vom veranstaltenden MSC Schotten hat gegenüber unserem Online-Magazin noch einmal die wichtigsten Hinweise und Neuerungen erläutert. „Die technische Abnahme wird im Ort Rudingshain umziehen.  Die Bushaltestelle auf der linken Seite, am Ortseingang Rudingshein, von Schotten kommend, wird hierzu Treffpunkt sein. Der Anfahrtsweg wird auch in der Nennbestätigung dargestellt. Das Pressezentrum ist das komplette Wochenende im Dorfgemeinschaftshaus Rudingshain untergebracht und zieht im Veranstaltungsverlauf, wie noch im Vorjahr, nicht mehr um die den Startbereich um. Die Papierabnahme erfolgt wie gewohnt im DGH. Am Samstagabend gibt es hier live Musik mit Tom Stryder dazu auch Buffet für das leibliche Wohl. Die Speisenauswahl wird größer als im Vorjahr sein. Der offizielle Aushang wandert weg vom DGH in den Bereich des Vorstarts in die Nähe der Rennleitung, wo auch wieder der DSK-Bus zu finden sein wird. Dieser wandert ca. 150 Meter nach oben. Wer von den Teilnehmern die originale Nennung noch nicht per Post gesendet hat, möge diese bitte unbedingt mitbringen. Alle Nennungen für das Rennen und die GLP-Wertungen, die bis zum 18.04. (Tag Versand der Nennungsbestätigung) nicht vorab überwiesen oder per Scheck bezahlt wurden, können aus organisatorischen Gründen nicht bearbeitet werden. Wir bitten um zahlreiche Nennungen bis zum Nennungsschluss. Der MSC Schotten hat reichlich Platz und freut sich über jede und jeden, der kommt“.

Klaus Hoffmann geht weiter Fremd

1. April 2017

Im vergangenen Sommer schaute der Kitzinger Klaus Hoffmann bereits im Rundstrecken-Rennsport vorbei und fand an seinem Einsatz im Porsche 996 Turbo schnell gefallen. Der 52-jährige Deutsche Bergmeister von 2012, der seit über 20 Jahren Motorsport vor allem bei Bergrennen betreibt, hat auch in der Saison 2017 sein Hauptaugenmerk auf Starts in der Spezial-Tourenwagen-Trophy (STT) gelegt. Dass ihm das Reglement und der Punktevergabemodus in der Deutschen Bergmeisterschaft aktuell missfallen, daraus machte der Lackierspezialist aus Mainfranken keinen Hehl. „Die Chancen den DM-Titel mit meinem Opel Astra V8 DTM nochmals einzufahren sind gleich Null, somit habe ich mich entschieden weiter Fremd zu gehen“. Somit bleibt der DTM-Bolide in der Garage und Hoffmann wird sich erneut hinter das Lenkrad des Klos Motorsport GT2-Porsche bei den Läufen der STT-Meisterschaft klemmen. Rein zum Spaß, plant die Truppe des KLZ Racing Teams auch einige wenige Gaststarts in der Berg DM, dies ebenfalls mit dem gelben 3,8 Liter Porsche. Das erste Mal könnte es sogar schon beim Saisonauftakt in Schotten passieren. Spruchreif ist dieses Vorhaben aber noch nicht. Aber immerhin besteht somit die Möglichkeit dass gleich drei potente Porsche-Boliden beim Bergpreis-Schottenring Ende April mit von der Partie sind.

Test- und Einstellfahrten auf Flugplatz Lahr und mehr

30. März 2017

Die Zeit der Testevents ist zwischenzeitlich auf dem Höhepunkt angelangt. Land auf Land ab nimmt die Anzahl solcher und ähnlicher Veranstaltungen stetig zu. Den Aktiven aus der Rallye, Slalom oder Bergrennszene ist es recht, denn so kann man die „Spinnenweben“ aus der winterlichen Garage los werden, sich selbst wieder warm fahren oder Neuerungen am Wettbewerbsfahrzeug, bevor es wieder Ernst wird auf Herz und Nieren testen. Zum zweiten Mal steht hier am 8. und 9. April der Flugplatz in Lahr (Baden) zur Verfügung. Die Veranstalter versprechen drei zeitgleich zu befahrene Streckenvarianten, viel Fahrzeit und ein geräumiges Fahrerlager. Noch sind einige Startplätze frei und ein normaler Führerschein reicht zur Teilnahme aus. Zugelassen sind übrigens auch Rennsportfahrzeuge. Also, schnell noch anmelden bei Dieter Gerber, Tel: 0162 1027417, eMail: gerberd@gmx.de oder bei Martin Prinzen, Tel: 011575 3657971, eMail: martin.prinzen@gmail.com Eine weitere Möglichkeit sich für die neue Saison „einzurollen“ bietet der AC Maikammer mit seinem ADAC/DMSB Rennslalom auf dem Flugplatz im pfälzischen Zweibrücken, nur wenige Kilometer von der Homburger Bergrennstrecke entfernt. Am 23. April 2017 gastiert der vorderpfälzische Automobilclub erstmals auf dem großzügigen ehemaligen US-Airport in der Westpfalz. Eine Strecke von rund 5 km Länge wird zu befahren sein. Bereits Mitte Februar veranstaltete auf diesem Areal der MSC Schiffweiler ein sehr gut angenommenen Testtag mit zwei Rallye WP´s, einem Slalomkurs und einem Bereich für die Drifter. In 2018 wird dem Veranstalter nochmals mehr Fläche zur Verfügung stehen, sodass die Rundstrecken- und Bergrennfahrer auch zu ihrem Recht kommen werden. Hierzu wird BiD rechtzeitig informieren.

Classic-Berg-Cup e.V. ehrte seine Besten

9. März 2017

Gut besucht fand am Samstag, 04. März 2017 in der idyllisch gelegenen Gaststätte „Illerstüble“ in Altenstadt (Landkreis Neu-Ulm) die Jahreshauptversammlung 2016 mit anschließender Clubmeisterschaftsehrung für die Saison 2016 des Classic-Berg-Cup e.V. statt. Bei frühlingshaften Temperaturen konnte, wer wollte, bei einer Wanderung entlang der Illerauen oder zum Sinninger Badesee, die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres genießen.  Bestandteil der ordentlichen  Jahreshauptversammlung war unter anderem die satzungsgemäße Wahl der Vorstandsämter des Präsidenten und des Geschäftsführers. Das Ergebnis der Abstimmung ergab, dass Richard Rein als Präsident und Ilka Zeller als Geschäftsführerin in ihren Ämtern bestätigt wurden und diese für eine weitere Amtsperiode bekleiden werden. Weiterhin wird auch im Jahre 2017 die Clubmeisterschaft für die Mitglieder des Classic-Berg-Cup e.V. ausgeschrieben. Mangels ausreichendem Interesse an der Wiedereinführung des Classic-Berg-Cups, die für die kommende Saison 20017 anvisiert war, entschloss man sich erneut eine Clubmeisterschaft auszuschreiben. Wertungsberechtigt sind sämtliche Touren- und Sportwagen bei genehmigten Motorsportveranstaltungen jeglicher Art (z.B. Bergrennen, Rallye, Slalom, Rundstrecke, Gleichmäßigkeitsveranstaltungen usw.), die mit zwei gut sichtbar am Fahrzeug angebrachten, extra für diese Meisterschaft erstellten CBC-Aufklebern versehen sind. Diese Aufkleber können beim Präsident Richard Rein per mail an reinrs@t-online.de oder per Post angefordert werden. Bei der anschließenden Siegerehrung zur Clubmeisterschaft 2016 wurden folgende Aktive mit Geldpreisen und Foto-Kollagen für ihren motorsportlichen Einsatz im Rahmen des Classic-Berg-Cup e.V. belohnt: 1. Platz  Richard Rein 2. Plätze  Andreas Gmeinder und Albert Vogt 3. Platz  Dr. Jutta-Fischer Neuner 4. Platz  Bernhard Neuner 5. Platz  Ilka Zeller Die in der Clubmeisterschaft erfolgreich platzierten Albert Vogt und Bernhard Neuner entschuldigten sich und konnten der Feier nicht beiwohnen. Zusätzlich mit Sachpreisen unterstützt wurde die Meisterschaft noch von der Firmen Ferodo (Federal Mogul) , Gamma Reifen AG und G-Oil Vertrieb GmbH

DM-Punkte schon im Training – Startreihenfolge im Spannungsbogen

8. März 2017

Ab der bald beginnenden neuen Motorsport-Saison wird bei den Läufen zur Deutschen Automobil Bergmeisterschaft eine interessante und pfiffige Neuerung greifen. Am letzten Februar-Samstag fand die alljährliche Veranstaltertagung in den Räumlichkeiten des DMSB in Frankfurt statt. Neben den bekannten Themen rund ums Reglement, den Terminen und der Meisterschaft, wurde auch die Neueinführung einer Zusatzbepunktung für den letzten gewerteten Trainingslauf vorgestellt. Dies bedeutet, dass der Bestqualifizierte  jeder Hubraumklasse zwei Zusatzpunkte in der DBM-Wertung bekommt, und macht den letzten Trainingslauf am Samstag somit quasi zu einer „Practice Power Stage“, um es im Rallye-Jargon auszudrücken. Die Rangliste des letzten Trainingsdurchgangs soll dann auch für einen perfekten Spannungsbogen in den Rennläufen am Sonntag sorgen. Entsprechend der Trainingszeiten bildet sich die chronologische Startreihenfolge. Somit startet der Bestqualifizierte als letzter in seiner Klasse. Diese Spannungsaufwertung für die Zuschauer wird erstmals beim Wolsfelder ADAC Bergrennen an Pfingsten umgesetzt. Den danach folgenden Veranstaltern steht es zunächst frei diese Umstellung in der Startreihenfolge anzuwenden. In diesem Zusammenhang weißt der Fachausschuss Berg noch einmal deutlich darauf hin, dass jedes Teilnehmerfahrzeug, auch schon im Training, dem Reglement entsprechen muss. Die Nachkontrollen vom letztjährigen Ibergrennen förderten da einiges zu Tage. Dies gilt ausdrücklich auch für das Fahrzeug-Gewicht. „Dies ist eigentlich nicht neu, hat sich aber aus dem Verständnis der Teilnehmer teilweise verdrängt“, so der Fachausschussvorsitzende Marcus Malsch. „Das beim freiwilligen Wiegen am Trainingstag bislang keine Ahndung erfolgte, wird es wohl so nicht mehr geben. Bereits zur technischen Abnahme muss der reglementskonforme Zustand des Fahrzeuges gewährleistet sein“, so Malsch weiter.

Wagenpassabnahme vor Ort(h)

25. Februar 2017

Neben den bereits auf „Bergrennen in Deutschland“ bekannt gegebenen Terminen, die DMSB-Technik-Kommissar Christian Schleicher in den kommenden Wochen anbietet, wird auch die Firma Reifen Orth, Röntgenstr. 6, in 54516 Wittlich sich erneut dem Thema DMSB-Wagenpass annehmen. Am 11. März 2017 stellen die aktiven Bergrennfahrer Ralf und Patrick Orth ihre Geschäftsräume inklusive Werkstatt allen Motorsportlern aus den Bereichen Bergrennen, Slalom, Rallye und Rundstrecke zu ihrem „3. Wagenpass-Tag“ zur Verfügung. Sachverständige aus den Reihen des DMSB sind vor Ort(h) und kümmern sich um Wagenpasseintragungen, Verlängerungen oder Abnahmen. Auch Kraftfahrzeugpässe (KFP), für Rennfahrzeuge mit Straßenzulassung, werden bearbeitet. Als besonderen Service stehen auch eine Radlastwaage und ein Achsmessstand, zur Vermessungen und Einstellung der Fahrzeuge bereit. Um eine rechtzeitige Anmeldung unter der Telefonnummer 0151 / 44532360 wird gebeten.

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