Anmeldung für das FiA Hillclimb Masters angelaufen

17. August 2018

Für die Piloten, die bei den diesjährigen FIA Hillclimb Masters im italienischen Gubbio vom 12. bis 14. Oktober 2018 teilnahmeberechtigt sind, beginnt am Freitag, den 17. August als erste konkrete Phase die Anmeldefrist. Wie bei den Auflagen von 2014 und 2016 ist die Einschreibung für sämtliche selektionierten Fahrer kostenlos. Für die Piloten besteht der erste Schritt zur Teilnahme am Masters-Rennen darin, ihre Anmeldung einzureichen. Die Anmeldefrist beginnt am Freitag, den 17. August und dauert bis am 19. September 2018 um Mitternacht. Weil die «Masters» eine Gelegenheit sind, diejenigen Fahrer zu feiern, welche in dieser Saison die Meisterschaft ihres Landes oder der FIA geprägt haben, ist die Einschreibung für alle kostenlos! Bereits anlässlich der beiden ersten Auflagen dieses Anlasses mussten die Teilnehmer kein Nenngeld bezahlen. Dies als Belohnung der Fahrer für ihre Qualifikation, ist doch die Zulassung zu den «Masters» von ihren Ergebnissen im Verlauf der Saison abhängig: Für eine «Eintrittskarte» muss man nämlich unter den 12 Ersten in der Europameisterschaft oder im Hillclimb Cup der FIA, unter den 5 Ersten einer Kategorie bzw. unter den 3 Ersten einer Gruppe in einer nationalen Meisterschaft oder unter den 3 Ersten einer Zonen-Meisterschaft klassiert sein. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt konnte die komplette Liste aller Fahrer, die mit einem Ticket für die «Masters» rechnen können, noch nicht erstellt werden. Die kommenden vier Wochen dürften für alle, die davon träumen, in Gubbio an den Start zu gehen, entscheidend sein, geht es doch als erste Hürde darum, ein dem Reglement der Hillclimb Masters der FIA entsprechendes Resultat für die Qualifikation zu erreichen. In gewisser Weise finden die «Masters» also bereits jetzt statt, manchmal gleichzeitig in mehreren europäischen Gegenden. Um einen flüssigen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen, wurde die maximale Anzahl Teilnehmer auf 160 beschränkt. Am Sonntag, den 14. Oktober sind drei Wertungsläufe vorgesehen, und das Rennen wird durch Livestreaming übertragen. Zwei Monate vor der dritten Austragung der FIA Hillclimb Masters kommt zwar noch keine Spannung auf, aber die Konkurrenten beginnen sich allmählich auf die Veranstaltung vorzubereiten. So wird der Hotelsektor des Austragungsorts Gubbio durch die Reservationsanfragen für die Teams bereits erheblich beansprucht. Es ist heute schon schwierig, im näheren Umkreis des Rennens für das Wochenende vom 12. bis 14. Oktober eine Unterkunft zu finden. Erfahrungsgemäß werden aber auch gebuchte Zimmer zurück gegeben, sodass man kurzfristig wieder Erfolg bei der Quartiersuche haben kann. Wer als DMSB-Lizenznehmer und Bergrennfahrer für Deutschland in Gubbio an den Start gehen möchte, sollte sich […]

Schon Zwanzig Nationen für den Hillclimb Masters Nations Cup gemeldet

11. August 2018

Nach einem langen hin und her und einigen Unwägbarkeiten, hatte die FiA-Bergkommission in quasi letzter Minute einen Austragungsort für das 3. FiA Hillclimb Masters, mit der Stadt Gubbio in der italienischen Region Umbrien gefunden. Eine Notlösung ist dies keines Falls, denn die Lokation mit der herrlichen Altstadt und einer anspruchsvollen Strecke, verspricht einiges. Derzeit ist eine Einschreibung für das FIA Hillclimb Masters noch nicht möglich. Jedoch gibt es bereits eine Rekordeinschreibung für das Masterswochenende (12. bis 14. Oktober) hinsichtlich der Ländermannschaften, welche am FIA Nationen Cup teilnehmen werden. Das im Zweijahresrhythmus stattfindende FIA Hillclimb Masters ist nicht bloß ein Einzelwettkampf, bei welchem die Piloten im Jahr 2018 erstmals in vier Kategorien um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen kämpfen. Seit seiner Einführung im Jahr 2014 beinhaltet das Masters auch einen Nationen-Cup. Bergrennen sind zwar eine typische Disziplin für Einzelsportler, ist doch der Pilot mit seinem Boliden allein auf der Strecke und kämpft nur gegen die Stoppuhr. Dank diesem Nationen-Cup kommt jedoch beim Masters auch der Mannschaftssport zum Tragen. Jeder ASN (Landesverband) kann ein Team von vier Fahrern einschreiben, und ausgezeichnet wird die regelmäßigste Equipe, quasi als GLP-Wertung. Damit jedes Land ungeachtet des Materials, dass je nach Herkunft der Teilnehmer extrem unterschiedlich sein kann, die gleichen Chancen aufweist, geht es in der Nationenwertung nicht um die reine Schnelligkeit, sondern belohnt wird die Regelmäßigkeit (möglichst geringe Zeitdifferenz zwischen zwei Rennläufen jedes Piloten). Eine Nation, die ausschließlich Tourenwagen einsetzt, kann also genauso gut gewinnen wie ein Land mit Fahrern und Fahrzeugen, die für den Gesamtsieg in den Einzelwertungen in Frage kommen. 2014 in Eschdorf nahmen 12 Nationalmannschaften teil, 2016 in Ecce Homo waren es 14, und nun haben sich für das am 12.-14. Oktoberstattfindende Rennen in Gubbio nicht weniger als 20 Länderteams angemeldet. Die sind im Einzelnen: Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Irland, Kosovo, Luxemburg, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Schweiz und Großbritannien. Trotz des Fehlens einer Mannschaft aus Österreich, ist dies ein neuer Rekord in der Geschichte des Masters. Rückblickend gewann 2014 Italien, 2016 war es die Slowakei, und in beiden Jahren landete die Schweiz jeweils auf dem zweiten Rang. Von allen Ländern, die an den zwei bisherigen Auflagen präsent waren, fehlt nur Österreich. Und das obwohl man sich zweimal den dritten Rang sichern konnte. Vielleicht ist dies dem Berg-ÖM Finale am gleichen Wochenende in Cividale (I) geschuldet. Trotzdem ist es schade, dass die österreichische nationale Sportbehörde (AMF) 2018 beim 3. FIA Hillclimb […]

Großer Sport in der Borgloher Schweiz

6. August 2018

Beim 51. Osnabrücker Bergrennen stand in diesem Jahr der Sport klar im Vordergrund und das war der größte Pluspunkt von vielen, bei einem heißen Wochenende beim nördlichsten internationalen Bergrennen in Europa. Die Mannen des MSC Osnabrück ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und zogen souverän eine klasse Veranstaltung auf und durch. Dann kam auch das Glück des Tüchtigen hinzu und am Renntag, der nicht ganz so von der Hitze dominierte war wie die Tage zuvor, brachte man vier Rennläufe problemlos durch, von denen die schnellsten beiden Chronos gewertet wurden. Mit dem FiA Hillclimb Cup, dem KW Berg-Cup und den drei DMSB-Bergmeisterschaften hatte man wertvolle Prädikate bekommen, machte daraus eines der schillerndsten Bergrennen der bisherigen europäischen Bergsaison. Im Fahrerlager ging es international zu. Von Bulgarien bis Norwegen reisten Teilnehmer an und besonders die drei skandinavischen Teams waren eine bisweilen positiv verrückter Farbtupfer. Die Zuschauerzahlen blieben am extrem heißen Trainingstag etwas hinter den Erwartungen zurück, aber am Sonntag strömte das rennsportbegeisterte Volk wieder in Massen an der Uphöfer Berg. Was eigentlich keiner so richtig auf dem Schirm hatte, trat dann bereits am Trainingstag ein. Der Streckenrekord (51,024 Sek.) des aktuellen EM-Überfliegers Christian Merli aus dem Vorjahr, wurde bereits im letzten freien Trainingslauf kurz nach 18 Uhr vom Franzosen Sebastien Petit in 51,008 inoffiziell unterboten. Die weiteren Favoriten im halben Duzend hielten ihren Ehrgeiz derweil im Zaum. Auf Petit folgten Geheimfavorit Christoph Lampert (Osella FA 30) aus Vorarlberg, der Schweizer Marcel Steiner mit dem LobArt und wieder frischem Kolben im Mugen V8-Motor und Patric Zajelsnik im Norma M20 V8 sowie dem Tschechen-Doppelpack Vaclav Janik und Milos Benes. Nach einer lauen Sommernacht bleib der amtierende und wohl auch kommende französische Meister Petit cool und stürmte in 50,350 Sekunden die knapp zwei Kilometer zum neuen Streckenrekord nach oben. Auch in allen weiteren Durchgängen blieb „Seb“ unter der alten Bestmarke Merlis. Im zweiten Lauf trug er in 50,145 Sek. vorerst seine Rekordmarke in die Ergebnisliste ein. „Eine 49er Zeit ist sicher möglich“, meinte Petit im Siegerinterview. „Ich komme nächste Jahr zurück um den Rekord weiter zu drücken, dann voraussichtlich mit einem Mitsubishi-Turbo Motor im Heck meines Norma“. Schier über sich hinaus wuchs der Freiburger Patric Zajeslsnik. Auch er blieb zwei Mal unter dem Vorjahresrekord von Merli und strahlte nach der letzten Rückführung, die in der Borgloher Schweiz wieder mit viel Spektakel und heißen Girls zelebriert wurde, bis über beide Ohren. Nach den Entbehrungen der letzten […]

Erstmals Video-Live-Stream aus Osnabrück

2. August 2018

An diesem Wochenende findet das 51. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen, das beliebte und größte Automobilsport-Event in Nord- und Westdeutschland statt. Es werden wieder viele tausende Besucher erwartet. Der MSC Osnabrück präsentiert ein sportlich hochkarätiges und internationales Teilnehmerfeld mit Piloten aus 14 Nationen. Dabei werden unter anderem Wertungsläufe zu der europäischen Meisterschaft FIA Int. Hill Climb Cup ausgetragen Für alle Motorsportfans im In- und Ausland gibt es in diesem Jahr erstmals einen kostenlosen Live-Stream, produziert von der Firma Ü-tec Fernsehproduktion, der rasante Bilder und aktuelle Informationen zum Bergrennen live in das Internet überträgt. Die Fans vor Ort können die Live-Bilder ebenfalls auf einer großen LED-Wand an der Rennstrecke verfolgen. Wer nicht die Gelegenheit hat, am 4. und/oder 5. August am „Uphöfener Berg“ vor Ort dabei zu sein, kann das Bergrennen am Samstag und Sonntag, jeweils ab 9:00 Uhr über folgende Links miterleben: Training: (Start um 9:00 Uhr) Rennen: (Start um 9:00 Uhr)

Hitzeschlacht in der Rhön

30. Juli 2018

Auch auf den Höhen der Rhön, mit dem höchsten Punkt der Wasserkuppe von 950 Metern ist die aktuelle Hitzewelle angekommen. Ein üblicher Temperaturunterschied zum Rhein-Main-Gebiet, der sonst immer vorherrscht, gab es diesmal nicht. Das ist selten in der beschaulichen Rhön, weitab von den Metropolen Deutschlands, mit seinen unvergleichlichen Landschaften und dem Status eines Biosphärenreservats. Bereits zum 49. Mal organisierte der MSC Rhön das ADAC Hausenstein-Bergrennen und präsentierte erneut eines der sportlichen Highlights in der Region im ganzen Jahr. Nach dem traditionsreichen „Rhöner-Dröner“, spitz sich die Lage in der Deutschen Bergmeisterschaft, vor den beiden abschließenden Läufen am kommenden Wochenende bei Osnabrück und dem Finale Anfang September im unterfränkischen Eichenbühl zu. Der Finallauf der letzten Jahre, das Bergrennen von Mickhausen findet wie bekannt wegen eines Umbruchs im Organisationsteam in diesem Jahr nicht statt. Aber, wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, wurde vor kurzem für die Saison 2019 wieder ein Termin beim Deutschen Motorsport Bund in Frankfurt eingereicht. Im ersten von drei Endspurts um die Deutsche Automobil-Bergmeisterschaft 2018 blieben von den Top-5 Platzierten die noch Meisterschaftsambitionen hegen dürfen, diesmal nur Armin Ebenhöh (VW Scirocco 16 – E1-bis 1400 ccm) siegreich. Trotz seines zweiten Platzes in der Klasse bis 2000 ccm der Gruppe E1, hinter Mario Minichberger im VW Scirocco 16V, bleibt der Schwabe Dirk Preißer im Opel Kadett C 16V an der Tabellenspitze, gefolgt von Ebenhöh, der in der Rhön Formel 3-Pilot Frank Debruyne überflügelte. Debruyne seinerseits, gehandikapt durch einem Hexenschuss, schaffte nur Rang in der Formel 3-Klasse. Der bislang zweifache Bergmeister Norbert Handa (Lancia Delta – E1 über 3000 ccm) musste sich in der Klassen E1-über 3000 ccm dem mit DMSB-Lizenz fahrenden Tiroler Herbert Stolz (Porsche 935 II) beugen, der sich nach dem Rennen als Tourenwagen-Gesamtsieger feiern lassen durfte. Schlimm erwischte es den Saarländer Kai Neu, dessen Ford Focus ST nach einem ansehnlichen Zeitpolster und der Führung in der 2-Literklasse der Gruppe F, am Start zum dritten Durchgang keinen Mucks mehr von sich gab und nicht mehr in Gang bringen ließ. Ein Streichresultat muss jeder in seine Berechnungen einbeziehen. Günter Göser hat sich hier bereits bedient und kann mit seinem Opel Kadett C 16V aus der Klasse E1 über 2000 ccm jeweils noch voll punkten, was ihn nach seinem Klassensieg vom Wochenende noch weit nach vorne bringen kann. Auch Markus Fink aus der Gruppe F bis 1600 ccm kann noch auf einen Spitzenplatz am Ende der DM-Wertung hoffen. Der junge Franke […]

Die europäische Elite beim Osnabrücker Bergrennen

26. Juli 2018

Am 4. und 5. August ist es wieder soweit: Bei der 51. Auflage des Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens in Hilter-Borgloh im Osnabrücker Land treffen sich die besten Rennfahrer aus der europäischen Bergszene mit ihren PS-Boliden. Das äußerst starke Starterfeld mit 189 Fahrerinnen und Fahrern aus 14 Nationen,  kämpft in ihren Kategorien um wichtige Punkte beim 6. (von insgesamt 8) Läufen zum FIA Int. Hill Climb Cup 2018. Die Fans werden wieder zu Tausenden an den Berg mit Kultcharakter strömen, denn dort findet jeder seinen persönlichen Favoriten, egal ob bei den historischen Fahrzeugen und Youngtimern, den Tourenwagen-Boliden oder bei den ganz schnellen offenen Sport- und Rennwagen. Hier ist man als Liebhaber des Automobilsports hautnah dabei, schließlich gibt es nicht nur attraktive Besucherplätze in den entscheidenden Passagen an der Strecke, das gesamte Fahrerlager bietet den Gästen ein El Dorado an einmaligen und außergewöhnlichen Rennfahrzeugen, welche in dieser Vielfalt wohl bei keiner anderen Motorsportart zu finden sind. Neu und damit ein weiteres besonderes zusätzliches Angebot bietet der MSC Osnabrück als Veranstalter mit der Übertragung des Rennens auf einer großen LED-Wand, die an der Strecke im Bereich der Besucherterrasse bei dem Posten 5 die Gelegenheit bietet, die Läufe der Bergelite fast komplett „live“ zu verfolgen. Genau 37 Formelfahrzeuge und offenen Rennsportwagen fighten um den Gesamtsieg. Dabei schielen die Top-Favoriten natürlich auch auf den aktuellen Streckenrekord von 51,024 sec. Der atemberaubende Sound und die rasante Beschleunigung, schon auf der Startgeraden des „Uphöfener Berges“ versetzen die Besucher in die besondere Atmosphäre des Events.Dabei gibt es in diesem Jahr gleich zwei neue absolute Top-Favoriten auf den Gesamtsieg: Milos Benes aus der Tschechischen Republik hat in Osnabrück Premiere. Nachdem er viele Jahre in der Europa-Berg-Meisterschaft unterwegs war, konzentriert er sich in diesem Jahr auf das nationale Championat, bestehend aus Rundstrecken- und Bergrennen. Er startet ebenso mit einem brachial klingenden Osella FA 30 wie der Österreicher Christoph Lampert, der in diesem Jahr bereits große internationale Erfolge erzielt hat, zuletzt mit einem Gesamtsieg und Streckenrekord beim Bergrennen St. Anton im der Heimat. Dritter Top-Favorit ist der vielfache Französische Berg-Meister Sebastien Petit, der in der Kategorie der offenen Sportwagen mit dem Norma M 20 FC startet. Im vergangenen Jahr wurde er bereits Gesamtzweiter am „Uphöfener Berg“. Der Deutsch-Slowene Patrik Zajelsnik, der amtierende FIA Hill Climb-Champion Vaclav Janik, Tschechische Republik, der Gesamtsieger in Osnabrück 2011 und 2012, Guy Demuth mit einem neuen Norma Judd V8 – Sportwagen und der Belgier Jelle de […]

Gelungener Start in ein neues Zeitalter in Homburg

9. Juli 2018

Einen Weltstar des Motorsports aus nächster Nähe erleben, dass kann man bei einem Bergrennen höchst selten. Der Homburger Automobilclub mit seinem Homburger ADAC Bergrennen und dem prominenten Clubmitglied Timo Bernhard bildet da ein Alleinstellungsmerkmal im internationalen Bergrennsport. Für den aktuellen Weltmeister und zweimalige Gewinner der 24 Stunden von Le Mans ist es eine Freude und Selbstverständlichkeit bei seinem Heimatrennen das Zugpferd zu spielen, wenn es sein gut gefüllter Terminkalender erlaubt. Der Porsche-Werksfahrer und Teambesitzer nahm sich zwischen den Trainings- und Rennläufen ausgiebig Zeit für die Rennbesucher und man sah den Westpfälzer oft beim Autogrammeschreiben. Stets stand Timo bereit für ein gemeinsames Foto und hatte für jeden ein nettes Wort übrig. Die Rennsportfans strömten in diesem Jahr in Massen an die Käshofer Straße, zur ältesten Motorsportveranstaltung des Saarlandes. Dies lag wohl in erster Linie an der Rennteilnahme des WEC-Weltmeisters, aber auch am neuen Marketingkonzept des Homburger AC, welches vom Team 75 Bernhard begleitet wurde. Das hochsommerliche Wetter war eine Komponente für ein klasse Rennwochenende in der Saarpfalz. Motivierend war dies alles auch für das neue Organisationsteam mit seinem neuen Kopf Sascha Ressmann. Schon im Vorfeld hatte man einiges im Organisationsbereich geändert und modernisiert, jedoch moderat. Feuertaufe bestanden! Das war am Sonntagabend die Quintessenz aus einem Rennwochenende das in die Clubgeschichte eingehen wird. Sascha Ressmann kündigte bereits an, „viele Ideen und Gedanken liegen bereits in der Schublade. Unser Team wird sich bis zum Rennen 2019 weitere den Hintern aufreißen, Punkte überarbeiten und eingefahrene Abläufe überdenken und einfach mit der Zeit gehen.“ Zum erwarteten Fünfkampf um den Gesamtsieg, den die Starterliste versprach, kam es nach Absagen und frühen Ausfällen leider nicht. Zudem wurde der bis nach dem zweiten Rennlauf führende junge Schweizer Robin Faustini im Reynard Mugen V8 von den Sportkommissaren vorzeitig aus dem Rennen genommen, da sein Fahrzeug zwar dem Schweizer jedoch nicht dem nationalen DMSB-Reglement entsprach. Dies wurde erst bei einer technischen Nachkontrolle festgestellt. Der Aargauer war zwar lediglich als Gastfahrer angereist um seinen neuen Boliden und Rennbedingungen weiter zu entwickeln, seine aller ersten Gesamtsieg hätte Robin jedoch gerne mitgenommen. Für die Zukunft kann man nur auf das von der FiA angekündigte revolutionäre Performance-Reglement hoffen, das die europäische Bergrennszene vereinheitlichen soll. So kam der 34jährige Franzose Anthony Loeuilleux in seinem Tatuus Formula Master mit 2-Liter Honda-Triebwerk zu seinem ersten Gesamtsieg in Deutschland, nachdem er in den beiden Vorjahren am Karlsberg jeweils unglücklich ausgeschieden war. Mit den aktuell beiden besten Deutschen Bergrennfahrern […]

Wenn der Vater mit dem Sohne … Die Bernhards am Homburger Berg

4. Juli 2018

Mit gleich zwei Generationen Bernhard geht das KÜS Team75 Bernhard beim 45. Homburger ADAC Bergrennen am 7. und 8. Juli an den Start: Der amtierende Langstreckenweltmeister und Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard bringt einen 911 GT3 Cup aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland (mit einem eigens für das Bergrennen kreierte Fahrzeugdesign) an den Start, mit einem ähnlichen Wagen hatte er 2014 im Regen den Gesamtsieg in Homburg geholt. Bei trockenen Bedingungen dürfte eine Wiederholung dieses Erfolges aber kaum möglich sein. Vater Rüdiger Bernhard sitzt im Cockpit des 911ers, mit dem Timo 2013 den Gesamtsieg bei der Saarland-Rallye 2013 eingefahren hatte. Timo Bernhard geht heuer zum dritten Mal als aktiver Pilot an den Start, Rüdiger Bernhard feierte seine Rennpremiere in Homburg bereits 1976. Um den veranstaltenden Homburger Automobilclub (HAC), in dem Vater und Sohn Bernhard seit Jahren Mitglied sind, zu unterstützen, hat sich das KÜS Team75 Bernhard im Vorfeld des 45. Bergrennens stark für die Veranstaltung engagiert. Timo Bernhard: „Wir wollen unseren Heimatverein mit unserer Teilnahme stärken und ihm dabei helfen, die älteste saarländische Motorsportveranstaltung auch künftig zu erhalten.“ 2015 zum Beispiel wurden im Rahmen einer Hilfsaktion für den HAC Taxifahrten verlost. Entsprechend groß sind laut Timo Bernhard die Hoffnungen auf eine große Zuschauerkulisse: „Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Fans an die Strecke kämen, um uns anzufeuern.“ Am Samstag, 7. Juli, werden zwischen 8 Uhr 30 und 18 Uhr drei Trainingsläufe absolviert. Am Rennsonntag, 8. Juli, werden ab 8 Uhr 30 in ebenfalls drei Durchgängen die Sieger ermittelt. Alle Infos gibt es unter www.homburger-bergrennen.de im Internet. Text: Peter Schäffner Fotos: Team Bernhard Design

Vorschau 45. Homburger ADAC Bergrennen mit 140 Teams

29. Juni 2018

Drei Tage im Juli wird die kurvenreiche Bergstraße zwischen dem saarländischen Homburg und westpfälzischen Käshofen wieder zum Mekka des automobilen Bergrennsports in Deutschland. Auf der Landstraße L120 / L462 geht es vom 06. bis 08. Juli 2018 um Punkte zur Deutschen Bergmeisterschaft, zum DMSB Berg-Cup und zum KW Berg-Cup inklusive NSU-Bergpokal. Der Asphalt wird glühen, wenn Tourenwagen, Sportwagen, Formel-Rennwagen und Oldtimer aller Klassen und Gruppen, beim 45.Homburger ADAC Bergrennen die fahrerisch anspruchsvolle Käshofer Straße empor jagen – die schnellsten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 140 km/h. Ohne Auslaufzonen vorbei an Leitschienen und Reifenstapel ist dies ein spektakulärer PS-Fight mit unvergesslichen Klängen und Düften der Rennwagen. Organisiert wird das Spektakel wie eh und je vom Homburger Automobilclub, der in diesem Frühjahr seinen 50. Gründungstag feiern konnte und mit dem Bexbacher Sascha Ressmann ein neuer Organisationsleiter an der Spitze vorsteht. Nach dem Meldeschluss, 10 Tage bevor sich die Startflagge senkt, konnte Rennleiter Jürgen Guckert verkünden „140 verwegene Fahrer aus 5 Nationen kommen zu unserem Rennen“. So stehen bekannte Größen des nationalen und internationalen Bergrennsports im Rennprogamm und geschätzte 18.000 PS werden den „Käshofer Berg“ erbeben lassen. Die meisten Pferdestärken vereinen die mindestens fünf Top-Favoriten auf den Gesamtsieg in ihren Rennern, mit jeweils um die 500 PS unter der Verkleidung. Damit ist der Kreis der Sieganwärter so groß wie schon seit Jahren nicht mehr. Bei dieser Sekundenhatz will Tommy Rollinger (Luxemburg / Osella FA 30 Zytek V8), seines Zeichens Luxemburger Bergmeister und Gesamtsieger am Karlsberg, seinen Erfolg des Jahres 2015 wiederholen. Dem Bauunternehmer die Suppe versalzen möchte der Schweizer „Jungstar“ Robin Faustini im Reynard Mugen K01 F3000, um erstmals in seiner noch jungen Karriere einen Gesamtsieg zu holen.“Man braucht gerade in Homburg viel Herz, um sich mit teilweise 180 km/h in die Kurven zu werfen“, weiß der 20-jährige Aargauer. „Ich hoffe auf das quäntchen Glück um Tommy schlagen zu können“. In Lauerstellung steht der Schwarzwälder Alexander Hin in seinem PRC S4-Sportwagen mit dem legendären Opel-Triebwerk im Heck, das in den 1990er Jahren seine Dienste in den Werks-Calibra bei DTM und ITC-Rennen verrichtete. Dazu gesellt sich der Franzose Anthony Loeuilleux auf Tatuus Formula Master Honda, der im Vorjahr an gleicher Stelle, als Trainingsschnellster im Rennen mit Pech ausscheid und somit eine Rechnung in Homburg offen hat. Nicht zu vergessen sind der Schwabe Thomas Conrad (CRS-Renault) und der Badener Frank Debruyne (Dallara Opel F3) die beide im Verlauf der diesjährigen Deutschen Bergmeisterschaft ihre ersten Gesamtsiege […]

R5-Premiere beim Homburger Bergrennen – Nennschluss am Dienstag

22. Juni 2018

Noch bis zum kommenden Dienstag, den 26. Juni – 24 Uhr können sich lizensierte Motorsportlerinnen und Motorsportler für die 45. Auflage des Homburger ADAC Bergrennen in die Starterliste einschreiben. Am Freitagabend, gut vier Tage vor dem Anmeldeschluss wurde die 100er Marke in der Teilnehmerliste der saarpfälzischen Traditionsveranstaltung geknackt. Da der Homburger AC in diesem Jahr vom Automobile Club Luxembourg (ACL) leider nicht für einen Lauf zur Luxemburger Bergmeisterschaft berücksichtigt wurde, werden dem Veranstalter wohl rund 20 Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr fehlen. Daher ging der Homburger AC auch im lokalen Umfeld auf die Suche nach aktaktiven Teilnehmern und wurde im Rallyesport fündig. Uwe Gropp, fünfmaliger Sieger der Euro Rallye Trophäe wird wieder einmal Bergluft schnuppern und nebenbei für die Premiere eines R5-Rallyeboliden in der Deutschen Bergmeisterschaft sorgen. Der Schreinermeister und Produzent von Hightech-Rennsportteilen aus Neunkirchen-Wiebelkirchen wird seinen über 280 PS starken Citroen DS3 R5, der auch dem WRC2-Reglement entspricht, auf der Käshofer Straße pilotieren, freilich ohne seine etatmäßige Co-Pilotin. In letzter Zeit gab es aus dem Fahrerfeld einige Anfragen wegen der Erhöhung des Nenngeldes zum diesjährigen Rennen. Rennleiter Jürgen Guckert bittet hier um Verständnis und erklärt. „Das hat rein betriebswirtschaftliche Gründe. Der KW Berg-Cup verlangt für seine eigeschriebenen Fahrer in diesem Jahr auch in der Gruppe A, F, R2+3, CTC/CTG pro Fahrzeug 21€, dazu kommt der Poolbeitrag. Des Weiteren haben sich in den beiden letzten Jahren die Genehmigungsgebühren und die Versicherung erhöht, genauso wie die Kosten für den Rettungsdient wie ASB und Feuerwehr. Da unsere Rennstrecke durch zwei Bundesländer führt, fallen faktisch die doppelten Genehmigungsgebühren an. In Gegensatz zu anderen Veranstaltern ist bei uns bereits der Strom (vom THW produziert) und der Stellplatz im Nenngeld enthalten und muss nicht zusätzlich bezahlt werden“. Hier geht’s zur Online-Nennung: https://www.tw-sportsoft.de/Homburger_ADAC_Bergrennen_2018/  

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