Boxengeflüster 09/2021: Wussten Sie schon dass…?

2. Dezember 2021

DASS ab der kommenden Saison der Familienname Heisel zwei Mal in den Starterlisten der Bergrennen auftauchen wird, dafür aber der Name Flik nur noch einmal. Quasi still und heimlich haben am 13. November 2021 die KW Berg-Cup-Aktiven und „Dreißiger“ Bea Flik und Lars Heisel den Bund fürs Leben geschlossen. In kleinem Rahmen,  nur mit der Familie und engsten Freunden fand die Zeremonie auf dem Standesamt in Althengstett statt. Trauzeugen waren Beas Schwester Steffi und „Stege“, der Schrauber von Lars. Ob jetzt in Zukunft Beas Renault Megane weiß oder Lars Opel Kadett C schwarz-orange lackiert wird, ist noch nicht bekannt. Die Pläne der Beiden für 2022 und 2023 sind tatsächlich noch geheim. DASS die FiA immer mehr auf den Sachverstand und die Kompetenz von Kevin Ferner vertraut. Der oftmals als Observer in der Berg-Europameister und dem FiA Hillclimb Cup eingesetzte Mann vom MC Heilbad Heiligenstadt, hat bereits Anfang 2020 den Tschechen Stan Minarik als Vorsitzenden der Historic Hill Climb Sub-Kommission beerbt, der altersbedingt ausgeschieden war. DASS Jörg Weidinger sein Bergmeisterauto von 2009, den stahlblauen Osella PA 20 BMW CN immer noch in Besitzt hat. Nachdem der Happurger sich sicher war den Sportwagen nicht zu verkaufen, kam eine Kaufanfrage von einem älteren Herrn, der den formschönen Rennwagen in sein Büro stellen wollte. Wie sich damals bei einem Gespräch herausstelle ist der Interessent von Geburt an blind. Daraufhin traf man sich und freundete sich an. Seit vielen Jahren steht nun der Osella als Leihgabe im Büro seine blinden Fans, der damit täglich seine Freude hat den Wagen „befummeln“ zu können. DASS dem langjährigen Vereinsmitglied und „Mister Berg-Cup“ Franz Weißdorn am 16.11.2021 beim TSV Aufhausen von den Vorständen Rudi Arnold und Markus Schulz zum 70. Geburtstag gratuliert wurde. Früher spielte Franz selbst über Jahre Fußball für den TSV Aufhausen. Er ist seit 1965 Mitglied bei seinem Heimatverein. Der 1. Vorsitzender Rudi Arnold beschreibt ihn als „freundlich, großzügig, sagt was er sich denkt und lässt aber auch andere mitkommen.“ Viele Jahre unterstützte er den Verein als Helfer, aber auch als Sponsor. Zudem stand er dem Verein immer mit Rat und Tat zur Seite. DASS der Gesamtsieger der diesjährigen European Sports Car Challenge, die dieses Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, Marco Fink heißt. Der Sohn des Deutschen Bergmeisters von 1992, Rainer Fink und KW Berg-Cup Pilot von 2006 bis 2016, gewann auf einem PRC WPR60 BMW V8 die von Ex-Bergkönig Walter Pedrazza initiierte Rennserie 2021 auf […]

KW Berg-Cup trotz Pandemie bei der Essen Motor Show präsent

28. November 2021

Besondere Jahre erfordern besondere Konzepte. Das gilt auch für den Auftritt des KW Berg-Cups auf dem PS-Festival Essen Motor Show, dass sich 2021 selbst als „Limited Edition“ bezeichnet. Die Motorsportarena, in der die Aktiven des KW Berg-Cups seit 2008 mit ihren engagierten Präsentationsfahrten für viele staunende Gesichter gesorgt haben, bleibt leider geschlossen. Und da seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ohnehin alles anders und in der Regel auch nicht einfacher organisierbar ist, stand das Messe-Engagement des KW Berg-Cups auf dem internen Prüfstand, wurde nach Alternativen zum bisherigen großen Auftritt mit mehreren Fahrzeugen gesucht. Die Lösung wurde in einem Gespräch mit unserem Titelsponsor KW Automotive gefunden, der den Berg-Cup jetzt direkt zu sich in die Halle 3 holt. An einer Ecke des Merchandising-Standes wird der spektakuläre BMW Z4 GT3 von Bernhard Permetinger präsentiert, mit dem der Österreicher im Juli beim KW Berg-Cup Fastest-Lap-Wettbewerb in Hockenheim souverän den Gesamtsieg eingefahren und danach weitere absolute Top-Erfolge bei Bergrennen geholt hat. Direkt neben dem bayrischen Edel-Renner stellt KW dem Berg-Cup eine Theke und eine kleine Sitzgruppe zur Verfügung. Dort sind speziell an den Messewochenenden Ansprechpartner des KW Berg-Cups anzutreffen. Hauptsächlich wird dies Vizepräsident Markus Goldbach sein, für den die Essen Motor Show ein echtes Heimspiel ist. Vom 26. bis zum 28. November bekommt er Unterstützung von Präsident Uli Kohl. Beide freuen sich auf viele Besucher und interessante Gespräche. „Wir sind total happy darüber, dass wir dank der großartigen Unterstützung von KW den Bergrennsport, unseren Club und unsere Berg-Rennserien dem Messepublikum näher bringen dürfen“ sagen beide übereinstimmend. Die Essen Motor Show 2021 begann am 26. November mit einem Previewday. Am Abend des 5. Dezember schließt sie ihre Pforten. Alle Infos zur Ausstellung gibt es unter www.essen-motorshow.de zu finden. Dort können auch die Tickets, die es in diesem Jahr ausschließlich online gibt, erworben werden. Text: Uli Kohl

Adrenalin bei Fahrern und Zuschauern

16. November 2021

Der Motorsport hat eine starke Anziehungskraft auf Kinder und Erwachsene, die gleichermaßen großen Spaß an den rasanten Wettbewerben haben. Neben Tourenwagen-Meisterschaften oder der Formel 1 verzeichnet ein weiterer Zweig eine ansteigende Fangemeinde. Bergrennen haben ihren ganz besonderen Reiz. Bei der Streckenführung wechseln sich steile Abschnitte mit engen Kurven ab. Denn die Rennen finden nicht auf speziellen Rennpisten statt, die mit allen Extras ausgestattet sind. Für die Events werden öffentliche Straßen abgesperrt, die ansonsten von Autos oder Landwirtschaftsfahrzeugen genutzt werden. Diese Voraussetzungen bedeuten eine Herausforderung für die moderne Technik, die Fahrer und ihre Teams. Während einer Veranstaltung wird die Sicherheit für alle Beteiligten mit Absperrungen oder aufgestapelten Reifenpaketen sichergestellt. Besucher mögen außerdem den rustikalen Schauplatz bei den Rennen. Das Publikum sitzt nicht wie üblich auf befestigten Rängen, stattdessen werden Hänge oder Böschungen kurzerhand zu natürlichen Tribünen umfunktioniert. So können die Zuschauer das Geschehen hautnah genießen. Auch in den Fahrerlagern sind die Fans willkommene Gäste, der direkte Kontakt sorgt für eine fast familiäre Atmosphäre. Natürlich ist ein Ausflug zu einem Bergrennen ein bleibendes Erlebnis für die ganze Familie. Häufig wünschen sich die Kleinen anschließend, in einigen Jahren ein berühmter Rennfahrer zu sein. Abwechslung und Spaß zu jeder Gelegenheit Meistens fehlt einfach die Zeit, um bei sportlichen Wettbewerben live dabei zu sein. Oder es finden in der näheren Umgebung keine Rennveranstaltungen statt, für die man sich interessiert. Deshalb besuchen immer mehr Verbraucher gut sortierte Plattformen im Internet, die eine Reihe populärer Sportwetten anbieten. Namhafte Anbieter gibt es bei www.oddsshark.com/de. Beispielsweise kann mit wenigen Klicks auf die Lieblingsmannschaft beim nächsten Bundesligaspiel gesetzt werden. Basketball wird in allen Bevölkerungsschichten ebenfalls immer beliebter. Die Quoten für die einzelnen Sportarten stehen in übersichtlichen Tabellen zur Verfügung. Ferner können Neukunden einen Willkommensbonus erhalten. Zocker können in virtuellen Casinos ihren Einsatz vermehren. Häufig werden klassische Tischspiele ausgewählt. Denn für die Kunden wird ein abwechslungsreiches Angebot immer wichtiger. Schließlich verbringen die User oft mehrere Stunden am Laptop, um sich von den Strapazen des Alltags zu erholen. In einer Aufstellung werden die Leistungen der Unternehmen verglichen. Ein- oder Auszahlungen können mit bekannten Zahlungsdienstleistern vorgenommen werden. Sicherheit für alle Nutzer Wer im Internet surft, um in Onlineshops einzukaufen oder Bankgeschäfte zu erledigen, muss sich unbedingt vor Betrügern schützen. Ist man Opfer von Hackern geworden, sollte man unverzüglich bei der zuständigen Polizeidienststelle Anzeige erstatten. Hierfür wurden Abteilungen mit geschultem Personal eingerichtet. Um einem Ernstfall vorzubeugen, veröffentlicht die Polizei leicht umsetzbare Ratschläge. Ein Virenschutzprogramm darf auf keinem Computer […]

Nachruf Wolfgang Spahr

15. November 2021

Plötzlich und völlig unerwartet ist in diesen Tagen der langjährige Slalom- und Bergrennspezialist Wolfgang Spahr im Alter von 66 Jahren verstorben. Spahr gehörte der Heilbronner Motorsportszene um Thomas Claus, Willi Steinbach, Eberhard Dettmann und Co an. Schon seit den 1990er Jahren war Spahr gleichermaßen im Slalomsport und dem Bergrennsport am Start. Früher auf Opel und im neuen Jahrtausend ausschließlich auf der Marke BMW bereicherte er die Gruppe G und später die Gruppe H des KW Berg-Cup und der Deutschen Slalom-Meisterschaft. In den letzten Jahren überließ er mehr und mehr das Steuer des BMW E30 seinem Sohn Patrick. Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Freitag, den 19. November 2021, um 14 Uhr auf dem Friedhof in 74382 Neckarwestheim statt. Ein Kondolenzbuch liegt auf. BiD möchte der Familie das aufrichtige Beileid aussprechen. R.i.P. Wolfgang

Bernd Simon setzt ab sofort auf Norma M20 FC V8

14. November 2021

Wie bereits vergangene Woche von BiD angekündigt, wird in der kommenden Saison 2022 ein weiterer Top-Bolide aus der 3-Liter V8-Rennsportwagen-Kategorie die Bergszene Deutschlands aufwerten. Die Marke Norma und der europaweit gebräuchliche Typ M20 FC fehlte hierzulande bislang noch. Nun hat der Dillenburger Bernd Simon die Katze aus dem Sack gelassen. Der Transportunternehmer und Classic-Car Händler aus Mittelhessen hat am vergangen Samstag den Wagen aus den Händen des Vorbesitzers Bernhard Gradschnig aus Österreich in Empfang genommen und konnte seinen Ex-Hin und Allais Reynard F3000 in Zahlung geben. Der Kärntner, der nach einem Motorradunfall in 1990er Jahren mit einer Prothese am linken Bein in den Rennsport eingestiegen war, kaufte den Norma erst Anfang 2020 vom vierfachen Berg-Europameister Andres Vilarino aus Spanien und erreichte im Frühherbst diesen Jahres beim Bergrennen St. Agtaha einen viel beachteten dritten Platz in der Tageswertung hinter Christian Merli und Alexander Hin. Durch Corona konnte das Fahrzeug in letzter Zeit nur wenig eingesetzt werden. Simon, der sich schon viele Jahre mit Kraftsport fit hält, sich mit seiner gestandenen Körpergröße im engen Cockpit des Formel 3000 nicht so recht wohl fühlte, setzt nun große Hoffnungen auf den potenten französischen Sportwagen, der von einem 3 Liter Synergy V8-Motor befeuert wird. Jedenfalls verfügt Bernd Simon nun über ein hervorragendes Fahrzeug auf einem sehr guten technischen Stand. Knapp über 500 PS gilt es nun zu bändigen. Aber wer Bernd Simon kennt, der weiß dass zukünftig mit dem früheren Formel 3 und CN-Piloten zu rechnen ist. „Ich bin noch keinen Meter damit gefahren“, verrät Simon. „Sobald es die Möglichkeit gibt, werde ich ein Rollout fahren. Zuvor muss ich jedoch eine neue Auspuffanlage mit Kat einbauen und mich auf jeden Fall um die Sitzposition kümmern. Zwischendurch wird sich Uwe Lang der Fahrwerksabstimmung annehmen. Dann bleibt nur zu hoffen, dass im kommenden Jahr so viele Bergrennen wie möglich regulär stattfinden können“.

Termine 2022: Deutsche Automobil Bergmeisterschaft

13. November 2021

Normalerweise steht das provisorische Programm der nationalen Bergmeisterschaft in Deutschland bereits im September eines jeden Jahres, nachdem sich die DBM-Organisatoren beim Bergrennen Eichenbühl zu einem Meeting versammelt haben. Aus bekannten Gründen war dies nicht möglich. Dazu kam die laufende Gremienreform beim Deutschen Motorsport Bund (DMSB) und dass viele Veranstalter ihre Rennen recht spät anmeldeten. Eine offizielle Auflistung gibt es aktuell noch immer nicht, aber „Bergrennen in Deutschland“ hat auf dem kurzen Dienstweg mit den Veranstaltern kommuniziert. Herausgekommen ist folgende Auflistung, die als vorläufig zu werten ist. In Eschdorf (LUX) hat man das Problem, dass wegen den französischen Präsidentschaftswahlen mit dem Bergrennen Abreschviller bereits eine Veranstaltung am 30. April und 1. Mai in der Region stattfindet und die Union des Pilotes am darauf folgenden Wochenende 07./08. Mai nicht unbedingt mit dem EM-Lauf im portugiesischen Falperra kollidieren möchte. Eine Entscheidung steht hier aktuell noch aus. Die Rennleitung der RSG Altensteiner-Oberland plant hingegen ihr Glasbachrennen für den angestammten Termin, dieser muss jedoch noch von der Mitgliederversammlung ratifiziert werden. 23./24. April 2022 – ADAC Bergpreis Schottenring (rein TW) 07./08. Mai 2022 (?) – European Hillrace Eschdorf (L) 05./06. Juni 2022 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 11./12. Juni 2022 (?) – ADAC Glasbachrennen 25./26. Juni 2022 – ADAC Ibergrennen Heiligenstadt 09./10. Juli 2022 – Homburger ADAC Bergrennen 30./31. Juli 2022 – ADAC Hauenstein Bergrennen Rhön 06./07. August 2022 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 10./11. September 2022 – AvD Bergrennen Eichenbühl 24./25. September 2022 – Auto-Bergrennen St. Agatha (A) 01./02. Oktober 2022 – ADAC Bergrennen Mickhausen

Ein weiterer Osella PA 30 V8 für die DBM 2022

11. November 2021

Die große 3 Liter-Hubraumklasse bei den E2-SC Sportwagen, erhält für die kommende Saison in der Deutschen Bergmeisterschaft Zuwachs. Seit kurzem haben nun zwei Osella PA 30 LRM Zeytec ihre Homebase im Landkreis Emmendingen, vor den Toren Freiburgs. Neben dem amtierenden DMSB Berg-Cup Sieger Alexander Hin aus Elzach, ist dessen Kumpel Stefan Armbruster seit Anfang November stolzer Besitzer eines der Italienischen Top-Bergboliden á la Osella PA 30 V8. Stefan Armbruster aus Gutach im Breisgau ist es unter Mithilfe von Uwe Lang und Alexander Hin gelungen den potenten Osella-Rennsportwagen von keinem geringeren als Christian Merli zu ergattern. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um das Miet- und Testauto des mehrfachen Europameisters, das zuletzt Christoph Lampert beim Bergrennen St. Agatha pilotierte. Das Chassis ist aus dem Baujahr 2021, Motor und Getriebe wurden von Christian Merli in der Saison 2020 gefahren und die Aerodynamik, inklusive Unterboden ist auf dem aktuell letzten Stand. Der LRM-Motor des PA 30 verfügt über rund 500 PS bei 10500 U/min, was eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 2,0 Sekunden erlaubt. Der gelernte Zimmerer und Bau- und Immobilienunternehmer besuchte mit  Alexander Hin vor über 30 Jahren die Berufsschule des Zimmererhandwerks. Erst vor einigen Jahren trafen sie sich durch Zufall wieder. Über seinen alten Kumpel kam Stefan Armbruster zum Motorsport. So entstand seine Liebe zu den Rennsportwagen. Gewartet wird Armbrusters neues  Fahrzeug ebenfalls bei Lang Motorsport. Durch die beiden nahezu baugleichen Wagen und das Coaching von Uwe Lang versprichst sich der 51-jährige Stefan Armbruster, der sich selbst als Gentlemandriver einordnet, eine zügige Lernkurve in diesem Top-Boliden. Nach aktuellem Stand wird im kommenden Jahr ein weiteres Top-Modell der Marke Norma diese Klasse bereichern. Die Verträge sind bereits unterzeichnet und sobald das Fahrzeug seinen neuen Hafen erreicht hat wird „Bergrennen in Deutschland“ darüber berichten.

MSC Rund um Schotten plant Sportjahr 2022 – Bergrennen als Auftakt

11. November 2021

Im kommenden Jahr 2022 möchte der MSC Rund um Schotten e.V. im ADAC und VFV wieder voll durchstarten. Neben den traditionellen Veranstaltungen soll auch eine in die Zukunft weisende Veranstaltung ein drittes Standbein des Clubs werden. Traditionell startet der hessische Club mit dem Int. ADAC Bergpreis Schottenring für Tourenwagen und GT, dessen 17. Auflage vom 22.-24. April 2022 nach 2 Jahren Corona-Pause endlich wieder starten soll. „Neben dem Bergrennen und der GLP planen wir 2022 erstmals maximal 10 Elektroautos an den Start zu bringen, die ebenfalls eine GLP-Prüfung fahren soll“, so die Vereinsführung. Weitergehende Gespräche hierzu laufen allerdings noch. Am 3. Augustwochenende ist die zweite Großveranstaltung des Jahres geplant, nämlich der 32. Int. ADAC/VFV Schottenring Historic Grand Prix, der am 20./21. August 2022 ausgetragen werden soll. Der Grand Prix wurde um den Namen „Historic“ erweitert, um damit noch mehr zu zeigen, dass hier Historisches Kulturgut aus mehreren Jahrzehnten auf den Stadtkurs in Schotten zu sehen ist. Getreu dem seit 2019 gültigen Clubmotto „Tradition bewahren – Zukunft gestalten – seit 1925“ wird der MSC im Herbst 2022 ein gänzlich neues Parkett betreten. Nachdem zwei Teams des Clubs im September 2021 beim ecoGP „Schauinsland“ in Freiburg teilgenommen haben, einem 24 Std. Wettbewerb für reine Elektroautos, planen die MSC´ler dies auch in Schotten durchzuführen und dafür sowohl den Stadtkurs als auch die komplette alte Rennstrecke zu nutzen, beim ecoGP „Rund um Schotten“. Zwei Jugendmotorradturniere im Frühjahr und im Sommer 2022 sollen der erfolgreichen MSC Jugend Gelegenheit geben, am Clubheim Engler-Haus, auf sich aufmerksam zu machen. Damit die Schottener auch immer gut ausgebildete Sportwarte haben, planen federführend Sportleiter Alexander Hirth und Schatzmeister Timo Neumann, erneut eine Ausbildung zum Sportwart der Streckensicherung anzubieten, voraussichtlich im Februar 2022.

Berg-Urgesteine: Fotostory Helmut Maier

6. November 2021

Der pensionierte Versicherungskaufmann aus der „Dreiflüßestadt“ Passau ist der Globetrotter unter den Bergrennfahrern. Schon immer profitierte der mittlerweile 76-Jährige von der Lage seines Wohnorts in Niederbayern. Wohl kein anderer Berg-Spezialist kann derart viele Starts bei Bergrennen, vorwiegend im südosteuropäischen Ausland aufweisen. Schon in den 1980er Jahren war der gebürtige Flensburger, also Norddeutsche, Stammfahrer im damaligen Alpen-Donau-Cup. Kult waren die von Maier alljährlich im Winter organisierten „Schlittenfahtstreffen“ der Bergszene in Bayrisch Eisenstein. Sportlich ist er seit 1964 dem Bergrennsport treu geblieben. Dennoch gab es zwischendurch immer mal wieder Ausflüge auf die Rundstrecke. In den 80’ern waren es sogar zwei Jahre in der Tourenwagen-Europameisterschaft für Toyota und in den 90’ern gab es sporadische Starts in der Spezial-Tourenwagen-Trophy (STT). Maier, der am Berg stets der Marke VW und dem Modell Golf Typ 17 treu blieb, gilt als ausgemachter Regenspezialist und genießt seinen Ruhestand mit langen Rundreisen durch halb Europa und tingelt so von Bergrennen zu Bergrennen.  

2022 soll das traditionsreiche Bergrennen Mickhausen wieder stattfinden – Erste Weichen gestellt

13. Oktober 2021

Nach zwei coronabedingten Absagen 2020 und 2021 nimmt das Bergrennen Mickhausen einen neuen Anlauf. Im Oktober des kommenden Jahres soll die traditionsreiche Motorsportveranstaltung im Herzen der Stauden wieder stattfinden. So ist es jedenfalls der erklärte Wunsch der Vereinsmitglieder des Automobil Sport Clubs (ASC) Bobingen, der das Bergrennen vor 20 Jahren wiederbelebt hatte. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung sprachen sich die Motorsportfreunde des ASC Bobingen einstimmig dafür aus, die Weichen für eine Neuauflage am ersten Oktober-Wochenende 2022 zu stellen. Das Orga-Team um Hinrich Groeneveld, ASC-Vorsitzenden Michael Kanth und Wolfgang Glas wurde beauftragt, bis zum nächsten Treffen im Frühjahr ein tragfähiges Konzept mit einem klaren Finanzplan zu erarbeiten. Ziel sei es, so Michael Kanth, die Großveranstaltung mit einer schwarzen Null abzuschließen und keinesfalls ins Minus zu rutschen. „Das Bergrennen muss sich selber tragen. Ein Defizit können und dürfen wir uns mit Blick auf den Gesamtverein nicht leisten. Dafür müssen wir wohl in so manchen sauren Apfel beißen und kostenintensiven Ballast abwerfen“, gab Kanth die straffe Marschrichtung vor. Zu Disposition für ein „Bergrennen light“ stünden demnach eine Reduzierung der (teuren) Großbildleinwände und ein bis auf das absolut Nötigste abgespeckter VIP-Bereich. Zudem werde im Orga-Team überlegt, das Startgeld der Fahrer geringfügig von bisher 170 auf bis zu 190 Euro anzuheben. An einem schönen Wochenende säumen bis zu 20 000 Zuschauer das 2,2 Kilometer lange Kurvenlabyrinth an der Kreisstraße A 16 von Münster hinauf nach Birkach. Ausführlich diskutiert wurde der Vorschlag, das Rennen künftig nicht mehr im Herbst zu veranstalten, sondern sich im ohnehin eng getakteten Rennkalender des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) um einen früheren Termin im August zu bewerben. Weil zur Sommerzeit aber die Zuschauerflächen entlang der Strecke und die als Besucherparkplätze benötigten Wiesen in Mickhausen, Münster und Birkach noch landwirtschaftlich genutzt werden und noch nicht abgeerntet sind, soll der Oktober-Termin zum Saisonabschluss beibehalten werden. Als nicht stichhaltig wurde zudem das Argument angesehen, im Sommer herrsche besseres und beständigeres Wetter als im Frühherbst. Verregnete Wochenenden, so der Tenor aus der Versammlung, gebe es erfahrungsgemäß auch im Hochsommer. Die Gewinnung neuer Sponsoren und die Intensivierung bestehender Sponsorenkontakte sei ein weiterer unerlässlicher Baustein im Vorfeld des 39. Internationalen ADAC-Bergrennens 2022. Clubmitglied Benjamin Schleich wird sich dieser wichtigen Aufgabe annehmen. Erste, recht optimistisch stimmende Gespräche hätten bereits stattgefunden. Komplett neu aufgestellt werden soll für 2022 das Ticket-System. Eintrittskarten soll es demnach nur noch über einen Online-Ticketservice geben. Die Veranstalter des Bergrennens im Schweizerischen Oberhallau hätten damit heuer […]

1 2 3 26