Das autonome Fahren wird Realität – Der Motorsport verzichtet dankend

29. Mai 2021

Das Thema ist bereits seit Jahren in aller Munde. Doch langsam aber sicher wird aus Sciencefiction Realität. Längst gibt es selbstfahrende Autos und sogar Busse ohne einen Fahrer an Bord. Doch bis sich das autonome Fahren endgültig auf den Straßen durchgesetzt hat, wird noch etwas Zeit vergehen. Experten gehen davon aus, dass es spätestens 2040 so weit sein wird. Idealisten sehen schon idyllische Zeiten auf die Städte zukommen. Der autonom fahrende öffentliche Verkehr nutzt einen lautlosen Elektroantrieb und befördert seine glücklichen Passagiere zum gewünschten Ort. Staus und Unfälle gehören der Vergangenheit an, weil die künstliche Intelligenz, die die Fahrzeuge wie von unsichtbarer Hand steuert, alle potenziellen Gefahren lang vorher erkennt und gegensteuert. Das alles klingt nach einer wünschenswerten Zukunft. Doch noch ist es nicht so weit. Wenig Vertrauen in die Technologie Schließlich gehen die Deutschen immer gern noch auf Nummer sicher. Wenn sie die Kontrolle abgeben, dann nur zum Ein- und Ausparken oder in einem Stau. In allen anderen Fällen vertrauen die Bundesbürger dann doch noch lieber auf ihre eigenen Fähigkeiten am Steuer. Umfragen zeigen, dass sich nur 18 Prozent in einem autonom fahrenden Fahrzeug sicher fühlen würden, wie die Zeit berichtete. In China liegt dieser Wert dagegen bei 58 Prozent. Ungeheures Potenzial für Sicherheit und Wirtschaft Doch diese Vorurteile könnten bald durch eine überzeugende Demonstration der Fähigkeiten autonom fahrender Autos ausgeräumt werden. Das Potenzial dieser Technologie ist schließlich enorm. Es könnte nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch mehr Wohlstand bringen. Immerhin darf sich die Autoindustrie in Deutschland als Schlüsselindustrie betrachten. Zahllose Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt von den großen Herstellern ab. Gleichzeitig bietet diese Technologie die große Chance, älteren Menschen bessere Transportmöglichkeiten zu bieten. Der Verkehr würde effizienter gelenkt, Güter und Menschen könnten zielgerichteter und umweltschonender von A nach B transportiert werden. Ist erst einmal ein hoher Grad an Automatisierung erreicht, sollten in Folge auch die Unfallzahlen deutlich sinken. Untersuchungen zeigen, dass menschliches Versagen mit einem Anteil von 90 Prozent der Hauptverursacher von Unfällen ist. Doch bis es dazu kommt, werden noch viele Jahre vergehen. Denn zunächst wird es zu einem sogenannten Mischverkehr auf Deutschlands Straßen kommen. Dabei wird herkömmlicher und autonomer Verkehr nebeneinanderher fließen. Studien gehen daher davon aus, dass sich das autonome Fahren nur langsam durchsetzen wird. Das liegt auch daran, dass herkömmliche Autos in Deutschland bis zu 20 Jahre lang im Einsatz sind. Derzeit sind in Deutschland 48,25 Millionen Fahrzeuge zugelassen. Das ist ein neuer Höchstwert. Experten […]