Boxengeflüster 06/2017: Wussten Sie schon dass…?

DASS es anlässlich der Veranstaltung „fiftfyfifty“ bei der Firma Hinrichs Licht&Druck für die über 150 eingeladenen Gäste eine große Überraschung gab: MSC Osnabrück-Organisationsleiter Bernd Stegmann hielt nach seiner Begrüßung eine Laudatio auf den Skater-Pionier und Unternehmer Titus Dittmann aus Münster. Titus nimmt seit rund 7 Jahren am Int. Osnabrücker Bergrennen teilt und hat sich dort nachhaltig u.a. durch attraktive Fahrzeuge und die Nähe zum Publikum sowie als Vorreiter der Taxifahrten für Besucher auf der Rennstrecke eingebracht. Daher wurde diesmal im Vorfeld des 50. Int. Osnabrücker Bergrennens eine „Osnabrücker Planke“ , und dazu außerhalb der bisherigen Räumlichkeiten vergeben. In seinen Dankesworten bezeichnete Titus das Rennen am „Uphöfener Berg“ als die beste Motorsportveranstaltung, an der er jemals teilgenommen habe und er werde dort immer wieder hinkommen, solange dort gefahren wird. In diesem Jahr hat Tituts angekündigt, zum Jubiläum einen Original Ford GT 40 zu präsentieren, von denen es weltweit nur sehr wenige gibt. Auf dieses phantastische Fahrzeug dürfen sich die Fans ganz sicher freuen.

DASS die Saarländer Vincent Schwartz und David Jakob in den Juni-Ausgabe der bekannten ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ als eine der Kandidaten auf den diesjährigen XY-Preis zu sehen waren. Schwartz ist aktiver Motorsportler im RCN-Cup auf dem Nürburgring und wird in vier Wochen erneut bei seinem „Home-Grand-Prix“, dem Homburger ADAC Bergrennen mit seinem Honda Civic Type R an den Start gehen. Die beiden jungen Männer waren auf Parkplatzsuche in der Nähe des Flughafens Frankfurt-Hahn, als sie in einer Sackgasse einen Mann und eine Frau wahrnahmen. Zunächst vermuten sie ein Liebespaar. Als ihnen doch Zweifel kamen, untersuchten sie die Situation. Schnell war klar, dass die Frau sich gegen den Mann zur Wehr setzte. Die beiden jungen Männer vertrieben den Täter durch lautes Hupen. Anschließend blieb David beim Opfer, einer Stewardess, und rief die Polizei. Vincent verfolgte den Mann und kann ihn schließlich zu Boden bringen und festhalten. Das mutige Einschreiten der beiden wurde von „Aktenzeichen XY“ in einem Film gezeigt, der Täter erhielt 2 Jahre und 9 Monate auf Bewährung. Im Herbst werden insgesamt drei XY-Preise, dotiert mit je 10.000 Euro vergeben, worüber eine Jury abstimmt.

DASS nach fast 20 Jahren der Organisationsleiter des Osnabrücker Bergrennens, Bernd Stegmann zum diesjährigen runden Jubiläum wieder einmal alle Funktionäre des Bergrennens zu sich nach Borgloh eingeladen hatte. Trotz Dauerregens folgten über 80 Funktionäre der Einladung des Orga-Teams. „LS“ Holger Maes stellte dabei den vorgesehenen detaillierten Zeitplan für den Aufbau der Rennstrecke zum 50. Int. Osnabrücker Bergrennen vor. Der Abend wurde dazu genutzt, viele Abstimmungen zu den vielfältigsten Aufgaben untereinander zu treffen. „Nur mit der kompletten Mannschaft werden wir das Mammutprogramm des Jubiläumsrennens bewältigen“ schwor Rennleiter Michael Schrey alle ein und die Bereitschaft zur „runden“ Veranstaltung noch etwas mehr zu leisten, war von allen Seiten zu vernehmen. Natürlich wurden alle Gäste zu einem Grillmenü und reichlich Getränken eingeladen, schließlich soll die Geselligkeit bei dem aufwendigen Hobby auch nicht zu kurz kommen.

DASS beim ADAC Glasbachrennen erneut bereits am frühen Freitagabend die ersten Rennwagen im Rahmen der „offiziellen Eröffnung“ auf die Strecke gehen konnten. Schirmherr Walter Röhrl, musste auf Grund der Terminverlegung leider passen, dafür schickte der Biathlon-Olympiasieger, neunfache Weltmeister und x-malige Weltcupgewinner Frank Ulrich das erste Rennfahrzeug auf die verkürzte Bergstrecke. Ulrich stammt aus Trusetal, einem Nachbarort von Bad Liebenstein und war bis 2015 Bundestrainer des Deutschen Skilanglauf Nationalteams.

DASS der Franzose Sebastien Petit, Gesamtdritter des diesjährigen Glasbachrennens, zwei nahezu baugleiche und vom Design her kaum zu unterscheidende Rennwagen vom Typ Norma M20 FC besitzt. Bei ausgewählten Läufen der Berg EM pilotiert Petit den nach dem internationalen E2-SC Reglement vorbereiteten Sportwagen mit einem 3-Liter Mugen V8-Triebwerk. Im Rahmen der Französischen Landesmeisterschaft, die Petit zurzeit anführt, kommt einen um 30 cm längeres Norma Chassis, nach dem nationalen CN+ Reglement zum Einsatz. Im Heck dieses Prototypen werkelt ein 4-Liter BMW V8-Aggregart. Die CN+ Rennwagen sind allein im Französischen Championat zugelassen, darum wählte Petit diese ungewöhnliche und auch teure Lösung.

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Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.