St. Agatha: Merli überragend – Hin verpasst knapp den Podiumsrang

Der Italiener Christian Merli mit seinem Osella FA30 Evo RPE sorgen im oberösterreichischen St. Agatha für Furore und konnte mit einer herausragenden Leistung alles überstrahlen. Mit gigantischen Zeiten konnte er bereits im 1. Rennlauf den Streckenrekord aus dem Vorjahr (Sebastian Petit / Norma BMW V8 4l) deklassieren und den Grundstein für den Gesamtsieg bei seinem ersten Start in St. Agatha legen. Im 2. Lauf konnte er sich nochmals um 0,14sec. steigern und sich zum großen Sieger bei diesem Rennen küren. Dabei konnte er die Zuschauer erneut mit seinem bekannt spektakulären Fahrstil begeistern und für eine Show der Extraklasse sorgen. Platz zwei Gesamt ging an den Deutsch-Slowenen Patrik Zajelsnik im Norma M20F V8 Mugen, der sich mit einer grandiosen Performance ebenfalls hervorragend in Szene setzen konnte und ebenfalls mit gigantischen Zeiten für Furore sorgen konnte. Dabei sorgte vor allem der Sound seines Boliden für Gänsehautfeeling pur entlang der Rennstrecke. Das Podium beim Bergrennen St. Agatha in Oberösterreich komplettierte der Tscheche Dusan Neveril mit seinem ebenfalls brachial klingenden Norma M20FC Judd, der eine großartige Leistung bei diesem Rennen ablieferte und ebenfalls mit exzellenten Zeiten für eine Show der Extraklasse sorgen konnte. Dabei konnte er sich in einem äußerst spannenden Duell gerade einmal um 0,7sec. gegen den Deutschen Alexander Hin durchsetzen, der nach dem ersten Rennlauf noch auf dem letzten Podiumsrang rangierte. Der Schwarzwälder lieferte mit seinem mächtigen und wunderschönen Reynard Judd F3000 (ex-Waldy) eine herausragende Leistung bei seinem ersten wirklichen Renneinsatz mit diesem Boliden ab und konnte dabei gleich mit seinem beherzten Fahrstil für Furore sorgen. Das wurde schlussendlich mit dem exzellenten zweiten Platz in der Gruppe D, E2-SS hinter dem Gesamtsieger aus Italien belohnt.

Die Top5 komplettierte der schnellste Österreicher an diesem Wochenende mit dem Kärntner Hermann Waldy sen., der mit seinem kreischenden Lola B06/51 F3000 sich ebenfalls exzellent und vor allem für sein Alter, in Szene setzen konnte und dabei mit starken Zeiten aufhorchen ließ. Platz Sechs ging an den in Kroatien lizensierten Ungarn Laszlo Szasz im weißen Reynard Zytek F3000 mit einer Sekunde Rückstand auf den Kärntner. Wobei wohl ein Problem in der Elektronik eine bessere Platzierung kostete und für eine schlechtere Zeit im 1. Rennlauf sorgte. Die Top 8 komplettierten Milos Asanovic aus Montenegro in einem wunderschönen Radical SR8 LM, der bereits im Vorjahr mit einer exzellenten Leistung überzeugen konnte und diese in diesem Jahr nochmals unterstrich und der Deutsche Peter Behnke mit seinem 2l Tatuus Formel Master S2000, der auch die 2-Liter Klasse der Gruppe D, E2-SS für sich entscheiden konnte.

Text: www.hillclimbfans.com / Tom Rischar