Dem 78er Ralt Formel 2 kein Haar gekrümmt und gewonnen

Bei der 12. Arosa Classic Car, einem Bergrennen für Oldtimer in der Schweiz, dass nicht zur Schweizer Bergmeisterschaft zählte, hieß der Tagessieger Thomas Amweg. Der 31jährige Sohn des früheren Schweizer Bergkönigs Fredy Amweg steuerte einen wunderschönen und edlen Ralt RT1 Formel 2, aus dem Baujahr 1978. Wie damals üblich wurde der klassische Bolide von einem 320 PS starken BMW M12-Motor befeuert, natürlich mit 2-Liter Hubraum. Besitzer Hans Peter legte sein „Schätzchen“ in die erfahrenen Hände des Aargauers, der nach dem frühen Ausscheiden von Hauptrivale und Lokalmatador Roger Moser (Martini Mk 28 BWM F2), freie Bahn zum Tagessieg hatte. Thomas Amweg ließ sich dennoch nicht lumpen und stellte mit seiner Bestzeit von 4:17,83 min, einen neuen Streckenrekord für 7,3 km lange Bergstrecke von Langwies, hinauf nach Arosa auf. An den vier Veranstaltungstagen zusammen, wurden bei herrlichem Bergwetter an die 30.000 Zuschauer gezählt. An die 170 Renn-Raritäten, startend nach drei unterschiedlichen Wertungsmodi, sorgten für eine einmalige Atmosphäre mitten in den Schweizer Alpen.

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Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.