Boxengeflüster 08/2016: Wussten Sie schon dass…?

DASS der junge Aargauer Robin Faustini mit seinem Tatuus Formel Renault beim Osnabrücker Bergrennen erstmals in Deutschland am Start war und der Sohn des Schweizer Formel 3000-Piloten Simon Hugentobler ist. Robin fand auch in Fahrer- und Markenkollegen Georg Lang gleich einen neuen Kumpel.

DASS der Schweizer Marcel Steiner auf seiner „Deutschlandtour“, zwischen dem Berg EM-Lauf am Glasbach und dem FiA Hillclimb Cup-Lauf von Osnabrück, Station auf dem Fahrwerksprüfstand von KW Automotive in Fichtenberg machte. Am Dienstag letzter Woche wurde der LobArt LA01 mit dem Ingenieur von KW auf dem Pulser installieren und bereits die ersten Messungen durchführen. Am Mittwoch ging es mit dem strammen Programm weiter, einige Sachen am Fahrwerk wurden modifizierten, die Federn und Dämpfer abstimmten und die richtigen Einstellungen für die verschiedenen Reifenvarianten gesucht. Erst um zwei Uhr in der Früh wurde das Licht gelöscht. Am Donnerstagmorgen stellte Marcel Steiner das Fahrzeug noch auf die richtige Fahrzeughöhe und korrigierte die Radlast. Kurz nach Mittag war wieder alles verladen und die 550 Kilometern lange Reise Richtung Osnabrück konnte starten.

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DASS nur zwei Fahrer, nämlich VW Golf-Pilot Helmut Maier und Formel 3-Fahrer Andreas Stollnberger vom norditalienischen Bergrennen Alpe del Nevegal die über 1.000 km lange Reise nach Osnabrück in den Norden machten, um beim Bergrennen in der Borgloher Schweiz innerhalb einer Woche zum zweiten Mal in den Start zu gehen. Beide waren freilich auch ein paar Tage zuhause.

DASS das große Gerüst im Vorstartbereich des Osnabrücker Bergrennens, an dem zahlreiche Sponsorenbanner prangten am Freitagnachmittag wehrend den Aufbauarbeiten bei einem kurzen aber heftigen Schauers umstürzte. Verletzt wurde dabei gottlob niemand, nur ein Fahrzeug wurde beschädigt.

DASS die italienische Berg EM-Fahrergemeinde um Europameister Simone Faggioli von den gutaussehenden Girls die im Startbereich von Bad Liebenstein, die zum Fotoshooting bereit standen, sehr angetan waren. Es wurde die Aussage überliefert, „wenn das hier bei jedem Bergrennen so ist, fahren wir nur noch in Deutschland“.

Über Thomas Bubel 292 Artikel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.