David Hauser wird beim Osnabrücker Bergrennen fehlen

Nach einem 3. und einem 4. Platz sowie zwei Klassensiegen in den zwei Rennen im April am Hockenheimring (Deutschland) findet Gary Hauser am kommenden Wochenende zurück ins Cockpit seines Dallara GP2 im Rahmen der BOSS GP-Rennserie. Die Veranstalter des “Gamma Racing Day” in Assen (rund 30 km von Groningen) rechnen mit knapp 100.000 Zuschauern entlang der 4,555 km langen Strecke, welche vor allem durch den alljährlichen Auftritt der Moto GP bekannt ist. Ein gemischtes Programm aus Auto-, Motorrad- und sogar Superkart-Rennen sowie freier Eintritt sind die Garanten dieses Publikumserfolgs, wobei die BOSS GP mit ihren “fetten”, aus der Formel 1, der GP2 oder auch den World Series by Nissan bzw. Renault stammenden Monoposti zu den absoluten Höhepunkten im Programm zählen.

“Da unser britischer Kunde Stuart Wiltshire das Rennmeeting in Assen ohehin fest eingeplant hatte und wir aus logistischen Gründen am gleichen Wochenende nicht zwei Autos an zwei verschiedenen Orten einsetzen konnten, zumal die GP2-Fahrzeuge recht kompliziert zu betreuen sind, mussten wir schweren Herzens auf Davids Teilnahme beim Bergrennen Osnabrück verzichten, das ebenfalls dieses Wochenende stattfinden wird”, erklärt Teamchef Christian Hauser. “Nachdem die Rennen der BOSS GP am Nürburgring, bei denen Gary ursprünglich starten sollte, kurzfristig abgesagt werden mussten, profitieren wir so nun in Assen von der Gelegenheit, Gary nach Hockenheim doch noch einen zweiten Saisonstart zu ermöglichen.”

Vor eigenem Publikum schlüpfen die Niederländer Klaas Zwart (Jaguar RS Cosworth V10 3L) und Frits Van Eerd (Minardi Cosworth V10 3L) in die Favoritenrolle, wobei sich zu diesen beiden ehemaligen Formel 1-Fahrzeugen noch jene des Österreichers Ingo Gerstl (Toro Rosso Cosworth V10 3L) und des Deutschen Hand Laub (Forti Judd V10 4L) gesellen, während der Österreicher Peter Milavec einmal mehr auf seinen nicht minder spektakulären Panos ChampCar mit 4,2L-V10-Judd-Motor vertraut. Doch auf diesem recht kniffligen Kurs mit seinen 17 Kurven können auch die Fahrer der PS-schwächeren « Formula »-Klasse ein Wörtchen mitreden. Gary Hauser und sein Dallara GP2 V8 4L treffen hier auf nicht weniger als 11 weitere GP2-Fahrzeuge, die beiden Panoz 4.2 V12 aus der ehemaligen « Superleage Formula » der beiden Franzosen Gilles und Christopher Brenier, drei Lola 3.4 V8 aus der « Auto GP »-Rennserie, zwei Dallara 3.5 V6 « World Series », sowie ein F300-Fahrzeug.

Das Qualifying findet am Samstag um 13.35 Uhr statt, gefolgt vom ersten Rennen um 18.15 Uhr. Das zweite Rennen der BOSS GP steht dann am Sonntag ab 13.50 Uhr auf dem Programm.

Über Thomas Bubel 302 Artikel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.