Boxengeflüster 05/2016: Wussten Sie schon dass…?

DASS KW Berg-Cup Fahrer Thomas Kohler mit Teamchefin Liane Kohler auf der Heimfahrt vom Bergpreis Schottenring eine Odyssee erlebten und erst am Montagmorgen um 4.45 Uhr zu Hause am Bodensee ankamen. Nach dem frühen Rennende, sind die Beiden um 17 Uhr in Schotten-Rudingshain los gefahren und freuten sich darauf einmal früher als sonst Daheim zu sein. Aber manchmal kommt es eben anders. Kurz vor Friedberg verloren die Kohlers ein Rad vom Transport-Anhänger mit dem Fiat X 1/9 darauf. Die Radaufhängung war gebrochen. Der ADAC brachte den lädierten Hänger mit Rennauto dann nach Nidda. Anhänger mit Renn-Tourenwagen im Huckepack sind auch für den ADAC nicht alltäglich. Um 23 Uhr 30 nahte dann spontane Hilfe aus Eichenbühl. Fiat-Markenkollege Stefan Winkler, der ebenfalls in Schotten am Start war, und Rudhard Grimm kamen mit zwei Fahrzeugen plus Anhänger wieder zurück und haben das gesamte Gespann aufgeladen und nach Eichenbühl mitgenommen. Dort wird der offene Anhänger von Stefan Winkler repariert und alles von den Eichenbühlern zum Hill Race am 7./8. Mai nach Eschdorf mitgebracht. Die Kohlers sind total überwältigt von der tollen Hilfe und sagen DANKE!

DASS am Samstag des Schottener Bergpreises der 1.Vorsitzende Veranstalters MSC Rund um Schotten, der 54-jährige Wolfgang Wagner-Sachs in Frankfurt  zum neuen DMSB- Vizepräsident gewählt wurde. Der Wahl-Schottener ist damit hinter dem im Amt bestätigten Präsident Hans-Joachim Stuck zweithöchster Motorsportler in Deutschland und zuständig für den Motorradsport. Seit acht Jahren trägt Wagner-Sachs zudem im ADAC Hessen-Thüringen als Sportleiter Verantwortung und ist dort unter anderem einer der Promotoren der Deutschen Supermoto-Meisterschaft.

DASS aufmerksame Teilnehmer des 13. ADAC Bergpreis Schottenring im Zielauslauf einen eindrucksvollen Blick über den Startort Rudingshain, die landschaftlich reizvolle Wetterau bis in die 50 km Luftlinie entfernte Metropole Frankfurt am Main erhaschen konnten, wenn es die Wetterlage gerade mal zuließ. Die Silhouette der „Mainhattan-Skyline“ war des Öfteren deutlich zu erkennen.

DASS nach Meinung einiger Teilnehmer des Schottener Bergpreises der vom Juli auf April wieder vorgezogene Bergtermin ein wenig zu früh sei. Deren Wunschmonat wäre der Mai. Mit dem Wechsel auf Saisonbeginn im April sollte für die MSC-Helfer jedoch mehr Pause zum Motorrad Classic Grand-Prix am dritten August-Wochenende geschaffen werden. Eine Verschiebung in den Mai ist mit den örtlichen Landwirten jedoch nicht machbar. Außerdem macht so der Testnachmittag am Freitag mehr Sinn.

hild_anzeige_2016

DASS der Organisationschef des Berg EM-Laufs am österreichischen Rechberg Ehrenfried Seitinger nach 45 Jahren und knapp vor seinem 80. Geburtstag mit diesem 45. Rennen  abgetreten ist. Wie es genau personell weitergeht, ist noch nicht klar. Sicher ist nur, dass es nächstes Jahr wieder einen „Hill Climb Grand Prix of Austria“ geben wird.

DASS für viele Teilnehmer und Zuschauer des European Hill Race Eschdorf, die aus Deutschland kommen, die An- und Abreise nun schneller und einfacher vonstattengeht. Seit dem 23. September 2015 ist die „Route du Nord“, die Luxemburger Autobahn A7 komplett fertig gestellt und durchgehend befahrbar. Die rund 30 km lange Schnellstraße, die in der Nähe des Luxemburger Flughafens von der A1 abzweigt, führt durch die drei längsten Tunnelbauwerke des Großherzogtums. Eine der Tunnelröhren verläuft übrigens direkt unter der ehemaligen Bergrennstrecke von Lorentzweiler. Aber Vorsicht! Die neue Autobahn wurde mit zahlreichen Blitzern gespickt.

DASS die drei Britischen Bergrennfahrer Keith Edwards (Audi Sport Quattro S1), Keith Murray (Audi 80 Quattro) und Mike Manning (Ford Puma Turbo), nach ihrer Teilnahme beim Eschdorfer Bergrennen, die rund 60 km weiterziehen um am darauf folgenden Pfingstwochenende erstmals beim Wolsfelder ADAC Bergrennen, bei Bitburg, an den Start zu gehen. Mit der engen Strecke auf den Wolsfelder Berg lernen die drei Freunde mit ihren PS-gewaltigen „Berg-Monstern“, nach Osnabrück und Heiligenstadt nun die dritte Deutsche Bergrennveranstaltung kennen. Manning hatte in 2015 leider Pech als sein Allrad-Puma beim Bergrennen Unterfranken Feuer fing und er nicht viel zum fahren kam. Die „Urlaubswoche“ in der Südeifel verbringen die „Männer von der Insel“ übrigens auf dem Wolsfelder Sportplatz, bis der Umzug ins Fahrerlager möglich ist.

von Heiko Schäfer, Werner Schneider, Tom Rischar