Neues Sicherheitskonzept am Rechberg

Das neue Jahr ist bereits knapp sieben Wochen alt und es sind nur mehr neun Wochen bis zum Rechbergrennen, dem Großen Bergpreis von Österreich – Runde 2 für die Berg Europameisterschaft 2016 sowie der Auftakt für die österreichische und slowakische Bergmeisterschaft und der FIA Historic Berg Europameisterschaft.

Seit Oktober wird die Sicherheitsthematik, nach dem tödlichen Unfall des erfahrenen Tschechischen Formel 3000-Piloten Otakar Kramsky beim Rechbergrennen 2015, bearbeitet um die Vorgaben der FIA und des nationalen Österreichischen Verbands OSK zu erfüllen. Dabei wurden die Vorstellungen zur Verbesserung der Sicherheit für Fahrer, Publikum und auch die der Streckenposten aufgearbeitet und in einen völlig neuen Streckensicherheitsplan integriert. Zurzeit werden mit Hochdruck neue und zusätzliche Betonleitelemente hergestellt, um entlang der 5.050 Meter langen Strecke in der Steiermark für mehr Sicherheit zu sorgen. Des Weiteren wird die bestehende Schikane optimiert und der neuen FIA Richtlinie angepasst. Ebenfalls wird an der Neuinstallation einer zusätzlichen Schikane gearbeitet. Der neue Streckensicherungsplan wurde bereits bei der FiA-Worldcouncilsitzung im Januar begutachte und für gut befunden. Wo die zusätzliche Bremsschikane letztendlich positioniert wird, ist momentan noch nicht bekannt.

Über Thomas Bubel 301 Artikel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.